Das 11kg weniger Projekt – ein Zwischenstand und ein paar Gedanken über Motivation und Konsequenz

Ein guter Vorsatz, Scheitern in 8 Monaten und ein Neustart

Mein Neujahrsvorsatz 2017 war es ja, 11kg abzunehmen und von glatt 90kg deutlich unter die 80kg zu kommen. Zudem hatte ich versprochen, hier im Blog regelmäßig über den Fortschritt des Projekts zu schreiben.

Heute ist es wieder soweit, denn ich habe einen wichtigen Meilenstein erreicht: erstmals seit Start des Projekts wiege ich weniger als 80kg und habe somit seit dem 1. Januar genau 10,1kg abgenommen – Beweisfoto oben. Das eigentliche Ziel ist also in greifbare Nähe gerückt, aber dazu später mehr.

Denn eigentlich war alles viel schlimmer… den vorher letzten Blogbeitrag mit dem Hashtag “11kgweniger” hatte ich am 1. März geschrieben. Bis in den frühen Sommer hatte ich es zwar geschafft, in den Bereich von unter 87kg zu kommen. Es folgte jedoch eine turbulente Zeit mitsamt Urlaub, die das Ziel in den Hintergrund treten ließ. Das wurde natürlich bestraft: am 30. August wog ich exakt 92,5kg und damit sogar noch 2,5kg mehr, als zu Beginn des Jahres.

Mein Vorsatz war grandios gescheitert.

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10 Dinge, die man in Laos getan haben sollte – Vorschläge von Bendix

