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Das Insolvenzverfahren von Getty Images – das eigentlich ein Sanierungsverfahren ist.

Stand: 21. Oktober 2026 Getty Images hat am 21. Oktober 2026 in Delaware Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt – mit einem Sanierungsplan, den die wichtigsten Gläubiger und Eigentümer schon vorher unterschrieben hatten. Nach rund 75 Tagen soll alles vorbei sein: Die Schulden sinken um mehr als 500 Mio. US-Dollar, die Getty-Familie und Koch Equity Development übernehmen 100 % des Unternehmens, die Börsenaktionäre gehen leer aus. Der Fall zeigt exemplarisch, wie ein vorverhandeltes Verfahren („Prepackaged Chapter 11“, kurz Prepack) funktioniert: Verhandelt wird vor dem Antrag, das Gericht bestätigt danach im Wesentlichen nur noch.

Warum Getty ins Verfahren muss

Das operative Geschäft ist profitabel, die Bilanz aber nicht mehr tragfähig. Der jährliche Schuldendienst lag zuletzt bei rund 239 Mio. US-Dollar und damit über dem, was das Geschäft an Cash erwirtschaftet. Zum Antrag waren die liquiden Mittel auf etwa 50 Mio. US-Dollar geschrumpft. Weiterlesen „Das Insolvenzverfahren von Getty Images – das eigentlich ein Sanierungsverfahren ist.“

Liste: die 10 höchsten Berge in Oberfranken

Oberfranken ist vielseitig: Frankenwald, Fränkische Schweiz, Obermainland und im Osten das Fichtelgebirge. Die zehn höchsten Gipfel liegen alle im Hohen Fichtelgebirge, einem hufeisenförmigen Granitgebirge im Nordosten Bayerns. Typisch sind Blockmeere und Felsburgen aus Granit.

Grenzberge zur Oberpfalz wie die Kösseine sind mitgezählt; die Platte im Steinwald (946 m) liegt dagegen in der Oberpfalz und fehlt deshalb. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: Granitfelstürme auf bewaldeten Bergen in Rostrot, Waldgrün und Granitrosa im Herbstdunst
Illustration: Das Fichtelgebirge als abstrakte Berglandschaft

Hier finden Sie eine Liste der 10 höchsten Berge im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken:

  1. Schneeberg – 1.051 m
    Schneebergmassiv, Fichtelgebirge
    Er ist der höchste Berg des Fichtelgebirges und nach verfügbaren Angaben auch Frankens und Nordbayerns. Man erkennt ihn am ehemaligen Fernmeldeturm der Bundeswehr; auf einer Felsburg im Gipfelbereich steht das Aussichtstürmchen Backöfele.
  2. Ochsenkopf – 1.024 m
    Landkreis Bayreuth, Fichtelgebirge
    Der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges liegt zwischen Warmensteinach, Fichtelberg und Bischofsgrün. Auf dem Gipfel stehen der 191,5 Meter hohe Sendeturm Ochsenkopf und der Aussichtsturm Asenturm.
  3. Nußhardt – 972 m
    Schneebergmassiv, Fichtelgebirge
    Der Felsengipfel ist ein Nebengipfel des Schneebergs. Sein Gipfelbereich mit Blockmeer und Felsburg steht auf 5,5 Hektar unter Naturschutz und ist als Geotop verzeichnet.
  4. Seehügel – 953 m
    Schneebergmassiv, Fichtelgebirge
    Die Kammerhebung liegt direkt südlich des Nußhardts; der nächste Ort ist Fichtelberg. Nach verfügbaren angaben hieß der Gipfel 1492 noch Farnleiten.
  5. Kösseine – 939 m
    Grenze Oberfranken/Oberpfalz, Fichtelgebirge
    Das Granitmassiv liegt südlich von Wunsiedel; über den Gipfel verläuft die Grenze zur Oberpfalz und die Europäische Wasserscheide. Rund 350 Meter nordöstlich liegt die Kleine Kösseine mit 922 m.
  6. Platte – 885 m
    Landkreis Wunsiedel, Fichtelgebirge
    Der Berg im südlichen Schneebergmassiv liegt zwischen Fichtelberg und Tröstau auf der Rhein-Elbe-Wasserscheide. Sein Gipfelbereich besteht aus einer großen Blockhalde aus Granitplatten.
  7. Burgstein – 879 m
    Landkreis Wunsiedel, Fichtelgebirge
    Er liegt nordöstlich der Kösseine nahe Bad Alexandersbad, Tröstau und Marktredwitz. Der waldfreie Gipfel besteht aus einer großen Granitplatte.
  8. Großer Waldstein – 877 m
    Waldsteinzug, Fichtelgebirge
    Er ist die höchste Erhebung des Waldsteinzugs im Norden des Fichtelgebirges, bekannt für Felsen in Wollsackverwitterung, Burgruinen und einen alten Bärenfang. Unweit davon entspringt die Saale.
  9. Rudolfstein – 866 m
    Schneebergmassiv, Fichtelgebirge
    Der bewaldete Berg südlich von Weißenstadt trägt geschützte Felsformationen aus Zinngranit. Auf den höchsten Felsturm führt nach verfügbaren Angaben seit 1890 eine Treppe.
  10. Hohberg – 863 m
    Königsheide, Fichtelgebirge
    Die bewaldete Anhöhe westlich von Warmensteinach ist die höchste Erhebung der Königsheide. Am Nordhang liegt die Felsformation Drei-Hirten-Stein.

