10 Dinge, die man auf Amrum gemacht haben sollte

  1. Durch den Kniepsand laufen
    Die Sensation der Insel ist gut zwölf Kilometer lang und an manchen Stellen bis zu zwei Kilometer breit: der Kniepsand. Weicher, feinkörniger Sand soweit das Auge reicht. Eigentlich ist dieser ungewöhnliche Strand eine der Insel vorgelagerte Sandbank, er ist aber im Laufe der Zeit mit der Insel verwachsen. Der Strand ist so weitläufig, dass gleich ein bisschen Robinson-Feeling aufkommt, sobald man sich ein paar hundert Meter von den Hauptstränden in Wittdün, Süddorf, Nebel und Norddorf wegbewegt. Das klappt sogar in der Hauptsaison.
  2. Einen Vortrag von Georg oder Kai Quedens besuchen
    Der Insel-Chronist, Fotograf und Autor Georg Quedens ist ein Meister der launigen Touristenunterhaltung. Seine herrlich altmodischen Diavorträge über das Inselleben und die Nordsee sind seit Jahrzehnten ein Renner. Inzwischen übernimmt sein Sohn Kai langsam das Ruder. Dessen Vorträge sind ebenfalls unterhaltsam, technisch aber deutlich moderner.
  3. Den Leuchtturm besteigen
    Wer die insgesamt 297 Stufen des Amrumer Leuchtturms bewältigt hat, wird auf der Aussichtsplattform mit einem sensationellen Ausblick auf Amrum, die Nachbarinseln und die Nordsee belohnt. Ganz leicht ist der Aufstieg allerdings nicht: Immer schmaler werden die Stufen und zum Schluss geht es nur noch per Leiter weiter. Der Leuchtturm wurde 1875 in Betrieb genommen ist einer der höchsten an der norddeutschen Nordseeküste.
  4. Einmal die Odde umrunden
    1936 wurde die Nordspitze der Insel, die Amrumer Odde, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zahlreiche Seevögel nutzen die Strand- und Dünenlandschaft als Brut- und Rastplatz. Wer die Odde umrunden möchte, hat einen Weg von gut vier Kilometern vor sich. Klingt zwar, als könnte man den Weg in einer guten halben Stunden schaffen, kann man aber nicht. Mit zwei Stunden ist man schon dabei, wenn man den Ausblick Richtung Föhr (im Osten) und Sylt (im Norden) genießen möchte, wenn man Muscheln, Steine und Treibholz sammelt oder mit Kindern unterwegs ist.
  5. Wattwandern nach Föhr mit Dark Blome
