Dokumentiert: Der McDonalds Verteidigungstweet von Ricarda Lang

Von der Grünen Politikerin Ricarda Lang kursiert ein Foto, das sie ohne Maske im Zug mit einer McDonalds Tüte zeigt. In einem Thread auf twitter nimmt sie dazu Stellung. Diese möchte ich hier unkommentiert dokumentieren.

Gerade kursiert in rechten Kreisen ein Foto von mir beim Bahnfahren, auch hier mehrmals geteilt von Funktionär*innen der #AfD. Politiker*innen haben wirRecht auf Privatssphäre. Und sind keine Maschinen, sondern Menschen. Get over it. (1/6)

Danke an alle, die sich bei mir gemeldet haben. Mir gehts gut. Leider überrascht mich sowas kaum noch. Gleichzeitig will ich mich an sowas nicht gewöhnen. (2/6)

Denn es macht etwas mit unserem politischen Diskurs, wenn Politiker*innen, insbesondere Frauen, immer Angst vor Angriffen haben müssen. Auch im Privaten. (3/6)

Es führt dazu, dass Menschen aufhören sich politisch zu engagieren. Oder erst gar nicht damit anfangen. Dass sie aus der öffentlichen Debatte verdrängt werden.

Das schadet der Demokratie. Angst ist der Feind einer lebendigen Demokratie. (4/6)

Umso wichtiger ist es, dass wir niemand mit der Angst alleine lassen. Denn sonst gewinnen die, die Angst zu ihrem politischen Prinzip gemacht haben. (5/6)

Wer andere auf diesem Niveau persönlich angreift, handelt aus Verzweiflung, weil er politisch nichts zu bieten hat. Und diskreditiert sich damit selbst. In diesem Sinne schönen Sonntag auch an die Hetzer der #AfD! (6/6)
Das mit der Menschlichkeit sieht man auch an weirden Rechtschreibfehlern 🙈

Pressemitteilung: Beitrag von Dieter Nuhr bei der DFG wieder online

Die Deutsche Forschungemeinschaft hatte einen Beitrag des Kabarettisten Dieter Nuhr im Rahmen ihrer Aktion #fürdaswissen nach Protesten insbesondere auf twitter offline genommen, wir haben dies hier dokumentiert. Der Beitrag ist nun wieder online.

Wir begrüßen dies ausdrücklich. Es ist bedenklich, dass eine kleine, aber in sozialen Netzen lautstarke Minderheit , den öffentlichen Diskurs im Sinne einer Cancel Culture derart beeinflussen kann.

In der anhaltenden Debatte um den Beitrag von Dieter Nuhr hat die DFG mit Einverständnis des Kabarettisten dessen Beitrag wieder auf die Internetseite der Online-Aktion #fürdasWissen gestellt und dazu folgende Erklärung veröffentlicht:

Die DFG bedauert es ausdrücklich, das Statement von Dieter Nuhr vorschnell von der Internetseite der Online-Aktion #fürdasWissen heruntergenommen zu haben. Herr Nuhr ist eine Person, die mitten in unserer Gesellschaft steht und sich zu Wissenschaft und rationalem Diskurs bekennt. Auch wenn seine Pointiertheit als Satiriker für manchen irritierend sein mag, so ist gerade eine Institution wie die DFG der Freiheit des Denkens auf Basis der Aufklärung verpflichtet. Wir haben den Beitrag daher wiederaufgenommen. Die Diskussion um den Beitrag verdeutlicht exemplarisch die Entwicklungen, die aktuell viele öffentliche Diskussionen um die Wissenschaft kennzeichnen.

In verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft hat sich eine Debattenkultur entwickelt, in der oft nicht das sachliche und stärkere Argument zählt, in der weniger zugehört und nachgefragt, sondern immer häufiger vorschnell geurteilt und verurteilt wird. An die Stelle des gemeinsamen Dialogs treten zunehmend polarisierte und polarisierende Auseinandersetzungen. Gerade bei zentralen Fragen wie dem Klimawandel oder der Coronavirus-Pandemie werden damit die wirklich notwendige Diskussion um wissenschaftliche Themen und der konstruktive Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft behindert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Erkenntnisse öffentlich machen und politische Handlungsoptionen beschreiben, sind immer häufiger Ziel unsachlicher Attacken und persönlicher Diffamierungen. Dies gilt auch für gesellschaftliche Bewegungen, die für die Wissenschaft eintreten und öffentlich dazu aufrufen, wissenschaftliche Erkenntnisse stärker zur Basis von Entscheidungen und Handlungen zu machen.

