10 Links für alle Bonner anlässlich des Tag des Ehrenamts

Bonn ist ja einer der Schwerpunkte im Blogmagazin – ebenso wie Infos zu besonderen Tagen. Was läge also näher, als 10 Links zum Tag des Ehrenamts speziell für Bonner.

  1. Bürgerstiftung Bonn
    …für alle, die sich für eines der Projekte engagieren oder selber stiften wollen.
  2. Die Tafel Bonn
    …freut sich über vielfältige Formen der Unterstützung.
  3. Freiwilligenagentur Bonn
    …hier finden Sie ehrenamtliche Jobs.
  4. Blutspende
    …spenden Sie Blut bei der Uniklinik.
  5. Mitmachen beim Blogmagazin
    …stellen Sie Ihr Anliegen einem breiteren Publikum vor.
  6. Grüne Damen Bonn
    …geben Sie Kranken mehr Lebensfreude.
  7. Freiwillige Feuerwehr
    …machen Sie mit bei der Freiwilligen Feuerwehr.
  8. Lighthouse Bonn
    …Unterstützung der Hospizarbeit und von Angehörigen.
  9. Tierheim Bonn
    …hier können Sie aktiv und passiv unterstützen.
  10. Naturfreunde Bonn
    …hier können Sie sich auch ehrenamtlich in Sachen Umweltschutz engagieren.

10 Fakten über den Melbbach in Bonn

  1. Der Melbbach ist ein Bach in Bonn und hat die Gewässerkennzahl DE:2719716.
  2. Der Name ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs. “Melb”  bedeutet so viel wie lehmig und deutet auf im Kottenforst vorhandenen Lehmvorkommen hin.
  3. Andere Namen sind Engelsbach – nach einem ehemaligen Kloster – und Poppelsdorfer Bach.
  4. Die Quelle liegt nahe der Waldau im Kottenforst.
  5. Der Bach fließt dann durch das Melbtal, ab dem Melbbach verläuft er unterirdisch.
  6. An der Stelle, an der sich heute das Melbbad befindet, befand sich früher eine Wassermühle (siehe Bild).
  7. In Poppelsdorf fließt er in den Poppelsdorfer Weiher am Poppelsdorfer Schloss, der auch Melbweiher genannt wird.
  8. Von dort aus fließt er auf verschiedenen Wegen unterirdisch weiter.
  9. Der Melbbach fließt bei Rheinkilometer 653,93 – also fast Rheinkilometer 654 – in den Rhein.
  10. Insgesamt ist der Melbbach 6,1km lang, sein Einzugsgebiet beträgt 5,024km².

Historische Ansicht: Beethoven Statue in Bonn

Ansicht der Beethovenstatue auf dem Münsterplatz in Bonn.

Stahlstich von C. Strunz.

Historische Ansicht: Heisterbach

Auf diesem Stich von L. Collard ist der Chor der Klosterruine Heisterbach in Königswinter bei Bonn zu sehen. Er entstand ca. 1850. Auch heute noch ist die Ruine ein lohnendes Ausflugsziel und hat sich auch seitdem nicht sehr verändert.

Um das Kloster ranken sich Legenden und Sagen, auch ist es Gegenstand von Gedichten.

Postkarte: Die Drachenburg

Diese historische Postkarte zeigt Schloss Drachenburg bei Bonn vom Drachenfels aus gesehen.

Mehr rund um den Drachenfels gibt es hier.

Sage: Der Drache auf Drachenfels

Während das linke Rheinufer durch die Römerherrschaft bereits dem Christenthum zugeführt war, behaupteten auf dem rechten noch heidnische Horden ihre Unabhängigkeit, machten auch häufig Einfälle auf das andere Ufer und kehrten beutebeladen von da in ihre Heimath zurück. Bei einem dieser Raubzüge hatten sie auch eine christliche Königstochter entführt; der Sohn des Beherrschers der Löwenburg sah sie und entbrannte alsbald in Liebe zu ihr. Allein sie wollte, mochte man ihr nun noch so viel versprechen, ihre Hand einem Götzendiener nicht reichen.

