10 Dinge, die man in Bonn gemacht haben sollte – Vorschläge von Ulrich Kelber

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  1. Beethovens Musik mit Beethovens Instrumenten
    Beethovens Musik ist immer eine Offenbarung. Aber nur in Bonn, im Kammermusiksaal, kann man diese Musik gespielt auf den Instrumenten aus dem Besitz Beethovens hören. Eine doppelte Gänsehaut ist garantiert.
  2. Taschenlampenführung im Museum Alexander Koenig
    Das Haus der ganz großen Tiere (zoologisch und politisch) ist schon tagsüber, bei zahlreichen Sonderausstellungen und Workshops ein Genuss. Aber machen Sie erst einmal eine Taschenlampenführung mit …
  3. Biergarten-Abend auf der Sonnenseite Bonns, Beuel
    Sorry, linke Rheinseite, aber vor allem am Abend ist Beuel Pflicht. Schließlich ist Beuel die Sonnenseite Bonns. Wenn also die Linksrheinischen schon im Schatten wandeln, genießen wir in Beuel noch kühle Getränke in der Abendsonne und schauen den Rheinschiffen zu.
  4. Blick vom Siebengebirge auf Bonn
    Ja, ich weiß, das ist weder originell noch neu. Aber auch nach fast fünfzig Jahren kann ich mich an diesem Blick nicht satt sehen. Wie das Mittelgebirge in die Köln/Bonner Bucht ausläuft, die grünen Oasen in der Stadt, die Godesburg, der Post-Tower, das Schloß …
  5. Baseball in Bonn
    Bonn ist eine Sportstadt mit vielen erfolgreichen Vereinen und Teams. Schauen Sie doch mal im Baseball-Stadion in der südlichen Rheinaue vorbei, Heimat der Bonn Capitals. Seit Jahren sind die „Caps“ erfolgreich in der Bundesliga, die Zuschauer geniessen den Sport, das Stadion im Grünen und die stadtbekannten Caps-Cheeseburger direkt vom Grill.
  6. Die ganz kleine Schwester des Münsters
    Das Bonner Münster ist nicht zu übersehendes Kleinod, der ruhige Kreuzgang des Münsters mitten in der Innenstadt längst kein Geheimtipp mehr. Aber nur wenige kennen die nahe, 850 Jahre alte Helenenkapelle, die heute rundum von Gebäuden umgeben und nicht zu sehen ist. Ein kleiner Treppenaufgang von der Straße „Am Hof“ aus ist der einzige Zugang.
  7. Geschichtsweg „Braunkohle und Alaun“ im Ennert
    Der Ennert und die Hochebene bei Holtorf sind wunderschön. Wussten Sie, dass hier Anfang des 19. Jahrhunderts Braunkohle und Alaun abgebaut und verarbeitet wurden? Mit dem Geschichtsweg finden Sie Ruinen, Schlackehügel, Löschteiche und Lorenwege mittem im Wald.
  8. Macke in der Stadt
    August Macke hat in seinen Bildern auch Bonn ein Denkmal gesetzt, zahlreiche seiner Motive aus der Umgebung seines Hauses, dem Bonner Westen und dem Meßdorfer Feld sind noch heute vorhanden und können in der modernen Stadt wiederentdeckt werden.
  9. Der „Weg der Demokratie“
    Bonn ist die Wiege der ersten dauerhaften deutschen Demokratie. 25 Jahre nach dem Umzugsbeschluss (nach Berlin) haben viele Orte längst eine neue Nutzung. Bei der Führung über den Weg der Demokratie erfährt man, wer was wann wo gemacht hat, darunter auch Anekdoten, die nicht im Geschichtsbuch oder auf Wikipedia zu finden sind.
  10. Eidechsen und Schildkröten im Botanischen Garten beobachten
    Niemand begrüßt die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings schöner als die Eidechsen und Schildkröten im Botanischen Garten in Bonn. Überall blüht und brummt es. Da wird dann auch den Kindern nie langweilig.

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Diese Liste aus der Reihe “10 Dinge in Bonn” hat Ulrich Kelber geschrieben. Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Bonn.

Sie wollen auch mitschreiben? Hier sind alle Infos dazu! Denn es gibt 10 Dinge Listen für viele Städte, Orte und Regionen auf der ganzen Welt. Den Überblick erhalten Sie hier.

