Lesenswertes 27

Über ein Jahr habe ich nichts in der Serie “Lesenswertes” gepostet – testweise will ich sie jetzt wiederbeleben.

  1. ThisPersonDoesntExist.com
    Wer diese Seite besucht, erhält jedesmal ein KI generiertes Portrait einer imaginären Person. Mehr zu den Hintergründen gibt es bei The Verge.
  2. Codename Lite
    Bei Dr. Windows gibt es einige Gedanken zu Microsofts neuem Betriebssystem Lite.
  3. TheIndependentGroup
    Es scheint, als würde es in Großbritannien eine neue Partei geben.
  4. Kauft nicht bei kleinen Läden
    Mal ein etwas anderer Blick auf die Servicewüste Deutschland.
  5. Das Ende des German Dream
    Ein lesenswerter Beitrag über Gastarbeiter – und ein gutes Beispiel dafür, wie Genderzeichen Texte schlechter lesbar machen.
  6. Just Dance 2019
    …oder die Frage, wie fit man durch Video-Spiele werden kann.
  7. Krankschreibung per WhatsApp
    Geniale Idee oder Freibrief zum Krankfeiern?
  8. Youtube und die flache Erde
    Anscheinend ist Youtube nicht ganz unschuldig daran, dass es Flacherdler gibt…
  9. Ein 16″ MacBook
    und mehr Apple Gerüchte von The Verge.
  10. Alles rund ums ARD Framing Manual
    Und zum Schluss wieder ein Link hier aus dem Blog – viele Links rund ums Framing Manual der ARD.

Liedtext: Frisch auf mein Volk

Frisch auf, mein Volk!
Die Flammenzeichen rauchen
Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht
Du sollst den Stahl in Feindesherzen tauchen
Frisch auf, mein Volk!
Die Flammenzeichen rauchen
Die Saat ist reif; ihr Schnitter, zaudert nicht
Das höchste Heil, das letzte, liegt im Schwerte
Drück dir den Speer ins treue Herz hinein!
Der Freiheit eine Gasse! Wasch die Erde
Dein deutsches Land, mit deinem Blute rein!

Es ist kein Krieg, von dem die Kronen wissen
Es ist ein Kreuzzug; ´s ist ein heil’ger Krieg
Recht, Sitte, Tugend, Glauben und Gewissen
Hat der Tyrann aus deiner Brust gerissen
Errette sie mit deiner Freiheit Sieg!
Das Winseln deiner Greise ruft: »Erwache!«
Der Hütte Schutt verflucht die Räuberbrut
Die Schande deiner Töchter schreit um Rache
Der Meuchelmord der Söhne schreit nach Blut

Zerbrich die Pflugschar, laß den Meißel fallen
Die Leier still, den Webstuhl ruhig stehn!
Verlasse deine Höfe, deine Hallen!
Vor dessen Antlitz deine Fahnen wallen
Er will sein Volk in Waffenrüstung sehn
Denn einen großen Altar sollst du bauen
In seiner Freiheit ew´gem Morgenrot
Mit deinem Schwert sollst du die Steine hauen!
Der Tempel gründe sich auf Heldentod!

Was weint ihr, Mädchen, warum klagt ihr, Weiber
Für die der Herr die Schwerter nicht gestählt
Wenn wir entzückt die jugendlichen Leiber
Hinwerfen in die Scharen eurer Räuber
Daß euch des Kampfes kühne Wollust fehlt?
Ihr könnt ja froh zu Gottes Altar treten
Für Wunden gab er zarte Sorgsamkeit
Gab euch in euern herzlichen Gebeten
Den schönen, reinen Sieg der Frömmigkeit

So betet, daß die alte Kraft erwache
Daß wir dastehn, das alte Volk des Siegs!
Die Märtyrer der heil’gen deutschen Sache
O, ruft sie an als Genien der Rache
Als gute Engel des gerechten Kriegs!
Luise, schwebe segnend um den Gatten!
Geist unsers Ferdinand, voran dem Zug!
Und all ihr deutschen, freien Heldenschatten
Mit uns, mit uns und unsrer Fahnen Flug!

Der Himmel hilft, die Hölle muß uns weichen
Drauf, wackres Volk! Drauf! ruft die Freiheit, drauf
Hoch schlägt dein Herz, hoch wachsen deine Eichen
Was kümmern dich die Hügel deiner Leichen?
Hoch pflanze da die Freiheitsfahne auf!
Doch stehst du dann, mein Volk, bekränzt vom Glücke
In deiner Vorzeit heil’gem Siegerglanz:
Vergiß die treuen Toten nicht und schmücke
Auch unsre Urne mit dem Eichenkranz.

