Ausgetrunken: Franziskaner Weissbier Alkoholfrei

Das alkoholfreie Weissbier von Franziskaner sieht im Glas aus wie ein Hefeweizen – riecht aber nicht so intensiv, wie ein Weizen riechen sollte: nur leichte Fruchtnoten, leicht maischig.

Der erste Eindruck beim Trinken bestätigt das: es ist sehr erfrischend, hat aber nur eine hintergründige Weizennote – im Gegenzug aber eben auch keine unangenehme Pappigkeit oder andere Störaromen. Im Mittelteil etwas wässrig, aber erfrischend. Im Abgang schmeckt man, dass hier mit Hopfenextrakt gearbeitet wird.

Ein klassisches Weizen ist es vom Geschmack her nicht unbedingt, aber ein erfrischendes alkoholfreies Bier, das perfekt nach dem Sport oder der Gartenarbeit im Sommer schmeckt.

  • Alkoholgehalt: <0,5%
  • kcal je 100ml: 21
  • Kohlenhydrate: 4,4g
  • Zucker: 1,84g

Bundesweit in größeren Supermärkten und im Getränkefachhandel erhältlich.

 

Der Gina Haspel Fake

Derzeit kursiert in sozialen Netzen ein Foto, das Gina Haspel, die designierte CIA Direktorin zeigt und dazu Bilder mit Folterszenen an Gefangenen.

Der Text “La sympatique Gina Haspel. Neuvelle Directrice de la CIA” (Die sympathische Gina Haspel. Neue Direktorin der CIA) impliziert, die weibliche Soldatin sei eben diese Gina Haspel.

Hier handelt es sich aber um Bilder aus dem irakischen Gefängnis Abu Ghuraib und bei den Wärtern um Lynndie England und Charles Garner.

Zwar hat Gina Haspel 2002 ein CIA Gefängnis in Thailand geleitet, bei dem auch Waterboarding zum Einsatz gekommen sein soll, im Irak war sie jedoch auch nicht und ist auch nicht die weibliche Gefängnisaufseherin auf den Fotos.

Postkarte: Godesburg und Lindenwirtin

Ein beliebtes Studentenlied war die “Lindenwirtin” von Rudolf Baumbach:

Keinen Tropfen im Becher mehr und der Beutel
schlaff und leer, lechzend Herz und Zunge. – Angethan hat’s
mir dein Wein, deiner Äuglein heller Schein, Lindenwirtin, du
junge, Lidenwirtin, du junge!

“Angekreidet wird hier nicht, weil’s an Kreide uns gebricht,”
lacht die Wirtin heiter. “Hast du keinen Heller mehr, gieb zum Pfand
dein Ränzel her, aber trinke weiter! aber trinke weiter!”

Tauscht der Bursch sein Ränzel ein, gegen einen Krug voll
Wein, thät zum Gehn sich wenden. Spricht die Wirtin: „Junges Blut,
hast ja Mantel, Stab und Hut; trink und laß dich pfänden!“

Da vertrank der Wanderknab Mantel, Hut und Wanderstab,
sprach betrübt: “Ich scheide. Fahre wohl du kühler Trank, Lindenwirtin
jung und schlank, liebliche Augenweide!”

Spricht zu ihm das schöne Weib: „Hast ja noch ein Herz im
Leib, laß mir’s, trauter Wandrer!“ Was geschah, ich thu’s euch kund:
Auf der Wirtin rotem Mund brannte heiß ein andrer!

Der dies neue Lied erdacht, sang’s in einer Sommernacht
lustig in die Winde, vor ihm stund ein volles Glas, neben ihm Frau
Wirtin saß unter der blühenden Linde.

Studenten ergänzten das Lied später:

Wißt ihr, wer die Wirtin war.
Schwarz das Auge, schwarz das Haar?
Ännchen war´s, die Feine.
Wißt ihr, wo die Linde stand,
Jedem Burschen wohlbekannt?
Zu Godesberg am Rheine.
Zu Godesberg am Rheine. 

Aennchen Schumacher, die “Lindenwirtin” aus Godesberg, wehrte sich zunächst gegen die Strophe, fand sich aber später damit ab.

