10 Tipps, wie man einer Erkältung vorbeugt

Jetzt ist wieder Erkältungszeit – und damit man erst keine bekommt, haben wir hier 10 Tipps, wie man möglichst erst gar keine bekommt:

  1. Ernährung
    Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist am wichtigsten. Essen Sie besonders viel saisonales Gemüse, wie z.B. Kohlsorten. Achten Sie darauf, dass Sie genug Proteine zu sich nehmen, die braucht ihr Immunsystem. Generelle Tipps für die Ernährung im Winter haben wir hier zusammengestellt.
  2. Genug Trinken
    Ihr Körper braucht immer genug Wasser, wenn er funktionieren soll. Das gilt gerade im Winter. Ideal zu dieser Zeit: lauwarmes Wasser, Kräutertees, Ingwerwasser oder unser Kurkuma-Apfelessig-Drink.
  3. Trockene Luft vermeiden
    Die Schleimhäute sind der wichtigste Schutz vor dem Eindringen von Viren und Bakterien. Werden diese zu trocken, werden Sie auch schneller krank – einmal ganz abgesehen davon, dass es unangenehm ist. Schaffen Sie sich einen Luftbefeuchter oder besser noch einen Luftwäscher an.
  4. Viel bewegen
    Bewegung ist gut für Ihr Immunsystem. Am empfehlenswertesten sind ausgedehnte Waldspaziergänge, die Ihnen auch sonst gut tun. Aber obacht: Sind Sie schon angeschlagen, sollten Sie nicht Laufen, sondern spazieren gehen.
  5. Wechselduschen
    Stärken Sie Ihr Immunsystem, indem Sie sich beim morgendlichen Duschen zwischendrin auch kalt duschen. Das ist außerdem gut für Ihre Haut.
  6. Genug Schlaf
    Ein weiterer wichtiger Faktor, damit Ihr Immunsystem Sie nicht im Stich lässt, ist genug Schlaf.
  7. Nase warm halten
    Anders An sich hat Erkältung nicht viel mit Kälte zu tun – mit einer großen Ausnahme. Ist die Nase kalt, ist sie schlechter durchblutet und damit anfälliger für das Eindringen von Erregern. Halten Sie sich also warm und besonders eben ihre Nase – schützen Sie sie z.B. mit einer Sturmhaube oder einem Sportschal.
  8. Ansteckungsmöglichkeiten vermeiden
    Vermeiden Sie große Menschenansammlungen und fassen Sie z.B. keine Geländer an Treppen oder Griffe in öffentlichen Verkehrsmitteln an. Wenn Sie oft im ÖPNV unterwegs sind, kann es sinnvoll sein, dass Sie Handschuhe tragen.
  9. Hände Waschen
    Auf den Händen können Erreger sehr lange überleben. Wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie sich die Hände gründlich waschen, am besten mit Seife und warmem Wasser.
  10. Nicht übertreiben und locker bleiben
    Lassen Sie Ihr Leben nicht von der Angst vor einer Erkältung bestimmen. Auch wenn Sie alle Tipps befolgen, 100% Schutz gibt es einfach nicht. Bleiben Sie also locker und entspannt.

10 Gründe, warum Laufen wie Saufen ist

Wer mir in den sozialen Netzen folgt, weiß dass ich einerseits neuerdings wieder sehr gerne im Wald laufe, auf der anderen Seite aber auch einen guten Wein oder Craft Beer zu schätzen weiß.