Die Nachbarn im Süden finden Sie in der Liste der höchsten Berge in der Oberpfalz, den Rest des Freistaats in der Liste der höchsten Berge in Bayern.

Stand: 21.10.2026

Die höchsten Erhebungen in Bremen

Das Land Bremen besteht aus den Städten Bremen und Bremerhaven und liegt fast vollständig in der flachen Weser-Niederung. Die Bremer Altstadt steht auf einem eiszeitlichen Dünenrücken am Nordufer der Weser, Bremerhaven überwiegend in der Marsch. Bremen hat damit nach verfügbaren Angaben die niedrigste höchste natürliche Erhebung aller Bundesländer.

Zehn Berge (öhm, Erhebungen) lassen sich hier beim besten Willen nicht belegen. Deshalb finden Sie hier nur die Erhebungen, für die es verlässliche Höhenangaben gibt; künstliche Aufschüttungen sind gekennzeichnet. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: flache grüne Marschlandschaft mit einem einzelnen sanften Hügel und einem blauen Fluss unter weitem Himmel
Bremer Berge: viel Himmel, wenig Höhe.

Hier finden Sie die höchsten Erhebungen im Land Bremen:

  1. Mülldeponie Hohweg – 42 bis 49 m
    Ortsteil Hohweg, Stadtteil Walle, Stadt Bremen (künstlich, Deponie)
    Der Gipfel der Mülldeponie ist je nach Quelle zwischen 42 und 49 Meter hoch und damit nach verfügbaren Angaben der höchste Punkt des Landes. Als aufgeschüttete Deponie zählt er aber nicht als natürliche Erhebung.
  2. Friedehorstpark – 32,5 m
    Stadtteil Burglesum, Stadt Bremen (natürlich)
    Die etwa 9 Hektar große Parkanlage, auch Lehnhofpark genannt, liegt an der Grenze zu Niedersachsen und trägt die höchste natürliche Erhebung des Landes Bremen. Der öffentlich zugängliche Park gehört nach verfügbaren Angaben der Stiftung Friedehorst.
  3. Deponie Grauer Wall – 28,5 m
    Bremerhaven (künstlich, Deponie)
    Die aufgeschüttete Deponie ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung Bremerhavens. Öffentlich zugänglich ist sie nicht.
  4. Leherheider Tunnelberg – 25,5 m
    Stadtteil Leherheide, Bremerhaven (künstlich, Aussichtsberg)
    Der Aussichtsberg entstand nach verfügbaren Angaben als Ausgleichsmaßnahme beim Bau des Bremerhavener Hafentunnels ab 2013 und wurde 2022 eingeweiht. Seitdem ist er der höchste öffentlich zugängliche Punkt Bremerhavens.
  5. Geest in Leherheide – 11,1 m
    Debstedter Weg / Brunnenstraße, Stadtteil Leherheide, Bremerhaven (natürlich)
    Die höchste natürliche Erhebung Bremerhavens ist ein Ausläufer der Hohen Lieth, einer Geestlandschaft, die sich nördlich der Stadt Richtung Cuxhaven erstreckt.

Hinweis: Die Höhen von Deponien können sich durch Aufschüttung oder Setzung ändern. Etwas mehr Höhe bietet die Nachbarschaft: die Liste der höchsten Erhebungen in Hamburg und die Liste der höchsten Berge in Niedersachsen.

Stand: 21.10.2026

Spam: Kostenloses Gesundheits-Kit – Jetzt informieren

Doctolib kennst Du vermutlich vom Arzttermin-Buchen. Dass die Plattform jetzt auch Erste-Hilfe-Pakete verschenkt, wäre mir neu, und Doctolib vermutlich auch. Am Mittwochnachmittag landete trotzdem eine Mail im Junk-Ordner, die genau das verspricht: ein kostenloses medizinisches Kit mit Erste-Hilfe-Ausstattung und Gesundheitsleitfäden. Man muss nur kurz ein Formular ausfüllen. Da sollte man schon stutzig werden.
Weiterlesen „Spam: Kostenloses Gesundheits-Kit – Jetzt informieren“

Liste: Die 10 höchsten Berge in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein liegt zwischen Nord- und Ostsee und gliedert sich grob in drei Streifen: die flache Marsch im Westen, die sandige Geest in der Mitte und das Östliche Hügelland an der Ostsee. Dieses Hügelland ist eine Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit, deren Gletscher Endmoränen aufgeschoben haben. Hier, vor allem in der Holsteinischen Schweiz, im Kreis Plön, in den Hüttener Bergen und in der Hahnheide, liegen die höchsten Erhebungen des Landes.

Die höchste ist nach verfügbaren Angaben der Bungsberg mit 167,4 Metern. Danach wird es schnell flacher: Schon Platz zehn liegt unter 100 Metern. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: sanftes Hügelland mit Rapsfeld, Knicks und Blick aufs Meer unter windigem Wolkenhimmel
Hügelland zwischen zwei Meeren.

