Liste: Bislang unentschlüsselte Manuskripte, Bücher, andere Texte und Schriftsysteme

Hier entsteht eine Liste mit bislang unentschlüsselten Schriftsystemen, Manuskripten, Büchern und anderen Texten.

Axt von Arkalochori

Byblos Schrift

Cascajal-Stein

Codex Rohonczi

Codex Seraphinianus
Eigentlich ein modernes Kunstprojekt, erhältlich bei Amazon.

Diskos von Phaistos

Indusschrift

Issyk-Baktrien-Schrift

Jiahu-Schrift

Kohi Schrift

Kretische Hieroglyphen

Kryptogramm von Olivier Le Vasseur (La Buse Schatz)

Kypro-minoische Schrift

Linearschrift A

Nova N 176

Rongorongo

Tontafeln von Tărtăria

Vinča-Zeichen

Voynich-Manuskript
Wenn Sie es selbst mit einer Übersetzung versuchen wollen – das Manuskript ist bei Amazon erhältlich.

Bild oben: Pixabay. Keine Geheimschrift, sondern nur ein Holzwurm.

Plansprache: Babm

Babm (ausgesprochen [bɔˈɑːbɔmu]) ist eine internationale Hilfssprache, die von dem japanischen Philosophen Rikichi [Fuishiki] Okamoto (1885-1963) geschaffen wurde.

Okamoto veröffentlichte die Sprache erstmals 1962 in seinem Buch “The Simplest Universal Auxiliary Language Babm”, aber die Sprache hat sich nicht einmal innerhalb der konstruierten Sprachgemeinschaft durchgesetzt und hat keine bekannten aktuellen Sprecher.

Die Sprache verwendet die lateinische Schrift als Silbenschrift und besitzt keine Artikel oder Hilfsverben. Jeder Buchstabe markiert eine ganze Silbe und nicht nur ein einzelnes Phonem. Babm folgt einem klangbasierten Regelsatz, den Okamoto in seinem Buch skizziert. Er stellt fest: “Substantive werden aus drei Konsonanten und einem Vokal geprägt, Verben aus einem oder zwei Vokalen zwischen zwei Konsonanten am Anfang und am Ende. Adjektive, Adverbien, Pronomen, Ziffern und Propositionen haben jeweils ihre eigene eigentümliche Form”.

Die Sprache hat mit einigen künstlichen Sprachen des 17. Jahrhunderts ein übergeordnetes Interesse an der Taxonomie und der Bereitstellung einer universell konsistenten Reihe von Namen für Chemikalien usw. gemeinsam;

Okamoto hoffte, dass diese “einfache” Sprache universell nützlich werden würde.

Plansprache: Ro

Ro ist eine a priori konstruierte Sprache, die von Rev. Edward Powell Foster ab 1904 geschaffen wurde. Forster lebte von 1853 bis 1937 in den USA.

In Ro werden Wörter unter Verwendung eines Kategoriesystems konstruiert. Zum Beispiel bedeuten alle Wörter, die mit “bofo-” beginnen, Farben; das Wort für Rot ist “bofoc”, und Gelb ist “bofofof”. Foster versuchte nicht einfach, eine bessere Sprache im Allgemeinen zu entwerfen, sondern seine Sprache für ein Gestaltungskriterium zu optimieren: die Erkennbarkeit unbekannter Wörter. Foster schrieb über Ro:

Ro begann nicht mit dem Versuch, irgendeine andere Sprache zu rivalisieren oder zu verdrängen, sei sie nun natürlich oder künstlich, noch wurde sie von einem von ihnen vorgeschlagen. Unerwartet kam der Gedanke auf: “Wie merkwürdig ist es doch, dass es in der Erscheinung eines geschriebenen oder gedruckten Wortes nichts gibt, das auch nur den geringsten Hinweis auf seine Bedeutung gibt. Warum sollte ein Wort kein Bild sein? Ein neues, noch nie zuvor gesehenes Wort würde dann, wie ein zum ersten Mal gesehenes Gemälde, dem Auge zumindest einen Teil der Bedeutung vermitteln.

