Meinung: Warum ich Smartspeaker einer klassischen Mini-Anlage vorziehe

Braucht man noch Radiorekorder?

Wir sind ein klassische Vierpersonenhaushalt – Mutter, Vater, Tochter, Sohn – und haben dabei natürlich die Anforderung, dass jeder seine Musik hören will. Klassische Mini-Anlagen haben wir zu diesem Zwecke schon längst abgeschafft. Sonos, Amazon Echo und JBL (Smart)-speaker haben diese Aufgabe übernommen.

Jetzt fragte einer meiner twitter-Kontakte:

Hej, #Eltern-TL, hat jemand einen Tipp für einen CD-tauglichen DAB-Radiowecker für Kinder? Frage für einen Osterhasen. #FollowerPower

Und aus der Erfahrung heraus habe ich spontan zu einem Amazon Echo, alternativ zu einem Sonos play 1 Lautsprecher geraten.

Doch warum würde ich diese einer herkömmlichen Mini-Anlage oder einem Radiowecker vorziehen?

Weltweite Radiosender inklusive

Zunächst einmal zu der Aufgabe Radio hören. Diese meistern sowohl Amazon Echo als auch die Sonos Boxen mit Bravour. Auf beiden ist TuneIn Radio mit über 100.000 weltweiten Radiosender verfügbar – mit DAB so nicht machbar. Und an vielen Standorten ist die Qualität von DAB ohnehin unterirdisch. Dieser Punkt geht also klar an die Smartspeaker.

Aber man möchte ja nicht nur Radio, sondern auch  gezielt Musik oder Hörsbücher hören – wohl auch der Hauptanwendungsfall der Smartspeaker.

Amazon Echo – ohne Prime wenig los

Die Amazon Echo Speaker sind natürlich stark auf das Amazon Ökosystem ausgerichtet, ohne Prime hat man nicht viel Spaß mit ihnen. Doch dann um so mehr: so kann man mit Prime Music viele Titel (2 Millionen) – auch Hörspiele und Kinder CDs – ohne weitere Kosten abrufen. Noch mehr, nämlich über 50 Millionen Titel, gibt es mit Amazon Music Unlimited, was dann allerdings monatliche Zusatzkosten verursacht.

Kostenlos kann man außerdem 250 eigene Musiktitel in die Amazon Cloud hochladen, für eine Zusatzgebühr – derzeit rund 25 Euro pro Jahr – sogar 250.000 Titel. Auch Spotify  lässt sich über Amazon Echo nutzen. Wer immer online ist, für den sind die verschiedenen Echo Devices also eine gute Wahl.

Mit einem Trick lässt sich auch Musik vom eigenen NAS abspielen, das ist aber etwas frickelig und nichts für den Normalanwender.

Sonos – offen für alle Welten

Will man auch offline Musik hören oder keine Amazon Services nutzen, empfiehlt sich daher der Griff zu Sonos Lautsprechern. Hier kann man – wie oben schon erwähnt – TuneIn Radio nutzen, ebenso Spotify und fast alle gebräuchlichen Musikdienste, darunter natürlich auch die von Amazon. Damit kann man dann auch Autorip Titel abspielen und die in der Cloud gespeicherten. Anders als bei den Echo Devices von Amazon ist aber auch der einfache Zugriff auf nahezu beliebige externe eigene Quellen möglich. So kann man seine CDs auf einer NAS Festplatte speichern und hat dann sozusagen seinen eigenen lokalen Streamingdienst, der auch dann funktioniert, wenn das Internet mal ausgefallen ist.

Alternativen

Amazo Echo und Sonos sind sicherlich die Bekanntesten, aber längst nicht die einzigen Möglichkeiten, wenn es um Musik im Smart Home gibt. Auch interessant ist Google Home, auf dem dann auch der Google Assistant verfügbar ist, oder andere WLAN Lautsprecher, die es von vielen Anbietern gibt, darunter auch renommierte Hersteller wie Teufel oder Bose.

Weitere Möglichkeiten

Sofern ein digitaler Assistent wie Alexa oder Google Assistant an Bord ist, gehen die Möglichkeiten eines Smartspeakers natürlich weit über die die eines Radioweckers oder einer Minianlage hinaus. Sich die Zeit ansagen lassen, einen Timer stellen oder sich wecken lassen ist jedenfalls kein Problem.

Mit dem Echo Spot hat Amazon zudem einen Smartspeaker im Angebot, der einem klassischen Radiowecker ziemlich nahe kommt – und sogar die Marktnische Radiowecker mit WLAN wird inzwischen gefüllt.

Vorteile, Nachteile, weitere Gesichtspunkte

Den größten Vorteil der smarten Lautsprecher gegenüber klassischen Lösungen sehe ich darin, dass man Zugriff auf nahezu unbegrenzt viel Musik und andere Inhalte hat. Zudem können keine CDs mehr zerkratzen oder verloren gehen, was gerade dann ein Segen ist, wenn man Kinder hat.