    Zu Fuß von Amrum zur Nachbarinsel Föhr laufen? Klappt super und sicher, wenn man mit Dark Blome unterwegs ist. Amrums einziger anerkannter Nationalpark-Wattführer bietet ganzjährig eine Tour an, die in der Fußgängerzone von Norddorf beginnt und auf Föhr endet. Wer die zehn Kilometer lange Tour hinter sich gebracht hat, hat einiges erlebt und gelernt: Er hat einen Priel durchquert, ist wadentief im Matsch versunken, weiß, wieso Wattwürmer nicht nur einen Po, sondern ganz viele haben und warum man im Watt immer ein Sturmfeuerzeug und Kältespray dabei haben sollte.
  6. Feiern in der „Blauen Maus“
    Live-Musik, Oldies und eine unglaubliche Whiskeyauswahl bietet Jan von der Weppen seinen Gästen in seiner urigen Wittdüner Kultkneipe „Blaue Maus“. 2015 wurde der Laden als „Deutschlands beste Whiskeybar“ ausgezeichnet.
  7. Für Fischesser: Schlemmen im Likedeeler
    Ein toller Blick über das Watt, ein uriger Gastraum, ein zuvorkommender Service, Kunst an den Wänden und höchst köstliches Essen: Scholle, Krabben, Wolfs- und Rotbarsch, Lamm und auch einige vegetarische Gerichte, allesamt sehr ansprechend angerichtet. Unbedingt nach dem „Schollenfilet Leuchtturm“ fragen. Steht zwar schon lange nicht mehr auf der Karte, sollte es aber. Ist nämlich eine wirklich gelungene Hochstapelei von Schollenfilets, Kartoffelpuffer und Gemüse, übergossen mit Tomaten- und Weißweinsoße.
  8. Auf den Bohlenwege durch die Dünen laufen
    Eine tolle Möglichkeit für Spaziergänge oder Joggingrunden bieten die Bohlenwege. Das sind leicht federnde Holzstege, die kreuz und quer durch die Dünen an den Strand und zu verschiedenen Aussichtsplattformen führen. Die schönste Strecke führt im Süden der Insel zum Süßwassersee Wriakhörn, einem absoluten Vogelparadies.
  9. Pause machen bei „Kaffeeflut“ – der Laden kann auch vegan
    Nicht nur Kaffee, sondern auch Frühstück, Kuchen, Torten, Eis und Snacks gibt bei „Kaffeeflut“ in Wittdün. Hier kommen auch Veganer auf ihre Kosten. Neben Soja-, Mandel- und Hafermilch gibt es vegane Waffeln, Suppen und tolle vegane Eissorten. Besonders zu empfehlen: das Schwarze Johannisbeereis.
  10. Minigolf spielen in Norddorf
    Abschlagspaß auf 18 Bahnen am Rande der Dünen. Mal locht man nur mit Schmackes ein, mal sind mathematische Überlegungen gefragt – und manchmal macht einem der Wind einen Strich durch die Rechnung. Bahn 15 schaffen übrigens nur Glückspilze und Könner. Eis und Getränke für die kleine Pause zwischendurch gibt es für recht schlankes Geld an der Kasse.

