#Wandel25

Deutschland steht vor einem strukturellen Problem: Das Land lebt von seiner Substanz, baut die Grundlagen seines Wohlstands ab und verteilt immer mehr Lasten auf immer weniger Schultern. Das mag noch eine Weile funktionieren, aber sicher nicht auf Dauer.

Diese Situation ist das Ergebnis von 16 Jahren versäumter Gestaltung unter Merkel, einer fehlgeleiteten Ampelpolitik und den Herausforderungen globaler Entwicklungen. Unkritische Medien und eine zu nachlässige Wählerschaft haben dazu beigetragen, dass es so weit kommen konnte.

Die Bundestagswahl 2025 wird damit zu einer der wichtigsten Wahlen in der Geschichte der Bundesrepublik. Sie entscheidet, ob ein grundlegender, dringend notwendiger struktureller Wandel eingeleitet wird – oder eben nicht.

Aus meiner Sicht ist klar: Eine Regierung unter Beteiligung der Grünen wird diesen Wandel nicht leisten können. Der Weg in die Zukunft führt nicht über Identitätspolitik, Überregulierung, eine unsichere Energieversorgung, Umverteilung oder eine verfehlte Migrationspolitik.

Ja, es steht eine Richtungswahl an. Aber das spürt man kaum – besonders nicht bei jenen, die eigentlich für Veränderung kämpfen müssten, Union und FDP.

Einen echten Wandel mit den notwendigen, auch schmerzhaften Reformen traue ich am ehesten einer schwarz-gelben Koalition zu. Auch wenn diese Konstellation aktuell unrealistisch erscheint: Kämpfen Union und FDP nicht entschlossen dafür, haben sie schon verloren.

Von CDU, CSU und FDP erwarte ich deshalb einen glaubhaften Wahlkampf für diesen Wandel. Das bedeutet: Sie müssen ihre Visionen und konkreten Pläne für Deutschland klar darlegen. Sich nur auf die allgemeine Unzufriedenheit mit der Ampel zu stützen und dann doch mit den Grünen zu regieren, darf nicht der Anspruch von Friedrich Merz sein.

Momentan sehe ich dieses entschlossene Eintreten für Veränderung bei Union und FDP jedoch nicht. Die FDP wirkt durch interne Probleme blockiert, und Friedrich Merz scheint sich vor der eigenen Courage zu scheuen, was die Union lähmt.

Derzeit fehlt mir daher eine Partei, die ich aus Überzeugung wählen könnte:

  • Die Grünen kommen für mich inhaltlich nicht infrage.
  • Union und FDP sind zu unklar in ihrer Ausrichtung.
  • Die SPD ist orientierungslos.
  • Eine Stimme für AfD, BSW oder die Linke ist für mich ausgeschlossen – sie würde nur den Grünen nützen.
  • Und kleinere Parteien haben keine realistische Chance auf den Bundestagseinzug.

Doch eines ist klar: Deutschland kann sich weitere vier Jahre ohne grundlegende Reformen nicht leisten. Eine weichgespülte Union in Koalition mit SPD oder Grünen wäre fatal. Das Schreckgespenst einer SPD/Grünen/BSW-Koalition schwebt ebenfalls im Raum. Nicht zu wählen, ist also keine Option.

Der Weg zu einem echten Wandel führt zwangsläufig über die Union, idealerweise mit Unterstützung der FDP. Aber dafür braucht es eine deutlich veränderte Union und FDP: Beide müssen mit einem klaren, entschlossenen Programm in den Wahlkampf gehen.

Ich hoffe, dass Friedrich Merz und Christian Lindner bis Mitte Januar die nötige Klarheit gewinnen, ein konkretes Programm für den Wandel präsentieren und einen starken Wahlkampf führen – um ab Frühjahr 2025 ebenso entschlossen Reformen umzusetzen. Das ist aus meiner Sicht der einzige Weg, den Abstieg Deutschlands in die Zweitklassigkeit zu stoppen.

Doch statt einfach abzuwarten, dass Union und FDP von allein ihr Profil schärfen, sind wir alle gefragt, die einen Wandel wollen.

Gerade X (ehemals Twitter) bietet eine einzigartige Plattform, um sich einzubringen. Man muss nicht prominent sein, um hier Wirkung zu erzielen: Ein pointierter Post kann Zehntausende erreichen. „You are the Media now“, wie Elon Musk sagt.

Nutzen Sie diese Plattform also konstruktiv, gerade jetzt:

  • Interagieren Sie mit den Kandidaten Ihres Wahlkreises und sagen ihnen klar, aber sachlich, was Sie von ihnen erwarten.
  • Geben Sie den Beiträgen von Personen, die etwas bewegen können, mehr Reichweite.
  • Laden Sie Freunde und Bekannte ein, sich auf X zu engagieren – es ist die beste Plattform für politischen Diskurs und unabhängige Information.

Lange habe ich überlegt, wie ich mich zu dieser Wahl positionieren soll. Mein anfänglicher Impuls war, eine Kleinstpartei oder erstmals gar nicht zu wählen.

Doch mir ist klar geworden: Deutschland braucht jetzt grundlegende Reformen, insbesondere in der Sozial- und Migrationspolitik. Und der einzige realistische Weg führt über Union und FDP – ob einem das gefällt oder nicht.

Vier weitere Jahre des Stillstands, der falschen Prioritäten und des Chaos kann sich Deutschland nicht leisten.

Wir brauchen den #Wandel25.

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