Können an Feiertagen Überweisungen eingehen?

Im Regelfall gehen bei Banken und Sparkassen am Samstag und Sonntag keine Überweisungen ab. Doch bestätigen Ausnahmen die Regel – so hat es der Verfasser dieses Beitrags schon erlebt, dass die notorisch mit IT-Problemen geplante Commerzbank Überweisungen, die an einem Freitag hätten eingehen müssen, an einem Samstag gutgeschrieben hat.

Hier finden Sie für ausgewählte Feiertage, ob an diesen Überweisungen eingehen können:

Neujahr (1. Januar)

Es wird nicht gebucht.

Dreikönigstag (6. Januar)

Es wird im Regelfall gebucht.

Karfreitag (flexibler Feiertag)

Es wird nicht gebucht.

Ostermontag (flexibler Feiertag)

Es wird nicht gebucht.

Maifeiertag (1. Mai)

Es wird nicht gebucht.

Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober)

Es wird nicht gebucht.

Reformationstag

Es wird im Regelfall gebucht.

Allerheiligen

Es wird im Regefall gebucht.

Heiligabend (24. Dezember)

Es wird im Regelfall nicht gebucht.

1.  Weihnachtsfeiertag (25. Dezember)

Es wird nicht gebucht

2. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember)

Es wird nicht gebucht.

Silvester (31. Dezember)

Es wird im Regelfall nicht gebucht.

Liste: BIC Codes der Banken in Mayotte

Hier finden Sie eine Liste der Banken im französischen Überseegebiet Mayotte mitsamt BIC Code:

  • BFCOYTYTXXX: Banque Francaise Commerciale De L’Ocean Indien in Mamoudzou (Mamoudzou)

Liste: BIC Codes der Banken im Vatikan

Hier finden Sie die Liste der BIC Codes der Banken im Vatikan:

  • IOPRVAVXXXX: Istituto Per Le Opere Di Religione (Vatican City)

Liste: BIC Codes der Banken in San Marino

Hier finden Sie eine Liste der BIC Codes von Banken in San Marino.

  • BASMSMSMXXX: Banca Agricola Commerciale Istituto (Dogana)
  • BSDISMSDXXX: Banca Sammarinese Di Investimento S (Rovereta)
  • BTITSMS1XXX: Banca Impresa Di San Marino Spa (Dogana)
  • CRRNSMSMXXX: Banca Nazionale Sammarinese Spa (Serravalle)
  • CSSMSMSMXXX: Cassa Di Risparmio Della Republica (San Marino)
  • ICSMSMSMXXX: Banca Centrale Della Repubblica Di (San Marino)
  • MAOISMSM001: Banca Di San Marino Spa (San Marino)
  • MAOISMSM002: Banca Di San Marino Spa (Dogana)
  • MAOISMSM003: Banca Di San Marino Spa (Domagnano)
  • MAOISMSM004: Banca Di San Marino Spa (San Marino)
  • MAOISMSM005: Banca Di San Marino Spa (Borgo Maggiore)
  • MAOISMSM006: Banca Di San Marino Spa (Faetano)
  • MAOISMSM009: Banca Di San Marino Spa (Gualdicciolo)
  • MAOISMSM010: Banca Di San Marino Spa (Dogana)
  • MAOISMSM011: Banca Di San Marino Spa (Murata)
  • MAOISMSM013: Banca Di San Marino Spa (Cailungo)
  • MAOISMSMXXX: Banca Di San Marino Spa (Faetano)

Liste: BIC Codes der Banken in Andorra

Hier finden Sie die BIC Codes von Banken in Andorra:

  • BACAADADXXX: Andorra Banc Agricol Reig Sa (Les Escaldes)
  • BINAADADXXX: Mora Banc Grup Sa (Andorra La Vella)
  • BSANADADXXX: Banc Sabadell D Andorra Sa (Andorra La Vella)
  • CRDAADADXXX: Credit Andorrasa (Andorra La Vella)
  • VALBADADXXX: Vall Banc (Les Escaldes)