Diese 10 Tipps hat Katharina Petzholdt zusammengestellt. Sie hat in den letzten 23 Jahren mindestens 25 mal auf Amrum geurlaubt und lebt sonst in Hamburg. Sie betreibt den Blog „Grüne Töne“ rund um Garten und Natur und den Textporträt-Service „Ich in 1000 Worten“.

Streetart: Love, don’t kill

Love, don’t kill.

Gesehen in Dublin.

101 Wege, Stress zu bewältigen- die Liste von Brett Phillips auf Deutsch

Im Jahr 2016 machte eine Liste des amerikanischen Psychologie Lehrers Brett Phillips die Runde durchs Netz, in der er 101 Tipps gibt, wie man Stress bewältigen kann.

Die Vorschläge sind aus verschiedenen Bereichen bunt durcheinander gewürfelt und widersprechen sich auch teilweise. Das erklärt sich daraus, dass Phillips seinen Schülern rät, sich aus der Liste fünf Punkte herauszusuchen, die sie dann selbst für sich als besonders geeignet ansehen, Stress abzubauen.

Da ich finde, dass einige wirklich gute Ideen dabei sind, hier eine deutsche Übersetzung. Das englischsprachige Original gibt es z.B. hier.

  1. Steh 15 Minuten früher auf.
  2. Bereite Dich am Vorabend auf den Morgen vor.
  3. Vermeide zu enge Kleidung.
  4. Verlasse Dich nicht auf Drogen und Aufputschmittel.
  5. Lege Termine weise fest.
  6. Verlass Dich nicht auf Dein Gedächtnis – scheib es auf.
  7. Warte Dinge vorbeugend.
  8. Hab immer einen Zweitschlüssel.
  9. Sage mehr “Nein”.
  10. Setze Prioritäten in Deinem Leben.
  11. Vermeide negative Menschen.
  12. Nutze Deine Zeit weise.
  13. Vereinfache Deine Essenszeiten.
  14. Mach immer Kopien von wichtigen Unterlagen.
  15. Stelle Dich auf Deine Bedürfnisse ein.
  16. Repariere, was nicht richtig funktioniert.
  17. Frage bei Aufgaben, die Dir nicht liegen, nach Hilfe.
  18. Teile große Arbeiten in kleine Abschnitte auf.
  19. Sieh Probleme als Herausforderungen.
  20. Sieh Herausforderungen differenziert.
  21. Entrümple Dein Leben.
  22. Lächle.
  23. Sei stets auf Regen vorbereitet.
  24. Kitzle ein Baby.
  25. Halte Dir eine freundliche Katze oder einen Hund.
  26. Du musst nicht alle Antworten wissen.
  27. Such immer nach dem Silberstreif am Horizont.
  28. Sag jemanden etwas freundliches.
  29. Bringe einem Kind das Drachensteigen bei.
  30. Laufe im Regen.
  31. Plane für jeden Tag etwas Spielzeit ein.
  32. Nimm ein Schaumbad.
  33. Sei Dir der Tragweite Deiner Entscheidungen bewusst.
  34. Glaub an Dich.
  35. Hör auf, negative Dinge zu Dir selbst zu sagen.
  36. Stell Dir vor, dass Du gewinnst.
  37. Entwickle Deinen Sinn für Humor weiter.
