10 Fakten über die A555

  1. Die Bundesautobahn 555 (BAB 555, Autobahn 555, A 555) verbindet die Städte Köln und Bonn.
  2. Sie wird – noch in Anlehnung an die Zeiten, in denen Bonn Bundeshauptstadt war – auch Diplomatenrennbahn genannt. Geläufiger ist aber der Name Köln/Bonner Autobahn.
  3. Sie hat eine Länge von 20km und ist inzwischen sechsspurig ausgebaut.
  4. Baubeginn war im Oktober 1928. Eröffnet wurde sie am 6. August 1932 von Konrad Adenauer, dem damaligen Kölner Oberbürgermeister.
  5. Die A555 ist damit Deutschlands älteste Autobahn, auch wenn sie  formal als “Kraftwagenstraße” und “Landstraße 185” hieß. Sie hatte aber alle Merkmale einer Autobahn. So regelte die “Polizeiverordnung über die Benutzung und den Ausbau an der Kraftwagenstraße Köln–Bonn” vom 2. August 1932, dass die vierspurige Straße nur dem Verkehr der Kraftwagen vorbehalten sein sollte und dass auf dieser Straße Wenden, Halten und Parken verboten war.
  6. Jahre 1932 galt die Straße mit täglich rund 3.000 Kraftwagen als die verkehrsreichste Straße im Deutschen Reich. Heute wird sie im Durchschnitt täglich von 71.000 Kraftfahrzeugen genutzt, an Werktagen sind es 80.500 täglich.
  7. Die Kraftwagenstraße wurde ein halbes Jahr nach Eröffnung herabgestuft, damit die inzwischen regierenden Nationalsozialisten den Titel als Erbauer der ersten Autobahn für sich in Anspruch nehmen konnten.
  8. Erst 1958 wurde sie wieder zur Autobahn, zunächst als A72. Erst 1974 wurde sie zur A555.
  9. Diese Autobahn wurde gerne als Teststrecke genutzt. In den 1930ern für Straßenbeleuchtung, in den 1990ern und in den frühen 2000er Jahren für Mautsysteme.
  10. Der Künstler Lutz Fritsch installierte am 12. und 13. September 2008 an den Endpunkten der Autobahn in Bonn und Köln jeweils eine rote Stahl-Säule, um Bonn und Köln in einen künstlerischen Dialog zu bringen und symbolisch zu verbinden.

10 Fakten über den Buchstaben E

  1. E ist der fünfte Buchstabe des klassischen und modernen lateinischen Alphabets.
  2. Es handelt sich beim E um den zweiten Vokal des Alphabets.
  3. Der Buchstabe E hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 17,40% und ist somit mit Abstand der häufigste Buchstabe in deutschen Texten. Im englischen ist es mit 12,02% ebenfalls der häufigste Buchstabe.
  4. Das große E Zeichen kommt aus der protosinaitischen Schrift. Ursprünglich sollte es wohl einen stehenden Menschen symbolisieren.
  5. Im Morsealphabet werden E und e mit  · dargestellt.
  6. In Unicode wird das große „E“ durch U+0045 und das kleine „e“ durch U+0065 dargestellt.
  7. Beim Buchstabieren wird das E in Deutschland als “Emil” gesprochen, im Nato Alphabet ist es “Echo”.
  8. Die E-Klasse ist eine Baureihe von Mercedes der gehobenen Mittelklasse.
  9. E steht meist für “elektrisch” so wie in E-Mobilität, E-Roller etc.
  10. Mit dem e werden Umlaute geschrieben, wenn das entsprechende Umlautzeichen nicht verwendet werden kann oder soll. Also z.B. “ae” für “ä”.