Pressemitteilung: Citiworks sieht Bewegung bei PPA

Gerne veröffentlichen wir diese Pressemitteilung von ENTEGA/CITIWORKS

30.01.2020
Citiworks sieht Bewegung bei PPA

Eine gelungene Energiewende benötigt den weiteren erheblichen Ausbau von erneuerbaren Energien in Deutschland. Darüber sind sich Wissenschaft, Politik und Wirtschaft einig. Mit der Frage, wie für diesen Ausbau verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden können, beschäftigen sich jetzt die citiworks AG und eine europäische Großbank in einem gemeinsamen Projekt.
Dass die Erzeuger von Erneuerbaren Energien sich in Zukunft nicht mehr im gleichen Umfang wie in der Vergangenheit auf garantierte Einspeiseerlöse verlassen können, ist für die citiworks AG klar. Christian Stewens, Vorstand Handel bei citiworks AG, hat bezüglich der Folgen eine klare Meinung: „Das stellt die Finanzierung neuer Projekte im Bereich Erneuerbare Energien vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen, denn bisher haben sie mit weitgehender finanzieller Sicherheit bezüglich der Erlöse rechnen können. Die Unsicherheit entsteht nicht nur aus der Frage, in welche Richtung sich der Strompreis an der Börse grundsätzlich entwickelt. Es geht auch um Zusammenhänge zwischen Last, Preis und Erzeugung in einzelnen Stunden im deutschen und europäischen Strommarkt“.
Nach seiner Auffassung lösen aber nicht nur der Markt, sondern auch mögliche politische Entwicklungen erhebliche Unsicherheit bezüglich der Preisentwicklung aus. Bisher sei beispielsweise in weiten Teilen der Energiewirtschaft große Übereinstimmung zu finden, dass spätestens ab Mitte dieses Jahrzehnts in Deutschland über einen wie auch immer gearteten Kapazitätsmechanismus gesprochen werden muss. Diese Überzeugung entsteht aus dem Verständnis, dass wegen des Kernenergie- und Kohleausstiegs für die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit dringend neue gesicherte – also überwiegend konventionelle – Kraftwerkskapazität erforderlich sein wird. Die erwartete Knappheit von Kapazität könnte zwar auch dazu beitragen, ausreichend hohe Preise in genügend Stunden eines Jahres für die Refinanzierung von Kraftwerksneubauprojekten auszulösen. Citiworks bezweifelt aber, dass viele Investoren das Risiko von nicht ausreichend stark steigenden Preisen über Zeiträume von 20 und mehr Jahren tragen würden. Ohne Kapazitätsmarkt wird es gegen Ende dieses Jahrzehnts deshalb schwierig, das bisher gewohnte Niveau der Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten.
Mit dieser Einschätzung weicht citiworks allerdings deutlich von dem vom Bundeswirtschaftsministerium unlängst veröffentlichten Versorgungssicherheitsbericht ab. In dem Bericht wird die Bedeutung von ausreichender nationaler Kapazitätsbereitstellung für die Versorgungssicherheit deutlicher als bisher relativiert. Bisher wurden Versorgungsunterbrechungen nahezu ausnahmslos durch Netzstörungen ausgelöst. Zur Bestimmung der erforderlichen Kraftwerkskapazität wurde in dem Bericht ein Rechenmodell, das den europäischen Energiemarkt und die Netztopologie abbildet, zugrunde gelegt. In diesem Modell wird toleriert, dass in Extremsituationen (in 0,06 %) auch trotz Imports zu wenige Kraftwerke für die Deckung des deutschen Bedarfs vorhanden sind. Zudem wird zugelassen, dass mit bis zu 20.000 MW fast ein Viertel des maximalen deutschen Strombedarfs aus dem Ausland importiert wird. Diese Importe entstehen dann zum Teil nicht etwa marktpreisgetrieben, also weil die Erzeugungskosten im Ausland günstiger wären, sondern weil in Deutschland schlicht keine Kapazitäten mehr verfügbar wären.
Der Bericht kommt mit diesen Hypothesen zu dem Schluss, dass zur Bereitstellung ausreichender Kapazität keine zusätzlichen Kraftwerke in Deutschland erforderlich sind. Weder Marktpreisentwicklung noch Regulierung in Deutschland werden zu einem Neubau von Kraftwerken als Ersatz für wegfallende Kraftwerke führen. Die Marktpreise werden basierend auf diesen Annahmen bis 2030 so niedrig bleiben, dass sich auf Basis der Preise ein Kraftwerksneubau nicht lohnt.
Die Ergebnisse des Berichts führen jedoch nicht nur zu einer erheblichen Verunsicherung bezüglich der zu erwarteten zukünftigen Kraftwerksrenditen, sie haben auch Folgen für die Refinanzierung Erneuerbarer Energien.
Denn Strompreise bleiben danach relativ niedrig, es kommt aber gelegentlich zu stärkeren Preisspitzen, da Knappheitssituationen zunehmen werden. Diese Preisspitzen treten vorrangig dann auf, wenn wenig Wind weht und die Sonne wenig scheint. Von diesen Preisspitzen werden die Renditen der Erneuerbaren Energien also weniger profitieren als diejenigen konventioneller Kraftwerke.
Die Konsequenz ist, dass der Marktwertfaktor, also das Verhältnis des Marktwertes von fluktuierender Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zum Marktwert eines Grundlastbandes, dann voraussichtlich gegenüber heute sinken wird. Ob die Hypothesen im Bericht aber stimmen, ob die Toleranz bezüglich der Versorgungsunterbrechungen wirklich steigt, das wird erst die Zukunft zeigen.
Bereits heute müssen allerdings Antworten gefunden werden, auf welcher Basis sich für fluktuierende Erzeugung über einen langen Zeitraum in der Zukunft ein aktueller Marktpreis bilden kann. Sind beispielsweise Industriekunden bereit, im Gegenzug für günstige Beschaffungskosten einen Teil des Preisrisikos zu tragen?
Citiworks sieht hier langsam wachsendes Interesse auf Seiten der Industrie. Die Betreiber der EEG-Anlagen stehen ohnehin bereit und warten nur darauf, dass sich die Kunden in der Industrie für diese Qualität und die damit verbundene fluktuierende Erzeugung öffnen.
Eine spannende Frage, die citiworks jetzt intensiv bearbeitet, lautet: Gibt es Raum für eine Instanz außerhalb der klassischen Lieferkette, die bereit ist, in Risiken einzutreten und welche Rolle können und wollen Banken dabei spielen?

