Schlecht an der Oberfläche gekratzt – der Surface Pro Test der “Zeit”

microsoft-surface-tablet-we

Das Surface Pro Tablet von Microsoft ist sicherlich ein Stück Hardware, das polarisiert. Ultrabook-Leistung mit einem vollwertigen Windows 8 Professional im Tablet Format ist eben ungewöhnlich und nicht jedermanns Sache. Lesenswert dazu ist der Testbericht des Surface Pro von Michael Maier bei den mobileGeeks, der zunächst durchaus skeptisch an Microsofts Hybriden herangeht, sich bei näherer Betrachtung dann aber zusehends begeistert zeigt.

Anders hingegen der Surface Pro Test in der digitalen Ausgabe der “Zeit online” von Sybille Klormann. Liest man diesen Artikel, so muss man sich zwangsläufig fragen, ob Klormann überhaupt ein Surface Pro in der Hand hatte.

So schreibt sie, dass das Display des High-End Gadgets entspiegelt sei. Wäre ja schön, entspricht aber nicht den Tatsachen – es handelt sich um einen tablet-typisch spiegelnden Screen.

Der mitgelieferte Stift “dient auch dazu, eine URL in Blockbuchstaben in ein dafür vorgesehenes Feld zu schreiben, um eine Website anzusteuern” schreibt Klormann. Ja, das geht auch, ist aber eher umständlich – die meisten User werden die on-Screen Tastatur oder die optionalen Tastatur-Cover bevorzugen.

Und so geht es in einem fort. Sicher, auch Erfahrungsberichte unbedarfter und uninteressierter Endanwender mögen interessant sein. Dann sollte man diese aber auch als solche kennzeichnen. Den Eindruck, dass sich die Autorin ernsthaft mit dem Surface auseinandergesetzt hat, kann man – wie schon erwähnt – jedenfalls nicht gewinnen.

Nähere Beschäftigung verlangt das Surface Pro aber. Schon in einem meiner ersten Artikel zu den Microsoft Tablets schrieb ich

Insbesondere das Microsoft Surface for Windows 8 Pro begründet eine ganz neue innovative Geräteklasse.

und zu dieser Einschätzung stehe ich nach wie vor. Das Surface Pro einerseits an einfachen Tablets und andererseits an Ultrabooks zu messen, greift eben zu kurz.

Sicher, die Zielgruppe, für die ein SurfacePro perfekt ist, ist eher klein. Und zu dem Ergebnis, dass das MS-Tablet für den 018/15 User nicht geeignet ist, kann man durchaus kommen. Dann aber bitte auch mit richtigen Fakten und nicht hingerotzt geschrieben.

Wer einen fundierten, umfassenden und dennoch nicht unkritischen Surface Pro Test lesen möchte, dem sei dieser Artikel bei heise online empfohlen.

Der schmale Grat zwischen Smartphone und Tablet

Phablet lautet die Neuwortschöpfung, welche den neusten Hype auf dem Mobile-Computing-Markt zusammenfasst. Im Format zwischen Smartphone und Tablet mit Größen von 5 bis 6.9 Zoll füllen sie die Lücke zwischen den beiden Gerätetypen. Von Herstellern und Technikenthusiasten als die notwendige Anpassung des Smartphones an seine modernen Anwendungsbereiche bezeichnet, betrachten einige Stimmen den aktuellen Trend ums Phablet eher kritisch.

Die Entwicklung des Phablet-Formats

Das Phablet als Format bewegt sich schon seit 2011 langsam auf die Bildfläche der Mobile-Computing-Branche, doch stellte eher eine Randerscheinung dar. Das Dell Streak, Acer Iconia Smart und vor allem das Samsung Galaxy Note sind die Kandidaten aus diesem Zeitraum, die versuchen Smartphone Nutzung in die nächste Größenordnung zu ziehen. Nach der Logik der Hersteller entwickelt sich das Smartphone immer weiter weg vom klassischen Mobiltelefon und hin zur Informations- und Multimediaplattform. Dieser Verschiebung des Verwendungszwecks folgt eine Ausdehnung des Displays über die 5-Zoll-Grenze, aber gerade noch in den handlich bedienbaren Bereich unterhalb des kleinformatigen 7-Zoll-Tablets. Das Phablet behält die Funktionalität eines Smartphones im Bezug auf Telefonieren und SMS, aber liefert gleichzeitig deutlich weitere Benutzeroberflächen, bei solch einer intensiven Nutzung eines Geräts besteht natürlich die Gefahr seinen Tarif schnell an seine Grenzen zu bringen, Flatrates sind hier auf jeden Fall zu priorisieren.

