Mein Abendessen: Brokkolicremesuppe mit Hackfleisch und Shi-Take Pilzen

Das Rezept

Ein schnelles Abendessen mit wenig Kohlenhydraten und einem asiatischen Touch. Die Brokkolicremesuppe lässt sich gut vorbereiten, auch auf Vorrat – dann macht es noch weniger Arbeit.

Für die Suppe Brokkoli (hier ca. drei Köpfe) in Salzwasser samt Strunk in Stücke geschnitten so weich kochen, dass man sie gut pürieren kann. Ich habe hier zwei Köpfe verwendet und dann noch etwas TK-Brokkoli, der weg musste. Abgießen, mit ca. 500ml Gemüsebrühe aufkochen und mit dem Mixstab pürieren. 200ml Kokosmilch dazu, mit etwas Fischfond, Sojasauce und Zitronensalz abschmecken und ggf. mit Brühe (oder Wasser und Kokosmilch) auf die gewünschte Konsistenz bringen. Ich mag es fest und cremig.

In einer Pfanne für zwei Personen eine handvoll Shitake-Pilze mit ca. 350g Hackfleisch (Rind oder gemischt) anbraten und idealerweise mit etwas Tamarinden-Sojasauce würzen. Normale Sojasauce geht notfalls aber auch.

Suppenportion in eine Schale geben, Hackfleisch mit Pilzen dazu und nach Wunsch mit etwas Koriander und Chili abrunden.

Wer kommt?

Das Gericht habe ich auch in der Reihe „Wer kommt?“ auf X vorgestellt. Alle Rezepte aus der Serie, die ich bereits veröffentlicht habe, gibt es hier.

Der Big Mac, der leider nie auf den Markt kam

Der Big Mac war einer dieser Apple-Entwürfe, bei denen man im Rückblick fast körperlich spürt, wie nah die Zukunft manchmal schon einmal da war:

Ein nie erschienenes Macintosh-Workstation-Konzept aus der Mitte der 1980er Jahre. Auf Prototypen wurde er teils auch als Super Mac bezeichnet, entworfen von Hartmut Esslinger im Snow-White-Stil für Apple. Sein kleiner Bruder hieß übrigens entsprechend Baby Mac.

Spannend ist der Big Mac vor allem deshalb, weil er wie ein Blick in ein alternatives Apple-Universum wirkt. Geplant war kein bloßer weiterer Kasten in Beige, sondern eine kompakte, integrierte High-End-Maschine mit Motorola 68020, 15-Zoll-Hochkantbildschirm, 10-MB-Festplatte und einem klaren Anspruch als ernsthafte Workstation. Der Rechner war als eine Art 3M-Computer gedacht: 1 Megabyte Speicher, 1 Megapixel Display, 1 Million Instructions per Second. Das klingt heute lächerlich, war damals aber ein ziemlich selbstbewusstes Zielbild.

Besonders schön ist daran die Mischung aus Pragmatismus und Zukunftssehnsucht. Der Bildschirm war hochkant ausgelegt, also eher auf Textarbeit und produktives Arbeiten als auf hübsche Spielereien. Monochrom blieb er aus Kostengründen. Gleichzeitig experimentierte Esslingers Team bereits mit flachen Displays, neu gestalteten CRT-Fronten, integrierten Tragegriffen und sogar drahtlosen Eingabegeräten per Funk, um das Gerät kleiner und eleganter zu machen.

Noch interessanter wird der Big Mac auf der Software-Seite. Vorgesehen war ein UNIX-basiertes System, das trotzdem zur bestehenden Macintosh-Welt kompatibel bleiben und dieselbe Benutzeroberfläche nutzen sollte. Genau diese Kombination aus technischer Tiefe und benutzerfreundlicher Oberfläche liest sich heute fast wie eine frühe Vorahnung dessen, was Apple Jahrzehnte später mit Mac OS X tatsächlich bauen würde. Der Big Mac war also nicht nur ein hübscher Entwurf, sondern auch konzeptionell verblüffend modern.

Dass aus ihm nichts wurde, lag nicht daran, dass die Idee zu klein gewesen wäre, sondern eher daran, dass Apple damals Apple war: intern brillant, politisch chaotisch und ideologisch zerrissen. Die Entwicklung von Big Mac und Baby Mac begann 1984 und wurde nach Steve Jobs’ Abgang gestoppt. Parallel lief intern bereits das Projekt „Milwaukee“, aus dem später der Macintosh II wurde. So verschwand der Big Mac in jener berühmten Apple-Zwischenwelt aus fast fertigen Revolutionen und gescheiterten Zukunftsversprechen.

Wie hat sich der AGI ETF von Teq Capital seit dem Start geschlagen?

Über den AGI ETF von Teq Capital habe ich ja hier schon  berichtet.

Der zugehörige Index ist bereits seit 17. Dezember 2024 live (kein Back-Testing, echter Index) und seit dem 8. Januar 2026 ist der zugehörige ETF gestartet.

Ich habe mit ExtraETF die Performance mit einigen großen und bekannten ETFs verglichen und der TEQ ETF liefert bisher tatsächlich die beste Performance. Noch ist es erst ein kleiner Vergleichszeitraum, aber doch ein erstaunlich starker Start des ETFs.

