Was sind Sirtuine?

Sirtuine, auch Sir2-like Proteine, sind eine Familie multifunktionaler Enzyme, von denen der Mensch sieben hat.

Aufgrund ihrer Fähigkeit, zahlreiche Enzyme und Proteine zu modifizieren, sind Sirtuine in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Forschung gerückt. Sie könnten bei Krebs-Erkrankungen, Alzheimer, Morbus Parkinson, Diabetes mellitus und Adipositas (Übergewicht) helfen.

Auch bei der Zellalterung spielen sie eine wichtige Rolle. Sirtuine werden daher – auch aufgrund ihrer lebensverlängernden Wirkung auf Mikroorganismen – in der Presse immer wieder als “Anti-Aging-Enzyme” bezeichnet. Auch in Experimente an Mäusen konnten durch Sirtuine altersbedingte degenerative Erkrankungen signifikant hinausgezögert werden.

Sirtuine können nicht mit der Nahrung aufgenommen, aber durch eine bestimmte Ernährung besser aktiviert werden. Dies macht sich die Sirtfood Diät von Goggins und Matten zunutze.

Die einzelnen Sirtuine beim Menschen

Sirt 1

zellulärer Metabolismus, Erhöhung der Insulinantwort, Glukosehomöostase, Neuroprotektion, antiinflammatorisch, kardioprotektiv, antioxidativ, Einfluss auf die Zellprotektion und Zellalterung.

Sirt 2

Mitosecheckpoint, Mitosestop im Zellzyklus, Tumorsuppressor (Gliome), Adipocytendifferentierung, Regulierung von zellulärem Stress, Inhibition von Zelladhäsion, Zellmigration, Axonwachstum

Sirt 3

Mitochondriale NAD+-Verwertung, Thermogenese, zellulärer Metabolismus, Apoptose, Zellprotektion/-alterung

Sirt 4

Mitochondriale NAD+-Verwertung, Regulation der Insulinsekretion.

Sirt 5

Regulierung der Glykolyse

Sirt 6

Zellulärer Metabolismus, Erhalt der Telomere, Zellprotektion/-alterung

Sirt 7

Aktivierung RNA-Polymerase I, kardiale Stressresistenz, Zellprotektion/-alterung

Bild oben: SRT1720, ein starker Aktivator für Sirtuin-1

Liste: Berge auf dem Mars

Olympus Mons: 27 km
(Bild, größter bekannter Berg auf einem Planeten im Sonnensystem, nach anderen Angaben 21,9km, wenn von der Umgebungshöhe gemessen)
18.65°N 226.2°E

Arsia Mons: 20 km
8.4°S 239.91°E

Ascraeus Mons: 18,2 km
11.92°N 255.92°E

Pavonis Mons: 14 km
1.48°N 247.04°E

Elysium Mons: 13,9 km
25.02°N 147.21°E

Tharsis Tholus: 9,0 km
13.41°N 269.31°E

Alba Mons: 6,8 km
41.1°N 249.3°E

Syria Mons: 6,7 km
13.92°S 104.3°E

Aeolis Mons (inoffizeller Name “Mount Sharp”): 5,5 km
5.08°S 137.85°E

Ceraunius Tholus: 5,5 km
24.25°N 262.75°E

Apollinaris Mons: 5,0 km
9.2°S 174.8°E

Australe Montes: 5,0 km
80.19°S 14.05°E

Uranius Mons: 4,9 km
26.9°N 267.9°E

Hecates Tholus: 4,7 km
32.42°N 150.24°E

Albor Tholus: 4,5 km
18.87°N 150.47°E

Euripus Mons: 4,5km
44.82°S 105.18°E

Uranius Tholus: 4,3 km
26.52°N 262.43°E

Anseris Mons: 4,2 km
29.81°S 86.65°EApollinaris Tholus: 3,2 km
64°S 175.75°E

Biblis Tholus: 3 km
2.5°N 235.6°E

Jovis Tholus: 3 km
18.41°N 242.59°E

Gonnus Mons: 2,9 km
41.21°N 269.12°E

Zephyria Tholus: 2,8 km
19.96°S 172.92°E

Charitum Montes: 2,5 km
58.1°S 319.71°E

Chalce Montes: 2,3 km
53.72°S 322.35°E

Geryon Montes: 2,3 km
7.72°S 278.38°E

Libya Montes: 2,1 km
1.44°N 88.23°E

Sisyphi Tholus: 2,1 km
75.7°S 341.5°E

Labeatis Mons: 1,9 km
37.48°N 284.14°E

Nereidum Montes: 1,9 km
37.57°S 316.79°E

Ausonia Montes: 1,4 km
25.42°S 99.04°E

Centauri Montes: 1,4 km
38.67°S 95.52°E

Hellas Montes: 1,4 km
37.63°S 97.61°E

W. Mareotis Tholus: 1,3 km
35.88°N 272.04°E

Pindus Mons: 1,1 km
39.47°N 271.48°E

Issedon Tholus: 800m
36.38°N 265.17°E

N. Mareotis Tholus: 800m
36.7°N 273.79°E

E. Mareotis Tholus: 600m
36.24°N 274.87°E

 

By Image by NASA, modifications by Seddon – Edited version of File:Olympus Mons.jpg originally from http://nssdc.gsfc.nasa.gov/photo_gallery/photogallery-mars.html#features., Public Domain, Link

