10 Fakten über Pils

  1. Pilsner Bier – auch Pilsener, Pils oder Bier nach Pils(e)ner Brauart – ist ein nach der böhmischen Stadt Pilsen (tschechisch Plzeň) benanntes, untergäriges Bier mit höchstens 12,5 °P Stammwürzegehalt.
  2. Pils wird mit mehr Hopfen als die meisten andere Biere gebraut, so dass es eine höhere Bittere hat. Klassisches Pils sollte um die 40 Bittereinheiten haben, dies ist aber nur noch bei wenigen Bieren dieser Brauart der Fall, z.B. bei Jever oder dem Pilsener Urquell. So liegt z.B. Bitburger Pils nur noch bei 33 Bittereinheiten, Beck’s Gold nur bei 22.
  3. In der Schweiz werden Biere nach Pilsener Brauart, die  nicht in Tschechien gebraut werden, Spezialbier genannt.
  4. Das Bier in Pilsen war ursprünglich so schlecht, dass die “extra den bayerischen Braumeister Josef Groll aus Vilshofen nach Pilsen holten, um den Böhmen dort ein gutes Bier zu brauen.
  5. Groll setzte den ersten Sud am 5. Oktober 1842 an. Erstmals ausgeschenkt wurde es am 11. November 1842 in drei Pilsener Gaststätten und konnte sofort überzeugen. Hergestellt wurde es von der “Měšťanský pivovar Plzeň” (Bürger-Brauerei), der heutigen Brauerei, die auch das Pilsener Urquell herstellt. Das Rezept hatte Groll von seinem Vater, der Brauereibesitzer war.
  6. Da der Braumeister ein Bayer war, war Bier nach dieser Brauart lange Zeit unter dem Namen “nach bayerischer Brauart” bekannt. So gibt es alte Heineken Flaschen mit dieser Aufschrift.
  7. Als untergäriges Bier ist es bei der Herstellung auf niedrige Temperaturen angewiesen, die früher z.B. in Höhlen herrschten. Daher konnte es sich auch erst ab 1870 mit dem Aufkommen von Kältemaschinen in der Breite durchsetzen.
  8. Pils ist in Deutschland inzwischen die mit Abstand beliebteste Biersorte und hat einen Marktanteil von rund 55%.
  9. Pils sollte aus einer Pilstulpe getrunken werden, idealerweise aus dem Fass kommen und eine Temperatur von ca. 7-9° C haben. Dass ein gut gezapftes Pils sieben Minuten braucht, ist ein Gerücht.
  10. Das Lieblingspils des Autors dieser 10 Fakten ist das Schönramer Pils, das mit 45 Bittereinheiten überzeugen kann.

Mein Mittagessen: Weißwürste

Eines meiner liebsten Mittagessen am Samstag oder Sonntag sind Weißwürste, die man ja aus Tradition vor 12h Mittags essen soll – zugegebenermaßen kann es manchmal etwas später werden, aber ich versuche immer, die Zeitgrenze einzuhalten.

Die Würste lasse ich einfach ca. 10 bis 12 Minuten in nicht kochendem oder siedendem Wasser ziehen – denn sonst platzen sie auf. Ob man dem Wasser

  • Milch
  • Salz
  • Brühe
  • Zitronensaft
  • Salz und Zitronensaft

zugibt, ist Geschmackssache.

Die Würste serviere ich in der Suppenschüssel, so bleiben sie warm.

Dazu gibt es natürlich süßen Senf, Radieschen, Laugengebäck mit Butter (lasse ich in Low-Carb Zeiten weg) und ein Hefeweizen.

Hinsichtlich der Schältechnik – die Haut wird ja nicht mitgegessen – setze ich an einem Ende einen Querschnitt und ziehe die Pelle in einem ab.