Als ich letztens bei einem der beim Laufen entstandenen Bilder den Hashtag #laufenistwiesaufen verwendete, wurde mir erst auf den zweiten Blick klar, wie viel Wahrheit darin steckt…

  1. Laufen und Saufen können beide süchtig machen.
  2. Während man läuft oder säuft, fühlt man sich meistens sehr gut.
  3. Aber sowohl beim Saufen als beim Laufen kann danach ein Kater folgen.
  4. Sowohl Saufen als auch Laufen sollte man daher in Maßen tun.
  5. Dass aber beides gut zusammenpasst, sieht man z.B. beim Marathon des Châteaux du Médoc, Riesling-Marathon oder beim Marathon du Beaujolais Nouveau, bei denen an den Verpflegungsstationen isotonische Getränke eher Nebensache sind… Auch dass Hefeweißbier ein nahezu perfektes isotonisches Getränk ist, stützt diese These.
  6. Laufen und Alkohol können beide dazu führen, dass der Körper Endorphine ausschüttet.
  7. Sowohl Laufen als auch Alkoholkonsum können die Lebenserwartung verlängern.
  8. Beides kann man alleine machen aber auch zu mehreren. Und macht man es mit mehreren, läuft und säuft man in der Regel mehr.
  9. Daher sollte man beides immer in seinem eigenen Tempo machen, sonst kann es fatal enden.
  10. Traue nie einem Abstinzler und einem Nichtläufer.

Disclaimer: Drink responsible

Beate Uhse meldet Insolvenz an

Beate Uhse hat Insolvenz angemeldet.
Wer befriedigt jetzt die Gläubiger?

Wir dokumentieren hier den

Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Holding in Eigenverwaltung

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Offener Brief: Der Vorstand des 1. FC Köln wendet sich an alle FC-Fans

Der 1. FC Köln wendet sich nach dem schlechtesten Saisonstart aller Bundesligavereine mit einem offenen Brief an seine Fans, den wir hier dokumentieren wollen.

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Treffen sich zwei Schneeflocken…

Treffen sich zwei Schneeflocken:

„Wohin fliegst Du?“

„In die Berge, da kann ich schön liegenbleiben. Und Du?“

„In die Stadt, Chaos anrichten!“

Außerdem haben wir spezielle Versionen dieser Grafik für einige Städte. Hier ist der Überblick:

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Schlimm!

“schlimm” Aufkleber auf BILD Automat.

10 Dinge, die man in Marburg Weidenhausen getan haben sollte

Weidenhausen ist neben der Oberstadt der älteste Bereich von Marburg an der Lahn, in welchem Menschen siedelten. Über die Jahrhunderte hinweg wurde Weidenhausen immer mehr ins Stadtzentrum gedrängt, konnte sich jedoch bis heute seinen ganz eigen dörflichen Charme bewahren. Zeit für eine kleine Liste von 10 Dingen, die man in Weidenhausen getan haben sollte.

Wer noch mehr über Weidenhausen erfahren möchte, darf sich gerne unter www.weidenhausen-marburg.de informieren. Aktuelle Veranstaltungen und Nachrichten zu Weidenhausen gibt’s auf Facebook unter facebook.com/weidenhausen.