  1. Tubing in Vang Vieng – Sich einfach mal entlang eines Stromes zwischen Kalksteinfelsen und Regenwald treiben lassen ist so ziemlich das entspannteste, was du für eine lange Zeit gemacht haben wirst. Ob auf dem breiten, öffnen Fluss, in einem schmalen Nebenstrom oder in einer angrenzenden Höhle, Tubing ist her das entspannteste Fortbewegungsmittel.
  2. Sonnenuntergang am Mekong-Ufer – Es gibt kaum schönere und entspanntere Orte, an denen man einen Drink zum Sonnenuntergang genießen kann als in der Hauptstadt von Laos. Obwohl Vientiane als Hauptstadt des Landes einen Gewissen Trubel mit sich bringt, lässt sich abseits von Starbucks und Co. immer ein entspanntes Plätzchen finden. Abhängig von der Jahreszeit kann man sich entweder am ausgetrockneten Rand des Flussbettes niederlassen oder sich in auf die Terrasse am Ufer hinsetzen und sich zurücklehnen.
  3. Buddha Park – Etwa 20 Kilometer östlich der Hauptstadt findet man ein etwa 2 Fußballfelder großes Gebiet welches von gläubigen des Landes als spirituelles Zentrum aufgebaut wurde. Viele der Gebetsstätten sind nicht nur schön zu Fotografien, sondern laden die Besucher zum beklettern ein. Die größte Statue des Parks schein massiv zu sein, während das innere aber mit räumen und Treppen zu unterschiedlichen Ebenen ausgestattet ist. Und sogar das „Dach“ betretbar ist.
  4. Kong Lor Höhle – Mit einer 7 Kilometer langen Höhle die komplett mit Wasser gefüllt ist, bietet die Kong Lor nicht nur ein einmaliges Erlebnis bei dem so tief in einen Berg eingedrungen wird wie es nur die wenigsten Menschen dieser Welt erleben werden, sondern auch der Ausblick der sich vor einem Aufbaut, wenn man die Höhle an der anderen Seite wieder verlässt, ist atemberaubend. Auf den 7 Kilometern, die man durch die Höhle zurücklegt vergisst man komplett über Raum und Zeit und ist von den Wasserfällen, Seen und Kalksteinen im Inneren des Berges wie in Trance versetzt. Nach dem man am Ende der Höhle dann zurück ans Tageslicht kommt, bauen sich hunderte Meter hohe Kalksteinberge auf, die von unberührtem Urwald besetzt sind.
  5. Kletterkurs im Phou-Hi-Poun-Biodiversitäts-Nationalpark – Wer schon immer mal wissen wollte, wie es sich anfühlt, nur an einem dünnen Seil befestigt zu sein und 30 Meter über dem Boden, auf Höhe der Baumgipfel an einem Felsen zu hängen, wird hier den Spaß seines Lebens haben. Eine deutsche Besitzerin hat sich vor mehreren Jahren einen Traum erfüllt und leitet nun das im Nationalpark versteckte zuhause für die Kletterer dieser Welt. Durch die vielen unterschiedlichen Kalksteine im Nationalpark sind den Routen kein Ende gesetzt und die Kletterlehrer gehen jedes Wochenende zusammen Klettern, um neue Routen zu erkunden und mit Karabinern zu versehen, damit Laien diese Routen nach klettern können. Nicht nur die Erfahrung des Kletterns selbst ist es wert, diese Station auf deiner Route durch Laos einzutragen, sondern auch die Straße die sich vorbei an Flüssen und bewachsenen Kalksteinbergen schlängelt, bietet viele beeindruckende Aussichtspunkte.
  6. Die Wasserfälle vor Pakse – In dem angrenzenden Nationalpark der direkt neben Pakse, eine Stadt im Süden von Laos, liegt, bietet sich durch die Topographie der Gegend ein besonderes Naturschauspiel. Der Fluss Vang Ngao spreizt sich in zwei und wird auf dem Weg ins Tal von mehreren Klippen zu reißenden und gigantischen Wasserfällen, die sich auch beiden Teilen des Flusses finden lassen. Insgesamt gibt es 4 sehenswerte Wasserfälle, die besucht werden können, während man nicht mal 20 Kilometer mit dem Auto oder Motorrad auf das Bolaven Plateau hinauffährt. Der beeindruckendste Wasserfall ist der Tad Fane, welcher mit über 120 Metern der höchste Wasserfall des Landes ist und von einer Plattform auf der anderen Seite des Wasserfalls sehr gut fotografiert werden kann (siehe Bild unten).
  7. Ein Kaffee auf dem Bolaven Plateau – Wo gibt es besseren Kaffee als wenige hundert Meter neben der Plantage? Kaum wo ist die Antwort. Neben dem Kaffee und den Plantagen bietet die höchste Stelle des Plateaus noch Flüsse, Seen und einheimische Dörfer, alles zusammen in einer sehr ruhigen Atmosphäre und in stille.
  8. Wat Phou – Wenn ein Tempel älter als die historische Stadt Angkor Wat aber eben so beeindruckend ist, sagt es viel über einen Ort aus. Der fast freistehende Tempel der auf einem Berg errichtet wurde, bietet nicht nur interessante Einblicke in eine lang vergangene Zeit zu, er ermöglich auch einen schönen Ausblick auf das Gebiet rund um den Mekong. Begonnen hat die Geschichte des Tempels als eine Hinduistische Gebetsstätte aus dem Jahr 500 nach Christus. Mit den Jahrhunderten wurde das Gebiet aber durch verschiedenste Faktoren verändert um umgebaut. Die heute noch stehenden Konstruktionen werden auf da 11. Jahrhundert datiert und die Rolle des Hindu Tempels wurde von Buddhisten übernommen, was bis heute immer noch der Fall ist.
  9. Weiße Fluss Delfine im Mekongdelta beobachten – Dies ist eine der Dinge die man definitiv noch seinen Enkel Kindern und Urenkeln erzählen wird. Im Delta des Mekongs gibt es noch wenige Exemplare des vom Aussterben bedrohten Weißen Flussdelfins, welcher im Rahmen einer Kajaktour im von einer der Inseln im Mekongdelta aus beobachtet werden können.
  10. In einem Tempel übernachten – Es gibt keine zweite Möglichkeit bei der man den einheimischen eines Landes wie Laos näherkommt, als wenn man in deren Heiligenstätten übernachtet. Hiermit meine ich keinen Touristen Schnickschnack in einem Tempel-Hotel, sondern die tatsächlichen Tempel die im ganzen Land verteilt sind. Die meisten dieser Hotels haben Pritschen für Gäste bereit und lassen auf Nachfrage, jeden dort schlafen. Üblich ist es auch, dass sie den Gästen Proviant mitgeben und ihre Lebensweise teilen.

Die Liste unserer „10 Dinge“ Reihe wurde von Bendix Holtgraefe erstellt. Geboren und aufgewachsen ist er in Hamburg. Seit dem 16. Lebens Jahr hat er aber ein Jahr in den USA gelebt, ein halbes Jahr in Österreich und seit eineinhalb Jahren ist er an einer dänischen Universität immatrikuliert. Er ist angehender Bauingenieur, Marketing Manager bei Trendhim und schreibt über seine Reisen und andere Themen auf seinem Blog Der Begeisterte.

