Für mehr Vielfalt auf twitter

Der geneigte Beobachter wird festgestellt haben, dass ich auf twitter in den letzten Tagen wieder etwas aktiver geworden bin. Das hat auch mit der Erweiterung auf 280 Zeichen zu tun, aber nicht nur – die Aufklärung über die weiteren Beweggründe folgt später.

Und so habe ich auch die gute alte Tradition des Follow Friday (#FF) aufgegriffen und ganz bewusst auch User mit ganz unterschiedlichen Weltanschauungen in einen tweet gepackt, was von diesen dann auch durchaus bemerkt wurde:

Wer sich einmal anschaut, wem ich alles folge, wird feststellen, dass ich damit ein recht breites Spektrum abdecke. Nicht nur, was die politische Anschauung angeht.

Und natürlich ecke ich damit an. “Wie kannst Du nur solchen Nazi Accounts folgen? Sorry, ich muss Dich blocken.” versus “Bist Du auch so ein Linksgrünversiffter?”.

Ohne dass ich jetzt im Detail auf meine politischen Positionen eingehen will, sind diese doch recht komplex und können sich nach einigem Nachdenken durchaus ändern. Und so halte ich es auch für wichtig, unterschiedlichste Standpunkte zu erfahren und eben nicht in einer twitter-Filterblase gefangen zu sein. Nur deshalb, dass ich einem Account folge heißt nicht, dass ich all dessen Ansichten teile und ihnen zustimme.

Und dadurch, dass man so vielen unterschiedlichen Accounts folgt, stellt man auch fest, dass sich Menschen nicht nur in Schwarz/Weiss Kategorien einordnen oder in Schubladen stecken lassen. Die meisten haben durchaus differenzierte Ansichten.

So kann ich zum Abschluss vier Ratschläge geben:

  1. Sorgt in Euren sozialen Netzen für bunte Timelines.
  2. Entfolgt jemanden nicht, nur weil derjenige jemandem folgt, dessen Ansichten Ihr nicht teilt.
  3. Ich habe noch nie jemanden auf twitter geblockt. Und Du kannst das auch.
  4. FOLGT. MIR. JETZT.

twitter und die 280 Zeichen – ein erster Eindruck

Es zeichnete sich ja schon vor einiger Zeit ab, dass twitter sein 140 Limit aufheben würde. Am 8. November 2017 war es dann für alle soweit.

Gerade für deutsche Nutzer sollte die Änderung willkommen sein – braucht das Deutsche doch besonders viele Buchstaben, um Inhalte zu kommunizieren. Dennoch gibt es viele User, die die Änderung sehr kritisch sehen. Gefühlt ausgerechnet besonders Deutsche…

Auch ich brauche ja (fast) immer ein bisschen, mich an Änderungen zu gewöhnen. Und so ist es auch hier – ich bin ein wenig hin- und hergerissen.

Auf der einen Seite ist natürlich schön, dass man sich bei den meisten tweets gar keine Gedanken mehr machen muss wie

  • wie kürze ich das ab
  • ok, dann lass ich halt das Leerzeichen hinter dem Komma weg
  • brauche ich das Komma überhaupt
  • ah wie schön, ich kann wieder 1 statt “ein” schreiben.

Auf der anderen Seite hat genau das den Reiz von twitter ausgemacht. Aber wer weiß, wahrscheinlich gewöhnen wir uns auch an die 280 Zeichen und machen uns in einigen Wochen wieder die gleichen Gedanken…

So oder so: wer mir folgen will, findet mich unter @stagerbn.

Microsoft Edge auf iOS

Seit dem 5. Oktober 2017 ist – nach ersten Gerüchten in den Tagen davor – überraschend schnell der Microsoft Edge Browser als Beta unter iOS verfügbar. Für mich als Nutzer von Microsoft Browsern der ersten Stunde eine schöne Sache.

Große Überraschungen bietet er nicht. Er startet etwas langsamer als Safari, nutzt aber ansonsten aufgrund Apples Vorgaben die gleiche Rendering Engine, so dass Websites wie auf dem iPhone gewohnt aussehen.

