#MeilenMilena

Milena Glimbovski ist Geschäftsführerin von Original Unverpackt, Autorin von “Ohne Wenn und Abfall” und engagierte Aktivistin in Sachen Klima, wie sie auf twitter gerne zeigt:

Soweit so gut. Was mich nur stört, wenn Anspruch und Wirklichkeit so auseinanderklaffen:

Flüge, Fernreisen, Skiurlaub… und da ich nicht der erste bin, dem das aufgefallen ist, sind die ersten Bilder von Instagram bereits gelöscht.

Von Poo Poo Point nach…

Von Poo Poo Point über Pee Pee Township nach Pee Pee Island.

Hier direkt selber über Google Maps planen.

Liste: Burgen auf dem Stadtgebiet von Bonn

Hier finden Sie eine Liste mit Burgen und ehemaligen Burgen auf dem Stadtgebiet von Bonn.

Burg Buschdorf

Burganlage in Buschdorf, seit 1217 dokumentiert. Umfangreich umgebaut und heute in Privatbesitz.

Burg Dottendorf

Ehemalige Burg in Bonn-Dottendorf. Wurde 1895 abgerissen.

Burg Dransdorf

Burg in Dransdorf, bekannt seit dem 12. Jahrhundert. Ab 1742 zu einem kleinen Barockschloss umgebaut.

Burg Endenich

Wasserburg gegründet im 13. Jahrhundert, wurde 1689 zerstört und Teile (Vorburg) neu aufgebaut. Sie beherbergen heute eine Außenstelle der Stadtbibliothek.

Burg Friesdorf

Alter Adelssitz. Der alte Wohnturm ist gut erhalten.

Godesburg

Die wahrscheinlich bekannteste Bonner Burg ist die Godesburg (siehe Bild oben) – und daher haben wir auch 10 Fakten zu ihr.

Burg Gracht

Ehemalige Burg auf dem Gebiet des heutigen Lengsdorf, am Anfang der Duisdorfer Straße. Vollständig zerstört, keine Reste vorhanden. Sitz der Herren von Gracht.

Kastilberg

Untergegangene Burg in Ramersdorf. Die genaue Stelle ist nicht mehr nachvollziehbar.

Burg Lede

Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert in Villich. Wurde 1910 verfälschend restauriert. Kann meist am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

Medinghoven

Burg aus dem 14. Jahrhundert. Wurde so stark verändernd renoviert, dass von der alten Form nicht mehr viel erkennbar ist. Privatbesitz.

Burg Muffendorf

Kommende aus dem 14. Jahrhundert in Muffendorf. Wurde im 19. Jahrhundert überbaut.

Nesselburg

In einer Bachniederung zwischen Mehlem und Niederbachem gelegen. Keine Reste mehr vorhanden.

Plittersdorf Steinenhaus

In Bonn Plittersdorf. An die Stelle der Burgreste wurde im 19. Jahrhundert eine Villa gebaut.

Plittersdorf Turmhof

In Bonn Plittersdorf. An die Stelle der Burgreste wurde wie bei Steinenhaus im 19. Jahrhundert eine Villa gebaut.

Burg Poppelsdorf

Alte gotische Wasserburg, die im Truchsesschen Krieg 1583 zerstört wurde. An der Stelle befindet sich heute das Poppelsdorfer Schloss.

Ringwall Venne

Alte Fluchtburg im Kottenforst aus der Zeit der Ungarneinfälle. Mehr Informationen sind hier.

Steiner Häuschen

Auch Hastilberg genannt. Östlich Oberkassel oberhalb des Oberkasseler Ortsteils Büchel, etwa 400 m südlich der Rabenley. Ein kleiner Teil der Burgruine ist erhalten.

Mehr Infos

Hier finden Sie eine Liste mit sehenswerten Burgen und Schlössern in der Region Bonn.

Dokumentiert: Gründungsaufruf der CDU vom 26. Juni 1945

Gründungsaufruf der CDU

Deutsches Volk!

In der schwersten Katastrophe, die je über ein Land gekommen ist, ruft die Partei

CHRISTLICH – DEMOKRATISCHE UNION DEUTSCHLANDS

aus heißer Liebe zum deutschen Volk die christlichen, demokratischen und sozialen Kräfte zur Sammlung, zur Mitarbeit und zum Aufbau einer neuen Heimat. Aus dem Chaos von Schuld und Schande, in das uns die Vergottung eines verbrecherischen Abenteurers gestürzt hat, kann eine Ordnung in demokratischer Freiheit nur erstehen, wenn wir uns auf die kulturgestaltenden sittlichen und geistigen Kräfte des Christentums besinnen und diese Kraftquelle unserem Volke immer mehr erschließen.
Unsagbar schwer ist unsere Aufgabe. Nach 1918 rettete die politische Führung Organe des staatlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens aus dem militärischen Zusammenbruch. Unzerstörte Städte und Dörfer, Fabriken, Werkstätten, Felder und Wälder blieben als Grundlage für einen allmählichen Aufstieg des Volkes erhalten.

