Wie kann man Schweißgeruch aus dem Sakko oder Blazer entfernen?

Wer kennt das nicht? Nach einem anstrengendem Tag hat sich ein unangenehmer Schweißgeruch im Achselbereich von Sakko, Blazer, Mantel oder auch Jacke festgesetzt – was also tun?

Vorbeugen

Natürlich kann man im Vorfeld einiges tun, damit es erst gar nicht zum Schweißgeruch im Sakko kommt.

Zunächst einmal ist es sinnvoll, sich die Achselhaare zu rasieren. Zwar streiten sich die Geister, ob man dann mehr oder weniger schwitzt, jedoch wirkt Deo besser, wenn keine Haare den direkten Kontakt mit der Haut verhindern. Dann sollte man natürlich auch ein passendes Deo verwenden, mit dem man selbst schon gute Erfahrungen gemacht hat. Sinnvoll ist es auch, das Deo auf trockene Haut aufzutragen und etwas zu warten, bis man sich Bluse, T-Shirt oder Hemd anzieht – das Deo wirkt dann besser. Mit diesen Maßnahmen kann man die Schweißbildung recht gut minimieren. Ggf. ist es auch sinnvoll, das Deo mehrfach täglich zu erneuern. Hier haben wir übrigens weitere Tipps gegen starkes Schwitzen.

Manche Profis behaupten übrigen, man sollte einfach auch die Achselinnenseiten von Sakkos mit Deo behandeln.

Dann sollte man das Sakko so oft wie möglich ausziehen. Sie gehen in der sonnigen Mittagspause zur Imbissbude um die Ecke? Lieber ohne Sakko! Im hitzigen Meeting haben die Kollegen auch kein Sakko an? Warum also sie? Sie müssen durch die Stadt gehen und die Sonne scheint? Nehmen Sie das Sakko auf den Arm! Und wenn Sie allein im Büro sind, müssen Sie es ohnehin nicht anhaben.

Hängen Sie übrigens Ihre Sakkos, Mäntel, Blazer und Co. so, dass gut Luft an die Achselstellen innen kommt. Also nicht eng über den Stuhl hängen sondern besser auf einen dünnen Kleiderbügel.

Eine andere vorbeugende Maßnahme sind Achselpads, die man in die Kleidung einlegt und die so den Schweiß aussagen. Besonders nützlich auch, wenn man Schweißflecken bei Hemden oder Blusen vermeiden möchte.

Besonders an Männer richten sich spezielle Unterhemden, die die Schweißentstehung hemmen.

Mit wenigen Maßnahmen kann mal also verhindern, dass sich Schweißgeruch in der Kleidung festsetzt.

Sofortmaßnahmen danach

Hat man dann doch geschwitzt, kann man einige Sofortmaßnahmen probieren. Sind die Innenseiten sehr feucht, trocknen Sie diese mit einem Küchenpapier etc. Damit nimmt man dann auch gleich einiges vom Schweiß auf. Danach locker auslüften. Kleine Schweißprobleme bekommt man damit schon in den Griff.

Was man auch recht direkt nach der “Schweissverschmutzung” probieren kann ist die Tiefkühltruhenmethode. Kleidung gut in einen Plastikbeutel einpacken und dann über Nacht in die Tiefkühltruhe geben. Wenn dies recht schnell nach dem Tragen passiert, kann diese Methode verhindern, dass sich der Schweißgeruch dauerhaft festsetzt.

Penetranten Schweißgeruch in Kleidung vertreiben



Doch was tun, wenn sich im Sakko Schweißgeruch dauerhaft festgesetzt hat?

Oftmals ist auch in diesem Fall die Tiefkühltruhenmethode versuchen, die bei festgesetztem Schweißgeruch aber nicht so gut funktioniert wie bei frischem.

Viele probieren es mit einer chemischen Reinigung, eine Standardreinigung hilft aber oft nicht gegen den Geruch! Sie sollten beim Abgeben der Kleidung in der Reinigung unbedingt sagen, dass Ihnen auch um den Schweissgeruch im Achselbereich geht. Die Reinigung kann dann angepasst werden.

Eine Alternative zur chemischen Reinigung ist ein Textilerfrischer, der Gerüche wirksam bekämpft. Das hilft auch gegen sehr hartnäckigen Gestank.

Ansonsten kann man den Innenstoff vorsichtig mit etwas warmen Wasser und Handwaschmittel waschen, was aber nur bei leichtem Geruch wirkungsvoll ist.