  1. Weidenhäuser Brücke und alte Universität
    Wir fangen an mit einem Besuch an der historischen Weidenhäuser Brücke und über diese hinweg mit einem Blick auf die alte Phillips-Universität zu Marburg (Bild oben). Man kommt sich direkt wie einem mittelalterlichen Fantasyfilm zurückversetzt vor. Die Brücke führt über den in der Innenstadt verlaufenden Fluß Lahn, der gleichzeitig den Stadtteil Weidenhausen nach Westen hin zur Marburger Oberstadt abgrenzt. Ursprünglich führte an dieser Stelle die einzige Furt nach Marburg, welche dem Dorf im Mittelalter eine enorme wirtschaftliche Bedeutung und Zolleinkünfte bescherte.
  2. Weidenhäuser Straße / Jakobsweg
    Im Anschluss an die Weidenhäuser Brücke begeben wir uns in die Weidenhäuser Straße, entlang derer sich die alten Fachwerkhäuser malerisch ans Kopfsteinpflaster schmiegen. Es ist tatsächlich gleichzeitig der Jakobsweg aus Gotha kommend und bis hin nach Santiago de Compostela führend. Sehr schön sind dabei die teils im Original erhaltenen Häuser.
  3. Die Legende von Hoffmanns Lieschen
    Aufmerksame Besucher werden immer wieder Hinweistafeln, Schilder und Brunnen sehen, auf denen auf Hoffmanns Lieschen verwiesen wird. Sie ist sozusagen die Nationalheldin Weidenhausens, denn der Legende nach sorgte sie 1811 bei König Jerome Napoleon in Kassel dafür, dass die Weidenhäuser das Lahnvorland endgültig für sich beanspruchen durften und es nicht Marburg in die Hände fiel. Eigentlich wollten die Weidenhäuser den König selbst im Kassler Schloss darum bitten, aber sie bissen beim König mit ihren Argumenten auf Granit. Der damals 19-jährigen Lieschen war die Warterei so über, dass sie sich im Schloss herumtrieb und auf eine königliche Orchesterprobe stieß. Zu dieser tanzte sie dann so anmutig, dass der vorbeigehende König nicht anders konnte, als sein Herz zu erwärmen und den Weidenhäusern das Land zuzusprechen.
  4. North-Hampton-Park
    Zwei Querstraßen weiter erreicht man den North-Hampton-Park.
    Ein tolles kleines Stück Land, welches sehr gerne von den Marburgern zur Naherholung genutzt wird. Unter anderem gibt es hier einen beliebten Boccia-Platz, eine Klangsäule, verschiedene Geschicklichkeitsgeräte und für die Kleinsten einen großen Spielplatz. Auch besonders erwähnenswert, fast alle Pflanzen gehören zu „Probier mal Marburg“, das heißt man darf hier frei die Früchte der Natur ernten. Zudem schlängelt sich ein offener Teil des ehemaligen Hirsemühlengrabens malerisch durch den Park und lädt zu einem Picknick ein.
  5. Sport
    In direkter Nachbarschaft fangen wir mit den sportlichen Aktivitäten an und die sind reichlich gegeben. Das Unisportstadion mit seinen Sporthallen sind vor Ort und es werden über 100 Sportarten angeboten. Man bleibt selbst als Spaziergänger immer wieder staunend stehen und betrachtet die Athleten.
    Direkt daneben steht das äußerst beliebte Freizeit- und Spaßbad Aquamar. Ist es kühl, ist man drinnen gut aufgehoben mit einer tollen Rutsche und einer großen Saunalandschaft, sowie mehreren Schwimm-, Sprung und Spaßbecken. Im Sommer ruft das große Freibad nach den Sonnenanbetern.
