Rezept: Rote Beete Salat mit Kapern

Eine schneller Salat mit einer tollen Geschmackkombination:

  • 500g rote Beete (gekocht)
  • Kapern (100g Glas)
  • Olivenöl
  • ggf. etwas Essig, Salz

Am einfachste nehmen Sie fertig gekochten Rote Beeten aus dem Vakuumbeutel, die es inzwischen in jedem Super- oder Biomarkt gibt.

Rote Beete würfeln, mit den Kapern mitsamt der Flüssigkeit aus dem Kapernglas vermischen, etwas Olivenöl hinzugeben und ggf. mit etwas Essig und Salz abschmecken.

Schmeckt im Winter zu Fondue und im Sommer beim Grillen.

Ausgetrunken: Leffe Blond 0,0

Leffe Blond 0,0 ist ein alkoholfreies helles Abteibier aus Belgien, das von Anheuser-Busch InBev gebraut wird.

Die alkoholfreie Variante des Leffe Blond kommt dem Original schon sehr nahe. Wie dieses enthält es Wasser, Gerstenmalz, Mais, Gerste, Zucker, Hopfen, zusätzlich aber noch Hopfenextrakte sowie natürliche Aromastoffe – es wird also etwas getrickst.

Wie das normale Blond leuchtet es schön im Glas und hat eine fruchtige Blume mit leichten Bitternoten. Im Antrunk verbinden sich Süße und Bittere, wobei die dem Körper in der Mitte etwas das Volumen fehlt. Der Nachgang könnte auch mehr Eindruck hinterlassen.

Trotz der leichten Kritik eines der besseren Alkoholfreien Biere.

Gut erhältlich, wenn Sie einen Ausflug nach Belgien oder in die Niederlande machen. Sonst in Deutschland nur in sehr gut sortierten Getränkemärkten.

Je 100ml:

  • Energie: 40kcal
  • Kohlehydrate: 9,8g
  • davon Zucker: 1,1g

10 ganz einfache Alternativen zu Nudeln mit Ketchup

Die SPD setzt sich für Schulessen ein – und wirbt dafür mit Nudeln mit Ketchup. Zugegen, die sind schnell gemacht und günstig, aber nicht wirklich gesund.

Dass es besser geht, zeigen diese 10 Ideen, die auch schnell und preiswert sind:

  1. Wenn es schon richtig schnell gehen muss: Zumindest statt Ketchup – das viel Zucker enthält – eine ganz einfache Tomatensauce machen: Passierte Tomaten im Topf mit etwas Olivenöl erwärmen und mit etwas Brühe oder Instant Brühe abschmecken. Wer mag, gibt noch getrocknete italienische Kräuter dazu.
  2. Fast noch einfacher und gesund: Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe erwärmen und zu den Nudeln geben. Fertig. Wer mag, gibt noch etwas Muskat dazu.
  3. Genau so einfach: Eine TK-Gemüsemischung der Wahl – z.B. Erbsen, Erbsen mit Möhren. Leipziger Allerlei – in etwas Brühe kochen, zum Schluss einen Schlag Butter dazu und fertig.
  4. Viele kleine Kinder essen wirklich nicht viel – aber irgendwas müssen sie ja an Energie kommen. Geben Sie einfach einen guten Stich Butter zu den Nudeln und fein geriebenen Parmesan dazu – den tatsächlich verblüffenderweise viele Kinder gerne mögen.
  5. Tatsächlich haben viele Kinder eine Abneigung gegen grünes Pesto. Aber es gibt auch rotes Pesto – und das schmeckt auch nach Tomaten. Der ideale Einstieg, um Kinder langsam an die wirkliche italienische Küche zu gewöhnen.
  6. Zugegeben, bei diesen Express Carbonara wenden sich wahre Italiener ab, aber es schmeckt: Einfach Eier mit Sahne und geriebenem Parmesan verquirlen und über die heißen Nudeln geben. Wenn Sie mehr Zeit haben, machen Sie die Nudeln so wie hier.
  7. Diese Art der Zubereitung eignet sich besonders, wenn Sie noch Nudelreste haben. Einfach in etwas Butter in der Pfanne erwärmen und dann Eier drüber geben, leicht salzen und rühren, bis diese gestockt sind. Wer mag, gibt noch Schinken dazu.
  8. Übrigens, besonders Eiernudeln lassen sich gut im China-Style zubereiten. In der Pfanne mit etwas Öl anbraten, eine chinesische Gemüsemischung dazu und mit etwas Sojasauce abschmecken.
  9. OK, hier muss man einmal etwas arbeiten. Einfach eine große (doppelte) Portion Bolognese zubereiten, z.B. nach diesem Rezept, und entweder einige Tage im Kühlschrank oder länger in der Tiefkühltruhe aufbewahren und bei Bedarf aufwärmen.
  10. Die edle Variante zum Schluss: einfach etwas Trüffelöl in geschmolzener Butter erwärmen, auf die Nudeln geben und dann noch grob gemahlenen schwarzen Pfeffer dazu. Geht übrigens auch mit anderen Würzölen nach Wahl.

Weitere Ideen, was man mit Nudeln so machen kann, gibt es hier unter dem Hashtag #pasta.