Vorteile? Das UI ist aufgeräumter als das von Safari, was aber sicher Geschmackssache ist. Am wichtigsten für mich aber: ich kann mich direkt mit meinem Microsoft Account anmelden und kann dann Inhalte, Lesezeichen etc. mit dem Edge Browser auf dem Desktop synchronisieren.

Als Standardbrowser kann ich ihn leider nicht einstellen, da iOS das nicht zulässt. Wer darauf Wert legt, kommt um einen Jailbreak nicht herum.

Angemerkt sei noch, dass Edge jetzt auch unter Android verfügbar ist.

Nachdem Microsoft derzeit faktisch ohne mobiles Betriebssystem dasteht, unterstreicht das die aktuelle Strategie, mit möglichst vielen Apps unter iOS und Android vertreten zu sein.

Apple iPhone 8, iPhone X oder Google Pixel 2?

Mein iPhone 6 ist nach dem iOS 11 Update merklich langsamer geworden. Und so stellt sich langsam aber sicher die Frage, welches Smartphone es ablösen soll.

Letztlich stelle ich im wesentlichen nur zwei Anforderungen: es muss zuverlässig funktionieren und eine richtig gute Kamera haben.

Aufgrund vieler Ausschlusskriterien im Vorfeld – Samsung, Xiaomi, Huawei etc sind raus – bleiben damit derzeit für mich nur die neuen iPhones oder das Google Pixel 2 übrig.

Die Frage ob iOS oder (Stock) Android sehe ich zwar recht emotionslos, wobei ich iOS für deutlich sicherer halte als Android. Und auch die Qualität der meisten Apps ist deutlich besser. So ist Apple hier schon leicht im Vorteil.

Die beiden 8er Modelle von Apple fallen allerdings auch recht schnell weg, da das Design mit dem breiten Bezel für meinen Geschmack nicht mehr zeitgemäß ist.

Generell tendiere ich hinsichtlich der Größe zum etwas kompakteren Smartphone, so dass also nur noch die Frage bleibt: Google Pixel 2 oder iPhone X?

Technisch sind beide auf sehr hohem Niveau und auch hinsichtlich der Kameras dürfte es keine in der Praxis gravierenden Unterschiede geben. Das Design des iPhone X und nicht zuletzt iOS sprechen jedoch für die Apple Variante.

Beim iPhone X gibt es aber für mich noch folgende Dinge, die mich ggf. stören könnten:

  • Am gravierendsten empfinde ich das Fehlen des Fingerabdrucksensors. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Entsperren per Gesichtserkennung so zuverlässig und schnell funktioniert. Zudem wird es wohl schwierig werden, das iPhone X z.B. während eines Meetings diskret unter dem Tisch zu entsperren. Und was ist, wenn mir jemand das iPhone vor die Nase hält, um an meine Daten zu kommen?
  • Der Nodge, also der Sensorbereich im oberen Bereich des Displays.
  • Die Änderungen bei der Bedienung in iOS, die dem Wegfall des Homebuttons geschuldet sind.

Gut, an die beiden letzten Punkte kann man sich sicherlich gewöhnen, das Fehlen des Fingerabdrucksensors könnte sich aber als ShowStopper erweisen.

Und so tendiere ich derzeit dann doch zum Google Pixel 2, lasse mich aber überraschen, ob die Gesichtserkennung beim iPhone X praxistauglich ist.

Stay tuned.

Ein bißchen was zu meiner derzeitigen Social Media Nutzung

Über den grundsätzlichen Sinn oder Unsinn sozialer Netze wie facebook, WhatsApp und Co kann man sicher trefflich streiten: Datenschutz im allgemeinen und besonderen, Zeitverschwendung –  und muss wirklich jeder wissen, wo ich gerade bin, was ich gerade mache und was ich zu einem bestimmten Thema meine? Auf die Frage will ich hier gar nicht weiter eingehen.

