Mitten in der Nacht auf Montag kommt eine Mail, die Großes verspricht: „Vergessen Sie Sprachbarrieren!“ Absender ist „Enence“, beworben wird ein „intelligenter Sprachübersetzer“ für mehr als 68 Sprachen, dazu bis zu 70 Prozent Rabatt. Die einzige Barriere, die diese Mail überwinden wollte, war allerdings der Spamfilter, und an dem ist sie gescheitert: Sie landete direkt im Junk-Ordner.
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Spam-Warnung: „Senken Sie effektiv Ihren Bluthochdruck“
Sonntagvormittag schreibt Ihnen ein Absender namens „Gesund im Alter“. Betreff: „Senken Sie effektiv Ihren Bluthochdruck“. Das klingt nach Hausarzt, kommt aber von einer Adresse, die eher nach Optiker klingt: buchung@neu.brillentermin24.de. Wer bei Bluthochdruck an Brillen denkt, sieht offenbar etwas, das uns entgeht.
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Spam-Warnung: „Florin+ Kreditkarte mit Limit bis 4.000€“
Es ist der 25. Oktober, die Uhren sind gerade auf Winterzeit gesprungen, draußen fällt Laub. Und eine „Lisa Hoffmann“ meldet per Mail: „35°C in Deutschland – der Sommer ist offiziell da!“ Betreff: „Florin+ Kreditkarte mit Limit bis 4.000€“. Freibad, Eiscafé, Spontanurlaub, und dafür bräuchten Sie jetzt dringend eine neue Kreditkarte. Wer im Herbst Sommerwerbung verschickt, hat offensichtlich nicht auf den Kalender geschaut, sondern nur auf die Adressliste.
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Starshield in der Ukraine: Senator verlangt Antworten
US-Senator Richard Blumenthal verlangt Antworten zu Starshield, dem Satellitendienst von SpaceX für staatliche Kunden. Am 23. Oktober 2026 schrieb er auf X, der Verlust des Zugangs für die Ukraine werfe ernste Fragen für die nationale Sicherheit der USA auf: wer kritische Fähigkeiten kontrolliere, für die die US-Regierung Milliarden ausgegeben habe, und wie über Einschränkungen entschieden werde. Er fordere Antworten vom Verteidigungsministerium und von SpaceX.
Was belegt ist: Laut Blumenthals Schreiben vom 22. Oktober wurde der Zugang der ukrainischen Streitkräfte am 13. Oktober ohne Vorwarnung eingeschränkt. Nach ukrainischen Angaben arbeiteten Geräte auf Drohnen und anderen schnellen Plattformen nicht mehr richtig. Beschrieben wird eine Begrenzung der Geschwindigkeit, bei der Geräte verbunden bleiben, kein vollständiges Abschalten.
Wer entschieden hat, ist offen. Die Berichte widersprechen sich. Reuters meldete unter Berufung auf US-Beamte, die Anweisung sei aus dem Weißen Haus gekommen; ein US-Beamter sagte dagegen, der Präsident habe keine solche Bitte geäußert. Donald Trump bestritt, dass die USA eine Begrenzung verhängt hätten. Elon Musk schrieb, Starshield-Systeme gehörten der US-Regierung und würden von ihr kontrolliert. Laut Blumenthal berichtete das Wall Street Journal, Musk habe die Drosselung angeordnet.
Blumenthal ist Ranking Member des Ständigen Unterausschusses für Untersuchungen (PSI) im US-Senat. Dieser eröffnet eine Untersuchung zum Umgang der US-Regierung mit SpaceX-Technik, darunter Starlink und Starshield. Antworten verlangt er bis zum 5. November 2026.
Einordnung: Details liefert der ausführliche Post des X-Accounts @BrennpunktUA vom 25. Oktober 2026. Dort heißt es, die Einschränkungen seien Auslöser von Untersuchungen in Senat und House. Zentral sei aus US-Sicht, ob ein privates Unternehmen in nationale Sicherheitsinteressen oder Außenpolitik eingreifen konnte. Die Entscheidung sei wohl im Pentagon und im Weißen Haus gefallen. Das ist die Einschätzung und Annahme des Autors des Posts, keine gesicherte Tatsache.
Quellen: Blumenthals Schreiben und Pressemitteilung vom 22. Oktober 2026, Reuters vom 15. Oktober 2026.
Stand: 25. Oktober 2026
Liste: Verletzungen und Fremdkörper in der Vagina, medizinisch dokumentiert
Verletzungen und Fremdkörper in der Vagina gehören in der Gynäkologie zum Alltag, nur redet kaum jemand darüber. Die Fachliteratur kennt vergessene Tampons, Pessare, die jahrelang liegen blieben, Steine, die sich um Gegenstände bilden, Wasserunfälle mit hohem Druck und Stürze mit Pfählungsverletzungen. Genaue Zahlen gibt es kaum, weil viele Fälle aus Scham verschwiegen werden und weil es für die meisten dieser Verletzungen keine systematische Erfassung gibt. Das meiste, was wir wissen, stammt aus Fallberichten und Serien einzelner Kliniken.
Einen Eindruck geben Übersichten: Eine Auswertung des amerikanischen Traumaregisters von 2007 bis 2015 fand unter gut zwei Millionen verletzten Frauen 2.445 mit einer Verletzung von Scheide oder Vulva, also weniger als 0,2 Prozent; bei 68,6 Prozent davon war die Scheide betroffen (Gambhir 2019). Eine Notaufnahme zählte zwischen 2011 und 2018 72 Frauen, die ihren Tampon „verloren“ hatten, und fand ihn nur bei einem Viertel tatsächlich (Meyer 2021). Eine Literaturübersicht zu Fisteln durch Fremdkörper kam auf 44 Fälle, in der Hälfte davon steckten Kunststoffkappen (Donaldson 2014). Fälle bei Kindern haben meist ganz andere Ursachen und sind in der Fachliteratur eigens untersucht (Umans 2024); sie stehen hier ebenso wenig im Mittelpunkt wie Gewalt.
