Die Bedeutung der Wochentagsnamen

Montag

…der Tag des Mondes

Dienstag

…der Tag des Tyr, des germanischen Beschützers der Thing; dieser hieß latinisiert Mars Thingsus. Dr Tag war der Dies Martis, woraus sich dann der Dienstag entwickelte.

Mittwoch

…die Mitte der Woche, stimmt sogar, zumindest wenn man ihn entweder wie nach einigen Zählweisen als vierten Tag der Woche sieht oder modern als Mitte der Arbeitswoche.

Donnerstag

…der Tag des Gottes Thor, auch Donar genannt.

Freitag

…der Tag der Göttin Frija, auch Frigg genannt. Es handelt sich dabei nicht um die Göttin Freya, die manchmal fälschlich als Namensgeberin des Freitag genannt wird.

Samstag

…entwickelte sich aus dem Tag des Saturn (Satertag) und/oder dem hebräischen Schabatth, das wiederum auf Šabbatai (Stern/Saturn des Sabatth) zurückgeht

Das in Ost- und Norddeutschland gebräuchliche Sonnabend ist der Tag (Abend) vor dem Sonntag,.

Sonntag

…der Tag der Sonne.

Liste: Rheinbrücken in Deutschland

Hier entsteht eine Liste der Rheinbrücken in Deutschland:

Bonn

Köln

  • Rheinbrücke Köln Rodenkirchen
  • Südbrücke
  • Severinsbrücke
  • Deutzer Brücke
  • Hohenzollernbrücke
  • Zoobrücke
  • Mülheimer Brücke

10 Fakten über den Mars

  1. Der Mars ist der vierte Planet unseres Sonnensystems.
  2. Mit einem Durchmesser von rund 6.792 km ist er der zweitkleinste Planet im Sonnensystem.
  3. Die mittlere Entfernung von der Sonne beträgt 227,9 Millionen Kilometer, das Licht von der Sonne zum Mars benötigt damit etwas über 12 Minuten.
  4. Ein Marsjahr dauert 687 Erdentage, ein Marstag, Sol genannt, 24 Stunden, 39 Minuten und 35,244 Sekunden..
  5. Der Mars ist ein Gesteinsplanet, der von vielen Kratern und Vulkanbergen, aber auch ausgedehnten Ebenden geprägt ist. Die höchste Erhebung ist der Olympus Mons (21,3 km über mittlerem Null; 26,4km oberhalb der Ebene), die höchste Erhebung auf einem Planeten im Sonnensystem. Die Oberfläche erscheint durch Eisenoxyd rötlich, so dass der Mars auch der “Rote Planet” genannt wird.
  6. Der Mars hat eine sehr dünne Atmosphäre, die fast ausschließlich aus Kohlenstoffdioxid  (95,97%) besteht. Es gibt Jahreszeiten und gelegentlich sogar noch in geringen Mengen flüssiges Wasser. Die Temperaturen betragen zwischen -133° und 27° Celsius, im Mittel -55° Celsius. Die Umwelt ist damit alles in allem eher lebensfeindlich. Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass die Bedingungen früher besser waren und sich auch noch jetzt in wenigen Gebieten oder unter der Oberfläche einfache Mikroben erhalten haben.
  7. Der Mars hat zwei Monde, Phobos und Deimos.
  8. Als zweithellstes Objekt des Nachthimmels ist der Mars seit jeher bekannt; er lässt sich mit Teleskopen sehr gut beobachten. Er wurde bislang von zahlreichen Raumsonden besucht, insbesondere den USA gelangen seit den zahlreiche erfolgreiche Landungen und Missionen. So ist der Mars außer der Erde der am besten erforschte Planet des Sonnensystems.
  9. Benannt ist er Mars , dem römischen Kriegsgott. In der nordischen Mytologie ist ihm Tyr, der Gott des Rechts und des Krieges zugeschrieben. Mars hatte in den meisten Kulturen eine große Bedeutung.
  10. Der Mars beflügelte schon immer die Phantasie der Menschen, was sich in zahlreicher Science-Fiction Literatur auch schon aus dem 19. Jahrhundert widerspiegelt. Immer noch lesenswert ist “Auf zwei Planeten” aus dem Jahr 1897. Aktuell ist z.B. “Der Marsianer“. Hier haben wir eine Liste mit weiteren interessanten Büchern und Links rund um den Mars.