Denn ohne geht es aber für mich nicht: da ich zu gerne kommuniziere, da ich sie beruflich nutzen muss und da ich Kinder habe, die selber mit verschiedenen Apps unterwegs sind. Grundsätzlich rate ich übrigens allen Eltern, sich mit den Apps auseinanderzusetzen, die ihre Kinder nutzen.

Hier eine kleine Bestandsaufnahme, welche sozialen Netze ich gerade nutze und wie und warum.

WhatsApp

Klar, in erster Linie ist WhatsApp ein Messenger – und inzwischen für mich beruflich wie privat das wichtigste direkte digitale Kommunikationsmedium.

Aufgrund der neuen Status Funktion hat es sich aber auch ein bisschen in Richtung soziales Netzwerk entwickelt. Aktiv genutzt wird dieses Feature allerdings nur von recht wenigen Nutzern. Passiv dafür um so mehr – viele meiner Statusupdates hier erreichen bis zu 100 Ansichten. In Hinblick auf die sehr unterschiedlichen Kontakte die ich hier habe – von Familie und Freunden über geschäftlich bis hin zu Behörden – muss ich aber etwas genauer drauf achten, was ich hier als Status veröffentliche (wobei mir das manchmal dann aber auch egal ist…).

Jedenfalls gilt: Wenn ich von allen Diensten nur noch einen nutzen dürfte, wäre es sicher WhatsApp.

twitter

twitter ist an sich eine meiner liebsten Social Media Plattformen, da man hier aus vielen Quellen Informationen aus einer Hand erhält. Außerdem ist es immer wieder eine Herausforderung ist, in 140 Zeichen was sinnvolles zu schreiben. Zugegeben hatte ich mich in den letzten Monaten darum nicht mehr sonderlich bemüht, sondern twitter eher als Link-Schleuder für meinen Blog oder zum Retweeten aus meiner Sicht interessanter tweets genutzt. Besonders letzteres hat aber Überhand genommen und dementsprechend einige meiner Follower zu Recht gestört. So habe ich beschlossen, dass ich mich wieder mehr um eigene originäre tweets kümmern werde. Manchmal ist weniger eben mehr.

twitter ist jedenfalls für mich das spannendste soziale Netzwerk und besonders als Informationsquelle unverzichtbar.

facebook

Facebook ist die Plattform, auf der ich zusammen mit WhatsApp öffentlich am meisten Menschen erreiche, die ich auch im echten Leben kenne. Also gibt es hier auch ein paar Urlaubsfotos und andere private Dinge. Da ich hier besser steuern kann, wer was sieht, gibt es auch mehr privates als bei WA. Einzelne facebook Gruppen nutze ich zudem, um Traffic für meinen Blog zu generieren, was auch recht gut funktioniert. Und last but not least bin ich bei einigen Seiten Admin. Ohne facebook geht es also nicht.

Allerdings bin ich was Facebook angeht, etwas lustloser geworden und immer hin und hergerissen, die Nutzung entweder wirklich nur auf engere Kontakte zu beschränken oder schnellstmöglich die 5.000 Freunde voll zu machen. Die Entscheidung darüber habe ich erst mal aufgeschoben.

Und auch wenn es mich manchmal nervt, auf facebook kann und will ich derzeit nicht verzichten.

Instagram

Nachdem ich mich 2012 bei Instagram angemeldet hatte, nutzte ich es bis Mitte 2015 recht rege und gerne. Warum es dann eingeschlafen ist, weiß ich eigentlich gar nicht mehr, jedenfalls hatte ich im gesamten Jahr 2016 nur ein Bild gepostet. Das nächste sollte dann auch erst wieder gut 14 Monate später (Juli 2017) aus einer Laune heraus folgen. Seitdem bin ich wieder aktiver dabei und versuche, wieder ein Gefühl für die Plattform zu kriegen, die sich in den letzten Jahren doch sehr verändert hat – besonders die Stories finde ich interessant. Die Ansichten und Interaktionen hier bleiben aber noch deutlich hinter WhatsApp zurück.