10 Tipps, was man gegen das Insektensterben tun kann

Es gibt in Deutschland immer weniger Insekten und Insektenarten. Hier sind 10 Tipps, was Sie gegen das Artensterben tun können:

  1. Kaufen Sie Bio
    Biologische Landwirtschaft heißt auch weniger Insektizide. Kaufen Sie daher “Bio”! Das ist übrigens auch schon fast der wichtigste Tipp: denn so bewegen Sie etwas “am großen Rad” Landwirtschaft!
  2. Leben lassen – und kein Gift versprühen
    Wespennest nah am Haus? Spinnenweben vor dem Fenster? Auch wenn es sie Überwindung kostet: lassen Sie Insekten und deren Nester in Ruhe. Verspritzen Sie selber keine Gifte, sondern setzen auf natürliche Hausmittel, wenn Sie Insekten fernhalten wollen.
  3. Beim Überwintern helfen
    Es gibt immer weniger natürliche Möglichkeiten, in denen Insekten überwintern können. Mit einem Insektenhotel helfen Sie! Hat auch Platz auf dem Balkon oder an der Hauswand.
  4. Einen Teich anlegen – oder Wassergefäße aufstellen
    Sie haben einen Garten? Dann legen Sie doch einen Miniteich an, der vielen Insektenarten einen Lebensraum bietet. Außerdem sieht er gut aus. Wenn Sie keinen Platz für einen Teich haben, können Sie auch Gefäße mit Teicherde und Wasser füllen und einige Wasserpflanzen hineinpflanzen, z.B. Wasserlilien – das macht sich auch gut auf Balkon und Terrasse.
  5. Laub und Totholz liegen lassen
    Abgefallenes Laub und Totholz sind wichtige Lebensräume für viele Insektenarten. Lassen Sie es liegen. Wollen Sie Laub nicht auf Ihrem Rasen herumfliegen haben, kehren Sie es zusammen und schaffen Sie es in andere Bereiche Ihres Gartens; Laubbläser sollten Sie nicht einsetzen.
  6. Wilde Ecken im Garten zulassen
    Lassen Sie in ihrem Garten “wilde Ecken” zu, in denen wachsen darf, was will. So sind z.B. Brennesseln wichtig für manche Schmetterlingsarten. Auch Laub und alte Äste können sie hier ablegen (siehe vor).
  7. Lehmpfütze anlegen (auch auf dem Balkon).
    Besorgen Sie sich etwas Lehm und bringen den in Ihrer wilden Ecke im Garten oder in einer Schale an. Bilden Sie eine Kuhle und füllen Sie etwas Wasser hinein. Das lohnt sich gleich doppelt – zum einen finden viele Insektenarten damit Baustoff für Ihre Nester, zum anderen können sie besonders im heißen Sommer Wasser tanken. Eine Schale mit etwas Lehm und Wasser kann man auch auf den Balkon, hinter die Garage oder in den Innenhof stellen.
  8. Heimische Arten anpflanzen – und/oder Seedbombs werfen
    Wenn Sie einen Garten haben, sollten Sie heimische Pflanzen anschaffen – auf diese sind die Insekten aber auch andere Tierarten wie z.B. Vögel am besten eingestellt. Eine Liste schmetterlingsfreundlicher Pflanzen gibt es z.B. hier. Haben Sie selber keinen Garten, können Sie z.B. die Betreuung einer Brach- oder Grünfläche übernehmen – Ihre Stadt und Gemeinde sind hier der richtige Ansprechpartner. Und wenn Sie nur wenig Zeit haben und auf die schnelle für mehr Pflanzenvielfalt in Ihrem Umfeld sorgen wollen: werfen Sie z.B. Seedbombs auf Brachflächen.
  9. Unterstützen Sie Umweltprojekte
    Es gibt viele Projekte, die sich direkt oder zumindest indirekt dem Schutz von Insekten widmen. Eine gute Möglichkeit ist z.B., sich für den Erhalt oder die Renaturierung von Streuobstwiesen einzusetzen. Das kann aktiv geschehen, indem Sie in entsprechenden Vereinen mitarbeiten oder auch durch eine Spende.
  10. Sagen Sie es weiter
    – indem Sie z.B. diesen Artikel teilen. Besonders aber auch im Gespräch mit anderen. Je mehr Menschen sich engagieren, um so mehr wirkt es sich aus!

10 Dinge, die man in Berlin gemacht haben sollte, wenn man zum ersten mal dort ist

Diese 10 Tipps für Berlin richten sich an alle, die zum ersten mal in der Bundeshauptstadt sind.

