Himburgs Braukunstkeller Mandarina

80 Bittereinheiten sind eine Ansage – und so war ich auf das Himburgs Braukunstkeller Mandarina natürlich besonders gespannt.

Den Namen hat es von der neuen Hopfensorte Bavaria  Mandarina – und im Glas präsentiert es sich mit einem schönen tatsächlich auch an Mandarine erinnernden hellen Farbton.

Die überraschend leichten Mandarinentöne werden beim ersten Riechen von zarten Rauchmalztönen begleitet, ein Eindruck, der sich nach dem ersten Schluck fortsetzt. Erst im zweiten Moment setzt sich die Bittere durch, die aber keineswegs unangenehm ist. Im Abgang erahnt man nochmals die Zitrustöne.

An sich würde ich so ein Bier nicht als Essensbegleitung trinken – kann es mir aber sehr gut zu scharfen vietnamesischen oder thailändischen Gerichten vorstellen.

  • Brauart: IPA (Indian Pale Ale)
  • Alkoholgehalt: 6,9%
  • IBU: 80

Gibt es in Bonn z.B. beim EDEKA Mohr an der Bornheimer Str.

10 Tipps, welche Getränke bei keiner Party fehlen dürfen

  1. Wasser
    Gegen den Durst ist Wasser am besten. Besonders, wenn im Sommer gefeiert wird. Und wer zu jedem Glas Wein ein Glas Wasser trinkt, bekommt am nächsten Tag keinen Besuch vom Kater.
  2. Sekt, Prosecco, Cremant oder Champagner
    Wenn es was zu feiern gibt, bietet sich etwas Prickelndes zum Anstoßen an. Faustregel: 0,2l je Person, wenn es danach etwas anderes gibt.
  3. Orangensaft & Co
    Nicht jeder mag Sekt pur – klassisch gemischt wird er mit Orangensaft. Und auch wer ganz auf Alkohol verzichten will, freut sich über eine Alternative zum Wasser. Aber auch andere Säfte dürfen dabei sein; besonders beliebt sind Apfel und Traube.
  4. Bier
    Ob Kölsch, Pils, Helles, Alt, Weizen – keine Party, bei der nicht gerne Bier getrunken wird. Übrigens, die Faustregel hier ist bei Männern 2l je Person.
  5. Alkoholfreies Weizen
    Wer noch fahren muss, muss auf Biergeschmack nicht verzichten. Alkoholfreies Weizen sollte immer im Angebot sein.
  6. Coca Cola
    Der Klassiker der Softdrinks. Besonders schön sind kleine Fläschchen, die man in einem großen Gefäß mit Eiswürfeln lagert.
  7. Wein
    Ob Weiß, Rosé oder Rot – wer mit Stil feiert, feiert mit Wein. Tipp: Gerade bei Weißwein, der gut gekühlt ist, muss es nicht der teuerste sein. Günstige Rotweine sind da schon schwerer zu finden – im Weinschlauch findet man aber gute Qualitäten, die nicht so teuer sind.
  8. Aperol & Co.
    Gut, es muss nicht unbedingt Aperol sein – aber irgendetwas bittersüßes, mit dem man den Wein etwas aufpimpen kann, darf nicht fehlen. Aperol Spitz
  9. Vodka
    Gut, harte Spirituosen wie Vodka, Gin oder Rum müssen nicht von Anfang an dabei sein und vielleicht auch nicht für alle. Aber zumindest für die besten Freunde sollte man etwas da haben.
  10. Ihr Lieblingsgetränk
    Irgendetwas, das Ihnen ganz besonders gut schmeckt, haben wir sicher vergessen. Vielleicht Tonic Water für den Gin Tonic. Oder Kirschsaft für eine Kirschschorle  – Ihr Lieblingsgetränk darf jedenfalls nicht fehlen.