Über citiworks:
Die citiworks AG ist ein Energiehandels- und Energiedienstleistungsunternehmen. Seit 20 Jahren unterstützt citiworks Kunden aus dem Umfeld der Energieversorger, Stadtwerke und Netzbetreiber mit Ihrem umfassenden Dienstleistungsspektrum.
Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung der citiworks. Wir schaffen flexibel und verlässlich kundenindividuelle Lösungen in einer hohen Prozess- und Abwicklungsqualität, welche Ihre Ressourcen ideal ergänzen.
Das Dienstleistungsangebot der citiworks umfasst den Zugang zu den Energiebörsen und zum OTC Markt, um lang-, mittel- und kurzfristige Produkte zu handeln, den automatisierten Kurzfristhandel zur Minimierung des Ausgleichsenergierisikos, Unterstützung oder Übernahme des Bilanzkreis- und 24/7 Fahrplanmanagements, Last- und Einspeiseprognose, Portfoliomanagement für Beschaffung und Erzeugung, wöchentliche Marktinformationen, sowie die Direktvermarktung Ihrer EEG-Anlagen.
Besuchen Sie uns auf der E-World 2020 vom 11.02. bis 13.02.2020 in Halle 3, Stand 3-356. Für einen persönlichen Austausch zu Ihren Anforderungen und unseren Lösungsmöglichkeiten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Vereinbaren Sie direkt einen Termin unter 06151 701 3103 oder vertrieb@citiworks.de

Mit freundlichen Grüßen
ENTEGA AG
Unternehmenskommunikation und Public Affairs
Frankfurter Str. 110
64293 Darmstadt
Pressekontakt:
Michael Ortmanns (Unternehmenssprecher)
Telefon: 06151 701-2000
Telefax: 06151 701-1169
E-Mail: presse@entega.ag

ENTEGA AG, Sitz der Gesellschaft: Darmstadt
Reg.-Gericht Darmstadt HRB 5151, Ust.Idnr. / St.-Nr. DE811215048 / 007 225 46604
Vorstand: Dr. Marie-Luise Wolff (Vorsitzende), Dipl.-Kfm. Albrecht Förster, Andreas Niedermaier
Aufsichtsratsvorsitzender: Oberbürgermeister Jochen Partsch
Die ENTEGA AG erfüllt die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Weitere Informationen zu der Verarbeitung Ihrer Daten erhalten Sie unter www.entega.ag/datenschutz.
© 2019 ENTEGA AG

Pressemitteilung: Startschuss für die Machbarkeitsstudie zur „Monoklärschlammverbrennung mit Phosphorrecycling“

Gerne veröffentlichen wir diese Pressemitteilung der ENTEGA:

Startschuss für die Machbarkeitsstudie zur „Monoklärschlammverbrennung mit Phosphorrecycling“
Förderbescheid des Hessischen Umweltministeriums von Staatssekretär Conz an ZAS offiziell übergeben

