Was ist Turbo Pascal OOP?

Mit Turbo Pascal 5.5 erweiterte Borland seine Pascal-Entwicklungsumgebung um objektorientierte Programmierung. Laut der Zeitleiste von Embarcadero erschien die Version am 2. Mai 1989; ihr Kennzeichen waren „Objekte“. Finden Sie mehr rund ums Programmieren auf unserer Schwerpunktseite Programmiersprachen.

Merkmale

Borland lieferte dazu den „Turbo Pascal Version 5.5 Object-Oriented Programming Guide“. Schon das Inhaltsverzeichnis zeigt die neuen Konzepte: Objekttypen als „Records, die erben“, Instanzen und Datenfelder, Kapselung, Methoden, das Erweitern von Objekten durch Vererbung, virtuelle Methoden und Polymorphie, frühe und späte Bindung sowie die Kompatibilität von Objekttypen. Objekte lassen sich auch aus Units exportieren.

Geschichte

Die objektorientierte Pascal-Fassung von 1989 war für Borland der Beginn eines größeren Schwenks zur Objektorientierung: Im Mai 1990 folgte laut Computer Business Review mit Turbo C++ ein objektorientierter C-Compiler. Auf Turbo Pascal 5.5 folgte im Oktober 1990 Version 6 mit der Bibliothek Turbo Vision.

Einordnung

Die Gesamtgeschichte der Produktreihe beschreibt der Beitrag Turbo Pascal. Weitere Sprachen finden Sie in unserer Liste: Programmiersprachen, die mit T beginnen.

Quellen

Stand: 15.10.2026

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