Die Windows Phone Wette – und ein Blick auf den Smartphone Markt 2015

A rotary telephone addresses a smartphone "When I was your age we didn't p… - New Yorker CartoonWird Windows Phone sich bis zum 26.02.2015 unter den stärksten vier mobilen Betriebssystemen etabliert haben oder nicht?

Darum geht es in der Windows Phone Wette, die ich mit Tomi Ahonen abgeschlossen habe. Tomi meint, das würde Microsoft nicht gelingen, ich halte dagegen. Einsatz ist eine Flasche Roederer Cristal, Schiedsrichter ist Analyst Davide Magini. Hier ist die englischsprachige Seite zur Wette: The Windows Phone Bet, bei der es auch einen Countdown bis zum Showdown gibt.

Wie die Wette ausgehen wird, ist alles andere als sicher. Derzeit haben wir im Smartphone Bereich faktisch ein weltweites Duopol: Google mit Android und Apple mit iOS machen den Markt unter sich aus. Anfang des Jahres habe ich die Anteile für verschiedene Länder einmal zusammengefasst (Marktanteile mobiler Betriebssysteme KW1 2013).

  • Der schwächste Markt für Android ist Indien mit nur 14,9%, der stärkste mit 90,9% Südkorea (Samsung Nationalstolz), im Schnitt liegt das Google OS bei 46,8%.
  • iOS ist am stärksten in Australien (67,4%), am schwächsten ebenfalls in Indien (0,9%), der Mittelwert liegt bei 34,3%.
  • Windows Phone kommt in Finnland immerhin schon auf 18,8% (Nokia Nationalstolz), in Indien lag es Anfang 2013 unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Im Schhnitt kommt Windows Phone auf 2,3%.
  • Durchschnittlich 16,5% enftallen auf andere Betriebssysteme, wobei Blackberry, Bada und Symbian/S40 (Nokia) herausstechen. In Indien nutzen 84,2% der User alternative Betriebssysteme, in Südkorea nur 0,3%.

Was wird sich bis 2015 im Bereich der mobilen Betriebssysteme ändern?

  • Es werden zahlreiche neue auf Linux basierende neue mobileOS im Markt sein (Firefox OS, Ubuntu)
  • Samsung hat zusammen mit Intel mit dem aus Nokias Meego heraus entwickelten Tizen ein eigenes ebenfalls auf Linux basierendes OS im Angebot, dem sich einige asiatische Hersteller anschließen werden.
  • Amazon wird ein zwar auf Android basierendes Kindle Phone herausgebracht haben, dem man aber die die Android-Herkunft nicht anmerkt und das vom normalen Android Ökosystem weitgehend abgekoppelt ist (z.B. kein Google Play Store).
  • Samsung hat Bada aufgegeben, der Featurephone Markt in wirtschaftlich schwächer entwickelten Märkten wird von Nokia mit Asha Devices beherrscht.
  • Apple steht vor der großen Herausforderung, das im Grundsatz aus 2007 stammende iOS Bedienkonzept dem Stand der Zeit und der Konkurrenz anzupassen, ohne die Fanboys zu vergrätzen.
  • LG versucht möglicherweise, WebOS nicht nur auf Smart-TVs, sondern auch auf Smartphones und Tablets zu etablieren.

Das eröffnet einerseits Chancen, andererseits Risiken für Microsoft/Nokia – und damit für meine Wette.

Die große Chance dabei ist zunächst, dass der gesamte Android/Linux Markt so zersplittert ist, dass ein klar positioniertes Smartphone Betriebssystem neben iOS seinen Nutzerschaft findet. Auf der anderen Seite könnten sich der Markt gerade deswegen so entwickeln, dass Android bei 33% liegt, Tizen bei 20%, iOS ebenfalls bei 20%, Firefox OS bei 12% und Windows Phone bei 10%. Damit hätte sich zwar Windows Phone als starke Plattform etabliert, meine Wette hätte ich dann aber dennoch verloren.

Für einen Erfolg von Windows Phone spricht:

  • Erste Erfolge in einzelnen europäischen Märkten in Q4/2012  bei den Neuverkäufen. So z.B. Italien mit 13,9%, Großbritannien mit 5,9% und Frankreich mit 4,1% – und eben das schon erwähnte Finnland mit einer Userbasis (!) von schon fast 20%
  • Der starke Nokia (Symbian) Marktanteil in Indien, wobei es Nokia schaffen muss, Symbian Nutzer zu Lumia Käufern zu konvertieren.
  • Der Nokia Deal mit China Mobile.
  • Viele Skeptiker zeigen sich begeistert, wenn sich sich erst näher mit Windows Phone befassen (siehe z.B. den Beitrag von Lee Meyer: “The market, including me, has dramatically underestimated Microsoft’s (MSFT) Windows Phone 8 (WP8). The operating system (OS) is fresh, fun, stable, well thought-out, innovative, and falls short of Android and iOS in very few areas, while surpassing them in many.

