10 Fakten über Schloss Clemenswerth

  1. Clemenswerth ist ein Jagdschloss, dass vom Kölner Kurfürst Clemens August erbaut wurde. Es befindet sich im emsländischen Sögel.
  2. Erbaut wurde es 1737 bis 1747 auf Grundlage von Entwürfen des westfälischen Baumeisters Johann Conrad Schlaun, der bereits am Schloss Augustusburg für den Kurfürsten tätig war.
  3. Zu den Vorbildern der Anlage zählen die Pagodenburg in Rastatt, die Eremitage in Waghäusel und das Schloss Marly-le-Roi.
  4. Im Zentrum befindet sich das eigentliche Schloss, sternförmig darum angeordnet sind acht Nebengebäude.
  5. Die einzelnen Pavillons um das Schloss tragen die Namen des Kurfürsten, seiner Bistümer Köln, Münster, Paderborn, Hildesheim, Osnabrück und des Deutschordenssitzes Mergentheim. Die Pavillons Coellen und Mergentheim waren Wachthäuser, der Pavillon Paderborn mit seinem Anbau beherbergte die kurfürstliche Küche. Zu der Kapelle mit dem angeschlossenen Kloster gehört der barocke Klostergarten, an dessen Ende die Gloriette liegt.
  6. In die Schlosskapelle ließ Clemenst August die Reliquien des St. Fructuosus aus Rom bringen.
  7. Das Schloss steht im Mittelpunkt der Heimatnovelle des Priesters und Schriftstellers Bernhard Köster.
  8. 1987 wurde Clemenswerth mit einer Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost gewürdigt.
  9. Heute befindet sich im Schloss das Emslandmuseum. Mehr Informationen dazu gibt es unter clemenswerth.de.
  10. Seit dem Jahr 2005 findet in der Schlossanlage Clemenswerth alljährlich im August das „Kleine Fest im großen Park“ statt.

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