10 Fakten über den Dreikönigstag

  1. Der umgangssprachlich Dreikönig, Dreikönigstag oder “Heilige Drei Könige” genannte Feiertag ist am 6. Januar. Im Mittelpunkt der Wahrnehmung stehen dementsprechend die heiligen drei Könige: die Krippe wird um die entsprechenden Figuren ergänzt (Bild) und die Sternsinger ziehen aus.
  2. Aus kirchlicher Sicht ist heute “Erscheinung des Herrn”, auch Epiphanias oder Epiphanie.
  3. Weitere Bezeichnungen für den Tag sind auch Großneujahr, Hoh-Neujahr oder Weihnachtszwölfter und sind regional auch noch üblich.
  4. Der Tag hat eine alte Tradition als Feiertag: in Ägypten wurde die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore gefeiert, die Römer begingen ihn als Erscheinungstag des Herrschers als lebender Gott.
  5. Zum Brauchtum zählt auch der Dreikönigskuchen, ein Hefegebäck, in das eine Bohne eingebacken ist – wer sie erwischt, hat Glück im Jahr. In einigen Regionen trinkt man sich heute (vereinzelt auch am Vorabend) Stärke für das gesamte Jahr an, wofür Brauereien insbesondere in Süddeutschland spezielle Starkbiere brauen.
  6. Zum Brauchtum kann man inzwischen auch das alljährliche Dreikönigsspringen im Rahmen der Internationalen Vierschanzentournee zählen.
  7. Zudem ist die letzte der Rauhnächte, in der sich die Wilde Jagd zurückzieht und die Welt wieder sicher ist.
  8. Auch die alemannische Fasnacht beginnt heute.
  9. Viele Länder haben heute Feiertag, so z.B. Österreich, Liechtenstein, Spanien, Finnland, Italien, Polen und Griechenland. In Deutschland ist in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt heute arbeitsfrei, in der Schweiz in den Kantonen Schwyz, Tessin, Uri und Teilen Graubündens. In den anderen deutschen Bundesländern ist heute im Regelfall noch schulfrei (Weihnachtsferien).
  10. Rund um Dreikönig gibt es viele Wetterregeln, darunter: “Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Weinjahr.” oder “Ist bis Dreikönig kein Winter, folgt keiner dahinter.”

Wann beginnt das neue Jahrzehnt?

Mit dem Jahreswechsel von 2019 zu 2020 wird oft behauptet, jetzt beginnt ein neues Jahrzent. Das ist aber bei strenger Betrachtung ein Irrtum, das neue Jahrzehnt beginnt am 1. am Januar 2021.

Die Ordinalmethode

Grund dafür ist, dass da die Zählung der Jahrzehnte – wie auch die der Jahrhunderte und Jahrtausende – in unserem Gregorianischen Kalender mit dem Jahr 1 unserer Zeitrechnung beginnt. Die so gezählten Jahrzehnte beginnen also immer mit den Jahren mit einer 1 auf der Einerstelle. Im 21. Jahrhundert begann dementsprechend das erste Jahrzehnt am 1. Januar 2001 und endete somit am 31. Dezember 2010, das zweite begann dann am 1. Januar 2011 und endet dann am 31. Dezember 2020. Man spricht bei dieser Zählung von der ordinalen Methode oder einfach Ordinalmethode.

Diese Methode wird nicht nur von der Wisschenschaft und in der Geschichtsschreibung verwendet, sondern auch in der internationalen Politik, um Zeitspannen bestimmten Zielen zu widmen. Verwiesen sei z. B. auf die “Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder der Welt”, die von der UNO von Anfang 2001 bis Ende 2010 festgelegt wurde (United Nations General Assembly Session 53 Resolution A/RES/53/25 10 November 1998).

Der Streit ist ein Dauerbrenner

Das Thema scheint schon sehr alt zu sein, denn Meyers Großes Konversations-Lexikon (Band 10. Leipzig 1907, S. 152) schreibt dazu im Artikel zum Thema Jahrhundert:

Die Frage, ob ein neues Jahrhundert beispielsweise mit dem 1. Jan. 1900 oder 1901 beginnt, hat wiederholt die Geister lebhaft beschäftigt, ums Jahr 1700 sogar so stark, daß man mehrere Medaillen auf den Streit geprägt hat mit satirischen Inschriften, wie z. B.: »Hört doch Wunder, im Jahre 1700 wußten die Leuthe nicht, wie alt sie waren« etc. 1800 und 1900 hat sich der Streit wiederholt. Die einen sagen, das J., resp. Jahrzehnt beginnt, wenn die betreffende Stelle der Jahreszahl geändert wird, das Jahr 99 sei das letzte des vorigen Jahrhunderts; die andern sagen, die Zählung jedes neuen Zyklus beginne mit 1 und nicht mit 0. In der Praxis haben die Anhänger der erstern Auffassung stets recht behalten, denn man hat allemal das neue J. am 1. Jan. 1600, 1700, 1800, 1900 begrüßt, chronologisch ist das aber ein Irrtum. Die Möglichkeit einer Meinungsverschiedenheit entspringt aus der Frage: »Hat unsre Zeitrechnung mit einem Jahre Null oder mit dem Jahre Eins angefangen?« Die Chronologie läßt aber auf das Jahr 1 v. Chr unmittelbar das Jahr 1 n. Chr. folgen, ohne ein Jahr Null, wie es der mathematische Standpunkt erfordert, und wie es in der Astronomie gezählt wird. einzuschieben, folglich ist vom chronologischen Standpunkt der 1. Jan. 1901 der Neujahrstag des neuen Jahrhunderts gewesen.