  38. Denk nicht, dass morgen ein besserer Tag wird (fang heute an).
  39. Habe Ziele!
  40. Tanze herum.
  41. Sag “Hallo” zu einem Fremden.
  42. Frage einen Freund nach einer Umarmung.
  43. Schau hoch zu den Sternen.
  44. Übe, langsam zu Atmen.
  45. Lerne ein Lied zu pfeifen.
  46. Lese ein Gedicht.
  47. Höre Dir eine Symphonie an.
  48. Besuche ein Ballet.
  49. Mummel Dich in Dein Bett und lese ein Buch.
  50. Mach mal etwas ganz neues.
  51. Beende eine schlechte Angewohnheit.
  52. Kauf Dir selbst eine Blume.
  53. Nimm Dir Zeit, Blumen zu riechen.
  54. Finde Unterstützung von Dritten.
  55. Frage jemanden, ob der Dein Anti-Stress-Partner sein wird.
  56. Mach es heute.
  57. Arbeite daran, fröhlich und optimistisch zu sein.
  58. Sicherheit zuerst!
  59. Mache alles in Maßen.
  60. Achte auf Dein Äußeres.
  61. Strebe nach Exzellenz, nicht nach Perfektion.
  62. Erweitere Deine Grenzen jeden Tag ein bisschen.
  63. Schau Dir ein Kunstwerk an.
  64. Summe ein Liedchen.
  65. Achte auf Dein Gewicht.
  66. Pflanze einen Baum.
  67. Füttere die Vögel.
  68. Übe Dich in Langmut, auch unter Stress.
  69. Steh auf und Strecke Dich.
  70. Habe immer einen Plan B.
  71. Lerne, vor Dich hinzuzeichnen.
  72.  Erinnere Dich an einen Witz.
  73. Achte auf Deine Gefühle.
  74. Lerne, Deine Bedürfnisse zu erfüllen,
  75. Werde ein besserer Zuhörer.
  76. Lerne Deine Grenzen kennen und kommuniziere diese auch an andere.
  77. Sag jemanden in einer Geheimsprache “Guten Tag”
  78. Lass einen Papierflieger fliegen.
  79. Trainiere jeden Tag.
  80. Lerne den Text eines neuen Lieds.
  81. Geh zeitig zur Arbeit.
  82. Sortiere Deinen Kleiderschrank aus.
  83. Backe einen Sandkuchen mit einem Kind.
  84. Mach ein Picknick.
  85. Nimm verschiedene Wege zur Arbeit.
  86. Geh früher von der Arbeit nach Hause (wenn Du darfst).
  87. Gib einen Lufterfrischer in Dein Auto.
  88. Schau einen Film und iss dabei Popcorn.
  89. Schreibe einem weit entfernten Freund eine Nachricht.
  90. Geh zu einem Ballspiel und feuere Dein Team an.
  91. Koche Dir etwas und iss bei Kerzenschein.
  92. Werde Dir der Bedeutung bedingungsloser Liebe bewusst.
  93. Präge Dir ein, dass Stress eine Frage der Einstellung ist.
  94. Führe ein Tagebuch.
  95. Lerne, wie ein Monster zu lachen.
  96. Denk dran: Du hast immer eine Option.
  97. Baue Dir ein Netzwerk aus Dich unterstützenden Menschen, Orten und Dingen auf.
  98. Hör auf, andere Menschen verändern zu wollen.
  99. Hab genug Schlaf.
  100. Rede weniger und höre mehr zu.
  101. Lobe mehr.