  1. Mit der Linie 100 durch Berlin fahren
    Die Buslinie 100 ist die günstige Alternative zur Stadtrundfahrt. Man fährt vom Bahnhof Zoo an vielen markanten Sehenswürdigkeiten bis zum Alexanderplatz und kriegt so einen ersten guten Eindruck der Stadt. Man sieht unter anderem den Bahnhof Zoo, die Gedächtniskirche, das Elefantentor, das Brandenburger Tor…
  2. Fernsehturm
    Er ist eines der Wahrzeichen von Berlin: der Fernsehturm am Alexanderplatz. Von dort hat meine fantastische Aussicht über die Stadt und das Umland.
  3. Auf die Reichstagskuppel – und mehr
    Einmal sollte man in der Reichstagskuppel gewesen sein. Und bei der Gelegenheit, können Sie auch eine Plenarsitzung besuchen oder eine Führung durch den Bundestag machen. Doch obacht: dies alles ist nur mit Anmeldung möglich. Am besten frühzeitig reservieren. Rund um den Reichstag gibt es auch sonst noch so einiges zu sehen. Auf jeden Fall das Brandenburger Tor und das Holocaust Denkmal.
  4. KadeWe
    Das KadeWe ist sicherlich das beeindruckendste Kaufhaus Deutschlands, in dem jeder etwas findet. Besonders den Feinkostabteilungen sollte man einen Besuch abstatten.
  5. Fahrt auf der Spree
    Ein schönes Erlebnis ist auch eine Fahrt auf der Spree. Hier lernt man Berlin aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Es gibt ein breites Angebot – von kurzen Rundfahrten bis hin zu ausgiebigen Ausflügen. Tipp: auf Themenfahrten achten, z.B. Abendfahrten.
  6. Ständige Vertretung
    Ein Stück Rheinland in Berlin ist die StäV (Ständige Vertretung). Hier kann man gepflegt ein Kölsch trinken und sich mit rheinischen und berliner Hausmannskoste stärken. Schiffbauerdamm 8, 10117 Berlin.
  7. Checkpoint Charlie
    Hier wird einem die Trennung in West und Ost nochmals richtig bewusst – ein Besuch beim Checkpoint Charlie gehört zum Pflichtprogramm für Berlin Besucher.
  8. Olympiastadion
    Beeindruckende Monumentalarchitektur des dritten Reichs. Alle Infos für Besucher gibt es hier.
  9. Gendarmenmarkt
    Der Gendarmenmarkt ist der schönste Platz Berlins und vielleicht sogar der schönste Platz Deutschlands. Besonders sehenswert sind der Deutsche und der Französische Dom. Rundherum viele Restaurants.
  10. Museumsinsel
    Die Museumsinsel ist ein Muss in Berlin – nicht nur für Kulturliebhaber. Besonders das Pergamon Museum mit seinen aufwändigen Architekturaufbauten begeistert.

Diese Liste hat Severin zusammengestellt, der beruflich und privat schon oft in Berlin war.

Mehr Tipps rund um Berlin – besonders auch für Insider – gibt es unter dem Tag 10 Dinge in Berlin. Eine Übersicht aller 10 Dinge Listen haben wir hier.

Foto: Brandenburger Tor im Rahmen der Berliner Lichter 2014. Aufgenommen mit einem Nokia Lumia 920.

Es ist nur ein Spiel

Folgendes sollte man bei Fußballspielen bei Kindern unbedingt beachten:

  1. Es sind Kinder
  2. Es ist ein Spiel
  3. Die Trainer sind Freiwillige
  4. Die Schiedsrichter sind Menschen
  5. Wir sind nicht bei der WM

Gesehen beim SV Merzbach.

Erfahrungsbericht: Wie ich meine Leberwerte in drei Wochen in den Normalbereich gesenkt habe

Was sind eigentlich die Leberwerte?

Unter den Leberwerten versteht man in erster Linie die Konzentration der Enzyme

  • GPT – Glutamat-Pyruvat-Transaminase, auch Alanin-Aminotransferase (ALT, ALAT) genannt
  • GOT – Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, auch Aspartat-Aminotransferase (AST, ASAT) genannt
  • Gamma-GT – Gamma-Glutamyl-Transferase

im Blut. Als weiterer Wert wird noch oft die alkalische Phosphatase hinzugezogen. Sind diese Werte erhöht, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Leber erkrankt ist oder eben zu viel zu tun hat, was dann zu zunächst zu einer Fettleber und in der Folge zu einer gefährlichen Leberzirrhose und  Tumoren führen kann. Auch Begleiterkrankungen wie z.B. Diabetes können entstehen.

Aber was ist erhöht? Der GPT und der GOT Wert sollten bei Männern jeweils unter 50 U/l, bei Frauen unter 35 liegen. Der GGT (Gamma GT) Wert unter 66 U/l bei Männern und unter 39 bei Frauen. Für den AP Wert (Alkalische Phosphatase) gelten für Frauen 35 bis 105, für Männer 40 bis 130 U/l als normal.