Die Kardinalmethode – und mehr

Insbesondere in den USA wird im Alltagsgebrauch allerdings oft die Kardinalmethode verwendet, die die Jahre auf der Basis ihrer gemeinsamen Zehnerstelle gruppiert. Bei dieser Methode beginnt ein neues Jahrzehnt, wenn die dritte Ziffer eines Zahlenjahres wechselt (z.B. begannen die 1970er Jahre, als 1969 endete und das Jahr 1970 begann). Die Tatsache, dass es keine Jahreszahl Null gibt, wird bei dieser Methode allerdings einfach missachtet und sie ist wissenschaftlich daher nicht korrekt.

Übrigens, manche vermeintliche Jahrzehnte sind gar keine echten Jahrzehnte. Spricht man z.B. von den “60ern”, so sind kulturell die Jahre 1964 bis 1972 gemeint.

Letztlich ist es aber auch egal – denn an sich ist jede Periode von 10 Jahren ein Jahrzehnt.

10 Fakten über die Rheinbrücke Emmerich

  1. Die Rheinbrücke Emmerich ist die nördlichste deutsche Rheinbrücke.
  2. Sie verbindet Emmerich und Kleve.
  3. Sie befindet sich zwischen Rheinkilometer 853 und 854 bei Rheinkilometer 853,2.
  4. Sie hat zwei Fahr- und Standspuren sowie zwei Gehwege und ist Teil der Bundesstraße 220.
  5. Es handelt sich um eine echte Hängebrücke.
  6. Sie ist mit 803 m die längste Hängebrücke Deutschlands und hat mit 500 m die größte Stützweite einer Brücke in Deutschland.
  7. Sie wurde von Hein, Lehmann und Co. (Düsseldorf), damals zur Stumm-Gruppe gehörend, gebaut.
  8. Der Architekturprofessor Heinrich Bartmann wirkte bei der Gestaltung der Brücke mit.
  9. Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Franz Meyers, legte am 2. Mai 1962 den Grundstein und bereits am 3. September 1965 wurde die Emmericher Rheinbrücke eröffnet.
  10. Im Januar 2019 begann eine Sanierung der Brücke, die vier Jahre dauern und Stand 2019 Kosten in Höhe von 28 Millionen Euro verursachen soll.

Bild: Bernd Börnsen (@Medienzigarre)

10 Fakten über den Thomastag

  1. Am 21. Dezember ist der traditionelle Thomastag, der immer noch begangen wird, auch wenn das Fest des heiligen Thomas durch die katholische Kirche 1970 auf den 3. Juli verlegt wurde.
  2. Es ist der Gedenktag des Apostels Thomas, der einer der zwölf Jünger Jesu war.
  3. Die Thomasnacht ist die erste Rauhnacht. Um den Tag gibt es daher viele Bräuche und Aberglauben, die oft in vorchristlicher Tradition verwurzelt sind, da der Thomastag oft mit der Wintersonnenwende zusammenfällt.
  4. In einigen Regionen und bei vielen Studentenverbindungen wird heute abend heftig gefeiert, worauf z.B. die Bezeichnung “Durchspinn-Nacht” hinweist. Im Schwarzwald wird der Morgen nach der Thomasnacht “Kotzmorgen” genannt.
  5. In Bayern gibt es den Aberglauben, dass sich eine ledige Frau vor ihrem Bett nackt auf einen Schemel stellen und den Spruch “Betschemel i tritt di, heiliger Thomas i bitt di, lassmi sehn den Herzallerliebsten mein, in dieser heiligen Nacht!” aufsagen soll, sie sehe dann ihren künftigen Ehemann.
  6. Oft schlachten die Bauern heute das Weihnachtsschwein (Mettensau, Weihnächter), das speziell für die Weihnachtstage gemästet wurde.
  7. Manche germanische Neuheiden und Hexen feiern heute das Julfest, das aber auch am 25. Dezember oder dem tatsächlichen Tag der Wintersonnenwende begangen werden kann. Das Julfest, das aus dem Norden kommt, ist der vorchristliche Vorläufer des Weihnachtsfests. Gefeiert wird das Wiedererstarken der Sonne, da die Tage ab der Sonnenwende wieder länger werden. Es beginnt eine zwölftägige Friedenszeit, die Häuser werden mit immergrünen Zweigen geschmückt und auch Geschenke verteilt sowie Julfeuer angezündet. Leider wird das Fest in Deutschland oft von Rechtsextremen missbraucht, die sich damit dem “Germanentum” zuwenden wollen.
  8. In einigen westfriesischen und ostdeutschen Gemeinden beginnt am Thomastag ein zwölf Tage anhaltendes Glockengeläut, das ursprünglich die bösen Geister vertreiben sollte.
  9. In einigen Gemeinden in der Lüneburger Heide zogen Kinder und Jugendliche bis vor kurzem im “Thomsen” oder “Thomsen gehen” genannten Brauch musizierend und singend von Haus zu Haus und erhalten dafür Süßigkeiten. Dieser Brauch ist analog zum Martinssingen, dass in diesen Gemeinden nicht begangen wird. Das Thomsen ist in den letzten Jahren durch Halloween verdrängt worden und wird heute nur noch selten praktiziert.
  10. Rund un den Thomastag gibt es viele Bauernregeln wie “Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.”, “Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.” oder “Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahneschritt.”