10 Tipps rund um Getränke auf Festen und Partys

  1. Wein nicht nach Preis und Etikett kaufen
    Eine kleine Anekdote: Für eine große Feier mit über 80 Gästen hatte ich einen guten günstigen Pinot-Grigio für rund 2,60 Euro je Flasche gekauft. Extra für einen Freund, der große Stücke auf sich selbst als Weinkenner hält, besorgte ich aber einen hochwertigen Riesling. Bevor ich ihn abfangen konnte, war er aber beim Pinot Grigio gelandet – und fragte mich, was das für  ein guter Wein sei. Gerade wenn Sie gut gekühlt sind, können auch günstige Weißweine sehr gut schmecken. Und es ist ein Unterschied, ob Sie für eine Flasche Wein 2,60 Euro oder 7 Euro ausgeben – besonders, wenn die Feier etwas größer ist. Tipp: Weine aus der Box schmecken oft auch sehr gut und sind im Vergleich günstig. Zudem vermeiden Sie dann Probleme mit Glasbruch.
    Übrigens, wenn Sie merken, dass der Weißwein knapp wird, setzen Sie auf Schorle, die Sie fertig in Karaffen anbieten.
  2. Keine Extrawürste
    Wenn Sie grundsätzlich Weißwein vorgesehen haben und extra für Ihren besten Freund, der nur Rotwein trinkt, eine Flasche Rotwein besorgt haben, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn auf einmal die Hälfte der anderen Gäste auch Rotwein trinken will. Also: keine Extrawürste. Entweder, Sie kaufen genug Rotwein für alle oder Ihr Freund muss sich eben anpassen. Auch bei den Biersorten sollten Sie sich auf eine beschränken – nicht, dass Sie Kölsch und Pils da haben und alle wollen nur eine Sorte trinken.
  3. Nicht zu kompliziert
    Generell sollten Sie es sich nicht zu kompliziert machen – es bringt nichts, wenn Sie selbst auf Ihrer Feier z.B. nur mit der Zubereitung von Cocktails befasst sind. Es kann sich lohnen, eine Aushilfe zu engagieren, die Getränke nachschenkt, abräumt und zwischendrin abwäscht.
  4. Getränke auf Kommission
    Viele Getränkehändler bieten Ihnen an, Getränke auf Kommission zu kaufen, d.h., sie können diese zurückgeben, wenn sie diese nicht verbraucht haben. Das ist bei Bierfässern aber auch oft bei Wein, Sekt und Softdrinks möglich. Fragen Sie einfach danach! Sondertipp: lassen Sie sich die Getränke gut durchkühlen.
  5. Bier – und warum Sie bei Flaschen auf den Bügelverschluss setzen sollten
    Besonders im Sommer ist bei Gartenfesten Bier zumindest für Männer das beliebteste Getränk. Fassbier macht sich besonders gut. Kaufen Sie es auf Kommission und auch noch in verschiedenen Größen – es lohnt sich nicht, um 24h für die letzten Gäste dann noch das zweite 50l Fass aufzumachen – halten Sie ein 10l Fässchen der gleichen Sorte vor. Bei Flaschenbieren sind Flaschen mit Bügelverschluss besonders praktisch: keine Suche nach dem Öffner und keine herumfliegenden Kronkorken.
  6. Aus Wasser was besonderes machen
    Wasser hat den Vorteil, dass es günstig ist und den Durst gut stillt. Stellen Sie aber nicht einfach die 1,5l PET Flaschen auf die Tische – das wirkt nicht besonders ansprechend. Stellen Sie lieber Karaffen hin, in die Sie noch ein paar Eiswürfel und nach Geschmack weitere Zutaten geben: z.B. Zitronenscheiben, Gurkenscheiben, Ingwerstücke, gefrorene Früchte – das sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch gut.
  7. Kühl halten
    Denken Sie besonders dran, dass die Getränke auch kühl gehalten werden müssen. So können Sie für Sekt und Weinflaschen Flaschenkühler auf den Tisch stellen. Gut sieht auch ein großes Gefäß aus, in das Sie Eiswürfel geben, in dem dann die Flaschen gelegt werden. Ein Fässchen mit Bier bleibt länger kalt, wenn Sie ein feuchtes Geschirrtuch darauf legen.
  8. Harte Getränke
    Ein heikles Thema sind oft harte Getränke – diese sollten im Regelfall nicht dauerhaft angeboten werden. Halten Sie es besser so, dass Sie z.B. nach dem Essen einmal eine Runde Obstler oder anderen Brand ausgeben – und das war es dann.
  9. Genug und richtige Gläser
    Achten Sie darauf, dass Sie genug passende Gläser da haben, auch hier kann Ihr Getränkehändler helfen. Wenn Sie viele verschiedene Getränke anbieten, setzen Sie auf Universalgläser. Übrigens, es gibt inzwischen auch fast wie echt aussehende Plastikgläser für Wein und Sekt; Weißwein und Schaumweine schmecken aus diesen noch besser, wenn man diese Gläser vorher in die Tiefkühltruhe gibt.
  10. Wieviel einplanen?
    Die schwierigste Frage ist immer: wieviel soll ich einplanen? Das hängt von vielen Faktoren ab, z.B.: wie warm ist es, wann startet das Fest, was ist der Anlass, wer kommt? Um es einfach zu sagen: beim Familienempfang um 11 Uhr Mittags im März wird – auch je Person – sicher weniger getrunken als beim 30. Geburtstag mit allen Freunden an einem heißen Augustabend.
    Wenn Sie zum Empfang Sekt anbieten, rechnen Sie pro Person 0,2l bis 0,3l, eine alkoholfreie Alternative (Orangensaft) darf nicht fehlen.
    Bei Bier lautet die alte Faustregel bei einer klassischen Abendparty ca. 2l pro Person – auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie lieber etwas mehr auf Kommission kaufen (s.o.)
    Bei Wein kommt es sehr auf den Anlass an: Mit einer Flasche je Person liegen Sie aber im Regelfall auf der sicheren Seite. Halten Sie aber immer eine Sicherheitsreserve bereit.
    Zudem sollte es immer genug Wasser geben – 1l pro Person kann nicht schaden, besonders im Sommer.

