Energie: Mein Stromabschlag wurde zu hoch angesetzt – was tun?

Überraschung bei der Versorgungsbestätigung?

Dieses Problem kennen viele Kunden, die ihren Stromanbieter wechseln: Man gibt einen voraussichtlichen Jahresverbrauch bei seinem neuen Stromversorger an und erhält auf dieser Grundlage ein Angebot. Kommt dann aber die Versorgungsbestätigung, ist dort ein anderer – meist höherer – Verbrauch angegeben. Dementsprechend ist auch die Abschlagszahlung dann höher als erwartet.

Ursachen für den zu hohen Stromabschlag

Solch eine Anpassung der Verbrauchsprognose seitens des Stromversorgers kann verschiedene Ursachen haben.

Grundsätzlich erhält Ihr neuer Stromanbieter im Rahmen des Wechselprozesses eine Verbrauchsprognose Ihres zuständigen Stromnetzbetreibers. Wenn diese von Ihren Angaben deutlich abweicht, wird Ihr neuer Versorger die Verbrauchsprognose anpassen.

Der Netzbetreiber gibt die Verbrauchschätzung in der Regel aufgrund des entsprechenden Vorjahresverbrauchs ab. Damit können sich aber Abweichungen ergeben:

  • Sie ziehen neu in ein Haus oder eine Wohnung ein und ihre Vorgänger hatten einen höheren Verbrauch.
  • Es wird ein Neubau bezogen. Dann setzt der Netzbetreiber einen Standardwert aufgrund seiner Erfahrungswerte – nach dem durchschnittlichen Verbrauch vergleichbarer Kunden – fest.
  • Im Vorjahr ergaben sich ungewöhnliche Verbrauchswerte – z.B., wenn renoviert wurde und der Stromverbrauch war daher ungewöhlich hoch.

Natürlich kann es aber auch sein, dass sich bei Ihnen etwas geändert hat und Sie daher von einem niedrigeren Verbrauch ausgehen:

  • Ein Kind zieht aus
  • Sie schaffen stromverbrauchende Geräte ab.
  • Sie ersetzen Ihre gesamten Glühbirnen durch LED Leuchten
  • Ihre illegale Haschplantage im Keller wurde von der Polizei ausgehoben.

Ein weiterer Grund kann sein, dass es zu einem Zahlendreher oder einer Verwechslung bei der Übermittlung der Zählernummer gab – das kann vorkommen, wenn es im Haus mehrere Zähler gibt.

Sie sehen, es kann viele Gründe für diese Abweichungen geben.

Was tun gegen den zu hohen Stromabschlag?

Doch was tun? Denn eine höhere Verbrauchsabschätzung zeiht natürlich einen höhere monatliche Abschlagzahlung nach sich.

Kontaktieren Sie einfach Ihren Stromversorger und fragen Sie ihn, warum und auf welcher Grundlage die Verbrauchsprognose angepasst wurde. Sind Sie mit dieser Einschätzung dann nicht einverstaden, muss nach § 13 Abs. 1 S. 4 StromGVV der Stromversorger bei der Höhe der Festsetzung des Verbrauchs berücksichtigen, wenn Sie glaubhaft machen, dass Sie nur einen niedrigeren Verbrauch haben werden. Dazu ist es ratsam, entsprechende Belege zu übermitteln. Stellt sich Ihr Stromversorger quer, kontaktieren Sie Ihren Netzbetreiber, warum er diese Prognose übermittelt hat.

Wenn Ihr Stromanbieter dann auch nicht bereit ist, den Abschlag anzupassen, schlagen Sie ihm vor, dass Sie die Zählerstände fortan monatlich übermitteln und es dann später zu einer Anpassung kommt.

Sollte er auch auch auf diesen Vorschlag eingehen, wenden sie sich zunächst an den Kundenanwalt oder die interne Schlichtungsstelle Ihres Versorgers. So haben Sie zunächst keine Kosten für einen Rechtsanwalt.

In den meisten Fällen wird sich eine Klärung ergeben, wenn Sie Ihre abweichende Verbrauchseinschätzung gut begründen können.

Wie kann ich verhindern, dass mir der Strom gesperrt wird?

Ohne Strom geht heute eigentlich nichts mehr und daher kommt es für die meisten Haushalte einer Katastrophe gleich, wenn eine Stromsperrung droht. Hier wollen wir erklären, wie Sie am besten vorgehen, wenn Ihr Stromversorger droht, Ihnen den Strom abzustellen, weil Sie Ihre Rechnungen nicht gezahlt haben.