Bild: NASA/JPL/Malin Space Science Systems (Mars at Ls 211°: Tharsis)

10 Fakten über die Erde (als Planet)

This color image of the Earth was obtained by NASA’s Galileo spacecraft on Dec. 11, 1990, when the spacecraft was about 1.5 million miles from the Earth.
  1. Die Erde ist der dritte Planet unseres Sonnensystems und einer der vier sog. Gesteinsplaneten.
  2. Mit einem Durchmesser von rund 12.756,32 km ist sie der fünftgrößte Planet im Sonnensystem.
  3. Die mittlere Entfernung zur Sonne beträgt etwa 149,6 Millionen Kilometer, das Licht von der Sonne zur Erde benötigt damit etwa 8 Minuten.
  4. Die Erde umkreist die Sonne in 365 Tagen, 6 Stunden, 9 Minuten und 9,54 Sekunden, ein Tag auf der Erde dauert 24 Stunden.
  5. Die Erde ist der einzige Planet im Sonnensystem, auf dem flüssiges Wasser bekannt ist; 70,7% sind damit bedeckt; sie wird daher auch der “blaue Planet” genannt. Es gibt eine ausgeprägte Plattentektonik. Sie ist derzeit der einzige uns bekannte Planet, auf dem es Leben gibt.
  6. Die Erde hat eine dichte Atmosphäre, die im wesentlichen aus Stickstoff (78,08%), Sauerstoff (20,95%) Argon (0,93%) und weiteren Gasen. Die Atmosphäre schützt die Erde wirksam vor Meteoriteneinschlägen.
  7. Die Erde verfügt über einen Mond.
  8. Als unser Heimatplanet ist die Erde sehr gut erforscht und wird von vielen Satelliten umkreist.
  9. Die Erde ist der einzige Planet des Sonnensystems, dessen Name nicht aus der griechischen oder römischen Mythologie stammt.
  10. Kulturell hat die Erde als unser Heimatplanet natürlich die größte Bedeutung für uns Menschen. Diese ging so weit, dass sie früher als Mittelpunkt des Weltalls gesehen wurden. Viele frühe Religionen verehren Erdgöttinnen- und götter. Die Gaia-Hypothese aus den 1960er Jahren besagt, dass die Erde und ihre Biosphäre wie ein Lebewesen betrachtet werden können.

Bild: This color image of the Earth was obtained by NASA’s Galileo spacecraft on Dec. 11, 1990, when the spacecraft was about 1.5 million miles from the Earth.

