Dokumentiert: Der “mit der FDP bei Stalin” tweet von Bodo Ramelow

Dieser Stalin tweet von Bodo Ramelow ist noch online – und irgendwie ungewollt wieder aktuell…

Mit der FDP in Uljanowsk bei Stalin :-)) #fb

Zum originalen tweet geht es hier – wenn er nicht wie der andere Stalin tweet anlässlich dieser Reise inzwischen gelöscht wurde…

Dokumentiert: Der Entlassungs-tweet von Christian Hirte

Michael Hirte hatte Thomas Kemmerich zu seiner Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen gratuliert und anders als viele andere wie Doro Bär diesen tweet nicht gelöscht.

Dies sorgte dafür, dass Angela Merkel ihm mitteilte, dass er nicht mehr als Beauftragter für die Neuen Länder sei. Daher hat er nun – wie er auf twitter mitteilt – um seine Entlassung gebeten.

Zudem wird er, wie von Steffen Seibert ebenfalls auf twitter bestätigt, auch als Parlamentarischer Staatssekretär entlassen:

Dokumentiert: Die Gratulation von Christian Hirte an Thomas Kemmerich

Auch der Ost Beauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, hat Thomas Kemmerich zur Wahl zum Ministerpräsidenten von Thürungen gratuliert. Anders als Doro Bär hat er den tweet nicht direkt gelöscht.

Herzlichen Glückwunsch @KemmerichThL! Deine Wahl als Kandidat der Mitte zeigt noch einmal, dass die Thüringer RotRotGrün abgewählt haben. Viel Erfolg für diese schwierige Aufgabe zum Wohle des Freistaats #Thüringen!

Dokumentiert: Die Gratulation von Dorothee Bär an Thomas Kemmerich

Die Wahl des ehemaligen MdB Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen hat für viel Aufregung gesorgt und hat das Potential, die Veränderung der politischen Landschaft Deutschlands weiter zu beschleunigen.

Für Aufregung sorgte eine erste Reaktion von Doro Bär auf twitter, da sie Kemmerich zu seiner Wahl gratulierte:

Den tweet hat sie inzwischen gelöscht.

Dokumentiert: Der “Kurzreisen sind Widerstand” tweet von Luisa Neubauer

Widerstand in der Vorstellungswelt von Luisa Neubauer kann ja so einfach sein, wie Sie auf twitter erklärt:

Mache das einzig sinnvolle heute und fahre in Nieselregen nach London, Familie besuchen. Fühlt sich widerständlerisch an, sehr europäisch, sehr richtig. Wir sind hier noch nicht fertig. #Brexit #lightson 🇪🇺

Dokumentiert: Der “Hamburger Bundestagsabgeordnete” tweet von Tom Radtke

Der Hamburger Bundestagsabgeordnete sollte aufpassen, sonst ergeht es ihm wie seinem ehemaligen Fraktionskollegen Edathy. Ich kenne die Namen einiger seiner Opfer.

Dieser tweet ist der jüngste von Tom Radtke in seinem Streit mit den Hamburger Grünen und der dortigen Sektion von Fridays for Future. Nachdem er vorher schon angekündigt hatte, auspacken zu wollen, wenn man vermeintliche Falschaussagen über ihn nicht korrigiere, – im übrigen “auch zu Luisa” (Neubauer) – wird er nun konkreter und unterstellt einem Hamburger Bundestagsabgeordneten mehr oder weniger direkt, dass dieser pädophile Neigungen habe. Und der Verweis auf Edathy und die gleiche Fraktion schränkt die Auswahl ja schon sehr ein.

Verfolge ich Radtke auf twitter kommt er mir vor wie der Fahrer eines wild schlingernden Autos, dass es trotzdem schafft, mit Vollgas auf eine Betonmauer zuzurasen.

Und irgendwie hoffe ich nur, dass er selbst es noch schafft, doch noch zu bremsen. Oder jedenfalls ein Beifahrer.

Dokumentiert: Der “dreckige Geheimnisse” tweet von Tom Radtke

Wir erinnern uns – Tom Radtke, Kandidat von DIE LINKE bei der Bürgerschaftswahl Hamburg 2020, fiel durch einen tweet zum Klima Holocaust auf, der allenthalben kritisiert wurde, allen voran von seiner Partei selbst.

