Dokumentiert: Der twitter Thread mit dem FAS Interview mit Jan Böhmermann

Hier dokumentieren wir den Thread Jan Böhmermanns, in dem dieser das nicht abgedruckte FAS Interview leakt:

FAS: Sie haben sich im Januar 2009 bei Twitter angemeldet. Ihr erster Tweet lautete: „Hunger!“. Und schon im zweiten beklagten Sie: „Was für eine Zeitverschwendung“. Zehn Jahre später: Wieviel Zeit verschwenden Sie mittlerweile mit Twittern?

Mindestens sechs Stunden am Tag. Twitter ist meine zentrale Plattform, von der aus ich überall anderes hingehe. Die Hauptquelle, sowohl, was journalistische Inhalte angeht als auch um Leute einzuschätzen, die sich dort aufhalten.
Denn bei Twitter exponieren sich Menschen gerne, freiwillig oder unfreiwillig. Das ist spannend, wenn man auf der Suche nach Material für Komik ist, oder einen wunden Punkt, in den man einhaken kann. Ich bin mir sicher: Hegel hätte Twitter geliebt.

FAS: Nach zwei Monaten fragten Sie sich noch, warum sie twittern sollten. Ich nehme an, inzwischen haben Sie es herausgefunden.

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Dokumentiert: Der Brief von Jan Böhmermann an die FAZ Redaktion

Jan Böhmermann hat der FASZ (Frankfurter Allgemeine Sonntags Zeitung) ein Interview gegeben, das diese aber nicht veröffentlicht hat. Wir dokumentieren hier seinen Brief an den Herausgeber, und unter diesem Link den Thread mit dem kompletten Böhmermann FAS Interview.

10. September 2020

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Z.Hd. Jürgen Kaube (Herausgeber)
Hellerhofstraße 24
60327 Frankfurt am Main

Sehr geehrter Jürgen Kaube,

anlässlich der Veröffentlichung meines Buches „Gefolgt von niemandem, dem Du folgst” (Kiepenheuer & Witsch) über die neurologischen Auswirkungen des digitalen Medienwandels auf das klassische Publikationswesen habe ich der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.), deren Herausgeber Sie sind, am 25. August 2020 ein großes, recht spannendes Interview gegeben.

Das Gespräch drehte sich unter anderem um „Cancel Culture”, eine kritische
Betrachtung des Versagens demokratischer Gatekeeper im Erkennen und
Verhindern rechtsextremer Diskursmanipulation und, na klar, ein bisschen was
zum Schmunzeln war auch dabei.

Das sehr ausführliche Interview und einige extra von einem Fotografen der F.A.S. angefertigte Fotos sollten am Sonntag, 6. September 2020, als Aufmacher des Feuilleton-Teils der FAS. erscheinen.

Heute jedoch erreichte mich aus meinem Verlag die höchst irritierende Nachricht, dass das geplante Interview auf Ihre persönliche Anweisung wenige Stunden vor dem Druck aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 6. September 2020 entfernt wurde und, ebenfalls von Ihnen persönlich angewiesen, unter keinen Umständen veröffentlicht werden solle.

Meiner schriftlichen Bitte um eine Stellungnahme sind Sie nicht nachgekommen. Ich nehme an, dass es für Ihre Entscheidung, mit derart kurzfristiger Dringlichkeit in die redaktionelle Gestaltungshoheit der F.A.S. einzugreifen und persönlich die Veröffentlichung eines bereits zum Druck vorbereiteten Interviews zu verhindern, einen vernünftigen Grund gibt.

Welchen ?

Mit besorgten Grüßen und Bitte um Rückantwort,

Jan Böhmermann

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Offener Brief: Wenn bei Corona das Denken aufhört

Gerne dokumentieren wir diesen offenen Brief, den uns Rudolf und Ursula Fischer zukommen ließen:

Offener Brief an H. Markus Söder, Frau Angela Merkel, an Jens Spahn und an das RKI

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei übersenden wir Ihnen ein Schreiben, welches wir an das Klinikum in Lichtenfels gerichtet hatten.

Daraus dürfte hinreichend zu erkennen sein, welche schizophrenen Statuten mitunter von der Politik zusammen gestellt wurden. Wir sind der Meinung, dass man von den jeweiligen Ärzten abwägen lassen sollte, ob der Patient trotz evtl. pos. Corona Test operiert werden kann. Notfalls in einem isolierten Zimmer untergebracht werden. Wenn ein Patient keinerlei Symptome aufweist, dann ist eine anstehende OP sicherlich wesentlich wertvoller, als ein möglicherweise „unklarer“ Corona Test. Es könnte ja auch eine OP anstehen, die nicht aufschiebbar ist. Lässt man dann den Patienten an oder durch Corona sterben?

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Was bedeutet der Hashtag #CancelNetflix?

Der Hashtag #CancelNetflix (sinngemäß auch “Netflix abbestellen”) wird generell zum Protest gegen Netflix genutzt. Besonders beliebt ist dieser im September 2020, da dort gegen “Cuties” demonstriert wird. “Cuties” wird Pädophilie vorgeworfen.

Cuties ist ein französischer Film unter der Regie von Maïmouna Doucouré, der jedoch die gesellschaftliche Sexualisierung von Mädchen gerade kritisiert. Der Film folgt einem 11-jährigen senegalesischen Mädchen, das in Paris lebt und davon träumt, sich einer lokalen Tanzclique anzuschließen. Sie beschließt, gegen den strengen Haushalt ihrer Eltern zu protestieren und sich mit den anderen Mädchen durch Wettbewerbe zu tanzen und zu versuchen, sich einen Namen zu machen.

Cuties benutzt freilich drastische Bilder, um eine Diskussion über die Sexualisierung von Mädchen zu provozieren – insbesondere in Bezug auf Mädchen mit Hautfarbe, die Überwachung der Sexualität eines Mädchens, Doppelmoral, die Wirkung von sozialen Medien auf Kinder und wie Kinder diese Verhaltensweisen lernen.