Die folgende Liste beruht ausschließlich auf veröffentlichter medizinischer Fachliteratur. Die Quellen stehen jeweils in Klammern und am Ende ausführlich. Boulevardgeschichten sind bewusst nicht enthalten, ebenso wenig Fälle, bei denen erkennbare Personen betroffen wären. Alle Angaben sind nüchtern gemeint und keine Anleitung. Ähnlich aufgebaut sind die Listen zum Enddarm und zum Penis: Liste: Gegenstände, die als Fremdkörper im Enddarm medizinisch dokumentiert sind und Liste: Verletzungen und Fremdkörper am Penis, medizinisch dokumentiert. Zu verwandten Begriffen siehe auch Was ist ein Vaginalstein? und Was ist eine Kolpitis?
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Liste: Verletzungen und Fremdkörper am Penis, medizinisch dokumentiert
Verletzungen und Fremdkörper am Penis sind in der Urologie ein Randthema, aber kein Einzelfall-Phänomen. Die Fachliteratur kennt Ringe, die nicht mehr abgehen, Flaschen, in denen etwas stecken geblieben ist, Gegenstände in der Harnröhre und Unfälle mit Haushaltsgeräten. Genaue Zahlen gibt es kaum, weil viele Fälle aus Scham verschwiegen werden und weil es für die meisten dieser Verletzungen kaum eine systematische Erfassung gibt. Das meiste, was wir wissen, stammt aus Fallberichten und kleinen Serien einzelner Kliniken.
Einen Eindruck geben Übersichten: Eine Auswertung von Fallberichten aus den Jahren 2000 bis 2019 fand 100 dokumentierte Einschnürungen des Penis. Die Betroffenen waren zwischen 3 und 86 Jahre alt, im Mittel 41. Bei jedem zweiten Fall stand sexuelle Aktivität im Hintergrund, bei 36 Prozent war der Gegenstand ein Metallring. Eine brasilianische Notaufnahme zählte in 15 Jahren 26 Fälle und nannte als häufigsten Grund Erektionsstörungen, die man mit improvisierten Ringen beheben wollte. Bei Fremdkörpern in der Harnröhre nennen Fallserien Selbststimulation, Versuche, die Erektion zu verbessern, psychiatrische Erkrankungen und die Suche nach Aufmerksamkeit.
Die folgende Liste beruht ausschließlich auf veröffentlichter medizinischer Fachliteratur. Die Quellen stehen jeweils in Klammern und am Ende ausführlich. Boulevardgeschichten sind bewusst nicht enthalten, ebenso wenig Fälle, bei denen erkennbare Personen betroffen wären. Alle Angaben sind nüchtern gemeint und keine Anleitung. Ähnlich aufgebaut ist die Liste zum Enddarm: Liste: Gegenstände, die als Fremdkörper im Enddarm medizinisch dokumentiert sind. Weitere Beiträge zum Thema finden sich im Schwerpunktthema Penis.
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Spam-Warnung: „Die effizienteste Reinigung Ihres Lebens – Heute 70 % Rabatt.“
Sonntagvormittag, kurz vor elf, und während andere noch überlegen, ob sie heute überhaupt putzen, schickt ein Absender namens „Vom Schmutz zum Glanz“ schon das passende Wundergerät vorbei. Betreff: „Die effizienteste Reinigung Ihres Lebens – Heute 70 % Rabatt.“ Bescheidenheit ist offenbar nicht im Lieferumfang enthalten.
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Spam-Warnung: „Mit freundlichen Grüßen“
Normalerweise steht „Mit freundlichen Grüßen“ am Ende einer Mail. Bei dieser hier ist es gleich der Betreff, und viel mehr Inhalt kommt danach auch nicht. Sonntagfrüh um kurz nach vier meldete sich ein gewisser Bellamy Wilder, angeblich „Head of Operations“ der Metro Bank, mit einem „vertraulichen Geschäftsvorschlag“. Kurz gesagt: Die Mail ist nicht echt, und Du solltest nicht antworten.
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Spam-Warnung: „Geprüfte Einheiten aus Direktfreigabe“
Sonntagmorgen, kurz vor fünf, und eine Münchner Anwaltskanzlei meldet sich mit einem Angebot, das sich liest wie eine Mischung aus Autohaus, Baumaschinenhändler und Goldschmied. „Geprüfte Einheiten aus Direktfreigabe“ lautet der Betreff, unterschrieben von einem Dr. Philipp Schwarz und einem Michael Vilgertshofer. Das Besondere: Beide gibt es wirklich. Ob die Mail von ihnen stammt, ist eine andere Frage.
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Spam-Warnung: „Paket #AIPD-1512-KL10 wartet – 1 Klick zur Freigabe“
Samstagabend, kurz vor sieben, und UPS hat offenbar Sehnsucht nach Dir: „⚠️UPS – Aktion nötig“ meldet, Dein Paket #AIPD-1512-KL10 hänge in der Warteschleife, und mit nur einem Klick sei alles erledigt. Wie dringend das ist, zeigt der Eifer. Allein an diesem Samstag kamen vier fast gleiche Mails mit genau dieser Paketnummer, jede von einer anderen Fantasie-Adresse.
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