Bonus Tipp: Sei entspannt, jeden Tag. Du hast den Rest Deines Lebens zum Leben.

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Die 10 Gebote

  1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
  2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
  3. Du sollst den Feiertag heiligen.
  4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

10 Tipps, wie ich meinen Bandscheibenvorfall im Griff habe

Bereits mit 24 hatte ich meinen ersten Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Behandelt wurde er ganz konservativ, also mit Krankengymnastik und Schmerzmitteln.

Er ist zwar immer noch da, aber im Alltag habe ich ihn gut im Griff. Diese 10 Tipps helfen mir, möglichst ohne Beschwerden durchs Leben zu kommen.

  1. Aufs Gewicht achten
    Übergewicht ist ein Faktor, der einen Bandscheibenvorfall begünstigt und bestehende Beschwerden verschlimmern kann. Daher achte ich darauf, dass ich mein Gewicht im Rahmen halte, um möglichst beschwerdefrei zu sein. Praktischerweise helfen einige der nächsten Tipps auch, Gewicht abzubauen.
  2. Rücken und Bauchmuskulatur stärken
    Je besser die Muskeln an Rücken und Bauch ausgebildet sind, um so mehr können Sie die Wirbelsäule unterstützen und somit Problemen mit den Bandscheiben vorbeugen. Ich persönlich mache dies in erster Linie mit Liegestützen sowie mit folgender Übung: Ich lege mich auf den Rücken, hebe die Beine an,  halte die Position für ca. 15 Sekunden und baue dabei Spannung in der Bauchmuskulatur auf. Ich senke die Beine, entspanne kurz und wiederhole das ganze. Situps haben in meinem Fall zu viel Schmerzen im Rückenbereich verursacht. Auf jeden Fall sollten Sie mit Ihrem Orthopäden oder Physiotherapeuten besprechen, welche Übungen für Sie geeignet sind.
  3. Viel Bewegung
    Ich sehe zu, dass ich jeden Tag mindestens 10.000 Schritte gehe. Außerdem fahre ich viel Fahrrad und gehe schwimmen, wenn sich Schmerzen an der Bandscheibe bemerkbar machen.
  4. Die richtige Ernährung
    Ernährung und Bandscheibenvorfall hängen auf zweierlei Weise zusammen: zum einen begünstigt eine ungesunde Ernährung wiederum Übergewicht (siehe Punkt 1) zum anderen kann eine günstige Ernährung helfen, Entzündungsprozesse zu hemmen, die mit einem Bandscheibenvorfall im Regelfall einhergehen. Essen Sie viel Gemüse, sorgen Sie für eine hinreichende Versorgung mit Proteinen und hochwertigen Fetten – sowohl Fette als auch Eiweiße helfen Ihrem Körper, Zellen zu regenierern.
  5. Genug Trinken
    Hinreichend zu trinken ist ebenfalls aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen benötigen auch Ihre Bandscheiben genug Wasser, damit Sie elastisch bleiben. Zum anderen hilft Flüssigkeit auch gegen Entzündungen und ist eine gute Unterstützung, um Gewicht zu verlieren. Die beiden besten Faustregeln rund ums Thema Wasser trinken: Trinken Sie am besten wirklich nur Wasser und soviel, dass Sie erst gar nicht Durst bekommen.
  6. Abwechslung bei der Bewegung – besonders im Büro
    Zu langes und falsches Sitzen ist Gift für Ihre Bandscheiben. Sorgen Sie für Abwechslung, besonders im Büro. Stehen Sie viel auf, z.B. wenn Sie telefonieren. Gehen Sie zum Kollegen, statt ihn anzurufen – so schaffen Sie auch schneller die 10.000 Schritte. Besonders hilfreich sind auch ein Stehpult und/oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch.
  7. Nicht zu schwer heben und richtig Bücken
    Generell sollten Sie vermeiden, zu schwere Dinge zu heben, da dies die Bandscheiben besonders belastet. Außerdem sollten Sie immer in die Hocke gehen, wenn Sie sich bücken.
  8. Gut liegen – und richtig aufstehen
    Eine gute Matratze ist ebenfalls besonders wichtig. Hierüber und über die für Sie beste Schlafstellung sollten Sie ebenfalls mit Ihrem Orthopäden sprechen. Wichtig ist auch, dass Sie lernen, so aufzustehen, dass Ihr Bandscheibenvorfall möglichst wenig belastet wird.
  9. Zurückhaltend mit Schmerzmitteln sein
    Versuchen Sie, auf Schmerzmittel zu vermeiden. Nehmen Sie zuerst eine andere Haltung ein, strecken Sie sich und gehen ein paar Schritte. Oft hilft dies schon, den Schmerz zu lindern. Wenn es aber nicht anders geht, greifen Sie zu einem mit Ihrem Arzt abgesprochenen Schmerzmittel.
  10. Bei akuten Beschwerden zum Orthopäden
    Gehen Sie bei akuten Beschwerden unbedingt zu Ihrem Orthopäden, wenn diese länger anhalten – insbesondere, wenn es zu Lähmungserscheinungen, starken Ausstrahlungsschmerzen oder anderen ungewohnten Problemen kommt! Dies können Anzeichen für größere Komplikationen sein.

