Dokumentiert: Die Pressemitteilung zur Schließung des Gymnasiums Nonnenwerth

Privates Gymnasium Nonnenwerth gGmbH, Insel Nonnenwerth, 53424 Remagen, vertreten durch den Geschäftsführer Peter Soliman

PRESSEMITTEILUNG

10.11.2021

Der Träger des Franziskus Gymnasium Nonnenwerth verkündet dessen Schließung zum Schuljahresende wegen unüberwindbarer Brandschutz-Probleme

Schulträger Peter Soliman bedauert die unvermeidbare unternehmerische Entscheidung / Intensive Gespräche mit Schulgremien und der Politik brachten keine Lösung / Fehlende Perspektive wegen zusätzlicher Brandschutz-Kosten von mindestens 10 Millionen Euro / Augenmerk liegt auf ordnungsgemäßer Beendigung des Schuljahres

Remagen/Nonnenwerth, 10. November 2021.

Das Franziskus Gymnasium auf der Insel Nonnenwerth wird zum Ende des aktuellen Schuljahres 2021/2022 aufgrund der massiven Brandschutz-Probleme im dortigen Klostergebäude geschlossen. Diese Entscheidung verkündete am heutigen Mittwoch Peter Soliman als verantwortlicher Träger der Schule. „Dokumentiert: Die Pressemitteilung zur Schließung des Gymnasiums Nonnenwerth“ weiterlesen

Ausflugtipp: Kasbachtal

Das Kasbachtal bei Linz ist ein schöner Ausflugtipp in der Region Bonn.

Variante 1: Man fährt mit dem Zug bis Linz, nimmt die Museumsbahn Kasbachtalbahn (Infos zur Bahn und den Fahrplan gibt es unter zugtouren.de) bis Kalenborn, spaziert von dort der Bahnstrecke entlang zur alten Steffens Brauerei, wo man einkehrt und fährt dann wieder mit dem Zug zurück nach Linz.

Variante 2: Man fährt mit dem Auto nach Kalenborn und parkt dort bei Little Britain. Man folgt dem Weg zur ehemaligen Steffensbrauerei – gute Stunde Dauer – kehrt dort ein und fährt dann mit der Bahn zurück nach Kalenborn.

Mehr Ausflugtipps

Mehr Tipps zu Bahnfahrten in der Region haben wir hier.

Sage: Vom Siebengebürg

Von sieben Burgen, die auf nachbarlichen Berghöhen einander nahe lagen, hat das Siebengebürge am Rhein seinen Namen, und nicht von einem Gebirge, nicht Mons Sibenus, wie die Alten im barbarischen Latein es nannten, sollte es geheißen haben, sondern Heptapyrgos, obschon diese Berggruppe auch den Namen eines kleinen Gebirges verdient.

Die Namen dieser Burgtürme waren: Drachenfels, Wolkenburg, Löwenburg, Dadenberg, Blankenberg, Mahlberg und Stromberg.