Hier finden Sie die 10 höchsten Erhebungen in Schleswig-Holstein:

  1. Bungsberg – 167,4 m
    nordwestlich von Schönwalde am Bungsberg, Kreis Ostholstein
    Der Bungsberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins und liegt in der Holsteinischen Schweiz; auf einem Wegweiserstein ist er mit 168 Metern ausgewiesen. Auf dem Gipfel stehen der Aussichtsturm Elisabethturm, der Sender Bungsberg und ein Fernmeldeturm mit Aussichtsplattform. In der Nähe entspringt die Schwentine.
  2. Strezerberg – 130 m
    bei Giekau, Kreis Plön
    Der Strezerberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung des Kreises Plön. Er liegt bei Giekau im Östlichen Hügelland.
  3. Pilsberg – 128 m
    bei Panker, Kreis Plön
    Der Pilsberg liegt nach verfügbaren Angaben bei Panker in der Nähe von Lütjenburg, wo sich das historische Gut Panker befindet. Er ist nur zwei Meter niedriger als der Strezerberg.
  4. Voßberg – 127,3 m
    bei Kirchnüchel, Kreis Plön
    Der Voßberg liegt nach verfügbaren Angaben bei Kirchnüchel im Kreis Plön, nicht weit vom Bungsberg entfernt. Er folgt dem Pilsberg mit weniger als einem Meter Abstand.
  5. Sternberg – 118 m
    bei Altharmhorst (Kirchnüchel), Kreis Plön
    Der Sternberg liegt nach verfügbaren Angaben bei Altharmhorst in der Gemeinde Kirchnüchel. Er ist der vierte Gipfel aus dem Kreis Plön in dieser Liste.
  6. Scheelsberg – 105,8 m
    bei Ascheffel, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Hüttener Berge
    Der Scheelsberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung der Hüttener Berge und des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Die Hüttener Berge liegen westlich von Eckernförde und bilden den Naturpark Hüttener Berge.
  7. Kleiner Hahnheider Berg – 100 m
    Hahnheide bei Trittau, Kreis Stormarn
    Der Kleine Hahnheider Berg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung des Kreises Stormarn und liegt in der Hahnheide, einer hügeligen Waldlandschaft im Osten der Gemeinde Trittau. Das Gebiet steht seit 1938 unter Naturschutz; kurioserweise ist der Kleine Hahnheider Berg höher als der Große.
  8. Weiberberg – 100 m
    bei Harmsdorf, Kreis Ostholstein
    Der Weiberberg liegt nach verfügbaren Angaben bei Harmsdorf in Ostholstein und erreicht gerade die 100-Meter-Marke. Er teilt sich den Platz mit dem Kleinen Hahnheider Berg.
  9. Heidberg – 99,1 m
    bei Ascheffel, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Hüttener Berge
    Der Heidberg gehört nach verfügbaren Angaben wie der Scheelsberg zu den Hüttener Bergen bei Ascheffel. Er verfehlt die 100 Meter nur knapp.
  10. Großer Hahnheider Berg – 99 m
    Hahnheide bei Trittau, Kreis Stormarn
    Der Große Hahnheider Berg liegt nach verfügbaren Angaben ebenfalls in der Hahnheide und ist trotz seines Namens etwas niedriger als sein kleiner Nachbar. Knapp dahinter folgt der Aschberg in den Hüttener Bergen.

Hinweis: Die Höhen stammen aus frei verfügbaren Aufstellungen; Kleiner Hahnheider Berg und Weiberberg sind gleich hoch. Den Nachbarn im Osten finden Sie in der Liste der höchsten Berge in Mecklenburg-Vorpommern, den im Süden in der Liste der höchsten Erhebungen in Hamburg.

Stand: 21.10.2026

Liste: Die 10 höchsten Berge in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land der Seen und Küsten, aber nicht ganz flach. Die Gletscher der Weichsel-Eiszeit haben lange Endmoränenzüge hinterlassen, die sich als bewaldete Hügelketten durch die Mecklenburgische Seenplatte ziehen. Dazu kommen die Kreidehöhen der Halbinsel Jasmund auf Rügen.

Die höchste natürliche Erhebung des Landes sind nach verfügbaren Angaben die Helpter Berge bei Woldegk mit 179,2 Metern; 200 Meter erreicht kein Gipfel. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: bewaldete Hügel spiegeln sich in einem See, rechts eine weiße Kreidefelswand, Collage in Grün und Blau
Endmoränen, Seen und Kreide prägen das Land.