Was die Auswahl der Weißwürste angeht, sollten Sie einfach verschiedene Sorten probieren. Im Großraum Bonn kann ich die von Rasting empfehlen, die es bei EDEKA gibt. Und je Esser sollten Sie zwischen zwei (wenig Hunger) und vier Weißwürste einplanen.

Restaurantbericht: Makiman 2 in Bonn

In der Bonner Ermelkeilstraße findet man das Makiman 2 Restaurant. Bei der Adresse werden Bonner direkt hellhörig: mitten in der Südstadt gelegen ist das Parken hier etwas schwieriger. Daher mein Tipp: entweder mit der Straßenbahn anreisen oder am Rande der Südstadt parken und gemütlich hinspazieren. Weiterer Hinweis: das Restaurant sieht von Außen sehr unscheinbar aus, man läuft leicht vorbei.

Die verschiedenen Makiman Restaurants in Bonn haben ja jeweils eine Subline, hier ist es “Sushi, BBQ, Wine”.

Und in der Tat ist das Außergewöhnliche im Makiman 2 Restaurant die integrierten Tischgrills, an denen man selbst Korean BBQ zubereiten kann. In der Praxis sieht es so aus, dass man verschiedene Fleischsorten in typisch koreanischer Zubereitung – sehr dünn geschnitten, teilweise mariniert – erhält und diese dann nach Wunsch selbst grill. Dazu gibt es viele verschiedene kleine Beilagen, sog. Banchan – z.B. eingelegten Brokkoli, Pilze, Kimchi etc. Wer nicht selber grillen will, kann auch von der Küche zubereitete Grillgerichte ordern – aber dann ist ja der Spaß weg…

Als Vorspeisen gibt es Suppen und auch Sushi – das man natürlich auch als Hauptgericht haben kann.

Würde ich nur Sushi essen wollen, würde ich allerdings ein anderes Makiman – oder auch ganz anderes Sushi-Restaurant – wählen. Denn hier steht natürlich das BBQ im Vordergrund und wie man sich vorstellen kann, riecht es natürlich auch danach. Wer Probleme mit Grillgeruch hat, sollte hier also nicht hingehen – ich liebe ihn hingegen…

Ansonsten ist alles von guter Qualität und sehr frisch, der Service ist freundlich. Allenfalls zu Stoßzeiten muss man manchmal etwas warten.

Die Weinkarte ist solide, bietet aber keine großen Überraschungen. Ich würde zu den Grillgerichten ohnehin Sauvignon Blanc empfehlen.

Zwei weitere Tipps: es gibt einen kleinen Garten und man sollte hier unbedingt vorbestellen, besonders wenn man draußen sitzen will.

Das Makiman 2 ist auf jeden Fall etwas besonderes in der Bonner Gastroszene. Besonders auch für Kinder ist ein Besuch hier ein echtes Erlebnis.

Makiman 2
Ermekeilstraße 28 (Ecke Goebenstraße), 53113 Bonn

Homepage

Restaurantbericht: Dim Sum in Bonn

Chinesen gibt es viele – und die meisten sind ziemlich langweilig. So ist es schön, wenn man auf Ausnahmen stößt – wie das Dim Sum in Bonn, direkt am Marktplatz gelegen.

Das Restaurant erstreckt sich über zwei Etagen und ist in eher nüchternem Stil modern eingerichtet. Tipp: die Fensterplätze bieten einen schönen Blick auf das alte Bonner Rathaus und den Marktplatz.

Wie der Name erwarten lässt, stehen hier Dim Sum im Vordergrund: das sind in der Regel gedämpfte Teigtaschen, die mit unterschiedlichen Zutaten gefüllt sind – z.B. mit Garnelen, Tofu oder gehacktem Fleisch. Die Bandbreite ist dabei ziemlich hoch, so dass man sich als Gruppe einfach eine Auswahl an Dim Sum bestellen und langsam durchessen.