Die Niederländer hatten den Glauben, daß in dem innern Bergesschoß des Siebengebürgs der Fegefeuersitz sei, wie die Thüringer vom Hörseelberg glaubten, wohinein auch die armen Seelen gebannt würden, die das Jüngste Gericht den Böcken zugesellen müsse. Die hatten also schon etwas voraus, nämlich ihr Urteil. Bisweilen sieht man zwischen den Burgen und Bergen, deren viel mehr als nur sieben sind, eine und die andere Seele leibhaftig spuken gehn; da tappt sich mühselig ein Gespenst mit beschwerten Füßen durchs Klippengestein, das ist der Geist eines Wucherers aus Köln, hierher verwünscht, mit bleiernen Schuhen umzuwandeln bis zum Jüngsten Tag. Dort flackert ein rasches großes Licht heran, ein Feuermann, rast- und ruhelos; es ist der Geist eines weiland sehr feurigen Staatsministers aus Bonn, der feurig und eifrig bemüht war, das Volk zu schinden und mit ekelhaftem Geiz Schätze für sich zu häufen, und war ihm ganz einerlei, ob die ganze Welt zugrunde ging, wenn er nur hatte. Ein gemütlicher Bauer traf den Minister-Feuermann einstens bei Königswinter an, erkannte in ihm das Glied aus der berühmten Ministerfamilie Kümmelspalter und rief ihn an: Warte he mant en bisken! Ick will mir mant an ihm mine Piepe anzonden! – Su – hebbe jou Dank! – Da pustete und prustete der Feuermann und schnob einen ganzen Regen von Funken um sich her, mußte aber doch stillhalten und dem Bauer die Pfeife an sich anzünden lassen, und als der Bauer obigen Dank gesagt hatte, fügte er noch hinzu: He is mant doch ein schlechter Kerel geweten! Dat bisken Brennen schadt ihm nich de Lus! – Dort fährt viermal im Jahre auf einem Wagen mit Feuerrädern ein verdammter Bürgermeister Kölns, der seine Stadt an den Feind verriet, lichterloh brennend umher. Wenn die Talschluchten Nebel dampfen aus dem Siebengebürg und Wolken schwer um die Gipfel schweben, so sind das die ganzen Scharen armer Seelen, die von Zeit zu Zeit aus dem Bergesschoß, wie die Züchtlinge aus einem Philanthropin, herausdürfen, um der frischen Luft zu genießen. Sie müssen sich aber immer wieder hineinverziehen. Die höchste Spitze des kleinen Gebirgs ist der Drachenfels, er ist mit Drachen- und Lindwurmsagen völlig umschuppt und umpanzert, es wäre mit ihnen allein leicht ein Buch zu füllen. Hier hat der hörnene, nicht der fälschlich so genannte gehörnte Siegfried des alten deutschen Volksbuchs den Drachen erlegt, gebraten und mit seinem Fett, das zu Horn erhärtete, sich überall die Haut bestrichen, daß sie unverwundbar ward. Nur zwischen die Achseln vermochte er nicht zu langen, eine kleine Stelle blieb unbestrichen, und das ward hernach die Ursache, daß der Kampfheld erlag, denn gerade, als Siegfried sich an einem Brunnen niederbückte und diese Stelle preisgab, schleuderte ein boshafter Feind eine Lanze auf ihn, die ihm tödlich ward.

Von Ludwig Bechstein

Bild: Leizelt, Balthasar Friedrich: Bonn, Rheinkai, im Hintergrund Siebengebirge

Liste: Hilfe für Alkoholiker in Bonn

Hier erfahren Sie, wo Sie Hilfe bei Alkoholismus in und in der Nähe von Bonn finden.

Die erste von uns empfohlene Anlaufstelle ist grundsätzlich immer Ihr Hausarzt. Warum, können Sie hier nachlesen. Dort finden Sie auch mehr Informationen zu Hilfsangeboten bei der Alkoholkrankheit.

Suchtkliniken

  • Die LVR Klinik verfügt auch über eine Suchtabteilung.

Spezialisierte Therapeuten

Selbsthilfeverbände und Gruppen

  • Auch in Bonn sind die Anonymen Alkoholiker mit mehreren Anlaufstellen, u.a. auch in der LVR Klinik, vertreten.

Telefonische Hilfe

Akute telefonische Hilfe erhalten Sie auch bei der bundesweiten Sucht- und Drogenhotline unter 01806-313031.

Liebe Katja Dörner, herzlichen Glückwunsch – respice post te, hominem te esse memento!

Liebe Katja,

ich möchte Dir ganz herzlich zu Deinem Sieg bei der OB-Wahl in Bonn 2020 gratulieren! Dein Wahlsieg ist deutlicher ausgefallen als erwartet und eine grüne Oberbügermeisterin in einer Stadt wie Bonn ist durchaus bemerkenswert!

Respice post te, hominem te esse memento!

Doch bleib auf dem Boden. Denn Deinen Sieg hast Du nicht den Wählern zu verdanken, die wissen, wer Du bist und wofür Du stehst.

Du bist Oberbürgermeisterin geworden, da Dein Amtsvorgänger Ashok Alexander Sridharan die wohl erbärmlichste Bilanz eines Bürgermeisters in der Bonner Geschichte vorzuweisen hat, Ludwig Rickert einmal ausgenommen. Das haben viele Bonner erkannt und so konntest Du Stimmen bis tief ins bürgerliche Lager gewinnen.

Damit ist Deine Wahl für Dich aber auch nicht nur Anlass zum Jubel, sondern auch eine Mahnung, die Fehler Deines Vorgängers nicht zu wiederholen, sondern die ganze Stadt in ihrer Breite auf Deinem Weg mitzunehmen und nicht Dich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Denn es wäre schade, wenn auch Du in fünf Jahren abgewählt würdest. Bonn und Du können mehr. Mach was draus!

Ich wünsche Dir dafür von Herzen viel Erfolg!

Bild: Rathaus Bonn, 1885. Bernhard Mannfeld

Meinung: Warum ich bei der OB-Stichwahl in Bonn für Katja Dörner stimmen werde

In Bonn kommt es zur Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters. Auf der einen Seite steht Amtsinhaber Ashok Alexander Sridharan (CDU), auf der anderen die Bundestagsabgeordnete Katja Dörner (Grüne).