    Wer eine kostengünstigere Alternative sucht, der schließt sich den Joggern auf dem Lahnradwanderweg an und läuft eine sehr ebene Strecke direkt entlang des sich malerisch schlängelnden Flusses und genießt das Panorama Marburgs. Für Leute mit wenig Fitness, gibt es aber auch noch einen sehr schön gepflegten Minigolfplatz, auf dem sich manch heiße Partie spielen lässt.
  6. Planetenlehrpfad
    Entlang des Lahnradweges befindet sich in Weidenhausen auch der Planetenlehrpfad Marburg, auf welchem man unser Sonnensystem maßstabsgerecht bereisen kann. Im Maßstab 1 zu 1 Milliarde dargestellt, bedeutet jeder Schritt etwa 1 Millionen Kilometer in unserem Planetensystem und so lässt sich bei einem ausführlichem Spaziergang Planet für Planet entdecken. Die einzelnen Sonnenkörper sind dabei mit ausführlichen Schautafeln beschriftet und es handelt sich um den ersten barrierefreien Planetenlehrpfad weltweit, der auch mit Brailleschrift für Blinde ausgestattet wurde.
  7. Gut Essen und Trinken
    Nach der ganzen Lauferei ist es an der Zeit für das leibliche Wohl und dabei empfehlen wir ganz eindeutig die kleine Creperie Bretonne Ble Noir. Ein paar verrückte Jungs betreiben hier ein kleines französisches Restaurant mit direkt importierten Zutaten und bieten auch für den kleinen Geldbeutel beste französische Küche. Echte Galettes, Meeresfrüchte und wirklich leckere kleine Köstlichkeiten aus der Bretagne lassen sich hier frisch verköstigen. Zumal immer etwas los ist und man merkt förmlich wie sehr die Betreiber für ihre Produkte brennen. Wer mag, kann sich schon gerne auf dem sehr aktiven Instagram-Account ein Bild machen. Nachdem man gut gespeist hat, empfiehlt sich eine Tasse Café zum Dessert, denn dieser wird direkt in Weidenhäusen geröstet und zubereitet. Die Weidenhäuser Kaffeerösterei Il Gusto ist immer unterwegs um die besten Bohnen zu finden und bietet höchsten Kaffeegenuss für Kenner. Es ist für uns Weidehäuser einfach schön zu sehen, dass diese kleinen Manufakturen so harmonisch zusammenarbeiten und Spitzenqualität liefern.
  8. Lahnufer
    Nachdem so gut gespeist und getrunken wurde, läuft man ein paar Meter weiter zu den Lahnterrassen ans Lahnufer und setzt sich ein wenig an den Fluss. Hinter einem ist die Mensa der Universität und die beiden querenden Brücken, lassen einen Blick aufs bunte Treiben Marburgs zu. Wer noch etwas altes Brot dabei hat, kann die unzähligen Tauben, Enten und Schwäne füttern,. Die Vögel sind ganzjährig vor Ort und haben schon ein fast symbiotisches Verhältnis zu den Besuchern der Lahnterrassen.
  9. Sonnenuntergang
    Gegen frühen Abend folgt man dem Fluß 300 Meter abwärts und stellt sich auf den Hirsemühlensteg. Hier blickt man auf das Naturschutzgebiet „Auf der Weide“ und mit ganz viel Glück sieht man einen in seine Nisthöhle zurückkehrenden Eisvogel. Senkt sich die Sonne blickt man hinauf zum Grüner Wehr und bekommt ein fantastisches Schauspiel geboten. Die untergehende Sonne mit Blick über den Fluss, die historische Stadt und dem über allem thronenden Marburger Schloss.
  10. Fledermäuse
    Wird es dann endgültig dämmerig, trifft man sich in den Sommermonaten am Anfang des Hirsemühlenstegs zur Fledermauswanderung und entdeckt ein letztes mal die Geheimnisse der Weidenhäuser Flora und Fauna.