Diese Entwicklungen sind der Gesellschaft nicht zuträglich und umso bedenklicher, als die Wissenschaft bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen eine zentrale Rolle spielt, mit der sie derzeit in der Gesellschaft stark wahrgenommen und geschätzt wird. Dabei ist sie ihrerseits auf eine kritische, offene und konstruktive Kommunikationskultur angewiesen.

Die DFG möchte diese Beobachtungen zum Anlass nehmen, eine intensive Auseinandersetzung mit der aktuellen Debattenkultur rund um die Wissenschaft anzustoßen. Die DFG steht für Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit sowie für eine differenzierte Diskussionskultur. Hierfür wird sie sich auch in Zukunft weiter mit aller Kraft einsetzen – gemeinsam mit anderen Akteuren aus Wissenschaft, Medien, Politik und anderen Bereichen der Gesellschaft im In- und Ausland.

Dokumentiert: Die Tripolis / Beirut Verwechslung von Ralf Stegner

Ralf Stegner hat bei seinem tweet zum Explosionsunglück von Beirut anscheinend Tripolis und Beirut verwechselt.

Dokumentiert: Das Schreiben, mit dem Ursula Sarrazin aus der SPD ausgetreten ist

Hier dokumentieren wir das Austrittschreiben von Ursula Sarrazin aus der SPD.

Ursula Sarrazin

Berlin, 3. August 2020

Parteivorstand der SPD
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren des Parteivorstandes,

hiermit erkläre ich, Ursula Sarrazin geb. Breit, Tochter des ehemaligen DGB-Vorsitzenden Ernst Breit und seit über 40 Jahren Mitglied der SPD, meinen Austritt. Das Parteibuch ist beigefügt.

Grund: absurder Ausschluss meines Mannes Thilo Sarrazin

Ich war bei allen drei mündlichen Verhandlungen der Kreis-, Landes- und Bundesschiedskommission dabei: Polemik und Demagogie beherrschten die Seite des Antragstellers. Vor allem Lars Klingbeil, rhetorisch gefährlich gewandt, hatte an Wissen und Argumenten nichts zu bieten.

Jetzt weiß jeder, dass man in der SPD die brennenden Probleme der Gegenwart, Migration und Islam, nicht mehr offen diskutieren darf. Die Lösungsvorschläge meines Mannes sind tabu. Die einstige große Volkspartei SPD mutiert zur Sekte.

In der SPD wird nur noch zu hören sein, dass Migration grundsätzlich gut ist, da sie ja so vielfältig ist, dass der Islam harmlos und gut integrierbar sei, wenn wir uns nur genug anstrengen. Da nur noch diese Stimmen in der Partei zu hören sind, wird man glauben, dass dieses Bild der Wirklichkeit entspricht. Das führt zur Verkennung der tatsächlichen problematischen Gegebenheiten, zu Illusionen und zu Ideologien, die letztlich allen und allem übergestülpt werden. Wer so regiert und Macht ausübt, richtet großen Schaden an. Wozu das schon mehrmals in der Geschichte geführt hat, ist hinlänglich bekannt.

Die SPD ist zu einer Partei geworden, in der man die Wirklichkeit nicht mehr
beschreiben darf.

Mit freundlichen Grüßen

Dokumentiert: Der Audi tweet mit dem Mädchen mit der Banane

Tja, was soll man sagen. Audi wirbt international mit dem obigen eingebetteten tweet und erntet einen veritablen Shitstorm, für den der obige  Retweet nur ein Beispiel sei.

