10 Fakten über den Golfsport

  1. Golf ist eine Ballsportart, bei der ein Ball mittels Schläger mit möglichst wenigen Schlägen in ein Loch zu spielen ist. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 18 Spielbahnen (Löchern), die auf einem speziellen Golfplatz angeordnet sind. Die Entfernung zwischen Abschlag und Loch beträgt meist mehrere 100m.
  2. Vorläufer des Golfsports – also ein Spiel mit Ball und Schlägern – gab es schon im alten Ägypten, in China, und in den Niederlanden. Als Wiege des modernen Golfspiels gilt jedoch Schottland, wo das Wort um 1450 entsteht. 1553 wird der Bevölkerung um St. Andrews erlaubt, auf dortigen Brachflächen in der Nähe zum Meer (Links) Golf zu spielen; auch heute noch nennt man Golfplätze, die dieser Landschaft nachempfunden sind, “Links”. Um 1740 werden in Schottland die ersten Golfclubs gegründet, 1892 der erste in Deutschland (Bad Homburg). Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Golfsport international etabliert. Wie schon 1691 in einem Brief erwähnt, gilt auch heute noch das schottische St. Andrews als “Metropolis of Golf”.
  3. Weltweit gibt es ca. 32.000 Golfplätze, davon über 17.000 in den USA, 2440 in Japan, 2.100 in Kanada, 1.800 in Australien, 1.960 in England, 677 in Deutschland, 549 in Frankreich, 548 in Schottland, 451 in Schweden, 417 in Irland, 152 in Österreich und 79 in der Schweiz. Ein Golfplatz hat einen, insbesondere im Bereich des Grün um das Loch, perfekt gepflegten Rasen und ist möglichst abwechslungsreich gestaltet; so sorgt man mit Bunkern (Sandbereiche, aus denen der Ball schwerer herauszuspielen ist), Roughs (natürlicherer Bewuchs) und Wasserhindernissen für Herausforderungen beim Spiel. Man unterscheidet als wichtigste Platzarten Links (klassische Plätze am Meer), Parkland (Binnenplätze, wie ein Park angelegt), Heideland (mit naturbelassenen Bereichen), Moorland (wenig Bäume, oft sehr windig), Downland (in Großbritannien vorkommend, schwer zu spielender Boden), Wüstenplätze und Gebirgsplätze. Ein Golfplatz hat in der Regel 18 Bahnen; es gibt aber auch 9-Loch und 27-Loch Anlagen.
  4. Ein Golfball hat einen Durchmesser von mindestens 42,67mm, das maximale Gewicht beträgt 45,93g. Auf dem Ball sind zwischen 300 und 500 kleiner Dellen, Dimples genannt, angeordnet, die die Flugeigenschaften verbessern.
  5. Auf einer Golfrunde können bis zu 14 verschiedene Schläger mitgenommen werden. Man unterscheidet grob die ursprünglich auch Hickory-Holz gefertigten “Hölzer”, (für weite Schläge ab 180m verwendet, darunter hervorstechend Holz 1, auch Driver genannt, für den ersten weiten Abschlag), “Eisen” (für mittellange präzisere Schläge), Hybrid- oder Rescues (für spezielle Situationen, wie z.B. zum Herausspielen eines Balls aus dem Bunker), Wedges (für kurze Schläge unter 100m) und Putter (zum Einlochen auf dem Grün).
  6. Weltweit gibt es etwa 50 Millionen Golfspieler. Die ungefähre Spielstärke eines Spielers wird mit dem “Handicap” beschrieben. Dieses ergibt sich grundsätzlich aus der Differenz der Schläge, die durchschnittlich zum Absolvieren eines Platzes benötigt wird zur individuellen Leistung. Anfänger (Rabbits genannt) werden bei -54 eingestuft, die besten Amateure können +5 erreichen. Als Profi hat man kein offizielles Handicap mehr.
  7. Der weltweit weiteste bekannte Abschlag bei einem Turnier wurde von Michael Hoke Austin 1974 bei den US Senior Open erreicht: 471m, nach anderen Angaben von Mike Dobbyn mit 503m. Tiger Woods brachte es 2002 bei der Mercedes Championship auf Hawaii auf 455m. Außerhalb von Turnieren sollen schon Weiten von über 600m erreicht worden sein. Der schnellste gemessene Abschlag stammt von Sean Fister und erreichte 241 km/h. Astronaut Alan Shepard erzielte 1971 auf dem Mond mit einem 6er Eisen immerhin 350m.
  8. 1900 und 1904 war Golf olympische Sportart und wird es 2016 wieder sein. Generell werden beim Golfsport Turniere veranstaltet. Die vier bedeutendsten Veranstaltungen, bei denen nur Profis antreten, werden Majors genannt: US Masters, US Open, The Open Championship (UK) und die PGA Championship. Der wichtigste Teamwettbewerb ist der Ryders Cup, der alle zwei Jahre zwischen den USA und Europa ausgetragen wird.
  9. Andere Varianten des Golfsports sind z.B. Crossgolf (nicht auf Plätzen, einfachere Regeln), Swinggolf (kleinere Plätze, einfachere Regeln, volksnäher), Bahnengolf und andere Minigolf-Varianten (auf befestigten kurzen Bahnen), Schneegolf (im Schnee), Indoor- sowie Bürogolf (meist zum Üben des Einlochens auf kurzer Bahn) und Hickory Golf (mit Spielgerät, das sich an historischen Vorbildern orientiert).
  10. Als 19. Loch bezeichnet man das Clubhaus, in das man nach einer Runde Golf einkehrt.