Übrigens, feststellen lassen sich diese Werte nur über einen Bluttest beim Arzt. Wenn Sie selbst feststellen wollen, ob mit ihrer Leber etwas nicht in Ordnung nicht, haben Sie drei Möglichkeiten:

  • Ein Ansatzpunkt kann ein erhöhter Bilirubin Wert in Ihrem Urin sein, den Sie mit Teststreifen selber feststellen können. Diese können Sie z.B. bei Amazon kaufen. Findet sich zu viel Bilirubin im Urin, ist ein Bluttest beim Arzt angezeigt.
  • Seien Sie ehrlich zu sich selbst – trinken Sie zu viel Alkohol? Essen Sie zu viel, zu fett und zu viel Zucker? Nehmen Sie regelmäßig Medikamente? Bewegen Sie sich zu wenig? Sind Sie übergewichtig? Wenn Sie eine dieser Fragen mit “Ja” beantwortet haben, ist ein Bluttest anzuraten.
  • Ist die Leber schon nachhaltig geschädigt, kann es zu weiteren Symptomen kommen. Die Leber selber ist kein schmerzempfindliches Organ. Lediglich wenn sie schon vergrößert ist, kann es zu einem Druckschmerz im rechten Bauchraum kommen. Weitere Symptome können Müdigkeit, Juckreiz, Gelbfärbung der Haut und der Augen, Appetitlosigkeit oder auch starke Gewichtsschwankungen sein. Hier gilt es also, gut in sich hineinzuhören.

Besser ist es aber, es erst gar nicht zu Symptomen kommen zu lassen, sondern ehrlich zu sich selbst zu sein und sich regelmäßig durchchecken zu lassen!

Leberwerte zu hoch!

Mitte 40, zu viel ungesundes hastiges Essen, zu viel und zu regelmäßig Alkohol und zu wenig Bewegung – ich wusste also, dass meine “Leberwerte” außerhalb des Normalbereichs liegen dürften und ließ einen entsprechenden Test machen, bei dem meine Vermutung bestätigt wurde. Sie waren zwar noch nicht dramatisch besorgniserregend, aber doch außerhalb der vorgenannten Sollbereiche deutlich erhöht.

Übrigens, wenn Sie googeln, wie schnell sich Leberwerte erholen, senken lassen oder sich eine Fettleber reduziert, finden Sie unzählige Antworten – von 3 Tagen bis 3 Jahren ist alles dabei. Und das ist auch klar – denn das ist vom jeweiligen Umfang und auch von den Ursachen der Lebschädigung abhängig.

Ich kann nur soviel verraten: meine Werte waren nach drei Wochen wieder im normalen Bereich:

GOT von 62 auf 22, GPT von 70 auf 25 und GGT von 82 auf 32.

Leberwerte senken – meine persönliche Leberkur

Mit welcher Methode ich das geschafft habe, will ich Ihnen hier verraten.

