10 Fakten über den Intel 80286

  1. Der Intel 80286, auch einfach 286 oder 286er genannt, ist ein 16 Bit Prozessor von Intel.
  2. Er wurde von 1981 bis 1991 hergestellt.
  3. Der 80286 verfügt über 134.000 Transistoren.
  4. Die Fertigung des 80286 erfolgte in 1,5 µm Technik.
  5. Er beherrscht den x86-16 Befehlssatz und hat zudem MMU Unterstützung.
  6. Den 80286 gibt es mit Taktfrequenzen zwischen 4MHz und 25 MHz.
  7. Der 80286 kann leistet je nach Variante bis zu 2,66 MIPS.
  8. Es gibt – teilweise verbesserte – in Lizenz gefertigte Varianten, u.a. von IBM, AMD, Harris (Intersil), Siemens und Fujitsu.
  9. Der 80286 war der erste Intel Prozessor, der den Protected Mode und damit auch die Adressierung von mehr Speicher erlaubte, was anfangs von den meisten Betriebssystemen nicht oder nur unzureichend unterstützt wurde.
  10. Für eine große Verarbeitung sorgte der IBM PC AT (Advanced Technology), der 1984 vorgestellt wurde.

Bild: By Konstantin Lanzet (with permission) – CPU collection Konstantin Lanzet, received per EMailCamera: Canon EOS 400D, CC BY-SA 3.0, Link

Köpfe: David Schirrmacher

David Schirrmacher ist wohl einer der schillerndsten Bonner Unternehmer – wenn nicht überhaupt der deutschen Startup-Branche.

Schirrmacher wurde am 2. Juli 1992 als Sohn der Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher und des Theologen Thomas Schirrmacher in Bonn geboren. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden sowie Philosophie an der Universität Bonn. Zusammen mit seinem Vater schrieb er das Buch „Korruption – Wenn Eigennutz vor Gemeinwohl steht“.

Er ist Gründe des online-Shops von Floerke, über den anfangs Mode-Accessoires, inzwischen auch Spirituosen, Weine und Delikatessen verkauft werden; er positioniert diesen als “Gentleman Club”.

Bekannt wurde der Shop über einen Pitch bei DHDL, auf den hin sich zunächst Judith Williams, Vural Öger und Frank Thelen beteiligten.

Thelen hat das Unternehmen inzwischen verlassen, nachdem Schirrmacher began, Alkohol über den Shop zu verkaufen und teilweise nicht liefern konnte.

Schirrmacher veranstaltet regelmäßig Live Streams auf facebook, in denen er nicht wenig trinkt (Saufi Sauf Sauf) und ehemalige Investoren und andere Menschen, die ihm gerade nicht passen, beschimpft.

Bild: Von Hendrik BornEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Liste: Telefonnummern der Stadt Bonn

Sie suchen eine Telefonnummer der Stadt Bonn? Oder Sie haben einen Anruf im Display, der mit 022877 beginnt? Das ist dann kein Spam-Anruf, sondern einer von einer Behörde.

Hier haben wir einige wichtige Rufnummern der Stadt Bonn zusammengefasst – dann wissen Sie direkt, wer angerufen hat oder wen Sie anrufen können, wenn Sie ein bestimmtes Anliegen haben:

Allgemein:

0228 / 77-0: Zentrale der Stadtverwaltung

0228 – 77 66 77: Bürgerdienste Allgemein

Presse:

0228 – 77 30 00: Pressestelle

Steuern, Abgaben, Zahlungen:

0228 – 77 23 00: Fragen zu Zahlungen (Buchhaltung)

0228 – 77 30 03: Grundbesitzabgaben

0228 – 77 23 70: Zweitwohnungssteuer; Hundesteuer, Beherbungssteuer

0228 – 77 30 01: Gewerbesteuer

Jugend, Familie, Bildung, Kinder:

0228 – 77 40 70: Familienbüro

0228 – 77 55 44: Kindergarten

0228 – 77 55 25: Kinderschutz

0228 – 77 45 70: Stadtbibliothek

0228 – 77 33 55: Volkshochschule

0228 – 77 57 57: Musikschule

Hilfe und Beschwerden:

0228 – 77 44 33: Ombusstelle

0228 – 71 75: Schadensmeldungen bei der Feuerwehr und Infos über Krisensituationen wie Hochwasser

