Dokumentiert: Warum Leila Younes El-Amaire (Berlin) den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat

Leila Younes El-Amaire setzt sich in zahlreichen Projekten für gesellschaftliche Teilhabe von jungen Menschen und gegen Rassismus ein. Sie liebt Poetry-Slam und hat, auf ihren eigenen Erfahrungen aufbauend, den Verein „i,Slam“ gegründet, der junge Menschen ermutigt, sich auf einer Bühne zu allem, was sie betrifft, zu äußern. Was als lockerer Treffpunkt in Berlin begann, hat heute viele in ganz Deutschland erreicht. Ein weiteres Projekt, bei dem sich Leila Younes El-Amaire einbringt, ist „JUMA – jung, muslimisch, aktiv“, das muslimischen Jugendlichen eine Stimme gibt. Mit ihrem Engagement verfolgt sie ein zutiefst demokratisches Ziel: Junge Menschen sollen sich als Teil der Gesellschaft verstehen, sich nicht selbst abgrenzen und sich auch nicht ausgrenzen lassen. Sie tritt für ein tolerantes Miteinander ein, bei dem die eine Generation die nächste stärkt – Werte, die in einer Demokratie unverzichtbar sind.

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland  (Bundesverdienstkreuz) wird ihr zum Tag der Deutschen Einheit 2020 verliehen.

Die Verleihung ist umstritten, da sie auch intensiven Umgang mit Mitgliedern der Muslimbruderschaft hat.

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