10 Fakten über Lunar Orbiter 1

  1. Lunar Orbiter 1 ist eine Mondsonde der NASA.
  2. Sie wurde am 10. August 1966 um 19:31 UTC gestartet.
  3. Das Gewicht der Sonde betrug rund 388kg und sie wurde von Boeing hergestellt.
  4. Ziel der Mission war die Kartographierung der Mondoberfläche, um geeignete Plätze für Landesonden und die bemannte Mondmission zu finden.
  5. Die Sonder erreichte den Mond am 14. August 1966 und begann am 18. August 1966 mit der Übermittlung der ersten Bilder.
  6. Am 23. August 1966 sendete sie das erste Foto eines Erdaufgangs aus Mondperspektive überhaupt (siehe oben).
  7. Insgesamt übermittelte die Sonde 229 Bilder.
  8. Neben der Kamera hatte die Sonde weitere Instrumente an Bord, die u.a. Mikrometeoriten aufspüren sollten.
  9. Am 29. Oktober 1966 endete die Mission, Lunar Orbiter 1 zerschellte geplant während der 577. Umkreisung auf dem Mond.
  10. Auch wenn nicht alle geplanten Bereiche fotografiert wurden, gilt die Mission als voller Erfolg.

10 Fakten über Mariä Himmelfahrt

  1. Mariä Himmelfahrt, auch Mariä Aufnahme in den Himmel, ist ein kirchlicher Feiertag am 15. August. Es ist ein Hochfest der katholischen Kirche und wird auch von anderen christlichen Kirchen begangen.
  2. Gefeiert wird die Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel.
  3. Andere und volkstümliche Bezeichnungen sind “Assumptio Beatae Mariae Virginis”, “Aufnahme der seligen Jungfrau Maria”, Dormitio, “Hoher Frauentag”, “Maria Würzweih” oder Büschelfrauentag.
  4. In den Ostkirchen ist die Bezeichnung “Hochfest des Entschlafens der allheiligen Gottesgebärerin” oder “Entschlafung der hochheiligen Meisterin unser, der Gottesgebärerin” (Syrisch Orthodox). In den orthodoxen Kirchen findet vorher das zweiwöchige Marienfasten statt, in dem auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte und in der Regel auch auf Wein und Öl verzichtet werden soll und in der Armenisch Apostolischen Kirche werden danach traditionell die Weintrauben gesegnet.
  5. Eingeführt wurde der Tag im 5. Jahrhundert von Bischof Kyrill von Alexandrien.
  6. Der 15. August wurde gewählt, da er im römischen Reich schon eine Tradition als Feiertag hatte. So waren es die “Feriae Augusti”, Feiertage des Augustus, an denen Ader römische Kaiser Augustus Mitte August drei Tage lang seine Siege über Marcus Antonius und Kleopatra bei Actium und Alexandria feierte; später beschränkte sich dies auf den 15. August. Möglicherweise wurde am 15. August auch die Himmelfahrt der mythischen Gottheit Astraea gefeiert. Weitere Bezüge bestehen zu der iranischen Gottheit Anahita und der altarmenischen Muttergottheit Anahit.
  7. Gerade in Süddeutschland und Österreich wird das Fest groß gefeiert, oft auch mit Prozessionen. Bekannt ist z.B. die Lindauer Schiffsprozession.
  8. Zum Brauchtum gehört auch, dass an dem Tag Kräuter gesegnet werden, womit sich z.B. der Name “Maria Würzweih” erklärt.
  9. In Deutschland ist Mariä Himmelfahrt im Saarland und in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung Feiertag. In einigen Bundesländern wie z.B. Sachsen ist es zwar kein gesetzlicher Feiertag, es gelten aber bestimmte Schutzvorschriften, so dass z.B. das Rasenmähen an Maria Himmelfahrt zu den Gottesdienstzeiten untersagt ist.
  10. In Österreich ist Mariä Himmelfahrt bundesweit gesetzlicher Feiertag, im Bundesland Tirol wurde das Fest Mariä Himmelfahrt im Jahr 1959 zudem zum Gedenken an die Befreiung Tirols im Jahr 1809 zum Landesfeiertag mit der Bezeichnung “Hoher Frauentag” erklärt. In Liechtenstein ist Maria Himmelfahrt gleichzeitig der Staatsfeiertag, in der Schweiz ist er in einigen Kantonen geschützt. In vielen katholisch geprägten Staaten wie Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Slowenien und Spanien ist heute Feiertag, ebenso in den überwiegend orthodoxen Staaten Griechenland, Georgien, Rumänien und Zypern.

