Ausgetrunken: Löwenbräu Alkoholfrei

Das Löwenbräu Alkoholfrei gibt es seit 1985 und gehört damit schon fast zu den Pionieren in diesem Segment.

Im Glas sieht es aus wie ein typisches bayerisches Helles. Die Blume ist sehr gärig maischig. Im Mund viel Süße, Getreide und ein undefinierbarer hintergründiger Geschmack – ist es Zitronenlimo? Der Mittelteil bleibt gärig schwer, begleitet von einer Vielzahl Aromen, die das Bier aber leider unrund machen. Aggressive Kohlensäure. Hopfen findet man erst gegen Ende. Nach dem Trinken verbleibt eine Note von Sprite im Mund.

Leider für meinen Geschmack zu süß – und auch Biertrinker, die Süße mögen, werden das Löwenbräu Alkoholfrei für unrund halten.

  • Alkoholgehalt: <0,5%
  • Stammwürze: 7,2°
  • kcal je 100ml: 28
  • Kohlenhydrate: 6,1g
  • Zucker: 3,8g

Im Großraum München gut erhältlich; sonst im sehr gut auf Bayern spezialisierten Getränkefachhandel.

Postkarte: Hochwasser Bonn Beuel 1920

Diese historische Postkarte zeigt das Rheinhochwasser in Beuel (heute Bonn) im Jahr 1920.

Restaurantbericht: Donisl München

Ich hatte unter der Woche beruflich in München zu tun und ein Zeitfenster, das ich gerne zum Mittagessen nutzen wollte.

Und so fragte ich auf twitter, wo man denn am besten fußläufig vom Bahnhof aus typisch bayerisch essen gehen könne. Unter den mehreren Tipps entschied ich mich dann für “Donisl”, das für mich am verkehrsgünstigsten lag und in rund fünf Minuten mit der Straßenbahn – Haltestelle Marienplatz – erreicht werden kann. Weiterer Vorteil: Man ist direkt mitten in der Stadt und sieht auch gleich noch das Rathaus, die Frauenkirche oder kann noch ein Mitbringsel besorgen.

Beim Eintreten ins Wirtshaus wird man direkt freundlich mit “Servus” begrüßt. Der Gastraum ist dank eines zentralen großen Oberlichts recht hell und alles bayerisch eingerichtet. “Restaurantbericht: Donisl München” weiterlesen

Postkarte: Gruss vom Rhein

Der Drachenfels zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen bei Bonn. Hier finden Sie mehr Infos über ihn.

Auf dieser historischen Postkarte um 1900 ist er im Hintergrund zu sehen, im Vordergrund Vater Rhein.

Gehört der Islam zu Deutschland? Und was bedeutet “gehört dazu”?

Die Islam Frage…

Derzeit wird sie wieder heiß diskutiert, die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. Die Regierungskoalition ist sich nicht einig, Leitartikler bekriegen sich und entsprechenden Umfragen kann man derzeit kaum entgehen.

…doch was heißt “gehört dazu”?

Bevor man diese Islam Frage stellt muss man mE aber zunächst eine ganz andere Frage stellen:

Was heißt “gehört dazu”?

Sieht man die Frage historisch und zielt sozusagen auf die religiös-kulturelle DNA Deutschlands ab, muss die Antwort ob der Islam dazu gehört, wohl recht eindeutig mit Nein beantwortet werden. Deutschland steht in einer christlich jüdischen, vornehmlich aber aufgeklärten Tradition, aber auf keinen Fall in einer islamischen.

Blickt man hingegen auf die bundesdeutsche Lebenswirklichkeit, darf man die Millionen Muslime nicht übersehen, die hier mal mehr mal weniger intensiv ihren Glauben ausleben – und dazu auch das grundgesetzlich verbriefte Recht haben. Sieht man diese Frage unter diesem Aspekt kann die Antwort also nur “Ja” lauten.

Aus beiden Sichtweisen folgt aber die eigentliche Frage: “Wie islamisch ist Deutschland?” bzw. “Welche gestaltende Rolle soll, kann, muss, darf der Islam in Deutschland spielen?”. Wie halten wir es mit Scharia, Beschneidung, Schächten, Minaretten, Kopftuch, Burka, islamischen Feiertagen und vielem mehr.

Klar ist hier einerseits: Auf viele dieser Fragen kann unser Grundgesetz schon die Antworten geben. Auf andere nicht. Denn Grundrechte unterliegen der Auslegung und dem Wandel der Zeit. Und so werden wir uns mit dem Thema Islam und Deutschland weiter auseinandersetzen müssen.

Als kleine Leseempfehlung dazu von mir ein etwas älterer Blogbeitrag zum Thema “Islam und Deutschland“.

Anhang: noch was zu den Umfragen

Ich muss zugeben, dass auch ich selbst auf twitter eine Umfrage mit der schlichten Frage “Der Islam gehört zu Deutschland?” und den Antwortmöglichkeiten “ja, und das ist gut so”, “Ja, leider”, “Nein” und “Keine Meinung” erstellt habe.

38% der Teilnehmer meinten, dass dem erfreulicherlicherweise so sei; 6% stimmen der Frage zu, bedauern diesen Umstand aber. 48% meinen “Nein” und 8% haben keine Meinung.

Dieses recht ausgewogene Ergebnis mag meiner bunten Followerschaft geschuldet sein. Umfragen in eher linken Filterblasen haben naturgemäß mehr Ja-Stimmen, Umfragen in rechten Filterblasen meist mehr Nein stimmen.

Zu beobachten ist zudem, dass beide Lager versuchen, die Umfragen des jeweils anderen Lagers zu kapern und so für “erwünschte” Ergebnisse zu sorgen. Mal gelingt das, mal nicht.

Repräsentative Umfragen zeigen übrigens im Regelfall ein “Nein” als überwiegende Antwort.

Lifehack: Trichter aus PET Flasche basteln

Sie haben gerade keinen Trichter zur Hand? Oder der Küchentrichter soll nicht fürs Einfüllen von Chemikalien genutzt werden? Oder jemand hat Ihren Trichter für Lebensmittel mit Motorenöl verschmutzt?

Alles kein Problem, sofern Sie eine PET oder andere Flasche aus Kunststoff da haben: einfach abtrennen und fertig ist der Trichter – siehe oben.

Und ein Verlust ist es auch nicht: denn die meisten Pfandautomaten nehmen auch den Restteil an, solange das Pfandzeichen nicht beschädigt ist und es keine Mehrwegflasche war.