10 Fakten zu Lebensmittelzusatzstoffen

  1. Lebensmittelzusatzstoffe sind Stoffe, die Lebensmitteln zur Erzielung bestimmter Effekte zugegeben werden. Dies kann z.B. eine Färbung, eine Geschmacksverstärkung, Haltbarmachung oder auch eine bessere Verarbeitung sein.
  2. In der Europäischen Union haben diese Stoffe eine E Nummer. Das E steht für Europa aber auch für “Edible” (engl. für essbar). Die Nummer wird vergeben, um eine sprachunabhängige Identifizierung zu erleichtern. In vielen anderen Ländern gibt es die gleichen Nummern, aber ohne das vorangestellte E.
  3. Die E-Stoffe sind in 26 Klassen eingeteilt von A (konventionelle Fertigprodukte) bis W (Feuchthaltemittel).
  4. Derzeit gibt es in der EU rund 300 zugelassene E-Stoffe.
  5. Bei der Verwendung der Azofarbstoffe muss ein Warnhinweis auf die Produktverpackung, dass diese die Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen können. Das hat dazu geführt, dass viele bunte Lebensmittel jetzt mit natürlichen Farbstoffen gefärbt werden.
  6. Nicht alle E-Zusatzstoffe sind künstlich hergestellt: So sind darunter Curcumin, Kohle, Gips, Vitamin A und gar Gold.
  7. E 605 ist übrigens kein E-Zusatzstoff sondern das inzwischen verbotene Insektizid Parathion. Um Verwechslungen zu vermeiden, gibt es daher keinen E-Stoff mit der Nummer 605.
  8. Zusatzstoffe sind so lange verboten, bis sie ausdrücklich erlaubt sind. Erlaubt werden sie nur, wenn sie gemeinhin nicht gesundheitsschädlich sind.
  9. Knapp 50 Lebensmittelzusatzstoffe sind auch bei Bio-Lebensmitteln (EU Öko-Verordnung) zugelassen. Die Öko-Verbände haben aber teilweise engere Regelungen.
  10. Bis 1978 hießen die Lebensmittelzusatzstoffe “Fremdstoffe” – für den Fall, dass Sie einmal eine alte Konserve finden.

Leben und Arbeiten auf Mallorca

Leben und Arbeiten, wo andere Urlaub machen – das wünschen sich viele Deutsche. Und inzwischen ist es aufgrund Euro und EU gar nicht mehr so schwer, sich diesen Traum zu erfüllen, wenn man sich innerhalb der Europäischen Union bewegt.