Mein Abendessen: Semmelknödel mit Pilzsauce

Zum Abendessen gab es diesmal selbstgemachte Semmelknödel mit einer sahnigen Pilzsauce.

Schmeckt nicht nur im Herbst!

Restaurantkritik: Gasthaus Engel in Hard

Mitten im Zentrum der Gemeinde Hard am Bodensee (Vorarlberg, Österreich) liegt das Gasthaus Engel direkt am Dorfbach zwischen neuem und alten Rathaus. Es fällt nicht nur wegen des schönen Gebäudes, sondern besonders wegen seines Gastgartens auf, der von einem großen Baum geprägt ist – so sitzt man auch an heißen Sommerabenden kühl im Schatten. Daneben gibt es natürlich einen Gastraum, der eine gute Mischung aus moderner und klassischer Einrichtung hat.

Vom Fass gibt es Hacker-Pschorr, dazu eine kleine aber gute Auswahl an Weinen sowie natürlich die üblichen Softdrinks und angesagte Getränke wie Lillet oder Hugo.

Die Speisekarte ist nicht übermäßig umfangreich, was ich aber immer für ein gutes Zeichen halte – besser man konzentriert sich auf einige wenige Dinge und die richtig gut, statt alles aber dafür nur mittelmäßig.

Und richtig gut schmeckt es hier: Als Vorspeise bieten sich z.B. der Oktopussalat oder die verschiedenen Varianten des Ceasar Salad an. Aber auch Suppenfreunde kommen mit der Fisch- oder Tomatensuppe voll auf ihre Kosten.

Bei den Hauptspeisen darf natürlich der österreichische Klassiker Wiener Schnitzel nicht fehlen, den es wahlweise vom Schwein oder Kalb gibt. Überraschend ist die mit Scampi gefüllte Hühnerbrust, die ich so noch nie auf einer Karte gefunden habe. Besonders gut sind auch die Burger, die mit Gorgonzola serviert werden. Bei den vegetarischen Gerichten fallen die Triangelos auf, hausgemachte Gnocchi in einer Trüffel-Sauce. Für alpenländischen Flair sorgen dann wieder die Spinatknödel mit Salbeibutter und Bergkäse. Nachtisch gibt es auch, wobei mich das Mille Feuille – Blätterteig mit Beeren und einer Creme – besonders überzeugt hat.

Dass der Service freundlich, schnell und aufmerksam ist rundet den positiven Eindruck ab. Wie wir von dem erfahren haben, wird die Grundkarte regelmäßig angebracht, dazu gibt es immer Tagesgerichte und einen günstigen Mittagstisch.

Der Engel bereichert auf jeden Fall die Restaurantlandschaft am österreichischen Bodenseeufer – schnell von Deutschland und der Schweiz erreichbar – und man würde sich freuen, wenn es mehr solche Gasthäuser gäbe.

GASTHAUS ENGEL
Landstraße 1
6971 Hard (Österreich)
+43 664 2467477

Hier noch einige Bildimpressionen:

Gnöcchi mit Trüffel.

Der Eingangsbereich zum Gastgarten.

Loungebereich im Gastgarten.

Mein Abendessen: Geschnetzeltes mit Pilzen und Safranreis

Zum Abendessen gab es diesmal Hühnergeschnetzeltes mit Erbsen und Pilzen und dazu Safranreis.

Dazu passt ein Soave.

Mein Abendessen: Fränkische, Salat und Paprika

Vom Grill kommen Fränkische Bratwurst und die helle Spitzpaprika.

Dazu gibt es Salat mit Ceasar-Dressing.

Mein Abendessen: Riesensteak mit Zucchino

Frisch vom Grill: ein 500g Rib-Eye Steak, vorher in Pfeffer und Olivenöl eingelegt, und dazu einen mit Kräutersalz gewürzten längs geviertelten Zucchino.

Mein Abendessen: Pide mit Petersilie und mehr

Perfekt für heiße Sommertage: Pide, dazu viel Petersilie mit etwas Zitronensaft, Zwiebeln, Chiliflocken und noch mehr Zitrone zum beträufeln.

Dazu schmeckt ein Ayran.

Kann man Koalabären essen?

Um die Antwort vorab zu geben – Koalabären kann man nicht wirklich essen.

Zum einen sind sie zu niedlich, was zugegeben nicht für jeden ein Grund ist. Was aber gravierender ist: sie stehen unter Naturschutz und es ist verboten, sie zu töten.

Doch selbst, wenn die beiden vorigen Gründe nicht schon überzeugend genug wären: Koala-Fleisch schmeckt nicht sonderlich gut, was damit zusammenhängt, dass sie sich nur von Eukalyptus ernähren, was dem Fleisch einen sehr intensiven Geschmack gibt. Zudem sind viele Inhaltsstoffe des Eukalyptus für den Menschen unverträglich – diese reichern sich auch im Koala-Fleisch an, so dass es auch nicht besonders gesund ist.

Der Überlieferung nach, sollen die ersten Siedler Koalabärenfleisch probiert haben, da die Tiere sich leicht jagen lassen. Die Aborigines haben sich entsprechend darüber gewundert…

Als gesündere und schmackhaftere Alternative bietet sich in Australien Kängurufleisch an.