Heute aber stehen wir vor einer furchtbaren Erbschaft, vor einem

Trümmerhaufen sittlicher und materieller Werte.

Dieses Mal trieb ein gewissenloser Diktator mit seinem Anhang einen frivol entfesselten Krieg bis zum letzten Ausbluten unseres Volkes. Hitler ließ das Land in Schutt und Verödung zurück. Mit verlogenen nationalen Phrasen und hohlen Friedensbeteuerungen hat er das eigene Volk und andere Völker getäuscht und den Idealismus unserer Jugend schändlich mißbraucht. So mußte diese Jugend, die im guten Glauben für ihr Vaterland kämpfte, das Opfer einer wahnwitzigen Führung werden. Groß ist die Schuld weiter Kreise unseres Volkes, die sich nur allzu bereitwillig zu Handlangern und Steigbügelhaltern für Hitler erniedrigten. Jede Schuld verlangt Sühne. Mit den Schuldbeladenen leidet auch die große Zahl der Deutschen, die ihren Schild reinhielten. Sie vermochten sich gegen Gewalt und Terror nicht durchzusetzen. Kämpfer echter demokratischer Gesinnung, evangelische und katholische Christen, zahllose jüdische Mitbürger, Männer und Frauen aus allen Schichten des Volkes litten und starben unter diesem Terror. Im Geiste ihres Vermächtnisses, geeint durch die gleiche Liebe zu unserem Volke, erkennen wir unsere Pflicht, mit diesem Volke den Weg der Sühne,

den Weg der Wiedergeburt

zu gehen.

Das furchtbare Ausmaß von Unrecht, das die Hitlerzeit gebracht hat, verpflichtet die Schuldigen und ihre Helfershelfer unnachsichtig, in strenger Gerechtigkeit, jedoch ohne Rachsucht zur Rechenschaft zu ziehen.
An die Stelle des Zerrbildes einer staatlichen Gemeinschaft in der Hitlerzeit soll jetzt der wahrhaft demokratische Staat treten, der auf der Pflicht des Volkes zu Treue, Opfer und Dienst am Gemeinwohl ebenso ruht, wie auf der Achtung vor dem Recht der Persönlichkeit, ihrer Ehre, Freiheit und Menschenwürde.

Das Recht muß wieder die Grundlage des ganzen öffentlichen Lebens werden. An Stelle der Lüge: „Recht ist, was dem Volke nützt” muß die ewige Wahrheit treten: „Dem Volke nutzt nur, was Recht ist.” Die Unabhängigkeit und der geordnete Gang der Rechtspflege sind wieder herzustellen. Der Ruf nach gerechten Richtern geht wie ein einziger Schrei durch das ganze deutsche Volk. Jede Willkür ist auszuschließen. Eine Gestapo mit ihrem Terror darf es nicht wieder geben. Das öffentliche Leben muß in strenger Sparsamkeit weitgehend auf Selbstverwaltung, freiwilliger und ehrenamtlicher Mitarbeiter aufgebaut werden. Die Volksvertretung soll die brüderliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller die Demokratie bejahenden Parteien und aller aufbauwilligen Kräfte verwirklichen.

Wir fordern ein öffentliches Leben, das sich frei hält von Lüge, Massenwahn und Massenverhetzung und eine verantwortungsbewußte Presse mit dem Willen zur Wahrheit als oberstes Gesetz.

Wir verlangen geistige und religiöse Gewissensfreiheit, Unabhängigkeit aller kirchlichen Gemeinschaften und eine klare Scheidung der kirchlichen und staatlichen Aufgaben.

Das Recht der Eltern auf die Erziehung der Kinder muß gewahrt werden, die Jugend in Ehrfurcht vor Gott, vor Alter und Erfahrung erzogen werden. Der von der Kirche geleitete Religionsunterricht ist Bestandteil der Erziehung.
Durch die verderblichen Lehren des Rassenhasses und der Völkerverhetzung hat Hitler weite Teile der Jugend vergiftet. Sie muß wieder zur Erkenntnis wahrer sittlicher Werte geführt werden. Wissenschaft und Kunst sollen sich frei entfalten und die Lehren echter Humanität, deren deutsche Künder der ganzen Menschheit gehören, sollen den sittlichen Wiederaufbau unseres Volkes tragen helfen.
Das unermeßliche Elend in unserem Volke zwingt uns, den Aufbau unseres Wirtschaftslebens, die Sicherung von Arbeit und Nahrung, Kleidung und Wohnung ohne jede Rücksicht auf persönliche Interessen und wirtschaftliche Theorien in straffer Planung durchzuführen.