Hier finden Sie die 10 höchsten Erhebungen in Mecklenburg-Vorpommern:

  1. Helpter Berg – 179,2 m
    bei Woldegk, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Helpter Berge
    Die Helpter Berge sind nach verfügbaren Angaben eine Endmoräne aus der Pommern-Phase der Weichsel-Eiszeit und nach dem Ort Helpt benannt. Der bewaldete Höhenzug liegt rund neun Kilometer westsüdwestlich von Strasburg (Uckermark) und drei Kilometer nordnordöstlich von Woldegk.
  2. Ruhner Berg – 176,6 m
    bei Marnitz, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Ruhner Berge
    Die Ruhner Berge sind nach verfügbaren Angaben eine Endmoräne im südlichen Mecklenburg, die bis in die brandenburgische Prignitz reicht. Benannt sind sie nach dem früheren Dorf Ruhn, das heute eine Wüstung ist; die Höhe wird je nach Quelle mit 176,6 oder 176,8 Metern angegeben.
  3. Dachsberg – 172,4 m
    Ruhner Berge, Landkreis Ludwigslust-Parchim
    Der Dachsberg gehört nach verfügbaren Angaben ebenfalls zu den Ruhner Bergen im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Er ist nur gut vier Meter niedriger als der Ruhner Berg.
  4. Vogelkirsche – 166,6 m
    bei Schlicht (Feldberger Seenlandschaft), Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
    Die Vogelkirsche ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung der Feldberger Seenlandschaft und liegt im Waldgebiet Lichtenberger Buchen zwei Kilometer nördlich von Schlicht. Die Anhöhe ist eine Endmoräne und liegt im Naturschutzgebiet Feldberger Hütte.
  5. Reiherberg – 161,4 m
    Ruhner Berge, Landkreis Ludwigslust-Parchim
    Der Reiherberg ist nach verfügbaren Angaben die dritte Erhebung der Ruhner Berge in dieser Liste. Er liegt wie Ruhner Berg und Dachsberg im Süden Mecklenburgs.
  6. Piekberg – 161,1 m
    Halbinsel Jasmund, Insel Rügen, Landkreis Vorpommern-Rügen
    Der Piekberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung Rügens und Vorpommerns und die höchste aller deutschen Meeresinseln. Er liegt im Nationalpark Jasmund etwa drei Kilometer südwestlich der Stubbenkammer und hebt sich kaum aus seiner Umgebung ab.
  7. Petersilienberg – 154 m
    westlich von Groß Daberkow, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Helpter Berge
    Der Petersilienberg gehört nach verfügbaren Angaben zu den Helpter Bergen und liegt westlich von Groß Daberkow. Er ist damit der zweite Gipfel dieses Höhenzugs in der Liste.
  8. Marnitzer Höhe – 153,1 m
    nahe Matzdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Brohmer Berge
    Die Marnitzer Höhe liegt nach verfügbaren Angaben in den Brohmer Bergen nahe Matzdorf im Osten des Landes. Die Brohmer Berge sind ein weiterer eiszeitlicher Höhenzug an der Grenze zu Vorpommern.
  9. Trenzer Berg – 150,6 m
    Halbinsel Jasmund, Insel Rügen, Landkreis Vorpommern-Rügen
    Der Trenzer Berg liegt nach verfügbaren Angaben wie der Piekberg im Nationalpark Jasmund auf Rügen. Er ist die zweite Rügener Erhebung in dieser Liste.
  10. Hohe Burg – 147,4 m
    westlich von Schlemmin (Bernitt), Landkreis Rostock
    Die Hohe Burg, auch Rugberg genannt, ist nach verfügbaren Angaben der höchste Punkt des Höhenzugs Langer Berg und des Landkreises Rostock. Sie liegt im Naturschutzgebiet Hohe Burg und Schwarzer See und ist nach einer vermutlich frühslawischen Höhenburg benannt; der nahe Schwarze See gilt als höchstgelegener See Mecklenburgs.

Hinweis: Die Höhen stammen aus frei verfügbaren Aufstellungen und können je nach Quelle leicht abweichen. Den Nachbarn im Westen finden Sie in der Liste der höchsten Berge in Schleswig-Holstein.

Stand: 21.10.2026

Liste: Die 10 höchsten Berge (öhm, Erhebungen) in Berlin

Berlin liegt im Urstromtal der Spree zwischen den Hochflächen von Barnim und Teltow, die Eiszeit hat hier nur sanfte Hügel hinterlassen. Echte Berge gibt es also nicht, dafür eine Besonderheit: Die höchsten Erhebungen der Stadt sind künstlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Trümmerschutt zu Bergen aufgeschüttet, später kamen Bau- und Müllberge dazu.

Die höchste natürliche Erhebung ist nach verfügbaren Angaben der Große Müggelberg mit 114,7 Metern. Künstliche Erhebungen sind in der Liste entsprechend gekennzeichnet. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: sanfte grüne Hügel vor stilisierter, geometrischer Stadtsilhouette in Koralle und Violett
Berliner Berge: oft grün, oft menschengemacht.

Hier finden Sie die 10 höchsten Erhebungen in Berlin:

  1. Arkenberge – 121,9 m
    Blankenfelde, Bezirk Pankow (künstlich, Bauschuttberg)
    Ursprünglich bezeichnete der Name nach verfügbaren Angaben eine natürliche Hügelkette; seit 1984 entstand dort eine Bauschuttaufschüttung. Im Januar 2015 wurde festgestellt, dass ihr Gipfel 121,9 Meter erreicht, seitdem gilt sie als höchste Erhebung Berlins und hat den Teufelsberg abgelöst.
  2. Teufelsberg – 120,1 m
    Grunewald, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (künstlich, Trümmerberg)
    Der Teufelsberg ist nach verfügbaren Angaben ein Trümmerberg und nach seinem Namensgeber, dem nahen Teufelssee, benannt. Auf dem Gipfel stehen die markanten Bauten einer früheren Abhörstation der US-Streitkräfte, die nach dem Abzug bis 1999 als Flugsicherungsradar genutzt wurde. Bis zu einer Neuvermessung 2013 wurde seine Höhe niedriger angegeben.
  3. Großer Müggelberg – 114,7 m
    Köpenick, Bezirk Treptow-Köpenick (natürlich)
    Der Große Müggelberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste natürliche Erhebung Berlins und dominiert zusammen mit dem Kleinen Müggelberg die bewaldeten Müggelberge zwischen Großem Müggelsee und Langem See. Der Höhenzug ist in der Eiszeit aus Schmelzwassersand entstanden.
  4. Ahrensfelder Berge – 114,5 m
    Marzahn, Bezirk Marzahn-Hellersdorf (künstlich, Schuttberg)
    Die Ahrensfelder Berge sind nach verfügbaren Angaben die höchsten Erhebungen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Sie liegen an der Grenze zum brandenburgischen Landkreis Barnim am Wuhletal und sind nach dem Ort Ahrensfelde benannt.
  5. Drachenberg – 99 m
    Grunewald, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (künstlich, Trümmerberg)
    Der Drachenberg, auch Drachenfliegerberg oder Kleiner Teufelsberg genannt, liegt nach verfügbaren Angaben rund 700 Meter nordöstlich des Teufelsbergs und ist wie dieser aus Trümmerschutt entstanden. Seine oberen Hänge sind kahl, daher bietet das Gipfelplateau Aussicht in alle Richtungen.
  6. Deponie Wannsee – 94,8 m
    Wannsee, Bezirk Steglitz-Zehlendorf (künstlich, Müllberg)
    Die ehemalige Mülldeponie Wannsee liegt nach verfügbaren Angaben im südlichen Teil der Wannseehalbinsel. Sie wurde in einer früheren Kiesgrube angelegt.
  7. Hahneberg – 87,6 m
    Staaken, Bezirk Spandau (künstlich, Schuttberg)
    Als Hahneberg werden nach verfügbaren Angaben zwei Erhebungen in Staaken bezeichnet: der alte Hahneberg mit den Resten des Forts Hahneberg und der künstlich aufgeschüttete neue Hahneberg. Auf dem neuen steht die kleine Bruno-H.-Bürgel-Sternwarte.
  8. Lübarser Höhe – 85,3 m
    Lübars, Bezirk Reinickendorf (künstlich, Müllberg)
    Die Lübarser Höhe ist nach verfügbaren Angaben der künstliche Hügel im Kern des Freizeitparks Lübars, auf dem Gipfel liegt ein Steinkreis. Ihren Namen erhielt sie erst am 13. Mai 2010, nachdem berlinweit Vorschläge gesammelt worden waren.
  9. Stener Berg – 83,2 m
    Buch, Bezirk Pankow (natürlich)
    Der Stener Berg gehört nach verfügbaren Angaben zu den höchsten natürlichen Erhebungen Berlins und liegt kurz vor der nördlichen Stadtgrenze am Rand des Barnim. Sein Kies wird seit dem 20. Jahrhundert als Baustoff genutzt.
  10. Karlsberg – ca. 82,5 m
    Grunewald, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (natürlich)
    Der Karlsberg, im Volksmund Willi genannt, ist nach verfügbaren Angaben ein Endmoränenhügel direkt an der Havel und nach Prinz Carl von Preußen benannt. In seiner Nähe steht der Grunewaldturm; die Höhenangaben schwanken je nach Quelle zwischen 78,5 und 82,5 Metern.

Hinweis: Höhen künstlicher Erhebungen können sich durch weitere Aufschüttung oder Setzung ändern. Mehr Artikel über die Hauptstadt finden Sie in unserem Schwerpunktthema Berlin, die norddeutsche Konkurrenz in der Liste der höchsten Erhebungen in Hamburg.

Stand: 21.10.2026

Liste: Die 10 höchsten Berge in Brandenburg

Brandenburg ist ein Land der Seen, Kiefernwälder und weiten Ebenen. Seine Hügel verdankt es den Gletschern der Eiszeiten, die Endmoränen und Stauchwälle hinterlassen haben, etwa den Fläming im Südwesten, den Lausitzer Grenzwall im Süden und den Barnim im Nordosten. Die 200-Meter-Marke wird nur ganz im Süden an der Grenze zu Sachsen erreicht.

Der topografisch höchste Punkt Brandenburgs ist nach verfügbaren Angaben die Heidehöhe bei Gröden mit 201,4 Metern. Weil der eigentliche, aufgeschüttete Gipfel des Heidebergs jedoch wenige Meter jenseits der Landesgrenze in Sachsen liegt, gilt der Kutschenberg als höchster Berg des Landes. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: weite, fast flache Sandlandschaft mit sanften Hügeln und Kiefernwald unter hohem, hellem Himmel
Viel Himmel, wenig Berg: typisch Brandenburg.