Und das trifft auf das Traumziel vieler Deutscher Auswanderer – Mallorca – ja zu, da die Insel zu Spanien gehört. Wenn Sie also ebenfalls eine EU Staatsbürgerschaft haben, benötigen Sie dort keine Aufenthaltsgenehmigung, sondern müssen sich nur beim zuständigen Einwohnermeldeamt registrieren lassen.

Hier ist übrigens der Hinweis erlaubt, dass Sie nicht davon ausgehen können, dass in spanischen Behörden und abseits der großen touristischen Pfade viel Deutsch oder Englisch gesprochen wird. Sie sollten also über solide spanische Sprachkenntnisse verfügen und sich vorher mit der jeweiligen Materie bekannt machen. Nicht schaden kann es im Zweifel, sich bei Behördengängen sonst von jemanden begleiten zu lassen, der gut Spanisch spricht!

Empfehlenswert ist es zudem, sich schon vorab um eine Wohnung zu bemühen. Sollte Ihnen das von Deutschland aus nicht möglich sein, mieten Sie sich für einige Tage in einer kleinen Pension oder Ferienwohnung ein und suchen von dort zügig etwas. Beachten Sie dabei insbesondere auch die Verkehrsanbindung. Zudem sollten Sie bedenken, dass es auch auf Mallorca im Winter recht kalt werden kann: 5°C können durchaus auftreten. Daher sollte Ihre Wohnung auch über eine Heizmöglichkeit verfügen, was nicht immer der Fall ist.

Weiter ist es ratsam, sich schon von Deutschland aus um eine Arbeitsstelle zu bemühen und zumindest Vorstellungstermine zu vereinbaren. Achten Sie bei der Jobauswahl unbedingt darauf, ob Spanischkenntnisse erforderlich sind und inwieweit Ihre Fähigkeiten diesen entsprechen. Sonst sind Sie schneller wieder arbeitslos, als Ihnen lieb ist. Am besten ist es, wenn Ihr Arbeitgeber gezielt auf der Suche nach deutschen Mitarbeitern ist. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Sie sich nicht für eine Stelle entscheiden, die nur saisonal während der Touristenzeit angeboten wird – außerhalb der Sommermonate stehen Sie dann ohne Einkommen da. Inzwischen gibt es einige deutsche Firmen, die Ihre Kundenbetreuung oder spezielle Projekte durch spanische Dienstleister erledigen lassen – solche Arbeitgeber dürften die beste Wahl sein, wenn es um eine dauerhafte Anstellung im Süden geht.

Mehr Informationen zum Leben und Arbeiten auf Mallorca kann Ihnen die Deutsche Botschaft in Spanien liefern. Praktisch ist es, sich bei der Deutschenliste der Deutschen Botschaft in Spanien eintragen zu lassen. Sie werden dann z.B. über die Wahlen in Deutschland informiert und können dann einfacher per Briefwahl an diesen teilnehmen. Hilfreich sind weiter die Internetseiten des Deutschen Konsulats in Palma de Mallorca.

Gut vorbereitet ist es also kein Problem, als Deutscher auf Mallorca zu leben und zu arbeiten.

Browser Tipp – mit der Leertaste scrollen

Wenn Sie am Desktop-PC oder Notebook unter Windows oder Mac im Internet surfen, können Sie durch Drücken der Leertaste (Space) in Ihrem Webbrowser nach unten scrollen.

Mit der Tastenkombination SHIFT-Leertaste scrollen Sie wieder nach oben.

Dies funktioniert in EDGE, Chrome, Firefox, Safari und allen anderen gängigen Webbrowsern.

Google Tipp – bessere Ergebnisse finden

Sie suchen bei Google – oder einer anderen Suchmaschine – nach einer Lösung für ein Problem?

Dann sollten Sie Ihrer Suchanfrage die Begriffe “gelöst”, geschlossen oder bei englischen Anfragen “closed” oder “solved” hinzufügen.

In vielen Foren werden Beiträge, in denen ein Problem gelöst wurde, mit dem Hinweis “gelöst” oder “geschlossen” für weitere Kommentare geschlossen. Zudem werden solche Anfragen oft mit dem Hinweis “ich habe das so gelöst…” kommentiert.

Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit, eine Antwort auf Ihr Anliegen zu erhalten, so höher.