Stichwort Kinder: manchmal sind bei Schulbüchern noch CDs dabei, auf denen gesprochene Lerninhalte sind. Bei den meisten Verlagen gibt es diese inzwischen aber auch online. Und im Extremfall muss man sich diese dann eben rippen oder am PC oder einem “Notfall CD-Player” anhören.

Der größte Nachteil der Smartspeaker ist, dass man zumindest kein Radio hat, wenn die Internetverbindung ausgefallen ist – was heutzutage aber nur noch selten der Fall sein dürfte. Und hat man eigene Musik auf einem NAS, wiegt das Problem nicht ganz so schwer.

Wer Bedenken hat, dass Alexa und Co immer mithören, kann sich für einen reinen WLAN Lautsprecher ohne entsprechenden Assistenten entscheiden – für mich persönlich überwiegen deren Vorteile jedoch die Datenschutzbedenken. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Alles in allem würde ich jedenfalls einen smarten Lautsprecher einer Mini-Anlage oder einem Radiowecker vorziehen.

Hinweis: In diesem Artikel befinden sich Amazon Partnerlinks.

 

Der Surface Pen am Surface Laptop

In meinem Erfahrungsbericht über mein Surface Laptop habe ich bemängelt, dass es keine Möglichkeit gibt, den Surface Pen magnetisch anzudocken.

Wie man oben im Bild sieht, muss ich mich korrigieren – der Pen hält sehr gut an der linken sowie rechten Hinterseite des Displays. Und das in den verschiedensten Positionen, so dass man ihn beim Arbeiten immer schnell griffbereit halten kann:

Liste: Hashtags

Hier entsteht eine Liste mit insbesondere auf twitter beliebten Hashtags. Ist einer verlinkt, gibt es weitergehende Erläuterungen.

Hashtag #SchniBlo

Am 14. März eines jeden Jahres trendet auf twitter der Hashtag #schniblo, teilweise auch schniblotag.

Dieser steht für “Schnitzel” und “BlowJob”, womit sich die Frauen einen Monat nach dem Valentinstag damit für die erhaltenen Blumen und anderen Aufmerksamkeiten bedanken sollen.

In Japan und inzwischen einigen anderen asiatischen Ländern ist übrigens White Day, an dem man sich bei seinem Partner mit Gebäck und Süßigkeiten für die Geschenke am Valentinstag revanchiert.

Access Fehlermeldung: Das Feldtrennzeichen für die angegebene Textdatei entspricht dem Dezimaltrennzeichen oder Texttrennzeichen

Versucht man bei MS Access CSV oder andere Textdateien zu importieren, kann es zu der Fehlermeldung kommen, dass das Feldtrennzeichen für die angegebene Textdatei dem Dezimaltrennzeichen oder Texttrennzeichen entspricht. Der Importvorgang wird dann abgebrochen.

Dieser Fehler kommt meistens vor, wenn man mit einer deutschen Access-Version amerikanisch formatierte Daten importieren will. Das Komma ist dann Feldtrennzeichen, gleichzeitig aber eben auch Dezimaltrennzeichen.

Die Lösung ist jedoch ganz unkompliziert:

Einfach beim Import-Dialog zu ERWEITERT gehen und dann das Dezimalsymbol von Komma (,) zu Punkt (.) ändern.

 

Liste: Domains mit der Endung .gov

Hier finden Sie eine Liste aller Stand November 2018 registrierten .GOV Domains:

“Liste: Domains mit der Endung .gov” weiterlesen

Lesenswertes 27

Über ein Jahr habe ich nichts in der Serie “Lesenswertes” gepostet – testweise will ich sie jetzt wiederbeleben.

  1. ThisPersonDoesntExist.com
    Wer diese Seite besucht, erhält jedesmal ein KI generiertes Portrait einer imaginären Person. Mehr zu den Hintergründen gibt es bei The Verge.
  2. Codename Lite
    Bei Dr. Windows gibt es einige Gedanken zu Microsofts neuem Betriebssystem Lite.
  3. TheIndependentGroup
    Es scheint, als würde es in Großbritannien eine neue Partei geben.
  4. Kauft nicht bei kleinen Läden
    Mal ein etwas anderer Blick auf die Servicewüste Deutschland.
  5. Das Ende des German Dream
    Ein lesenswerter Beitrag über Gastarbeiter – und ein gutes Beispiel dafür, wie Genderzeichen Texte schlechter lesbar machen.
  6. Just Dance 2019
    …oder die Frage, wie fit man durch Video-Spiele werden kann.
  7. Krankschreibung per WhatsApp
    Geniale Idee oder Freibrief zum Krankfeiern?
  8. Youtube und die flache Erde
    Anscheinend ist Youtube nicht ganz unschuldig daran, dass es Flacherdler gibt…
  9. Ein 16″ MacBook
    und mehr Apple Gerüchte von The Verge.
  10. Alles rund ums ARD Framing Manual
    Und zum Schluss wieder ein Link hier aus dem Blog – viele Links rund ums Framing Manual der ARD.