Hier finden Sie die 10 höchsten Berge in Brandenburg:

  1. Kutschenberg – 200,7 m
    bei Großkmehlen, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Kmehlener Berge
    Der Kutschenberg gilt nach verfügbaren Angaben als höchster Berg Brandenburgs; je nach Quelle wird er auf 200,7 oder gerundet 201 Meter beziffert. Sein Gipfel liegt nur wenige Meter nördlich der Grenze zu Sachsen, der Berg selbst reicht bis in die sächsische Gemeinde Lampertswalde.
  2. Hagelberg – 200,2 m
    bei Bad Belzig, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Hoher Fläming
    Der Hagelberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung des Fläming und galt lange als höchster Berg Brandenburgs. Bekannt ist er durch die sogenannte Kolbenschlacht von 1813 in den Befreiungskriegen; daran erinnern zwei Hagelbergdenkmäler von 1849 und 1955. Vom Gipfel bietet sich ein freier Blick über die Fläminghöhen.
  3. Hoher Berg – 183,7 m
    bei Döbern, Landkreis Spree-Neiße, Muskauer Faltenbogen
    Der überwiegend bewaldete Hohe Berg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung des Muskauer Faltenbogens und liegt etwa einen Kilometer westlich von Döbern. An seinen nördlichen Ausläufern entspringt die Malxe; ein Teil des Geländes ist militärischer Sicherheitsbereich.
  4. Golmberg – 178 m
    bei Stülpe (Nuthe-Urstromtal), Landkreis Teltow-Fläming, Niederer Fläming
    Der Golmberg, niedersorbisch Chółm, ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung des Niederen Fläming. Er gehörte jahrhundertelang zum Gutskomplex um Schloss Stülpe und ist heute Teil des Naturschutzgebiets Heidehof-Golmberg.
  5. Brandberg – 175 m
    bei Felixsee, Landkreis Spree-Neiße, Muskauer Faltenbogen
    Der Brandberg liegt nach verfügbaren Angaben in der Gemeinde Felixsee und gehört wie der Hohe Berg zum Muskauer Faltenbogen, einem eiszeitlichen Stauchendmoränenbogen in der Lausitz.
  6. Wache-Berge – 172 m
    bei Wiesenburg/Mark, Landkreis Potsdam-Mittelmark
    Die Wache-Berge liegen nach verfügbaren Angaben im Gemeindegebiet von Wiesenburg/Mark im westlichen Fläming. Sie erreichen knapp über 170 Meter.
  7. Hutberg – 162,2 m
    Gemarkung Treppeln, Gemeinde Neuzelle, Landkreis Oder-Spree
    Der Hutberg ist nach verfügbaren Angaben aus einer Endmoräne der Weichselkaltzeit entstanden und die höchste Erhebung im Landkreis Oder-Spree. Sein Name geht auf das mittelhochdeutsche hut für Viehweide zurück; Anfang des 19. Jahrhunderts errichteten napoleonische Soldaten hier einen hölzernen Signalturm.
  8. Kesselberg – 161 m
    bei Calau, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Cabeler Berge
    Der Kesselberg gehört nach verfügbaren Angaben zu den Cabeler Bergen im Gebiet der Stadt Calau. Er liegt in der Niederlausitz.
  9. Semmelberg – 157,6 m
    bei Höhenland, Landkreis Märkisch-Oderland, Barnim
    Der Semmelberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung der Märkischen Schweiz und des Landkreises Märkisch-Oderland; manche Angaben nennen rund 159 Meter. Mitte der 1980er Jahre wurde auf dem Berg eine Troposphärenfunkzentrale der Nationalen Volksarmee für das Nachrichtensystem der Warschauer Vertragsstaaten gebaut.
  10. Warnsdorfer Höhe – 153,9 m
    bei Warnsdorf (Halenbeck-Rohlsdorf), Landkreis Prignitz
    Die Warnsdorfer Höhe liegt nach verfügbaren Angaben in der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs. Sie ist damit der einzige Eintrag dieser Liste aus dem Norden des Landes.

Hinweis: Die Höhen stammen aus frei verfügbaren Aufstellungen; für einige Berge werden je nach Quelle leicht abweichende Werte genannt. Wer es noch flacher mag, schaut in die Liste der höchsten Erhebungen in Hamburg.

Stand: 21.10.2026

Liste: Die 10 höchsten Berge in Thüringen

Thüringen liegt mitten in Deutschland und ist ein Land der Mittelgebirge: Im Südwesten zieht sich der Thüringer Wald als langer Kamm von der Werra bei Eisenach nach Südosten, daran schließen das Thüringer Schiefergebirge und der Frankenwald an, im Westen reicht die Rhön ins Land. Im Inneren liegt das flachere Thüringer Becken. Der Thüringer Wald ist nach verfügbaren Angaben rund 70 Kilometer lang, gut 1000 Quadratkilometer groß und wird vom Kammweg Rennsteig durchzogen.

Alle zehn höchsten Gipfel stehen im Thüringer Wald, die meisten rund um Oberhof, Gehlberg und Schmiedefeld am Rennsteig. Gezählt werden die Gipfel, die in der Übersicht der Berge Thüringens als eigene Einträge geführt sind; Nebengipfel wie die Teufelskreise am Schneekopf bleiben außen vor. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: lang gestreckter, bewaldeter Gebirgskamm in Moosgrün, Ocker und Rost unter goldenem Himmel
Der lange Kamm des Thüringer Waldes.

