Das Butterbrottütenmonster zum Welttag der Wissenschaft

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Den 10. November eines jeden Jahres begeht die UNESCO als Weltwissenschaftstag.

Lesenswertes 4

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Der neue Schwung an lesenswerten Links.

  1. Traumfrau
    In diesem Artikel von Ralph Bollmann (FASZ) geht es anders als der Titel vermuten lässt um Angela Merkel.
  2. Sonnenbilder
    Faszinierende Aufnahmen der Sonne, die im Rahmen des SDO Projekts der NASA entstanden sind.
  3. WordPress now powers 25% of the Web
    …diese Seite hier übrigens auch.
  4. Wo steht die SPD in der Flüchtlingskrise
    Bericht von der Basis der Partei.
  5. Herbst der Kanzlerin – Geschichte eines Staatsversagens
    Auch in der “Welt” gibt es gelegentlich lesenswertes.
  6. Sieben Leitlinien für die Flüchtlingskrise
    Boris Palmer schreibt mir aus dem Herzen: “Zwischen Willkommens-Teddybären und Pegida-Galgen ist ein nüchtern-sachlicher Diskurs kaum noch möglich.”
  7. Smarte Arbeit
    Hier empfehle ich gleich mal eine ganze Artikelserie, die sich mit der Zukunft der Arbeit befasst. Sollte jeder Arbeitnehmer dringend lesen.
  8. Das Poppelsdorfer Schloß soll eine Glaskuppel erhalten
    Mal wieder etwas aus Bonn. Würde mich freuen, wenn der Plan umgesetzt würde.
  9. This is what Netflix would have looked like in the 1950s
    Schöne Idee von Netflix Ingenieuren selbst.
  10. Faraday Future
    Tesla bekommt Konkurrenz…

Bild: Ziffer 4 in der Schriftart Linotype Palatino, einer meiner Lieblingsschriften.

Wahlbeteiligung bei den Bundestagswahlen 1949 bis 2013

wahlbeteiligung-deutschland-1949-2013

1949 78,5%
1953 86,0%
1957 87,8%
1961 87,7%
1965 86,8%
1969 86,7%
1972 91,1%
1976 90,7%
1980 88,6%
1983 89,1%
1987 84,3%
1990 77,8%
1994 79,0%
1998 82,2%
2002 79,1%
2005 77,7%
2009 70,8%
2013 71,5%

.
Angesichts der Umstände war die Wahlbeteiligung bei der ersten Bundestagswahl 1949 mit 78,5% schon vergleichsweise hoch. In den nächsten Jahren sollte sie sich bis zum Höchststand von mehr als 90% in den 1970er Jahren steigern. CDU/CSU einerseits und SPD andererseits positionierten sich gegensätzlich, die FDP war als liberale Partei das Zünglein an der Waage.

Anfang der 1980er kamen die Grünen dazu und sorgten für frischen Wind im Parlament, indem sie Themen besetzt haben, die bei den anderen Parteien so nicht vorkamen. Sicher hat auch das zu einem weiter starken Interesse an der parlamentarischen Demokratie geführt. Bis 2005 schwankten die Beteiligungswerte zumindest um die 80%.

Bis 2009 – nur noch 70,8% der wahlberechtigten Bundesbürger gaben ihre Stimme ab. 2013 sollten es nur 0,7 Prozentpunkte mehr sein, was für eine anhaltende Politikmüdigkeit spricht.

Auf die Entwicklung bei der nächsten Bundestagswahl angesichts der aktuellen Ereignisse darf man gespannt sein.