Bild oben: Helenenkapelle mit Eingang (Severin Tatarczyk)
Bild unten: Frank Ossenbrink

10 Tipps, wie Meetings effizient laufen – Vorschläge von Severin

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  1. Nur meeten, wenn es wirklich etwas zu besprechen gibt
    Ein Jour Fix kann wahnsinnig ineffizient sein – nämlich dann, wenn alle zukommen um dann festzustellen, dass es eigentlich nichts zu besprechen gibt. Lieber vorher abklären, ob es wirklich Meeting-Bedarf gibt.
  2. Nur Teilnehmer einladen, die auch was beizutragen haben
    Einkauf, Vertrieb, IT und Personalverwaltung treffen sich jeden Mittwoch. Diesmal gibt es aber nichts, was die Personaler betrifft? Dann sollte man diese auch nicht einladen. Ist stringentes Weiterdenken von Punkt 1.
  3. Richtigen Termin wählen
    Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Meetings! Aus der Erfahrung heraus: a) nicht zu früh – da ist das Risiko zu groß, dass Teilnehmer sich verspäten oder unruhig sind, da sie noch nicht richtig an ihrem Schreibtisch waren.
    b) nicht zu nah vor oder nach der Mittagspause – davor sind die Teilnehmer unkonzentriert, da sie hungrig sind, danach, weil das Blut nicht im Hirn sondern im Magen herumhängt.
    c) nicht zu spät – dann sind viele schon unkonzentriert und müde.
    Perfekt ist nach meiner Erfahrung 10h oder 15h.
  4. Agenda erstellen
    Vorher sollte es eine Agenda geben, die kurz beschreibt, was eigentlich besprochen werden soll. Das hilft auch, Punkt 1 und Punkt 2 besser zu planen. Der Punkt “Sonstiges” sollte bei den Tagesordnungspunkten nicht auftauchen.
  5. Meetingleiter bestimmen
    Jedes Meeting braucht einen Leiter, der darauf achtet, dass man bei der Agenda bleibt, die anderen pünktlich sind (siehe Punkt 6) und die eingeplante Zeit möglichst nicht überschritten sein. Es kann sich je nach Unternehmenskultur empfehlen, den “ranghöchsten” Teilnehmer zum Meetingleiter zu ernennen. In modernen Strukturen kann dies aber auch die Auszubildende sein – dann müssen sich die Führungskräfte im Zweifel dieser auch unterordnen…
  6. Pünktlich sein
    Haben Sie schon mal ausgerechnet, wieviel Zeit dadurch verloren geht, dass Meetings nicht pünktlich beginnen? Das muss nicht sein. Um Pünktlichkeit zu erreichen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ganz konsequent: Wer zu spät ist, darf am Meeting nicht teilnehmen. Und das steht dann auch im Protokoll. Oder eher spielerisch: Stellen Sie ein Meetingschwein auf: Für jede Minute Verspätung muss man einen bestimmten Betrag einwerfen – oder eine feste Summe, die nach Anzahl der Verspätungen gestaffelt ist.
  7. Das Protokoll
    Ein Meeting ohne ein gutes Protokoll ist fast schon herausgeschmissene Zeit. Das Protokoll sollte daher festhalten, welche Themen behandelt wurden, was zu den jeweiligen Punkten beschlossen wurde und welche nächsten Schritte anstehen. Besser kurz und knapp als zu ausführlich!
  8. GEMO Prinzip anwenden
    Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, in einem Meeting eine 100% perfekte Lösung zu finden – das führt nur zu Dauersitzungen, die alle frusten. Wenn im wesentlichen bei einem TOP (Tagesordnungspunkt) Konsens erreicht wurde, sollten Sie zum nächsten übergehen, getreu dem GEMO Prinzip (Good enough, move on?“ Die Details sollten dann besser außerhalb des Meetings erarbeitet und geklärt werden.
  9. Stehen statt sitzen
    Wenn ein Meeting kurz angesetzt ist können Sie es direkt als Stehmeeting planen. Man kommt dann deutlich schneller voran und im Regelfall verlaufen die Meetings auch dynamischer. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass man im Zeitrahmen bleibt. Gleiches gilt, wenn bei einem längeren Meeting die Zeit überschritten wird: Fenster auf und in den Stehmeetingmodus wechseln sorgt für ein schnelleres und effektiveres Ende Ihres Meetings.
  10. Keine Ablenkungen
    Auf dem Notebook tippen, WhatsApp checken, sich einen Kaffee holen… all das sollte in einem Meeting nicht passieren. Sind alle Teilnehmer konzentriert bei der Sache geht das Meeting auch schneller und effizienter vorbei!

Lesetipp zum Thema Meetings:

Rezept: Miso-marinierter Kabeljau mit Gemüse

Für eine Portion:

  • 20g Miso
  • 1 Esslöffel Mirin
  • 2 Esslöffel Olivenöl extra vergine
  • 200g Kabeljaufilet ohne Haut
  • 20g rote Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • 40g Sellerie, in Scheiben geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe fein gehackt
  • 1 Tai-Chili, fein gehackt
  • 1 Teelöffel fein gehackter frischer Ingwer
  • 60g grüne Bohnen
  • 50g Grünkohl, grob gehackt
  • 30 g Buchweizen
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Sesamsamen
  • 5g Petersilie, grob gehackt
  • 1 Esslöffel Tamari oder Sojasauce

Miso, Mirin und ein Esslöffel Öl mischen. Den Kabeljau damit mindestens 30 Minuten marinieren.