“Sage: Der Drache auf Drachenfels” weiterlesen

10 Dinge, die man in Bonn gegessen haben sollte – Vorschläge von Severin

Bonn ist ziemlich international – und daher gibt es hier eigentlich alles zum Essen, was das Herz begehrt. Hier ist ein Mix aus Dingen, die es nur in Bonn gibt, die typisch rheinisch sind oder internationales, was in Bonn aber besonders gut schmeckt:

  1. Original rheinischer Sauerbraten vom Pferd, den viele Gasthäuser anbieten, wenn im jeweiligen Ortsteil gerade Kirmes ist – z.B. bei der Scharfen Ecke in Bonn Röttgen. Ganzjährig vorgekocht erhältlich ist der rheinische Klassiker bei der Metzgerei Schmitz in Endenich.
  2. Baumkuchen im Café Müller-Langhardt am Marktplatz.
  3. Große Mezze Platte in der Phönicia Lounge in Bonn-Poppelsdorf. Libanesische Köstlichkeiten, die man am besten an einem Sommertag auf der Terrasse genießt.
  4. Ein 500g Filetsteak im El-Tarascon in Bonn – weit und breit dürften Sie kein besseres finden.
  5. Döner oder Falafel beim Uni Grill (Am Neutor) und sich nochmal wie ein Student fühlen.
  6. Sushi in der Sushi Bar im Kaufhof, hier noch sehr nah am japanischen Original und in hoher Qualität.
  7. Ein Eis im Eislabor (Maxstraße, Friedrichstraße).
  8. Bonner – das sind Berliner, die mit Eierlikör gefüllt sind. Gibt es – besonders zur Karnevalszeit – in vielen Bäckereien.
  9. Halve Hahn (Holländer mit Röggelchen und Zwiebeln) – gibt’s in fast jedem Brauhaus, z.B. im Bönnsch wo man dann auch ein Bönnsch trinken kann.
  10. Mettbrötchen mit Zwiebeln (Bild). Gibt es in fast jedem Brauhaus und bei vielen Bäckern. Der rheinische Klassiker.

10 Bahnfahrten rund um Bonn und von Bonn aus, die man gemacht haben sollte

Von Bonn aus und in der Nähe von Bonn gibt es interessante Bahnstrecken. 10 davon stellen wir vor – vielleicht ist ja eine Anregung für einen Tagesausflug dabei!

