Hintergrund: Codice della Navigazione – Art. 1100

Carolina Rackete, die Kapitänin der Seawatch 3, wird in Italien wegen Artikel 1100 des Codice della Navigazione angeklagt.

Dieser lautet:

Art. 1100 – Resistenza o violenza contro nave da guerra

Il comandante o l’ufficiale della nave, che commette atti di resistenza o di violenza contro una nave da guerra nazionale, e’ punito con la reclusione da tre a dieci anni.

La pena per coloro che sono concorsi nel reato e’ ridotta da un terzo alla meta’.

Sinngemäß grob ins deutsche übersetzt lautet dieser:

Art. 1100 – Widerstand oder Gewalt gegen ein Kriegsschiff

Der Kommandant oder Offizier des Schiffes, der Widerstandshandlungen oder Gewalttaten gegen ein nationales Kriegsschiff begeht, wird mit Freiheitsstrafe von drei bis zehn Jahren bestraft.

Die Strafe für Mittäter wird um ein Drittel bis zur Hälfte reduziert.

10 Fakten über das Poppelsdorfer Schloss

  1. Das Poppelsdorfer Schloss ist ein Barockschloss in Bonn Poppelsdorf.
  2. An seinem Standort befand sich eine alte gotische Wasserburg, die Poppelsdorfer Burg, die 1583 im Truchsessischen Krieg zerstört wurde.
  3. Das Schloss wurde zwischen 1715 (Grundsteinlegung am 21. August) und 1740 vom Kölner Kurfürst Joseph Clemens und später seinem Neffen und Nachfolger Clemens August geplant und gebaut.
  4. Nach seinen Erbauern wurde es – und wir noch selten – Clemensruhe genannt.
  5. Als Sichtachse zum Rhein war ein Kanal entlang der Poppelsdorfer Allee geplant, der jedoch aufgrund Wassermangels – böse Zungen behaupten Geldmangels – nicht realisiert wurde. Es ist nur der das Schloss teilweise umgebende Poppelsdorfer Weiher vorhanden.
  6. Das Schloss wurde als Lust- und Jagdschloss genutzt.
  7. 1818 wurde das Schloss und das umgebende Gelände Eigentum der Universität Bonn, die um das Schloss herum den noch heute bestehenden und bei den Bonnern überaus beliebten Botanischen Garten einrichtete.
  8. Im Februar 1945 wurde das Schloss bei einem Bombenangriff bis auf den Nordturm zerstört. Bereits 1949 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.
  9. Heute beherbergt das Schloss u.a. das Mineralogische Museum der Universität Bonn.
  10. Im Innenhof des Schlosses finden im Sommer jährlich die Poppelsdorfer Schlosskonzerte statt.

Kostenlose Schriftart: IKEA Sofa

Sie wollten schon immer mal Texte mit IKEA Sofas schreiben? Dann haben Sie jetzt die Möglichkeit dazu. IKEA hat eine Sofa Schriftart herausgegeben. Diese Schrift ist ideal, wenn Sie z.B. eine Einladung für einen gemütlichen Netflix-Couch Abend gestalten wollen…

Hier zum Download, die ZIP Datei enthält den OTF File:

IKEA-SOFFA-VALLENTUNA-Sans

Hinweis: Dieser Font wird möglicherweise nicht in allen Anwendungen richtig dargestellt.

 

Warum und wie ich schreibe – ein Beitrag zur Blogparade von Stephanie Müller

Ich bin natürlich mal wieder spät dran und habe den Abgabetermin eigentlich überschritten – und das ausgerechnet, wo ich zum ersten mal an einer Blogparade zum Thema Schreiben teilnehme…

Das hat allerdings auch mit der Art und Weise zu tun, wie ich am liebsten schreibe – ich denke lange vorher lange über einen Text nach: beim Einschlafen, wenn ich nachts mal aufwache, beim Duschen, beim Warten an der Bushaltestelle… und wenn ich dann das Gefühl habe, dass alles passt, setze ich mich hin und tippe den Text herunter. Meist ergeben sich dabei noch zwei drei neue Ideen, aber Korrektur gelesen werden meine Texte nicht mehr, zumindest hier im Blog. Ich veröffentliche die Beiträge einfach und dann bleiben sie online. Allenfalls grobe Fehler, auf die ich aufmerksam gemacht werde, werden korrigiert.

Anders ist es natürlich, wenn ich beruflich schreiben muss, z.B. Pressemitteilungen. Das mache ich an sich auch gerne, hasse aber die fixen Termine, Wortzahlvorgaben und die Notwendigkeit, fehlerfreie Texte abliefern zu müssen. Etwas lockerer ist es wieder, wenn ich in meiner Freizeit an Büchern mitschreibe – u.a. der Autobiographie von Frank Thelen – oder anderweitig als Ghostwriter aktiv bin.

An meinem Blog schreibe ich daher auch am liebsten – hier kann ich ungezwungen tun und lassen was ich will und muss mich an keine Vorgaben halten. Insoweit ist das hier auch ein ziemlich wirrer Mix an Themen, eben alles, was mich im weitesten Sinne interessiert.

Dabei geht es mir in erster Linie einfach nur darum, meine Meinung niederzuschreiben oder Dinge zu dokumentieren und Informationen zu sammeln: so bin ich ein großer Fan von 10 Fakten– und anderen Listen. Zusätzlich archiviere ich hier gerne historische Texte von denen ich meine, dass sie von viel mehr Menschen gelesen werden sollte. Gut, letzteres ist natürlich keine eigene Schreibleistung.

Als Schreibwerkzeug nutze ich seit 1987 immer einen Laptop, weswegen ich bei der Auswahl besonders auf eine gute Tastatur achte. Die beste Schreibmaschine ist für mich übrigens derzeit (Stand Juli 2019) das Microsoft Surface Laptop – ich freue mich immer, wenn ich es aufklappe, die Alcantara Tastatur sehe und weiß, dass es jetzt mit dem Schreiben los geht.

Wichtig ist mir dabei auch die Möglichkeit schreiben zu können, wo immer ich will. Da ich viel mit Bus und Bahn unterwegs bin, entstehen die meisten Texte auch hier – oder in einer Ecke auf dem Boden des völlig überfüllten Bonner Hauptbahnhofs. Abends oder am Wochenende sitze ich aber auch gerne im Garten (siehe Bild) und schreibe in Ruhe bei einem Kaffe, Tee, Bier oder Glas Wein. Aber an sich ist mir der Ort, an dem ich schreibe, ziemlich egal, um mich herum kann das größte Chaos herrschen, ich tauche gedanklich völlig ab.

Letzteres ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum ich noch keine Schreibwerkstätten etc. ausprobiert habe – ich bin beim Schreiben einfach ein zu großer Einzelgänger und es wäre für mich wohl auch zu sehr “Schreiben auf Kommando”, was ich ja gerade nicht will.

Im Laufe der Jahre habe ich jedenfalls zu einer Art zu Schreiben gefunden, die mir liegt und ohne die ich so nicht mehr sein könnte.