Soziales:

0228 – 77 57 57: Bonn-Ausweis

0228 – 77 53 77: Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

0228 – 7748 48: Freiwilligenagentur

0228 – 77 49 49: Bildung und Teilhabe

0228 – 77 67 00: Schwerbehindertenausweis

0228 – 77 66 99: Seniorenruf (Pflegeberatung)

0228 – 77 60 01: Sozialer Dienst  (Erwachsene bis 65 Jahre)

10 Fakten über Schloss Falkenlust

  1. Falkenlust ist ein Jagdschloss in Brühl zwischen Köln und Bonn.
  2. Es wurde unter Kurfürst Clemens August zwischen 1729 und 1737 nach den Plänen des kurbayerischen Hofbaumeisters François de Cuvilliés im Rokkoko-Stil erbaut. Vorbild ist Amalienburg im Nymphenburger Park. Auffällig sind auch die beiden kleinen Nebengebäude.
  3. Es kann fußläufig durch den Schlossgarten vom ungleich größeren Schloss Augustusburg erreicht werden.
  4. Die Wahl des Standorts wurde bestimmt durch die Flugbahn der Reiher, den bevorzugten Beutevögeln bei der Falkenjagd.
  5. Das verfügt auf dem Dach über eine Aussichtsplattform, um von dort die Falkenjagd beobachten zu können. In den beiden Geschossen liegt in der Mittelachse ein Vorraum, der zu einem Salon führt. Dahinter befinden sich je ein Schlafzimmer, ein Kabinett und eine Garderobe. So konnte der Kurfürst hier auch Jagdgäste beherbergen.
  6. 1760 gab Casanova ein Galadiner für die Kölner Bürgermeisterin vom Pütz und weitere Damen der Kölner Gesellschaft im Schloss Falkenlust. Er soll dort auch übernachtet haben.
  7. Das Schloss gehörte von 1832 bis 1960 der Brühler Unternehmerfamilie Giesler. Danach ging es in den Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen über und kann seit 1974 besichtigt werden. In den Nebengebäuden befindet sich eine Ausstellung über die Falknerei.
  8. Ebenso wie Schloss Augustusburg gehört Schloss Falkenlust seit 1984 als ein Beispiel für ein einmalig erhaltenes Gesamtkunstwerk des Rokoko in Deutschland zum Welterbe der UNESCO.
  9. Ab 1730 entstand im Falkenlustbusch nah am Schloss eine der Maria Aegyptiaca geweihte Kapelle. Sie wurde von Peter Laporterie in Form einer Eremitengrotte mit Muscheln, Mineralien und Kristallen ausgestaltet.
  10. Mehr Informationen finden Sie unter www.schlossbruehl.de.

10 Fakten über das Poppelsdorfer Schloss

  1. Das Poppelsdorfer Schloss ist ein Barockschloss in Bonn Poppelsdorf.
  2. An seinem Standort befand sich eine alte gotische Wasserburg, die Poppelsdorfer Burg, die 1583 im Truchsessischen Krieg zerstört wurde.
  3. Das Schloss wurde zwischen 1715 (Grundsteinlegung am 21. August) und 1740 vom Kölner Kurfürst Joseph Clemens und später seinem Neffen und Nachfolger Clemens August geplant und gebaut.
  4. Nach seinen Erbauern wurde es – und wir noch selten – Clemensruhe genannt.
  5. Als Sichtachse zum Rhein war ein Kanal entlang der Poppelsdorfer Allee geplant, der jedoch aufgrund Wassermangels – böse Zungen behaupten Geldmangels – nicht realisiert wurde. Es ist nur der das Schloss teilweise umgebende Poppelsdorfer Weiher vorhanden.
  6. Das Schloss wurde als Lust- und Jagdschloss genutzt.
  7. 1818 wurde das Schloss und das umgebende Gelände Eigentum der Universität Bonn, die um das Schloss herum den noch heute bestehenden und bei den Bonnern überaus beliebten Botanischen Garten einrichtete.
  8. Im Februar 1945 wurde das Schloss bei einem Bombenangriff bis auf den Nordturm zerstört. Bereits 1949 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.
  9. Heute beherbergt das Schloss u.a. das Mineralogische Museum der Universität Bonn.
  10. Im Innenhof des Schlosses finden im Sommer jährlich die Poppelsdorfer Schlosskonzerte statt.