Hinweis bei medizinischen Themen: Dieser Artikel ersetzt keinen Besuch beim Arzt, insbesondere nicht beim Orthopäden. Er basiert auf meinen privaten Erfahrungen mit meinem eigenen Bandscheibenvorfall.

Bild: Von Michael-W – MRT-Bild, CC BY-SA 3.0, Link

10 Dinge, die man an der Côte d’Azur gemacht haben sollte

  1. Parc de la Colline du chateau
    Direkt in Nizza befindet sich die ehemalige Altstadt, in der auch noch ein Schloss erhalten ist, das zwar zerstört, anschließend aber wieder aufgebaut wurde. Zerstört wurde es im Jahr 1706 von den Truppen Ludwigs XIV, doch heute dient das Schloss unter anderem als Übernachtungsmöglichkeit. Dieses Schloss erlaubt dem Touristen, die originale, authentische Atmosphäre der Côte d’Azur aufzusagen – und all das zu erschwinglichen Preisen.
  2. Altstadt besuchen
    Die französische Riviera hält einige Städte inklusive deren Altstädte bereit (Saint-Tropez, Nizza, Monaco, Cannes, Antibes, Menton). Ein Besuch dieser Altstädte lohnt sich besonders, speziell der alte Stadtkern in Nizza ist atemberaubend schön.
  3. Ferrari ausleihen
    Um sich den zahlreichen Prominenten, Reichen und Schönen anzupassen, die entlang der Côte d’Azur flanieren, bietet es sich an, einen originalen Ferrari für eine begrenzte Zeit zu mieten und damit die traumhaften Küstenstraßen entlangzufahren. Problemlos möglich ist dieses beispielsweise in Monaco, da hier die Autos stundenweise gemietet werden können.
  4. Weinprobe
    Entlang der französischen Mittelmeerküste finden sich – durch das entsprechende Klima bedingt – zahlreiche Weingüter und Weinanbaugebiete, die sich in das Landesinnere ziehen. Für Weinfreunde bieten sich hier Weinbergswanderungen mit anschließenden Weinproben an, um die kulinarische Vielfalt der Trauben kennenzulernen.
  5. In einem Schloss übernachten
    Wie bereits erwähnt gibt es viele Möglichkeiten, in einem Schloss zu übernachten. Diese Übernachtungsmöglichkeiten sind entlang der ganzen Küste zu finden und stellen oft eine recht preiswerte Alternative zu klassischen Hotels dar. Hinzu kommt der besondere antike und geschichtsträchtige Charme, der diese Schlösser umgibt.
  6. Schnorcheln und Tauchen
    Um die bunte Unterwasserwelt kennenzulernen, empfiehlt es sich, einen Schnorchel- oder Tauchtrip zu buchen. Hier führen die erfahrenen Guides die Besucher an die besonders geeigneten Spots, an denen sich die Vielfalt am besten beobachten lässt.
  7. Die Marktplätze entdecken
    Natürlich gibt es an der Küste unzählige Restaurants, Bars und Cafés, in denen es sich gut speisen und trinken lässt. Eine weitere Alternative sind jedoch die vielen Märkte, auf denen frische und regionale Produkte gekauft werden können und die zum Verweilen einladen.
  8. Promenade des Anglais
    Die etwa sieben Kilometer lange Flaniermeile im Herzen Nizzas ist ebenfalls ein Must-See. Das Markenzeichen sind die blauen Stühle, die sich überwiegend auf unter den Pergolas finden. Restaurants und Bars finden sich hier zuhauf.
  9. Sain Jean Cap Ferrat
    Hier, in diesem schönen kleinen Hafenstädtchen am östlichen Ende der Côte d’Azur, lässt es sich besonders gut wandern und die Natur erkunden. Die Wanderrouten gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, so dass diese für alle geeignet sind.
  10. Privater Tagesausflug
    Wer genug hat von geführten Touren, ganztägigem Programm und vorbereiteten Veranstaltungen, der sollte sich unbedingt einen Tag auf eigene Faust auf den Weg machen und die Umgebung erkunden. Egal ob mit dem Auto, dem Rad oder auch zu Fuß: Entlang der Küste gibt es Vieles zu sehen.

Bild: (c) Nick Karvounois

10 Dinge, die man in Sittard gemacht haben sollte

Sittard gehört zur Gemeinde Sittard-Geelen (Limburg / Niederlande) und steht im Schatten anderer Städte in der Region wie Maastricht oder Roermond – zu Unrecht: denn obwohl es recht klein ist, hat es viel zu bieten. Zudem ist es längst nicht so überlaufen wie seine bekannteren Nachbaren.

Hier sind 10 Tipps, was man in Sittard gemacht haben sollte.

