Ein paar Ideen zur Mobilität der Zukunft

Hier in diesem Artikel sammle ich wild Ideen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann.

Der Beitrag wird fortlaufend ergänzt (letztes Update 27. Juni 2019).

Verkehr erst gar nicht entstehen lassen

Die beste Möglichkeit, Verkehr zu vermeiden ist, diesen erst gar nicht entstehen zu lassen: Zum Beispiel, wenn die Menschen nur kurze Wege von ihrem Zuhause zu ihrem Arbeitsplatz sowie zu regelmäßig benötigter Infrastruktur haben.

  • Wieder mehr Wohnungen in den Innenstädten.
  • Neue Bauprojekte mit Mischbebauung – bei Wohnprojekten gleich Einzelhandel, Büros und Gastronomie miteinplanen.
  • Mehr Homeoffice.
  • Lieferdienste für Lebensmittel (effektiver, als wenn jeder mit seinem PKW zum Einkaufen fährt).
  • Urban Gardening (Anbau von Gemüse vor Ort)
  • Kräuter- und Gemüseanbau direkt in Supermärkten
  • Selbstversorgung (Anbau von Kräutern und Gemüsen im eigenen Garten, auf dem eigenen Balkon, auf dem Fensterbrett)

Generell mehr Ideen für sinnvolleres Bauen habe ich hier gesammelt.

Gehen und Fahrradfahren attraktiver machen

  • Fahrradschnellwege schaffen.
  • Fahrrad und Fußgängerbrücken bauen – Querungen über Flüsse, Autobahnen, Schienen, Industriegebiete… nur für Fußgänger und Radfahrer sind deutlich günstiger als Brücken, die auch für Autos geeignet sind.
  • Breitere Radwege und Bürgersteige – auch durch Grünstreifen abgetrennt von Straßen.

Neue Mobilitätsformen, insbesondere in Städten

  • Seilbahnen über Flüsse, auf Berge, über dicht bebaute Gebiete
  • Personenfähren
  • Linienboote in und zwischen Flusstädten
  • Leihfarräder, E-Roller, Segways
  • Für kleine Waren: Rohrpostsysteme wieder einführen
  • Warentransporte: Mehr Fahrradkuriere
  • Lieferdrohnen?

ÖPNV attraktiver gestalten

  • Jobtickets voll als Sachbezug steuerfrei stellen
  • Dichtere Taktung, mehr Linien.
  • An Wochenenden, zu Veranstaltungen kostenlose ÖPNV Nutzung

Bahnverkehr

  • Reduzierter Steuersatz für Fernverkehrstickets (7%).
  • Langfristiger Umbau des Schienennetzes nach französischem Vorbild (Trennung Hochgeschwindigkeitsverkehr)
  • In Ballungsräumen “Dritte Klasse” für Pendler in Fernverkehrszügen einführen.
  • Stillgelegte Bahnstrecken wieder einführen.
  • Wohnungen in alten Bahnhofsgebäuden auf dem Land (für Pendler); Wohnansiedlung um Bahnhöfe auf dem Land.

PKW / Individualverkehr

  • Regelmäßige Autofreie Sonntage
  • Als Übergang: synthetische Kraftstoffe, Ethanol, Gasantrieb (ursprünglich fuhren die meisten Autos mit Ethanol, siehe hier)
  • Antriebsmix: Hybrid, Elektrisch (für Kurzstrecken), Brennstoffzelle, andere Antriebstechnologien (Grundlagenforschung)
  • Reform KfZ Steuer
  • steuerliche Förderung CarSharing, Fahrgemeinschaften, Taxen
  • Pilotprojekte autonomes Fahren

Flaggschiffprojekte

  • Transrapid oder Hyperloop Strecke, z.B. zwischen Ruhrgebiet und Dresden / Leipzig (stärkere Ost/West Verbindung)
  • Autofreie Städte: Kleinere und mittlere Städte, in denen keine herkömmlichen Autos mehr fahren dürfen. Stattdessen Vorrang für Fußgänger, Fahrrad, alternative Fortbewegungsmittel, autonome E-Busse etc.
  • Flugtaxi

Weitere, radikalere Maßnahmen

  • Auflösen von sich nicht mehr tragenden Orten/Dörfern (Umsiedlung).

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