Der Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) prüft im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, wie Klärschlamm künftig noch umweltschonender verwertet und der enthaltende Phosphor recycelt werden kann. Hintergrund sind Änderungen der Klärschlamm, Dünge- und Düngemittelverordnung, nach denen kommunale Klärschlämme nicht mehr im bisherigen Umfang als Dünger in der Landwirtschaft genutzt werden können.
Der Staatssekretär im Hessischen Umweltministerium, Oliver Conz, hat dem ZAS in Darmstadt am Freitag, 24. Januar, eine Zuwendung in Höhe von 81.000 Euro für die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Monoklärschlammverbrennung mit Phosphorrecycling“ überreicht. Conz würdigte die Studie als richtungsweisendes Projekt: „Phosphor ist ein knapper Rohstoff, der für das Düngen in der Landwirtschaft von großer Bedeutung ist, da Phosphor für das Pflanzenwachstum notwendig ist. Weil in Klärschlamm neben Phosphor jedoch auch andere – umwelt- und gesundheitsgefährdende – Stoffe enthalten sind, ist es zum Schutz des Grundwassers wichtig, das Düngen mit Klärschlamm zu reduzieren. Kommunen, die sich um die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm bemühen, schonen also unsere natürlichen Ressourcen und gehen damit einen zukunftsweisenden Weg. Ich freue mich über die Weitsicht, mit der der Zweckverband Abfallverwertung Südhessen jetzt ein kommunales Konzept entwickelt, um die Klärschlammverwertung sicher und zukunftsfähig zu gestalten und das Phosphorrecycling zu ermöglichen.“
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Südhessen (ZAS), der in seinem Müllheizkraftwerk (MHKW) in Darmstadt bereits den Restmüll seiner Mitglieder, also dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Odenwaldkreis sowie weiterer kommunaler Partner wie der Landkreise Groß-Gerau und Bergstraße thermisch behandelt, prüft im Rahmen der Machbarkeitsstudie die Realisierung einer Monoklärschlammverbrennungsanlage in Darmstadt. „Auf Grund dieser Rahmenbedingungen sollte die Chance genutzt werden, mittelfristig eine zentrale Lösung für Südhessen anzustreben, mit dem Ziel die Klärschlammverwertung in Südhessen regional, zukunftsfähig und entsorgungssicher zu kostendeckenden Konditionen zu gestalten“, sagt Landrat und ZAS-Verbandsvorsitzender Klaus Peter Schellhaas.
An zwei potentiellen Standorten soll die Realisierbarkeit von drei verschiedenen thermischen Konversionstechnologien (Wirbelschichtfeuerung, Drehrohrofen und Hydrothermale Carbonisierung) untersucht werden. Darüber hinaus wird insbesondere auch die Phosphorrückgewinnung aus der Klärschlammasche Bestandteil der Machbarkeitsstudie sein.
Stadtkämmerer und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ZAS André Schellenberg betont: „Die Studie soll eine gute Entscheidungsgrundlage für das weitere konzertierte Vorgehen, sowohl für die beiden Darmstädter Kläranlagen, die interessierten Anlagen des Landkreises Darmstadt-Dieburg sowie weiterer potentieller kommunaler Partner bilden.
Andreas Niedermaier, Vorstand Personal und Infrastruktur der Entega AG, welche die Geschäfts- und Betriebsführung des ZAS übernimmt, unterstreicht die vorausschauende und übergreifende Betrachtungsweise: „Diese Studie ist ein erster Meilenstein auf dem Weg die gesetzlichen Vorgaben, im Sinne einer umweltschonenden Kreislaufwirtschaft bis zum gesetzlich vorgegebenen Zieljahr 2029, frühzeitig auf regionaler Ebene zu planen und umzusetzen“. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich Mitte 2020 vorliegen.
Mit freundlichen Grüßen
ENTEGA AG
Unternehmenskommunikation und Public Affairs
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ENTEGA AG, Sitz der Gesellschaft: Darmstadt
Reg.-Gericht Darmstadt HRB 5151, Ust.Idnr. / St.-Nr. DE811215048 / 007 225 46604
Vorstand: Dr. Marie-Luise Wolff (Vorsitzende), Dipl.-Kfm. Albrecht Förster, Andreas Niedermaier
Aufsichtsratsvorsitzender: Oberbürgermeister Jochen Partsch
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Liste: Anbieter von Signaltechnik für Eisenbahnen

Siemens steht in der Kritik, das es sich an der Carmichael Kohle Mine des indischen Adani Konzerns in Australien beteiligt. Dabei liefert Siemens hier lediglich Signaltechnik für die Güterzüge, die die Kohle von der Mine zu den Schiffen transportieren sollen. Die entsprechende Mitteilung von Joe Kaeser haben wir hier dokumentiert.