  1. Verzicht auf Alkohol
    Der wichtigste Schritt ist sicherlich der komplette Verzicht auf Alkohol, wenn Sie Ihre Leber entgiften wollen. Das Glas Wein zum Abendessen, der Sekt bei einer Feier, das Bier nach einer Radtour oder der Obstler nach einem besonderen Essen habe ich in dieser Zeit komplett gestrichen.
  2. Viel Wasser
    Ich habe jeden Tag viel Wasser getrunken, mindestens 1,5l, meist mehr. Persönlich bevorzuge ich Wasser mit Kohlensäure, gesünder ist wahrscheinlich stilles.
  3. Kaffee schwarz
    Beim Kaffee habe ich mich nicht eingeschränkt und täglich rund vier Tassen getrunken. Viele Studien belegen, dass Kaffee eine leberschützende Wirkung hat – wenn er ohne Milch und Zucker getrunken wird. Die Theorie dahinter besagt vereinfacht, dass die im Kaffee enthaltenen Bitterstoffe die Leber veranlassen, sich selbst schützende Stoffe zu bilden.
  4. Tees
    Besonders Abends habe ich Tees getrunken. Grünen Tee, Löwenzahntee und gemischte Kräutertees. Im Handel oder bei Amazon erhalten Sie Kräutertee-Mischungen, die gut für die Leber sind. Sie sollten besonders darauf achten, dass Schafgarbe enthalten ist.
  5. Artischockensaft
    Abends habe ich immer ein kleines Glas Artischockensaft getrunken, der traditionell als Mittel zur Unterstützung der Fettverdauung gilt. Wenn ihnen der Geschmack nicht zusagt, geben sie etwas Apfelessig oder Zitronensaft dazu. Beim Kauf – z.B. im Reformhaus oder bei Amazon – sollten Sie darauf achten, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind.
  6. Ein eingeschränktes Frühstück
    Gut, ich habe eh nie regelmäßig gefrühstückt. In den drei Wochen habe ich aber das Frühstück gestrichen. Stattdessen gab es meinen Kurkuma-Apfelessig-Drink, einen Kaffee (schwarz) und danach noch Wasser gegen den Durst.
  7. Mittagessen – meist Salat
    Mittags habe ich im Regelfall einen gemischten Salat gegessen, wobei ich darauf geachtet habe, dass viele abwechslungsreiche Salat- und Gemüsesorten darin einbaue. An einigen Tagen habe ich auch einfach nur eine Buttermilch getrunken und dazu einige Blaubeeren gegessen, selten das Mittagessen ausfallen lassen und z.B. nur ein Kokoswasser getrunken.
  8. Abendessen – die Hauptmahlzeit
    Wenn Sie es einrichten können, sollte das Mittagessen die Hauptmahlzeit sein – bei mir geht es leider nicht anders. Hier habe ich im Regelfall darauf geachtet, dass ich viel Protein – meist in Form von Fleisch, Fisch oder Milchprodukten – und dazu viel Gemüse zu mir nehme. Eine Liste einiger Rezepte und Vorschläge habe ich hier zusammengestellt. Grundsätzlich habe ich darauf geachtet, möglichst viele bittere Lebensmittel zu essen und auf Fertiggerichte mit Zusatzstoffen zu verzichten sowie wenig zu salzen und stattdessen mit Kräutern zu würzen.
  9. Viel Bewegung
    Zusätzlich zu der Änderung meiner Ernährung habe ich darauf geachtet, mich möglichst viel zu bewegen. So bin ich jeden Tag mindestens 10.000 Schritte gelaufen, im Regelfall über 20.000. Hier finden Sie Tipps, wie Sie dieses Schrittziel erreichen können.
  10. Weniger Schmerzmittel
    Auch Medikamente belasten die Leber. Gegen die von meinem chronischen Bandscheibenvorfall verursachten Schmerzen habe ich keine Medikamente (Ibuprofen) mehr genommen, sondern anders behandelt.
  11. Wärmflasche
    Abends habe ich mir häufiger eine Wärmflasche gemacht und im rechten Bauchbereich positioniert – sozusagen ein schneller Leberwickel.
  12. Ausschlafen
    Schlafen ist gut für die Gesundheit – und so bin ich früher ins Bett gegangen und habe darauf geachtet, dass ich weniger

Wie Sie an meinen Leberwerten sehen, waren diese Umstellungen – andere Ernährung und mehr Bewegung – durchaus erfolgreich. Je nach bisherigen Lebensstil können weitere Einschränkungen auf Sie zukommen – so sollten Sie z.B. aufs Rauchen verzichten.

Auf jeden Fall habe ich mich nach diesen drei Wochen deutlich besser gefühlt und habe viele der Regeln in meinen Daueralltag übernommen.

Weiterführende Links und Listen

Rezepte, die gut für die Leber sind

Liste: Bittere Lebensmittel

Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keinen Besuch beim Arzt, er basiert auf meinen privaten Erfahrungen. Eine Ernährungsumstellung sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

10 Dinge, die man in Bayern gemacht haben sollte

Bayern hat die Alpen und Mittelgebirge. Zudem gibt es viele Seen und Flüsse. Auch die bayerische Tradition ist eine Besondere. Auf vielen großen und kleinen Festen lässt sich diese sehr gut live erleben.

Natur und Kultur in Bayern sind einzigartig, aber auch die Architektur und Historie locken den geneigten Besucher an außergewöhnliche Orte im deutschen Bundesland.