Nachdem er etwa zwei Jahre lang an der Sprache gearbeitet hatte, veröffentlichte Foster 1906 die erste Broschüre über Ro. Die Herausgabe von Ro-Zeitschriften wurde von mehreren amerikanischen Sponsoren, insbesondere aus der Gegend von Marietta, Ohio, unterstützt, darunter Melvil Dewey, Erfinder der Dewey-Dezimalklassifikation (ein weiterer Versuch, menschliches Wissen zu kategorisieren), Vizepräsident Charles G. Dawes, George White, der Ro im Kongressprotokoll erwähnte und Alice Vanderbilt Morris von der IALA. Mehrere weitere Bücher über Ro von Foster und seiner Frau erschienen im Laufe der Jahre.

Eine häufige Kritik an Ro ist, dass es schwierig sein kann, den Unterschied zwischen zwei Wörtern zu hören; gewöhnlich macht ein Konsonant das Wort unterschiedlich in seiner Bedeutung, aber dennoch ähnlich genug, dass die beabsichtigte Bedeutung oft nicht aus dem Kontext heraus erraten werden kann. Dieses Merkmal ist unter den philosophischen Sprachen, die sich durch ein unabhängig von natürlichen Sprachen taxonomisch entwickeltes Vokabular auszeichnen, weit verbreitet. A-posteriori-Sprachen wie Esperanto und Interlingua sind beliebter als der a-priori-Typ, vielleicht auch deshalb, weil sie aufgrund ihres vertrauten Vokabulars leicht zu erlernen und zu erkennen sind. Umgekehrt werden A-priori-Sprachen als neutraler angesehen, weil es so viele Sprachen gibt und die in verschiedenen Sprachen verwendeten Grundwörter völlig unterschiedlich sein können.

Ro baut auf dem englischen Alphabet auf.

10 Fakten über Wasserstoff

  1. Das chemische Element Wasserstoff hat das Symbol H – von Hydrogenium – und im Periodensystem der Elemente die Ordnungszahl 1.
  2. Wasserstoff gehört zur Kategorie der Nichtmetalle und ist bei Zimmertemperatur ein farbloses Gas.
  3. Der Schmelzpunkt liegt bei −259,14 °C, der Siedepunkt bei -252°C.
  4. Die Atommasse beträgt 1,008 u.
  5. Der Name kommt daher, als dass Wasserstoff zusammen mit Sauerstoff der Bestandteil von Wasser ist.
  6. Entdeckt wurde Wasserstoff vom englischen Chemiker und Physiker Henry Cavendish im Jahre 1766.
  7. Wasserstoff ist das wahrscheinlich häufigste Element im Universum und wurde vermutlich als eines der ersten drei Elemente beim Urknall gebildet. Auf der Erde macht er allerdings nur 0,3% der Gesamtmasse aus, der Anteil an der Erdhülle ca. 0,15%.
  8. Wasserstoff ist nicht giftig und schadet nicht der Umwelt.
  9. Wasserstoff wird vielfältig genutzt, unter anderem als Energieträger, in der chemischen Industrie und als Lebensmittelzusatzstoff.
  10. Ein Kilogramm Wasserstoff kostet als Treibstoff an der Tankstelle ca. 9,50 Euro.

Werte, insbesondere Preise, Stand Juni 2020.

10 Fakten über den Zauberwürfel

  1. Der Zauberwürfel besteht aus 9 Farbfeldern aus 6 Farben je Seite, die gedreht werden können. Ziel des Puzzles ist es, dass auf einer der Seiten alle Farbfelder gleich sind.
  2. Der Zauberwürfel wurde 1974 von dem ungarischen Bauingenieur und Architekten Ernő Rubik erfunden. Ab 1977 ist er als Spielzeug dort erhältlich.
  3. Im Jahr 1980 setzt er seine Siegeszug durch den Westen an. Am 2. Juni 1980 kommt der Zauberwürfel in der Bundesrepublik Deutschland in den Verkauf.
  4. Besonders populär war der Zauberwürfel bis in die frühen 1980er Jahre – aber auch jetzt ist er ein beliebtes Spielzeug.
  5. Es gibt 43.252.003.274.489.856.000 mögliche Kombinationen der Farbfelder.
  6. Rein theoretisch kann der Zauberwürfel mit 20 Zügen in den richtigen Zustand gedreht we rden.
  7. Es gibt zahlreiche Wettbewerbe rund um den Zauberwürfel. Am beliebtesten ist Speed-Cubing, bei dem man den Würfel schnellstmöglich in die richtige Form bringen muss.
  8. Am 19. Mai 2014 – zu seinem 40 Geburtstag – feiert ihn Google mit einem eigenen Google Doodle.
  9. Auch sonst ist der Zauberwürfel on der Popkultur nach wie vor beliebt – so kommt er mehrfach bei den Simpsons vor.  Reminiszenzen an ihn findet man auch in der Serie Big Bang Theorie oder in Musikvideos wie z.B. in “Viva Forever” der Spice Girls. In der PopArt ist er ein Symbol für die 1980er Jahre.
  10. Neben dem originalen Zauberwürfel gibt es inzwischen viele Abwandlungen – u.a. Miniaturmodelle, welche mit mehr Feldern oder auch andere geometrische Formen.