Text: Theodor Körner (1813)

Links, Download und anderes rund um das ARD Framing Manual

Hier finden Sie Links, Downloadmöglichkeiten und weitere Ressourcen rund um das Framingmanual der ARD.

Originaltext

Beiträge

Framing Allgemein

 

Dokumentiert – das Framing Manual der ARD

Hier finden Sie das sog. Framing Manual der ARD, das vom Berkeley International Framing Institute erstellt wurde als reinen HTML Text ohne Formatierungen. Die PDF Version können Sie z.B. von netzpolitik.org herunterladen.

FRAMING­MANUAL
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD

Beginnen wir direkt mit dem Wichtigsten: Wenn Sie Ihre Mitbürger dazu bringen wollen, den Mehrwert der ARD zu begreifen und sich hinter die Idee eines gemeinsamen, freien Rundfunks ARD zu stellen – auch und gerade in Zeiten, in denen Gegner der ARD deren Relevanz in Frage stellen und orchestrierte Kampagnen fahren, die die ARD in starken Bildern und Narrativen abwerten – dann muss Ihre Kommunikation immer in Form von moralischen Argumenten stattfinden. In Form von Argumenten also, die eine moralische Dringlichkeit kommunizieren und eine Antwort auf die Frage geben: Wieso ist die ARD gut – nicht schlecht, wie Ihre Gegner es halten; und wieso ist es wichtig und richtig, die ARD in ihrer Form zu erhalten – nicht überflüssig und falsch, wie Ihre Gegner es propagieren.

Das bedeutet, dass die Worte, Slogans und Narrativen, die Sie verwenden, ein primäres Ziel haben müssen: das Ziel, bei der Diskussion von Fakten rund um die ARD und Themen wie „Beitragszahlungen“ oder „Strukturreform“ immer zunächst ihre moralische Perspektive sprachlich offenzulegen. Denken und sprechen Sie nicht primär in Form von Faktenlisten und einzelnen Details. Denken und sprechen Sie zunächst immer über die moralischen Prämissen. Der Grund ist einfach: Wenn Menschen sich für oder gegen eine Sache einsetzen, dann tun sie das nicht aufgrund von einzelnen Faktenargumenten und auch nicht aufgrund eines reinen Appellierens an ihren materiellen Eigennutz. Sondern, sie tun es, wenn sie das Gefühl haben, dass es ums Prinzip geht. Dass bei einer Sache das moralische Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist oder droht, aus den Fugen zu geraten. Dass etwa Menschen ein Unrecht angetan wird (sagen wir, durch „Zwangsgebühren“), und es daher einen gemeinschaftlichen Auftrag gibt, dieses Unrecht zu korrigieren (indem wir Bürgern „die Freiheit zurückgeben“, über den „Erwerb von Rundfunkangeboten“ selbst zu entscheiden).

“Dokumentiert – das Framing Manual der ARD” weiterlesen

Mein Abendessen: Nackensteak mit Gemüse und Halloumi vom Grill

Mit Olivenöl und Kräutern mariniertes Schweinenackensteak, Grillgemüse und Halloumi.

Ein wunderbares Low-Carb Abendessen vom Grill.

10 Fakten zum Sonntag

  1. Der Sonntag ist nach ISO 8601/DIN 1355 der siebte Tag der Woche; bis 1976 war er der erste Wochentag, wie es nach wie vor in einigen Kulturen der Fall ist.
  2. Der Name rührt tatsächlich von der Sonne her, schon bei den Römern war es der “Dies Solis”, also derTag der Sonne bzw. des Gottes Sol Invictus, als den die frühen Christen Jesus manchmal darstellten. Althochdeutsch wurde der Sonntag “Sunnun Tag” genannt, seltener “Frôntag” oder auch ““Frônotag” ‚ was für Herrentag oder Tag des Herren steht.
  3. Im alemannischen sagt man auch “Sunntig”, im rheinischen Sunndaach, Sůndaach oder Sonndag, in Norddeutschland Sünndag und im bairischen Sunda.
  4. In allen westlichen Ländern und davon ausgehend in fast allen Ländern der Erde ist der Sonntag kein regulärer Arbeitstag und oft durch gesetzliche Vorschriften geschützt. In Deutschland z.B. insbesondere durch Art. 140 GG iVm Art. 139 Weimarer Reichsverfassung.
  5. Christliche Gottesdienste finden Sonntags statt.
  6. Astrologisch wird der Sonntag mit der Sonne in Verbindung gebracht, sein Symbol ist dementsprechend ☉.
  7. Aus christlicher Sicht besondere Sonntage sind insbesondere Palmsonntag, Ostersonntag, Weißer Sonntag, Pfingstsonntag, die vier Sonntage in der Adventszeit und die Sonntage der Fastenzeit, die z.B. fastenfrei sind.
  8. Bloody Sundays oder Blutsonntage stehen für Sonntage, an denen Massaker, Gewalttaten, Morde und andere Gräueltaten verübt wurden. So behandelt z.B. das Lied “Sunday Bloody Sunday” von U2 den Blutsonntag von Nordirland am 30. Januar 1972, an dem 13 Zivilisten von britischen Soldaten getötet wurden.
  9. Sprichwörtlich sind der Sonntagsbraten und die Sonntagskleidung.
  10. Viele Ereignisse weltweit finden immer an einem Sonntag statt. In Deutschland und Österreich z.B. Wahlen oder in den USA der Superbowl.