Liste: Postcodes im Vereinigten Königreich

Hier finden Sie, welche Postcodes für welche Bereiche im Vereinigten Königreich stehen:

AB: Aberdeen
AL: St. Albans
B: Birmingham
BA: Bath
BB: Blackburn
BD: Bradford
BH: Bournemouth
BL: Bolton
BN: Brighton
BR: Bromley
BS: Bristol
BT: Belfast
CA: Carlisle
CB: Cambridge
CF: Cardiff
CH: Chester
CM: Chelmsford
CO: Colchester
CR: Croydon
CT: Canterbury
CV: Coventry
CW: Crewe
DA: Dartford
DD: Dundee
DE: Derby
DG: Dumfries
DH: Durham
DL: Darlington
DN: Doncaster
DT: Dorchester
DY: Dudley
E: London E
EC: London EC
EH: Edinburgh
EN: Enfield
EX: Exeter
FK: Falkirk
FY: Blackpool
G: Glasgow
GL: Gloucester
GU: Guildford
GY: Guernsey
HA: Harrow
HD: Huddersfield
HG: Harrogate
HP: Hemel Hempstead
HR: Hereford
HS: Western Isles
HU: Hull
HX: Halifax
IG: Ilford
IM: Isle Of Man
IP: Ipswich
IV: Inverness
JE: Jersey
KA: Kilmarnock
KT: Kingston Upon Thames
KW: Kirkwall
KY: Kirkcaldy
L: Liverpool
LA: Lancaster
LD: Llandrindod Wells
LE: Leicester
LL: Llandudno
LN: Lincoln
LS: Leeds
LU: Luton
M: Manchester
ME: Medway
MK: Milton Keynes
ML: Motherwell
N: London N
NE: Newcastle Upon Tyne
NG: Nottingham
NN: Northampton
NP: Newport
NR: Norwich
NW: London Nw
OL: Oldham
OX: Oxford
PA: Paisley
PE: Peterborough
PH: Perth
PL: Plymouth
PO: Portsmouth
PR: Preston
RG: Reading
RH: Redhill
RM: Romford
S: Sheffield
SA: Swansea
SE: London SE
SG: Stevenage
SK: Stockport
SL: Slough
SM: Sutton
SN: Swindon
SO: Southampton
SP: Salisbury
SR: Sunderland
SS: Southend-On-Sea
ST: Stoke-On-Trent
SW: London SW
SY: Shrewsbury
TA: Taunton
TD: Galashiels
TF: Telford
TN: Tonbridge
TQ: Torquay
TR: Truro
TS: Cleveland
TW: Twickenham
UB: Southall
W: London W
WA: Warrington
WC: London WC
WD: Watford
WF: Wakefield
WN: Wigan
WR: Worcester
WS: Walsall
WV: Wolverhampton
YO: York
ZE: Lerwick

Stand: Dezember 2019

Liste: Mehr oder weniger zweideutige Ortsnamen aus der ganzen Welt

Analândia

Muss man mehr sagen? Es handelt sich um eine Art Landkreis in Brasilien.

Anus

Ort in Frankreich (Burgund).

Balls Creek

Ort in Neufundland (Kanada).

Balls Cross

Und diesmal kreuzen die Hoden bei Petworth (UK).

Bang Sue

Hoffentlich möchte Sue das auch… (Ortsname in Thailand).

Beaverlick

Könnte man frei mit “Vagina lecken” übersetzen. Ist ein Ort in Kentucky.

Big Beaver

(“Große Vagina”)

Hier gibt es gleich zwei Orte: einen in Kanada, einen in Pennsylvania,

Big Bone

(“Großer Steifer”)

Ort in Kentucky (USA).

Big Butt Mountain

Dieser Berg in North Carolina muss einen großen Hintern haben…

Bitch Mountain

Wir wollen nicht wissen, wie dieser Berg drauf ist… (in der Nähe von New York)

Bitchfield

Ob es sich für Männer lohnt, in diesem britischen Ort Urlaub zu machen?

Bitsch

Der Ort im Wallis (Schweiz) hat hinsichtlich der Aussprache eine gewisse Ähnlichkeit mit dem englischen “Bitch” (Schlampe).

Bohner’s Lake

Boner steht für erigierten Penis und Bohner’s Lake ist ein Ort in Wisconsin (USA).

Blowhard

(Blase hart)

So heißt ein Ort in Australien.

Bra

(englisch für BH)

Ein Ort in Italien.

Butts

(Hintern)

Ein Ort in Georgia (USA).

Climax

(Höhepunkt, auch im Sinne von Orgasmus).

Diesen Ortsnamen gibt es einige male auf der Welt. Außer einer antiken Stadt in der Türkei einmal in Kanada, und gleich 15 mal in den USA. Die Gründe für die Benennungen sind ganz unterschiedlich. So ist Climax in Minnesota 1896 nach einer Kautabakmarke benannt worden und das Climax in Saskatchewan (Kanada) ist wiederum nach dem in Minnesota benannt.

Clitheroe

Wir wissen nicht, was der Held hier mit einer Klitoris angestellt hat, aber der Name des Ortes in England erinnert noch daran.

Cocking

Ort in Midhurst (UK).

Come by Chance

Ort in Neufundland (Kanada).

Condom

Ort in Frankreich. Der Name hat aber nichts mit dem Kondom zu tun, sondern heißt auf keltisch soviel wie “Markt am Zusammenfluss”.

