Liste: Herkunft der Namen der Ortsteile von Bonn

Sie wollen wissen, woher der Name eines Bonner Ortsteils kommt? Hier werden Sie fündig:

  • Auerberg
    kommt von zwei alten Gemarkungen: “In den Auen” (1381) und “up dem berch” (1438). Ab 1572 dann “Avvenberg”.
  • Beuel
    kommt von Bühel, das heißt Hügel,
  • Ippendorf
    ist das Dorf des Ippo, was ein fränkischer Name ist.
  • Röttgen
    ist eine Abwandlung von Rodung.
  • Rüngsdorf
    erstmals erwähnt als Rinnigiso Villa, das Landhaus des Rinnigis.

Kunstwerk: Bonn, Martinsplatz

Diese Litographie von ca. 1850 stammt von Christian Hohe. Sie trägt die Unterschrift:

“Wohnhaus seiner Königlichen Hoheit, Prinzen Albert, Gemahl ihrer Majestät der Königin von England, während seines Aufenthaltes an der Universität zu Bonn”

Liste: Was Friedrich Nietzsche 1864/65 in Bonn im Theater gesehen hat

Pietra von Mosenthal. Frau Niemann Seebach
Zauberflöte
Undine
Freischütz
Wallenstein. Karl Devrient
Hugenotten. Frau Bürde-Ney
Fidelio. Frau Bürde/Ney
Deserteur
Oberon
Nibelungen. Frau Niemann Seebach
Joseph in Ägypten von Méhul
Widerspenstigen Zähmung. Friederike Goßmann
Feuer in der Mädchenschule. Sie hat ihr Herz entdeckt. Friederike Goßmann
Grille. Friederike Goßmann

Judas Makkabäus
Mendelssohn Hymne und andres
Wallenstein im G-moll-Konzert von Mendelssohn und Chorphantasie von Beethoven. Faustwalzer, Schlummerlied. Ossian von Gade
Auer im Beethovenschen Violinkonzert dem agnus dei von Cherubini Mozartsinfonie
Große Sinfonie von Schubert
Sinfonie von Emanuel Bach
G-moll Mozart
Dionysouvertüre von N. Bretymüller
Lustspielouvertüre von Brambach und Rietz
Hebriden
Ruiblas
Rosamunde
Fierrabras Ouvertüre
Alfonso und Estrella Ouvertüre
Große Sonate für zwei Flügel von Mozart (Frau Clara Schumann)[120]
Notturno in g-moll von Chopin
Scherzo capriccioso von Mendelssohn
Sinfonie d-moll 2 von Schumann
O weint um sie von Hiller
Frühlingslied von Gade
»Freudvoll und leidvoll Fr. Wiesemann
Mädchens Klage« Fr. Wiesemann

Pattikonzert
Arie aus Purit gesungen von Carlotta Patti
Schattenarie Din gesungen von Carlotta Patti
Karneval von Venedig
Tarantella Ferranti
Barbier von Sevilla Ferranti
Titusarie Fr. Edelsberg
Wandrer Fr. Edelsberg
Brassin und Vieutemps Kreutzersonate
Niemann-Seebach Glocke

10 Links für alle Bonner anlässlich des Tag des Ehrenamts

Bonn ist ja einer der Schwerpunkte im Blogmagazin – ebenso wie Infos zu besonderen Tagen. Was läge also näher, als 10 Links zum Tag des Ehrenamts speziell für Bonner.

  1. Bürgerstiftung Bonn
    …für alle, die sich für eines der Projekte engagieren oder selber stiften wollen.
  2. Die Tafel Bonn
    …freut sich über vielfältige Formen der Unterstützung.
  3. Freiwilligenagentur Bonn
    …hier finden Sie ehrenamtliche Jobs.
  4. Blutspende
    …spenden Sie Blut bei der Uniklinik.
  5. Mitmachen beim Blogmagazin
    …stellen Sie Ihr Anliegen einem breiteren Publikum vor.
  6. Grüne Damen Bonn
    …geben Sie Kranken mehr Lebensfreude.
  7. Freiwillige Feuerwehr
    …machen Sie mit bei der Freiwilligen Feuerwehr.
  8. Lighthouse Bonn
    …Unterstützung der Hospizarbeit und von Angehörigen.
  9. Tierheim Bonn
    …hier können Sie aktiv und passiv unterstützen.
  10. Naturfreunde Bonn
    …hier können Sie sich auch ehrenamtlich in Sachen Umweltschutz engagieren.