Da in der Diskussion immer wieder angedeutet wird, hätte Siemens sich zurückgezogen, wäre das Projekt gescheitert und Siemens hätte damit den Stop auslösen können, haben wir hier haben eine Liste mit anderen Anbietern von Signaltechnik für Züge:

• Alsthom SA (geplante Fusion mit Siemens von der EU nicht genehmigt)
• Ansaldo STS
• Bombardier Inc
• China Railway Signal and Communication Co, Ltd
• Cisco Systems, Inc
• GE Transportation
• Hitachi Ltd
• Siemens AG
• Thales

(Railway Signalling Companies)

Dokumentiert: Joe Kaeser zum Adani Projekt

Hier dokumentieren wir die Stellungnahme von Siemens Vorstand Joe Kaeser zur Fortführung des Adani Projekts, die er auf twitter bekanntgegeben hat. Das englische Original finden Sie hier.

Das Projekt wurde von FFF, insbesondere von Luisa Neubauer, stark kritisiert. Kaeser bot Neubauer in dem Zusammenhang sogar einen Aufsichtsratsposten bei einer Siemens Tochter an, was von dieser aber abgelehnt wurde.

Anmerken möchte ich, dass es bei dem Siemens Beitrag für das Projekt nur um die Lieferung von Signaltechnik für die Bahnstrecke an der Mine geht.

Sehr geehrte Damen und Herren,
alle, die angeht,

Zunächst einmal möchte ich mich für die unzähligen Mails, Social Media Engagements und persönlichen Treffen zu diesem wichtigen Thema bedanken. Die überwiegende Mehrheit hat ihre Anliegen klar und mit Respekt angesprochen. Für mich hat dies nur die Bedeutung und die Notwendigkeit unterstrichen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Besonders die Botschaften, die ich von den Australiern erhalten habe, haben mich persönlich bewegt, als sie beschrieben, dass ihre Häuser und ihr Land brennen und unter diesen schrecklichen Bränden leiden.

Auch wenn wir keine eindeutigen Beweise dafür haben, dass die Waldbrände und dieses Projekt in direktem Zusammenhang stehen, empfinde ich Mitgefühl für all jene, die sich zu Wort gemeldet und vor einer Verschlechterung der Bedingungen gewarnt haben. Als eines der ersten Unternehmen, das sich zur Klimaneutralität bis 2030 verpflichtet hat, teilt Siemens grundsätzlich das Ziel, fossile Brennstoffe im Laufe der Zeit für unsere Volkswirtschaften überflüssig zu machen.

“Dokumentiert: Joe Kaeser zum Adani Projekt” weiterlesen

Warum Luisa Neubauer den Aufsichtsratposten bei Siemens abgelehnt hat

Siemens Vorstand Joe Kaeser hatte der Friday for Future Aktivistin Luisa Neubauer medienwirksam einen Position als Aufsichtsrat in dem neuen Unternehmen Siemens Energy angeboten. Neubauer hatte kritisiert, dass Siemens zwar Klimaneutralität bis 2030 anstrebt, aber trotzdem ein Projekt unterstützt, das noch Jahrzehnte Kohle in Australien fördern soll, die Mine Adani; Kaeser hatte ihr dann ein Gespräch angeboten, was Neubauer annahm, und in dem Zusammenhang dann den Posten angeboten.

Teils wurde der Schritt als mutig und visionär bezeichnet, teils wurde es kritisch gesehen, dass eine 23 Jahre alte Aktivistin ohne hinreichende Erfahrung einen Aufsichtsratsposten in einem renommierten Unternehmen erhält.

Neubauer lehnte den Posten jedoch ab. Sie betonte dabei, unter anderem im Gespräch mit Bild plus, dass sie nach Annahme des Postens nicht mehr so frei sein könnte, Siemens unabhängig zu kritisieren. Diese Möglichkeit wolle sie nicht aus der Hand geben. Tatsächlich sehen die aktienrechtlichen Vorschriften für Aufsichtsratsmitglieder natürlich entsprechende Einschränkungen sowie Treuepflichten und Verschwiegenheitspflichten vor. Außerdem sagte sie, dass sie wichtigeres zu tun habe, nämlich Ihre Aufgabe bei FFF.

Stattdessen hat Neubauer Joe Kaeser vorgeschlagen, ein Mitglied von Scientists for Future in den Aufsichtsrat zu berufen.

Außerdem schaltete sich die Klimaaktivistin Greta Thunberg in die Auseinandersetzung im weitesten Sinne ein und forderte ihre Anhänger dazu auf, Siemens dazu zu drängen, sich aus dem Geschäft mit der australischen Kohle zurückzuziehen.