Ausprobiert: Google Pixel USB-C Kopfhörer

Mehr und mehr Smartphones verzichten auf die gute alte 3,5mm Klinke für den Anschluss von Kopfhörern, beim iPhone zugunsten von Lightning, bei Android kommt USB-C zum Einsatz. Klar, man kann auf Bluetooth Kopfhörer ausweichen, doch hat man dann ein weiteres technisches Gerät, das man immer aufladen muss – tödlich für mich. Und Adapter finde ich lästig, hässlich und neige dazu, diese zu verlieren. Gute USB-C Kopfhörer, die nicht zu teuer sind, sind andererseits auch Mangelware.

In diese Bresche springt jetzt Google selbst und bietet die Google Pixel USB-C Kopfhörer an, die beim Pixel 3 (XL) sogar im Lieferumfang mit dabei sind. Als Nutzer des Google Pixel 2XL habe ich mir diese nun nachgekauft, aktuell kosten sie im Google Store oder im sehr gut sortierten Fachhandel 35 Euro – deutlich günstiger als die Alternativen von anderen Herstellern.

Derzeit gibt es die Ohrhörer nur in weiß. Sie wirken wertig verarbeitet und sind solide. Praktisch ist, dass ein Teil des Kabel so am Ohrhörer vorbei geführt wird, dass man damit eine “Halteschlaufe” formen kann, so dass sie besseren Halt in der Ohrmuschel finden. Gerade für mich, der z.B. immer Probleme mit den Apple In-Ear Ohrhörern hatte, eine geniale Lösung. Jedenfalls sitzen sie so auch beim Joggen sicher und fest.

Schließt man die USB-C Earbuds, wie Google sie auch nennt, an das Pixel 2XL an, startet übrigens direkt ein Einrichtungsassistent, der einem im ersten Schritt die Anpassung dieser Schlaufe erklärt, ebenso wie die Verwendung des Google Assistant und weiterer Funktionen. Auch kann man direkt wählen, welche Apps Benachrichtigungen über die Kopfhörer geben sollen und auch die Echtzeit-Übersetzung wird einem erläutert – der Babelfisch lässt grüßen. Alles in allem sind die Kopfhörer perfekt auf das Pixel 2XL und andere moderne Android Smartphones abgestimmt.

Den Google Assistant kann man jederzeit über einen schwarzen Knopf am Mikro aufrufen, die obligatorische Lauter-/Leiser Wippe ist ebenfalls vorhanden. Drückt man länger auf “Lauter”, werden einem die aktuellen Benachrichtigungen vorgelesen, woran ich mich erstmal gewöhnen musste.

Der Sound ist für diese Preisklasse ebenfalls verblüffend gut. Die Höhen sind scharf, aber nicht überbetont und die Bässe deutlich. Die Mitteltöne kommen ebenfalls klar rüber, so dass sich ein sehr ausgewogenes Klangbild erfüllt. Allenfalls die Abschirmung gegen Außengeräusche könnte etwas besser sein.

Sehr gut ist jedoch auch das Mikrofon im Anschlusskabel. Menschen, mit denen ich häufig telefoniere, ist aufgefallen, dass ich ein neues Headset habe – die Sprachqualität war viel besser als mit den Vorgängern, u.a. von JBL und Panasonic.

Google zeigt, dass originäre USB In-Ears nicht viel kosten müssen und sorgt so hoffentlich auch dafür, dass die Wettbewerber mitziehen. So oder so sind diese USB-C Kopfhörer aber eine klare Kaufempfehlung.

Technische Daten

Kopfhörerhöhe: 15,9 mm
Kopfhörerdurchmesser: 16,5 mm
Kabellänge: 1.123 mm
Gewicht: ca. 15 g
Polycarbonat (PC) und thermoplastisches Polyurethan (TPU)

Sie funktionieren mit den meisten USB-C Anschlüssen, z.B. am Google Pixel 2 (XL), Samsung Galaxy Note 9, Huawei’s Mate 20 Pro, Surface Book II, Google Pixelbook, MacBook Air (2018).

 

Als App – der alte Windows Dateimanager ist zurück

Windows Nutzer der ersten Stunde werden ihn noch kennen – den Dateimanager. Und wer in Nostalgie schwelgen möchte, kann ihn jetzt auch unter Windows 10 nutzen – die Alternative zum Explorer.

Den Dateimanager gibt es hier im Microsoft Store.

Das ganze Projekt ist übrigens auf Github verfügbar.

Angespielt: Infinitinode

Ich spiele nur selten und suche mir die wenigen Spiele daher sehr gezielt aus. Mein liebstes Genre ist Tower Defense, wobei die jeweiligen Spiele möglichst schlicht sein sollten.

Beides vereint Infinitinode perfekt: Keine kitschigen Grafiken, stattdessen eine übersichtliche minimalistische 3D Welt. Viele verschiedene Labyrinthe, eine schöne Auswahl an Angreifern und Waffen und alles auch kostenlos gut durchspielbar. Ein eigener Level Editor rundet das Spiel ab.

Für mich eines der besten Tower-Defense Spiele überhaupt.

Herunterladen bei Google Play.