Der Holozän Kalender

Unser Gregorianisches Kalendersystem hat als Startjahr ja das Geburtsjahr von Jesus Christus festgelegt. Einmal abgesehen davon, dass dieser wohl irgendwann zwischen 7 vor Christus und 6 nach Christus geboren wurde, ist dieses Datum für andere Religionsgemeinschaften und Atheisten ja an sich eher irrelevant.

Zudem fanden ja viele bedeutende historische Ereignisse vor Christus statt – man denke an die Geschichte des römischen Reichs – was es schwierig macht, mit historischen Daten zu rechnen.

Daher hat der italienische Wissenschaftler Cesare Emiliani  1993 den Holozän-Kalender vorgeschlagen, bei dem zum aktuellen Jahr einfach 10.000 Jahre dazugeschlagen werden. Abgekürzt wird er HE von engl. Human- bzw. Holocene-Era. Tage und Monate werden nicht geändert, dieser Artikel wäre also am 12. März 12.018 HE veröffentlicht worden.

Der Beginn des Kalendersystems ist der Beginn unserer gegenwärtigen geologischen Epoche, des Holozäns, zu dessen Beginn die menschliche Zivilisation – erste größere Siedlungen und Ackerbau – entstanden ist.

Damit wären alle bedeutenden menschlichen zivilisatorischen Ereignisse im “positiven” Zahlenbereich des neuen Kalenders. So wäre z.B. Jericho im Jahr 1.001 HE gegründet worden statt 9.000 v.Chr

Für alle, die sich weitergehend für den Holozän Kalender interessieren habe ich hier noch ein spannendes Video:

 

Liste: Begrüßungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Hier finden Sie eine Liste mit in Deutschland gebräuchlichen Grußformeln:

Morgens

  • Allegra
    (in der rätoromanischen Schweiz)
  • Bonjour
  • Guten Morgen
  • Guete Morge
    (Schweiz)
  • Morgen
  • Morje
    (Hessen)
  • Morsche
    (Hessen)

Mittags

Abends

  • Abend
  • Gueten Aabe
    (Schweiz)
  • Gueten Aabig
    (Schweiz)
  • Gueten Oobe
    (Schweiz)
  • Gueten Oobig
    (Schweiz)
  • Guten Abend
  • Gute Nacht
  • (in Teilen des Schwarzwalds als Begrüßung ab Nachmittag)
  • ‘n Abend
    (kommt von den Mainzelmännchen)

“Liste: Begrüßungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz” weiterlesen

10 Fakten zum Mädler Kalender

  1. Der Mädler Kalender wurde 1864 von dem deutschen Astronomen Johann Heinrich von Mädler (Bild) vorgeschlagen, der der Leiter der Sternwarte Dorpat in Estland war.
  2. Sein System ist dem heute bei uns geltenden Gregorianischen Kalender sehr ähnlich.
  3. Anders als bei unserem Kalendersystem, bei dem der alle vier Jahre eingeschobene Schalttag am 29. Februar im Mittel alle 133,33 Jahre ausfällt, fällt er beim Mädler Kalender alle 128 Jahre aus.
  4. Damit beträgt die Differenz zur Länge des tropischen Jahrs mit 365,24219052 Tagen beim Mädler Kalender nur −0,26 Sekunden, während es beim gregorianischen Kalender, der ein durchschnittliches Jahr zu 365,2425 Tagen hat, +27 Sekunden sind.
  5. Somit muss bei Mädlers Vorschlag nur rund alle 3280 Jahre ein Schalttag ausgelassen werden, um mit dem tatsächlichen Jahreslauf synchron zu sein.
  6. Die Kalenderreformkommission der Russischen Astronomischen Gesellschaft schlug 1899 dem Zaren die Kalenderregel Johann Heinrich Mädlers zur Einführung vor, um den im Zarenreich noch gültigen julianischen Kalender zu ersetzen. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Lenin führte dann nach der Oktoberrevolution in Russland den Gregorianischen Kalender ein.
  7. Mädler plante die Einführung seines Kalendersystems für das Jahr 1900, in dem die auf 12 Tage angewachsene Differenz zwischen dem julianischen Kalender und dem tropischen Jahr ausgleichen worden wäre.
  8. 1901 hätte dann mit einem 128-Jahre-Ausnahmezyklus begonnen, womit der Mädlersche Kalender bis 2027 mit dem unserem Gregorianischen Kalender übereingestimmt hätte.
  9. Die erste Differenz wäre dann im Jahr 2028 auftreten,  in dem es nach Mädler den 29. Februar erstmals nicht geben sollte, während diese Ausnahme im gregorianischen Kalender erst im Jahr 2100 eintritt.
  10. Der Mädler Kalender gilt als eines der exaktesten Kalendersysteme der Welt, ist aber leider dennoch in Vergessenheit geraten.

