Energie: Schlichtungsstelle Energie reicht Klage gegen Sparenergie GmbH und BürgerGas GmbH ein

Berlin, 23. Februar 2018 – Die Schlichtungsstelle Energie hat Klage gegen die Sparenergie GmbH aus Dresden und die BürgerGas GmbH aus Gründau vor dem Landgericht Berlin eingereicht. Beide Unternehmen kommen der Zahlung der Fallpauschalen für die durchgeführten Schlichtungsverfahren der Energieversorger nicht nach. Die Schlichtungsstelle sieht sich zu der Klageerhebung gezwungen, da eine Zahlungsbereitschaft der Unternehmen nicht erkennbar ist. Die Bundesnetzagentur wurde ebenfalls informiert.
„Die gesetzgeberische Entscheidung ist eindeutig und wurde bereits mehrfach gerichtlich bestätigt: Die Energieversorgungsunternehmen tragen die Schlichtungskosten der Beschwerden ihrer Kunden. Dies gilt auch für die Firmen Sparenergie GmbH und BürgerGas GmbH.“, sagte Thomas Kunde, Geschäftsführer der Schlichtungsstelle Energie, heute in Berlin. Zuletzt hatten das Oberlandesgericht Köln und das Landgericht Düsseldorf die Fallpauschalen der Schlichtungsstelle bestätigt. „Die Kostentragungspflicht der Unternehmen ist ein integraler Bestandteil der Schlichtungsstelle und des Schlichtungsverfahrens. Sie gehört damit zu den wesentlichen Voraussetzungen, um den Verbrauchern eine außergerichtliche Streitbeilegung zu ermöglichen und langwierige und kostenintensive Gerichtsverfahren zu vermeiden. Es kann nicht sein, dass einzelne Unternehmen sich ihrer gesetzlichen Verpflichtung entziehen, während sich nahezu alle anderen Unternehmen an die gesetzlichen Vorgaben halten“, so Kunde.
Nach den Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes kann die Schlichtungsstelle Energie von den beteiligten Unternehmen ein Entgelt für durchgeführte Schlichtungsverfahren erheben (§ 111b Absatz 6 EnWG). Dies geschieht in der Praxis durch die verursachungsgerechte Erhebung der so genannten Fallpauschalen, die je nach Art und Umfang der Schlichtung in der Regel zwischen 100 und 450 EUR betragen. Grundlage für die Erhebung dieser Fallpauschalen ist die Kostenordnung der Schlichtungsstelle. Die Erhebung der Fallpauschalen durch die Schlichtungsstelle Energie wurde dem Grunde und der Höhe nach bereits von den Landgerichten Berlin, Düsseldorf und Köln sowie dem Oberlandesgericht Köln bestätigt.
Die Schlichtungsstelle ist seit dem 1. November 2011 tätig und hat sich zu einer bei Verbrauchern und den Energieversorgungsunternehmen anerkannten Institution entwickelt. „Erfreulich ist, dass wir die weit überwiegende Anzahl der Schlichtungsverfahren einvernehmlich zur Zufriedenheit von Unternehmen und Verbraucher beenden können. Dies belegt, dass sich die Schlichtung in der Energiewirtschaft etabliert hat.“, so Kunde.

In 2015 gingen die Schlichtungsanträge spürbar zurück und haben sich seitdem bei rund 5.000 Verbraucheranträgen im Kalenderjahr stabilisiert. Dies zeigt den Erfolg des Instrumentes der Schlichtung und auch der Schlichtungsstelle Energie. Die Energieversorger haben sich auf die Schlichtung eingestellt und punktuell spürbar in ihr unternehmensinternes Beschwerdemanagement investiert. Davon profitieren Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. So gelingt es, langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Die kleine Lücke im Lebenslauf der Ursula von der Leyen

Oben sehen Sie den offiziellen Lebenslauf der Bundesministerin der Verteidigung, wie er auf der Webseite der Bundesregierung veröffentlicht wird.

Was einem auf dem ersten Blick nicht auffallen mag: er hat eine kleine Lücke.

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Ausgetrunken: Veltins Alkoholfrei

Ein sauberes alkoholfreies Pils hinzubekommen ist mE die Königskunst bei den Alkoholfreien Bieren. Und so ist hier die Frage, ob das Veltins Alkoholfrei die Krone, die es im Logo trägt, zu Recht trägt.

Ich will gleich die Antwort spoilern: Nein und Ja.

