Was bedeutet Saufdruck?

Saufdruck ist das unstillbare Verlangen, Alkohol trinken zu müssen.

Inzwischen ist der Begriff Craving gebräuchlich. Dort finden Sie mehr zum Thema Saufdruck.

Liste: Die vier Haupttugenden nach Cicero

Laut Ciceros Schrift „De officiis“ (Über die Pflichten) sind die vier Tugenden:

  • Gerechtigkeit (iustitia),
  • Mäßigung (temperantia),
  • Tapferkeit und Hochsinn (fortitudo, magnitudo animi bzw. virtus)
  • Weisheit oder Klugheit (sapientia bzw. prudentia).

Globuli gegen Alkoholismus?

Wer mit einer Alkoholsucht zu kämpfen hat, wird jeden Strohhalm ergreifen wollen, um dieser zu entkommen. Und da auch sonst viele Menschen auf Globuli und homöopathische Mittel schwören, landen diese dann vielleicht auch bei Seiten und Therapeuten, die Globuli gegen die Sucht und gegen Symptome dieser empfehlen.

So soll z.B. Arsenicum Album (D12) gegen Probleme beim Entzug helfen, Lachesis mutus (D12) gegen Gelegenheitstrinken und Lycopodium (D12) gegen chronischen Alkoholismus. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Nun ist es bei allen Globuli gleich: Eine Wirkung über den Placebo Effekt hinaus ist nicht nachgewiesen, letztlich handelt es sich nur um Zuckerkügelchen.

Allerdings: Der Placebo Effekt kann gerade bei Suchterkrankungen eine starke Wirkung entfalten. Wenn Sie das Gefühl haben, das Ritual der Einnahme von Globuli hilft Ihnen z.B. gegen Craving, dann nehmen Sie diese auch ein.  Und wenn Sie jemanden in Ihrem Umfeld haben, der sich jeder Behandlung verweigert, aber auf Homöopathie schwört, lassen Sie diesen mit einem Heilpraktiker über seine Suchtproblematik reden.

Der Besuch beim Heilpraktiker kann sogar hilfreich sein, wenn Sie sonst niemanden finden, mit dem Sie über Ihr Alkoholproblem reden können.  Und auch wenn man sich hier in einem Grenzbereich befindet: Wer hilft, hat Recht.

Anstatt gar nichts gegen seine Alkoholsucht zu tun, kann es also sinnvoll sein, auch zu solch unkonventionellen Mitteln zu greifen.

Dieser Beitrag gehört zu unserer Schwerpunktreihe Alkoholismus.

10 Fakten über Kirchheim unter Teck

  1. Kirchheim unter Teck ist eine Mittelstadt in Baden-Württemberg mit rund 41.000 Einwohnern. Die Orte Lindorf, Ötlingen, Jesingen und Nabern sind Stadtteile der Großen Kreisstadt Kirchheim.
  2. Kirchheim liegt ca. 25 km südöstlich von Stuttgart, man kommt von dort und von Esslingen aus gut mit der S1 hin, die Autobahn A8 ist ebenfalls nicht weit.
  3. Der Ursprung des Namenzusatzes „unter Teck“ ist umstritten. Wahrscheinlich kommt er von der Burg Teck, „unter“ der Kirchheim liegt. Zudem lag Kirchheim „unter“ der Herrschaft der Herzöge von Teck.
  4. Kirchheim wurde 960 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte, seit dem 14. Jahrhundert gehört es zu Württemberg.
  5. Herders Conversationslexikon von 1854 schreibt über die Stadt: „württemberg. Oberamtsstadt südöstl. von Stuttgart mit 5700 E., königl. Schlosse, Fabriken für Baumwolle und Fortepianos, Wollemarkt.“
  6. Auch heute noch gibt es bekannteste Unternehmen mit Sitz in Kirchheim unter Teck. So der Sitzhersteller Recaro, Graupner Modellbau, der Wander- und Skistockhersteller Leki und Schempp-Hirth Flugzeugbau.
  7. Die Stadt verführt mit einer sehenswerten historische Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern, Kirchen und dem besagten Schloss (Bild). Auch die Gegend und die umliegenden Burgruinen sind sehr romantisch.
  8. Sogar Stuttgarter kommen am Wochenende in „Die Milchbar“ in der Max-Eyth-Straße, wo Freitags oft HipHop und Samstags meist House gespielt wird.
  9. Zu den Söhnen und Töchtern der Stadt zählen Johann Scheubel, der Wegbereiter der Algebra in Europa, der Verschwörer des 20. Juli und spätere CDU Politiker Eugen Gerstenmaier und die Kuntsmalerin Anna Maria Benz.
  10. Mehr Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Stadt, kirchheim-teck.de.