Liste: Die 10 höchsten Berge in Bayern

In dieser Liste finden Sie die 10 höchsten Berge in Bayern:

  1. Zugspitze – 2.962 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen
  2. Schneefernerkopf – 2.875 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen
  3. Wetterspitzen – 2.747 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen
  4. Hochwanner – 2.746 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen
  5. Mittlere Höllentalspitze – 2.743 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen
  6. Watzmann-Mittelspitze – 2.713 m
    Landkreis Berchtesgadener Land, Berchtesgadener Alpen, Alpen
  7. Watzmann-Südspitze – 2.712 m
    Landkreis Berchtesgadener Land, Berchtesgadener Alpen
  8. Hochblassen – 2.707 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen
  9. Leutascher Dreitorspitze 2.682 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen
  10. Plattspitzen – 2.680 m
    Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Alpen

Das Bild zeigt die Zugspitze.

Liste: Kalendersysteme

Diese Liste ist im Aufbau

Kalendersysteme

Kalendersysteme für andere Planeten

  • Darischer Kalender (Mars)

Liste: Die 10 höchsten Berge in Baden-Württemberg

Hier finden Sie eine Liste der 10 höchsten Berge im Bundesland Baden-Württemberg:

  1. Feldberg – 1.493,0 m
    Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Schwarzwald
  2. Seebuck – 1.448,2 m
    Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Schwarzwald
  3. Herzogenhorn – 1.415,2 m
    Landkreis Waldshut, Schwarzwald
  4. Belchen – 1.414,0 m
    Landkreis Lörrach/Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Schwarzwald
  5. Stübenwasen – 1.386,0 m
    Todtnauberg, Landkreis Lörrach, Schwarzwald
  6. Silberberg – 1.358 m
    Todtnau-Brandenberg, Landkreis Lörrach, Schwarzwald
  7. Spießhorn – 1.348,9 m
    Bernau, Landkreis Waldshut, Schwarzwald
  8. Toter Mann – 1.320,7 m
    Oberried, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Schwarzwald
  9. Blößling – 1.309,6 m
    Bernau, Landkreis Waldshut, Schwarzwald
  10. Bärhalde – 1.317 m
    Feldberg-Neuglashütten/Menzenschwand, Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald/Waldshut, Schwarzwald