10 Fakten zum Samstag

  1. Der Samstag ist nach ISO 8601/DIN 1355 der sechste Tag der Woche; bis 1976 war er der siebte Wochentag, wie es nach wie vor in einigen Kulturen der Fall ist.
  2. Der Name Samstag – althochdeutsch “Sambaztac” – kommt von der verfälschten Form “Sambaton” des griechischen Wortes Sabbaton, das letztlich auf den  “Dies Saturni”, den “Tag des Saturn” und den hebräischen Begriff Šabbatai (“Stern des Sabbats”) und damit auch auf hebräisch “Schabbath” (“Ruhe”, “Feiertag”, “Sabbat”) zurückgeht. Falsch ist die immer wieder kolportierte Begründung, dass der Name auf “S’Ambeths Tag” zurückzuführen sei, eine angebliche norisch-keltische Erdgöttin.
  3. Der zweite – in Nord- und Ostdeutschland gebräuchliche – Name “Sonnabend” ist einfach der Abend vor dem Sonntag und kam aus dem altenglischen (Sunnanæfen) nach Deutschland. In der DDR war Sonnabend die offizielle Bezeichnung, auch in einigen nord- und ostdeutschen Landesgesetzen kommt der Sonnabend vor. Inzwischen  verdrängt der Samstag aber
  4. In einigen westfälischen Gegenden ist noch “Satertag” gebräuchlich, worin die Verbindung zum Saturn deutlich wird. Im Berliner Dialekt sagt man auch Sonnamt, im alemannischen “Samschdig”, im rheinischen Sambsdaach und im norddeutschen auch Sünnavend oder Sünnobend.
  5. Es gibt einige Orte, die Samstag im Namen haben. Dies deutet meist darauf hin, dass dort an diesem Tag Markt abgehalten wurde.
  6. Der Samstag war lange Zeit insbesondere für Industriearbeiter ein ganz normaler Arbeitstag. In den 1950ern startete in der Bundesrepublik der DGB die Kampagne “Samstags gehört Vati mir” und in Folge kamen die ersten Arbeiter in den Genuss eines arbeitsfreien Samstags.
  7. Dennoch gilt der Samstag grundsätzlich nach wie vor als Werktag, wird nach § 193 BGB bei der Berechnung von Fristen jedoch wie ein Sonn- oder Feiertag behandelt. Zudem ist er auch international kein Bankarbeitstag. Auch hinsichtlich § 556b Abs. 1 BGB, der besagt dass die Miete “zu Beginn, spätestens bis zum dritten Werktag der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten” ist hat der BGH entschieden, dass Samstage hierbei nicht als Werktag zählt.
  8. Im Judentum ist der Samstag der Sabbat, also der Feiertag. In Israel haben an diesem Tag die meisten Geschäfte geschlossen und sogar der öffentliche Nahverkehr kommt teilweise zum Erliegen.
  9. Der Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche und der zweite Tag des österlichen Triduums vor dem Ostersonntag an dem der Grabesruhe Jesu gedacht wird.
  10. Der Saturn wird mit dem Samstag in Verbindung gebracht, ebenso wie die Sternzeichen Steinbock and Wassermann.

Bild: Renganeschi’s Saturday Night von John French Sloan

Mein Abendessen: Schlemmerfilet mit Salat

Manchmal darf es zum Abendessen auch was aus der Tiefkültruhe sein – in dem Fall Iglo Schlemmerfilet Champignons und dazu ein gemischter Salat, den ich einfach mit etwas Sojasauce mariniert habe. “Mein Abendessen: Schlemmerfilet mit Salat” weiterlesen