Was ist eine Alkoholallergie?

Manche Menschen haben schon nach wenigen Schlucken eines alkoholischen Getränks Symptome, die wie bei einer typischen Allergie sind – Kopfschmerzen, die Nase geht zu oder fängt an zu laufen, Niesen und mehr.

Daher spricht man dann oft von einer Alkoholallergie, für die es sogar einen ICD-10 Code gibt, T78.4.

Die Bezeichnung ist aber irreführend, denn nicht Ethanol löst die Beschwerden aus, sondern andere Inhaltsstoffe in Wein oder Bier, oft Histamin. Aber auch andere Inhaltsstoffe in alkoholischen Getränken können allergische Beschwerden auslösen.

10 Fakten zum Valentinstag

Hier finden Sie 10 Fakten rund um den Valentinstag.

  1. Der Valentinstag immer am 14. Februar, dem Namenstag des heiligen Valentin, den es so als einzelne Person möglicherweise aber nie gab.
  2. Der Tag hat sich als einer der wichtigsten Tage für Liebende weltweit etabliert.
  3. In Deutschland schenken heute vorwiegend Männer ihrer Angebeteten Blumen, Süßigkeiten oder auch andere kleine Geschenke.
  4. Der Brauch stammt wahrscheinlich aus England und war dort schon im 14. Jahrhundert beliebt, wie das Gedicht „Parliament of Fowls“ von Geoffrey Chaucer belegt, in dem sich die Vögel am Valentinstag treffen, um ihre Partner zu finden. In Verbindung mit Blumen steht der Tag seit dem 17. Jahrhundert.
  5. Valentinsgedichte waren im englischen Sprachraum schon früh sehr beliebt. So ist ein Valentinsgedicht auch der Ursprung für die bekannten „Rosen sind rot Gedichte„.
    „She bath’d with roses red, and violets blew, And all the sweetest flowres, that in the forrest grew.“ (Edmund Spenser: The Faerie Queene, 1590)
  6. Von England aus kam der Valentinstag in die USA, wo man sich in erster Linie Postkarten mit Liebesbekundungen schreibt. Die U.S. Greeting Card Association schätzt, dass in den Vereinigten Staaten rund 200 Millionen Grußkarten zum Valentinstag versendet werden. Wenn die Valentinstagstauschkarten aus der Schulpraxis mit einbezogen werden, erhöht sich die Anzahl auf rund 1 Milliarde!
  7. Von den USA aus kam der Valentinstag nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland, wo 1950 in Nürnberg der erste Valentinsball veranstaltet wurde.
  8. Inzwischen ist der Valentinstag fast auf der ganzen Welt verbreitet, freilich mit unterschiedlichen Ausprägungen. So schenkt man sich in in asiatischen Ländern meist Schokolade, in Finnland macht man sich anonym kleine Geschenke und aus Italien stammt der Brauch der Liebesschlösser, die verliebte Paare an Brücken festmachen und dann die Schlüssel ins Wasser werfen, damit diese auf ewig bleiben.
  9. Oft wird angenommen, der Valentinstag steht in Verbindung mit den Lupercalien, einem römischen Fruchtbarkeitsfest, das am 15. Februar begangen wurde. Dafür gibt es aber keine Belege. Allerdings wurde der Valentinstag in einigen Regionen früher als Frühlingsfest begangen.
  10. Die Feier des Valentinstags wurde in Indonesien, Pakistan und Saudi-Arabien verboten, da der Feiertag mit der islamischen Kultur in Konflikt stehe Seit 2009 sind bestimmte Praktiken im Zusammenhang mit dem Valentinstag – wie das Verschenken von Blumen, Karten oder anderen Geschenken, die an den Valentinstag erinnern – im Iran verboten

Selbsttest: Alkoholabhängigkeit nach ICD-10

Mit diesem einfachen Test können Sie selbst feststellen, ob Sie nach den ICD-10 Kriterien alkoholabhängig sind. Wir empfehlen ansonsten noch die Absolvierung des LAST Tests, ob ein in Ansätzen problematischer Konsum vorliegt.