Meine Tochter Lilly (14) meint übrigens, Filter seien so was von 2015. Und ich glaube, das stimmt.

Mal sehen, was ich aus Instagram in Zukunft mache, derzeit finde ich es aber recht spannend und werde wohl eher mehr machen.

Pinterest

An sich sollte ich mich permanent selbst auf den Kopf hauen – denn täglich habe ich um die 4.400 Aufrufe auf Pinterest und es ist nach Google der zweitwichtigste Traffic-Lieferant für meinen Blog. Und ich weiß genau, welche Pins funktionieren. Nur, dass ich höchstens einmal alle sechs Wochen so einen erstelle.

Das muss besser werden, könnte ich damit hier doch viel mehr Traffic generieren.

…und der ganze Rest

Ja, ich bin noch bei Google plus, mein Snapchat Konto habe ich gerade wieder aktiviert (und Lilly [s.o.] hat mich direkt geblockt…), manchmal schaue ich bei LinkedIn und Xing vorbei. Dass diese Plattformen aber für mich in absehbarer Zeit relevant sein werden, ist derzeit nicht abzusehen. Bei Telegram und gefühlt einem halben Dutzend anderer Messenger bin ich angemeldet, habe aber nicht mal mehr die Apps installiert.

Übersicht – meine sozialen Netze

Wer mir jetzt irgendwo folgen will – hier eine Liste der wichtigsten Netze, bei denen man mich findet.

Aktiv

Nicht so aktiv

  • ello (muss mal meine Login-Daten wieder raussuchen)
  • Gab
  • Google plus
  • LinkedIn
  • Snapchat (siehe Code unten)
  • Xing

Lohnt sich ein Windows 10 mobile Smartphone noch? Bestandsaufnahme im Sommer 2017

Schon verschiedentlich bin ich der Frage nachgegangen, ob es sich noch lohnt, ein Smartphone mit Windows Phone oder Windows 10 mobile zu kaufen.

Inzwischen ist seit dem letzten Artikel wieder einige Zeit vergangen und ich möchte die Frage aktuell nochmals beantworten.

Zum einem muss man festhalten, dass es kaum noch aktuelle Windows Phones bzw. Windows 10 mobile Smartphones gibt. Einen schnellen Überblick kann man sich bei Amazon verschaffen.

Zum anderen zeichnet sich ab, dass Microsoft bei zukünftigen mobilen Endgeräten einen neuen Weg beschreiten wird. Und nach dem Stand der Dinge würde ich nicht davon ausgehen, dass es einen Upgrade Pfad für die bestehenden Modelle wie das Lumia 950 geben wird.

Weiters verschwinden inzwischen mehr und mehr Apps aus dem Store, zuletzt z.B. myTaxi.

Aus diesem Grunde würde ich daher nur noch zwei Zielgruppen zum Kauf eines Windows Smartphones raten:

  1. Echten Fanboys, die z.B. die nach wie vor hervorragende Kamera des Lumia 950 zu schätzen wissen oder Continuum mit dem HP Elite X3 nutzen wollen. Diese werden ganz genau wissen, was Sie wollen.
  2. Nutzer, die keine aktuellen Apps nutzen wollen, sondern ein einfach zu bedienendes Smartphone für die grundlegenden Funktionen suche – oder ein Zweitgerät.  Hier würde ich dann das Lumia 650 empfehlen.

Allen anderen Anwendern würde ich aber derzeit nicht mehr zu einem Windows Smartphone raten. Ob man zu Android oder zu iOS greift, ist dann wieder eine andere Frage.

Spannend wird freilich, was die Zukunft für Windows im mobilen Sektor bringen wird.

Wie kann man das große ẞ tippen?

Das große ẞ ist neu in der deutschen Rechtschreibung.

Eingeführt wurde es insbesondere, um großgeschriebene Eigennamen deutlich zu machen. So konnten Sie in der Großschreibung bislang nicht erkennen, ob Frau SCHLÖSSER in Wirklichkeit Schlößer oder Schlösser heißt.