10 Fakten über die Venus

  1. Die Venus ist der zweite Planet unseres Sonnensystems.
  2. Mit einem Durchmesser von rund 12.103,6 km ist sie der drittkleinste Planet im Sonnensystem.
  3. Die mittlere Entfernung von der Sonne beträgt 108 Millionen Kilometer, das Licht von der Sonne zur Venus benötigt damit etwa 6 Minuten.
  4. Ein Venusjahr dauert 225 Erdentage, ein Venustag 243 Erdentage.
  5. Die Venus ist ein Gesteinsplanet, der keine sehr hohen Höhenunterschiede aufweist. Der größte bekannte Krater wurde Mead getauft und hat einen Durchmesser von 270km. Daneben gibt es eine intensive vulkanische Aktivität.
  6. Sie hat eine sehr dichte Atmosphäre, die fast ausschließlich aus Kohlendioxid  (96,5%) besteht. Die Wolkenschicht ist so dicht, dass die Oberfläche des Planeten nicht beobachtet werden kann. Die Temperaturen betragen zwischen 437° und 497° Celsius. Die Umwelt ist damit alles in allem sehr lebensfeindlich.
  7. Neben dem Merkur ist die Venus der einzige Planet des Sonnensystems, der keinen Mond hat. Möglicherweise war der Merkur früher einmal ein Mond der Venus.
  8. Als zweithellstes Objekt des Nachthimmels ist die Venus seit jeher bekannt; sie lässt sich mit Teleskopen sehr gut beobachten. Sie wurde bislang von zahlreichen Raumsonden besucht, insbesondere der Sowjetunion gelangen seit den 1960ern Jahren zahlreiche Landungen.
  9. Benannt ist sie nach Venus, der römischen Göttin der Liebe. Bei den Germanen wurde sie Freya zugeschrieben.
  10. Lange ging man aufgrund der beobachteten dichten Wolken davon aus, dass die Venus ein lebensfreundlicher Planet sei, was sich in der frühen SciFi Literatur widerspiegelt. Dies hat sich seit den 1960er Jahren etwas abgeschwächt, seitdem man um die wahren Bedingungen auf dem Planeten weiß. Dennoch ist die Venus nach wie vor häufiger Gegenstand der Pop-Kultur.

Bild: NASA’s MESSENGER spacecraft snapped a series of images as it approached Venus on June 5. The planet is enshrouded by a global layer of clouds that obscures its surface to the MESSENGER Dual Imaging System (MDIS) cameras. Quelle NASA

10 Fakten über den Merkur

  1. Der Merkur ist der sonnennächste Planet unseres Sonnensystems.
  2. Mit einem Durchmesser von rund 4.879,4 km ist er der kleinste Planet im Sonnensystem.
  3. Die mittlere Entfernung von der Sonne beträgt 58 Millionen Kilometer, das Licht von der Sonne zu Merkur benötigt damit etwa 3:13 Minuten.
  4. Ein Merkurjahr dauert 88 Erdentage, ein Merkurtag 176 Erdentage.
  5. Merkur ist ein von Kratern geprägter Gesteinsplanet. Der größte bekannte Krater wurde Rembrandt getauft und hat einen Durchmesser von 716km.
  6. Er hat eine sehr dünne Atmosphäre, die aus Sauerstoff (42%), Natrium (29 %), Wasserstoff (22 %) und Helium (6 %) besteht. Die Temperaturen betragen zwischen -173° und +430° Celsius. Die Umwelt ist damit alles in allem sehr lebensfeindlich.
  7. Neben der Venus ist der Merkur der einzige Planet des Sonnensystems, der keinen Mond hat. Möglicherweise war er selber einmal ein Mond der Venus.
  8. Bekannt ist der Merkur bereits seit der Zeit der Sumerer. Er lässt sich mit Teleskopen recht gut beobachten. Von Raumsonden wurde er bislang erst zwei mal besucht: den Mariner 10 (1974 bis 1975) und Messenger (2008 bis 2015).
  9. Benannt ist er nach Mercurius, dem römischen Gott der Händler und Diebe. Bei den Germanen wurde er Odin bzw. Wotan zugeschrieben. Die Alchemisten des Mittelalters ordneten ihm das Element Quecksilber zu, worauf noch die englische Bezeichnung Mercury dafür hinweist.
  10. In der Pop Kultur SciFi Literatur kommt er wegen seiner Größe und lebensfeindlichen Bedingungen nur selten vor. Lesenswert ist der Roman 2312 von Kim Stanley Robinson.