Meine Stimme am 27. September 2020 wird Katja Dörner erhalten.

Sicher, sie bringt keine Erfahrung im Bereich der kommunalen Verwaltung mit. Doch hat Sridharan, der diese Erfahrungen eigentlich hat, diese nicht geholfen, die Stadt nach vorne zu bringen. Er ist ein OB ohne Fortüne und kann keine Erfolge vorweisen.

Dabei ist Bonn ist eine Stadt mit den bestmöglichen Voraussetzungen. Doch ein Konzept für die Zukunft hat sie schon lange nicht mehr. Kaum ein Projekt, das noch gelingt, stattdessen Stillstand. Und Sridharan, der das hätte ändern können, präsentiert sich lieber auf der internationalen Bühne und sonnt sich im vermeintlichen eigenen Ruhm. Er hatte die Chance, sich zu beweisen, aber er hat diese nicht genutzt.

Ich traue es Dörner zu, die verkrusteten Strukturen in der Bonner Stadtverwaltung aufzubrechen und neue Akzente in Sachen Bürgernähe setzen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Rat wird besser funktionieren, war der bisherige OB doch selbst in der Fraktion seiner CDU nicht wirklich wohlgelitten.

An den Grünen vorbei kann in Bonn sowieso kein OB mehr regieren, stellen sie doch jetzt die stärkste Ratsfraktion. So ist es nur folgerichtig, wenn die nächste Oberbürgermeisterin ebenfalls eine Grüne ist.

Wer jetzt Angst vor zu viel Grün hat, dem sei diese genommen: Dörner ist auch Pragmatikerin und kann Kompromisse schließen. Und diese wird sie angesichts der Verhältnisse im Rat – stärkste Fraktion hin oder her – auch schließen müssen. Aber eben bessere, als bisher. So hoffe ich jedenfalls.

Instagram Bonn Empfehlung: catcallsof.bonn

Heute möchte ich auf einen Instagram Account aufmerksam machen, der ein ernstes Anliegen hat: catcallsof.bonn.

Bei Catcalling handelt es sich um eine Form der sexuellen Belästigung im öffentlichen Raum. Der Account dokumentiert solche Fälle, indem er mit Kreide auf sie Straßen schreibt, wo es zu Catcalls und anderen Formen der sexuellen Belästigung kam. Die Bilder werden dann auf Instagram veröffentlicht.

Ich muss zugeben, dass mich geschockt hat, wie alltäglich Catcalling in Bonn zu sein scheinen.

Und die Köpfe hinter den „Cat Calls of Bonn“ haben einen guten Weg gefunden, auf das Problem aufmerksam zu machen.

Also, alle jetzt folgen!

Bonner Straßen: Hindenburgplatz

Der Hindenburgplatz ist ein kleiner Platz in Bonn Dottendorf nahe an Kessenich, der an der Hausdorffstraße liegt. Er ist nach dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt.

Am Platz befindet sich ein schöner Kinderspielplatz, der Venusbergbach verschwindet hier unter der Erde.

Der Platz wurde 1931 errichtet und vom Rat nach Hindenburg benannt.

Es gibt eine gleichnamige Straßenbahnhaltestelle der SWB, außerdem befindet sich hier eine Pausenhaltestelle für Busse.

Der Platz hat den Straßenschlüssel 1336.

Bonner Straße: Am Nordpark

Die Straße „Am Nordpark“ in Bonn ist eine Stichstraße der Kölnstraße am Sportpark Nord.

Von 1956 bis 1978 hieß sie Jahnstraße.

Straßenschlüssel: 1393

Die nächstgelegene Bushaltestelle ist die gleichnamige „Am Nordpark“.

Bild: Andreas Blohm

Typisch: Bonn

Typisch Bonn ist…

  1. Beethoven
  2. Rhein
  3. Ehemalige Bundeshauptstadt
  4. Hofgarten
  5. Uni
  6. Studenten
  7. Neandertaler
  8. Bundesdorf
  9. Bönnsch
  10. Pützchens Markt
  11. Museumsmeile
  12. ZDF Wetterkarte
  13. Museum König
  14. Grundgesetz
  15. Petersberg
  16. UNO
  17. Baustellen
  18. Telekom
  19. DHL
  20. HARIBO
  21. Fahnenfabrik
  22. Eierlikör
  23. Kottenforst
  24. Baskets
  25. Münster