Auch Fridays for Future Hamburg teilte seine Meinung nicht, worauf er behauptete, dies sei parteipolitisch motiviert, da FFF von den Grünen dominiert werde.

Nele Brebeck, eine der führenden Köpfe der Hamburger FFF Bewegung, stellte daraufhin auf twitter u.a. fest, dass Radtke, anders als von ihm behauptet, keiner der Gründer des Hamburger Ablegers der Bewegung gewesen sei:

Er war manchmal auf Demos anwesend aber kein aktives Mitglied unseres Orga-Teams.

Auch die Behauptung, die Grünen bzw. die Grüne Jugend steckten hinter FFF Hamburg, weist sie zurück:

Hoppla, das wird ja immer skuriler… Weder sind alle Admins unserer Social Media-Kanäle Grünen-Mitglieder, noch sind die “zentralen Positionen” (die gibt es bei uns nicht einmal) von Mitgliedern bzw. Sympathisant*innen der Grünen Jugend besetzt.

Radtke scheint diese Kritik jedenfalls zu stören, so droht er auf twitter:

@fff_hamburg @nele_brebeck, bleibt bei der Wahrheit. Wenn ihr über mich lügt, sehe ich nicht warum ich eure dreckigen Geheimnisse (z. B. den Pädophilen bei FFF Hamburg) noch für mich behalte. Wenn keine Richtigstellung kommt, dann werde ich morgen alles erzählen. Auch zu Luisa.

Luisa Neubauer, inzwischen wohl das Gesicht von FFF in Deutschland, hatte er immerhin schon als eine gute Freundin bezeichnet. Ob und was Radtke über die ohnehin schon wegen Ihres familiären Backgrounds in der Kritik stehende Neubauer im besonderen sowie FFF Hamburg im allgemeinen sagen wird, bleibt abzuwarten.

Ich gehe aus, dass die Schlammschlacht weiter geht.

Dokumentiert: Der Tom Radtke tweet der DIE LINKE Hamburg

Der Kandidat Tom Radtke der DIE LINKE Hamburg bei der Bürgerschaftswahl Hamburg 2020 hatte mit einem Vergleich von Holocaust und Klimawandel für einen Skandal gesorgt.

Die Partei hat schnell reagiert und teilt auf twitter folgendes mit:

#Antifaschismus ist Grundkonsens unserer Partei. Wer ihn nicht mitträgt, ist in der #Linke|n falsch. Nach intensiver Beratung beenden wir die Zusammenarbeit mit Tom R., fordern ihn auf, seine Kandidatur zurückzuziehen & beraten ein ordentl. Parteiverfahren bis hin zum Ausschluss.

Dokumentiert: Vier Anmerkungen zur Adani Kohlemine und den Buschbränden in Australien

Hier dokumentieren wir einen twitter Thread von “Eure Kartoffeligkeit” zum Thema Adani, Buschbrände, Siemens und Australien.