  1. Auf dem alten Marktplatz einkehren
    Der alte Marktplatz von Sittard ist (von einer Bausünde abgesehen) – wunderschön. Hier gibt es viele Restaurants und Cafés, in denen man einkehren kann. Schauen Sie einfach, wo gerade die meisten Einheimischen sitzen – das ist immer ein guter Indikator. Und da meist auch Speisekarten aushängen, kann man schnell schauen, was zum eigenen Geschmack und Budget passt. Tipp: meiner Meinung nach sitzt man besonders gemütlich im “Ich und Dich” (Markt 13).
  2. Michiels Kirche
    Die Michiels Kirche – die von den Einheimischen Paterkerk genannt wird – ist eine typische Barockkirche der Region und liegt direkt am Marktplatz (oben links im Bild). Wenn man also schon Punkt 1 absolviert, gibt es keine Entschuldigung, sie nicht zu besuchen.
  3. De Domijnen
    Auch nicht weit entfernt de Domijnen. Das Museum befasst sich mit der Geschichte der Stadt und zeitgenössischer Kunst. Neben der festen Sammlung bietet es wechselnde Ausstellungen.
  4. Basilika
    Die Basilika von Sittard erhielt diesen Titel 1883 als erste niederländische Kirche. Erbaut wurde sie im Neugotischen Stil. Wie alle anderen – ebenso sehenswerten – Kirchen in der Altstadt von Sittard kann sie zwischen 9-12h und 14-16h besichtigt werden; Montags ist sie geschlossen.
  5. PinkPop
    Im Guiness Buch der Rekorde findet man das jährlich zu Pfingsten stattfindende Pinkpop-Festival als das Popfestival, das am längsten ohne Unterbrechung organisiert wird. Wenn man es zu Pfingsten nicht schafft, ist die PinkPop Expo einen Besuch wert, die einen in die Geschichte des Festivals einführt.
  6. Gärten und Parks
    Es gibt wohl kaum eine Stadt dieser Größe, in der es so viele Gärten und Parks gibt. Gehen Sie einfach um den Wall, der um die Altstadt führt, herum und machen von dort Abstecher in die einzelnen Gärten und Parks. Besonders schön sind u.a. der Ursulinengarten und der Jardin d’Isabelle.
  7. Sittard und die Flodders
    Im Sittarder Stadtteil Kollenberg wurden Außenaufnahmen von “Flodder – eine Familie zum Knutschen” gedreht. Für Fans der Films ist es also ein Muss, durch Kollenberg zu spazieren.
  8. Shoppen
    Besonders in der Altstadt findet man viele kleine individuelle Geschäfte, die Dinge im Angebot haben, die man sonst so nirgends findet; jeden letzten Sonntag im Monat ist übrigens verkaufsoffen. Donnerstags von 8h bis 13h ist auf dem historischen Marktplatz Wochenmarkt, auf dem mehr als 100 Stände ihre Waren anbieten. In Geelen – mit dem Sittard die Gemeinde Sittard-Geelen bildet – gibt es ein großes klassisches Einkaufszentrum.
  9. Ophovenermolen und Stadbroekermolen
    Während man sonst mit den Niederlanden Windmühlen verbindet, gibt es hier viele Wassermühlen. Schön sind z.B. die Ophovenermolen (Molenweg 56), die inzwischen eine Brasserie beherbergt. Am Rande des Naturschutzgebiets “Schwienswei” liegt die Mühlenanlage “Stadbroekermolen”, die für Feste, Hochzeiten und Tagungen gebucht werden kann. Sonntags ist die Anlage mit ihrem sehr schönen historischen Park für Besichtigungen geöffnet (Jacqueline Roufsweg 1).
  10. Spazieren, Wandern und Radfahren in wunderschönen Landschaften
    Rund um Sittard gibt es viele abwechslungsreiche Landschaften, die auf einen kurzen Spaziergang, eine ausgedehnte Wanderung oder eine Fahrradtour einladen. Im Gebiet Danikerbos findet man viele Obstgehölze, im Maastal grasen Pferde und Galloway Rinder und in Absbroekbos kann man die Renaturierung eines ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Gebiets beobachten.

Von Bonn und Köln aus braucht man mit dem Auto nach Sittard gut 1:30h, von Düsseldorf aus ca. 1h. Extra-Tipp: Wenn Sie in einem Outlet in den Niederlanden wie z.B. Roermond waren, ist Sittard danach das Kontrastprogramm zum Entschleunigen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Reihe “10 Dinge, die man in … gemacht haben sollte”. Eine Übersicht aller Orte finden Sie hier.

Liste: Niederländische Städte, in die sich ein Tagesausflug lohnt

Diese niederländischen Städte sind prädestiniert für einen Tagesausflug. Bei der Auswahl der Städte achten wir in erster Linie darauf, ob diese von Bonn, Köln oder auch Düsseldorf aus gut erreichbar sind.

Maastricht

Roermond

Sittard

10 Tipps, wie man effizienter im Home Office arbeitet

Ich habe viele Jahre als selbständiger Berater im Homeoffice gearbeitet. Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps zum Thema.