Bild: Pinturicchio (und Gehilfen) Entstehung: 15./16. Jahrhundert

 

Köpfe: Florian J. Netzer

Florian Johannes Netzer (geboren am 23. August 1962 in München) ist ein deutscher Chirurg, praktischer Arzt, Notarzt, Phlebologe, Wissenschaftler und Buchautor.

Er stammt aus einer Familie von Tierärzten, Ärzten und Selbständigen. Sein Großvater Franz Netzer siedelte die Familie in Pfaffenhofen an der Ilm an. Als Stabsveterinär der berittenen Artillerie, setzte er den Grundstein für die Pferdeleidenschaft der Familie. Dessen Sohn Franz A. Netzer (*9.8.1928 in München), setzte die reiterliche und tierärztliche Tradition fort, und gab die Leidenschaft für Reiterei, Tiere und Medizin an seinen Sohn weiter, der bereits als Vorschulkind die väterliche Tierarztpraxis kaum verließ. Der britische Zweig der Familie, zurückgehend auf Adalbert George Netzer (1832 – 1921), wurde von König George V. mit dem Adelsprädikat „of Aylesham“ und der Würde des erblichen Earls für die humanitären Leistungen von G. Netzer während des Ersten Weltkriegs geehrt. Der Titel ging testamentarisch, von dem damit erloschenen südenglischen Zweig der Familie, auf Florian J. Netzer über, der enge Beziehungen ins Vereinigte Königreich unterhielt. Ein italienischer Zweig der Familie lebt in Rom.

Seine Schulzeit verbrachte Netzer in Pfaffenhofen a.d. Ilm, wo er 1976 am Wettbewerb “Jugend forscht” teilnahm und eine Auszeichnung mit dem Sonderpreis des Bayerischen Umweltministeriums für seine Arbeit über aquatische Mikroorganismen in der heimischen Ilm erhielt. Nach dem Abitur im Jahr 1981 am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen a. d. Ilm, studierte er Humanmedizin an der Universität Regensburg und der Technischen Universität München. 1987 schließ er sein Studium mit der Approbation ab. Seine Assistenzarzttätigkeit und Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie durchlief er unter anderem am Kreiskrankenhaus Pfaffenhofen a.d. Ilm und Krankenhaus Freising. 1990 folgte die Promotion zum Doktor der Medizin an der Technischen Universität München zu dem Thema der Zwischenwirtfindung bei der Schistosomiasis. 1993 wurde ihm, nach bestandener Prüfung, die Facharztbezeichnung „Chirurg“ durch die Bayerische Landesärztekammer erteilt.

Anschließend arbeitete Netzer mehrere Jahre als niedergelassener Chirurg, sowie als Notarzt in Bayern und Tirol. In dieser Zeit spezialisierte er sich vermehrt auf die Erkrankungen von Venen und des lymphatischen Systems der unteren Extremität. Zwischenzeitlich war Netzer als Dozent für die Bayerische Landesärztekammer tätig, nahm an Weiterbildungen teil und absolvierte einige Studienaufenthalte in Großbritannien, den USA, Frankreich und Italien.

Im Zeitraum 1994 bis 2004 ließ sich Netzer mit einer Praxis für allgemeine Chirurgie in Neufahrn bei Freising nieder. 2005 gründete er das Private Institut für Chirurgie in München in dessen Räumen er sich der Diagnostik und Therapie von venösen und lymphatischen Erkrankungen der unteren Extremität widmet. Zugleich stellte er die traditionellen chirurgischen Techniken der Venensanierung auf endovenöse Verfahren um und ist Vorreiter in den Techniken der Radiofrequenzablation (RFA) und der endovenösen Laserablation (EVLA). Die endovenösen Eingriffe führt er als Belegarzt an verschiedenen Münchener Kliniken (u. a. Diakoniewerk Klinik, Olympiapark Klinik und Iatros-Klinik) durch. Derzeit wirkt er am Aufbau einer lymphchirurgischen Hauptabteilung an einer Münchener Klinik mit. Netzer praktizierte auch außerhalb von Deutschland und gründete Zweigpraxen in Norditalien (Lazise), Österreich (Kössen/Tirol) und in London an der London Bridge Plastic Surgery and Esthetic Clinic.