10 Fakten über den Buchstaben D

  1. D ist der vierte Buchstabe des klassischen und modernen lateinischen Alphabets.
  2. Es handelt sich beim D um einen Konsonanten.
  3. Der Buchstabe C hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 5,09% und ist somit der 8-häufigste Buchstabe in deutschen Texten. Im englischen ist es mit 4,32% der 10-häufigste Buchstabe.
  4. Das große D Zeichen kommt aus der protosinaitischen Schrift. Was es genau bedeuten soll, ist unklar. Vermutet werden ein Fisch oder eine Tür.
  5. Im Morsealphabet werden D und d mit − · · dargestellt.
  6. In Unicode wird das große „D“ durch U+0044 und das kleine „c“ durch U+0064 dargestellt.
  7. Beim Buchstabieren wird das D in Deutschland als “Dora” gesprochen, in der Schweiz als “Daniel”. Im Nato Alphabet ist es “Delta”.
  8. Als vierter Buchstabe steht das D oft für etwas drittklassiges, z.B. für “D-Promi” für irrelevante Prominente.
  9. Bei den römischen Zahlen repräsentiert das D die Zahl 500.
  10. In den meisten Benotungssystemen der USA ist das D die Note mit der man gerade noch bestanden hat.

10 Fakten über den Buchstaben C

  1. C ist der dritte Buchstabe des klassischen und modernen lateinischen Alphabets.
  2. Es handelt sich beim C um einen Konsonanten.
  3. Der Buchstabe C hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 3,06% und ist somit der 12-häufigste Buchstabe in deutschen Texten. Im englischen ist es mit 2,71% der 13-häufigste Buchstabe.
  4. Das große C Zeichen kommt aus der protosinaitischen Schrift und stellt einen Fuß dar – mit etwas Phantasie kann man das noch erkennen.
  5. Im Morsealphabet werden C und c mit − · − · dargestellt.
  6. In Unicode wird das große „C“ durch U+0043 und das kleine „c“ durch U+0063 dargestellt.
  7. Beim Buchstabieren wird das C in Deutschland als “Cäsar” gesprochen, in der Schweiz teilweise auch als “Charly”. Im Nato Alphabet ist es “Charlie”.
  8. Als dritter Buchstabe steht das C oft für etwas drittklassiges, z.B. für “C-Movie”.
  9. Im Lateinischen wurde das C übrigens als “k” und nicht wie “tse” ausgesprochen – ein häufig gemachter Fehler.
  10. “ein, gleichwol alter, fehler ist es in echtdeutschen wörtern C für K zu verwenden. vorzüglich geschieht das in eigennamen wie Carl, Conrad, Cunz, aber auch in städtenamen oft dunkler abkunft. doch Cöln aus colonia, Cassel Castell aus castellum wegen ihres alters haben sich längst ein K verdient.” (Grimmsches Wörterbuch).

10 Fakten über den Buchstaben B

  1. B ist der zweite Buchstabe des klassischen und modernen lateinischen Alphabets.
  2. Es handelt sich beim B um einen Konsonanten.
  3. Der Buchstabe B hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 1,89% und ist somit der 16-häufigste Buchstabe in deutschen Texten. Im englischen ist es mit 1,49% der 20-häufigste Buchstabe.
  4. Das große B Zeichen kommt ursprünglich wahrscheinlich aus dem phönizischen und stellte den Plan eines Hauses dar – mit etwas Phantasie kann man das noch erkennen.
  5. Im Morsealphabet werden B und b mit − · · · dargestellt.
  6. In Unicode wird das große „B“ durch U+0042 und das kleine „a“ durch U+0062 dargestellt.
  7. Beim Buchstabieren wird das B in Deutschland als “Berta” gesprochen, im Nato Alphabet als “Bravo”.
  8. Als zweiter Buchstabe steht das B oft für etwas zweitklassiges, z.B. für “B-Movie”.
  9. Das dem B entsprechende beta im Griechischen Alphabet steht für noch nicht fertige, zu testende Software “Beta-Programm”.
  10. Rund um das B gibt es einige Sprichwörter, z.B. “Wer A sagt, muss auch B sagen.”

