App-Tipp: Geld verdienen mit der Google Umfrage App

Das Internet eröffnete ganz neue Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Eine davon ist die Umfrage App von Google. Einmal installiert, wird man immer mal wieder eingeladen, an kleinen Umfragen teilzunehmen. Meist geht es dabei um Orte, an denen man gerade gewesen ist. Die Umfragen nehmen nur wenige Sekunden Zeit in Anspruch, dafür gibt es dann ein paar Cent, im Regelfall um die 0,30 Euro., die man dann im Google Play Store einsetzen kann.

Reich wird man mit der App also nicht, aber es ist eine nette kleine App, mit der man sich Play Store Inhalte verdienen kann, die man sich sonst vielleicht nicht leisten würde…

Hier geht es zum Download.

Meinung: Warum man Sibel Schick durchaus unterstützen kann – und eine kleine Anmerkung zu Filterblasen und Meinungsfreiheit

Sibel Schick? Sibel Schick!

Sie “ist in der Türkei geboren und aufgewachsen, und wohnt seit 2009 in Deutschland. Sie ist Mitgründerin der anti­sexistischen Online-Plattform erktolia.org, auf der sie sich mit anderen Aktivist*innen gegen Sexismus in der Werbung und Sprache einsetzte, und gegen diskriminierende Gesetzgebungen protestierte und online Kampagnen organisierte. Seit 2016 arbeitet sie als freie Autorin (taz, Huffington Post) und Social-Media-Redakteurin.”

Damit ist Sibel in vielen Dingen sowas wie ein Gegenentwurf zu mir, der ich wohl von ihr eher in die “Alter weißer Mann” Schublade gesteckt würde. Dennoch folge ich ihr auf twitter – lohnt sich, da ich durch Ihre tweets eben einen Einblick in andere Welt erhalte und für Probleme sensibilisiert werde, die ich so nicht kenne. Und klar, Sibel folgt ihrer Agenda und ihren Schlussfolgerungen stimme ich in ihrer – wohl ihrem jugendlichen Alter und Zielgruppe geschuldeten – Radikalität längst nicht immer zu. Auf der anderen Seite ist sie auch jemand, der immer wieder über den Tellerrand schaut und dem Mainstream ihrer Filterblase nicht blind folgt. Und damit lohnt sich das Folgen gleich doppelt, da sie einen eben immer wieder überrascht.

Generell finde ich ja, dass man aus seinen eigenen Filterblasen ausbrechen sollte und gerade auch Menschen mit ganz anderen Meinungen folgen sollte, weswegen ich hier also eine ganz klare Empfehlung für @sibelschick ausspreche. Und wer nicht auf twitter ist, holt sich z.B. bei Amazon oder dem Buchhändler seines Vertrauens ihr Büchlein “Deutschland schaff ich ab”.

Sie hat sich jetzt übrigens entschieden, Soziologie zu studieren und dieses Vorhaben kann man jetzt bei Patreon unterstützen. Was ich getan habe, da die eigene Freiheit immer nur soviel wert ist, wie einem auch die Freiheit der anderen wert ist (oder so ähnlich).

Also, los.

Bewaldung: Die Sahara aufforsten?

Bewaldete Sahara?

Persönlich bin ich davon überzeugt, dass die Bewaldung großer Teiles unseres Planeten – auch völlig unabhängig von der aktuellen CO2 Diskussion – zahlreiche Umweltprobleme lösen könnte.

Als ich bei twitter fragte wie meine Follower grundsätzlich zum Thema stehen, wurde etwas provokativ in den Raum geworfen, man solle doch die Sahara bewalden.

Die Sahara bewalden? Wäre das eigentlich möglich? An sich könnte man sogar von “wieder bewalden” sprechen, denn in den letzten 200.000 Jahren war die Sahara mindestens drei mal grün. Und das letzte mal ist keine 8.000 Jahre her.

Was jetzt schon passiert

Dabei passiert an sich derzeit das Gegenteil: Die Wüste breitet sich weiter aus und als negative Folge geht z.B. Weide- und Ackerland verloren. Um diese Entwicklung zu stoppen, gibt es bereits einige Projekte. Am größten ist dabei die “Grüne Mauer“, ein Bewaldungsprojekt, das das Fortschreiten der Wüste in den Süden stoppen soll. Im Norden wird mit dem Barrage vert dagegengehalten, womit auch schon bestehende Wüstengebiete wieder aufgeforstet werden sollen.

Was machbar wäre

Eines der Erfolgsgeheimnisse des “Barrage vert” Projekts: Hier wird Wiederaufforstung gezielt in Gebieten betrieben, in denen ohnehin schon etwas höhere Niederschlagsmengen fallen, mindestens 200mm im Jahr. Dazu werden Baumarten angepflanzt, die mit den hohen Temperaturen und der Trockenheit keine großen Probleme haben, z.B. Aleppo-Kiefern, Korkeiche und Anabaum.

Weitere Aufforstungsprojekte in der Sahara sollten also auch in Regionen beginnen, in denen es ohnehin schon mehr regnet, insbesondere also in den etwas gebirgigeren Regionen. Der positive Nebeneffekt: Waldgebiete sorgen dafür, dass es in ihrem Umfeld auch wieder mehr regnet, so dass sich die möglichen Bewaldungsflächen vergrößern. Und wenn dann diese Fläche wieder zum Anbau von Bäumen genutzt wird oder sich die Waldfläche idealerweise von selbst ausweitet, verstärkt sich dieser Effekt weiter.

Der Anbau der “Schutzwälder” an den Rändern der Sahara sollte ohnehin verstärkt werden.

Daneben sollten “Hotspots” geschaffen werden. Hierzu sollten Orte gewählt werden

  • die ohnehin etwas bessere klimatische Bedingungen bieten (Regenmenge),
  • Förderbare Grundwasservorkommen haben (die es in der Sahara ohnehin reichlich gibt)
  • an denen idealerweise abbaubare Rohstoffe lagern.

Dort könnte dann jeweils ein Solarkraftwerk errichtet werden, ein dazu ein Grundwasserbrunnen und drumherum ein Bewaldungsprojekt… das ganze kann dann idealerweise mit dem Abbau von Rohstoffen finanziert werden.

Solche Bewaldungsprojekte könnten also einen umfassenden Beitrag nicht nur für die Umwelt sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas leisten.

Dieser Artikel wird laufend überarbeitetet, ausgebaut und aktualisiert werden. Über Anregungen und Kritik freue ich mich.