Jetzt geht es: SCHLÖẞER oder SCHLÖSSER.

Auf Windows PCs erhält man das große SZ mit der Tastenkombination

ALT-GR SHIFT ß

und dann erscheint es: ẞ

Übrigens, auch Word beherrscht bei der Umwandlung in Großbuchstaben die neue Regelung:

Beachten muss man nur, dass noch nicht alle Schriftarten das neue Zeichen unterstützen.

Das Hamburg Problem bei den EXCEL Kartendiagrammen

Vielleicht kennt nicht jeder die Funktion – aber bei EXCEL hat man die wunderbare Möglichkeit, aus Daten mit Geo-Bezug auch Kartendiagramme zu erstellen.

Diese Karte zeigt z.B, wieviele KfZ es in den Bundesländern je 1.000 Einwohner gibt (Stand 2015).

Sie basiert auf folgender Tabelle:

Baden-Württemberg 705
Bayern 745,5
Berlin 394,2
Brandenburg 674
Bremen 487,4
Hansestadt Hamburg 492,2
Hessen 684,6
Mecklenburg-Vorpommern 629,6
Niedersachsen 691,8
Nordrhein-Westfalen 634,3
Rheinland-Pfalz 727,2
Saarland 732,5
Sachsen 619,1
Sachsen-Anhalt 638,4
Schleswig-Holstein 672,7
Thüringen 659,1

Einfach die gewünschten Daten markieren, dann auf den Reiter EINFÜGEN gehen und bei den Diagrammen KARTEN wählen.

EXCEL erkennt dann, dass es hier um Bundesländer geht und erstellt eine entsprechende Karte.

Anfangs war ich allerdings recht verzweifelt – fehlte doch immer der Wert für Hamburg… Nach einigem Nachdenken dann die Lösung: Hamburg wird nur als Bundesland erkannt, wenn man statt nur Hamburg “Hansestadt Hamburg” schreibt.

Gilt für EXCEL in Office 2017, Stand 26.06.2017.