10 Fakten über den Buchstaben A

  1. A ist der erste Buchstabe des klassischen und modernen lateinischen Alphabets.
  2. Der Buchstabe A hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 6,51% und ist somit der sechsthäufigste Buchstabe in deutschen Texten. Im englischen ist es mit 8,12% der dritthäufigste Buchstabe.
  3. Das große A Zeichen kommt ursprünglich wahrscheinlich aus dem phönizischen und stellte einen Ochsenkopf dar – mit etwas Phantasie kann man das noch erkennen. Das kleine a existiert in zwei Varianten – das mit der Rundung nach Links wie “a” und das mit der Rundung nach Rechts (“ɑ”).
  4. Das @ Zeichen ist vom kleinen a abgeleitet.
  5. Im Morsealphabet werden A und a mit •– dargestellt.
  6. In Unicode wird das große „A“ durch U+0041 und das kleine „a“ durch U+0061 dargestellt.
  7. Beim Buchstabieren wird das A in Deutschland als “Anton” gesprochen, in der Schweiz abweichend als Anna und im Nato Alphabet als “Alfa”.
  8. Das A ist der einzige Buchstabe, der im deutschen zweimal amWortanfang stehen kann, z.B. in “Aal”.
  9. Als erster Buchstabe steht es oft für etwas besonderes, z.B. für besondere Energieeffizienz (A+…) oder z.B. “1A”.
  10. Rund um das A gibt es einige Sprichwörter, z.B. “Wer A sagt, muss auch B sagen.”

10 Fakten über Wasserstoff

  1. Das chemische Element Wasserstoff hat das Symbol H – von Hydrogenium – und im Periodensystem der Elemente die Ordnungszahl 1.
  2. Wasserstoff gehört zur Kategorie der Nichtmetalle und ist bei Zimmertemperatur ein farbloses Gas.
  3. Der Schmelzpunkt liegt bei −259,14 °C, der Siedepunkt bei -252°C.
  4. Die Atommasse beträgt 1,008 u.
  5. Der Name kommt daher, als dass Wasserstoff zusammen mit Sauerstoff der Bestandteil von Wasser ist.
  6. Entdeckt wurde Wasserstoff vom englischen Chemiker und Physiker Henry Cavendish im Jahre 1766.
  7. Wasserstoff ist das wahrscheinlich häufigste Element im Universum und wurde vermutlich als eines der ersten drei Elemente beim Urknall gebildet. Auf der Erde macht er allerdings nur 0,3% der Gesamtmasse aus, der Anteil an der Erdhülle ca. 0,15%.
  8. Wasserstoff ist nicht giftig und schadet nicht der Umwelt.
  9. Wasserstoff wird vielfältig genutzt, unter anderem als Energieträger, in der chemischen Industrie und als Lebensmittelzusatzstoff.
  10. Ein Kilogramm Wasserstoff kostet als Treibstoff an der Tankstelle ca. 9,50 Euro.

Werte, insbesondere Preise, Stand Juni 2020.

10 Fakten über den Zauberwürfel

  1. Der Zauberwürfel besteht aus 9 Farbfeldern aus 6 Farben je Seite, die gedreht werden können. Ziel des Puzzles ist es, dass auf einer der Seiten alle Farbfelder gleich sind.
  2. Der Zauberwürfel wurde 1974 von dem ungarischen Bauingenieur und Architekten Ernő Rubik erfunden. Ab 1977 ist er als Spielzeug dort erhältlich.
  3. Im Jahr 1980 setzt er seine Siegeszug durch den Westen an. Am 2. Juni 1980 kommt der Zauberwürfel in der Bundesrepublik Deutschland in den Verkauf.
  4. Besonders populär war der Zauberwürfel bis in die frühen 1980er Jahre – aber auch jetzt ist er ein beliebtes Spielzeug.
  5. Es gibt 43.252.003.274.489.856.000 mögliche Kombinationen der Farbfelder.
  6. Rein theoretisch kann der Zauberwürfel mit 20 Zügen in den richtigen Zustand gedreht we rden.
  7. Es gibt zahlreiche Wettbewerbe rund um den Zauberwürfel. Am beliebtesten ist Speed-Cubing, bei dem man den Würfel schnellstmöglich in die richtige Form bringen muss.
  8. Am 19. Mai 2014 – zu seinem 40 Geburtstag – feiert ihn Google mit einem eigenen Google Doodle.
  9. Auch sonst ist der Zauberwürfel on der Popkultur nach wie vor beliebt – so kommt er mehrfach bei den Simpsons vor.  Reminiszenzen an ihn findet man auch in der Serie Big Bang Theorie oder in Musikvideos wie z.B. in “Viva Forever” der Spice Girls. In der PopArt ist er ein Symbol für die 1980er Jahre.
  10. Neben dem originalen Zauberwürfel gibt es inzwischen viele Abwandlungen – u.a. Miniaturmodelle, welche mit mehr Feldern oder auch andere geometrische Formen.

