10 Fakten über die Zentrumspartei

  1. Die Deutsche Zentrumspartei wurde 1870 als katholische Partei gegründet. Bei der Wahl zum ersten Deutschen Reichstag 1871 wurde sie mit 18,6% der Stimmen die zweitstärkste Partei.
  2. In der Weimarer Republik war sie eine der wichtigsten die junge Demokratie unterstützenden Parteien, was sie dann aber 1933 nicht hindern sollte, Hitlers Ermächtigungsgesetz zuzustimmen. Schon bald kamen jedoch die ersten Zentrumspolitiker in KZ. Ehemalige Zentrumspolitiker sollten in der Folge Stützen des Widerstands gegen Adolf Hitler werden.
  3. 1945 gründete sich die Zentrumspartei neu, insbesondere auch, da ihr die CDU einerseits in Teilbereichen zu rechts war und andererseits, da sie sich weiterhin als katholische Partei verstand.
  4. Die Zentrumspartei stellte mit Rudolf Amelunxen den ersten Ministerpräsidenten von NRW, war mit zwei Vertretern im parlamentarischen Rat vertreten, der das Grundgesetz erarbeitete und gelangte mit 10 Abgeordneten in den ersten Deutschen Bundestag.
  5. Bei der zweiten Bundestagswahl 1953 war sie noch mit 2 Abgeordneten vertreten, verlor dann aber an Bedeutung, trat aber weiter regelmäßig bei Bundestags-, Europa und Landtagswahlen – insbesondere in NRW – an. Im Bereich ihrer ehemaligen Hochburgen rund um Neuss und Mönchengladbach stellt sie immer wieder kommunale Vertreter.
  6. Inzwischen sieht sich die Zentrumspartei als moderate nicht mehr rein katholische, aber immer noch christliche Partei.
  7. Die Partei vertritt einen grundsätzlich EU-freundlichen Kurs.
  8. Als Alleinstellungsmerkmal präsentiert sie sich als einzige deutsche Pro-Life Partei, die sich konsequent gegen den Schwangerschaftsabbruch positioniert.
  9. Die Partei wurde für die Bundestagswahl 2017 zugelassen, tritt allerdings nicht an.
  10. Mehr Informationen über die Zentrumspartei gibt es unter zentrumspartei.de.

Eine Antwort auf „10 Fakten über die Zentrumspartei“

Kommentar verfassen