Nein, da es nicht wie ein typisches Pils schmeckt. Ja, da es durchaus ein ordentliches alkoholfreies Bier – oder sollte ich sagen: Getränk – ist. Aber der Reihe nach…

Im Glas schöner Schaum, der sogar Veltins-typisch sehr fest ist. Wie lange er sich hält, kann ich nicht beurteilen, da ich es recht schnell ausgetrunken habe. Der Geruch ist eine Mischung aus Hopfen, Malz und leichter Säure, wobei diese nicht unangenehm ist. Im Geschmack setzt sich dies fort: die Kohlensäure ist hier fast das vorherrschende Aroma, begleitet von leichten Hopfentönen. Insgesamt im Mittelteil wässrig, im Abgang leicht hopfenbitter. Das ist es eigentlich schon.

Ich weiß, das hört sich jetzt nicht toll an. Und ich weiß auch, sehr vielen wird dieses Bier eben NICHT schmecken. Es ist aber ein bisschen wie saurer Radler, so nennt in manchen Gegenden – z.B. Vorarlberg – Bier mit Mineralwasser gemischt. Das muss man auch nicht mögen, ist aber ungemein erfrischend. Und so ist es auch bei diesem Alkoholfreien: keine Höhen und Tiefen, aber ein runder erfrischender Geschmack – man merkt, dass es kaum Zucker enthält:

  • Alkoholgehalt: <0,5%
  • kcal je 100ml: 14
  • Kohlenhydrate: 2,9g
  • Zucker: 0,05g

Ein Bier, dass ich an einem warmen Sommertag eisgekühlt nach dem Rasenmähen trinken würde.

Nachtrag

Ich lese mir, nachdem ich hier ein Bier beschrieben habe, die Rezensionen auf den üblichen Bewertungsportalen durch. Bei diesen gehört es zu den am schlechtesten alkoholfreien Bieren. Bemängelt wird dort – neben der von mir hier als positiv dargestellten Wässrigkeit – oft ein muffiger Geschmack. Diesen konnte ich gerade nicht feststellen.

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein und dasselbe Bier manchmal mehr, manchmal weniger muffig schmeckt. Besonders aufgefallen ist mir dies z.B. bei Warsteiner, das ich deswegen lange Zeit nicht gekauft habe; es war mir einfach zu sehr “muffiges” Roulette. Es mag sein, dass dies an einzelnen Chargen, unterschiedlichen Braustätten und/oder falscher Lagerung – zu viel Wärme und Licht – liegen mag. Ich werde das Veltins jedenfalls später nochmals testen und hier berichten.

Energie: Neuer Stromanbieter – Wunderwerk AG

Folgende Pressemitteilung wurde uns von dem neuen Anbieter Wunderwerk AG zur Verfügung gestellt:

Düsseldorf, 22.02.2018 – Trotz der zahlreichen Angebote der Stromversorger bleibt ein langfristig günstiges Angebot aus. Verbraucher werden als Kunden mit Wechsel-Boni geködert, doch diese werden nur ein einziges Mal ausgezahlt.
Eine dauerhafte Entlastung für die Verbraucher gibt es nicht. Wer langfristig bei seinem Energieverbrauch sparen möchte, muss den Anbieter jährlich wechseln. Der ständige Wechsel ist nicht nur unbequem, sondern kann auch Stress verursachen.

Mit dem „Sparwunder“-Tarif ist es der Wunderwerk AG (www.wunderwerk.ag) gelungen, den Wechsel-Stress zu beenden.
Normalverdiener leiden unter der Energiewende

Eine politische Lösung der Preisentwicklung auf dem Energiemarkt bleibt auch nach aktuellem Koalitionsvertrag aus. Die Energiewende trägt nicht zu geringeren Kosten bei, ganz im Gegenteil. Die Normalverdiener tragen die Energiewende über die steigende Energiesteuer.
An genau diese wendet sich der neue und revolutionäre Tarif „Sparwunder“ von Wunderwerk. Für die Verbraucher ist es erstmalig möglich, bei einem Versorger dauerhaft höchst möglich zu sparen – ohne den lästigen Wechsel-Stress. Energie ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, daher will Wunderwerk Energie zum fairen Preis für die Mitte der Gesellschaft.
Nicht nur günstige, sondern positive Energie

Der Vorstandsvorsitzende Samuel Schmidt gestaltet seit 10 Jahren in führenden Positionen die Entwicklungen der Energiebranche. Am Energiemarkt fehlte ihm ein Geschäftsmodell, in dem langfristige Ersparnis und soziales Engagement keine Gegensätze mehr sind:
„Entweder zahlt man heute teure Grundversorgertarife und hofft darauf, dass der lokale Anbieter mit einem Teil des überhöhten Preises lokale Institutionen unterstützt. Oder man wählt einen „Discounter“, dessen Geschäftsmodell nicht auf soziales Engagement ausgerichtet ist.“