Hier finden Sie die 10 höchsten Berge in Thüringen:

  1. Großer Beerberg – 982,9 m
    zwischen Heidersbach, Goldlauter und Gehlberg, kreisfreie Stadt Suhl
    Der Große Beerberg ist nach verfügbaren Angaben die höchste Erhebung des Thüringer Waldes und Thüringens. Er besteht aus vulkanisch entstandenem Rhyolith, der vor etwa 280 bis 295 Millionen Jahren gebildet wurde. Der eigentliche Gipfel liegt in der Kernzone eines Biosphärenreservats und darf nicht betreten werden, Besucher nutzen eine Aussichtsplattform knapp darunter.
  2. Schneekopf – 978 m
    bei Gehlberg, kreisfreie Stadt Suhl
    Der Schneekopf ist nach verfügbaren Angaben die zweithöchste Erhebung des Thüringer Waldes und nur durch einen flachen Sattel vom Großen Beerberg getrennt. Bekannt ist er für die Schneekopfkugeln, Achat- und Quarzbildungen in ehemaligen Gasblasen des Porphyrgesteins. Am Nordhang entspringt die Wilde Gera.
  3. Großer Finsterberg – 944,1 m
    zwischen Stützerbach und Schmiedefeld am Rennsteig
    Dem kegelförmigen Großen Finsterberg sieht man nach verfügbaren Angaben seinen vulkanischen Ursprung deutlich an. Er ist bis auf das Gipfelplateau fast vollständig mit Fichtenwald bedeckt, oben wächst eine Bergwiese mit Bärwurz und Johanniskraut.
  4. Großer Inselsberg – 916,5 m
    am Rennsteig, Landkreise Gotha und Schmalkalden-Meiningen
    Der Große Inselsberg ist nach verfügbaren Angaben eine weithin sichtbare Landmarke, die von Norden und Westen in 30 bis 50 Kilometern Umkreis zu erkennen ist. Seit über 1000 Jahren markiert er Grenzen, heute die zwischen den Landkreisen Gotha und Schmalkalden-Meiningen. Über den Gipfel führt der Rennsteig.
  5. Großer Eisenberg – 907,4 m
    unweit des Rennsteigs, kreisfreie Stadt Suhl
    Seinen Namen hat der Große Eisenberg nach verfügbaren Angaben von den Eisenerzvorkommen, die früher abgebaut und im nahen Schmiedefeld am Rennsteig verarbeitet wurden. Zwischen Finsterberg und Schneekopf wirkt er eher unscheinbar.
  6. Schützenberg – 904 m
    südwestlich von Oberhof, Landkreis Schmalkalden-Meiningen
    Der Schützenberg liegt nach verfügbaren Angaben nahe dem Rennsteig südwestlich von Oberhof. Trotz seiner Höhe gehört er nicht zu den bekannten Bergen des Thüringer Waldes, weil der Hauptkamm hier kaum in markante Einzelgipfel gegliedert ist.
  7. Greifenberg – 901 m
    Landkreis Schmalkalden-Meiningen
    Der Greifenberg im Landkreis Schmalkalden-Meiningen überschreitet nach verfügbaren Angaben knapp die 900-Meter-Marke. Er gehört zum Mittleren Thüringer Wald.
  8. Gebrannter Stein – 896,6 m
    nördlich von Zella-Mehlis, Landkreis Schmalkalden-Meiningen
    Der Gebrannte Stein liegt nach verfügbaren Angaben rund vier Kilometer nördlich von Zella-Mehlis und fünf Kilometer südsüdwestlich von Oberhof. Ein beschilderter Pfad führt vorbei an heidelbeerbewachsenen Nebenfelsen zum Hauptgipfel mit Aussicht.
  9. Schmalkalder Loibe – 886 m
    Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Gotha
    Die Schmalkalder Loibe liegt nach verfügbaren Angaben auf der Grenze der Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Gotha im Thüringer Wald. Ausführlichere Angaben zu dem Berg sind in den gängigen Aufstellungen kaum zu finden.
  10. Spitzer Berg – 881,5 m
    zwischen Oberhof und Zella-Mehlis, Landkreis Schmalkalden-Meiningen
    Der Spitzer Berg, auch Spitziger Berg genannt, liegt nach verfügbaren Angaben rund 3,4 Kilometer nordwestlich des Großen Beerbergs nahe der Bundesstraße 247 zwischen Oberhof und Zella-Mehlis. Er gilt als weitgehend eigenständiger Berg und liegt nur gut zwei Meter über der benachbarten Brandleite (878,9 m), unter der Eisenbahn und A 71 hindurchführen.

Hinweis: Die Höhen stammen aus frei verfügbaren Aufstellungen und können je nach Quelle leicht abweichen; nicht alle Gipfel sind gleich gut dokumentiert. Mehr zur Region finden Sie in unserem Schwerpunktthema Mühlhausen/Thüringen.

Stand: 21.10.2026

Liste: Die 10 höchsten Berge in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist überwiegend flach: Börde, Altmark und Elbtal liegen meist nur wenige Dutzend Meter über dem Meer. Im Südwesten aber erhebt sich der Harz, und dort steht mit dem Brocken der höchste Berg ganz Norddeutschlands. Alle zehn Gipfel dieser Liste liegen im Hochharz im Landkreis Harz, die meisten im Nationalpark Harz rund um das Dorf Schierke, das zur Stadt Wernigerode gehört.