Sein Wissen publizierte er im Rahmen von Referaten auf wissenschaftlichen Kongressen, u. a. Charing Cross Meeting London, UIP World Congress Boston/USA, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich. Ein spezielles Instrument zur Dampf-Verödung von Venen ließ er patentieren.

Forschungsschwerpunkte:

  • Thermodynamik von Wasserdampf in Blutgefäßen
  • Thermographie in der Gefäßdiagnostik
  • Anatomie der akzessorischen Vv. saphenae (In Zusammenarbeit mit der Universität Wien)
  • Verschlussraten von Perforansvenen nach Behandlung mit einem 1470 nm Radiallaser
  • Wirkung von PRP (Platelet Rich Plasma) auf die Dermatoliposklerose bei chronisch venöser Insuffizienz

Bild: Von DocLibEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

10 Fakten über Schwarz-Rot-Gold

  1. Erstmals verwendet wurden die Farben wohl bei der Krönung von König Barbarossa 1152, ohne allerdings eine nationale Bedeutung zu haben. Auch während der Bauernaufstände 1525 wurden sie möglicherweise verwendet.
  2. Breitere Verwendung fanden die Farben dann während der Freiheitskriege 1813, insbesondere als Farben des Lützowschen Freikorps. Von dort ausgehend wurde Schwarz-Rot-Gold zu den Farben vieler liberaler Burschenschaften. Schwarz-Rot-Gold waren zudem die Farben der Fürstentümer Reuß-Greiz, Reuß-Gera und Waldeck-Pyrmont.
  3. Verwendung fanden die Farben dann 1817 auf dem Wartburgfest als Farben der Einheit und der Freiheit. Die Farben wurden auch in einer – konstruierten – Tradition des alten Kaiserreichs gesehen. Wirklich populär wurde Schwarz-Rot-Gold – von den Burschenschaften kommend – durch das Hambacher Fest 1832 und spätestens dadurch zu den Farben der Demokratie und der Freiheit.
  4. Folgerichtig waren es auch die Farben der Paulskirchenversammlung 1848 die eine für ihre Zeit verblüffend moderne und liberale Verfassung erarbeitete. Auch nach deren Scheitern blieben die Farben das Symbol der republikanisch-revolutionären und antimonarchischen Bewegung in Deutschland.
  5. In dieser Tradition wurde Schwarz-Rot-Gold, getragen von Sozialdemokraten, Katholiken und Linksliberalen, bekämpft durch monarchistische und nationalistische Kräfte, zu den Farben der Weimarer Republik.
  6. Die Nazis bekämpften und verhöhnten die Farben u.a. als “Schwarz-Rot-Senf” oder “Schwarz-Rot-Mostricht” und führten nach der Machtergreifung wieder Schwarz-Weiß-Rot ein. Die Widerstandskämpfer des 20. Juli entschieden sich übrigens auch für Schwarz-Rot-Gold in der Form der sog. Wirmer Flagge.
