Vorlage: Brief an FDP Bundestagsabgeordnete in Sachen Ferda Ataman

Ob Ferda Ataman Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes wird, hängt in besonderer Weise an den Abgeordneten der FDP. Mit liberalen Werten wäre ihre Wahl jedenfalls nicht vereinbar, wie hier näher begründet. Daher haben wir hier einen speziellen Brief an die Mitglieder der FDP Fraktion im Bundestag vorbereitet, den Sie als Vorlage verwenden können, wenn Sie einen, mehrere oder alle FDP MdB auf die Personalie ansprechen wollen. Die E-Mail Adressen aller FDP Abgeordneten finden Sie hier, weitere Kontaktmöglichkeiten auch auf der Homepage des Bundestags. Zudem haben wir hier noch eine allgemeine Briefvorlage.

Sehr geehrtes Mitglied des Deutschen Bundestags,

ich wende mich an Sie, da Ferda Ataman auf Vorschlag des Bundeskabinetts „Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung“ werden soll und die letzte Entscheidung darüber als MdB der FDP auch in Ihren Händen liegt.

Dass Ataman die wegen antisemitischer Parolen aufgefallene Migrantifa verteidigt, einerseits eine linke extreme Identitätspolitik und andererseits ein sehr konservatives Verständnis des Islam unterstützt, macht sie aus meiner Sicht für einen liberalen Abgeordneten unwählbar. Dass sie Deutsche in ihren Kolumnen und zahlreichen – inzwischen gelöschten – tweets als Almans oder Kartoffeln bezeichnet, ist da dann fast schon nur noch eine Nebensächlichkeit.

Daher bitte ich Sie dringend, Frau Ataman Ihre Stimme nicht zu geben. Es geht hier nicht nur um eine unbedeutende Personalie, die man um des lieben Koalitionsfriedens mit der Faust in der Tasche mittragen kann oder muss, sondern um eine wichtige Entscheidung, die auch zeigt, wo die FDP in dieser Koalition wirklich steht.

Eine FDP, die in dieser wichtigen Frage versagt, könnte ich jedenfalls bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr wählen – auch nicht mit der Faust in der Tasche.

Mit freundlichen Grüßen

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