Ausgetrunken: Wonderleaf – alkoholfreier “Gin”

Alkoholfreies Bier, alkoholfreier Sekt und sogar alkoholfreier Wein – alles nichts neues. Als ich dann aber im Supermarkt über den alkoholfreien Gin “Wonderleaf” stolperte, war ich dann aber doch etwas überrascht.

Na gut, Gin nennen darf er sich nicht, denn der muss in Deutschland mindestens 37,5% Alkohol enthalten. Nennen wir es also Gin-Ersatz. Hergestellt wird er von “Rheinland Distillers” aus Bonn, die schon den herausragenden Siegfried Gin herstellen.

Wonderleaf besteht aus Wasser, Zitronensäure sowie den Extrakten aus 18 Kräutern und Gewürzen sowie Kaliumsorbat als Konservierungsstoff. Alkohol ist nicht enthalten und auch nur 2kcal pro 100ml.

Empfohlen wird er für Mixgetränke wie alkoholfreien “Gin Tonic”: 40ml Wonderleaf und 140ml Tonic Water sollen die perfekte Mischung ergeben. Ich persönlich mag Gin Tonic nicht – jetzt bitte nicht lachen, er ist mir zu süß, aber ich bin da auch speziell – aber meine Testperson meinte, dass die vorgeschlagene Wonderleaf Mischung durchaus Ähnlichkeiten mit dem Original habe.

Ich selber habe – auch wenn Wonderleaf dafür nicht konzipiert wurde – gut gekühlt pur probiert. Der Geschmack ist durchaus interessant, allerdings fehlt einfach die Substanz und Fülle, für die sonst der Alkohol sorgt.

Allerdings habe ich eine Mischung gefunden, die auch mir durchaus schmeckt: Wonderleaf und frisch gepressten Zitronensaft zu gleichen Teilen gemischt schmeckt richtig gut und ist die ideale Mischung, wenn man einen Shot, Schnaps oder Drink braucht, aber auf Alkohol verzichten möchte. Besonders gut schmeckt es, wenn man noch ein paar Blätter Minze oder Basilikum dazu gibt.

Wonderleaf gibt es im gut sortierten Getränkehandel oder online direkt bei den Rhineland Distillers.

 

Mein erstes mal: Fuck Up Night

Kennen Sie die Fuck Up Night? Das ist ein aus Mexiko stammendes, inzwischen weltweit stattfindendes, Veranstaltungsformat, bei dem Menschen über ihr Scheitern und wie sie es gemeistert haben berichten. In Anschluss an den maximal 10 minütigen Vortrag dürfen dann von den Zuhörern weitere 10 Minuten lang Fragen gestellt werden.

Inzwischen sind die Fuck Up Nights in Bonn angekommen und die Veranstalter fragten an, ob ich nicht bei der dritten Veranstaltung – am 20. September in den Räumen des Coworking Space The 9th – sprechen wolle.

Klar wollte ich, denn ich finde dass gerade in Deutschland viel zu wenig über das Scheitern gesprochen wird, es ist hierzulande irgendwie ein Tabuthema. Doch es gehört zum Leben im allgemeinen und zum Unternehmertum im besonderen einfach dazu und sollte deswegen nicht totgeschwiegen werden.

Und so erzählte ich von meinem Versuch in der New-Economy, der twisd AG, die ich um die Jahrtausendwende zusammen mit Frank Thelen gegründet hatte. Für unser Produkt LIC (LAN Internet Connect), mit dem man Netze plus vieler Zusatzfunktionen mit den Internet verbinden konnte, erhielten wir viel Venture-Capital und waren auf einem guten Weg, die twisd an die Börse zu bringen. Letztlich ist der Plan gescheitert: wir hatten uns zu sehr verzettelt und dann brach auch noch der Neue Markt zusammen… Nachlesen kann man die ganze Geschichte ausführlicher in Franks Autobiografie “StartupDNA“.

Die wichtigste Erfahrung aus der Zeit, die ich anderen Gründern weitergeben kann: Fokussiere Dich ganz auf das was, Erfolg ist, kämpfe mit Herzblut dafür, erkenne aber auch früh genug, wenn Deine Idee gescheitert ist – wir haben damals auch den richtigen Zeitpunkt für den Absprung einfach verpasst.

