Ausgetrunken: Ingwerwasser mit Zitronenpfeffer

Nachdem ich letztens einen Teebeutel mit Ingwer und Pfeffer getrunken und für sehr gut befunden hatte, fragte ich mich, warum man nicht einfach Ingwerwasser mit etwas grobem schwarzen Pfeffer aufwertet.

Und wenn schon denn schon: Zitronenpfeffer.

Also einfach einige kleine Stücke Ingwer in eine Tasse geben, Zitronenpfeffer dazu, ziehen lassen und trinken. Bringt einen mit Kickstart in den Tag!

Wer keinen Zitronenpfeffer hat, nimmt normalen groben Pfeffer und gibt einen Schuss Zitronensaft dazu.

Tipps:

  • Obacht, es gibt Zitronenpfeffermischungen, bei denen Salz dabei ist. Die passen weniger gut.
  • Kann mehrfach aufgegossen werden.
  • Ingwerstücke können danach noch zum Kochen verwendet werden.

Rezept: Schnelles Rosenkohl Süßkartoffel Curry

Wilde Mischung, schmeckt aber richtig gut!

Für vier oder etwas mehr Personen als Beilage:

  • 1kg Rosenkohl
  • 500g Süßkartoffeln
  • 300ml Kokosmilch
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 Zwiebel
  • 50g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • 2 Esslöffel rote Currypaste
  • Pflanzenöl
  • Butter
  • eine Limette
  • Koriandergrün
  • Granatapfelkerne

Rosenkohl putzen, Strünke und unschöne Blätter entfernen. Dann Röschen halbieren oder vierteln.

Süßkartoffeln schälen und etwa so groß schneiden wie die vorbereiteten Rosenkohlstücke.

Zwiebel fein hacken, Knoblauch und Ingwer noch etwas feiner, Chilischote in Ringe schneiden.

In einer beschichteten Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili fein anschwitzen und die Currypaste zugeben.

Dann den Rosenkohl und die Süßkartoffel dazu, mit etwas Butter dazu ganz leicht anrösten und Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen. Gut umrühren und ca, 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Derweil den Koriander nicht zu fein hacken und Granatapfelkerne herauslösen.

Curry mit Limettensaft von einer Limette abschmecken und mit Koriander und Granatapfelkernen bestreut servieren.

Mein Abendessen: Lamm mit Pilzen

Lammlachse aus der Grillpfanne rosa gebraten. Dazu Champignons und Austernpilze, gebraten in Olivenöl mit Zitronenpfeffer und Meersalz, dekoriert mit Blattpetersilie.

Perfekt für Low-Carb Ernährung geeignet.

Rezept: Kürbis-Garnelen Curry

Für vier Personen:

  • Ein mittelgroßer Hokkaido Kürbis
  • 400g Garnelen
  • 3 Zwiebeln
  • 6 cm Ingwerwurzel
  • 2 rote Chilischote
  • 5 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Esslöffel rote Currypaste
  • 400 ml Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsefond
  • 1 Limette
  • Koriandergrün
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer

Den Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel entkernen und dann mit der Schale in 2 cm große Würfel schneiden.

Zwiebeln schälen und würfeln. Ingwer schälen und sehr fein würfeln reibe

Chili längs halbieren, je nach gewünschter Schärfe entkernen und fein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen.

Garnelen  darin kurz scharf anbraten, herausnehmen und zur Seite stellen.

Dann die Kürbiswürfel in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten. Zwiebeln dazu und mitdünsten. Ingwer, Chili und Currypaste dazugeben und kurz mitbraten. Kokosmilch und Gemüsefond auffüllen, umrühren und etwa zehn Minuten köcheln lassen.

Derweil Koriander grob hacken. Frühlingszwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden. Limette auspressen.

Garnelen wieder zum Curry geben und ganz kurz warm werden lassen.

Das fertige Kürbiscurry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken und mit Koriander, Frühlingszwiebeln und Kokosflocken bestreut servieren.

Rezept: Muscheln Rheinische Art

Muscheln rheinischer Art für 4 Personen:

  • 2kg Miesmuscheln
  • Suppengrün
  • Zwiebel
  • Lorbeerblätter
  • Weißwein (0,7l)
  • Olivenöl
  • Salz

Muscheln waschen. Geöffnete wegwerfen.

Zwiebel und Suppengrün – ein viertel Sellerieknolle, eine Lauchstange, zwei Möhren – schneiden.

