Kontrollratsgesetz Nr. 46 Auflösung des Staates Preußen vom 25. Februar 1947

Kontrollratsgesetz Nr. 46
Auflösung des Staates Preußen
vom 25. Februar 1947

Der Staat Preußen, der seit jeher Träger des Militarismus und der Reaktion in Deutschland gewesen ist, hat in Wirklichkeit zu bestehen aufgehört. Geleitet von dem Interesse an der Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit der Völker und erfüllt von dem Wunsche, die weitere Wiederherstellung des politischen Lebens in Deutschland auf demokratischer Grundlage zu sichern, erläßt der Kontrollrat das folgende Gesetz:

Artikel I. Der Staat Preußen, seine Zentralregierung und alle nachgeordneten Behörden werden hiermit aufgelöst.

Artikel II. Die Gebiete, die ein Teil des Staates Preußen waren und die gegenwärtig der Oberhoheit des Kontrollrats unterstehen, sollen die Rechtsstellung von Ländern erhalten oder Ländern einverleibt werden.

Die Bestimmungen dieses Artikels unterliegen jeder Abänderung und anderen Anordnung, welche die Alliierte Kontrollbehörde verfügen oder die zukünftige Verfassung festsetzen sollte.

Artikel III. Staats- und Verwaltungsfunktionen sowie Vermögen und Verbindlichkeiten des früheren Staates Preußen sollen auf die beteiligten Länder übertragen werden, vorbehaltlich etwaiger Abkommen, die sich als notwendig herausstellen sollten und von der Alliierten Kontrollbehörde getroffen werden.

Artikel IV. Dieses Gesetz tritt mit dem Tag seiner Unterzeichnung in Kraft.

Ausgefertigt in Berlin am 25. Februar 1947

in Kraft getreten am 25. Februar 1947

für die DDR außer Wirkung gesetzt durch Beschluß des Ministerrats der UdSSR über die Auflösung der Hohen Kommission der Sowjetunion in Deutschland vom 20. September 1955

Die Nokia Neuvorstellungen auf dem MWC 2013

Nokia hat am heutigen 25. Februar 2013 in Barcelona seine Pressekonferenz zum MWC 2013 (Mobile World Congress) abgehalten – und das gab es zu sehen:

Lumia 520

Als günstigstes Windows Phone Einstiegsmodell von Nokia wurde das Lumia 520 präsentiert. Mit einem 1GHz Zweikern Prozessor, 8GB RAM und der Möglichkeit, den Speicher mit einer microSD Karte zu erweitern, dürfte es für Smartphone Einsteiger genug Leistung mitbringen. Es gibt verschiedenfarbige Wechsel-Cover und der Touchscreen lässt sich auch mit Handschuhen bedienen.

Die UVP vor Steuern beträgt nur 139 EUR – für ein Smartphone dieser Kategorie ein echter Kampfpreis.

Vom Lumia 520 wird es zudem eine spezielle T-Mobile (USA) Variante geben, das Lumia 521.

Lumia 720

Es sieht ein bisschen aus wie das High-End Lumia 920, ist aber dünner und leichter. Dennoch überzeugt es mit einer sehr hochwertigen Kamera. Diese nennt sich zwar nicht PureView, hat aber eine Carl Zeiss Linse f1.9 Blende. Und auch die Frontkamera überzeugt mit 1,3MP und einer Weitwinkel-Funktion.

Wie auch schon beim Lumia 820 wird es ein Cover für das kabellose Aufladen via Induktion geben.

Das 4.3 Zoll Display unterstützt Super Sensitive Touch, ist also auch für die Nutzung mit Fingernägeln und Handschuhen geeignet.

Here Maps

Nokia Maps wird generell in Here Maps umbenannt. Dieser Schritt erfolgt wahrscheinlich, da Nokias Kartenanwendung auch auf viele andere Plattformen kommen soll: iOS, Android und explizit heute auch erwähnt Mozillas neues mobiles Betriebssystem.

Asha – das Brot und Butter Geschäft

Außerdem wären noch die beiden Asha Feature-Phones zu erwähnen, die ebenfalls vorgestellt wurden: Das Asha 301, ein Dual SIM Phone, dessen Whats Up Client auch beiden SIMs voll unterstützt. Außerdem unterstützt es Funktionen, die in dieser Preisklasse nicht unbedingt zu erwarten sind, z.B. ein sprachgestützter Selbstportrait-Assistent, der einem auch sagt, ob man gerade gut im Bild ist.

Daneben dann das Asha 105, das nur 15 Euro kosten soll. Es bietet aber immerhin einige installierte Spiele, ein Radio und eine spritzwassegeschützte Tastatur.

Nokia Morph

Das Nokia Morph ist eine Designstudie für ein Mobiltelefon von Nokia und der Universität Cambridge, das auf Nanotechnologie basieren sollte.

Es wurde am 25. Februar 2008 am Museum of Modern Art in New York vorgestellt. Der Prototyp war nicht funktionsfähig. Es hätte sehr flexibel sein sollen und z.B. solar aufgeladen werden können.

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