Spam: RechnungOnline Januar 2019 – Buchungsaccount: 0837553774

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Rezept: Pesto-Schweinebraten vom Grill

Mal wieder ein ganz einfaches Schweinebratenrezept vom Grill. Für vier hungrige Personen:

  • Magerer Schweinebraten (ca. 1,2kg)
  • Pesto nach Wahl
  • Knoblauch

Dem Schweinebraten mit einem Pesto nach Wahl und einigen Knoblauchzehen für 24 Stunden marinieren.

Grill so vorheizen, dass in der indirekten Zone ca. 160° bis 180° herrschen.

Braten grob vom Pesto befreien und in der indirekten Zone garen, bis eine Kerntemperatur von ca. 85° erreicht ist – das sollte je nach genauer Temperatur und Größe des Fleischstücks ca. 90 Minuten dauern.

Dann nochmals bei höchster Hitze rundum grillen, kurz ruhen lassen und aufschneiden.

 

Rezept: Pesto Kartoffeln vom Grill

Eine Beilage zu Grillgerichten aller Art. Man braucht:

  • Kartoffeln, möglichst mittelgroß und gleichgroß
  • Pesto nach Wahl
  • Knoblauch
  • Rosmarin
  • Olivenöl
  • Grobes Meersalz

Kartoffeln waschen und halbieren.

Eine Aluschale mit grobem Meersalz bedecken, damit die Kartoffeln halt haben und mit der Schale nach unten hineinlegen. Etwas Olivenöl über die Kartoffeln geben.

Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern, auf und zwischen den Kartoffeln verteilen. Dann nach Geschmack Pesto darüber verteilen und Rosmarin Zweige darüber geben.

Im zugedeckten Grill bei indirekter Hitze ca. 180° für ca. 45 Minuten garen, dann sollten sie noch schönen Biss haben – zwischendrin ggf. die Gabelprobe machen.

Wenn Sie keinen Grill haben klappt die Zubereitung auch im Backofen bei 180° bis 200°.

Tipp: probieren Sie es mit verschiedenen Pesto-Sorten aus: normales grünes, Pesto Rosso, Olivenpesto, Bärlauchpesto…

Wir sind verloren alle – wie mich ein tweet an Deutschland verzweifeln ließ und woher das Wort “Schwarzfahren” kommt

Der verstörende tweet von Sebastian Brux

#Followerpower: Ich suche einen kurzen und prägnanten Artikel zur rassistischen Begriffsentstehung des “Schwarzfahrens”, werde bei @NDMedienmacher aber nicht fündig.

Das twitterte Sebastian Brux, seines Zeichens immerhin Sprecher beim Berliner Justizsenator.

Was mich bei diesem tweet verstört sind gleich drei Dinge:

  1. Warum ist jemand in dieser Position nicht in der Lage, eine einfache Web-Recherche durchzuführen?
  2. Warum geht er sofort davon aus, dass “Schwarzfahren” rassistisch ist?
  3. Und wenn er es – wie hinterher angedeutet – das damit nicht unterstellen wollte, warum ist er dann nicht in der Lage, unmissverständlich zu twittern?

Woher das Wort eigentlich kommt

Im übrigen hat “schwarzfahren” nichts mit Rassismus zu tun.

Schon das Grimmsche Wörterbuch schreibt bei schwarz u.a.:

“g) von geschmuggelten waaren sagt man: schwarz herein (über die grenze) kommen, vielleicht weil man bei nacht zu schmuggeln pflegt (vgl. DWB schwärze, ‘nacht’ in der gaunersprache, s. dies), so dasz schwarz hier gewissermaszen prädicativisch im sinne von ‘dunkel, in der dunkelheit’ stände, oder weil die schmuggler sich das gesicht schwärzen, um sich unkenntlich zu machen.”

die bedeutung von schwarz in der farbensymbolik, wo es im allgemeinen das gegentheil von weisz bezeichnet, wurzelt in dem gegensatz von licht und dunkel, ihrer wirkung auf den menschen, auf leben und gedeihen überhaupt. schwarz ist die unholde farbe, die farbe des bösen, des schädigenden, des zorns und der moralischen minderwerthigkeit … menschliche sündhaftigkeit.