In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und Suppengrün mit der Zwiebel anschwitzen. Den Wein – am besten Riesling – angießen, zwei Teelöffel Salz und zwei bis drei Lorbeerblätter zugeben und aufkochen.

Dann die Muscheln zugeben und bei geschlossenem Deckel ca. 3 Minuten garen, einmal umrühren und dann zwei weitere Minuten im Topf lassen.

Mit dem Sud servieren. Dazu schmeckt Schwarzbrot, das mit Butter bestrichen und gepfeffert wird.

Rezept: Die einfachste Methode, Entenbrust perfekt zu braten

Früher war es bei mir Glückssache, ob Entenbrust gut gelungen ist oder nicht – mit dieser einfachen Methode gelingt sie aber immer schön perfekt rosa.

  • Entenbrust
  • Pfeffer
  • Salz

Den Backofen auf 120 Grad vorheizen.

Die Entenbrust auf der Hautseite drei bis vier mal rautenförmig nicht zu tief einschneiden und mit der Hautseite nach unten in eine kalte beschichtete Pfanne geben.

Pfanne auf den Herd stellen und bei höchster Stufe solange braten, bis sie unten schön braun geworden und ordentlich viel Fett herausgetreten ist.

Fett abgießen, die Entenbrust umdrehen (Hautseite nach oben) und die Pfanne für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Die Entenbrust herausnehmen, salzen, pfeffern und in Alufolie einwickeln, dann in ein Küchentuch wickeln und an einem warmen Platz nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Aufschneiden und mit Beilage nach Wahl servieren.

Tipps:

  • Das Fett ggf. schon zwischendrin abgießen
  • Das abgegossene Fett nicht entsorgen, sondern aufheben. Schmeckt z.B. super in Rotkohl.
  • Wenn die Brüste sehr groß sind oder man sie eher durch mag, das eingewickelte Päckchen in den halb offenen, auskühlenden Backofen stellen.
  • Zum Würzen Meersalzflocken verwenden (siehe Bild oben), es zeigt die Entenbrust vor dem Einwickeln in die Alufolie.
  • Den beim Warmhalten ausgetretenen Saft für Saucen aufbewahren.
  • Wenn ein einzelner Gast seine Entenbrustscheiben eher durch mag, diese nach dem Aufschneiden nochmals in der Pfanne anbraten.

Wurstsorte: Mustamakkara

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Mustamakkara ist eine in Tampere (Finnland) beliebte Grützwurst.

Sie besteht aus Schweinefleisch, Roggengrütze, Roggenmehl, Zwiebeln und Schweineblut. Letzterem verdankt sie ihre dunkle Farbe und ihren Namen, der wörtlich übersetzt “schwarze Wurst” heißt. Die Herkunft dieser Wurstspezialität lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen.

Sie wird bevorzugt gebraten, seltener gegrillt und immer mit Preiselbeermarmelade gegessen. In Hotels in der Region Tampere gibt es Mustamakkara auch schon zum Frühstück. Das passende Getränk dazu ist Milch.

Es gibt zwei bedeutende Hersteller, Tapola und Savupojat. Die meisten Finnen, mit denen ich gesprochen habe, sind sich einig, dass die Mustamakkara von Tapola etwas besser schmeckt.

Wie man ganz einfach auf 80g Proteine am Tag kommt

In meinem Bericht, wie ich in 10 Monaten 18kg abgenommen habe, schrieb ich, dass ich in Abnehmphasen pro Tag mindestens ca. 80g Proteine – je kg Körpergewicht ca. 1g – zu mir nehme. Dazu wurde ich öfter gefragt, wie ich das erreiche und ob ich dabei auf Proteinpulver oder andere Tricks zurückgreife.

Ein typischer Tag

Schauen wir uns mal einen typischen Tag von mir an:

Empfehlenswert ist es, Eiweiß schon beim Frühstück unterzubringen. Hier gibt es rund 200g Skyr – und damit schon rund 20g Proteine.

Mittags gibt es einen Salat mit etwa 100g Edamame, entsprechend macht ca. 12 g Protein.

Abends dann ein 200g Filetsteak, das 50g Protein bringt.

Und siehe da, es sind ca. 82g Protein.