Cumbum

Mehrere Orte in Indien und Pakistan heißen so. Wäre es englisch, hieße es soviel wie “Sperma-Hintern”.

Cumming

Ein Ort in Georgia (USA).

Dildo

Ort in Neufundland (Kanada).

Fickmühlen

Hier handelt es sich um einen Ortsteil von Bad Bederkesa.

Fingringhoe

Auch Fingeringhoe… Ort in Essex (ausgerechnet).

Fort Dick

(etwa “Fort Penis”)

Eine kleine Stadt in Del Norte County (Kalifornien, USA).

French Lick

Ort in Indiana (USA).

Fucking

Ort in Oberösterreich. Ist wahrscheinlich eine Gründung durch einen Franken namens Fukko.

Gay

Ort in Samara (Russland) – und einige Orte in den USA heißen auch so.

Gaylord

Ort un Michigan (USA).

Geilenkirchen

Ort bei Aachen. Der Name hat nichts mit “Geil” zu tun, sondern geht auf “Gelos Kirche” zurück. Gelo ist ein fränkischer Name.

Grand-Popo

Stadt in Benin.

Hairy Hill

(Haariger Hügel)

Hier handelt es sich um eine kleine Siedlung in Alberta (Kanada). Der Name kommt daher, dass hier auf den Hügeln immer wieder Bisonhaare gefunden wurden.

Happy Adventure

In Neufundland (Kanada) gibt es viele eigenartige Ortsnamen…

Hodenhagen

Gemeinde in Niedersachsen.

Hooker

(Hure, insbesondere Straßenhure)

Der Ort in Oklahoma ist eigentlich nach John “Hooker” Threlkeld
benannt.  In Bezug auf den Namen lautet das Motto der Stadt “It’s a location, not a vocation.” (Es ist ein Ort, keine Berufung).

Horneytown

(etwa “Geile Stadt”)

Ort in Georgia (USA),

Horní Police

Wäre dieser tschechische Ortsname englisch hieße es soviel wie “geile Polizei”.

King Dick’s Hole

Wir wollen nicht weiter spekulieren (Ort in England).

La Vagina

Bei La Vagina handelt es sich um einen kleinen Ort in der Toskana. Sie glauben es nicht? Hier ist der Link zu Google Maps.

Le Tampon

Ist ein Ort auf der Insel Réunion.

Longdong

Es gibt mehrere Orte in China, die so heißen wie der berühmte Porno Darsteller Long Dong Silver.

Loveladies

Was wohl in diesem Ort in New Jersey los ist? Jedenfalls gibt es hier Liebesdamen…

Lower Dicker

Was mit diesem Dick (Penis) passiert ist, wissen wir auch nicht genau… Auf jeden Fall heißt ein Ort in East Sussex so.

New Erection

Ob dieser Ort in Virginia (ausgerechnet…) sehr ausdauernd ist?

Pee

Auf englisch hieße der Ort in Liberia “Pipi oder “pissen”.

Pee Pee Island

Neufundland (Kanada) – mal wieder…

Penistone

Hihi, er hat Penis gesagt. Hier handelt es sich um einen Ort in England.

Petting

Ort in Bayern.

Piss Pot

Dieser Pisspot ist eine Insel in West Virginia.

Pissy

Ein Ort in Burkina Faso.

Pleasureville

Der Name dieses Ortes in Kentucky (USA) verspricht Spaß…

Poo

Der Name des Ortes in Indien wird direkt nichts mit dem englischen Wort für Ausscheidungen zu tun haben. Bei Poo Poo Point in Washington sind wir uns da nicht so sicher.

Porno

Ein Ort in Nigeria.

Prickwillow

Prick ist umgangssprachlich für den Penis. Und so heißt ein Ort in England.

Pussy

Ein Ort in Auvergne-Rhône-Alpes (Frankreich).

Rectum

Ort in den Niederlanden.

Reddick

(Roter Penis)

Ob es jemand in dieser Stadt in Florida etwas zu heftig getrieben hat?

Slut

Ort in Västernorrlands län Sweden. Wäre es englisch, hieße es “Schlampe”.

Sucker Lake

Ein See in Ontario.

Superior Bottom

Jemand scheint hier in dem Ort in Kentucky einen super Hintern gehabt zu haben…

Swallow Hill

Fragen Sie nicht weiter. Hier handelt es sich um einen Ort in Delaware.

Three Way

(Dreier)

Mehrere Orte in den USA heißen so, z.B. in Arizona und ausgerechnet in Virginia.

Tit

Ort in Algerien.

Titting

Ort in Bayern.

Tittmoning

Nicht weit von Fucking und Petting entfernt liegt Tittmoning in Bayern.

Tittybong

Der Ort Tittybong in Victoria (Australien) hatte 2016 noch drei Einwohner.

Weener

Hier handelt es sich um einen Ort in den Niederlanden. Spricht man den Namen englisch aus, hört es sich an wie “Wiener”, was einSlang Ausdruck für den Penis ist.

Wichsenstein

Ein nicht ganz so bekannter Ortsname in Franken (Bayern).

Wideopen

Ob man hier immer bereit ist? Es handelt sich um einen Ort in UK.

Wixhausen

Ein Stadtteil ausgerechnet von Darmstadt.