Wunderwerk verbindet diese scheinbaren Gegensätze erstmalig miteinander: Energie, die dauerhaft ohne Wechsel-Stress günstig bleibt und gleichzeitig die systematische Förderung von gemeinnützigen Kinder- und Jugendprojekten in Deutschland.
Von großer Bedeutung war die Projektauswahl für den vierfachen Familienvater Samuel Schmidt, daher traf er diese persönlich.
Das Ziel ist es, in den ersten drei Jahren auf eine Spenden-Summe von einer Million Euro zu kommen

Wunderwerk AG
Thirza Klug
Burgunderstraße 29
40549 Düsseldorf
Kontakt: t.klug@wunderwerk.ag
www.wunderwerk.ag
Die Wunderwerk AG ist ein Energieversorger aus Düsseldorf, der langfristig günstige Energie als „Mittel zum Zweck“ nutzt, um gemeinnützige Projekte für eine bessere Zukunft finanziell zu unterstützen. Wunderwerk sieht sich als Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Ausgetrunken: Gutmann alkoholfreies Hefeweizen

Inzwischen sind ja Hefeweizen die beliebtesten Alkoholfreien Biere. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch viel einfacher ist, ein alkoholfreies Weizen zu brauen, das dem Original nahe kommt, als z.B. ein Pils. Aber das ist eine andere Geschichte.

Hier soll es um das alkoholfreie Hefeweizen von Gutmann aus Titting gehen, das in der Europaflasche daherkommt. Schön klassisch bayerisch aufgemacht weiß diese schon allein optisch zu überzeugen.

Im Glas macht es sich gut mit einer schönen Schaumkrone. Leichter Duft nach Banane, wie so oft bei Weizen.

Hier will ich bei der Geschmacksbeschreibung gar nicht so sehr nach Antrunk, Mittelteil und Abgang unterscheiden, da es erstaunlich rund bleibt. Leichte Fruchttöne, eine nicht zu aufdringliche Süße, deutliche Hefe, wenig aber doch schmeckbarer Hopfen.

An das Original kommt es nicht heran, aber ein sehr ordentliches Weizen, das gut den Durst stillt und auch zum Essen schmeckt.

Für mich ein alkoholfreies Hefeweizen, das auch gut auf Wanderungen passt – das Bild entstand am Annaberger Hof im Bonner Kottenforst – da es auch aus der Flasche getrunken einen guten Eindruck macht.

  • Alkoholgehalt: <0,5%
  • kcal je 100ml: 26
  • Kohlenhydrate: 5,4g
  • Zucker: 2,8g

Gut erhältlich rund um Titting, ansonsten im sehr gut sortierten Getränkefachhandel.

Mein Mittagessen: Quinoa Snack mit Pesto von Aldi

Quinoa liegt ja voll im Trend und auch ich habe schon das ein oder andere mit Quinoa gekocht, z.B. so eine Art Buddha Bowl.

Im lokalen Aldi stolperte ich über einen Quinoa Snack mit Basilikum Pesto, den ich heute in der Mittagspause probiert habe. “Mein Mittagessen: Quinoa Snack mit Pesto von Aldi” weiterlesen