10 Tipps zum sicheren Surfen – die wichtigsten Grundlagen

  1. Halten Sie Ihre Software aktuell
    Egal, ob Sie mit Windows, OS X, Android oder iOS unterwegs sind – Ihr Betriebssystem und Ihr Webbrowser müssen immer aktuell sein – also, keine Updates auslassen. Ältere Windows und Android Versionen sollten Sie nicht mehr nutzen.
  2. Virenschutz 
    Vorab: wenn Sie mit Windows 10 mobile, Windows Phone oder iOS im Web surfen, brauchen Sie keinen zusätzlichen Virenschutz, Sie können also direkt zum nächsten Punkt. Ansonsten sollten Sie einen Echtzeitschutz aktiviert haben. Windows 10 hat mit dem Microsoft Defender einen guten grundlegenden Schutz an Bord, so dass im Regelfall kein anderes Virenschutzprogramm installiert werden muss. Auf Apples OS X macht der Bitdefender eine gute Figur, der auch für Android verfügbar ist.
  3. Software nur aus sicheren Quellen installieren
    Apps und andere Programme sollten Sie nur aus sicheren Quellen installieren. Dies sind in erster Linie die jeweiligen App Stores von Microsoft (Windows 10, Windows Phone), Apple (Mac, iOS) und Google (Play). Sideloading von Apps, also das Umgehen des Stores, sollten Sie vermeiden. Wenn Sie klassische Windows Desktop Apps herunterladen, sollten Sie dies nur von der offiziellen Seite des Herstellers oder bei Freeware/Shareware von vertrauenswürdigen Download-Archiven aus tun, z.B. heise. Viele Download Archive wie z.B. Chip haben eigene Installer, die ggf. Bloatware (unerwünschte Programme) mitinstallieren, z.B. Browser Toolbars.
  4. Warnungen Ihres Browsers vor unsicheren Websites ernst nehmen
    Nehmen Sie Warnungen, die direkt von Ihrem Webbrowser kommen, unbedingt ernst und übergehen Sie diese nur, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass von der entsprechenden keine Gefahr droht.
  5. Fallen Sie aber nicht auf falsche Warnungen herein
    Allerdings versuchen viele betrügerische Websites, vermeintliche Warnungen nachzuahmen. Typisch sind Meldungen auf Websites in Form von Bannern oder PopUps wie “Ihr PC ist ungeschützt und damit potentiell gefährdet. Bitte laden Sie unbedingt in Ihrem eigenen Interesse einen aktuellen Virenscanner herunter. Die aktuellste Version erhalten Sie direkt hier: …” – im günstigsten Fall landen Sie dann in einer Abo-Falle für einen teuren und nutzlosen Virenscanner, im schlimmsten wird Ihnen ein Trojaner installiert.
  6. Seiten mit illegalen Inhalten meiden
    Es mag reizvoll sein, aktuelle Hollywood-Blockbuster kostenlos herunterzuladen oder einen Code für Photoshop für lau zu erhalten. Dies ist aber aus zwei Gründen gefährlich: zum einen, da einem solche Seiten oft Malware (bösartige Programme) unterjubeln. Zum andern, da durchaus das Risiko besteht, dass mann über seine IP identifiziert wird und Strafverfolgung droht!
  7. Zweite E-Mail Adresse verwenden
    Verwenden Sie Ihre primäre E-Mail Adresse nur für wirklich wichtige Dienste wie PayPal, Amazon, Ihr Online-Banking etc. Für weniger wichtige Dienste, Newsletter etc. verwenden Sie eine zweite E-Mail Adresse. Tipp: viele kostenlose E-Mail Dienste wie z.B. auch outlook.com bieten innerhalb eines Accounts mehrere Alias-Adresse an, die dann in einem gesonderten Ordner abgelegt werden können. So haben Sie Ihre wichtigen und anderen E-Mails innerhalb eines Logins, aber dennoch sauber getrennt.
  8. Bei E-Mails besonders vorsichtig sein
    Generell sollten Sie beim Öffnen von Anhängen und Anklicken von Links in E-Mails besonders vorsichtig sein! Bekommen Sie ein Gefühl dafür, was Spam von echten Mails unterscheidet, z.B. indem Sie sich einmal durch unsere Kategorie mit betrügerischen E-Mails durchklicken.
  9. Sichere Passwörter wählen
    Verwenden Sie für wichtige Dienste wie z.B. PayPal, Amazon oder Ihren Mailanbieter ein sicheres Passwort. Für reine Newsletteranmeldungen und nicht so wichtige Services darf es aber auch etwas einfacheres sein. 10 Tipps zu Passwörtern haben wir hier zusammengestellt.
  10. Erst Denken, dann Klicken
    Das ist der wichtigste Rat – bevor Sie einen Link anklicken, sich auf einer Seite anmelden oder eine App herunterladen, sollten Sie an die vorigen Punkte denken und sich selbst ein Urteil bilden!

Smartphone Photos in OneDrive sichern

Fotos in der Cloud sichern

Smartphones haben für die meisten Menschen den normalen Fotoapparat ersetzt. Um so ärgerlicher, wenn das Smartphone kaputt ist oder verloren geht – immer wieder begegnen einem auf facebook Anfragen wie “Mein iPhone ist weg, wie komme ich an meine Fotos.”

Zunächst sollte man bei jedem Smartphone die Datensicherung in die OS-eigene Cloud aktivieren, das ist die Apple iCloud bei iOS, Google Drive bei Android und OneDrive bei Windows 10 mobile.

Der kostenlose Speicherplatz ist bei den Diensten aber beschränkt: 5 GB bei OneDrive und bei der iCloud, immerhin 15 GB bei Google Drive. Räumt man nicht regelmäßig auf, kommt man besonders bei Apples und Microsofts Angebot schnell an die Grenzen. Zudem durfte ich besonders Apples iCloud im Bekanntenkreis als nicht sehr zuverlässig erleben – bei Gerätewechseln oder Updates kam es zu Datenverlusten…

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