10 Fakten zum Freitag den Dreizehnten

  1. Der Freitag der 13. gilt traditionell als Unglückstag.
  2. Ursprünge für diesen Aberglauben können darin liegen, dass die 13 als das Dutzend des Teufels und der Freitag wegen Karfreitag im Christentum als Symbole des Unglücks gelten. In anderen Religionen und Kulturen ist dies jedoch anders, so z.B. in Japan.
  3. Verbreitet als Unglückstag ist der “Freitag der Dreizehnte aber erst seit Beginn des 20. Jahrunderts, bis 1907 tritt er als solcher nicht in Erscheinung, lediglich die Verhaftung und folgende Ermordung der Tempelritter am 13. Oktober 1307 sticht hervor. Seit 1907 ein Börsenroman mit dem Titel “Freitag, der 13.” veröffentlicht wurde und 1916 der erste gleichnamige Film Angst vor dem Datum machte, ändert sich dies. Ein einzelnes singuläres Ereignis für die  Entwicklung gibt es jedenfalls nicht.
  4. Der Börsenkrach am 13. Mai 1927 in Deutschland ließ den Aktienindex des Statistischen Reichsamtes innerhalb eines Tages um 31,9% einbrechen, dies war einer der ersten schwarzen Freitage an der Börse. Auch dies ist eine der Ursachen für den Mythos als Unglückstag.
  5. Jedenfalls hat sich seitdem der Freitag der 13. in den meisten westlichen Ländern zum kulturellen Phänomen entwickelt. So gibt es zahlreiche Lieder, Filme und Bücher, die sich damit auseinandersetzen und ihn als Aufhänger nehmen.
  6. Umstritten ist, ob an einem Freitag den 13. tatsächlich mehr Unglücke geschehen. Einige Studien belegen z.B. weniger Unfälle, da die Menschen an diesem Tag wahrscheinlich besonders Vorsichtig sind. Andere sehen eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit für Unglücke, wahrscheinlich, da es sich dann um selbsterfüllende Prophezeiungen handelt.
  7. In jedem Kalenderjahr gibt es mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf einen 13. fallen.
  8. In einem Zyklus unseres Gregorianischen Kalenders fallen übrigens die meisten 13. auf einen Freitag (688), während es z.B. nur 684 Samstage sind.
  9. Die Angst vor dem Freitag den 13. nennt man auch Paraskavedekatriaphobie.
  10. Mehr zum Freitag finden als Wochentag finden Sie hier.

10 Fakten über die Fleher Brücke

  1. Die Fleher Rheinbrücke befindet verbindet Düsseldorf-Flehe und Neuss-Grimlinghausen/Uedesheim.
  2. Sie befindet sich zwischen Rheinkilometer 732 und 733 bei Rheinkilometer 732,5.
  3. Über sie führt die Bundesautobahn A 46 sowie parallel zu den Fahrstreifen Wege für Fußgänger und Radfahrer.
  4. Es handelt sich um eine Schrägseilbrücke.
  5. Die Fleher Brücke hat mit 72m Höhe höchsten Brückenpylon in Deutschland und die größte Spannweite aller Schrägseilbrücken in Deutschland.
  6. Sie 1166 m lang.
  7. Die Gesamtkonzeption stammte von Gerd Lohmer, die Vorlandbrücke auf der Neusser Rheinseite wurde von Fritz Leonhardt geplant.
  8. Baubeginn der Brücke war 1976, Vorarbeiten begannen aber bereits 1973.
  9. Die Brücke wurde am 3. November 1979 für den Verkehr freigegeben.
  10. Aktuell wird der Pylon saniert, die Arbeiten sollen 2024 abgeschlossen sein.

Bild: Bernd Börnsen (@Medienzigarre)