Rezept: ein fluffiges Eiergericht aus dem Backofen

Dieses Eiergericht ist schnell gemacht und schmeckt als spätes Sonntagsfrühstück oder auch als Hautpmahlzeit – dann kann man auch gut einen Salat dazu essen.

Für vier Personen nehme ich 12 Eier, 100g in feine Würfelchen geschnittenen Kochschinken, 50g gewürfelten Speck, 50g geriebenen Käse und eine kleine fein gehackte Schalotte.

Den Backofen heize ich auf 180° Umluft auf und vermische Eier, Schinken und Käse in einer Schüssel und würze es mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer. In einer Pfanne dünste ich in etwas Rapsöl die Speckwürfel an und gebe dann die Schalotte dazu. Wenn diese glasig geworden ist, kommt die Eiermasse dazu und alles wird gut untergehoben.

Ab damit in den Backofen, bis alles gut gestockt ist, das dauert etwa 12 Minuten – im Zweifel einfach mit einem Holzstäbchen in der Mitte testen.

In der Pfanne servieren.

Ich stelle immer noch Pfeffer, Salz, Tabasco und fein geschnittenen Schnittlauch zum Nachwürzen auf den Tisch.

Das ganze lässt sich natürlich beliebig erweitern, z.B. mit:

  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Paprika
  • Chili

Meinung: #LondonAttacks – werdet doch alle mal sachlich

Nach den neuen #LONDONATTACKS will ich kein rechtes Hetzen, kein linkes Relativieren und kein “weiter so”.

Wir brauchen endlich eine unaufgeregte Diskussion und darauf basierend Lösungen.

Nach jedem neuen terroristischen Anschlag – so wie jetzt in London – das gleiche Bild:

  • Die Rechten hetzen gegen den Islam im besonderen und gegen Ausländer im allgemeinen.
  • Die Linken schweigen den Vorfall tot oder relativieren – es hat ja nichts mit nichts zu tun.
  • Und aus der Politik hören wir wie gewohnt: Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir schaffen das, weiter so!

Alle bewegen sich in ihren gewohnten Filterblasen und reden bestenfalls aneinander vorbei. Stoßen die gefestigten Meinungen einmal aufeinander, gibt es keine Diskussion sondern Streit und Beschimpfungen.

Lösungen werden wir so keine finden. Stattdessen gehen wir alle wieder schnell zur Tagesordnung über.

Ich möchte mich aber nicht an Terror in Europa gewönnen müssen. Nicht an aus welcher Seite auch kommenden Antisemitismus. Nicht daran, dass Menschen wegen Ihrer Hautfarbe diskriminiert, beschimpft oder gar angegriffen werden. Nicht daran, dass es normal ist, dass Großveranstaltungen aus Angst unterbrochen werden müssen oder erst gar nicht stattfinden. Nicht daran, dass der öffentliche Raum nicht mehr der Zivilgesellschaft gehört. Nicht daran, dass wir unsere in Jahrzehnten erarbeitete liberale Gesellschaft wieder einschränken.

Das wird nur gelingen, wenn alle gesellschaftlichen und politischen Richtungen offen, ohne Vorurteile und mit Blick auf die Fakten miteinander diskutieren.

Vielleicht ist die Zeit nach so vielen Toten jetzt endlich reif dafür.