Bild: hoeldino / Pixabay

10 Fakten über Stephen Hawking

  1. Stephen William Hawking wurde am 8. Januar 1942 in Oxford geboren. Sein Vater war der Tropenmediziners Frank Hawking, seine Mutter die Wirtschaftswissenschaftlerin Isobel Hawking.
  2. Noch vor dem Schulabschluss an der renommierten St. Albans School in London nahm er probeweise an einer Aufnahmeprüfung für die Universität Oxford teil, die er mit Auszeichnung bestand und die ihm dann ein Stipendium gewährte.
  3. Seinen Bachelor Abschluss in Oxford legte er 1962 ab und wechselte zur Trinity Hall in Cambridge, wo er 1966 in Astronomie und Kosmologie promovierte.
  4. 1963 wurde bei Hawking die Krankheit ALS diagnostiziert, die ihn ab 1968 an den Rollstuhl fesselte. 1985 verlor er die Fähigkeit zu sprechen und war auf seitdem auf einen Sprachcomputer angewiesen.
  5. Von 1979 bis 2009 war er der Inhaber des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge, den schon Isaac Newton besetzte.
  6. Während seiner wissenschaftlichen Laufbahn lieferte er bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, Allgemeinen Relativitätstheorie und der Physik der Schwarzen Löcher.
  7. Daneben wurde er der Öffentlichkeit durch populärwissenschaftliche Veröffentlichungen wie “Eine kurze Geschichte der Zeit” und zahlreiche teils provokante Zitate bekannt.
  8. Auch sonst suchte er die Öffentlichkeit: So spielte er sich in der Folge “Angriff der Borg – Teil 1” bei “Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert”. Auch bei den Simpsons, Futurama, Cosmo und Wanda, Dilbert, The Big Bang Theory sowie bei der Show Monty Python Live hatte er Gastauftritte bzw. wurde in diesen dargestellt.
  9. In den Hyperion Büchern von Dan Simmons werden Raumschiffe mit einem Hawking-Antrieb auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigt und eines der Schiffe trägt den Namen “HS Stephen Hawking”. In der Episode “Odan, der Sonderbotschafter” trägt eine Transportfähre der Enterprise den Namen Hawking.
  10. Am 14. März 2018 verstarb Hawking in Cambridge.

Bild: CC2.0 Lizenz, LWP Kommunicacio (Flickr)

ʻOumuamua

Gestern hatte er es schon mal auf die Hauptseiten vieler Nachrichtenportale geschafft. ʻOumuamua, das erste Objekt, das durch unser Sonnensystem fliegt, ohne von hier zu stammen. Konkretisieren sollte man noch: das erste solche Objekt, das wir beobachten. Das Bild zeigt seinen Kurs.

Ausweislich der Bilder und Beobachtungsdaten sieht der interstellare Asteroid ziemlich eigentümlich aus, wahrscheinlich wie eine lange Zigarre. Und so dauerte es auch nicht lange, bis zumindest Teile der Presse vermuteten, es könne ein Alien-Raumschiff sein.

Zur Klarstellung: Die Bilder, die kursieren und z.B. hier zur Illustration verwendet werden, sind nicht echt – so gute Teleskope haben wir leider nicht und Sonden haben wir auch nicht.

Und dass er ein Alien Raumschiff ist, ist nicht ganz ausgeschlossen – so wie in der Wissenschaft nur wenig ausgeschlossen werden kann, besonders wenn man nur eine dünne Datenbasis hat – aber eben auch nicht sehr wahrscheinlich. Aber klar: Gestrandete außerirdische Raumschiffe mit kaputtem Motor machen bessere Schlagzeilen als ein oller Asteroid…

Dass das Objekt jedenfalls aktuell nicht auf den bekannten Frequenzen funkt, ist inzwischen geklärt: Im Rahmen des Projekts Breakthrough Listen wurde er nun gezielt untersucht, ohne dass künstliche Signale gefunden wurden. Für alle Interessierten und Kundigen gibt es die Rohdaten hier,

Dennoch, ʻOumuamua ist auch so spannend genug. Und so wäre zu wünschen, dass das “Project Lyra” umgesetzt wird – eine Mission zu dem Asteroiden innerhalb der nächsten Jahre.

Doch wahrscheinlich ist die Menschheit hierzu zu kleinmütig.

Bild: nagualdesign; TomruenOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

War der Heilige Nikolaus Türke?

Immer wieder wird behauptet, der Heilige Nikolaus sei Türke gewesen. Begründet wird das damit, dass er in Patara geboren wurde und in Myra lebte und wirkte. Und beide Städte liegen schließlich in der Türkei.