Das

Notprogramm für Brot. Obdach und Arbeit

geht allen voran. Dabei ist es unerläßlich, schon um für alle Zeiten die Staatsgewalt vor illegitimen Einflüssen wirtschaftlicher Machtzusammenballungen zu sichern, daß die Bodenschätze in Staatsbesitz übergehen. Der Bergbau und andere monopolartige Schlüsselunternehmungen unseres Wirtschaftslebens müssen klar der Staatsgewalt unterworfen werden.

Wir bejahen das Privateigentum, das die Entfaltung der Persönlichkeit sichert, aber an die Verantwortung für die Allgemeinheit gebunden bleibt.

Industrie, Handel und Gewerbe sind zu entscheidender Mitarbeit am Wiederaufbau berufen und deshalb planmäßig zu fördern. Wir fordern vollen Schutz und Ausbaumöglichkeit für das selbständige Handwerk, das nach Zerstörung vieler industrieller Unternehmungen vor einer neuen, großen Aufgabe steht.

Eine umfassende ländliche und gärtnerische Siedlung muß unter weitgehender Heranziehung des Großgrundbesitzes einer möglichst großen Zahl von Deutschen den Zugang zu eigener Scholle und zu selbständiger Arbeit eröffnen. Die wirtschaftliche Sicherung eines freischaffenden Bauerntums und die Ansiedlung der Landarbeiter sind ein unerläßlicher Bestandteil jeder dauerhaften Aufbaupolitik und verlangen den stärksten Ausbau des ländlichen Genossenschaftswesens. Den christlichen und demokratischen Lebensgesetzen in Staat und Gesellschaft entspricht der freie Zusammenschluß aller Schaffenden.

Wir begrüßen daher die einheitliche Gewerkschaftsbewegung der Arbeiter und Angestellten zur Wahrung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Rechte.

Wir erkennen die Kraft an, die von der Arbeiterschaft in das Volksganze einströmt.

Wir sind uns der Verantwortung für die Notleidenden und Schwachen, für die Kriegsopfer, die Opfer des Hitlerterrors und für die Versorgungsberechtigten bewußt.

Eine karitative Arbeit muß sich ungehindert entfalten können. Wir sagen den Müttern und berufstätigen Frauen, daß alles geschehen wird, um das stille Heldentum ihres immer schwerer gewordenen Alltags schnell zu erleichtern.

Für die Beziehungen zu anderen Völkern wünschen wir die Geltung der gleichen Grundsätze der Freiheit und Gerechtigkeit wie für unser persönliches und innerstaatliches Leben. Loyale Erfüllung unserer Verpflichtungen aus dem verlorenen Krieg und die äußerste Anspannung innerer Wiedergesundung sollen die Grundlagen für die Anbahnung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den anderen Völkern geben.
Wir hoffen dabei auf das Verständnis der Besatzungsmächte für die grenzenlose Notlage des deutschen Volkes und auf ihre sachliche Hilfe, die deutsche Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Erschüttert stehen wir an den frischen Gräbern unserer Toten. Wir vergessen unsere Kriegsgefangenen nicht. Auf den Trümmern unserer Häuser, unserer Dörfer und Städte gedenken wir in menschlicher und christlicher Verbundenheit der gleichen Opfer der Völker um uns, und wir geloben, alles bis zum letzten auszutilgen, was dieses ungeheure Blutopfer und dieses namenlose Elend verschuldet hat, und nichts zu unterlassen, was die Menschheit künftig vor einer solchen Katastrophe bewahrt.

Deutsche Männer und Frauen!

Wir rufen euch auf, alles Trennende zurücktreten zu lassen.

Folgt unserem

Ruf zu einer großen Partei,

die mit den anderen Parteien der neuen Demokratie gemeinsam am Aufbau Deutschlands arbeiten will.

Wir rufen die Jugend, die, durch den Krieg und den Zusammenbruch schwer getroffen, vor allem zur Gestaltung der Zukunft mitverpflichtet ist.

Wir rufen die Frauen und Mütter, deren leidgeprüfte Kraft für die Rettung unseres Volkes nicht entbehrt werden kann.