Nie veröffentlicht: Der Apple Baby Mac

Der „Baby Mac“ von Hartmut Esslinger ist einer dieser nie gebauten Apple-Entwürfe, die interessanter sind als manches Produkt, das später tatsächlich erschien. Der Entwurf entstand ab 1984 im Umfeld von Apples „Snow White“-Ära, also in jener Phase, in der Esslinger dem Unternehmen überhaupt erst eine konsistente, erkennbare Formensprache gab. Das Produkt sollte 1986 entscheiden, wurde aber beerdigt, als Steve Jobs das Unternehmen verließ.

Spannend am Baby Mac ist weniger nur die Form als die Richtung, die in ihm steckt. Das Gerät wirkt klein, freundlich, fast schon wohnlich — viel weniger wie ein Bürocomputer der Achtziger als wie ein persönliches Objekt. Im Rückblick sieht man darin erstaunlich viel von dem Apple, das erst viele Jahre später wirklich kam: Computer nicht als Technikklotz, sondern als gestaltetes Alltagsding.

Dass der Entwurf nie gebaut wurde, macht ihn fast noch interessanter. Esslinger selbst sagte später über den Baby Mac, es sei sein „best design never to be produced“.

Technisch wäre es ein recht normaler Mac dieser Zeit geworden.

Was bedeutet relotiös?

relotiös
Adjektiv, umgangssprachlich, meist abwertend; Neologismus

Aussprache: [re-lo-ti-ös]

Bedeutung:

  1. In schwülstiger, literarisierender oder emotional aufgeladener Weise erzählt, wobei Wirkung, Dramaturgie und Haltung wichtiger sind als saubere Faktentreue.
  2. So formuliert, dass ein Text zwar „gut klingt“, atmosphärisch dicht und moralisch aufgeladen wirkt, aber den Eindruck erweckt, mit der Wirklichkeit nur locker verbunden zu sein.
  3. Übertragen: schöngefärbt, szenisch ausgeschmückt, manipulierend authentisch wirkend.

Kurzdefinition:
Ein Text ist relotiös, wenn er nicht in erster Linie wahr, präzise und überprüfbar sein will, sondern eindrucksvoll, moralisch aufgeladen und erzählerisch „perfekt“ wirkt.

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Empfehlenswerte OSINT Accounts und weitere Quellen zum Iran Konflikt

Ich sammle hier einige empfehlenswerte Accounts, denen man folgen kann, wenn man sich näher über den aktuellen Konflikt mit dem Iran informieren möchte. Es sind darunter allgemeine OSINT Accounts, aber natürlich auch viele Schwerpunkt-Accounts – eben solche, die was zum Thema beitragen können.

Ich werde die Liste weiter ausbauen, hier ist aber schon mal ein guter Start.

OSINT steht übrigens für OpenSourceINTelligence.

Deutschsprachige X Accounts

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Hippolyte Bayard – und die möglicherweise erste Fotofälschung der Geschichte

Am 24. Februar 1840 stellt Hippolyte Bayard der französischen Akademie der Wissenschaften die Details seines eigenen fotografischen Verfahrens vor. Als Gegenleistung erhält er finanzielle Unterstützung, mit der er seine Ausrüstung verbessern kann.

Das klingt zunächst nach einer Erfolgsgeschichte. Tatsächlich aber ist es auch die Geschichte einer verpassten Anerkennung.

Bayard hatte bereits zuvor ein funktionierendes fotografisches Verfahren entwickelt – ein Direktpositiv auf Papier. Doch François Arago, ein einflussreicher Wissenschaftler und enger Freund von Louis Daguerre, riet ihm, mit der öffentlichen Bekanntgabe zu warten. Arago unterstützte Daguerres konkurrierendes Verfahren derweil politisch und institutionell.

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Fotografie: Daguerreotypie von Notre Dame 1838

Diese Daguerreotypie von Notre Dame in Paris entstand ca, 1838 und wurde wohl von Daguerre selbst erstellt.

Hier ist eine von Google Gemini optimierte Version:

 

Fotografie: Latticed window at Lacock Abbey von William Henry Fox Talbot

William Henry Fox Talbot entwickelte als einer der ersten ein Verfahren, mit dem sich halbwegs lichtechte und dauerhafte Fotografien herstellen ließen – und vor allem: Er machte es öffentlich zugänglich. Es war weder das allererste Verfahren überhaupt noch das erste, das angekündigt wurde. Aber es war das erste, das praktisch nutzbar und reproduzierbar war.

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Spam: ELSTER

Diese angeblich von ELSTER, also dem Finanzamt, stammende Mail sieht auf den ersten Blick recht echt aus – ist aber Fake. Nichts anklicken!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Steuererstattung wurde vorläufig zurückgestellt. Grund dafür sind unvollständige Angaben in Ihrer Erklärung.

Um die Auszahlung zu ermöglichen, ist es zwingend erforderlich, dass Sie das beigefügte Formular ausfüllen und uns zur Verfügung stellen.

Link zum Formular:

elster . de / eportal/

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Finanzverwaltung