Köpfe: Lueke Recktenwald

Lueke Recktenwald, Jahrgang 2002, kommt aus Langeoog.

Recktebwalds Familie lebt seit vier Generationen auf der Nordseeinsel und betreibt dort Stand 2020 ein Hotel und ein Restaurant.

Nach Ansicht der Familie Recktenwald ist durch den Anstieg des Meeresspiegels, Sturmfluten und die daraus resultierende Erosion der Dünen das das Eigentum und die Heimat der Familie gefährdet, auch sei die Trinkwasserversorgung der Insel bedroht, da durch den steigenden Meeresspiegel Salzwasser in die einzige Trinkwasserquelle der Insel, die sogenannte Süßwasserlinse, eindringen und diese unbrauchbar machen könne.

Lueke ist Mitkläger der europäischen Klimaklage “People’s Climate Case”, die eine Verschärfung der Klimaziele der EU einfordert. Auch bei der sog. Klimaklage der Gruppe rund um Luisa Neubauer ist der dabei.

Pressemitteilung: Startschuss für die Machbarkeitsstudie zur „Monoklärschlammverbrennung mit Phosphorrecycling“

Gerne veröffentlichen wir diese Pressemitteilung der ENTEGA:

Startschuss für die Machbarkeitsstudie zur „Monoklärschlammverbrennung mit Phosphorrecycling“
Förderbescheid des Hessischen Umweltministeriums von Staatssekretär Conz an ZAS offiziell übergeben

Der Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) prüft im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, wie Klärschlamm künftig noch umweltschonender verwertet und der enthaltende Phosphor recycelt werden kann. Hintergrund sind Änderungen der Klärschlamm, Dünge- und Düngemittelverordnung, nach denen kommunale Klärschlämme nicht mehr im bisherigen Umfang als Dünger in der Landwirtschaft genutzt werden können.
Der Staatssekretär im Hessischen Umweltministerium, Oliver Conz, hat dem ZAS in Darmstadt am Freitag, 24. Januar, eine Zuwendung in Höhe von 81.000 Euro für die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Monoklärschlammverbrennung mit Phosphorrecycling“ überreicht. Conz würdigte die Studie als richtungsweisendes Projekt: „Phosphor ist ein knapper Rohstoff, der für das Düngen in der Landwirtschaft von großer Bedeutung ist, da Phosphor für das Pflanzenwachstum notwendig ist. Weil in Klärschlamm neben Phosphor jedoch auch andere – umwelt- und gesundheitsgefährdende – Stoffe enthalten sind, ist es zum Schutz des Grundwassers wichtig, das Düngen mit Klärschlamm zu reduzieren. Kommunen, die sich um die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm bemühen, schonen also unsere natürlichen Ressourcen und gehen damit einen zukunftsweisenden Weg. Ich freue mich über die Weitsicht, mit der der Zweckverband Abfallverwertung Südhessen jetzt ein kommunales Konzept entwickelt, um die Klärschlammverwertung sicher und zukunftsfähig zu gestalten und das Phosphorrecycling zu ermöglichen.“
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Südhessen (ZAS), der in seinem Müllheizkraftwerk (MHKW) in Darmstadt bereits den Restmüll seiner Mitglieder, also dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Odenwaldkreis sowie weiterer kommunaler Partner wie der Landkreise Groß-Gerau und Bergstraße thermisch behandelt, prüft im Rahmen der Machbarkeitsstudie die Realisierung einer Monoklärschlammverbrennungsanlage in Darmstadt. „Auf Grund dieser Rahmenbedingungen sollte die Chance genutzt werden, mittelfristig eine zentrale Lösung für Südhessen anzustreben, mit dem Ziel die Klärschlammverwertung in Südhessen regional, zukunftsfähig und entsorgungssicher zu kostendeckenden Konditionen zu gestalten“, sagt Landrat und ZAS-Verbandsvorsitzender Klaus Peter Schellhaas.
An zwei potentiellen Standorten soll die Realisierbarkeit von drei verschiedenen thermischen Konversionstechnologien (Wirbelschichtfeuerung, Drehrohrofen und Hydrothermale Carbonisierung) untersucht werden. Darüber hinaus wird insbesondere auch die Phosphorrückgewinnung aus der Klärschlammasche Bestandteil der Machbarkeitsstudie sein.
Stadtkämmerer und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ZAS André Schellenberg betont: „Die Studie soll eine gute Entscheidungsgrundlage für das weitere konzertierte Vorgehen, sowohl für die beiden Darmstädter Kläranlagen, die interessierten Anlagen des Landkreises Darmstadt-Dieburg sowie weiterer potentieller kommunaler Partner bilden.
Andreas Niedermaier, Vorstand Personal und Infrastruktur der Entega AG, welche die Geschäfts- und Betriebsführung des ZAS übernimmt, unterstreicht die vorausschauende und übergreifende Betrachtungsweise: „Diese Studie ist ein erster Meilenstein auf dem Weg die gesetzlichen Vorgaben, im Sinne einer umweltschonenden Kreislaufwirtschaft bis zum gesetzlich vorgegebenen Zieljahr 2029, frühzeitig auf regionaler Ebene zu planen und umzusetzen“. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich Mitte 2020 vorliegen.
Mit freundlichen Grüßen
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