Wir rufen alle, die sich zu uns und unserem Aufbauwillen bekennen. Voll Gottvertrauen wollen wir unseren Kindern und Enkeln eine glückliche Zukunft erschließen.

Berlin, den 26. Juni 1945.

Dokumentiert: Rede John F. Kennedys vor dem Schöneberger Rathaus am 26. Juni 1963

I am proud to come to this city as the guest of your distinguished Mayor, who has symbolized throughout the world the fighting spirit of West Berlin. And I am proud to visit the Federal Republic with your distinguished Chancellor, who for so many years has committed Germany to democracy and freedom and progress, and to come here in the company of my fellow American, General Clay, who has been in this city during its great moments of crisis and will come again if ever needed.

Two thousand years ago the proudest boast was: »Civis Romanus sum«. Today, in the world of freedom, the proudest boast is: »Ich bin ein Berliner«. There are many people in the world who really don’t understand, or say they don’t, what is the great issue between the Free World and the Communist world. Let them come to Berlin.

There are some who say that Communism is the wave of the future. Let them come to Berlin. And there are some who say in Europe and elsewhere: We can work with the Communists. Let them come to Berlin. And there are even a few who say that it’s true that Communism is an evil system, but it permits us to make economic progress. Laß sie nach Berlin kommen. Freedom has many difficulties, and democracy is not perfect. But we have never had to put a wall up to keep our people in, to prevent them from leaving us.
I want to say on behalf of my countrymen, who live many miles away on the other side of the Atlantic, who are far distant from you, that they take the greatest pride that they have been able to share with you, even from a distance, the story of the last 18 years. I know of no town, no city that has been besieged for 18 years that still lives with the vitality and the force and the hope and the determination of the city of West Berlin. While the wall is the most obvious and vivid demonstration of the failures of the Communist system for all the world to see, we take no satisfaction in it, for it is, as your Mayor has said, an offence not only against history, but an offence against humanity – separating families, dividing husbands and wives and brothers and sisters, and dividing up people who wish to be joined together.

What is true of this city is true of Germany. Real lasting peace in Europe can never be assured as long as one German out of four is denied the elementary right of free men, and that is to make a free choice. In 18 years of peace and good faith, this generation of Germans has earned the right to be free, including the right to unite their families and their nation in lasting peace with good will to all people. You live in a defended island of freedom. But your life is part of the main.
So let me ask you as I close, to lift your eyes beyond the dangers of today to the hopes of tomorrow, beyond the freedom merely of this city of Berlin, or your country of Germany, to the advance of freedom everywhere, beyond the wall, to the day of peace with justice; beyond yourselves, and ourselves, to all mankind. Freedom is indivisible, and when one man is enslaved, all are not free. When all are free, then we can look forward to that day when this city will be joined as one and this country and this great continent of Europe in a peaceful and hopeful globe. When that day finally comes, as it will, the people of West Berlin can take sober satisfaction in the fact that they were in the front lines for almost two decades.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin. Therefore, as a free man, I take pride in the words:
»Ich bin ein Berliner«

Dokumentiert: Heißes Wetter sorgt für Probleme bei der Strom Bilanzierung

Das heiße Wetter scheint dafür zu sorgen, dass die Stromlieferanten, Netzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber haben, den Stromverbrauch richtig zu prognostizieren.

Wir dokumentieren das entsprechende Schreiben eines Übertragungsnetzbetreibers:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im deutschen Elektrizitätsversorgungssystem sind in den vergangenen Tagen signifikante Systembilanzabweichungen aufgetreten, welche die Systemsicherheit gefährden.

Zum Ausgleich der Systembilanz nach vollständiger Aktivierung von Regelreserven greifen die deutschen Übertragungsnetzbetreiber momentan vermehrt auf Notmaßnahmen zurück, deren Kosten zusätzlich auf den Ausgleichsenergiepreis wirken. In den betroffenen Stunden ist daher von Ausgleichsenergiepreisen deutlich über den vor- und untertäglichen Preisen für Fahrplanenergie auszugehen.

Wegen dieser Entwicklungen befinden sich die deutschen Übertragungsnetzbetreiber im engen Kontakt mit der Markttransparenzstelle der Bundesnetzagentur. Auffällige Bilanzkreise werden hinsichtlich ihrer untertäglichen Aktivitäten überprüft.

Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber empfehlen den Bilanzkreisverantwortlichen dringend, verstärkt auf eine ausgeglichene Bilanzkreisbewirtschaftung entsprechend den Regelungen des Bilanzkreisvertrags zu achten, um hohe finanzielle Risiken und juristische Konsequenzen abzuwenden.