Die Darstellung des Mädchens mit der Banane mache dieses zum Sexobjekt – und dann noch die Überschrift… Ich lasse das mal so unkommentiert stehe, dokumentiere aber noch abschließend, was Audi nun dazu sagt:

We hear you and let’s get this straight: We care for children. The Audi RS 4 is a family car with more than thirty driver assistance systems including an emergency break system. That’s why we showcased it with various family members for the campaign. (1/3)

We hoped we could convey these messages, showing that even for the weakest traffic participants it is possible to relaxingly lean on the RS technology. That was a mistake! Audi never intended to hurt anyone’s feelings. (2/3)

We sincerely apologize for this insensitive image and ensure that it will not be used in future. We will also immediately examine internally, how this campaign has been created and if control mechanisms failed in this case. (3/3)

Frei übersetzt:

Wir hören Ihnen zu und lassen Sie uns das klarstellen: Wir kümmern uns um Kinder. Der Audi RS 4 ist ein Familienauto mit mehr als dreißig Fahrerassistenzsystemen einschließlich eines Notbremssystems. Deshalb haben wir ihn für die Kampagne mit verschiedenen Familienmitgliedern vorgestellt. (1/3)

Wir hofften, diese Botschaften vermitteln zu können, indem wir zeigen, dass es auch für die schwächsten Verkehrsteilnehmer möglich ist, sich entspannt auf die RS-Technologie zu stützen. Das war ein Fehler! Audi hatte nie die Absicht, die Gefühle anderer zu verletzen. (2/3)

Wir entschuldigen uns aufrichtig für dieses unsensible Bild und sorgen dafür, dass es in Zukunft nicht mehr verwendet wird. Wir werden auch sofort intern prüfen, wie diese Kampagne zustande gekommen ist und ob die Kontrollmechanismen in diesem Fall versagt haben. (3/3)

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Offener Brief des Liberal-Islamischen Bundes an das Auswärtige Amt bezüglich der Berufung von Frau Nurhan Soykan in die Abteilung “Religion und Außenpolitik”

Gerne dokumentieren wir diesen sehr wichtigen offenen Brief des Liberal-Islamischen Bundes.

Sehr geehrter Herr Bundesminister des Auswärtigen,
sehr geehrter Herr Dr. Görgen,

im Namen des Liberal-Islamischen Bundes (LIB) e.V. wende ich mich an Sie mit Blick auf die muslimische Besetzung der Abteilung „Religion und Außenpolitik“ im Auswärtigen Amt.

„Offener Brief des Liberal-Islamischen Bundes an das Auswärtige Amt bezüglich der Berufung von Frau Nurhan Soykan in die Abteilung “Religion und Außenpolitik”“ weiterlesen

Dokumentiert: Der Fahrspurende tweet von Gunnar Lindemann

Der tägliche Genderwahnsinn: Jetzt werden sogar Fahrspuren gegendert. Wie wäre es mal mit der guten alten Duden-Rechtschreibung anstatt mit diesem links-grünen Ideologien liebe @bzberlin ? Dann verstehen Euch vielleicht auch die Leser wieder.
#zib2 #Gender #Gendergaga #twitch

Ich muss zugeben, dass ich bei diesem tweet des Berliner AfD Abgeordneten zunächst an einen Scherz dachte. Aber ausweislich weiterer tweets meint er das ernst.

So oder so – auch wenn der Duden “Fahrspurende” nicht kennt und es bei Google sehr wenige Treffer hat (unter 1.200 Stand 28. Juli 2020) so ist es nicht gegendert und wurde immer schon mal wieder verwendet.

Dokumentiert: “How to destroy civilization in 10 easy steps” von Peter Boghossian

Der amerikanische Philosoph Peter Boghossian sorgt derzeit auf twitter mit einem Thread für Aufsehen, der aufzeigt, wie man eine zivilisierte Gesellschaft in 10 einfachen Schritten zerstört. Diese möchte ich hier dokumentieren.