2013 – Das Jahr des Phablets?

Während in den letzten Jahren das Phablet als Format eher ein Nischenprodukt war, scheint 2013 eine Neuorientierung vieler Hersteller stattzufinden. LG macht aus dem neuen Optimus G Pro ein 5.5-Zoll-Modell. Samsung bringt sein Galaxy Mega mit 5.8 und 6.3 Zoll in gleich zwei Phablet-Größen heraus. Das Ascend Mate von Huawei ist mit 6.1 Zoll und besonders hoher Akkulaufzeit wie sein Name verrät als mobiler Begleiter und Kommunikationszentrum für längere Reisen ausgelegt. Nun kündigt auch Nokia ein Lumia im 5- bis 6-Zoll-Sektor an, welches die PureView-Technologie mit 41-Megapixel-Kamera verwenden soll. Auch wenn es sich um keine eindeutige Wende zum Großformat handelt, ist die Entwicklung merklich.

Kommt es auf die Größe an?

Mit den wachsenden Displays kommt die Frage auf, ob das Phablet-Format nicht nur zum Trend, sondern zum Standard taugt? Für den Wunsch nach einem großformatigen Display, kombiniert mit klassischen Telefonfunktionen, existiert eine gewisse Nachfrage. Wer Smartphones nicht primär als Telefon betrachtet, sondern eine Schnittstelle für Internet, Multimedia und Datenverwaltung sieht, hat für Phablets einen klaren Verwendungszweck. Die Etablierung als Standard ist dagegen schwer vorstellbar: zu unhandlich für bequeme Bedienung passt es nicht in den Alltag. Apple schätzt Phablets nicht als zufrieden umsetzbar an. Blackberry, HTC und Nokia setzen bei ihren Flaggschiffen auf leistungsstarke, aber kompakte Smartphones. Displaygröße ist und bleibt nicht der entscheidende Faktor.

Dieser Artikel wurde von einem Gastautor verfasst.

Mohn

mohn

Mohn in meinem Garten. Aufgenommen mit dem Nokia Lumia 720 und der Camara 360 App.

Urteil: AG Köln, Urteil vom 12.10.1984 – 226 C 356/84 – Brauereipferd

Der Pkw der Kl. wurde am 31. 1. 1984, einem Dienstag, in Köln auf der B-Straße vor der Postschänke von einem Pferd getreten und dabei hinten beschädigt. Die Bekl., die eine Privat-Brauerei in K. betreibt, besitzt ein Pferdegespann mit 2 Perden, das zu Werbezwecken sommers wie winters auf bestimmten Routen durch die Stadt fährt. Die Kl. behauptet, es sei ein Pferd der Bekl. gewesen, das ihren Pkw beschädigt hatte. Die Bekl. behauptet, ihr Pferdewagen sei am 31. 1. 1984 in E. auf Tour gewesen, nicht aber in der Süd-Stadt.

Das AG hat die Bekl. antragsgemäß zur Zahlung von 1950 DM verurteilt.
Die Bekl. haftet als Halterin des Pferdefuhrwerks insgesamt, weil dieses das Auto der Kl. beschädigt hat.

“Urteil: AG Köln, Urteil vom 12.10.1984 – 226 C 356/84 – Brauereipferd” weiterlesen

Wolke über Bonn Röttgen

Der Himmel über Bonn Röttgen am 28. Mai 2013.

Fotografiert mit einer Olympus Stylus TG 630.

Nokia Lumia 920

lumia-920

Das Nokia Lumia 920 war das erste Windows Phone 8 Flaggschiff von Microsoft.

Für mich es nach wie vor eines der nach wie vor schönsten und in seiner Zeit innovativsten Smartphones.

Das Lumia 920 hier im Blog:

Daneben gibt es noch das Nokia Lumia 920T. Dies ist die TD-CDMA Variante für den chinesischen Markt, insbesondere den Provider China Mobile.

 

 

Cinemagramm mit Biene

WP_20130528_11_03_23_CinemagraphDieses Cinemagramm einer Biene wurde mit dem Lumia 720 aufgenommen.

 

Cinemagramm mit Hummel

 

WP_20130528_11_01_45_CinemagraphDieses GIF wurde mit der Cinemagramm Funktion des Nokia Lumia 720 aufgenommen.

 

Itsdagram – ein Instagram Client im Windows Phone Look

So sah die Itsdagram App – ein Instagram Drittanbieter Client – unter Modern UI auf Windows Phone aus.

Screenshot von einem Nokia Lumia 720.

Schwarzgelb vs. Schwarzgeld

schwarzgelb-vs-schwarzgeld