Ofen auf 220°  vorheizen und den Kabeljau für 10 Minuten darin backen.

Derweil in einer großen Pfanne oder in einem Wok das restlichen Öl erhitzen. Zwiebel darin anschwitzen, dann Sellerie, Knoblauch, Chili, Ingwer, grüne Bohnen und Kohl zugebe. Rühren und braten, bis der Grünkohl zart durchgegart ist. Möglicherweise müssen Sie ein wenig Wasser in die Pfanne hinzufügen, um den Kochvorgang zu unterstützen.

Buchweizen nach Packungsanleitung mit dem Kurkuma kochen.

Wenn der Buchweizen fertig ist, Sesam, Petersilie und Tamari zum Gemüse geben, einmal umrühren und Buchweizen mit dem Gemüse und dem Fisch servieren.

Dieses Rezept ist für die Sirtfood Diät nach Goggins und Matten geeignet.

Olfrygt

olfrygt

Wer kennt das nicht. Es läuft eine Party, die Stimmung ist bestens und plötzlich sieht man, dass der letzte Kasten Bier angebrochen wurde und die letzte Tankstelle schon geschlossen hat.

Die Finnen haben dafür ein Wort: Olfrygt. Wörtlich auf deutsch übersetzt heißt es “Bierangst” – und meint genau die Angst davor, dass gleich kein Alkohol mehr da sein könnte…

Besonders schlimm ist Olfrygt aber beim Kalsarikännit

Poronkusema

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Rentiere können eines nicht: Gleichzeitig laufen und urinieren. Das ist besonders den Finnen aufgefallen, die die Rentiere oft als Zugtiere für ihre Schlitten einsetzten.

Und so entwickelte sich die alte finnische Längeneinheit Poronkusema für die Strecke, die ein Rentier ohne Wasser zu lassen (wörtlich übersetzt: pissen) laufen kann.

Je nach Quellenangabe – und wahrscheinlich auch je nach Rentier – liegt diese Entfernung zwischen 5 und 8 km. Meist werden 7 bis 7,5km angegeben.

Juoksentelisinkohan

juoksentelisinkohan-deutsch-ziellos

Die finnische Sprache überrascht einen immer wieder mit besonders schönen Wörtern. Eines davon ist “Juoksentelisinkohan“.

Es heißt auf deutsch soviel wie “Ich frage mich, ob ich ziellos herumlaufen soll.” oder “Ich frage mich, ob ich sinnlos herumlaufen soll.”

Weitere finnische Wörter gibt es übrigens hier.

10 Fakten zum 23. August

  1. Heute ist der Europäische Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus, der vom Europäischen Parlament eingeführt wurde.
    Weltweit wird heute der Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel begangen, Anlass ist, dass 1833 in den britischen Kolonien die Sklaverei abgeschafft wurde.
    Isolde und Rosa haben heute Namenstag.
  2. Großbritannien verlangt 1887 im parlamentarisch verabschiedeten Merchandising Marks Act auf allen importierten Industrieprodukten künftig die Angabe des Ursprungslandes. “Made in Germany” entsteht.
  3. Japan erklärt dem Deutschen Reich an diesem Tag im Jahr 1914 den Krieg.
  4. Die britische Militärregierung löst 1946 die preußischen Provinzen in ihrer Besatzungszone auf und gründet die Länder Nordrhein-Westfalen, Hannover und Schleswig-Holstein.
  5. Das erste Bild von der Erde, die über dem Mond aufgeht, wird 1966 von der Mondsonde Lunar Orbiter 1 zur terrestrischen Bodenstation gefunkt.
  6. 1990 beschließt die DDR-Volkskammer in Berlin (Ost) mit 294 zu 62 Stimmen und bei zwei Enthaltungen den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit Wirkung zum 3. Oktober 1990.
  7. Seit 1999 wird Deutschland wieder von Berlin aus regiert. Bundeskanzler Gerhard Schröder nimmt dort seine Amtsgeschäfte auf.
  8. 2006 entkommt die damals 18-jährige Österreicherin Natascha Kampusch nach 8 1/2 Jahren Gefangenschaft ihrem Entführer Wolfgang Priklopil.
  9. Ludwig XVI. August von Frankreich wird in Versailles geboren. Er war als Louis Auguste zunächst Herzog von Berry, wurde nach dem Tod seines Vaters 1765 Dauphin und nach dem Tod seines Großvaters 1774 König von Frankreich und Navarra. Er war der letzte König des Ancien Régime.
  10. Ephraim Kishon wird 1924 als Ferenc Hoffmann geboren.