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Dinge in Weidenhausen und in Marburg zu entdecken, aber wer einen schönen Tagesausflug machen möchte, darf sich gerne an unsere Empfehlungen halten.

Bildimpressionen:

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Das 11kg weniger Projekt – ein Zwischenstand und ein paar Gedanken über Motivation und Konsequenz

Ein guter Vorsatz, Scheitern in 8 Monaten und ein Neustart

Mein Neujahrsvorsatz 2017 war es ja, 11kg abzunehmen und von glatt 90kg deutlich unter die 80kg zu kommen. Zudem hatte ich versprochen, hier im Blog regelmäßig über den Fortschritt des Projekts zu schreiben.

Heute ist es wieder soweit, denn ich habe einen wichtigen Meilenstein erreicht: erstmals seit Start des Projekts wiege ich weniger als 80kg und habe somit seit dem 1. Januar genau 10,1kg abgenommen – Beweisfoto oben. Das eigentliche Ziel ist also in greifbare Nähe gerückt, aber dazu später mehr.

Denn eigentlich war alles viel schlimmer… den vorher letzten Blogbeitrag mit dem Hashtag “11kgweniger” hatte ich am 1. März geschrieben. Bis in den frühen Sommer hatte ich es zwar geschafft, in den Bereich von unter 87kg zu kommen. Es folgte jedoch eine turbulente Zeit mitsamt Urlaub, die das Ziel in den Hintergrund treten ließ. Das wurde natürlich bestraft: am 30. August wog ich exakt 92,5kg und damit sogar noch 2,5kg mehr, als zu Beginn des Jahres.