10 Fakten zum Freitag

  1. Der Freitag ist nach ISO 8601/DIN 1355 der fünfte Tag der Woche; bis 1976 war er der sechste Wochentag, wie es nach wie vor in einigen Kulturen der Fall ist.
  2. Der Name rührt von der Göttin Frija her, die im Norden Frigg hieß – dies wird im althochdeutschen “Frîatac” und dem altenglischen “Frīgedeag” deutlich. Freitag hat wahrscheinlich also nichts mit der Liebesgöttin Freya zu tun. Frija (Frigg) ist die Göttin der Ehe und der Mutterschaft, war aber ursprünglich wohl der römischen Venus, der Göttin der Liebe, ähnlicher. In Rom war der Freitag der “dies Veneris”, also der Tag der Venus.
  3. Im bairischen sagt man auch Freida, im norddeutschen Freedag, im alemannischen Friitig und im rheinischen Freedaach oder Freidaach.
  4. Der Freitag ist in der katholischen Kirche ein Fastentag, an dem insbesondere kein Fleisch gegessen werden soll; in dem Zusammenhang interessant: Der Filet-O-Fish wurde 1962 von Lou Groen, einem McDonald’s Franchisenehmer in Cincinnati (Ohio) erfunden, da seine Umsätze mit Hamburgern am Freitag deutlich niedriger waren. Jesus wurde am Freitag gekreuzigt und der daran erinnernde Karfreitag gilt als der höchste evangelische Feiertag. Adam und Eva sollen an einem Freitag in den Apfel gebissen haben.
  5. Freitag der 13. gilt als besonderer Unglückstag. Es gibt einige Untersuchungen, die für diesen Tag ein etwas höheres Unfallrisiko sehen – da die Menschen dann übervorsichtig sind und dann tatsächlich etwas mehr passiert.
  6. Im Judentum ist der Freitag (hebräisch יום שישי, jom schischi, also der sechste Tag) der Rüsttag und Vorabend des Sabbats, der am Freitagabend bei Einbruch der Dunkelheit beginnt.
  7. Im Islam ist der Freitag der wöchentliche Feiertag, an dem das Freitagsgebet stattfindet.
  8. Der Freitag wird astrologisch mit der Venus verbunden, sein Symbol ist dementsprechend ♀. Außerdem wird er mit den Tierkreiszeichen Waage und Stier in Verbindung gebracht.
  9. In Büros geht es an Freitagen oft etwas ungezwungener zu, so spricht man vom “Casual Friday”, an dem man sich locker kleiden kann. Der Spruch “Freitag ab eins macht jeder seins.” deutet darauf hin, dass in vielen Behörden und Firmen am Freitag die Arbeit früher endet. Im angelsächsischen Raum sagt man zudem “TGIF”, was für “Thanks God It’s Friday” steht.
  10. Der Black Friday bezeichnet nicht nur schwarze – “unglückliche” – Freitage, sondern inzwischen auch den Beginn der Weihnachts-Shopping-Saison in den USA am Freitag nach Thanksgiving – ein Trend, den es inzwischen weltweit gibt.

Dokumentiert: Das Schreiben des Schulministeriums NRW in Hinblick auf #FridaysForFuture

Das Schulministerium NRW hat folgendes Schreiben in Hinblick auf die FridaysForFuture Demos und Schulstreiks an die Schulleiterinnen und Schulleiter versendet, das wir gerne dokumentieren möchten:

Das Schulministerium begrüßt zivilgesellschaftliches Engagement und demokratisches Handeln von Schülerinnen und Schülern. Politische Bildung, die Gestaltung von Schulkultur und Demokratiepädagogik sind wichtige Aufgaben von Schule.

Das grundgesetzlich verankerte Recht, an öffentlichen Versammlungen, Protestzügen oder Mahnwachen teilzunehmen, findet für Schülerinnen und Schüler jedoch seine Schranken in den gesetzlichen Bestimmungen zur Schulpflichterfüllung. Schülerinnen und Schüler sind gemäß § 43 Absatz 1 Schulgesetz NRW verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen teilzunehmen. Ihre Teilnahme an einem Schülerstreik während der Unterrichtszeit ist daher grundsätzlich unzulässig. Für die Ausübung des verfassungsmäßigen Rechts der Versammlungsfreiheit der Schülerinnen und Schülern ist außerhalb der Unterrichtszeit hinreichend Gelegenheit.

Zwar kann die Teilnahme an außerschulischen Versammlungen im Einzelfall Schülerinnen und Schülern auf Antrag durch Beurlaubung vom Unterricht ermöglicht werden, zur Teilnahme an einem “Streik” – also einer Veranstaltung, deren Konzeption darauf angelegt ist, unter Verletzung der Schulpflicht gerade nicht die Schule zu besuchen – kommt dies jedoch regelmäßig nicht in Betracht.

Aus gegebenem Anlass möchte ich Sie bitten, die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern in geeigneter Weise über ihre Rechten und Pflichten, sowie mögliche Folgen von Schulpflichtverletzungen zu informieren und im Übrigen für die Einhaltung der Schulpflicht Sorge zu tragen.

Bild: Ministerin Yvonne Gebauer (© MSB/ Susanne Klömpges)