How to destroy civilization in 10 easy steps

  1. Claim that science, reason, and rationality are tools of oppression.
    Focus on equality of outcome at the expense of equality of opportunity.
  2.  Focus on equality of outcome at the expense of equality of opportunity.
  3. Teach a generation of students that being offended by certain *ideas* makes them better people.
  4. “Decolonize” curricula by switching from robust epistemologies (scientific method) to radically subjective ones (autoethnography). Simultaneously, claim that anyone who has a problem with this isn’t merely mistaken but is a terrible person.
  5. Sanction and shame people who have conversations across political and moral divides. Guilt by association is a particularly good enforcement mechanism.
  6. Promote cultural, moral, and epistemological relativism. In other words, advance the notion that there’s no way to make independent judgments about cultural practices, moral codes, and ways of knowing.
  7. Create and legally enforce blasphemy laws. This will be most effective if certain ideas are made sacred and thus immune from criticism. Bonus: Equate criticisms of ideas with criticisms of immutable properties of people.
  8. Advance the narrative that what people can know is limited to exogenous, immutable characteristics, like skin color or gender.
  9. Deny people healthcare based upon their income.
  10. Do not provide a public education of the first rate for every citizen.

Sinngemäß ins Deutsche übersetzt:

  1. Behaupte, dass Wissenschaft, Vernunft und Rationalität Werkzeuge der Unterdrückung sind.
  2. Konzentriere Dich auf die Gleichheit der Ergebnisse auf Kosten der Chancengleichheit.
  3. Lehre einer Generation von Studenten, dass es sie zu besseren Menschen macht, wenn sie von bestimmten *Ideen* beleidigt werden.
  4. “Entkolonialisieren” Lehrpläne, indem man von robusten Epistemologien (wissenschaftliche Methode) zu radikal subjektiven (Autoethnographie) wechselt. Behaupte gleichzeitig, dass jeder, der damit ein Problem hat, sich nicht nur irrt, sondern ein schlechter Mensch ist.
  5. Sanktioniere und beschäme Menschen, die Gespräche über politische und moralische Trennlinien hinweg führen. Schuld durch Assoziation (“Kontaktschuld”) ist ein besonders guter Durchsetzungsmechanismus.
  6. Fördere kulturellen, moralischen und erkenntnistheoretischen Relativismus. Mit anderen Worten: fördere die Vorstellung, dass es keine Möglichkeit gibt, unabhängige Urteile über kulturelle Praktiken, moralische Codes und Wissensweisen zu fällen.
  7. Blasphemiegesetze schaffen und rechtlich durchsetzen. Dies wird am wirksamsten sein, wenn bestimmte Ideen heilig und damit immun gegen Kritik gemacht werden. Bonus: Setze Kritik an Ideen gleich mit Kritik an unveränderlichen Eigenschaften von Menschen.
  8. Fördere das Narrativ, dass das, was die Menschen wissen können, auf exogene, unveränderliche Eigenschaften, wie Hautfarbe oder Geschlecht, beschränkt ist.
  9. Verweigern Sie den Menschen Gesundheitsfürsorge auf der Grundlage ihres Einkommens.
  10. Biete nicht für jeden Bürger eine öffentliche Bildung ersten Ranges an.

Dokumentiert: Der gelöschte Ramelow tweet von Christian Lindner

Der MP #Ramelow liegt richtig! Selten gebe ich jemanden von der Linkspartei Recht: Jetzt kann man aber bei den niedrigen Gesamtzahlen aber den Ausstieg aus dem #Lockdown wegen #COVID19 wagen. Regional können sie nötig sein, die Beschränkungen sind insgesamt aber nicht angemessen. CL

…twitterte Christian Lindner. Egal wie man inhaltlich zu der Lockerung in Thüringen steht – ich finde es gut, wenn Politiker parteiübergreifend und sachorientiert sind.

Leider hat Lindner diesen tweet aber inzwischen gelöscht.

Dokumentiert: Farewell von SumAll

Hier dokumentieren wir die Abschieds E-Mail von SumAll

Dear SumAll Community,
It is with heavy hearts that we write today to say goodbye. For the better part of the last decade, we have had the pleasure of participating in and supporting a vibrant community of individuals and businesses. Unfortunately, the current environment has accelerated challenges for many organizations, including our own. Our services will remain offered through Wednesday, May 27.
We hope that you, your families, and your friends are staying healthy and safe, and we look forward to crossing paths in our future endeavors.
Sincerely,
The SumAll Team