Schönramer Gold

Wem das Schönramer Pils zu bitter ist, der kann zum Gold aus der gleichen Brauerei greifen.

Es präsentiert sich tatsächlich goldgelb im Glas und bildet einen schönen Schaum sowie eine schöne Perlung.

Es riecht dezent malzig, begleitet von frischen Hopfennote. Beim ersten Schluck muss man direkt an Honig denken, im nächsten Moment bildet sich ein rundes Geschmackserlebnis, das im Abgang von einer zurückhaltenden Bittere begleitet wird. Wem ein normales bayerisches Helles zu wenig Bittere hat und ein Pils zu viel, der hat hier ein empfehlenswerter Bier gefunden.

Passt gut zum Grillen.

  • Alkoholgehalt: 5,7%
  • Bittereinheiten (IBU): 22
  • Stamwürze: 13,6°

Camba Imperial IPA

Auf der Jagd nach den Bittereinheiten habe ich das Imperial IPA entdeckt, das aus der Brauerei Camba im Chiemgau kommt.

Es ist kupferfarben mit leichten Orangetönung, entwickelt einen feinen Schaum und eine dezente Perlung. Deutlicher Geruch nach Hopfentönen (Columbus, Crystal, Citra, Amarillo). Nach dem ersten Schluck fragt man sich, wo die Bittere bleibt, verbirgt sich diese doch in einem massiven Malzkörper. Erst im zweiten Moment tritt diese auf, begleitet von leichter werdenden Malznoten und stärker werdenden Zitrusfrüchten. Lange anhaltende angenehmer Abgang. Den mit 8,9% recht hohen Alkoholgehalt bemerkt man nicht.

Definitiv eines der besten Biere, das ich je getrunken habe. Würde ich einfach so trinken. Sollte es etwas zu essen dazu sein: ein mit Rauchsalz gewürztes Steak.

  • Brauart: IPA, obergärig
  • Alkohol: 8,9%
  • Bittereinheiten (IBU): 77
  • Stammwürze: 19,9%

In Bonn z.B. bei EDEKA Mohr (Bornheimer Straße) erhältlich.

Brauhaus Tegernsee: Spezial

Das Spezial vom Brauhaus Tegernsee ist ein Export Bier, das in einer schönen traditionellen Flasche daherkommt.

Es hat eine schöne goldgelbe Farbe, perlt leicht und entwickelt einen cremigen, eher festen Schaum. Riecht leicht süßlich und ist wie die meisten bayerischen Biere auch im Geschmack eher mild. Nur im Abgang zeigt sich eine leichte Hopfennote.

Das Spezial schmeckt zum Schweinebraten, zu einer Brotzeit oder bei einer Pause bei einer Bergwanderung.

  • Alkohohlgehalt: 5,6%
  • Stammwürze: 13%

Im gut sortierten Getränkehandel bundesweit erhältlich.