„Selbsttest: Alkoholabhängigkeit nach ICD-10“ weiterlesen

Ab wann ist man genau ein Alkoholiker? Die medizinische Definition

Die ICD-10 definiert sechs Kriterien, um die Diagnose eines Abhängigkeitssyndroms (F10.2) stellen zu können. Von diesen müssen drei oder mehr mindestens einen Monat lang oder – bei kürzerer Dauer – innerhalb eines Jahres wiederholt gleichzeitig vorhanden sein:

  1. Starkes Verlangen, Alkohol zu trinken, das sog. Craving.
  2. Verminderte Kontrollfähigkeit hinsichtlich des Beginns, der Menge und/oder Ende des Konsums – man trinkt früher als man will, mehr und kann nicht aufhören.
  3. Es treten körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumstopp oder Konsumreduktion auf, z.B. Schwitzen oder Herzrasen.
  4. Nachweis einer Toleranz gegenüber Alkohol: um die gewünschte Rauschwirkung hervorzurufen, sind zunehmend größere Mengen erforderlich.
  5. Einengung des Denkens auf Alkohol. Diese äußert sich in der Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Alkoholkonsums.
  6. Anhaltender Substanzkonsum trotz gesundheitlicher und sozialer Folgeschäden für den Konsumenten, obwohl der Betroffene sich über die Art und das Ausmaß des Schadens bewusst ist oder bewusst sein könnte (z. B. Leberkrankheiten wie Leberzirrhose, eine Verschlechterung der kognitiven Funktionen, Verlust des Führerscheins oder Arbeitsplatzes, Trennung des Lebenspartners, Rückzug des Bekannten- und Freundeskreises etc.)

Hier können Sie eine vereinfachte Version dieses Selbsttests mit Auswertung vornehmen.

Was bedeutet Craving?

„Craving“ ist englisch und bedeutet wörtlich „Begierde“ oder „Verlangen“. Es allerdings auch ein Fachterminus, der das Substanzverlangen bei einer Suchterkrankung bezeichnet.

„Craving“ oder „constant craving“ umschreibt das kontinuierliche und nahezu unbezwingbare Verlangen eines Suchtkranken, sein Suchtmittel konsumieren zu wollen und ist entscheidend für das Vorliegend eines Abhängigkeits- und Entzugssyndroms. Ziel der Begierde können z.B. Zigaretten bei der Nikotinabhängigkeit, Alkohol bei Zigaretten aber auch die Gier nach kalorienreichen Nahrungsmitteln bei Fettleibigkeit sein.

Wie lange das Craving nach dem Absetzen anhält, ist bei den verschiedenen Suchtmitteln sehr unterschiedlich. Bei der Raucherentwöhnung wird beispielsweise nach etwa 6-12 Monaten eine wesentliche Erleichterung erreicht, doch kann das Verlangen auch noch viele Jahre nach der Entwöhnung vorübergehend auftreten.

Das Verlangen kann durch den Anblick von Gegenständen oder das Erleben von Momenten ausgelöst werden, die mit der Droge oder ihrem Konsum in Verbindung gebracht werden, und dieses Phänomen, das als postakutes Entzugssyndrom bezeichnet wird, kann bei einigen Drogen den Rest des Lebens andauern. Beim Alkoholentzugssyndrom bessert sich der Zustand allmählich über einen Zeitraum von Monaten, in schweren Fällen möglicherweise aber auch erst nach Jahren.

Liste: Die 10 höchsten Berge in Kalifornien

Hier finden Sie eine Liste der 10 höchste Berge in Kalifornien.

  1. Mount Whitney (Bild)
    Sierra Nevada, 4.421 m
  2. Mount Williamson
    Sierra Nevada, 4.383 m
  3. White Mountain Peak
    White Mountains, 4.344 m
  4. North Palisade
    Sierra Nevada, 4.343 m
  5. Mount Shasta
    Kaskadenkette (Cascade Range), 4.321.8 m
  6. Mount Humphreys
    Sierra Nevada, 4.265 m
  7. Mount Keith
    Sierra Nevada, 4.262 m
  8. Mount Darwin
    Sierra Nevada, 4.218 m
  9. Mount Kaweah
    Sierra Nevada, 4.209 m
  10. Mount Morgan
    Sierra Nevada, 4.193.4 m

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