Liste: Die 10 höchsten Berge im Ahrgebirge

Hier finden Sie eine Liste der 10 höchsten Berge im Ahrgebirge:

  1. Aremberg, 623,8 m
    mit Burg Aremberg bei Aremberg
  2. Michelsberg, 586,1 m
    bei Mahlberg
  3. Junkerberg, 543,4 m
    bei Reetz
  4. Knippberg, 537,3 m
    zwischen Rodert und Scheuerheck
  5. Hühnerberg (Lommersdorf), 533,5
    bei Lommersdorf
  6. Sommerberg, ca. 527 m
    zwischen Reetz und Rohr
  7. Kalvarienberg (Alendorf), 522,8 m
    bei Alendorf
  8. Kopnück, 514,4 m
    bei Kop Nück
  9. Hochthürmerberg, 499,9 m
    bei Lanzerath
  10. Teufelsley 495,5 m,
    bei Liers

Liste: Die 10 höchsten Berge der Alpen

Hier finden Sie eine Liste der 10 höchsten Berge der Alpen.

  1. Mont Blanc, 4810m
    (Bild oben; Mont-Blanc-Gruppe, Frankreich/Italien)
  2. Mont Blanc de Courmayeur, 4748m
    (Mont-Blanc-Gruppe, Frankreich)
  3. Dufourspitze, 4634m
    (Monte-Rosa-Massiv, Schweiz) 78,3 2165 1. August 1855
  4. Nordend, 4609m
    (Monte-Rosa-Massiv, Italien)
  5. Zumsteinspitze, 4563m
    (Monte-Rosa-Massiv, Italien)
  6. Signalkuppe, 4553m
    (Monte-Rosa-Massiv, Italien)
  7. Dom, 4545m
    (Mischabelgruppe Schweiz)
  8. Liskamm, 4533m
    (Liskamm Italien)
  9. Weisshorn, 4505m
    (Weisshorngruppe, Schweiz)
  10. Täschhorn, 4491m
    (Mischabelgruppe, Schweiz)

Liste: Die höchsten 10 Berge in Südamerika

  1. Aconcagua (6961 m)
    Liegt in den argentinischen Anden. Es ist der höchster Berg außerhalb Asiens, und der höchste Berg Argentiniens (Bild).
  2. Ojos del Salado (6893 m)
    Lieht ebenfalls in den Anden auf dem Gebiet von Argentinien und Chile- Es ist der höchste Vulkan der Erde und der höchste Berg Chiles.
  3. Monte Pissis (6795 m)
    Die für den in den argentinischen Anden liegenden Vulkan manchmal gemachte Höhenangabe von 6882 m beruht vermutlich auf einem Messfehler.
  4. Nevado Huascarán (6768 m)
    Cordillera Blanca, Anden Peru; höchster Berg Perus
  5. Cerro Bonete Chico (6759 m)
    Anden Argentinien
  6. Tres Cruces (6749 m)
    Anden Argentinien, Chile (Vulkan)
  7. Llullaillaco (6739 m)
    Anden Argentinien, Chile (Vulkan)
  8. Mercedario (6720 m)
    Anden Argentinien
  9. Yerupaja (6635 m)
    Cordillera Huayhuash, Anden Peru
  10. Incahuasi (6621 m)
    Anden Argentinien, Chile (Vulkan)

Was bringt eigentlich ein Mundschutz?