Mein Vorsatz war grandios gescheitert.

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10 Dinge, die man in Laos getan haben sollte – Vorschläge von Bendix

  1. Tubing in Vang Vieng – Sich einfach mal entlang eines Stromes zwischen Kalksteinfelsen und Regenwald treiben lassen ist so ziemlich das entspannteste, was du für eine lange Zeit gemacht haben wirst. Ob auf dem breiten, öffnen Fluss, in einem schmalen Nebenstrom oder in einer angrenzenden Höhle, Tubing ist her das entspannteste Fortbewegungsmittel.
  2. Sonnenuntergang am Mekong-Ufer – Es gibt kaum schönere und entspanntere Orte, an denen man einen Drink zum Sonnenuntergang genießen kann als in der Hauptstadt von Laos. Obwohl Vientiane als Hauptstadt des Landes einen Gewissen Trubel mit sich bringt, lässt sich abseits von Starbucks und Co. immer ein entspanntes Plätzchen finden. Abhängig von der Jahreszeit kann man sich entweder am ausgetrockneten Rand des Flussbettes niederlassen oder sich in auf die Terrasse am Ufer hinsetzen und sich zurücklehnen.
  3. Buddha Park – Etwa 20 Kilometer östlich der Hauptstadt findet man ein etwa 2 Fußballfelder großes Gebiet welches von gläubigen des Landes als spirituelles Zentrum aufgebaut wurde. Viele der Gebetsstätten sind nicht nur schön zu Fotografien, sondern laden die Besucher zum beklettern ein. Die größte Statue des Parks schein massiv zu sein, während das innere aber mit räumen und Treppen zu unterschiedlichen Ebenen ausgestattet ist. Und sogar das „Dach“ betretbar ist.
  4. Kong Lor Höhle – Mit einer 7 Kilometer langen Höhle die komplett mit Wasser gefüllt ist, bietet die Kong Lor nicht nur ein einmaliges Erlebnis bei dem so tief in einen Berg eingedrungen wird wie es nur die wenigsten Menschen dieser Welt erleben werden, sondern auch der Ausblick der sich vor einem Aufbaut, wenn man die Höhle an der anderen Seite wieder verlässt, ist atemberaubend. Auf den 7 Kilometern, die man durch die Höhle zurücklegt vergisst man komplett über Raum und Zeit und ist von den Wasserfällen, Seen und Kalksteinen im Inneren des Berges wie in Trance versetzt. Nach dem man am Ende der Höhle dann zurück ans Tageslicht kommt, bauen sich hunderte Meter hohe Kalksteinberge auf, die von unberührtem Urwald besetzt sind.
  5. Kletterkurs im Phou-Hi-Poun-Biodiversitäts-Nationalpark – Wer schon immer mal wissen wollte, wie es sich anfühlt, nur an einem dünnen Seil befestigt zu sein und 30 Meter über dem Boden, auf Höhe der Baumgipfel an einem Felsen zu hängen, wird hier den Spaß seines Lebens haben. Eine deutsche Besitzerin hat sich vor mehreren Jahren einen Traum erfüllt und leitet nun das im Nationalpark versteckte zuhause für die Kletterer dieser Welt. Durch die vielen unterschiedlichen Kalksteine im Nationalpark sind den Routen kein Ende gesetzt und die Kletterlehrer gehen jedes Wochenende zusammen Klettern, um neue Routen zu erkunden und mit Karabinern zu versehen, damit Laien diese Routen nach klettern können. Nicht nur die Erfahrung des Kletterns selbst ist es wert, diese Station auf deiner Route durch Laos einzutragen, sondern auch die Straße die sich vorbei an Flüssen und bewachsenen Kalksteinbergen schlängelt, bietet viele beeindruckende Aussichtspunkte.
  6. Die Wasserfälle vor Pakse – In dem angrenzenden Nationalpark der direkt neben Pakse, eine Stadt im Süden von Laos, liegt, bietet sich durch die Topographie der Gegend ein besonderes Naturschauspiel. Der Fluss Vang Ngao spreizt sich in zwei und wird auf dem Weg ins Tal von mehreren Klippen zu reißenden und gigantischen Wasserfällen, die sich auch beiden Teilen des Flusses finden lassen. Insgesamt gibt es 4 sehenswerte Wasserfälle, die besucht werden können, während man nicht mal 20 Kilometer mit dem Auto oder Motorrad auf das Bolaven Plateau hinauffährt. Der beeindruckendste Wasserfall ist der Tad Fane, welcher mit über 120 Metern der höchste Wasserfall des Landes ist und von einer Plattform auf der anderen Seite des Wasserfalls sehr gut fotografiert werden kann (siehe Bild unten).
  7. Ein Kaffee auf dem Bolaven Plateau – Wo gibt es besseren Kaffee als wenige hundert Meter neben der Plantage? Kaum wo ist die Antwort. Neben dem Kaffee und den Plantagen bietet die höchste Stelle des Plateaus noch Flüsse, Seen und einheimische Dörfer, alles zusammen in einer sehr ruhigen Atmosphäre und in stille.
  8. Wat Phou – Wenn ein Tempel älter als die historische Stadt Angkor Wat aber eben so beeindruckend ist, sagt es viel über einen Ort aus. Der fast freistehende Tempel der auf einem Berg errichtet wurde, bietet nicht nur interessante Einblicke in eine lang vergangene Zeit zu, er ermöglich auch einen schönen Ausblick auf das Gebiet rund um den Mekong. Begonnen hat die Geschichte des Tempels als eine Hinduistische Gebetsstätte aus dem Jahr 500 nach Christus. Mit den Jahrhunderten wurde das Gebiet aber durch verschiedenste Faktoren verändert um umgebaut. Die heute noch stehenden Konstruktionen werden auf da 11. Jahrhundert datiert und die Rolle des Hindu Tempels wurde von Buddhisten übernommen, was bis heute immer noch der Fall ist.
  9. Weiße Fluss Delfine im Mekongdelta beobachten – Dies ist eine der Dinge die man definitiv noch seinen Enkel Kindern und Urenkeln erzählen wird. Im Delta des Mekongs gibt es noch wenige Exemplare des vom Aussterben bedrohten Weißen Flussdelfins, welcher im Rahmen einer Kajaktour im von einer der Inseln im Mekongdelta aus beobachtet werden können.
  10. In einem Tempel übernachten – Es gibt keine zweite Möglichkeit bei der man den einheimischen eines Landes wie Laos näherkommt, als wenn man in deren Heiligenstätten übernachtet. Hiermit meine ich keinen Touristen Schnickschnack in einem Tempel-Hotel, sondern die tatsächlichen Tempel die im ganzen Land verteilt sind. Die meisten dieser Hotels haben Pritschen für Gäste bereit und lassen auf Nachfrage, jeden dort schlafen. Üblich ist es auch, dass sie den Gästen Proviant mitgeben und ihre Lebensweise teilen.

