Eine im Rheinland beliebte Kombination Stampfkartoffeln – gekochte Kartoffeln zerstampft mit etwas Butter, Sahne, Pfeffer und Salz – und Endiviensalat mit einem leichten Dressing aus Olivenöl, Weißweinessig und Senf.
Mit einer Bratwurst wird daraus eine komplette Mahlzeit.


Übrigens: Ähnlich, von meiner Oma, und extrem lecker:
Statt Endivien 500g Chicoree nehmen, und in Streifen geschnitten in Butter anbraten. Kartoffelbrei (aus 1kg Kartoffeln, und mit Muskat, ojne Pfeffer) dazu und auch mit anbraten, so daß er eine schone braune Kruste bekommt.
Ich selber mag das gaarnicht, da Salatsoße dranzutun oder gar Zucker! Aber wer Endivienjemangs mag, könnte das vorziehen.
Auf garkeinen Fall kommt da aber irgendwelches Öl dran! Ausgelassener Speck oder Butter! Was anderes gabs hier ganz damals nicht, weils nicht schmeckt!
Den Speck gabs bei uns nur dazu, wenn auch was im Fett davon gebraten wurde. Und es waren gern mal krosse Grieben!
Bei uns gabs da immer kross gebratene aufgeplatzte Träipen dazu. Wie boudin noir. Also Blutwurst, aber auf keinen Fall mit Flönz vergleichbar. Eher breiig vor dem kross werden.
Und ein Glas frische kalte Vollmilch oder Riesling. Überraschend wichtig!