Auch Schwarzgeld, Schwarzmarkt und viele andere Begriffe gehen darauf zurück.

Shvartz gleich arm?

Übrigens, teilweise wird verbreitet, Schwarzfahren ginge auf das jiddische “shvartz” zurück, was arm bedeuten soll. Schwarzfahren sei also die ÖPNV Benutzung armer Leute.

Ich konnte jedoch bislang in keinem jiddischen Wörterbuch die Bedeutung von “shvartz” als arm finden, es heißt einfach “schwarz”. Es mag sein, dass es auch die zusätzliche Bedeutung hatte, da “shvartze” Leute, z.B. Köhler, arm waren, doch halte ich diese Begründung für unwahrscheinlich.

Warum ich die #NazisRaus Kampagne auf twitter kritisch sehe

Am 1. Januar 2019 twitterte Nicole Diekmann, Mitglied der Hautpstadtredaktion des ZDF, “Nazis Raus” und erhielt daraufhin viel Zustimmung, aber erwartungsgemäß auch sehr viel Kritik, nicht selten unter der Gürtellinie und per Privatnachrichten, die von Diekmann teilweise auch öffentlich gemacht wurde. Der eigentliche Shitstorm setzte aber erst ein, als Diekmann ebenfalls auf twitter gefragt wurde, was denn für sie ein Nazi sei und sie antwortete  – wohl ironisch gemeint – “Jede/r, der/die nicht die Grünen wählt.” Viele sahen durch den tweet – in dem wahrscheinlich bei aller Ironie auch ein Fünkchen Wahrheit steckt – eben ihr Weltbild vom “grünversifften Staatsfunk” bestätigt.

Mit etwas zeitlicher Verzögerung entwickelte sich insbesondere wieder auf twitter eine Solidaritätskampagne mit Diekmann, deren vorläufiger Höhepunkt am 7. Januar 2019 erreicht wurde: 10.000e schrieben einfach “Nazis Raus” oder tweets mit dem Hashtag “#Nazisraus“.

So sehr jegliche verbalen Angriffe und Gewaltandrohungen auf Nicole Diekmann abzulehnen sind, so kritisch sehe ich aber auch die Art und Weise der Solidaritätskampagne.

Man könnte nun lange Diskussionen führen, ob es überhaupt noch Nazis gibt oder schon fast alle gestorben sind. Und ob man nicht korrekt – wie noch bis vor gar nicht allzulanger Zeit bei entsprechenden Diskussionen- von Neo-Nazis sprechen müsste. An dieser Stelle geschenkt. Und auch semantisch und juristisch möchte ich auf “Nazis raus” hier nicht weiter eingehen, wobei es dazu auch genug zu schreiben gäbe.

Der Kern des Problems ist für mich ein ganz anderer:

Der Begriff “Nazi” wird heute inflationär gebraucht.

Überspitzt ausgedrückt im journalistischen Mainstream in der Tat für fast alles, was politisch rechts von den Grünen steht. Und nicht nur das: inzwischen bezeichnen sogar rechte und konservative Kreise Teile der Antifa als die neuen Nazis.

All das wird dem Begriff nicht gerecht. Die Nazis und ihre Verbrechen sind einzigartig. Jemanden, der z.B. “Refugees welcome” nicht uneingeschränkt zustimmt, als Nazi zu bezeichnen, relativiert die Tragweite dessen, was im Dritten Reich passiert ist, für mich in einer nicht angemessenen Art und Weise und beleidigt die Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Mehr dazu gibt es bei jetzt.de.

Und wenn dann noch Massenmedien wie “Spiegel Online” oder das “ZDF” ohne den entsprechenden Kontext herzustellen einfach “Nazis raus” twittern, ist für mich eine Grenze überschritten.