  1. Eines der bekanntesten Ausflugsziele in Bayern ist das Schloss Neuschwanstein. Der Bau steht im südlichen Bayern nahe Füssen und ist der idealisierten Vorstellung einer Ritterburg nachempfunden. Das um 1870 errichtete Schloss lockt mit seiner märchenhaften Kulisse jährlich über 1,5 Millionen Touristen an und ist damit ein Ziel, das unbedingt in Bayern besichtigt werden sollte.
  2. Im bayerischen Regierungssitz München spielt die erfolgreichste deutsche Fußballmannschaft. Wenn möglich sollte ein Heimspiel des FC Bayern in der Allianz Arena besucht werden.
  3. In Bayern steht der höchste deutsche Gipfel. Die Zugspitze ist 2962 Meter hoch und ist von Garmisch-Partenkirchen aus sehr gut zu erreichen. Mit verschiedenen Seilbahnen strömen jährlich über 500.000 Besucher auf das Gipfelplateau.
  4. Von Mitte September bis Anfang Oktober findet jährlich das Oktoberfest auf der Theresienwiese in München statt. Mit über 6 Millionen ist es das größte Volksfest der Welt. Auf der Wiesn sind die großen Bierzelte der Mittelpunkt. Hier lässt sich die bayerische Tradition sehr gut miterleben.
  5. Viele bayerische Großstädte verfügen über besondere hochklassige Restaurants. Der Mittelpunkt der bayerischen Küche befindet sich allerdings in München. Hier kann man ausländische aber besonders bayerische Küche sehr gut genießen. Und ist einem nach einem langen Tag voller Sightseeing nicht danach, in einem Restaurant zu essen, so kann man auch von Lieferservices traditionelle Küche in die Unterkunft liefern lassen.
  6. Ein weiteres sehr großes Volksfest ist die Erlanger Bergkirchweih. Ähnlich wie beim Münchner Oktoberfest kann man hier das bayerische Brauchtum sehr gut miterleben. Idyllisch am Burgberg unter großen Bäumen sitzen hier Tausende von Menschen, die teilweise in Tracht gekleidet, das Bier und Brezen genießen.
  7. Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge. Hier geht es im Vergleich zu den Alpen noch sehr beschaulich zu. Im Winter kann man hier Ski- und Schlittenfahren oder auch eine Schneeschuhwanderung unternehmen. Aber auch im Sommer sind die kleinen Dörfer in und um das Mittelgebirge beliebte Ziele, um sich vom Alltagsstress in der Stadt zu erholen.
  8. Zur Adventszeit gibt es in jeder größeren bayerischen Stadt einen Weihnachtsmarkt. Der Berühmteste ist wohl der Chistkindlesmarkt Nürnberg. In der mittelfränkischen Metropole kann man sehr gut bei einem Glühwein und Lebkuchen durch die Gassen schlendern und bei den ausstellenden Händlern das eine oder andere Weihnachtsgeschenk kaufen.
  9. Die vielen Flüsse und Bäche in Bayern locken auch Aktivtouristen. Auf vielen Flüssen ist es möglich, Kanu oder Kajak zu fahren. Dabei sind die Wasserwege unterschiedlich wild und jeder findet somit Flüsse, die für den persönlichen Anspruch an die Tour auf dem Wasser geeignet sind.
  10. Im Zentrum der fränkischen Weinregion liegt Würzburg mit seiner imposanten Schlossanlage. Die Residenz Würzburg ist dem Schloss Versailles, der berühmten Anlage nahe Paris, nachempfunden. Seit 1981 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders sehenswert ist das imposante Deckenfresco im freitragenden Treppenhaus.

10 Tipps, wie man besser aus dem Bett kommt

Am 7. Oktober ist der Tag des Morgenmuffels. Speziell zu diesem Anlass haben wir 10 Tipps, wie man besser aus dem Bett kommt. Und die kann man das ganze Jahr über gebrauchen.