  1. Die Buschbrände sind keine direkte Folge des Klimawandels. Diese Brände gab es schon immer und die Aborigines leben seit tausenden Jahren mit ihnen. Die Brände sind momentan so intensiv, weil das meteorologische Phänomen
    “Indischer-Ozean-Dipol” (IOD) zusammen mit dem Phänomen “El Nino” auftritt. Das IOD befindet sich derzeit in einer positiven Phase. Das heißt: Australien ist warm und trocken, Indien ist kalt und nass. Siehe Schlagzeilen über Tote durch “ungewöhnlich” hohe Regenfälle in Indien. Kehrt sich das Dipol in seine negative Phase, passiert genau das Gegenteil: Australien nass und kalt, Indien warm und trocken. Dann werden alle sagen “Klimawandel! Verrückt!”. Das ist falsch. Es wird vermutet, dass El Nino durch den Klimawandel häufiger und mit größerer Intensität auftritt, andere Faktoren spielen bei den Buschbränden jedoch eine weitaus bedeutendere Rolle.
    Ein weiterer Grund für die außergewöhnlich intensiven Feuer ist sowohl die hohe Brandlast im Busch durch die Brandbekämpfung in der Vergangenheit – kein Tier hat das Bedürfnis, Feuer zu löschen, das machen nur Menschen – als auch von Grünen gemachte Gesetze, die das prophylaktische Abbrennen einzelner Gebiete erschweren. Dass die australischen Grünen generell gegen “prescribed burns” sind, stimmt zwar nicht, aber sie haben es durch Gesetzgebung erschwert. Die Aborigines brennen seit tausenden von Jahren gezielt bestimmte Flächen nieder um weniger Brandlast im Busch zu haben.
  2. Das Ausbleiben der Lieferung von Gleissignalanlagen durch Siemens hätte die größte Kohlemine der Welt natürlich nicht verhindert. Gerade das geringe Auftragsvolumen von 18 Mio. Euro zeigt das. Ein Konzern wie Adani hätte bei einer ausbleibenden Lieferung das Knowhow zum Bau von Gleissignalanlagen aus der Portokasse gekauft und nebenher eine kleine Tochterfirma gegründet. Der Gedanke, die riesige Kohlemine würde nicht errichtet werden, wenn Siemens eine Signalanlage im Wert von 18 Mio. Euro nicht liefert, ist äußerst kindisch. Siemens baut neben Turbinen für Gaskraftwerke auch Windräder, MRTs oder Steuerkomponenten für industrielle Anlagen, Aufzüge und vieles mehr. Ich wünsche viel Spaß beim Boykott von Siemens.
  3. Selbst, wenn man die Mine in Australien nicht eröffnen würde, würde das den weltweiten Ausstoß von CO2 nicht mindern. Indien braucht Unmengen an Energie und wird in Zukunft noch sehr viel größere Unmengen an Energie benötigen. Würde Indien die Kohle nicht aus Carmichael fördern, würden andere Kohleminen dieser Welt ihre Kapazitäten erhöhen. Indien bekommt seine Energie so oder so und sie werden keine Windräder bauen, weil diese und andere Arten der Energieerzeugung – entgegen aller Beteuerungen von Vogelhassern -viel zu teuer ist. Das Problem der weltweiten Emissionen lässt sich nicht gesellschaftlich lösen, sondern nur politisch. Angesichts des Aufwandes, den Deutschland, Europa und diverse selbsternannte Umweltbewegungen ohne jeden Erfolg betreiben, sollte dieser Umstand wirklich jedem klar sein. Leider ist er scheinbar niemandem klar. Es wird sehr anstrengend, jede Firma in jedem Land der Welt bei jedem Projekt davon abzubringen, irgendeinen Kohlenstoff zu verbrennen. Und was macht man eigentlich, wenn ein Land nicht hören will?
  4. Australien liegt mit 16,77 t CO2 pro Kopf (2018) auf Platz 12 der Negativ-Liste bzgl. Emissionen. Bei den Emissionen pro Einheit des BIP ($) sieht es mit 0,328 kg (2014) zwar besser aus, hier liegt Australien jedoch auch nur sehr nah am Durchschnitt der Welt (0,325 kg), was für ein westlich geprägtes Land nicht besonders rühmlich ist (Deutschland: 0,189 kg). Eigentlich könnte man meinen, die Klimahysteriker würden jetzt argumentieren, dass es mit den Australiern genau die Richtigen treffen würde. Dem ist komischerweise nicht so, denn die Australier sind ja arme Opfer … ihres Wahlverhaltens. Wenn die Grünen vor 10 Jahren dem australischen Emissionshandel CPRS (Carbon Pollution Reduction Scheme) zugestimmt hätten, wären die Emissionen in dem Zeitraum um 218.000.000 t geringer ausgefallen. Aber für Grüne ist es offenbar besser nichts zu tun, statt das Richtige zu tun.

Dokumentiert: Der erste Klimaklage tweet von Luisa Neubauer

Hier dokumentieren wir den tweet, mit dem Luisa Neubauer ihre Klimaklage angekündigt hat:

Wir klagen: Gemeinsam mit einigen anderen jungen Menschen werde ich vor dem Bundesverfassungsgericht eine #Klimaklage einreichen.

Morgen um 10 Uhr erklären wir uns zusammen mit @greenpeace_de, @Germanwatch & der @Umwelthilfe bei der Bundespressekonferenz. Bis morgen!✊