Oder man nimmt die Dim Sum (Dim Sam ausgesprochen) einfach als Vorspeise, denn auch außergewöhnlich sind hier insbesondere die Schmor- und Grillgerichte. Mein Favorit: der gegrillte Schweinebauch (siehe Foto oben). Und auch die Suppenauswahl ist größer, als bei anderen Chinesen. Die weiteren “normalen” Gerichte – z.B. Rindfleisch in schwarze Bohnen Sauce – sind gleichfalls gut, findet man in dieser Form aber auch in anderen Restaurants. Auffallend: hier orientiert man sich eher an der kantonesischen Küche.

Einen Nachtischbereich sucht man auf der Karte vergebens, dafür findet man einige Süßspeisen bei den Dim Sum versteckt – z.B. einen Schwammkuchen, den man sich durchaus mit mehreren Teilen kann:

Von den Getränken her findet man neben den üblichen alkoholfreien Kandidaten natürlich Kölsch, Pils, Weizen, Tsing-Tao Bier, eine kleine Weinauswahl sowie chinesische Spirituosen und natürlich Tees.

Wer gerne chinesisch isst und dabei Abwechslung schätzt, sollte auf jeden Fall hier vorbeischauen.

Dim Sum Bonn
Markt 5, 53111 Bonn

Homepage

Das Dim Sum ist in meiner Liste “10 Restaurants in Bonn, bei denen man einmal gegessen haben sollte” aufgeführt.

Mein Abendessen: Avocado mit Ei

Avocado (am besten Sorte Hass) halbieren, Kern vorsichtig herauslösen und in die Kuhle jeweils ein Eigelb (vorher trennen) und Eiweiß geben, bis sie voll ist.

Pfeffern und mit grobem Meersalz würzen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in den auf 180° vorgeheizten Ofen geben und auf oberster Schiene ca. 7 Minuten garen, bis das Eigelb gestockt, aber innen noch leicht flüssig ist.

Als Beilage z.B. zu Hühnerfiletstreifen oder als Hauptmahlzeit mit etwas Salat als Beilage.

Für Low-Carb Ernährung geeignet.

Tipp: aus übrig gebliebenem Eiweiß ein Eiweiß-Omelette machen oder zu Rührei geben.

Mein Abendessen: Entenbrust mit Rotkohl, Klössen und Orangensauce

Ein schönes Herbst- und Winteressen:

  • gegrillte Entenbrust,
  • Rotkohl
  • Kartoffelklösse
  • Orangensauce.

Die entsprechenden Rezepte sind verlinkt (noch nicht alle).

Mein Abendessen: Iberico Schwein mit gegrillten Paprika und Lauchzwiebeln

Pro Person nehme ich ein eher dicker geschnittenes Stück Iberico-Schwein (French Rack), das kommt auf den Grill und wird am Ende nur mit etwas Rauchsalz gewürzt.

Als Beilage gibt es gegrillte Paprika und Lauchzwiebeln. Paprika (rot) schneiden, vorher mit etwas Kräutersalz und Zitronensaft würzen. Dann in eine Gemüsepfanne für den Grill geben und so lange grillen, bis erste braune Stellen da sind. Geputze und klein geschnittene Lauchzwiebeln dazugeben, gut vermischen und noch kurz an der Hitze lassen.

Zusammen mit dem Fleisch servieren, ggf. noch pfeffern.

Das Rezept ist für Low-Carb und Sirtfood Ernährung geeignet.

Ausgetrunken: Kurkuma Apfelessig Drink

Mit diesem Getränk starte ich morgens in den Tag – zwei bis drei Esslöffel Apfelessig (naturtrüb, bio) und eine gute Prise Kurkumapulver. Mit lauwarmen Wasser auffüllen (ca. 0,15l) und mit einem Löffel leicht schaumig rühren.

Apfelessig hat eine belegbare antibakterielle Wirkung. Zudem wird ihm nachgesagt, den Appetit zu verringern, was medizinisch immerhin denkbar erscheint. Für weitere positive medizinische Wirkungen des Apfelessig gibt es allerdings keine belastbaren wissenschaftlichen Studien.