Außerhalb des Harzes erreichen die höchsten Erhebungen des Landes nach verfügbaren Angaben nur gut 350 Meter, etwa der Seligenbornsberg in der Finne. Gezählt werden die Gipfel, die in der Übersicht der Berge Sachsen-Anhalts als eigene Einträge geführt sind; die direkt am Brocken liegenden Kuppen Heinrichshöhe (rund 1045 m) und Königsberg (1033,5 m) sind beim Brocken erwähnt. Höhen in Metern über Normalhöhennull (m ü. NHN).

Abstrakte Illustration: breite Bergkuppe über nebligen Waldrücken und Granitklippen in Petrol und Lavendel
Der Hochharz rund um den Brocken.

Hier finden Sie die 10 höchsten Berge in Sachsen-Anhalt:

  1. Brocken – 1.141,2 m
    Gemarkung Schierke (Wernigerode), Landkreis Harz
    Der Brocken, volkstümlich Blocksberg, ist nach verfügbaren Angaben der höchste Berg des Harzes, Sachsen-Anhalts und ganz Norddeutschlands. Seit 1899 fährt die schmalspurige Brockenbahn zum Gipfel, unterbrochen durch Kriegszerstörungen und die deutsche Teilung. Unmittelbar vorgelagert sind seine Nebenkuppen Heinrichshöhe und Königsberg.
  2. Renneckenberg – ca. 933 m
    nördlich von Schierke, Landkreis Harz
    Der Renneckenberg liegt nach verfügbaren Angaben knapp drei Kilometer nördlich von Schierke im Nationalpark Harz, wenige hundert Meter östlich der Brockenstraße. Als Höhenzug reicht er von den Zeterklippen bis zur Kapellenklippe.
  3. Großer Winterberg – 906,4 m
    westsüdwestlich von Schierke, Landkreis Harz
    Der Große Winterberg ist nach verfügbaren Angaben eine Nebenkuppe des Wurmbergs, dessen Gipfel bereits im benachbarten Niedersachsen liegt. Er erhebt sich direkt an der Landesgrenze im Nationalpark Harz.
  4. Hohnekamm – 900,6 m
    nordöstlich von Schierke, Landkreis Harz
    Der bewaldete Hohnekamm ist nach verfügbaren Angaben vor allem durch seine Felstürme bekannt, die Hohneklippen. Er liegt rund zwei Kilometer nordöstlich von Schierke und etwa vier Kilometer nördlich von Elend.
  5. Pferdekopf – ca. 857 m
    bei Schierke, Landkreis Harz
    Der Pferdekopf ist nach verfügbaren Angaben eine Nebenkuppe des Renneckenbergs bei Schierke im Nationalpark Harz, in der Nähe der Kapellenklippe. In seiner Umgebung liegen die Quellen von Holtemme, Ilse und Wormke.
  6. Erdbeerkopf – 847,7 m
    nordöstlich von Schierke, Landkreis Harz
    Der Erdbeerkopf ist nach verfügbaren Angaben eine Nebenkuppe des Hohnekamms und liegt rund anderthalb Kilometer nordöstlich von Schierke im Nationalpark Harz. Südsüdwestlich schließt sich der Barenberg an.
  7. Wolfsklippen – ca. 710 bis 723 m
    bei Hasserode (Wernigerode), Landkreis Harz
    Die Wolfsklippen sind nach verfügbaren Angaben zugleich Erhebung und Granitfelsklippen im Nationalpark Harz, etwa auf halber Strecke zwischen Hasserode und dem Brocken. Ihre Höhe wird uneinheitlich mit rund 710 oder 723 Metern angegeben; an der Platzierung ändert das nichts.
  8. Scharfenstein – 697,6 m
    südwestlich von Ilsenburg, Landkreis Harz
    Am Scharfenstein liegt nach verfügbaren Angaben die Scharfensteinklippe, von der sich ein besonders guter Blick zum Brocken, nach Torfhaus und auf den Eckerstausee bietet. Unterhalb der Kuppe steht die Rangerstation Scharfenstein des Nationalparks.
  9. Barenberg – 695,5 m
    südsüdöstlich von Schierke, Landkreis Harz
    Der Barenberg, früher auch Bärenberg oder Bärenkopf genannt, liegt nach verfügbaren Angaben zwischen Schierke und Elend an der Kalten Bode. Er ist bewaldet und leitet nach Nordwesten zum Brocken über.
  10. Wolfsberg – ca. 675 m
    bei Ilsenburg, Landkreis Harz
    Der Wolfsberg bei Ilsenburg liegt nach verfügbaren Angaben im Nationalpark Harz; in seiner Nähe befindet sich der Ferdinandsstein. Er schließt die Liste knapp hinter dem Barenberg ab.

Hinweis: Die Höhen stammen aus frei verfügbaren Aufstellungen und können je nach Quelle leicht abweichen. Die Fortsetzung des Harzes nach Westen finden Sie in der Liste der höchsten Berge in Niedersachsen.

Stand: 21.10.2026