Die Postkarte zeigt die Linde, die Godesburg und Aennchen Schumacher mit Gästen.

10 Fakten über die Bürgerstiftung Bonn

  1. Die Bürgerstiftung Bonn ist eine Gemeinschaftsstiftung von zurzeit über 200 engagierten Bürgern, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: das Leben in und für Bonn noch reicher zu machen. Die Stiftung gehört zu den tragenden Säulen der Bonner Zivilgesellschaft.
  2. Die Bürgerstiftung Bonn wurde 2001 von der Sparkasse KölnBonn errichtet, um bürgerschaftliches En-gagement nachhaltig zu fördern. Die Sparkasse hat als Gründungsstifterin 250.000 Euro für das An-fangskapital sowie weitere 500.000 Euro zur Verdopplung von Zustiftungen bereitgestellt. Aktuell liegt das Stiftungskapital bei rund 8,5 Millionen Euro. Damit gehört die Bürgerstiftung Bonn zu den zehn größten deutschen Bürgerstiftungen.
  3. Die Bürgerstiftung Bonn engagiert sich in nahezu allen gemeinnützigen Bereichen, wie zum Beispiel Jugend- und Altenhilfe, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur oder Umwelt- und Naturschutz.
  4. Bei der Bürgerstiftung Bonn kann jeder mithelfen und sich für das Gemeinwohl in der Stadt einsetzen. Sie will alle engagierten Bürger zusammenführen: Menschen mit Zeit, Menschen mit Ideen und nicht zuletzt Menschen mit dem notwendigen Geld, um aus einer guten Idee auch ein erfolgreiches Projekt zu machen.
  5. Ab einem Betrag von 500 Euro kann man Stifter der Bürgerstiftung Bonn werden. Als so genannte “Zustifter” wird man Mitglied der Stifterversammlung, die u.a. die Mitglieder des Stiftungsrates (Aufsichtssorgan der Bürgerstiftung) wählt.
  6. Wer eine “eigene” Stiftung als treuhänderische Stiftung oder Stiftungsfonds errichten will, kann dies ab einem Betrag von in der Regel 100.000 Euro schnell und unbürokratisch unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn tun. Zurzeit verwaltet die Bürgerstiftung 18 Stiftungen, die ausschließlich ihren eigenen gemeinnützigen Zweck erfüllen.
  7. Aktuell engagieren sich über 270 Ehrenamtliche – die “Zeitstifter” – bei der Bürgerstiftung Bonn. Sie arbeiten in den Gremien der Bürgerstiftung und der unter ihrem Dach geführten Stiftungen und unter-stützen die Geschäftsführung auf vielfältige Art und Weise. Hinzu kommt eine Vielzahl von Ehrenamtlichen in Projekten mit Bonner Grundschulen und Kindergärten.
  8. Jedes Jahr schreibt die Bürgerstiftung Bonn ihren Ideenwettbewerb aus. Zu den Gewinnern des ersten Ideenwettbewerbs im Jahr 2002 gehörte die Designerin und Bühnenbilderin Trixy Royeck, die einen Entwurf für einen “Offenen Bücherschrank” auf der Poppelsdorfer Allee eingereicht hatte. Seitdem fin-det der Bücherschrank zahlreiche Nachahmer in Deutschland und vielen anderen Ländern auf der Welt.
  9. Zu den besonderen Erfolgsprojekten der Bürgerstiftung Bonn gehören – neben den “Offenen Bücher-schränken” – der Bonner Bildungsfonds (www.bonner-bildungsfonds.de), die Kinderrestaurants “Tisch-lein deck dich” (www.kinderrestaurant-bonn.de), das Hospiztelefon Bonn (www.hospiztelefon-bonn.de) und der BONNi & BO-Klimaführerschein der Stiftung Bonner Klimabotschafter.
  10. Die Bürgerstiftung Bonn erfüllt die Anforderungen des Transparency International Deutschland e.V. Zahlreiche Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft haben zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte.

Mehr über die zehn Punkte und viele weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.buergerstiftung-bonn.de.