Solidarität mit Nicole Diekmann ist wichtig. Aber eben nicht so.

Dokumentiert: Bye bye, twitter und Facebook – von Robert Habeck

Robert Habeck verabschiedet sich von twitter und Facebook und begründet dies auf seiner Website. Da diese heute immer wieder mal überlastet und nicht erreichbar ist, möchte ich diese Begründung hier dokumentieren.

Ein Blog zum Abschied

Ein Jahresanfang, der in digitaler Hinsicht doppelt daneben war: Erst der Angriff auf die privatesten Daten meiner Familien, die via Twitter veröffentlich wurden. Dann noch einmal über Twitter ein Fehler meinerseits – und zwar der gleiche zum zweiten Mal: Wie dumm muss man sein, einen Fehler zweimal zu begehen? Diese Frage hat mich die ganze letzte Nacht nicht losgelassen.
Gestern Nachmittag hatte der Landesverband Thüringen ein kurzes Video hochgeladen, das vor Wochen auf dem Bundesparteitag im November aufgenommen wurde. Im Kern rufe ich in diesem Video dazu auf, die Thüringer Grünen im Wahlkampf zu unterstützen. Solche Videos, die über Twitter verbreitet werden und so in der digitalen Welt wirken sollen, hatte ich zuvor auch für die Brandenburger und Sächsischen Grünen gesprochen, jedes Mal mit drei bis sechs Anläufen, damit sie genug Material zur Auswahl hatten. Gesendet wurde jetzt ein Video, das so klang, als würde ich Thüringen absprechen, weltoffen und demokratisch zu sein. Was ich natürlich null tue. Ich war so oft in dem Land und habe so viele Reisen und Veranstaltungen gemacht, dass ich nicht den Hauch eines Zweifels daran lassen möchte, welch erfolgreichen Weg es eingeschlagen hat. Gemeint war schlicht, dass ich den Wahlkampf mit einen Aufruf für weitere Arbeit und Engagement für Demokratie und Ökologie garnieren wollte. Aber ich hab es anders gesagt – „wird“, statt „bleibt“; ein kleines Wort, ein echter Fehler. Zum zweiten Mal, nach einem ähnlichen Twitter-Video-Aufruf zu Bayernwahl. Wie um alles in der Welt konnte mir so was passieren?

Ich habe schon nach dem Bayern-Video darüber nachgedacht. Nach einer schlaflosen Nacht komme ich zu dem Ergebnis, dass Twitter auf mich abfärbt. Dass ich mich bei beiden Videos, auch dem Bayrischen –unbewusst auf die polemische Art von Twitter eingestellt habe. Twitter ist, wie kein anderes digitales Medium so aggressiv und in keinem anderen Medium gibt es so viel Hass, Böswilligkeit und Hetze. Offenbar triggert Twitter in mir etwas an: aggressiver, lauter, polemischer und zugespitzter zu sein – und das alles in einer Schnelligkeit, die es schwer macht, dem Nachdenken Raum zu lassen. Offenbar bin ich nicht immun dagegen.

Dabei ist mein politisches Ding doch genau das Gegenteil. Die Interessen der anderen Seite sehen und ernst nehmen, nicht überheblich oder besserwisserisch zu agieren. Das ist jetzt zweimal von mir konterkariert worden. Twitter desorientiert mich, macht mich unkonzentriert, praktisch, wenn man in Sitzungen verstohlen aufs Handy schaut. Grundsätzlich, weil ich mich dabei ertappt habe, wie ich nach Talkshows oder Parteitagen gierig nachgeschaut habe, wie die Twitter-Welt mich denn gefunden hat. Und das ist die Schere im Kopf. Als wäre Politik eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Dass man so redet, wie es das Medium will. Ich möchte gern wieder konzentrierter sein, fokussierter und auf die lange Distanz geeicht, nicht auf den kurzfristigen Geländegewinn.

