Dokumentiert: Der Corona/Bundeswehr Tweet von Anna-Mareike Krause

Anna-Mareike Krause ist Journalistin. Und twitterte:

Ich gehöre zwar zur Risikogruppe, aber wenn ich mich entscheiden muss zwischen Corona und der Bundeswehr, die Ausgangssperren kontrolliert, dann nehme ich Corona.

Dokumentiert: Der Corona Ärzte tweet von Teresa Bücker

Wahrscheinlich der überflüssigste tweet des Tages zum Thema Corona Virus kommt diesmal von der Kolumnistin Teresa Bücker (@fraeulein_tessa), auf :

“Ärzte in Elternzeit sollen reaktiviert werden.” – hier wäre eine präzise Formulierung hilfreich. Gemeint sind doch sicher Ärzt*innen jeglichen Geschlechts?

Wer angesichts der aktuellen Herausforderungen solche Probleme hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Und wie so oft: Kaum wird die erste Kritik an dem tweet laut, werden Kritiker geblockt und kurz darauf der gesamte Account auf privat geschaltet. Souverän ist das nicht.

Dokumentiert: Das “deutschlandfeindlich” Video von Xavier Naidoo

Das “Ihr seid verloren”-Video – hier zum Ansehen und Text lesen – von Xavier Naidoo sorgte dafür, dass er seinen Job als Juror beim RTL Format DSDS verlor. Inzwischen ist ein weiteres Video aufgetaucht, das wir hier dokumentieren und transkribieren.

Hey Oh, ich bin in der Timeline, die meint meine Zeilen seien so vulgär. Jedoch ich komm aus ner Zeit in der kritische Zeilen noch alles waren, Oh yea. Wieder will die Klasse nur schweigen, Plakate zeigen drauf steht “Wir sind mehr.” Doch in Wahrheit seid ihr einfach nur peinlich und deutschlandfeindlich, denn Ihr seid leer. Oh yea.

Dokumentiert: “Ihr seid verloren” von Xavier Naidoo

Xavier Naidoo ist wegen seines “Ihr seid verlorn” Sprechgesangs wieder einmal in den Schlagzeilen. Wir dokumentieren hier das Video und eine Transkription*.

Ihr seid verloren, macht nicht mal den Mund für Euch auf, so nehmen Tragödien ihren Lauf.

Eure Töchter, Eure Kinder sollen leiden, sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden. Und ihr steht seelenruhig nebendran, schaut Euch das Schauspiel an, das Euch alle beenden kann. Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Doch Hauptsache es ist politisch korrekt, auch wenn Ihr daran verreckt.

Und nochmal: Ich hab fast alle Menschen lieb.

Aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt. Dann muss ich harte Worte wählen, denn keiner darf meine Leute quälen. Wenn doch, der kriegts mit mir zu tun. Lass uns das beenden und zwar nun.

Ihr seid verloren.

* An der Stelle “bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt” konnte ich Naidoo zunächst nicht verstehen. Ich danke u.a. Philipp Ost und Marcus Spahrs für entsprechende Hinweise.

Dokumentiert: Der Überbevölkerungs Tweet von Meike Lobo

Meike Lobo hat mit einem tweet zum Thema Überbevölkerung abgesetzt, der auf twitter für viel Unmut sorgte:

Die Überbevölkerung der Welt ist übrigens die nächste Müllschwemme. Die Menschen in 100 Jahren werden sich fragen, wie wir es so weit haben kommen lassen. Wir werden nur alles daran gesetzt haben, dass immer alle überleben, obwohl schon heute die Kapazitätsgrenze absehbar war.

So problematisch dieser tweet formuliert ist – Stichwort Müllschwemme – so richtig liegt Meike Lobo mit der Grundaussage, mehr zum konkreten Thema Überbevölkerung gibt es hier.

Vorangegangen war dem obigen tweet übrigens folgender:

 

Streetart: Mädchen die hoffen

Zwei Mädchen die hoffen das Liebe kommt und fragt, “wie war dein Tag?” aber irgendwie kommen sie schon klar.

Doch wegen der Einsamkeit ist der Tod ganz Nah.

L. L

gesehen in Bonn

Streetart: Suchtpatienten konsumieren

Suchtpatienten konsumieren nicht weil ihnen alles egal ist, sondern weil es zu viel es und hoffen, das einem egal wird.

Keine Ausrede sondern der verfickte Grund.

L. L

Gesehen in Bonn

Streetart: Die Straße prägt

Man damals waren wir noch Kinder.

Die Straße prägt.

egal ob Sommer oder Winter.

L.L

gesehen in Bonn

Streetart: Meine Reime

Keiner weiß was ich meine, ist aber nicht schlimm denn es sind auch meine Reime.

L. L.

Gesehen in Bonn

Gedicht: Die Wacht am Rhein

1.
Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!
Wer will des Stromes Hüter sein?

Refrain
Lieb’ Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein!

2.
Durch Hunderttausend zuckt es schnell,
Und Aller Augen blitzen hell,
Der deutsche Jüngling, fromm und stark, (Greef: Der Deutsche, bieder, fromm und stark,)
Beschirmt die heil’ge Landesmark.

Refrain

3.
Er blickt hinauf in Himmelsau’n,
Wo Heldengeister niederschau’n, (Greef: Wo Heldenväter niederschau’n)
Und schwört mit stolzer Kampfeslust:
„Du Rhein bleibst deutsch[3] wie meine Brust.“

Refrain

4.
„Und ob mein Herz im Tode bricht,
Wirst du doch drum ein Welscher nicht;
Reich wie an Wasser deine Flut
Ist Deutschland ja an Heldenblut.“

Refrain

5.
„Solang ein Tropfen Blut noch glüht,
Noch eine Faust den Degen zieht,
Und noch ein Arm die Büchse spannt,
Betritt kein Feind hier deinen Strand.“

Refrain

6.
Der Schwur erschallt, die Woge rinnt,
Die Fahnen flattern hoch im Wind:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!
Wir Alle wollen Hüter sein!

Refrain

7. (inoffizielle Strophe; von einem anonymen Berliner Dichter)
So führe uns, Du bist bewährt;
In Gottvertrau’n greif’ zu dem Schwert,
Hoch Wilhelm! Nieder mit der Brut!
Und tilg’ die Schmach mit Feindesblut!

Refrain

Der Verfasser des Liedes, Max Schneckenburger (eigentlich Maximilian Schnekenburger) wurde am 17. Februar 1819 in Talheim bei Tuttlingen geboren und verstarb am 3. Mai 1849 in Burgdorf bei Bern.