Kurkuma gilt ebenfalls als Wundermittel, das z.B. Krebs vorbeugen soll – aber auch hier ist der Forschungsstand eher dünn und teilweise widersprüchlich. Immerhin: eine entzündungshemmende Wirkung ist belegt und es konnte zumindest im Tierversuch die Heilung von Fettlebern unterstützen.

So oder so: auch wenn bei Apfelessig und Kurkuma nicht alle positiven Eigenschaften belegt sind, zumindest antibakteriell und entzündungshemmend wirken sie.

Außerdem gibt es geschmacklich einen Kick und damit einen guten Start in den Tag.

Tipp: danach trinke ich noch jeweils ein Glas Leitungswasser, um die Gelbfärbung der Zähne zu verhindern. Das sollte man übrigens generell machen, nachdem man verfärbende oder süße Getränke konsumiert hat.

Rezept: Tafelspitz in Rotwein

Auch dieses Rezept eignet sich für Menschen, die eigentlich nicht kochen können – denn es kann fast nichts schiefgehen.

Für vier Personen braucht man:

  • ca. 1,2kg Tafelspitz
  • 750ml Rotwein (z.B. Merlot)
  • 500ml Rinderfond
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1/4 Selleriekopf
  • 1 Lauchstange
  • nach Geschmack weiteres Suppengemüse (z.B. Blumenkohl)
  • Petersilie
  • einige Lorbeerblätter
  • Pfefferkörner

Gemüse putzen und zerkleinern. Zusammen mit dem Rinderfond, den Gewürzen und dem Tafelspitz in einen Topf geben, mit Rotwein aufgießen und alles kurz aufkochen. Temperatur dann reduzieren und ca. 8 Stunden ziehen lassen, bis das Fleisch fast zerfällt.

Kurz vor dem Servieren nochmals aufkochen und das Fleisch nach Geschmack in grobe Stücke oder Scheiben zerkleinern. Mit dem Gemüse servieren.

Dazu passen Kartoffeln oder auch ein Kartoffelpüree.

Tipp: Noch mehr Geschmack erhält man, wenn man einige Champignons und Tomaten in die Brühe gibt.

Für LowCarb Ernährung geeignet.

Liste: Rezepte während meiner Leberkur

Der Plan im Kurzüberblick

Hier finden Sie einige Rezepte und Gerichte, die ich während meiner dreiwöchigen “Leberkur” zu mir genommen habe. Durch diese konnte ich meine vorher deutlich erhöhten Leberwerte in einen niedrigen Normalbereich bringen.

Grundsätzlich habe ich auf das Frühstück verzichtet und dazu nur ein Glas meines Kurkuma-Essig-Drinks, Kaffee (schwarz) und Wasser getrunken.

Mittags gab es dann in der Regel ein Getränk als Mahlzeitenersatz (siehe unten) oder einen mittelgroßer Salat mit z.B. folgenden Zutaten zusammenzustellen nach belieben:

verschiedene Blattsalate, Rucola, Radicchio, rote Zwiebeln, Edamame, Kichererbsen, rote Beete (roh, gerieben), Schafskäse, Chilischoten, Kresse, Hühnerbrust, Parmesan…  Als Dressing dazu meist nur Essig/Öl oder die Kombination Zitronensaft und Sojasauce.

Abends dann eines der Hauptgerichte aus der unteren Liste.

Rezepte und andere Vorschläge für Hauptgerichte

Getränke als Ersatz von Mahlzeiten

  • Buttermilch mit Blaubeeren
    einfach ca. 100g Blaubeeren in 500ml Buttermilch geben.
  • Kokoswasser
    nicht zusätzlich gesüßt, ca. 350ml
  • Rinderbrühe
    (selbstgemacht)
  • Tomatensaft mit Gurke

Weitere Getränke