In Washington geht es um die Mehrheiten im Kongress. Vor Ort erzählt die Wahl viele verschiedene Geschichten: von unabhängigen Herausforderern, offenen Mandaten, besonderen Abstimmungsregeln und Entscheidungen, die weit über die Parteifarben hinausreichen. Unsere Serie zu den US-Midterms 2026 führt durch alle 50 Bundesstaaten, Washington, D.C., und fünf US-Außengebiete. Hier finden Sie die Links zu sämtlichen 56 Einzelbeiträgen.
Stand: 31. Oktober 2026. Vorschau auf die Midterms am 3. November.
Direkt zu: Alle 50 Bundesstaaten · Die sechs Sondergebiete · Was die Serie bietet
Worum es bei den Midterms 2026 geht
Der zentrale Wahltag ist der 3. November 2026. Auf Bundesebene werden sämtliche 435 stimmberechtigten Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben. Beim Senat steht turnusmäßig etwa ein Drittel der Mandate zur Wahl; hinzu können Sonderwahlen kommen. Deshalb gibt es in jedem Bundesstaat Wahlen zum Repräsentantenhaus, aber nicht überall eine Senatswahl. Den Wahlrhythmus erläutert USA.gov, die Termine führt die Federal Election Commission auf.
Der Präsident wird bei diesen Zwischenwahlen nicht neu gewählt. Die Mehrheiten in den beiden Kammern bestimmen aber mit, welche Vorhaben in Washington vorankommen. Gleichzeitig geht es vielerorts um Gouverneure, Landesparlamente, weitere Ämter und Sachabstimmungen. Wer nur auf die landesweiten Parteizahlen schaut, verpasst einen großen Teil dieser Wahl.
Drei gute Einstiege in die Serie
- Nebraska: Der unabhängige Dan Osborn fordert den republikanischen Senator Pete Ricketts heraus. Hier lässt sich besonders gut beobachten, welche Rolle ein Bewerber ohne das Etikett einer der beiden großen Parteien spielen kann.
- Alaska: Unabhängige Bewerber, Rangwahl und ein Referendum über das Wahlverfahren treffen aufeinander. Für das Ergebnis kann entscheidend sein, wen die Wähler an zweiter oder dritter Stelle einordnen.
- Louisiana: Für Senat und Repräsentantenhaus gelten unterschiedliche Verfahren. Bei den House-Rennen sind Stichwahlen am 12. Dezember möglich – der 3. November muss hier also noch nicht die letzte Entscheidung bringen.
Alle 50 Bundesstaaten: die alphabetische Übersicht
Jeder Link führt direkt zum jeweiligen Wahlbericht mit Kandidaten, Umfragen, weiteren Abstimmungen und den Besonderheiten des Staates.
A–I
- Alabama
- Alaska
- Arizona
- Arkansas
- Colorado
- Connecticut
- Delaware
- Florida
- Georgia
- Hawaii
- Idaho
- Illinois
- Indiana
- Iowa
K–M
- Kalifornien
- Kansas
- Kentucky
- Louisiana
- Maine
- Maryland
- Massachusetts
- Michigan
- Minnesota
- Mississippi
- Missouri
- Montana
N–O
- Nebraska
- Nevada
- New Hampshire
- New Jersey
- New Mexico
- New York
- North Carolina
- North Dakota
- Ohio
- Oklahoma
- Oregon
P–W
- Pennsylvania
- Rhode Island
- South Carolina
- South Dakota
- Tennessee
- Texas
- Utah
- Vermont
- Virginia
- Washington
- West Virginia
- Wisconsin
- Wyoming
Washington, D.C., und die fünf US-Außengebiete
Auch außerhalb der 50 Bundesstaaten wird amerikanische Politik gemacht. Washington, D.C., ist der Bundesdistrikt; die fünf hier behandelten Außengebiete haben jeweils ihre eigene politische Geschichte. Ihre Vertreter im Repräsentantenhaus besitzen bei der abschließenden Verabschiedung von Gesetzen im Plenum kein Stimmrecht. Das Repräsentantenhaus erklärt ihre besondere Stellung. Eigene US-Senatoren wählen diese Gebiete nicht.
Ein Sonderfall innerhalb dieser Gruppe ist Puerto Rico: Sein Resident Commissioner wird für vier Jahre gewählt und steht regulär erst 2028 wieder zur Wahl. Der Beitrag erklärt deshalb, weshalb die Midterms für Puerto Rico trotzdem wichtig sind.
- Washington, D.C.: Das Delegiertenmandat, eine neue Bürgermeisterin oder ein neuer Bürgermeister und die Einführung der Rangwahl stehen im Mittelpunkt.
- Guam: Auf der Pazifikinsel geht es um den Vertreter in Washington und eine neue Regierung.
- Amerikanische Jungferninseln: Offene Ämter und mehrere unabhängige Bewerber prägen die Wahl.
- Nördliche Marianen: Unabhängige Kandidaten spielen eine zentrale Rolle. Außerdem wird über die Einberufung eines Verfassungskonvents abgestimmt.
- Amerikanisch-Samoa: Der Beitrag erklärt die Kongresswahl ohne Parteietiketten auf dem Stimmzettel und die besondere staatsrechtliche Situation.
- Puerto Rico: Warum 2026 keine reguläre Kongresswahl ansteht und die Insel dennoch nach Washington blickt.
Was Sie in den Einzelbeiträgen finden
Die Berichte stellen die Kandidaten für Senat und Repräsentantenhaus beziehungsweise die Delegiertenmandate vor und gehen die Kongresswahlkreise der Bundesstaaten durch. Umkämpfte Rennen bekommen mehr Raum. Hinzu kommen die wichtigsten weiteren Wahlen und Abstimmungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf unabhängigen Bewerbern; dabei unterscheiden wir zwischen parteilosen Kandidaturen, kleinen Parteien und Wahlverfahren ohne Parteietiketten.
Umfragen werden mit ihrem jeweiligen Erhebungsstand eingeordnet. Kleine oder selbst ausgewählte Online-Stichproben erlauben andere Aussagen als belastbare repräsentative Befragungen. Und ein Vorsprung in einer einzelnen Erhebung ist noch kein Wahlergebnis. Maßgeblich ist jeweils der im Einzelbeitrag genannte Informationsstand.
Wer sich erst einmal mit einem Staat oder Gebiet vertraut machen möchte, findet in den Wahlberichten auch den Link zum passenden „10 Fakten“-Artikel. Weitere Beiträge zum Thema sind im Archiv zur Midterms-Serie 2026 gesammelt.
AI-Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz recherchiert und verfasst. Auch das Artikelbild wurde mit KI erstellt. Die verwendeten Quellen und die Beiträge der Serie sind im Text verlinkt; der Stand der Informationen ist oben angegeben.