10 Fakten über alkoholfreies Bier

  1. Als “Alkoholfrei” dürfen Biere bezeichnet werden, die nicht mehr als 0,5% Alkohol enthalten. Gesetzlich geregelt ist dies interessanterweise nicht, ergibt sich aber aus der aus § 47 Weinverordnung hergeleiteten allgemeinen Verkehrsauffassung, nach der alkoholfreier Wein maximal 0,5% Alkohol enthalten darf. Nach EU Recht ist die Angabe des Alkoholgehalts bei Lebensmitteln ohnehin erst ab 1,2% erforderlich.
  2. Die meisten alkoholfreien Biere enthalten um die 0,4% Alkohol. Auf dem Etikett ist aber von wenigen Ausnahmen abgesehen meist nur “<0,5% Alkohol” angegeben.
  3. Der geringe Alkoholanteil ist jedoch unproblematisch. Viele Lebensmittel enthalten ebenfalls geringe Mengen Alkohol, z.B. Obstsäfte, Bananen, Sauerkraut, Kefir und sogar Brot. Für Autofahrer und Schwangere ist also das ein oder andere Alkoholfreie Bier unproblematisch und für Schwangere sogar gelegentlich empfehlenswert, da alkoholfreie Hefeweizen wertvolle B-Vitamine enthalten. Bei stillenden Müttern kann alkoholfreies Hefeweizen die Milchproduktion anregen.
  4. Wer wirklich ganz auf Alkohol verzichten will, kann auf einige wenige Biere, z.B. Bitburger 0,0, zurückgreifen, die tatsächlich gar keinen Alkohol enthalten. Diese dürfen dann auch als “ohne Alkohol” bezeichnet und beworben werden.
  5. Kinder und trockene Alkoholiker sollten jedoch keine alkoholfreien Biere und auch keine ohne Alkohol trinken, da sie der herbe Geschmack (wieder) an Alkohol heranführen kann.
  6. Das erste alkoholfreie Bier in der Bundesrepublik war das “Sanwald Pro”, das 1972 von der Sanwalder Brauerei auf den Markt gebracht wurde. Die Brauerei wurde 1977 von Dinkelacker übernommen und ist vollständig in dieser aufgegangen. Der Name lebt aber in den Weizenbieren von Dinkelacker weiter. Auch 1972 kam in der DDR das “AUBI” (Autofahrerbier) auf den Markt, das nur 0,3% Alkohol hatte und dort als “alkoholarm” bezeichnet wurde.
  7. Es gibt im wesentlichen zwei Verfahren, um alkoholfreies Bier herzustellen. Bei der einen Methode wird die Gärung gestoppt, sobald der gewünschte Alkoholgehalt von weniger als 0,5% erreicht wird; diese Biere zeichnen sich im Regelfall durch eine gewisse Süße aus. Im anderen Fall wird das Bier zunächst normal gebraut und dann der Alkohol entzogen; diese Biere sind meist herber und enthalten kaum oder gar keinen Zucker. Wenige Brauereien setzen beim Gärprozess auch spezielle Hefen ein, die den Zucker nicht in Alkohol umwandeln können. Das ist z.B. beim Kehrwieder Ü.NN der Fall.
  8. Inzwischen stellen über 200 Brauereien alkoholfreie Biere her. 2015 wurden 5,2 Millionen Hektoliter alkoholfreies Bier gebraut, was einem Marktanteile von ca. 5,6% entspricht. Am beliebtesten sind alkoholfreie Hefeweizen und Pils.
  9. Auf alkoholfreiem Bier müssen die Nährwertangaben ausgezeichnet werden; so kann man schnell erkennen, wie hoch z.B. der Zuckergehalt ist und sich so bewusst für ein möglichst gesundes Getränk entscheiden. Besonders bei Hefeweizen wird auch oft der Gehalt an bestimmten Vitaminen angegeben. Dies ist zulässig, wenn
  10. Eine Liste mit alkoholfreien Bieren und entsprechenden Verkostungsnotizen finden Sie hier.

Der Spiegel Titel: Dauergigant China

China ist ein Dauerbrenner bei den “DER SPIEGEL” Titelthemen. Hier anlässlich Nixons Besuch in Peking im Jahr 1972.

Mein Abendessen: Roggenbrot, Käse, Ei

Auch ein schönes Abendessen für die Fastenzeit: eine Scheibe Roggenbrot mit Quark und Radicchio, eine Scheibe Roggenbrot mit Käse und Feldsalat sowie Käse (Voralberger Heublumenkäse) und Ei.

Keine Sorge, es gab dann auch noch zwei Scheiben Brot mehr – und auch Käse und Ei.

Ausgetrunken: Warsteiner Premium Alkoholfrei

Und hier mal wieder ein Alkoholfreies der Fernsehbiere: Warsteiner Premium Alkoholfrei.

Es kommt in der typischen Warsteiner-Flasche daher und sieht im Glas sogar ganz ordentlich aus – hell, golden, filtriert. Der Schaum könnte mehr und feinperliger sein.

Von der Blume her eine dezente Süße, leichte Hopfenaromen und leicht malzig.

Im Antrunk überrascht es mich sogar positiv. Nicht so süß, wie erwartet, leicht maischig, dezente Hopfenaromen. In der Mitte etwas zu wässrig und die Süße kommt zu stark durch. Dafür dann im Abgang wieder mehr Hopfenaromen (Hallertauer und Hopfenextrakt). Anders als beim Pendant von Bitburger bleibt kein klebriges Gefühl im Mund zurück sondern nur eine leichte Süße, die den Hopfengeschmack umschmeichelt (oder überdeckt, je nach Sichtweise…)

Es schmeckt jetzt nicht unbedingt nach Pils, aber durchaus nach Bier und ist damit besser, als viele andere Alkoholfreie.

  • Alkoholgehalt: <0,5%
  • kcal je 100ml: 26
  • Kohlenhydrate: 5,4g
  • Zucker: 1,7g

Bundesweit im Getränkefachhandel erhältlich.