10 Fakten über die Godesburg

  1. Die Godesburg ist eine Burgruine im Bonner Stadtteil Bad Godesberg.
  2. Die Burg liegt auf dem Godesberg, der heute Burgberg genannt wird. Es handelt sich bei ihm um einen erloschenen Vulkan. Der markante Hügel wurde wohl schon von den Römern besiedelt. Später handelte es sich um eine Kultstätte für Wotan, der Berg hieß z.B. noch im 8. Jahrhundert Woudensberg (Wotansberg).
  3. Im Jahr 1210 wurde die heutige Godesburg vom Kölner Erzbischof Dietrich von Hengebach gegründet und während der Amtszeit des Erzbischofs Konrad von Hochstaden um 1244 deutlich ausgebaut. Ein weiterer Ausbau erfolgte im 14. Jahrhundert unter Walram von Jülich.
  4. Die Godesburg zählte zu den wichtigsten Residenzburgen der Kölner Kurfürsten und beherbergte zeitweise auch Teile des erzbischöflichen Archivs.
  5. Während der Reformationszeit trat der Kölner Erzbischof Gebhard I. von Waldburg zum Calvinismus über, er wurde abgesetzt und der Truchsessischen Krieg begann, in dessen Zuge Gebhard die Burg besetzte. Truppen des neu gewählten Kurfürsten Ernst von Bayern belagerten die Godesberg 1583. Während der Belagerung wurde sie zerstört. Die Eroberung gelang übrigens am 17. Dezember 1583, als ein katholischer Söldner durch einen Abort in die Burg schlich.
  6. Kurfürst Joseph Clemens von Wittelsbach plante um 1715 den Wiederaufbau der Burgruine nach Entwürfen von Robert de Cotte. Dieser wurde jedoch nicht ausgeführt.
  7. Um die Burg ranken sich viele Sagen und Geschichten, wie die Sage von Godesberg. Mehr rund um die Godesburg gibt es unter diesem Link.
  8. Bereits im 19. Jahrhundert wurde in der Ruine ein Restaurant eingerichtet, das aber 1959 geschlossen wurde.
  9. Heute beherbergt die Godesburg seit der 1970ern wieder ein Restaurant. Aber auch so ist sie ein beliebtes Ausflugsziel. An ausgewählten Terminen ist es sogar möglich, dort standesamtlich zu heiraten.
  10. Auf dem Burgfriedhof befinden sich sehenswerte Grabstätten des Großbürgertums aus dem 19. Jahrhundert. Auch Herbert Wehner, Paul Kemp und Lindenwirtin Aennchen Schumacher sind hier beerdigt.

Bild: Aquarell nach Laurenz Janscha, um 1792 entstanden

Liste: Burgen auf dem Stadtgebiet von Bonn

Hier finden Sie eine Liste mit Burgen und ehemaligen Burgen auf dem Stadtgebiet von Bonn.

Burg Buschdorf

Burganlage in Buschdorf, seit 1217 dokumentiert. Umfangreich umgebaut und heute in Privatbesitz.

Burg Dottendorf

Ehemalige Burg in Bonn-Dottendorf. Wurde 1895 abgerissen.

Burg Dransdorf

Burg in Dransdorf, bekannt seit dem 12. Jahrhundert. Ab 1742 zu einem kleinen Barockschloss umgebaut.

Burg Endenich

Wasserburg gegründet im 13. Jahrhundert, wurde 1689 zerstört und Teile (Vorburg) neu aufgebaut. Sie beherbergen heute eine Außenstelle der Stadtbibliothek.

Burg Friesdorf

Alter Adelssitz. Der alte Wohnturm ist gut erhalten.

Godesburg

Die wahrscheinlich bekannteste Bonner Burg ist die Godesburg (siehe Bild oben) – und daher haben wir auch 10 Fakten zu ihr.

Burg Gracht

Ehemalige Burg auf dem Gebiet des heutigen Lengsdorf, am Anfang der Duisdorfer Straße. Vollständig zerstört, keine Reste vorhanden. Sitz der Herren von Gracht.