Die Liste unserer „10 Dinge“ Reihe wurde von Bendix Holtgraefe erstellt. Geboren und aufgewachsen ist er in Hamburg. Seit dem 16. Lebens Jahr hat er aber ein Jahr in den USA gelebt, ein halbes Jahr in Österreich und seit eineinhalb Jahren ist er an einer dänischen Universität immatrikuliert. Er ist angehender Bauingenieur, Marketing Manager bei Trendhim und schreibt über seine Reisen und andere Themen auf seinem Blog Der Begeisterte.

10 Tipps, was man gegen das Insektensterben tun kann

Es gibt in Deutschland immer weniger Insekten und Insektenarten. Hier sind 10 Tipps, was Sie gegen das Artensterben tun können:

  1. Kaufen Sie Bio
    Biologische Landwirtschaft heißt auch weniger Insektizide. Kaufen Sie daher “Bio”! Das ist übrigens auch schon fast der wichtigste Tipp: denn so bewegen Sie etwas “am großen Rad” Landwirtschaft!
  2. Leben lassen – und kein Gift versprühen
    Wespennest nah am Haus? Spinnenweben vor dem Fenster? Auch wenn es sie Überwindung kostet: lassen Sie Insekten und deren Nester in Ruhe. Verspritzen Sie selber keine Gifte, sondern setzen auf natürliche Hausmittel, wenn Sie Insekten fernhalten wollen.
  3. Beim Überwintern helfen
    Es gibt immer weniger natürliche Möglichkeiten, in denen Insekten überwintern können. Mit einem Insektenhotel helfen Sie! Hat auch Platz auf dem Balkon oder an der Hauswand.
  4. Einen Teich anlegen – oder Wassergefäße aufstellen
    Sie haben einen Garten? Dann legen Sie doch einen Miniteich an, der vielen Insektenarten einen Lebensraum bietet. Außerdem sieht er gut aus. Wenn Sie keinen Platz für einen Teich haben, können Sie auch Gefäße mit Teicherde und Wasser füllen und einige Wasserpflanzen hineinpflanzen, z.B. Wasserlilien – das macht sich auch gut auf Balkon und Terrasse.
  5. Laub und Totholz liegen lassen
    Abgefallenes Laub und Totholz sind wichtige Lebensräume für viele Insektenarten. Lassen Sie es liegen. Wollen Sie Laub nicht auf Ihrem Rasen herumfliegen haben, kehren Sie es zusammen und schaffen Sie es in andere Bereiche Ihres Gartens; Laubbläser sollten Sie nicht einsetzen.
  6. Wilde Ecken im Garten zulassen
    Lassen Sie in ihrem Garten “wilde Ecken” zu, in denen wachsen darf, was will. So sind z.B. Brennesseln wichtig für manche Schmetterlingsarten. Auch Laub und alte Äste können sie hier ablegen (siehe vor).
  7. Lehmpfütze anlegen (auch auf dem Balkon).
    Besorgen Sie sich etwas Lehm und bringen den in Ihrer wilden Ecke im Garten oder in einer Schale an. Bilden Sie eine Kuhle und füllen Sie etwas Wasser hinein. Das lohnt sich gleich doppelt – zum einen finden viele Insektenarten damit Baustoff für Ihre Nester, zum anderen können sie besonders im heißen Sommer Wasser tanken. Eine Schale mit etwas Lehm und Wasser kann man auch auf den Balkon, hinter die Garage oder in den Innenhof stellen.
  8. Heimische Arten anpflanzen – und/oder Seedbombs werfen
    Wenn Sie einen Garten haben, sollten Sie heimische Pflanzen anschaffen – auf diese sind die Insekten aber auch andere Tierarten wie z.B. Vögel am besten eingestellt. Eine Liste schmetterlingsfreundlicher Pflanzen gibt es z.B. hier. Haben Sie selber keinen Garten, können Sie z.B. die Betreuung einer Brach- oder Grünfläche übernehmen – Ihre Stadt und Gemeinde sind hier der richtige Ansprechpartner. Und wenn Sie nur wenig Zeit haben und auf die schnelle für mehr Pflanzenvielfalt in Ihrem Umfeld sorgen wollen: werfen Sie z.B. Seedbombs auf Brachflächen.
  9. Unterstützen Sie Umweltprojekte
    Es gibt viele Projekte, die sich direkt oder zumindest indirekt dem Schutz von Insekten widmen. Eine gute Möglichkeit ist z.B., sich für den Erhalt oder die Renaturierung von Streuobstwiesen einzusetzen. Das kann aktiv geschehen, indem Sie in entsprechenden Vereinen mitarbeiten oder auch durch eine Spende.
  10. Sagen Sie es weiter
    – indem Sie z.B. diesen Artikel teilen. Besonders aber auch im Gespräch mit anderen. Je mehr Menschen sich engagieren, um so mehr wirkt es sich aus!