Einen Fehler kann man machen, den gleichen ein zweites Mal nicht. Das muss Konsequenzen haben. Und meine ist, dass ich meinen Account lösche. Und da der Datenklau, der die persönlichsten Gespräche zwischen mir und meiner Familie jetzt auf alle Rechner der deutschen Tageszeitungen und jede Menge rechter Medien gebracht hat, maßgeblich über Facebook erfolgte, lösche ich meinen bei Facebook auch. Beide werde ich abschalten.
Kann sein, dass das ein politischer Fehler ist, weil ich mich der Reichweite und direkten Kommunikation mit doch ziemlich vielen Menschen beraube. Aber ich weiß, dass es ein größerer Fehler wäre, diesen Schritt nicht zu gehen.
Denjenigen, die konstruktiv und diskursiv die letzten Jahre den digitalen Raum mit mir geteilt haben, sage ich herzlich danke. Den anderen wünsche ich viele interessante Einsichten. Macht’s gut. Bye, bye.

Andre Bartok – The 360

In der Netflix Serie Salvation ist von dem Roman “The 360” des SciFi-Autors Andre Bartok die Rede. In Staffel 1, Folge 4, ab ca. Minute 18 wird über den Inhalt gesprochen, in Folge 7 Minute 38 ist auch das Cover zu sehen.

In einer dystopischen Zukunft verlassen zwei Raumschiffe die sterbende Erde und begegnen Aliens. Das eine Raumschiff sucht den Dialog und wird ausgelöscht, das andere greift an und überlebt.

Da in der Serie unter anderem auch auf Isaac Asimov referenziert wird, ging ich davon aus, auch “The 360” würde es geben – leider ist das Buch ein Fiktion in der Fiktion und auch den Autor gibt es nicht.

Die Idee finde ich allerdings reizvoll und habe mir einige Gedanken darüber gemacht. Ich halte es in der Tat für nicht unwahrscheinlich, dass die rein friedfertige Fraktion ausgelöscht würde. Ob direkte Konfrontation der richtige Weg ist, halte ich aber für fragwürdig. Am besten dürfte in so einer Situation Dialog- in Kombination mit Verteidigungsbereitschaft sein.

Poster: AquaSimian

Dieses Poster zeigt ein Konzept für einen Unterwasserroboter – AquaSimian – der an den tatsächlich existierenden RoboSimian angelehnt ist.

NASA ID: PIA19315
Center: JPL
Secondary Creator Credit: JPL-CaltechDate
Created: 2015-03-11

Poster: RoboSimian

Diese Poster zeigt eine künstlerische Interpretation von RoboSimian, einem Roboter, der bei Unglücken unterstützen soll.

Er ist ein affenähnlicher Roboter, der sich auf vier Beinen bewegt und der beim Jet Propulsion Laboratory in Pasadena entwickelt wurde. Ein Video dazu gibt es hier.

NASA ID: PIA19313
Secondary Creator Credit: JPL-Caltech
Date Created: 2015-03-11

Rezept: Rosmarin-Kartoffeln vom Grill

Eine schöne Beilage zu Grillgerichten aller Art:

  • Kartoffeln, möglichst festkochend, mittelgroß und gleich groß
  • Knoblauch
  • Rosmarin
  • Olivenöl
  • Salz
  • Grobes Meersalz

Kartoffeln waschen und halbieren.

Eine Aluschale mit grobem Meersalz bedecken, damit die Kartoffeln halt haben und mit der Schale nach unten hineinlegen. Etwas Olivenöl über die Kartoffeln geben.

Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern, auf und zwischen den Kartoffeln verteilen. Dann Rosmarin Zweige darüber verteilen.

Im zugedeckten Grill bei indirekter Hitze ca. 180° für ca. 45 Minuten garen, dann sollten sie noch schönen Biss haben – zwischendrin ggf. die Gabelprobe machen.

Wenn Sie keinen Grill haben klappt die Zubereitung auch im Backofen bei 180° bis 200°.