  1. Mit der Mittelrheinbahn am Mittelrhein entlang
    Die Bahnstrecke am Rhein entlang zählt zu den schönsten in Deutschland, wenn nicht Europas. Vom Bonner Hauptbahnhof aus fährt stündlich die Mittelrheinbahn (MRB). Schön gemütlich hält sie an jeder Haltestelle und man genießt die Aussicht auf den Rhein. Viele der kleinen Orte bieten sich zum Aussteigen an und so ist man z.B. in 1:38h in Bacharach. Dort besichtigt man die Werner-Kapelle, trinkt ein Glas Rheinwein und fährt dann wieder zurück.
  2. Mit der Drachenfelsbahn auf den Drachenfels
    Direkt vor den Toren Bonns ist der Drachenfels, auf den eine Zahnradbahn fährt. Oben angekommen, genießt man die Aussicht und kehrt in das neu gestaltete Restaurant ein oder wandert durchs Siebengebirge. Übrigens, vom Bahnhof Beuel aus ist man schnell mit dem Zug in Königswinter und damit an der Talstation der Zahnradbahn.
  3. Mit der Ahrtalbahn durchs Ahrtal
    Auch die Strecke an der Ahr entlang hat ihre Reize und viele kleine  Weinorte. Sehr hübsch ist z.B. Dernau (knapp 40 Minuten ab Bonn HbF), wo man dem Rotweinwanderweg folgen und danach z.B. beim Hofgarten Meyer-Näkel direkt an der Kirche die inzwischen sehr guten Ahrweine probieren kann.
  4. Mit der Oleftalbahn durchs Oleftal
    Ab Kall in der Eifel – gleichfalls in etwas über einer Stunde von Bonn aus mit dem Zug erreichbar – fährt die historische Oleftalbahn durch Urft- und Oleftal. Hier kommen historische Schienenbusse zum Einsatz, so dass die Fahrt allein schon für Bahnfans ein Erlebnis ist. Von den Stationen aus kann man gut wandern oder auch kleine Radtouren machen.
  5. Mit der S23 zum Bahnhof Kottenforst
    Am Wochenende wird die Waldgaststätte Bahnhof Kottenforst angefahren, nach wenigen Minuten Fahrt vom Bonner Hauptbahnhof aus ist man im Grünen. Der Bahnhof wurde hauptsächlich für die Kaiserfamilie angelegt, die im hiesigen Wald die Jagd und andere Freuden genoss. Danach kann man z.B. nach Röttgen spazieren und von dort mit dem Bus wieder nach Bonn zurückfahren. Perfekt für einen Ausflug mit Kindern.
  6. Mit der Kasbachtalbahn durchs Kasbachtal
    Kaum jemand kennt diese von Linz (ab Bonn Beuel mit der Bahn erreichbar) abfahrende Bahn, die steil durch die Berge fährt. Eine Haltestelle ist direkt bei der Steffens Brauerei. Und auch ein interessanter Bienenlehrpfad ist einen Besuch Wert.
  7. Mit dem ICE nach Limburg
    Limburg an der Lahn hat eine liebenswerte Altstadt – und von Bonn/Siegburg aus ist man in  einer guten halben Stunde dort.
  8. Mit dem Vulkan-Express durchs Brohltal
    Und noch eine historische Bahnstrecke ist die Brohltalbahn, auch Vulkan-Express genannt. Hier kommen auch noch Dampfloks zum Einsatz. Immer wieder werden auch Themenfahrten, z.B. zu Nikolaus, angeboten.
  9. Mit dem National Express nach Deutz
    Gut, die weißblauen Züge von National Express sind nicht die einzigen, die vom Hauptbahnhof oder auch von Beuel aus nach Deutz fahren, aber mit ihnen fährt man sehr bequem. In Deutz spaziert man am Rhein entlang, genießt die Aussicht vom Köln Triangle (Bürogebäude direkt am Bahnhof) und danach ein Kölsch beim Lommi oder in einem anderen Kölner Brauhaus.
  10. Mit der Wiehltalbahn durchs Wiehltal
    Direkt am Bahnhof Dieringhausen ist das Eisenbahnmuseum. Dieses ist auch Startpunkt für Fahrten durchs Wiehltal, wo sich Natur und Industriekultur abwechseln.

Bild: Von Lothar Spurzem, SpurzemEigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de, Link