Mir ist es an sich egal, ob der Nikolaus Türke, Chinese, Deutscher oder Ägypter ist. Mir ist es aber nicht egal, wenn Unsinn verzapft wird.

Und um es gleich vorwegzunehmen. Nein, der Heilige Nikolaus war kein Türke.

Als er irgendwann zwischen 260 und 276 geboren wurde gehörte Lykien als Provinz “Lycia et Pamphylia” zum römischen Reich, später dann zu Byzanz.

Kulturell war die Region hellenistisch geprägt, man sprach Griechisch. So hat er auch einen griechischen Namen: Νικόλαος Μυριώτης, Nikolaos Myriōtes.

Nikolaus war also Lykier und Bürger des Römischen Reichs. Möchte man mit modernen Begriffen hantieren, könnte man allenfalls sagen, er sei Grieche gewesen. Aber auch das ist nicht korrekt.

Was man aber ganz sicher sagen kann: er war kein Türke. Denn die Eroberung und Besiedlung der Region durch Turkvölker erfolgte erst mehrere hundert Jahre später. Und die Türkei wurde erst am 29. Oktober 1923 gegründet.

Ansonsten finde ich es schade, dass und wie diese Diskussion in den sozialen Medien teilweise geführt wird. Es ist ganz gleich, wo der Nikolaus herkommt und man muss nicht alles politisch aufladen.

Mehr Fakten über ihn gibt es ansonsten hier.

