Köpfe: Harriot Ransom Milinowski

Harriot Ransom Milinowski (vollständiger Name Harriot Rosina Ransom Milinowski; * 21. April 1857 in Hamilton, Madison County (New York) in den USA; 31. März 1946 in New York) war eine US-Amerikanerin, die das erste Haus nach amerikanischer Art in Deutschland bauen ließ.

Harriot Ransom Milinowski war die Tochter des amerikanischen Mediziners, Erfinders und Fabrikanten David Louis Ransom senior (1817–1872) und dessen dritter Ehefrau Martha Ann Towne (1831–1903). Nach dem frühen Tod ihres Vaters heiratete sie 1882 Arthur Milinowski (* Februar 1854). In der Folge reiste das Ehepaar nach Europa, wo am 29. September 1883 ihr Sohn Arthur Siegfried Milinowski und am 1. Februar 1885 ihre Tochter Marta Milinowski geboren wurden.

Nach der Geburt ihrer Kinder ließ Harriot Ransom Milinowski als erste ein Haus nach amerikanischer Art in Deutschland errichten, unter der damaligen Adresse Alleestraße 10 in Hannover. In dem streng patriarchalisch ausgerichteten Deutschen Kaiserreich wurde das Bauwerk jedoch „Villa “Heimchen” des Herrn Hauptmann Milinowski in Herrenhausen bei Hannover“ genannt.

Die um 1885 von dem Architekten F. Rudolf Vogel entworfene und 1890 mit amerikanischem Ballonfachwerk errichtete Villa diente der Familie zeitweilig als Wohnsitz.

1891 erschien Milinowskis Übersetzung des von dem in Rostock tätigen Hochschullehrer und Mediziner Julius Uffelmann 1881 verfassten Werks Handbuch der privaten und öffentlichen Hygiene des Kindes … ins Englische.
Insgesamt lebte Harriot Ransom Milinowski 16 Jahre in Berlin, Danzig und Hannover, bevor sie in die Vereinigten Staaten zurückkehrte.

Harriot Ransom Milinowski, die zuletzt bei ihrer Tochter lebte, starb als Witwe im Alter von 88 Jahren und wurde 1946 auf dem Friedhof Forest Lawn Cemetery in Buffalo bestattet. Dort findet sich ihr Grabstein noch heute (Stand 2020)

Köpfe: Moustafa Nouraldeen

Moustafa Nouraldeen wurde 1996 im Süden Ägyptens geboren. Um 2014 verlässt er seine Heimat und geht nach Kairo, wo er Stand 2020 noch lebt.

Sein erstes Buch wurde 2015 veröffentlicht.

Köpfe: Ralf Spangenberg

Ralf Spangenberg (* 1955 in Altena) ist ein deutscher Fotograf und Verleger.

Spangenberg, Sohn eines Polizeihauptkommissars, lernte den Beruf des Reprofotografen. Er war von 1977 – 1982 in zwei Druckereien in Münster beschäftigt.

Im Dezember 1983 eröffnete er in Münster den ersten Farbkopier-Service. Die Farbkopien wurden mit einer Reprokamera auf Ilfochrome direkt Colour Fotopapier erstellt. Das Geschäft entwickelte sich weiter, 1995 wagt er als einer der ersten den Wandel ins digitale Zeitalter. Zunächst scheitert das Vorhaben, die Akzeptanz war noch zu gering, und 1999 musste der Betrieb in die Insolvenz.

2000 ergab sich eine neue Chance: der Unternehmer Titus Dittmann aus Münster digitalisiert seinen Printkatalog und Spangenberg bringt sich erfolgreich als freier Digital-Fotograf in das Unternehmen ein. Das Geschäft ist jetzt eingetragen als PROdigit, Fotografie & Medienproduktion. 2010 endete diese Zusammenarbeit, und die Firmenbezeichnung änderte sich in: PROdigit, Verlag & Medienproduktion.

Tagesgedicht: Drogen für das Volk


Drogen für das Volk

Ständig hör ich was von Bong,
das Finanzamt schreibt es vor,
dabei gibt doch das nen Gong,
das weiß doch wirklich jeder Tor,
ja ham die denn beim Amt nen Knall,
da wird das ganze Volk von prall!