Mitmachen: Das Bonner Straßenprojekt

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Schicken Sie mir einfach ein Bild von einem Bonner Straßenschild – und ich erstelle einen Basis-Artikel zu Ihrer Straße!

Es gibt ein neues Mitmachen-Projekt hier im Blog: Die Bonner Straßen.

Zu jeder Bonner Straße soll es einen kleinen Artikel geben, der mehr oder weniger umfangreiche Informationen zu der jeweiligen Straße enthalten soll, z.B.:

  • woher kommt der Name der Straße?
  • gibt es berühmte Gebäude oder Sehenswürdigkeiten?
  • welche Geschäfte, Restaurants, Gaststätten, Hotels, Ärzte, öffentliche Einrichtungen, Haltestellen oder andere bemerkenswerte Dinge gibt es in der Straße?
  • was macht diese Straße aus?
  • seit wann gibt es sie, welche Postleitzahl hat sie?
  • welche persönlichen Erinnerungen verbinden Sie mit dieser Straße?
  • gibt es in dieser Straße besondere Events – z.B. Straßenfeste?
  • kommt die Straße in Büchern, Filmen, Liedern, Gemälden oder Gedichten vor?
  • hat die Straße eine eigene Homepage?
  • gibt es Probleme in dieser Straße?
  • leben besonders nette Menschen in dieser Straße?
  • gibt es schöne Fotos aus dieser Straße?

Kurzum – wenn es irgendetwas zu dieser Straße zu schreiben gibt – wir veröffentlichen es hier! Ob es dann zu der Straße einen Artikel gibt, der nur ein paar Basisinformationen enthält, einen umfangreichen Text, an dem viele mitgeschrieben haben oder gar mehrere Beiträge wird sich dann zeigen.

Interesse mitzumachen? Einfach an bonnerstrassen@severint.net schreiben!

Übrigens, wenn Sie mir einfach ein Bild Ihrer Straße – idealerweise auch mit dem Straßennamensschild – schicken, erstelle ich einen schnellen Basisartikel, der dann weiter ausgebaut werden kann.

Bild: Ecke Friedrichstraße / Bonngasse.

Birkenweg

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Der Straßenname Birkenweg

Birkenwege gibt es in vielen Städten und Orten und meistens heißen sie so, weil es dort viele Birken gibt oder gab – oder einfach nur, weil in einem Gebiet Straßen nach Bäumen benannt werden sollten.

Der Birkenweg in Bonn

Den Birkenweg in Bonn Röttgen gibt es seit 1961, dementsprechend stammen auch die meisten Häuser dort aus den 1960er Jahren. Während es am Anfang zur Reichsstraße hin einige Mehrfamilienhäuser gibt, sind zur Wehrhecke hin hauptsächlich Einfamilienhäuser mit für heutige Verhältnisse großen Gärten.

Als Bonn noch Hauptstadt war, wohnten in dieser Gegend von Bonn Röttgen viele höhere Beamte – das Viertel wurde daher auch Beamtenviertel oder Diplomatenviertel genannt. Die Gartenpartys damals sollen legendär gewesen sein. Heutzutage geht es dort etwas ruhiger zu.

Immerhin geht vom Birkenweg ein großer Spielplatz ab, der ein beliebter Treffpunkt junger Familien ist.

Hervorzuheben ist noch das Gästehaus Iris, das gerne von Handwerkern oder Wanderern genutzt wird – der Kottenforst ist schließlich nah.

Tatsächlich stehen im Birkenweg auch einige Birken, allerdings auch nicht viel mehr als in den angrenzenden Straßen, von denen viele nach Bäumen benannt sind.

Postleitzahl: 53125 Bonn
Straßenschlüssel: 4009
Bushaltestelle: Merler Allee
Kartenlink: Bing Maps

Die EDEKA Weihnachtswerbung 2015 trifft mal wieder einen Nerv…

Als ich am Vorabend des 1. Advent 2015 einen kurzen Blick in Facebook warf, konnte ich einem Video nicht entkommen:

Selbst Kontakte, die sonst nie etwas liken oder sharen haben das „#heimkommen“ Video weiterverbreitet.

EDEKA hat mal wieder einen Nerv getroffen und ich bin gespannt, bei wievielen Abrufen es am Ende des Jahres stehen wird.

Übrigens, eine ähnliche Geschichte wird in der Folge „Geburtstagsfeier“ von „Unsere kleine Farm“ (Folge 6 von Staffel 1) erzählt (Im Original: „If I Should Wake Before I Die – Our little house in the prairie)“.

Gedicht: Ode an die Freude – Friedrich Schiller

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken
Himmlische, dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was der Mode Schwert geteilt;
Bettler werden Fürstenbrüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Chor
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder – überm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.

Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein;
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja – wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wers nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!

Chor
Was den großen Ring bewohnet,
Huldige der Sympathie!
Zu den Sternen leitet sie,
Wo der Unbekannte thronet.

Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur,
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod.
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott.

Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahndest du den Schöpfer, Welt?
Such ihn überm Sternenzelt,
Über Sternen muß er wohnen.

Freude heißt die starke Feder
In der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
In der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
Die des Sehers Rohr nicht kennt.

Chor
Froh, wie seine Sonnen fliegen,
Durch des Himmels prächtgen Plan,
Laufet, Brüder, eure Bahn,
Freudig wie ein Held zum Siegen.

Aus der Wahrheit Feuerspiegel
Lächelt sie den Forscher an.
Zu der Tugend steilem Hügel
Leitet sie des Dulders Bahn.
Auf des Glaubens Sonnenberge
Sieht man ihre Fahnen wehn,
Durch den Riß gesprengter Särge
Sie im Chor der Engel stehn.

Chor
Duldet mutig, Millionen!
Duldet für die beßre Welt!
Droben überm Sternenzelt
Wird ein großer Gott belohnen.

Göttern kann man nicht vergelten,
Schön ists, ihnen gleich zu sein.
Gram und Armut soll sich melden,
Mit den Frohen sich erfreun.
Groll und Rache sei vergessen,
Unserm Todfeind sei verziehn,
Keine Träne soll ihn pressen,
Keine Reue nage ihn.

Chor
Unser Schuldbuch sei vernichtet!
Ausgesöhnt die ganze Welt!
Brüder – überm Sternenzelt
Richtet Gott, wie wir gerichtet.

Freude sprudelt in Pokalen,
In der Traube goldnem Blut
Trinken Sanftmut Kannibalen,
Die Verzweiflung Heldenmut – –
Brüder, fliegt von euren Sitzen,
Wenn der volle Römer kreist,
Laßt den Schaum zum Himmel sprützen:
Dieses Glas dem guten Geist.

Chor
Den der Sterne Wirbel loben,
Den des Seraphs Hymne preist,
Dieses Glas dem guten Geist
Überm Sternenzelt dort oben!

Festen Mut in schwerem Leiden,
Hülfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen –
Brüder, gält es Gut und Blut, –
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut!

Chor
Schließt den heilgen Zirkel dichter,
Schwört bei diesem goldnen Wein:
Dem Gelübde treu zu sein,
Schwört es bei dem Sternenrichter!

Rettung von Tyrannenketten,
Großmut auch dem Bösewicht,
Hoffnung auf den Sterbebetten,
Gnade auf dem Hochgericht!
Auch die Toten sollen leben!
Brüder trinkt und stimmet ein,
Allen Sündern soll vergeben,
Und die Hölle nicht mehr sein.

Chor
Eine heitre Abschiedsstunde!
Süßen Schlaf im Leichentuch!
Brüder – einen sanften Spruch
Aus des Totenrichters Munde!

Friedrich Schiller, Illustration Midjourney AI.

Dies ist die erste, unbekanntere Fassung, die Schillers am 29. November 1785 zum Druck für das zweite Heft der Thalia an den Buchhändler Georg Göschen in Leipzig sandte.

Hier finden Sie die zweite Fassung, in der im wesentlichen die letzte Strophe gestrichen wurde und in der es „Alle Menschen werden Brüder“ statt „Bettler werden Fürstenbrüder“ heißt.

Köpfe: Ralph Aguilar

Ralph Aguilar war ein hispanischer Mann (69), der am 29. November 2015 in Sun City (AZ) von der Polizei erschossen wurde. Ralph Aguilar galt als psychisch verwirrt.

Köpfe: Lionel S. Kerns

Lionel S. Kerns war ein weißer Mann (53), der am 29. November 2015 in Stewartsville (MO) von der Polizei erschossen wurde. Er selbst war mit einer Schusswaffe bewaffnet.

Köpfe: Lionel Kerns

Lionel Kerns war ein weißer Mann (53), der am 29. November 2015 in Maysville (MO) von der Polizei erschossen wurde. Er selbst war mit einer Schusswaffe bewaffnet.

Köpfe: Zachary Grigsby

Zachary Grigsby war ein weißer Mann (29), der am 29. November 2015 in Lincoln (NE) von der Polizei erschossen wurde.

Köpfe: Hugo Fernando Celio

Hugo Fernando Celio war ein hispanischer Mann (23), der am 29. November 2015 in Bakersfield (CA) von der Polizei erschossen wurde.

Köpfe: Justin D. McHenry

Justin D. McHenry war ein weißer Mann (22), der am 29. November 2015 in Celina (OH) von der Polizei erschossen wurde. Er selbst war mit einer Schusswaffe bewaffnet.