  7. Gemäß Artikel 22 Absatz 2 Grundgesetz ist die Bundesflagge der Bundesrepublik Deutschland Schwarz-Rot-Gold. Ludwig Bergsträsser, Abgesandter der Sozialdemokraten, begründete das so: “Die Tradition von Schwarz-Rot-Gold ist Einheit und Freiheit. Diese Flagge soll uns als Symbol gelten, daß die Freiheitsidee, die Idee der persönlichen Freiheit, eine der Grundlagen unseres zukünftigen Staates sein soll.”
  8. Auch die DDR entschied sich für Schwarz-Rot-Gold. In einem einstimmig angenommenen Antrag Friedrich Ebert jrs. hieß es dazu: “bin der Meinung, daß es kein besseres, in der deutschen Geschichte tiefer begründetes Zeichen der deutschen Einheit gibt, als die alten Reichsfarben Schwarz-Rot-Gold. Um dieses Banner scharten sich zu allen Zeiten die Kämpfer für Deutschlands Einheit, für eine glückliche Zukunft des Landes und des Volkes. Ihr Tuch deckte die Leiber jener, die im Kampf gegen die feudale despotische Monarchie Preußens für Deutschlands Einheit und Freiheit ihr Leben gaben. Diese Stunde gebietet, die große Tradition der deutschen Geschichte wieder aufzunehmen und das Banner der deutschen Einheit über dem ganzen Land zu entrollen. Damit vollstrecken wir auch das revolutionäre Ergebnis der Kämpfe vom Jahre 1848.”
  9. So war auch klar, dass Schwarz-Rot-Gold die Farben des wiedervereinigten Deutschlands sein sollten, insbesondere auch, da sich die Demonstranten der friedlichen Revolution unter diesen Farben versammeln sollten.
  10. Rechte radikale Kräfte verwenden bevorzugt Schwarz-Weiß-Rot und die Farben Schwarz-Rot-Gold nur selten und wenn meist nur “auf dem Kopf” als Zeichen der Ablehnung der Demokratie oder in Verkennung der Geschichte in Form der Wimmer-Flagge.
    Bundespräsident Steinmeier führte gegen die vereinzelte Vereinnahmung durch demokratiefeindliche Kräfte am 9. November 2018 aus:
    Es war insbesondere die Flagge der Republik, auf die es ihre Feinde abgesehen hatten und die sie immer wieder in den Schmutz zogen: Schwarz-Rot-Gold, die Farben der deutschen Freiheitsbewegung seit dem Hambacher Fest von 1832. Das allein ist Grund genug, den 9. November 1918 aus dem geschichtspolitischen Abseits zu holen! Wer heute Menschenrechte und Demokratie verächtlich macht, wer alten nationalistischen Hass wieder anfacht, der hat gewiss kein historisches Recht auf Schwarz-Rot-Gold. Den Verächtern der Freiheit dürfen wir diese Farben niemals überlassen! Sondern lassen Sie uns stolz sein auf die Traditionslinien, für die sie stehen: Schwarz-Rot-Gold, das sind Demokratie und Recht und Freiheit!