Kastilberg

Untergegangene Burg in Ramersdorf. Die genaue Stelle ist nicht mehr nachvollziehbar.

Burg Lede

Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert in Villich. Wurde 1910 verfälschend restauriert. Kann meist am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

Medinghoven

Burg aus dem 14. Jahrhundert. Wurde so stark verändernd renoviert, dass von der alten Form nicht mehr viel erkennbar ist. Privatbesitz.

Burg Muffendorf

Kommende aus dem 14. Jahrhundert in Muffendorf. Wurde im 19. Jahrhundert überbaut.

Nesselburg

In einer Bachniederung zwischen Mehlem und Niederbachem gelegen. Keine Reste mehr vorhanden.

Plittersdorf Steinenhaus

In Bonn Plittersdorf. An die Stelle der Burgreste wurde im 19. Jahrhundert eine Villa gebaut.

Plittersdorf Turmhof

In Bonn Plittersdorf. An die Stelle der Burgreste wurde wie bei Steinenhaus im 19. Jahrhundert eine Villa gebaut.

Burg Poppelsdorf

Alte gotische Wasserburg, die im Truchsesschen Krieg 1583 zerstört wurde. An der Stelle befindet sich heute das Poppelsdorfer Schloss.

Ringwall Venne

Alte Fluchtburg im Kottenforst aus der Zeit der Ungarneinfälle. Mehr Informationen sind hier.

Steiner Häuschen

Auch Hastilberg genannt. Östlich Oberkassel oberhalb des Oberkasseler Ortsteils Büchel, etwa 400 m südlich der Rabenley. Ein kleiner Teil der Burgruine ist erhalten.

Mehr Infos

Hier finden Sie eine Liste mit sehenswerten Burgen und Schlössern in der Region Bonn.

Bürgerbund Bonn stellt sich gegen möglichen Turmbau in der Rheinaue

Bekanntermaßen gibt es seitens des Unternehmers Horst Burbulla Pläne, einen Veranstaltungsturm in der Rheinaue zu errichten, hierzu soll es zunächst ein Bürgerbegehren geben, wie der GA Bonn berichtete.

Der Bürgerbund Bonn (BBB) stellt sich nun in einem am 14. Juni 2019 eingereichten Antrag (Drucksache 1911871) gegen den Turmbau zu Bonn:

Inhalt des Antrages

Der Rat möge Folgendes beschließen:

Das beiderseits der Charles-de-Gaulle-Straße gelegene Areal der Gronau als auch der gesamten Bereich des Freizeitparks Rheinaue ist von Hochhäusern oder Turmbauten freizuhalten. Anträge auf Änderungen des Ortsrechtes in den zuvor genannten Flächen zugunsten der Errichtung von Hochhäusern oder Turmbauten sind abschlägig zu bescheiden.

Begründung

Laut Presseberichten beabsichtigt ein Bonner Unternehmer, am Rande der Rheinaue einen 160 Meter hohen Turm für Veranstaltungen durch die Stadt Bonn errichten zu lassen und den Bau nach Fertigstellung zu pachten. Abgesehen davon, dass die Stadt Bonn angesichts ihrer desolaten Haushaltslage und den anstehenden Herausforderungen einer sozialgerechten und ökologischen Gestaltung der Zukunft dafür keine Mittel hat, sollten die Gronau als auch der Freizeitpark Rheinaue nach Meinung der Antragsteller aus Gründen des Natur- und Denkmalschutzes von Hochhausbauten gleich welcher Art freigehalten werden. Die landschaftliche Schönheit des links- und rechtsrheinischen Bereichs des Rheinufers im o.g. Abschnitt sollte nicht durch Turmbauten oder ähnlichen Gewerke beeinträchtigt werden.

Schnelle Meinung dazu

Wie oben im Bild ersichtlich, gibt es ohnehin schon Hochhäuser am Rande der Rheinaue – gegen ein weiteres sollte also eigentlich nichts sprechen.

Historische Karte von Bonn

Diese Ansicht und historische Karte zeigen Bonn um 1646.

Foto: Robert Schumanns früherer Grabstein in Bonn

Dieser Grabstein zeigt Robert Schumanns früheren Grabstein in Bonn.

Tipp: Besuchen Sie mal das Schumann-Haus in Bonn Endenich.