Hoppebräu Fuchsteufelswuid

Das “Fuchsteufelswuid” Double IPA von Hoppebräun erregte meine Aufmerksamkeit, da es mit 72 Bittereinheiten aufwarten kann. Zudem hat es 8,2% Alkohol…

Im Glas perlt es schön und hat eine leichte bernsteintönung. Dank der drei verwendeten Hopfen – Taurus, Galaxy und Calypso – riecht es fruchtig, begleitet von einer leicht malzigen Note.

Beides setzt sich beim Trinken fort: die Bittere und der hohe Alkoholgehalt fallen nicht so auf, wie man erwarten dürfte – die Fruchtigkeit und der malzige Geschmack bleiben im Vordergrund. Im Abgang bemerkt man dann die Bittere deutlicher.

Ein außergewöhnliches IPA, das gut zu Grillgerichten und auch scharfem passt!

  • Alkoholgehalt: 8,2%
  • Bittereinheiten: 72

Gibt es in Bonn z.B. bei EDEKA Mohr.

10 Brauhäuser, die man in Köln besucht haben sollte – Vorschläge von Severin

  1. Em Golde Kappes
    Auf nach Nippes – zum “Golde Kappes” (Goldener Kohlkopf). Angenehme, etwas ruhigere Atmosphäre, innovative Brauhausküche und Früh-Kölsch.  Nutzen Sie den Besuch dort, um Köln Nippes zu entdecken…
  2. Gaffel am Dom
    Eines der größeren und moderneren Brauhäuser. Praktischerweise aber direkt am Bahnhof gelegen, so dass man hier auch kölsches Brauhausfeeling erleben kann, wenn man nur kurz am Kölner Hauptbahnhof umsteigen muss.
  3. Gaffel im Marienbild
    An der Aachener Straße nicht weit vom Stadion liegt das Gaffel im Marienbild. Biergarten, historisches Ambiente und gute Küche. Bietet sich vor oder nach einem Besuch des FC an.
  4. Haus Unkelbach
    Das Haus Unkelbach schenkt Reissdorf Kölsch aus. Typische Brauhausküche. An der Luxemburger Straße gelegen ist man auch von Bonn aus schnell da. Im Sommer 200 Plätze drußen, legendäre Karnevalsfeiern.
  5. Lommerzheim
    Als es den alten Lommerzheim noch gab, war dies wohl das schönste und typischste Brauhaus in Köln. Nach dem Tod des legendären Wirts wurde das Brauaus von den Päffgens wieder eröffnet. Hat kaum von seinem alten Charme eingebüßt und ist daher auf jeden Fall einen Besuch wert. Legendäre Koteletts. Liegt in Köln Deutz auf der Siegesstraße, nicht weit vom Deutzer Bahnhof.
  6. Malzmühle
    Direkt am Heumarkt gelegen ist das Brauhaus zur Malzmühle. Hier wird auch noch direkt vor Ort gebraut; das Mühlenkölsch gilt als eines der besten Kölner Biere. Hier kehrte schon Bill Clinton ein, nachdem “der Lommi” sein Brauhaus nicht für ihn sperren wollte.
  7. Päffgen
    Auch im Päffgen wird natürlich Päffgen Kölsch ausgeschenkt, das hier auch noch vor Ort gebraut wird. Zentral gelegen in der Friesenstraße ist es ein idealer Ort für den Start ins Kölner Nachtleben.
  8. Peters Brauhaus
    Leckeres Peters Kölsch und gute Brauhausküche in der Kölner Altstadt. Mühlengasse 1.
  9. Schreckenskammer
    Hier sind die Kölner noch unter sich, die Zeit ist im positiven Sinne stehen geblieben und das Schreckenskammer Kölsch wird auch nur hier ausgeschenkt. Nicht weit vom Dom in der Ursulagartenstraße 11-15. Im Sommer auch Biergarten.
  10. Sünner im Walfisch
    Und noch mal mitten in der Altstadt (Salzgasse 13) – das Sünner im Walfisch überzeugt mit Sünner Kölsch, Sünner Bränden, guter kölscher Küche und historisches Ambiente.

Brouwerij ’t IJ IPA

Dieses IPA (Indian Pale Ale) der Brouwerij ’t IJ aus Amsterdam überrascht mit einem ausgefallenen Etikett.