  1. Sorgen Sie für eine klare räumliche Trennung
    Mal mit dem Notebook auf dem Sofa, dann im Esszimmer oder gleich im Bett liegenbleiben – das darf nicht sein. Sie sollten sich ein Arbeitszimmer oder zumindest eine abgetrennte Ecke einrichten, in der Sie arbeiten. So trennen Sie ganz klar Privatbereich (Erholung) und Arbeitsbereich (Konzentration).
  2. Richtig einrichten
    Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie das Arbeitszimmer so einrichten, dass Sie sich dort auch wohl fühlen und es dennoch zweckmäßig ist. Also genug Licht, Ablageflächen, Platz für Ihren Computer und natürlich einen guten Stuhl.
  3. Feste Zeiten schaffen
    Schaffen Sie sich Ihren Rhytmus – gerade wenn Sie Einzelkämpfer sind. Wer Mittags im Schlafanzug in sein Arbeitszimmer schleicht, hat schon verloren. Fangen Sie zu einer festen Zeit an: ob 5h morgens oder 11h ist dabei egal – passen Sie sich ihrem Körper an. Und auf jeden Fall sollten Sie sich vorher frisch gemacht und angezogen haben.
  4. Lassen Sie sich nicht stören
    Ein Bekannter klingelt an der Tür? Ihren Kinder ist langweilig und klopfen an die Arbeitszimmertür? Lassen Sie sich nicht stören. In einem Büro würde Ihnen das auch nicht passieren.
  5. Alles im Haus
    Achten Sie darauf, dass Sie immer genug von Ihren Arbeitsmitteln im Hause habe: also z.B. Druckerpatronen, Papier, Umschläge – eben alles, was Sie für Ihre Arbeit brauchen. Und wenn die Deadline drängt und sie nicht aus dem Haus kommen: eine Dose Ravioli, genug Wasser und Kaffe oder Tee sollten immer da sein.
  6. Für Bewegung sorgen – und auch sonst auf die Gesundheit achten
    Morgens 20 Schritte ins Arbeitszimmer, Mittags von dort in die Küche und zurück und Abends kommt der Lieferservice – das ist viel zu wenig Bewegung! Die meisten Menschen, die ich kenn, die auf Homeoffice umgestiegen sind, haben innerhalb kürzester Zeit deutlich zugenommen. Sorgen Sie für einen Ausgleich, denn 10.000 Schritte am Tag sollten es sein. Und noch eins: Trinken Sie genug Wasser, rauchen Sie nicht im Büro und ernähren Sie sich gesund!
  7. Gut angebunden
    Achten Sie darauf, dass Sie eine stabile Internetleitung haben – das ist Ihre wichtigste Verbindung zur Außenwelt. Auch sollten Sie im Blick haben, dass Sie ein gutes Mobilfunknetz haben (LTE Abdeckung), schließlich wollen Sie keine abgehackten Gespräche mit Ihren Kunden habe. Und fällt die Internetanbindung aus, können Sie sich dann immer noch per LTE Hotspot einwählen. Tipp: haben Sie schlechtes Netz, sprechen Sie mit Ihrem Anbieter. Oft können die Funkzellen dann neu ausgerichtet werden.
  8. Auch mal Ausnahmen zulassen
    Sie müssen einen langen Text schreiben und draußen ist so schönes Wetter? Dann setzen Sie sich doch mit Ihrem Notebook nach draußen. Sie sind im kreativen Tief? Warum nicht ein Spaziergang durch den Wald. Sie sollten sich aber im klaren sein, dass das Ausnahmen sind und es nicht einreißen lassen!
  9. Networking nicht vergessen
    Im Regelfall sind Sie im Homeoffice allein. Achten Sie daher darauf, dass Sie im Austausch mit anderen bleiben. Natürlich über soziale Netze, aber auch durch den Besuch von Veranstaltungen wie Barcamps oder auch Stammtische etc. Extra Tipp: es kann nicht schaden, auch mal einen Tag in einer Coworking Location einzulegen oder in ein Café zu gehen, in dem auch andere Webworker sind.
  10. Feierabend
    Vergessen Sie nicht, irgendwann ist Schluss und morgen ist auch noch ein Tag. Sonst droht der Burnout schneller, als Sie denken.

Wahrer Adel…

Wahrer Adel liegt im Gemüte und nicht im Geblüte!