Was ist beim Kauf eines Stubenwagens zu beachten?

In der Regel ist es bei einem Stubenwagen wichtig, dass sie ihn leicht von Raum zu Raum bewegen können – schließlich wollen Sie das Kind ja um sich haben. Der Stubenwagen sollte also auf jeden Fall mit Rollen ausgestattet sein, damit er sich leicht schieben lassen kann, wichtig ist aber auch, dass sich die Räder feststellen lassen, damit der Stubenwagen nicht ungewollt wegrollt. Zudem sollten Sie darauf achten, dass der Stubenwagen nicht zu breit für ihre Türen ist, messen Sie diese vorher also besser aus.

Ist Ihnen die leichte Transportierbarkeit nicht so wichtig, entscheiden sie sich vielleicht für einen Stubenwagen, in dem sich das Baby “wiegen” (schaukeln) lässt – wovon übrigens auch das Wort “Wiege” kommt. Viele Kinder mögen die Wiegebewegungen und lassen sich davon beruhigen.

Als nächstes stellt sich die Frage, ob der Stubenwagen über einen sog. Himmel verfügen soll. Das sieht nicht nur schöner aus und lässt sich das Baby geborgener fühlen, sondern hat auch noch ganz praktische Aspekte: So kann der Himmel zugezogen werden und schützt so vor Durchzug, zu viel Sonneneinstrahlung oder ganz einfach, dass Insekten wie Fliegen oder Wespen ihrem Kind zu nahe kommen.

Beim Himmel – wie bei allen anderen Materialien – sollten Sie darauf achten, dass diese möglichst keine allergene Wirkung haben.

Zuletzt sollte der Stubenwagen Ihnen auch gefallen, also zu Ihrem Einrichtungsstil passen. Hier haben Sie – sofern die anderen Aspekte erfüllt sind – die freie Wahl. Denken Sie aber immer dran, “Form follows Function”: die praktischen Gesichtspunkte sollten immer im Vordergrund stehen.

Wussten Sie schon?

Der Stubenwagen entwickelte sich aus den einfachen Kinderwiegen.

Aus dem Stubenwagen entwickelte sich im 19. Jahrhundert in England der Kinderwagen.

In Deutschland wurde der Stubenwagen früher auch manchmal Rollenwagen oder Korbwagen genannt.

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