Einige Lebensmittel, die viele Proteine haben

Hier sind ein paar generelle Tipps, was man essen kann, damit man einfach auf viele Proteine kommt. Angegeben ist – wenn nicht anders angegeben – der Proteingehalt auf 100g:

  • Harzer Käse (29g)
    Vegetarisch. Die Proteinbombe, wenn man effektiv abnehmen will. Wenn Sie sonst nicht viel Essen: Ein Päckchen Harzer Käse mit 250g bringt Ihnen rund 70g Protein bei nur 300 kcal. Probieren Sie ihn mal als Handkäse modern interpretiert oder als Harzer Burger.
  • Rindersteak (25g)
    Perfektes zum Mittag- und Abendessen
  • Hühnchenbrust (25g)
    Gut in jedem Salat
  • Appenzeller Käse (24g)
    Vegetarisch. z.B. als Snack
  • Eiweißbrot (20g)
    Je nach Herstellung vegetarisch oder vegan; Proteingehalt je nach Sorte.
  • Weiße Bohnen in Tomatensauce (15g)
    Vegan. Als Beilage zum Abendessen oder zum englischen Frühstück.
  • Edamame (12g)
    Vegan, perfekt in Salaten
  • Skyr (10g)
    Zum Frühstück
  • Ei (8g, für ein durchschnittliches Ei von rund 60g)
    Vegetarisch.
  • Tofu (8g)
    Vegan z.B. angebraten in einer Gemüsepfanne.

 

 

10 Fakten über das Jägerschnitzel

  1. Als Jägerschnitzel bezeichnet man ein Schnitzel, das in irgendeiner Form mit Pilzen serviert wird.
  2. Die französische Bezeichnung ist Escalope chasseur.
  3. Beim klassischen Rezeot werden Kalbsschnitzel unpaniert in Butter gebraten, mit einer Weißweinsauce abgelöscht und dann mit gedünsteten Champignons, Pfifferlingen und Morcheln serviert.
  4. Eine andere Variante sind Schweineschnitzel, die in saurer Sahne mit Röstzwiebeln, Pfifferlingen und Paprika geschmort serviert werden.
  5. In der einfacheren Gastronomie werden als Jägerschnitzel panierte Schweineschnitzel mit einer Pilzrahmsauce serviert (siehe Bild).
  6. In der jährlichen Hitliste der beliebtesten Kantinenessen landet das Jägerschnitzel immer auf den vorderen Plätzen, 2016 z.B. auf Platz 4.
  7. Das Jägerschnitzel gilt als typisches deutsches Essen – kaum ein deutsches Restaurant in China oder in den USA, das ohne Jägerschnitzel auskommt.
  8. Rund um das Jägerschnitzel gibt es einige Witze. Am bekanntesten ist:
    Was bestellt ein Hase in der Wirtschaft? – Jägerschnitzel.
  9. Anders als z.B. beim Zigeunerschnitzel gibt es beim Jägerschnitzel aber noch keine Diskussion um den Namen.
  10. Nichts mit einem Jägerschnitzel gemein hat das ostdeutsche sog. Jägerschnitzel. Hierbei handelt es sich um in fingerdicke Scheiben geschnittene und panierte Jagdwurst, die mit einer Tomatensauce serviert wird.

Bild: Von Horst59 – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0,

Rezept: Mandel Couscous für den Notfall

Dieses Couscous Rezept bietet sich für den Notfall an, wenn Sie nur Zugriff auf getrocknete und andere lange haltbare Lebensmittel haben.

  • 200 g getrocknete Softaprikosen
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 2 TL Currypulver
  • 200 g Couscous
  • 40 g Margrine
  • halbe Dose Dose Mais
  • 100 g Maronen (vakuumiert)
  • 250 g Eingelegte Paprika
  • 1 TL Gemüsebrühe (Pulver)
  • 2 Zwiebeln
  • 260 ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Getr. Koriander

Die getrockneten Softaprikosen und Maronen in Stücke schneiden.

Die Paprika abtropfen lassen und in kleine Streifen schneiden, den Mais abgießen und die Hälfte des Inhalts herausnehmen.

Die gehackten Mandelkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten.

Die Zwiebeln hacken und in der Pfanne in etwas Öl 10 Minuten anschwitzen.

Das Wasser zum Kochen bringen. Das Gemüsebrühenpulver, Currypulver,  1 EL Öl, Pfeffer und bei Bedarf Salz zugeben und mischen.

Den Couscous zugeben und nach Packungsanweisung abgedeckt garen.

Aprikosen, Maronen, Paprika, Mais, Mandeln und Margarine untermischen.

Mit Koriander bestreuen.