Empfehlenswert ist auch Wasserdampf – hängen Sie das Sakko beim Duschen einfach ins Bad. Oft lindert das schon. Oder Sie nehmen Ihr Dampfbügeleisen. Wenn Sie keines haben, können Sie auch Wasser erhitzen und das Kleidungsstück mit den betroffenen Stellen in den Dampf halten (Achtung – heiß!).

Weitere Methoden:

  • getrockneten Lavendel auf die verschwitzen Stellen legen
  • mit Backpulver bestreuen und über Nacht einwirken lassen
  • Wasser mit etwas Zitronensaft vermischen und damit einreiben

Sie sehen, es gibt viele Methoden, wie man Schweißgeruch aus seiner Kleidung entfernen kann.

It’s about apps, stupid – und was sich sonst bei Windows Phone ändern muss

Ich liebe Windows Phone und nutze ja selbst ein Lumia 800. Doch es gibt nichts, was nicht noch besser werden könnte:
Telephone Robot

  1. Fehlende Apps: Windows Phone kann von Hause aus schon richtig viel: tiefe facebook und twitter Integration, Office Apps, XBox Musik. Für die Alltagsaufgaben braucht man eigentlich kaum weitere Apps. Doch letztlich wird ein mobileOS an der Zahl seiner Apps gemessen. Und hier fehlt es noch bei Windows Phone. Zwar gibt es inzwischen die wichtigsten Top-Apps – wenn man vielleicht einmal von Instagram absieht – doch gerade viele Alltags-Apps fehlen. Hier denke ich besonders an die zahlreichen Banking-Apps.
  2. Bessere Apps: Und wenn dann schon Apps für WP8 da sind, stehen diese oft den iOS und Android Apps im Funktionsumfang nach. Die offizielle twitter App hat sich seit den Anfängen von Windows Phone nur marginal geändert. Es gibt eine ganz klare App-Hierarchie: iOS – Android – WP.
  3. Exklusive Killer Apps: Für einen durchschlagenden Erfolg wird es aber nicht reichen, hinsichtlich der Apps nur mit der Konkurrenz gleichzuziehen – es bräuchte exklusive Killer-Apps, die auf den anderen Plattformen nicht, erst später oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Office ist ja schon ein Anfang und war in letzter Zeit für einige große Unternehmen Anlass, auf Windows Phone zu migrieren. Doch es braucht mehr Apps, die Anreiz sind, auf Windows Phone zu setzen. Im Gamer-Bereich könnte z.B. ein engeres Zusammenspiel zwischen Durango (aka XBox.next, XBox.720) Chancen bringen.
  4. Einheitlicher App Store: Der Windows Phone und der Windows Store sollten zusammengelegt werden. Allein schon aus dem Grund, dass man auch die Rechte an der entsprechenden Windows 8/RT App, wenn man die WP-Version gekauft hat und vice versa.
  5. Zusammenwachsen von Windows RT und WP8: Windows RT und Windows Phone basieren beide auf dem NT Kernel. Es ist also nicht so schwierig, Windows RT und und WP8 mittelfristig zu verschmelzen. So hätte MS ein einheitliches Tablet und Phone OS. So wie es bei Android und iOS schon der Fall ist.
  6. Zu kleine Auflösung: Windows Phone 8 unterstützt derzeit nur Display Auflösungen von maximal 1280*768 Pixel. Die ersten Wettbewerber sind aber schon mit Full HD Smartphones da. Microsoft wäre gut beraten, schnellstmöglich auch höhere Auflösungen zuzulassen. Am besten gleich nominell UHD 8K (7680*4320) – dann ist für die nächsten vier Jahre erst mal Ruhe.
  7. Systemweite Suche: Der Suchen Button bei Windows Phone ist wahrscheinlich der sinnloseste Button, den es derzeit auf Smartphones gibt. Außer Bing aufzurufen kann er nicht viel. Ein Beispiel gefällig: ist man im Store und sucht nach einer App, drückt man intuitiv auf den Suchen-Button. Und wo landet man… Bing. Dabei zeigt Microsoft bei Windows 8, dass man eine gute systemweite Suche umsetzen kann.
  8. Notification Center: Schnell gesagt – es fehlt ein zentrales Notification Center.
  9. Landscape Startseite: Es ist nur eine Kleinigkeit – aber Landscape Support für den Startscreen wäre ein schönes Feature. Insbesondere wenn WP auch auf Phablets laufen soll.
  10. Mehr Einstellungsmöglichkeiten: In Teilbereichen hat man das Gefühl, es mit einem Betriebssystem “Light” zu tun zu haben. So z.B. bei den WLAN Einstellungen, wo man keine feste IP einstellen kann.

Bild: (c) Allposters