Asylfakten: Geschlechterverteilung der Asylbewerber

Von den Menschen, die zwischen 2015 und 2018 in Deutschland Asyl suchten, sind 65% männlich, 35% weiblich. Damit sind Männer in dieser Gruppe gegenüber Frauen deutlich überrepräsentiert.

Quelle: Bundeskriminalamt

Asylfakten: Asylsuchende 2018 und 2017

Hier finden Sie für ausgewählte Länder die Zahl der Asylsuchenden 2018 und 2017 in Deutschland:

Staat Asylsuchende 2018 Asylsuchende 2017 Veränderung
Syrien 44.913 47.434 -5,10%
Irak 16.599 21.043 -21,10%
Iran 10.956 7.795 40,60%
Türkei 10.356 7.927 26,70%
Nigeria 10.044 7.448 34,90%
Afghanistan 9.996 12.346 -19%
Eritrea 5.385 9.524 -43,50%
Somalia 4.937 6.195 -20,30%
Ungeklärt 4.273 5.581 -23,40%
Russische Föderation 3.976 4.648 -14,50%

Quelle: Bundeskriminalamt

Infografik: Die Voyager Tour

In dieser Infografik finden Sie viele interessante Infos rund um die Voyager 1 und Voyager 2 Mission der NASA.

10 Fakten über Dayton

  1. Dayton ist eine Stadt im Montgomery County in Ohio (USA).
  2. Die Stadt wurde 1796 gegründet und ist nach einem Captain des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges benannt.
  3. Der Spitzname der Stadt ist “Gem City”.
  4. Im Jahre 2016 hatte Dayton rund 140.000 Einwohner.
  5. Die Fläche liegt beträgt rund 147 km², es liegt auf 225 m Höhe.
  6. Die Vorwahl ist 937, der ZIP Code ist 45402.
  7. Die Wirtschaft ist eher schwach entwickelt. Eine gewisse Berühmtheit erlangte die Stadt durch das Daytoner Abkommen.
  8. Die Stadt ist kein typisches Touristenziel.
  9. Zu den bekannten Söhnen und Töchtern der Stadt gehören die beiden Flugpioniere Gebrüder Wright.
  10. Mehr Informationen gibt es unter der offiziellen Website daytonohio.gov.

10 Fakten über El-Paso

  1. El Paso ist eine Stadt im gleichnamigen County in Texas (USA).
  2. Die Stadt wurde 1659 von den Spaniern als “El Paso del Norte” (Pass des Nordens) gegründet.
  3. Der Rio Grande fließt an El-Paso vorbei und bildet die Grenze zu Mexiko. Auf der mexikanischen Seite liegt die Schwesterstadt Ciudad Juárez.
  4. Im Jahre 2018 hatte El Paso rund 680.000 Einwohner.
  5. Die Fläche liegt beträgt 648,8 km², es liegt auf beachtlichen 1.140 m Höhe.
  6. Die Vorwahl ist 915, die ZIP Codes reichen von 79901 bis 79938.
  7. El Paso hat eine stark entwickelte Wirtschaft, die insbesondere von dem großen Militärstützpunkt Fort Bliss, dem Biggs Army Airfield und dem Grenzverkehr mit Mexiko profitiert.
  8. Die Stadt ist kein typisches Touristenziel, verfügt aber über zahlreiche Museen, Festivals und Theater.
  9. Zu den bekannten Söhnen und Töchtern der Stadt gehört Gene Roddenberry, der Schöpfer von Star Trek.
  10. Mehr Informationen gibt es unter der offiziellen Website www.elpasotexas.gov.

10 Fakten über den Mond

  1. Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Da man generell Begleiter von Planeten als Monde bezeichnet, spricht man teilweise auch vom Erdmond.
  2. Der mittlere Durchmesser beträgt 3476 km. Die Masse liegt 7,349 · 1022 kg, die Oberfläche beträgt 37.932.330 km2.
  3. Der Mond hat keine eigentliche Atmosphäre, nur eine sehr dünne Exosphäre. Daher sind auch die Temperaturschwankungen sehr hoch. Im Dunklen ca. -150° C, in der Sonne bis zu 130° C.
  4. Da mangels Atmosphäre keine Meteore abgefangen werden können, gibt es auf dem Mond sehr viele Krater, die sein Aussehen prägen.
  5. Gebildet hat sich der Mond wahrscheinlich vor rund 4,5 Milliarden Jahren durch die Kollision der Erde mit einem anderen Planeten.
  6. Die Umlaufzeit um die Erde beträgt 27,32 Tage. Übrigens, die Begriffe Mond und Monat hängen im Deutschen daher zusammen.
  7. Zahlreiche Effekte werden vom Mond verursacht: Durch seine Anziehungskraft sorgt er für Ebbe und Flut. Besonders eindrucksvoll sind die Sonnenfinsternisse (Mond zwischen Sonne und Erde) und Mondfinsternisse (Erde zwischen Sonne und Mond). Daneben gibt es auch Mondregenbogen
  8. Der Mond ist der einzige Himmelskörper, der von Menschen besucht wurde, erstmals am 21. Juli 1969 (Apollo 11), letztmals am 11. Dezember 1972 (Apollo 17). Darüber hinaus wurde und wird der Mond von zahlreichen Sonden besucht und umkreist. Für die nahe Zukunft sind wieder bemannte Missionen zum Mond geplant.
  9. Der Mond gehört aufgrund des Weltraumvertrags niemandem, weder einem Staat noch Privatpersonen. Die oft verkauften Mond-Grundstücke sind wertlose Scherzgeschenke.
  10. Aufgrund seiner Präsenz am Himmel hat der Mond großen kulturellen Einfluss und wurde früher als Gottheit verehrt. In den meisten europäischen Kulturen ist er weiblich.