Kurzkritik: Zeitfuge

Michael J. Sullivan ist eigentlich eher Fantasy Autor. Mit seinem Roman “Zeitfuge” begibt er sich in den Science-Fiction Bereich.

Dem todkranken und unglücklichen Ingenieur Ellis Rogers gelingt die Konstruktion einer Zeitmaschine. In der Hoffnung, dass seine schwere Lungenerkrankung im Jahr 2200 geheilt werden kann, will er 200 Jahre in die Zukunft reisen – landet allerdings 2000 Jahre später. Und wie man sich denken kann, haben sich die Menschen in diesen 2000 Jahren ziemlich verändert. Noch größer wird die Verwirrung, als dann Rogers’ bester Freund aus der Vergangenheit auftaucht.

Wer technisch korrekte Science-Fiction Romane liebt, sollte hier vielleicht nicht unbedingt zugreifen. Über die Zeitmaschine und die Technologien in der Zukunft erfährt man nur wenige logische Erklärungen. Der Roman will aber auch kein technisches SciFi liefern. Vielmehr geht es hier um Philosophie, Religion, Liebe und Toleranz – nicht tiefschürfend, aber interessant und nachvollziehbar. Dazu dann noch einige Spannungselemente und ein… ach, das verrate ich jetzt nicht, schließlich ist das hier eine meiner Kurzkritiken.

Die deutsche Übersetzung von Oliver Plaschka liest sich zudem flüssig und ist gut lektoriert, so dass ich das Buch durchaus empfehlen kann.

Erschienen ist es als Taschenbuch und auch als eBook, z.B. für den Amazon Kindle; ebenso ist eine Hörbuchausgabe verfügbar. Eine Übersicht gibt es hier.

Eckdaten Taschenbuch:

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453316789
ISBN-13: 978-3453316782
Originaltitel: Hollow World

Eckdaten Kindle Ausgabe:

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1340 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 449 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. September 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B011R9VF38
X-Ray: Nicht aktiviert
Word Wise: Nicht aktiviert
Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert

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