 

Liste: Herkunft der Namen der deutschen Großstädte

In dieser Liste finden Sie die Namensherkunft der Deutscher Großstädte:

Aachen

Im weitesten Sinne von Aqua (lat. Wasser), in Bezug auf die heißen Quellen dort.

Augsburg

Der Name kommt von Augusta Vindelicum, dem römischen Heerlager, aus dem sich die Stadt entwickelte.

Bergisch Gladbach

Der Namensteil Bergisch kommt von den Grafen von Berg, bei Gladbach handelt es sich um einen veränderten, “glattgemachten” Bach, die Strunde.

Berlin

Vom slawischen “br’lo” bzw. “berlo”, was soviel wie “Sumpf” oder “Morast” bedeutet.

Bielefeld

Im Mittelalter hieß die Region schon “Bylenvelde”, wobei “Biele” für einen Steinbruch oder auch für die hier vorhandene Einbuchtung des Teutoburger Waldes stehen kann.

Bochum

Hier müsse einst ausgedehnte Buchenwälder gewesen sein, denn darauf deutet der Name hin. Bochum heißt “Buchenheim”.

Bonn

Der Name hat wahrscheinlich keltischen Ursprung und bedeutet soviel wie “Gründung”. Zwischenzeitlich wurde die Stadt auch Verona genannt. Dies und mehr erfahren Sie hier.

Bottrop

Kommt von Borthorpe, was “Dorf am Hügel” bedeutet.

Braunschweig

Der urspüngliche Name “Brūnes-wīk” deutet darauf hin, dass an dieser Stelle eine Siedlung durch Brandrodung geschaffen wurde.

Bremen

Dieser Name rührt wahrscheinlich vom altsächsischen/mittelniederdeutschen Wortes “brem” her‚ was Einfassung und Rand bedeutet. Es gab hier also eine eingefasste Siedlung.

Bremerhaven

Die Herkunft des Namens der 1827 gegründeten Stadt ist ganz einfach: es handelt sich um den Hafen von Bremen.

Chemnitz

Die Stadt ist nach dem gleichnamigen Fluss benannt, dessen Name kommt wiederum vom sorbischen “Kamenica”, was Steinbach bedeutet.

Cottbus

Der Name der Metropole der Sorben bezieht sich auf ihren sorbischen Gründer; es war einmal die “Siedlung des Chóśebud”.

Darmstadt

Nein, es hat nichts mit dem Körperteil zu tun. Die genaue Herkunft des Namens ist allerdings ungeklärt. Möglicherweise kommt es von “Dar mont” (altcymrisch, Eichenberg) oder wurde nach einem Darimund benannt. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Erklärungsversuche, von denen keiner wirklich zu überzeugen vermag.

Dortmund

Auch Dortmund macht es in Hinblick auf die Namensherskunft schwierig. Nach einer Theorie könnte es ursprünglich die “Siedlung am gurgelnden Gewässer” gewesen sein, nach anderer der “Berg mit einer Kerbe” oder auch die Stadt der drei Mauern gewesen sein.

Dresden

Der Name Dresden ist ebenfalls sorbisch und kommt von “Drežďany”, was Sumpf- oder Auenwaldbewohner heißt.

Duisburg

Hier ist unklar ob der Name ursprünglich soviel wie “Burg auf dem Hügel” oder “Burg im Überschwemmungsgebiet” bedeutet.

Düsseldorf

Der Name leitet sich vom Fluß “Düssel” her, was “die Rauschende” bedeutet.

Erfurt

Auch der Name Erfurt hat mit einem Fluß zu tun. Die den Ort durchfließende Gera hieß früher zumindest in diesem Abschnitt anders, es handelt sich um eine Furt an der Erpesa (“die Dunkelbraune”).

Erlangen

Die Herkunft des Namens ist nicht geklärt, es gibt sogar keine stichhaltige Theorie. Teilweise wird versucht, diesen auf Erlen zurückzuführen oder auf einen Anger (Wiesengrund) zurückzuführen.

Essen

Die Stadt Essen geht auf ein im 9. Jahrhundert gegründetes Frauenstift zurück, das auf dem Grund einer Adelsfamilie errichtet wurde. Der Name des Gebiets war “Astnidhi”.

Frankfurt am Main

Hier gab es eine von den Franken genutzte Furt.

Freiburg im Breisgau

Wie der Name schon sagt: es handelt sich hierbei um eine Freie Stadt (Burg).

Fürth

Der Name geht auf eine Furt an der Rednitz zurück.

Gelsenkirchen

Die Stadt taucht als “Gelstenkerken” oder “Geilistirinkirkin” im Mittelalter auf. Die erste Variante heißt Kirche bei den Siedlern im Bruchland, die zweite Variante etwa “Kirche (am Bach) der üppigen Stiere”.

Göttingen

Der Name der Stadt kommt von “Gutingi”, dies war ein Dorf an dem Bach “Gute” oder “Gote”.

Hagen

Hier gibt es zwei Theorien: zur Namensherkunft Entweder es kommt von “Hafen” oder von “Hag”, also einem mit Büschen o.ä. befriedeten Bereich.

Halle an der Saale

Der Namenszusatz “an der Saale” ist klar, anders aber “Halle” selbst. Die verbreitete These, dies habe etwas mit Salz zu tun, ist wohl sprachwissenschaftlich nicht haltbar. Wahrscheinlich dürfte der Name auf ein indogermanisches Wort für Abhang oder Senke zurückzuführen sein.