Die Voraussetzungen für eine Stromsperre

Am Anfang stellt sich die Frage, wann der Stromanbieter überhaupt berechtigt ist, den Strom wegen Zahlungsverzug abzustellen. Die Voraussetzungen sind in §19 der StromGVV geregelt:

  • Der Zahlungsrückstand muss mindestens 100 Euro betragen (zu strittigen Forderungen unten mehr)
  • Der Stromversorger muss die Sperre vier Wochen vorher angedroht haben
  • Das konkrete Datum muss dann nochmals drei Tage vorher benannt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis – diese Voraussetzungen gelten nicht, wenn Sie Dauerkandidat für Sperrankündigungen sind. Daher ist es wichtig, dass Sie sich an unsere Tipps und Hinweise in diesem Artikel halten. “Wie kann ich verhindern, dass mir der Strom gesperrt wird?” weiterlesen

Liste: Zahl der Milliardäre nach Ländern 2018

Zahl der Milliardäre nach Ländern, Stand 2018:

USA: 585
China: 373
Deutschland: 123
Indien: 119
Russland: 101
Hong Kong: 67
Großbritannien: 54
Kanada: 46
Südkorea: 44
Australien: 43
Italien: 43
Brasilien: 42
Frankreich: 40
Schweiz: 36
Türkei: 36
Japan: 35
Spanien: 29
Singapur: 22

(Forbes)

Liste: Wieviel Tage muss man für ein iPhone X arbeiten – nach Städten

Durchschnittlich benötigte Arbeitstage für ein iPhone X.

Kairo: 133,3
Mumbai: 114,7
Kiew: 88,5
Peking: 39,3
Moskau: 37,3
Dubai: 13.4
Tel Aviv: 12,7
London: 11,3
Hongkong: 9,4
Tokio: 8,8
Paris: 8,7
Toronto: 7,9
New York: 6,7
Zürich: 4,7

(Stand 2018, Quelle UBS)

Liste: US-Bundesstaaten nach Verkäufen von Elektroautos

So viele E-Autos wurden 2018 in US-Bundesstaaten verkauft:

Kalifornien: 153.442
New York: 15.752
Florida: 13.705
Washington: 12.650
Texas: 11.764
New Jersey: 9.230
Massachusetts: 8.990
Illinois: 7.357
Arizona: 7.086
Colorado: 7.051
Virginia: 6.375
Maryland: 6.299
Pennsylvania: 6.063

(AAM)

Liste: Vermögensanteil der reichsten 10%

Anteil des Vermögens am Gesamtvermögen der reichsten 10% des jeweiligen Landes:

Südafrika: 50,5%
Brasilien: 41,9%
Mexiko: 34,8%
Nigeria: 32,7%
Türkei: 32,1%
Malaysia: 31,3%
Vereinigte Staaten: 30,6%
Russland: 29,7%
Indonesien: 29,5%
China: 29,4%

(Weltbank)

Liste: Arbeitslosigkeit nach Ethnien in den USA (Juni 2019)

Arbeitslosigkeit nach Ethnien in den USA, Stand Juni 2019:

Afroamerikaner: 6%
Spanisch: 4.3%
Weiß: 3,3%
Asiatisch: 2,1%

Liste: Nachhaltigste Städte

Dies sind laut Arcadis die nachhaltigsten Städte 2018:

  1. Zürich
  2. Singapur
  3. Stockholm
  4. Wien
  5. London
  6. Frankfurt
  7. Seoul
  8. Hamburg
  9. Prag

Bild: Zürich

Liste: Die besten Flughäfen 2019

 

Dies sind laut Skytrax die besten Flughäfen 2019:

1. Changi (Singapur)
2. Haneda (Tokio)
3. Incheon (Seoul)
4. Hamad (Doha)
5. Flughafen Hong Kong
6. Chubu Centrair (Aichi, Japan)
7. Flughafen München
8. Heathrow (London)
9. Narita (Tokio)
10. Flughafen Zürich

Bild: Changi Airport Singapur

Liste: Durchschnittliche Miete für eine Zweizimmerwohnung

Laut Deutsche Bank betrug 2018 die durchschnittliche Miete für eine Zweizimmerwohnung in…

  1. Hongkong: 3737 US-Dollar
  2. Paris: 3483 US-Dollar
  3. New York: 2854 US-Dollar
  4. London: 2410 US-Dollar
  5. Singapur: 1974 US-Dollar
  6. Tokio: 1740 US-Dollar
  7. Shanghai: 1343 US-Dollar
  8. Berlin: 1160 US-Dollar
  9. Madrid: 1148 US-Dollar
  10. Moskau: 998 US-Dollar
  11. Rio de Janeiro: 771 US-Dollar
  12. Neu-Delhi: 346 US-Dollar