Wichtig ist auch: ist man mit einem Unternehmen gescheitert, ist das Leben nicht vorbei. Es ist wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern aufzustehen und weiterzumachen – ein Aspekt, den auch die anderen Speaker, namentlich Annika Thierfeld, Sascha Maynert und Markus Roll, betonten.

In dem Sinne: ich kann jeden nur ermutigen, die Fuck Up Nights zu besuchen und auch seine eigene Geschichte zu erzählen – es müssen ja nicht alle Fehler zweimal gemacht werden…

Bild: (c) Oliver Kepka

Historische Ansicht: Beethoven Statue in Bonn

Ansicht der Beethovenstatue auf dem Münsterplatz in Bonn.

Stahlstich von C. Strunz.

Historische Ansicht: Heisterbach

Auf diesem Stich von L. Collard ist der Chor der Klosterruine Heisterbach in Königswinter bei Bonn zu sehen. Er entstand ca. 1850. Auch heute noch ist die Ruine ein lohnendes Ausflugsziel und hat sich auch seitdem nicht sehr verändert.

Um das Kloster ranken sich Legenden und Sagen, auch ist es Gegenstand von Gedichten.

Postkarte: Die Drachenburg

Diese historische Postkarte zeigt Schloss Drachenburg bei Bonn vom Drachenfels aus gesehen.

Mehr rund um den Drachenfels gibt es hier.

Buchempfehlung: Frank Thelen – Die Autobiografie

Spätestens seitdem er als Investor bei DHDL – Die Höhle der Löwen – aktiv ist, zählt Frank Thelen zu den bekanntesten Unternehmern in Deutschland. Nun hat er sein erstes Buch vorgelegt: “Frank Thelen – Die Autobiografie: Startup-DNA. Hinfallen, Aufstehen, die Welt verändern”.

Wie der Titel verrät geht es in erster Linie um Franks Leben: angefangen mit seiner nicht ganz glücklichen Schulzeit, seinem Einstieg in die Skater-Szene und die ersten Kontakte mit PCs, die dann zur Gründung seines ersten Unternehmens führten. Um die Jahrtausendwende stand er kurz davor, die twisd AG an den neuen Markt zu bringen – doch kurz davor musste das Startup Insolvenz anmelden. Und da Frank für die Kredite seines Unternehmens gebürgt hatte, stand er selbst kurz vor der Privatinsolvenz. Wie er die vermieden hat, sein nächstes Unternehmen groß machte und schließlich an Fuji verkaufte, kann man detailliert nachlesen. Das Geld aus diesem Exit verwendete er dann, um in andere Startups zu investieren, was ihn dann letztlich zum Fernsehen führte. Dabei gibt Frank tiefe Einblicke und scheut auch nicht davor, Probleme, Fehlentscheidungen und Rückschläge offen anzusprechen. Gerade das macht die Lektüre empfehlenswert für alle, die selber unternehmerisch aktiv sind oder darüber nachdenken.

Dann wird aber noch viel mehr geliefert, als der Titel verspricht: Frank wagt  einen Blick in die nicht ganz so ferne Zukunft. Was ist die Blockchain? Wie wird sie unseren Alltag verändern. Was ist eigentlich ein Quantencomputer?Wohin geht die Reise in Sachen KI –  kommt die Singularität? Was für Auswirkungen hat all dies auf unsere Gesellschaft und welche Herausforderungen stellen sich der Politik.  All dies ist wird gut verständlich erklärt, so dass Franks Buch eigentlich Pflichtlektüre für alle ist, die sich für diese aktuellen Entwicklungen interessieren.

Was mir besonders gefällt ist die hochwertige Ausstattung des Buches mit zahlreichen Bildern, Infografiken, der Erläuterung von Fachbegriffen und vielen weiterführenden Links. Man merkt, dass hier wirklich viel Herzblut investiert wurde.

Die gebundene Ausgabe ist im Buchhandel sowie online z.B. bei Amazon erhältlich. Daneben gibt es eBook Ausgaben u.a. im Kindle Format sowie das entsprechende Hörbuch.

Hinweis: Ich selbst habe an dem Buch beratend mitgewirkt.