Hamburg

Auch der Ursprung des Namens “Hamburg” ist nicht zweifelsfrei geklärt. Am wahrscheinlichsten gilt, dass es hier eine “Hamme” gab, was ein geschützter – z.B. von Moor umgebener – trockener Bereich ist. Hier entstand dann eine Siedlung (Burg).

Hamm

Hamm ist eine im 13. Jahrhundert gegründete Planstadt. Der Name dürfte auf eine alte Flurbezeichnung zurückgehen. Die Ursprünge der Stadt liegen an einer Landspitze der Lippe und der Einmündung der Ahse, also an einer von Wasser geschützten trockenen Stelle, einer Hamme – wie bei Hamburg.

Hannover

Wahrscheinlich kommt der Name von “Honovere” was in etwas “am hohen Ufer” (der Leine) bedeutet.

Heidelberg

Ganz herrschende Meinung ist inzwischen. dass der Name von einer Heide auf einem Berg herrührt.

Heilbronn

Hier muss es einmal eine Quelle mit heilsamen Wirkungen gegeben haben.

Herne

Die Namensherkunft liegt wohl im althochdeutschen “haranni” begründet, was soviel wie “Siedlung auf der Anhöhe” heißt.

Hildesheim

Namensgebeber ist wahrscheinlich ein “Hildwin”, der hier einmal lebte und größere Bedeutung gehabt haben muss.

Ingolstadt

Der Name zeigt, dass hier einmal Franken gesiedelt haben müssen, der Name geht auf den fränkischen Namen “Ingold” zurück.

Jena

Die Herkunft des Namens ist unsicher. Möglicherweise kommt es vom Namen Janus oder Jani (Jan), möglicherweise aber auch von “Jahn”, was ein alter Begriff für Flurbereiche oder auch Wege aus dem Weinbau ist. Klären lassen wird sich dies nicht mehr.

Karlsruhe

Bei der heutigen Gerichtsstadt handelt es sich um eine von Karl Wilhelm, Markgraf von Baden-Durlach, gegründete Planstadt. Der Name bezieht sich auf ihn.

Kassel

Bei Kassel ist unklar, ob der Name römischen oder germanischen Ursprungs ist. Wäre er römisch, käme er von Kastell, wäre er germanisch, wäre er eine Zusammensetzung von “Kas” und “seli”, was dann Gebäude in der Mulde hieße. Passen würde beides.

Kiel

Der Name Kiel kommt von Keil und bezieht sich auf die Form der Kieler Bucht (Förde).

Koblenz

Der römische Name war ürsprüngliche “Confluentes” (die Zusammenfließenden), was sich auf die Mündung der Mosel in den Rhein bezieht. Im Dialekt – “Kowelenz” – wird dies noch deutlicher.

Köln

Die Stadt am Rhein hieß bei den Römern “Colonia Claudia Ara Agrippinensium”. Aus Colonia entwickelte sich Coellen, Cöllen, Cölln, Cöln und schließlich Köln.

Krefeld

Der Name der Stadt Krefeld geht vermutlich auf “Krinvelde” zurück, was Krähenfeld bedeutet.

Leipzig

Der Ortsnamen Leipzig leitet sich vom sorbischen Wort “Lipsk” ab, was “Ort der Linden” bedeutet.

Leverkusen

Die Stadt ist nach dem Apotheker und Chemieunternehmer Carl Leverkus benannt, der von der Hofschaft Leverkusen abstammt. Leverkus gründete bei Wiesdorf am Rhein im 19. Jahrhundert eine Chemiefabrik und gab der Arbeitersiedlung den Namen Leverkusen.

Lübeck

Der Name Lübeck ist slawischen Ursprungs und kommt von “Liubice”, was die  “Siedlung der Nachkommen des L’ubomir” bedeutet. Die Theorie, es komme von “Liubice” im Sinne von “die Liebliche” ist zwar schön, wird heute aber nicht mehr vertreten.

Ludwigshafen

Der Hafen des ursprünglichen Mannheimer Brückenkopfs wurde 1843 zu Ehren von König Ludwig I. von Bayern in Ludwigshafen umbenannt.

Magdeburg

Bei Magdeburg ist der Ortsname ebenfalls strittig – es könnte für “mächtige Burg” oder “Burg der Jungfrauen” stehen.

Mainz

Der Name Mainz hat sich aus “Mogontiacum” entwickelt, was “Land des Mogon” bedeutet; dieser war ein keltischer Gott. Zwischenstufen des Namens waren Moguntia, Magantia, Mogancia, Maguntia, Magontia, Moguntie, Magonta, Magontie, Maguntiam, Maiansa, Meginze, Menze, Meynce, Meintz, Maentze, Meintze, Mayntz, Mayence  und letztlich eben Mainz.

Mannheim

Hier ist es einfach: Mannheim ist das “Heim des Manno”.

Moers

Der Stadtname leitet sich von Moor ab.

Mönchengladbach

Der erste Teil des Ortsnamens – Mönchen – kommt tatsächlich von den hier schon seit dem 10. Jahrhundert siedelnden Mönchen. Gladbach bezieht sich auf den Gladbach, wobei der Name darauf hinweist, dass das Gewässer entweder sehr ruhig oder in irgendeiner Form beruhigt wurde. Den Gladbach gibt es nicht mehr.

Mühlheim an der Ruhr

Auch bei diesem Ortsnamen muss man kein Wissenschaftler sein. Hier gab es einmal viele oder eine sehr bedeutende Mühle.