  1. Zur richtigen Zeit ins Bett gehen
    Richten Sie sich nach Ihrem Rhythmus und finden Sie heraus, wann die richtige Zeit für sie ist.
  2. Dunkelheit – und mehr
    In der Nacht sollte es in Ihrem Schlafzimmer möglichst dunkel sein, damit Sie erholsam schlafen. Also keine aufleuchtenden Smartphones  neben dem Bett, keine Wecker mit heller Digitalanzeige, Schlaflichter, Nachttischlampen und die Rollladen oder Vorhänge sollten geschlossen sein. Generell sollten Sie darauf achten, dass Sie sich in Ihrem Schlafzimmer wohl fühlen. So sollte es auch ruhig sein, nicht zu warm (sie schwitzen und schlafen unruhig) und nicht zu kalt (sie frieren und wachen immer auf) sowie die richtige Luftfeuchtigkeit (gut für Haut und Bronchien). Das Schlafzimmer sollten Sie vor dem Schlafen gut durchlüften.
  3. Genug Trinken
    Das Gehirn braucht Wasser – hat man zu wenig getrunken, können die Wirkungen ähnlich sein, wie bei zu viel Alkohol und das Aufstehen fällt dementsprechend schwer. Stellen Sie sich daher ein Glas und eine Karaffe mit Wasser ans Bett, so dass Sie etwas trinken können, wenn Sie Nachts aufwachen und Durst haben. Am besten nehmen Sie auch einen ordentlichen Schluck Wasser, wenn Sie aufwachen – das bringt den Kreislauf in Schwung.
  4. Aufstehen, wenn Sie wach sind
    Sie wachen einige Minuten oder eine halbe Stunde vor Ihrer eigentlichen Aufstehzeit auf? Dann machen Sie nicht den Fehler, sich nochmal umzudrehen- sie schlafen nur wieder ein und das Aufstehen später fällt Ihnen um so schwerer. Nutzen Sie lieber die Zeit und lesen, machen Frühsport oder lassen sich einfach mehr Zeit im Bad und beim Frühstück.
  5. Kein Weckgeräusch, das sie hassen
    Das Geräusch Ihres Weckers nervt Sie? Sie könnten ihn an die Wand werfen, wenn er schon klingelt? Schlechte Voraussetzung für einen guten Start in den Tag. Suchen Sie sich lieber ein Weckergeräusch, das Sie mögen. Oder lassen Sie sich von Musik wecken.
  6. Nicht zu lange Weckphasen
    Verbieten Sie sich nach Möglichkeit die Schlummertaste, denn sich 45 Minuten im Bett quälen und alle 5 Minuten auf den Knopf zu drücken macht ihre Hormone und ihren Körper fertig. Lieber länger wirklich gut schlafen. Pro Tipp, wenn es nicht anders geht: Stellen Sie sich 5 Minuten nach dem Hauptwecker neben dem Bett einen zweiten, den Sie nur ausschalten können, wenn Sie aufstehen.
  7. Sich smart wecken lassen
    Es gibt inzwischen Schlafphasenwecker, Am besten funktioniert das mit einem Fitnessarmband, das anhand der Körperbewegungen erkennt, wann innerhalb eines Zeitfensters eine günstige Aufwachzeit ist. Günstig ist z.B. das Xiaomi Mi Band 2.
  8. Licht
    Licht hilft beim Aufwachen. Lassen Sie in der hellen Jahreszeit ihre Rolladen z.B. durch einen Timer öffnen, so dass Sonnenlicht in den Raum kommt. Oder sie schaffen sich einen Lichtwecker an, die es auch mit smarter Steuerung gibt.
  9. Vorfreude ist die beste Freude
    Gönnen Sie sich morgens etwas, auf das Sie sich freuen können und das Sie motiviert, aufzustehen. Und wenn es das neue Lieblingsparfum ist, das sie gleich auftragen werden, die Tageszeitung oder die Tasse Kaffee. Lassen Sie z.B. die Kaffeemaschine (per SmartHome) zu Ihrer Aufwachzeit starten, so dass der Kaffeeduft sie motiviert.
  10. Positive Vorsätze für den Tag
    Think bigger: Nehmen Sie sich für den Tag an sich etwas positives vor, dass Sie dazu bringt, motiviert aufzustehen.

Extra Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Lieblingsmenschen wecken. Und wenn er nicht bei Ihnen wohnt, bitten Sie ihn, dass er Sie anruft – so kommen Sie garantiert gut aus dem Bett – zur Sicherheit aber noch etwas später einen Wecker stellen, für den Fall dass der menschliche Weckdienst selber ein Morgenmuffel ist.

Into the woods

Seit einigen Wochen nutze ich jede Gelegenheit, morgens früh in den Wald zu laufen. Vornehmlich an freien Tagen, irgendwann zwischen 5h und 7h. Für eine bis drei Stunden.

Es gibt dabei eine einzige Regel: ich muss mindestens 10.000 Schritte laufen. Meistens werden es deutlich mehr. Und so ist es eine Mischung aus schnell gehen, joggen, einfach mal innehalten – und fotografieren. Mal mit Musik, mal ohne. Bei schönem Wetter und bei Regen.

Wenn ich starte, ist es dunkel. An Regentagen stockdunkel. An schönen Tagen sieht man zwischen den Baumwipfeln die Sterne und manchmal den Mond. Rehe und Wildschweine rascheln im Wald und queren die Wege. Manche Vögel werden leiser, andere wachen auf und beginnen mit Ihrem Gesang.

Irgendwann dämmert es langsam und etwas später scheint die Sonne durch. Mal matt durch die Wolken, mal rot und mal strahlend gelb. Bis jetzt jedesmal anders.

Die Wildschweine verziehen sich dann in den tiefen Wald und lassen sich kaum blicken. Rehe und Hirsche sind verblüffenderweise neugieriger und beobachten einen von Lichtungen aus oder kreuzen die Wege. Irgendwann tauchen auch die ersten Radfahrer und Jogger auf. Zum Glück sind es um diese Zeit nur wenige.

Dafür gibt es um so mehr in der Natur zu sehen. Jeder Meter des Wegs bietet Fotomotive. Oft muss ich mich zusammenreißen, dass ich weiter laufe und nicht nur fotografiere. Die Bilder werde ich sukzessive hier unter dem Hashtag #intothewoods online stellen. Einige gibt es ja auch schon auf Instagram und facebook.

Beim langen Laufen im Wald taucht man in eine andere Welt ein und kann völlig abschalten und nachdenken, wie es sonst kaum möglich ist.

Probiert es mal aus.

Fliegenpilz

Fliegenpilz im Kottenforst.