In Asien gehört er in Erkältungszeiten zum Straßenbild, in Europa und Deutschland ist er noch wenig zu sehen: Der Mundschutz.

Jetzt wird er aufgrund der Corona Pandemie 2020 auch hierzulande diskutiert. Doch was bringt er eigentlich?

Wenn man nicht mit Corona – oder einem anderen Virus – infiziert ist, ist der Nutzen eines einfachen Mundschutzes gering, da dieser nur einen geringen Filtereffekt hat und zudem die Atmung ja auch am Rand vorbei erfolgt, so dass mit Viren belastete Atemluft eingeatmet wird. Ein geringer Schutzeffekt, z.B. wenn man direkt angehustet wird, ist natürlich vorhanden und die Wahrscheinlichkeit einer Infektion wird gesenkt, aber man ist eben nicht vollumfänglich gesichert.

Anders sieht es aus, wenn man infiziert ist: Gerade wenn man hustet ist in ausgeworfenen Tröpfchen die Konzentration an Viren sehr hoch. Durch den Mundschutz werden solche Tröpfchen, um nicht zu sagen Tropfen, wirkungsvoll zurückgehalten. Das Risiko, dass man Flächen kontaminiert oder andere direkt infiziert, ist dadurch deutlich verringert. Und da man ja gerade am Anfang nicht sicher weiß, ob man infiziert ist oder nicht, ist es eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, einen Mundschutz zu tragen.

Insoweit gibt es in Zeiten von Corona drei Argumente für das Tragen eines Mundschutzes:

  • Als Infizierter verringe ich das Ansteckungsrisiko für Dritte deutlich.
  • Als Gesunder minimiere ich mein Ansteckungsrisiko zumindest.
  • In beiden Fällen trage ich zur sozialen Akzeptanz des Mundschutzes bei.

10 Fakten zum Freitag den Dreizehnten

  1. Der Freitag der 13. gilt traditionell als Unglückstag.
  2. Ursprünge für diesen Aberglauben können darin liegen, dass die 13 als das Dutzend des Teufels und der Freitag wegen Karfreitag im Christentum als Symbole des Unglücks gelten. In anderen Religionen und Kulturen ist dies jedoch anders, so z.B. in Japan.
  3. Verbreitet als Unglückstag ist der “Freitag der Dreizehnte aber erst seit Beginn des 20. Jahrunderts, bis 1907 tritt er als solcher nicht in Erscheinung, lediglich die Verhaftung und folgende Ermordung der Tempelritter am 13. Oktober 1307 sticht hervor. Seit 1907 ein Börsenroman mit dem Titel “Freitag, der 13.” veröffentlicht wurde und 1916 der erste gleichnamige Film Angst vor dem Datum machte, ändert sich dies. Ein einzelnes singuläres Ereignis für die  Entwicklung gibt es jedenfalls nicht.
  4. Der Börsenkrach am 13. Mai 1927 in Deutschland ließ den Aktienindex des Statistischen Reichsamtes innerhalb eines Tages um 31,9% einbrechen, dies war einer der ersten schwarzen Freitage an der Börse. Auch dies ist eine der Ursachen für den Mythos als Unglückstag.
  5. Jedenfalls hat sich seitdem der Freitag der 13. in den meisten westlichen Ländern zum kulturellen Phänomen entwickelt. So gibt es zahlreiche Lieder, Filme und Bücher, die sich damit auseinandersetzen und ihn als Aufhänger nehmen.
  6. Umstritten ist, ob an einem Freitag den 13. tatsächlich mehr Unglücke geschehen. Einige Studien belegen z.B. weniger Unfälle, da die Menschen an diesem Tag wahrscheinlich besonders Vorsichtig sind. Andere sehen eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit für Unglücke, wahrscheinlich, da es sich dann um selbsterfüllende Prophezeiungen handelt.
  7. In jedem Kalenderjahr gibt es mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf einen 13. fallen.
  8. In einem Zyklus unseres Gregorianischen Kalenders fallen übrigens die meisten 13. auf einen Freitag (688), während es z.B. nur 684 Samstage sind.
  9. Die Angst vor dem Freitag den 13. nennt man auch Paraskavedekatriaphobie.
  10. Mehr zum Freitag finden als Wochentag finden Sie hier.