München

Siehe Mönchengladbach – der Name München deutet darauf hin, dass hier ursprünglich Mönche siedelten.

Münster

Auch der Name Münster geht auf Mönche zurück. Hier gab es schon im 8. Jahrhundert ein “Monestarium”, also Kloster.

Neuss

Die Stadt Neuss ist nicht nur für ihr Schützenfest bekannt, sondern ist auch eine der ältesten Städte Deutschlands. Der Name geht auf das römische Lager “Castrum Novaesium” zurück.

Nürnberg

Der Name der alten Reichsstadt ist erstmals als “Nuorenberc” überliefert. Dies kommt entweder von “nor” für “steiniger Fels” oder von dem Personennamen Noro.

Oberhausen

Die Stadt Oberhausen hat ihren Namen von dem gleichnamigen Schloss des Grafen Westerholt.

Offenbach am Main

Der Name Offenbach kommt wahrscheinlich von “Avenbach”, also einem Bach an einer Aue.

Oldenburg (Oldb)

Oldenburg geht auf den Namen “Aldenburg” zurück.

Osnabrück

“Osna” ist ein alter Name zumindest eines Teilabschnitts der Hase. An der Stelle, an der Osnabrück entstand, gab es eine Brücke darüber.

Paderborn

Der Name Paderborn weist darauf hin, dass die Pader hier entspringt.

Pforzheim

Die Stadt geht auf eine alte römische Siedlung an der Enz zurück, die einen Hafen hatte. Von diesem “Portus” leitet sich auch der Name Pforzheim ab.

Potsdam

Die Stadt Potsdam heißt auf sorbisch “Podstupim”, was “Vorposten” bedeutet.

Recklinghausen

Der Name der Stadt war im 12. Jahrhundert “Ricoldinchuson”.

Regensburg

Der Name Regensburg geht indirekt auf den Fluss Regen zurück – genauer gesagt entwickelte er sich aus dem Namen des römischen Lagers “Castra Regina”.

Remscheid

Eine Scheid ist immer eine Trennung, also z.B. eine Wasserscheide oder ein Höhenrücken.

Reutlingen

Die Stadt Reutlingen hieß früher “Rutelingin”, das deutet darauf hin, dass es die Gründung durch einen Alemannen namens Rutilo (Rudolf) war.

Rostock

Der Name Rostock stammt schon aus dem 7. Jahrhundert, ist slawischen Ursprungs und bezieht sich auf das Mündungsdelta der Warnow: rastokŭ. Hier geht der Fluß (tok) auseinander (roz).

Saarbrücken

Der Name bezieht sich auf einen Übergang der Saar.

Salzgitter

Am Namen erkennt man, dass es hier schon früh Salzabbau gab.

Siegen

Der Name der Stadt Siegen kommt vom Fluß Sieg. Dieser wiederum geht auf das keltische “Sikkere” zurück, was “schnelles Gewässer” bedeutet.

Solingen

“Sol” steht für ein morastiges Gebiet.

Stuttgart

Die Stadt hieß “Stuotgarte”. Der Name setzte sich aus Garten und Stuot (Pferdeherde, vergleiche StuteStuttgart ist also ein “Pferdegarten”.

Trier

Trier ist eine der ältesten deutschen Städte – wenn nicht die älteste. Der Name leitet sich von “Augusta Treverorum” ab, was die “Stadt des Augustus im Land der Trever” bedeutet.

Ulm

Ulm kommt von “Hulma”, was ein alter Gewässername ist. Wahrscheinlich wurde dieser gewählt, da hier die Blau in die Donau fließt.

Wiesbaden

Hier standen bei der Namensgebung die schon von den Römern geschätzten heißen Quellen Namenspate – “Bäder” in der Wiese.

Wolfsburg

Die Planstadt aus dem 20. Jahrhundert hieß bis 1945 “Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben”. Die Stadt wurde dann nach der seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesenen Wolfsburg benannt, deren Name selbsterklärend ist. Anders als viele vermuten gibt es also keinen NS Bezug.

Wuppertal

Der Name von Barmen-Elberfeld wurde Jahr 1930 nach einer Bürgerbefragung in Wuppertal geändert und bezeichnet ganz einfach die geografische Lage der Stadt.

Würzburg

Hier gibt es vier verbreitete Theorien:  Die Burg (Stadt) am kräuterreichen Platz (Wurz), auf einem Berg, an der Verehrungsstätte einer keltischen Göttin (wirc für keltisch Jungfrau) oder eines keltischen Anführers. Als Wahrscheinlich gilt die Kräuter-Variante; die Stadt wurde auch “Herbipolis” genannt.

Liste: Orte, in denene Franz von Papen Ehrenbürger war

Hier finden Sie eine Liste der Orte, in denen Franz von Papen Ehrenbürger war oder noch ist:

Werl

1933–1945

Wer (Kreis Soest im Regierungsbezirk Arnsberg) ist die Heimatstadt von von Papen.

Die Ehrenbürgerwürde wurde 1945 aberkannt.

Olpe

1933–1946

Iburg

1933–1948

Dülmen

1933–2010

von Papen wurde 2010 zusammen mit Adolf Hitler und Paul von Hindenburg von der Liste der Ehrenbürger gestrichen.

Merfeld

1933–2010

Merfeld ist inzwischen ein Teil von Dülmen.

Frankenholz

1933-

Wallerfangen

1933-