10 Dinge, die 2018 in Bonn richtig nerven

  1. Der Hauptbahnhof
    Wer hier ankommt, bekommt direkt einen schlechten Eindruck von der Stadt. Und wer hier täglich pendeln muss, wird depressiv, Alkoholiker oder beides. Der Hauptbahnhof ist mit die größte Katastrophe in Bonn. Dreckig, es regnet durchs Dach, überfüllt, Dauerbaustelle, Bahnsteig 1 gesperrt. Ja klar, er wird gerade renoviert. Aber in einem Tempo, dass man sich nicht oder zumidest kaum vorstellen kann, dass die Baustelle in den nächsten 10 Jahren fertig sein soll. Dass der ehemalige OB Daniels es nicht geschafft hat, dass die ICE Schnellstrecke über Bonn läuft, trägt sein übriges zum Problem bei.
  2. Telefonzellen
    Telefonzellen braucht man eigentlich nicht mehr. Telefonzellen, die nicht mehr funktionieren, erst recht nicht. Und davon gibt es in Bonn so einige. Hauptsächlich die “Blauen”, die inzwischen nur noch als Plakatwände verwendet werden und wirklich schmuddelig aussehen. Weg damit, dann sähe es in der Stadt schon viel besser aus.
  3. Schwimmbadstreit
    Kurfürstenbad renovieren? Melbbad verkaufen? Zentralbad bauen? Der Schwimmbadstreit ist Dauerthema und spaltet die Stadt. Besonders Gegner und Befürworter des Zentralbads stehen sich unversöhnlich gegenüber. Dass der Stadtrat viel zu viel Zeit damit vergeudet? Schade drum. Egal wie man zu dem Thema steht – statt die Fronten weiter zu verschärfen, sollte gerade der Oberbügermeister vermitteln. Tut er aber nicht.
  4. Bus und Bahn
    Zu niedrige Taktung, Ausfälle, Verspätungen – der Bonner ÖPNV ist eine Katastrophe. Und gäbe es nicht das Social Media Team der SWB auf twitter, dass einen wenigstens charmant darüber informiert, wäre es noch schlimmer. Über den Busbahnhof und besonder seine neuen Dächer schreibe ich jetzt nicht weiter, um mich nicht strafbar zu machen…
  5. Festspielhausgegner und andere Bedenkenträger
    Ja, Bonn hat viele gute Seiten, aus denen man was machen kann. Beethoven zum Beispiel. Und sein 250. Geburtstag steht an. Daraus hätte man was machen können. Wenn man eine entsprechende Location hätte. Hat man aber nicht. Die Beethovenhalle ist eine Dauerbaustelle, die sich zur Kostenexplosion entwickelt und wird zu BTHVN2020 nicht fertigt. Und das Festspielhaus – das Telekom und DHL mehr oder weniger bezahlt hätten – wurde von Bedenkenträgern verhindert. Und überhaupt hat man das Gefühl, dass alle neuen Projekte irgendwie nur zerredet werden.
  6. Lärmmotzki
    Es gab mal jemanden einen Stadt, der gegen jede Veranstaltung, die etwas lauter war, geklagt hat: den Lärmmotzki. Ich habe einen Verdacht, wer es war, sage es aber nicht. Inzwischen ist die Innenstadt veranstaltungstechnisch tot. Die Klangwelle ist z.B. nach Ahrweiler abgewandert- Und auch andere Bonner Events, die etwas lauter werden könnten, werden angegriffen – Stichwort Kunstrasen.
  7. Sicherheitslage
    Gut, das ist vielleicht kein originäres Bonner Problem, die allgemeine Sicherheitslage. Als ich mich vor 30 Jahren im Hofgarten herumtrieb, war das ein entspannter Ort. Inzwischen liest man mehr und mehr von Streitigkeiten und Übergriffen. Ob die gefühlte Einschätzung von mir und anderen berechtigt ist, ist nur schlecht einschätzbar. So oder sollte könnte und müsste die Stadt aber etwas dagegen tun.
  8. Wohnraum
    Es wird immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum in Bonn zu bekommen. Und tatsächlich, weitere große neue Baugebiete zu erschließen, ist faktisch nahezu ausgeschlossen, da es eben keine gibt. Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen – gerade auch in der Innenstadt. Und das würde wiederum zu einer Belebung und einem Strukturwandel derselben beitragen. Langfristig wäre der Zusammenschluss mit dem Rhein/Sieg-Kreis aber wohl die beste Lösung, wie ihn z.B. der Bonner Landtagsabgeordnete Dr. Joachim Stamp schon vorgeschlagen haben.
  9. Streit Sport / Kultur
    Als ehemalige Bundeshauptstadt leistet sich Bonn noch einen Kulturapparat, der für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich groß und teuer ist. Und so gibt es immer wieder Stimmen, gerade aus der Welt des Sports (siehe Punkt 3), die dafür plädieren, kulturelle Einrichtungen zu schließen. Doch “Schließen” müsste gar nicht sein – würde sich z.B. die Oper Inszenierungen mit Köln teilen, könnten die Kosten deutlich gesenkt werden. Hier sind jedenfalls im wahrsten Sinne des Wortes kreative Lösungen gefragt. Und die Sport und die Kultur-Fraktion sollten sich nicht streiten, sondern gemeinsam für die Stadt eintreten.
  10. Der Oberbürgermeister
    Ja, Ashok Alexander Shridaran ist eigentlich ein sehr netter, sympathischer und cleverer Typ. Leider hat man das Gefühl, dass der Bonner Oberbürgermeister derzeit lieber auf internationalen Veranstaltungen unterwegs ist, als sich um das Klein-Klein in der Stadt zu künmmern, das für seine Bürger aber durchaus große Auswirkungen haben kann.

Kreuze im Kottenforst: Rotes Kreuz

Das “Rote Kreuz” ist ein Holzkreuz im Kottenforst aus dem 18. Jahrhundert, das 1976 renoviert wurde.

Die Inschrift lautet:

INRI DIESES KREVTZ WVRDE AVFGERICHT ZV EHREN IESVS MARIA IOSEPH DES HEILIGEN APOSTELS MATHIAS VND IOHANNES

Es befindet sich an der Ecke “Kreuzberger Allee” und “Langer Weg”. Die genaue Position finden Sie hier auf der Karte.