10 Fakten rund um Nikolaus

  1. Der Heilige Nikolaus wurde um das das Jahr 280 in Patara (Lykien, damals römisches Reich, griechisch byzantinischer Einflussbereich; heutige Türkei, Antalya) geboren und starb am 6. Dezember entweder 326, 345, 351 oder 365. Anfang des 4. Jahrhunderts war Nikolaus Bischof von Myra (ebenfalls Lykien).
  2. Seine herausragende Bedeutung für alle christlichen Kirchen rührt von den zahlreichen Wundern und guten Taten her, die ihm nachgesagt werden. So soll er unter anderem durch eine Spende drei Töchter eines verarmten Mannes vor der Prostitution gerettet, Schiffe in Seenot sicher in den Hafen navigiert, Korn vermehrt (Bild), Unschuldige vor der Verurteilung befreit, ein entführtes Kind gerettet, Diebesgut zurückgebracht, einen Juden zum Christentum bekehrt, Verbrecher auf den Pfad der Tugend zurückgebracht und mehrfach Tote wiedererweckt haben.
  3. Nikolaus ist der Schutzpatron der Russen, Kroaten, Serben sowie Süditaliens und Lothringens. Aufgrund seiner zahlreiche Wunder haben ihn sich auch viele Berufsgruppen als Schutzpatron erwählt, vorneweg die Seefahrer und Schiffer. Aber auch Kaufleute, Rechtsanwalt und Juristen allgemein, Apotheker, Metzger, Bäcker, Getreidehändlern, Drescher, Pfandleiher, Schneider, Küfer, Fuhrleute und Salzsieder haben ihn sich erwähnt. Weiter gilt er als Patron der Prostituierten, Pilger, Reisenden, Dieben, Liebenden, Gebärenden, Gefangenen, Alten, Ministranten, Gefängniswärtern, Schüler, Studenten und Kinder allgemein.
  4. Verbreitet ist der Brauch, dass Kinder ihren Stiefel vor die Tür stellen, der dann mit Süßigkeiten, Obst oder kleinen Geschenken gefüllt wird. Oft besucht der Nikolaus aber auch die Familien am Vorabend oder am Nikolaustag selbst, liest den Kindern aus seinem goldenen Buch ihre Sünden vor und verteilt dann Geschenke.
  5. Begleitet wird er dabei teilweise von Engeln, meist aber von einem Antipoden, der den Kindern zunächst Angst einflößen soll. Dieser ist meist an den Teufel oder andere Perchtenfiguren angelegt und orientiert sich im süddeutschen eher an der Grundform des Krampus und im Rheinland und Norden an Knecht Ruprecht. Die Namen sind dabei auch unterschiedlich. So gibt es z.B. den Hans Muff, Pelzebock, Beelzebub, Pelznickel oder den Bullerklaas. Manchmal treten diese Figuren auch eigenständig am 5. Dezember auf, besonders im süddeutschen Raum, und sorgen für Unruhe. Am Nikolaustag werden sie dann vom Heiligen Nikolaus gezähmt – und so siegt wie immer in den Wunschwelten der Menschen das Gute.
  6. Es gibt viele weitere lokale Bräuche rund um Nikolaus. So verkleiden sich rund um Kassel und im Siegerland die Kinder am Nikolaustag selber als Nikoläuse und ziehen von Haus zu Haus und sammeln Süßigkeiten, Obst, kleine Geschenke oder auch Geld. Ähnliches gibt es in Bremen mit dem Sunnerklauslaufen. Im Berchtesgadener Land gibt es Umzüge, bei denen der Nikolaus vom Nikoloweibl begleitet wird. In
  7. In Spanien ist der Nikolaustag als Tag der Verfassung von 1978 Feiertag und arbeitsfrei und auch in Finnland ist er Staatsfeiertag in Erinnerung an die Unabhängigkeitserklärung von 1917. In Luxemburg müssen immerhin die Grundschulkinder nicht aus dem Haus und es gibt sogar mehr Geschenke als zu Weihnachten. Auch in den Niederlanden ist der Sinterklaas mit seinem Begleiter, dem Zwarte Piet, der Hauptgeschenkebringer in der Weihnachtszeit.
  8. Nicht zu verwechseln ist der Nikolaus mit dem Weihnachtsmann, der in seiner heutigen Form eine Kunstfigur ist und ganz ursprünglich auf nordische Gestalten zurückgeht, die sich ihrerseits bis hin zu Odin zurückverfolgen lassen. Inzwischen vereint er auch Element von Knecht Ruprecht, anderen Perchtenfiguren, Djed Moros (Väterchen Frost) aber eben auch des Heiligen Nikolaus. Wichtigste Unterscheidungsmerkmale sind: Der Nikolaus hat eine spitze Bischofsmütze wohingegen der Weihnachtsmann eine Zipfelmütze hat. Der Nikolaus hat eine Mitra und ist nicht zwingend rot gekleidet, sondern kann auch ein weißes oder goldenes Bischofsgewand haben. Zudem bringt er in Deutschland die Geschenke am Nikolaustag oder an dessen Vorabend, der Weihnachtsmann kommt am 24. oder 25. Dezember.
  9. Andere Namen sind Nikolo und Nikló (beides in Teilen Bayerns und Österreichs), Sankt Niklas (in Österreich, Südtirol), Samichlaus oder Santiglaus (Schweiz), Zinniklos, Kleeschen (Luxemburg), Sunner Klaas oder Sunner Klaus (Norddeutschland), Sint Nicolaas oder Sinterklaas (Niederlande und Flandern), Sint Niklaas (Belgien), Saint Nicholas (England und Irland), Santa Claus oder einfach nur Santa (Nordamerika), San Nicola (Italien), Saint Nicolas (Frankreich), San Nicolás (Spanien), São Nicolau (Portugal und Brasilien), Sveti Nikolaj (Slowenien), Sveti Nikola (Kroatien und Serbien), Święty Mikołaj (Polen), Святой Николай/Sviatoi Nikolai (Russland), Άγιος Νικόλαος/Ájos Nikólaos (Griechenland), Szent Miklós (Ungarn), Свети Николай/Sweti Nikolay (Bulgarien und Mazedonien).
  10. Rund um den Nikolaustag gibt es zahlreiche Wetterregeln wie z.B. “Trockener Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus”, die wir hier zusammengestellt haben.

Bild: By FriedrichsenOwn work, CC BY-SA 3.0, Link