Bild: Südpol des Merkur; Quelle NASA

10 Fakten über die Sonne

  1. Die Sonne ist der zentrale Stern unseres Sonnensystems. Sie befindet sich im äußeren Drittel der Milchstraße, bis zu deren Zentrum sind es 28.000 Lichtjahre.
  2. Sie ist als Zwergstern klassifiziert und wiegt 1,99 Quadrilliarden Tonnen, was 332.946 Erdmassen entspricht. Sie macht damit 99,86% der Masse in unserem gesamten Sonnensystem aus. Dabei hat sie einen Durchmesser von 1,4 Millionen Kilometern, dem 109-fachen der Erde.
  3. Sie ist im Mittel 149,6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Der kleinste Erdabstand beträgt 147,1 Millionen  km, der größte 152,1 Millionen. Das Licht benötigt rund 8 Minuten, um von der Sonne zur Erde zu kommen.
  4. Zu 92,1% besteht die Sonne aus Wasserstoff und zu 7,8% aus Helium. Die restliche Masse setzt sich aus Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff, Neon sowie Eisen, Nickel und in kleinen Spuren alle anderen natürlichen Elemente, die im Sonnensystem vorkommen.
  5. Die thermonuklear gespeiste Strahlung der an der Oberfläche 6000 °C heißen Plasmakugel sorgt dafür, dass wir auf der Erde Wärme und Licht haben, die Grundvoraussetzung für die Entstehung und Entwicklung des Lebens, wie wir es auf unserem Planeten kennen.
  6. Die Sonne ist ein vergleichsweise heller Stern. Sortierte man die 50 Sterne in unserer Umgebung nach Helligkeit, wäre sie auf Platz 4. Vom Weltraum aus betrachtet ist die Sonne weiß, die gelbe Farbe ergibt sich durch unsere Atmosphäre.
  7. Das Alter der Sonne beträgt rund 4,57 Milliarden Jahre. Sie erwärmt sich langsam, so dass die Temperatur auf der Erde in 900 Millionen Jahre für höher entwickeltes Leben kritisch wird. In knapp 2 Milliarden Jahre wird die mittlere Temperatur bei uns dann 100° Celsius betragen, was die Erde endgültig lebensfeindlich macht. Im Alter von ca. 12 Milliarden Jahren wird sich die Sonne zum Roten Riesen aufblähen, dabei Merkur und Venus vernichten und das Gestein der Erde schmelzen. Danach endet sie nach einer Übergangsphase als Schwarzer Zwerg.
  8. Die Sonne besteht aus mehreren Schichten. In ihrem Kern herrscht ein Druck von 200 Milliarden bar. Die äußersten Schichten – die z.B. bei einer Sonnenfinsternis sichtbare Korona – gehen fließend in den Weltraum über. Die Temperaturen, Zusammensetzung und Druck  in den einzelnen Schichten sind sehr unterschiedlich. So wird die Korona bis auf fünf Millionen Grad aufgeheizt, im Kern sind es 15 Millionen Grad und an der Oberfläche wie gesagt nur rund 6.000.
  9. Aufgrund der großen Bedeutung der Jahreszeiten für das Leben wurde die Sonne schon früh beobachtet, wie Kultstätten wie Stonehenge beweisen. Inzwischen wird die Sonne auch von Satelliten und Raumsonden beobachtet und untersucht.
  10. Die Sonne wurde schon früh als Gottheit verehrt. So kannten die Sumerer den Sonnengott Utu, die Babylonier Schamasch, die Ägypter Ra und kurzzeitig Aton, den wahrscheinlichen Vorläufer unseres heutigen in Christentum, Judentum und Islam verehrten monotheistischen Gottes.

Der Holozän Kalender

Unser Gregorianisches Kalendersystem hat als Startjahr ja das Geburtsjahr von Jesus Christus festgelegt. Einmal abgesehen davon, dass dieser wohl irgendwann zwischen 7 vor Christus und 6 nach Christus geboren wurde, ist dieses Datum für andere Religionsgemeinschaften und Atheisten ja an sich eher irrelevant.

Zudem fanden ja viele bedeutende historische Ereignisse vor Christus statt – man denke an die Geschichte des römischen Reichs – was es schwierig macht, mit historischen Daten zu rechnen.

Daher hat der italienische Wissenschaftler Cesare Emiliani  1993 den Holozän-Kalender vorgeschlagen, bei dem zum aktuellen Jahr einfach 10.000 Jahre dazugeschlagen werden. Abgekürzt wird er HE von engl. Human- bzw. Holocene-Era. Tage und Monate werden nicht geändert, dieser Artikel wäre also am 12. März 12.018 HE veröffentlicht worden.