Die Farbe ist hell, mit einem leichten Stich ins orange, leicht trüb. Schöne stabile Perlung. Es riecht malzig, im Hintergrund eine leichte Grapefruit Note, die sich im Antrunk durchsetzt. Deutliche Bittere, die mit den den zusehends deutlich werdenden Zitrusnoten den Körper des Bieres bestimmt. Charaktervolles Bier.

Passt zu Burgern oder auch zur fruchtigen Cajun Küche.

  • Alkoholgehalt: 7%

In Deutschland erhält man es selten im sehr gut sortierten Fachhandel oder im Versand. In den Niederländern auch in Supermärkten verfügbar, so z.B. im Jumbo in Roermond.

Restaurantbericht: Brauhaus Bönnsch in Bonn

Früher wurde in Bonn noch viel Bier gebraut – besonders in der Kurfürsten Brauerei, direkt am alten Friedhof gelegen. Und da hier seit altersher obergärig nach kölscher Brauart gebraut wurde, wurde dieses Bier auch “Kölsch” genannt. Die Kurfürsten-Brauerei in Bonn ist Geschichte, doch wird in  Bonn noch gebraut, wenn auch nicht in großem Stile. Vielmehr gibt es verschiedenen kleinere Brauereien, darunter das Bönnsch, das gleichzeitig ein Brauhaus im Sinne eines Restaurants ist.

Zentral gelegen direkt am Friedensplatz bietet es sich an, wenn man nach einem Einkaufsbummel eine deftige Kleinigkeit und ein leckeres Bier – eben ein Bönnsch – genießen will. Bei gutem Wetter sitzt man draußen und beobachtet, wie die Menschen aus der und in die Altstadt strömen. Drinnen ist es etwas dunkler aber brauhaustypisch gemütlich.

Das eigentliche Bönnsch ist obergärig und trüb, es schmeckt etwas hefig und hat eine leicht säuerliche Note. Neben dem klassischen Bönnsch werden gelegentlich auch klares Bönnsch, Weizen und andere saisonale Bierspezialitäten angeboten. Neuerdings gibt es dem Trend entsprechend auch saisonal ein IPA. Übrigens, die auffälligen kleinen Bönnsch-Gläser wurden von Colani gestaltet.

Die Küche setzt auf rheinische Klassiker und deftigere Gerichte – aber auch Salate fehlen nicht auf der Karte und auch die Flammkuchen gehören seit jeher zum Brauhaus Bönnsch dazu.

Die Qualität der Küche ist in drei Dimensionen durchwachsen – einmal unterschieden sich die Gerichte, dann schwankt die Küche in längeren Zyklen und zudem innerhalb dieser Zyklen von Tag zu Tag. So kann es Ihnen passieren, dass Sie am einen Tag perfekte Bratkartoffeln bekommen, am nächsten verbrannte, die innen noch kalt sind.

Wenig falsch macht man aber z.B. mit der Currywurst, die es auf Wunsch auch extra scharf gibt. Der klassische Flammkuchen ist auch eine sichere Bank, ebenso der rheinische Sauerbraten sowie die Schnitzelgerichte. Die “Pfännchen” unterliegen dann wieder mehr den Schwankungen. Nicht so gut gefallen die Salate, die oft sehr überladen sind. Bei “Halver Hahn” und Zwiebelmett kann man ohnehin nur wenig falsch machen. Hervorzuheben sind weiter saisonale Gerichte: gerade die Muscheln sind in den Wintermonaten durchaus empfehlenswert.

Zusammengefasst: Klassiker der rheinischen Küche sind hier meist sehr ordentlich, bei anderen Gerichten kann man durchaus auch mal Pech haben. Aber das ist den meisten Brauhäusern so und sollte sie jetzt nicht davon abhalten, das Bönnsch zu besuchen, wenn Ihnen in Bonn nach Brauhaus sucht.

Empfehlenswert übrigens auch für größere Gruppen und kinderfreundlich!

Tipp: Freitags und Samstags ist hier gute Stimmung. An den Karnevalstagen kann man hier hervorragend feiern, besonders Donnerstags (Weiberfastnacht) muss man Wartezeit einkalkulieren.

Infos:

Brauhaus Bönnsch, Sterntorbrücke 4, 53111 Bonn (direkt am Friedensplatz)

Web: boennsch.de