Der Beginn des Kalendersystems ist der Beginn unserer gegenwärtigen geologischen Epoche, des Holozäns, zu dessen Beginn die menschliche Zivilisation – erste größere Siedlungen und Ackerbau – entstanden ist.

Damit wären alle bedeutenden menschlichen zivilisatorischen Ereignisse im “positiven” Zahlenbereich des neuen Kalenders. So wäre z.B. Jericho im Jahr 1.001 HE gegründet worden statt 9.000 v.Chr

Für alle, die sich weitergehend für den Holozän Kalender interessieren habe ich hier noch ein spannendes Video:

 

Liste: Begrüßungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Hier finden Sie eine Liste mit in Deutschland gebräuchlichen Grußformeln:

Morgens

  • Allegra
    (in der rätoromanischen Schweiz)
  • Bonjour
  • Guten Morgen
  • Guete Morge
    (Schweiz)
  • Morgen
  • Morje
    (Hessen)
  • Morsche
    (Hessen)

Mittags

Abends

  • Abend
  • Gueten Aabe
    (Schweiz)
  • Gueten Aabig
    (Schweiz)
  • Gueten Oobe
    (Schweiz)
  • Gueten Oobig
    (Schweiz)
  • Guten Abend
  • Gute Nacht
  • (in Teilen des Schwarzwalds als Begrüßung ab Nachmittag)
  • ‘n Abend
    (kommt von den Mainzelmännchen)

“Liste: Begrüßungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz” weiterlesen

10 Fakten zum Mädler Kalender

  1. Der Mädler Kalender wurde 1864 von dem deutschen Astronomen Johann Heinrich von Mädler (Bild) vorgeschlagen, der der Leiter der Sternwarte Dorpat in Estland war.
  2. Sein System ist dem heute bei uns geltenden Gregorianischen Kalender sehr ähnlich.
  3. Anders als bei unserem Kalendersystem, bei dem der alle vier Jahre eingeschobene Schalttag am 29. Februar im Mittel alle 133,33 Jahre ausfällt, fällt er beim Mädler Kalender alle 128 Jahre aus.
  4. Damit beträgt die Differenz zur Länge des tropischen Jahrs mit 365,24219052 Tagen beim Mädler Kalender nur −0,26 Sekunden, während es beim gregorianischen Kalender, der ein durchschnittliches Jahr zu 365,2425 Tagen hat, +27 Sekunden sind.
  5. Somit muss bei Mädlers Vorschlag nur rund alle 3280 Jahre ein Schalttag ausgelassen werden, um mit dem tatsächlichen Jahreslauf synchron zu sein.
  6. Die Kalenderreformkommission der Russischen Astronomischen Gesellschaft schlug 1899 dem Zaren die Kalenderregel Johann Heinrich Mädlers zur Einführung vor, um den im Zarenreich noch gültigen julianischen Kalender zu ersetzen. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Lenin führte dann nach der Oktoberrevolution in Russland den Gregorianischen Kalender ein.
  7. Mädler plante die Einführung seines Kalendersystems für das Jahr 1900, in dem die auf 12 Tage angewachsene Differenz zwischen dem julianischen Kalender und dem tropischen Jahr ausgleichen worden wäre.
  8. 1901 hätte dann mit einem 128-Jahre-Ausnahmezyklus begonnen, womit der Mädlersche Kalender bis 2027 mit dem unserem Gregorianischen Kalender übereingestimmt hätte.
  9. Die erste Differenz wäre dann im Jahr 2028 auftreten,  in dem es nach Mädler den 29. Februar erstmals nicht geben sollte, während diese Ausnahme im gregorianischen Kalender erst im Jahr 2100 eintritt.
  10. Der Mädler Kalender gilt als eines der exaktesten Kalendersysteme der Welt, ist aber leider dennoch in Vergessenheit geraten.