Gegen einen Erfolg spricht:

  • Teile der Fachpresse und der Käufer sind nach wie vor skeptisch gegenüber Windows Phone (siehe aber vor).
  • In Teilbereichen hinkt Windows Phone iOS und Android tatsächlich noch hinterher, dazu z.B. “It’s about Apps, stupid – was MS bei Windows Phone ändern muss“.
  • Die Netzbetreiber wünschen sich zwar ein drittes starkes mobiles Ökosystem, wollen allerdings auch viel Einfluss darauf nehmen (eigene Apps, Branding). Das ist bei Windows Phone nicht in dem Maße möglich ist wie bei Android, Firefox OS etc. Aus diesem Grund ist z.B. die Telekom eine der treibenden Kräfte hinter Firefox OS.

Letzteren Punkt halte ich für besonders schwerwiegend – dem kann vielleicht durch die traditionell guten Kontakte Nokias zu den Netzbetreibern begegnet werden, indem man diesen attraktive Angebote mach: z.B. eine stärkere Beteiligung beim Operator Billing bei App- und Content-Käufen.

Eins ist aber sicher: In den Smartphone Markt kommt mehr Konkurrenz, was aus Verbrauchersicht nur zu begrüßen ist.

Bild: (c) Allposters

Was fehlt: das E-Book Bücherregal

Antikes Bücherregal IEin Bücherregal ist für mich aus einer Wohnung eigentlich nicht wegzudenken. Wenn ich irgendwo zu Besuch bin, werfe ich sowieso immer einen Blick in die Bücherregale oder auf Bücherstapel und nsere Gäste machen es meist auch nicht anders. Es ist eben immer interessant zu sehen, was die anderen so lesen – und daraus entwickeln sich dann meist interessante Gespräche.

Inzwischen spiele ich mit dem Gedanken, von gedrucktem Papier mehr oder weniger komplett auf ein Amazon Kindle umzusteigen. Doch irgendwie hält mich der Gedanke, dass sich dann das Bücherregal nicht mehr weiter füllen wird, davon ab.

Was mich auf den Gedanken brachte – warum gibt es eigentlich kein Bücherregal für E-Books?

Das könnte ein einfaches großes E-Paper Display sein, das formschön verpackt ist und an die Wand gehängt wird. Im extremen Idealfall ist es auch gleich wandfüllend anstatt der Tapete eingearbeitet.

Das Display ist mit dem eigenen Amazon-Account verknüpft und zeigt dann im einfachsten Fall die Bücher an, die man gekauft hat: Buchrücken oder FrontCover Ansichten, akkurat sortiert oder wild durcheinander. Wie man will. Nach dem Zufallsprinzip oder vorher festgelegter Reihenfolge könnten auch Zitate aus den Büchern riesengroß typographisch schön aufgemacht angezeigt werden – Anwendungen sind viele denkbar.

Auch sonst könnte so ein riesiges E-Paper im Wohnzimmer sinnvoll nutzbar sein. Angezeigt werden könnten z.B.:

  • großflächige Muster (ähnlich wie beim Bildschirmschoner des Kindle)
  • s/w Kunst
  • Breaking News
  • Einkaufslisten, 2do Listen
  • Hinterlassen von Nachrichten (“Bin mit dem Hund raus”)
  • Nachrichten von Unterwegs (“Komme später”)
  • Wettervorhersage
  • Benachrichtigung über verpasste Anrufe und E-Mails
  • tweets, andere Status-Updates
  • Musiktitel, die gerade abgespielt werden

Kurzum, Anwendungsmöglichkeiten für ein superflaches, supergroßes und superchices E-Paper Display gäbe es genug. Auch technisch wäre es kein großes Problem: eInk Anzeigen wurden auch schon in Plakatgröße gefertigt, viel Rechenleistung wird nicht benötigt und die Daten kämen über WLAN. Der Stromverbrauch der Technologie ist minimal, so dass man mit einem eingebauten Akku die meiste Zeit ohne störendes Stromkabel auskäme.

Ich bin gespannt, ob ich in wenigen Jahren mein virtuelles Bücherregal im Wohnzimmer hängen habe…

Bild: (c) Allposters

Mein Mittagessen: Deftiges Käserührei

Geht schnell und schmeckt an einem Samstagmittag – oder auch sonst.

Einfach ein Rührei mit Schinken zubereiten und kurz vor Schluss geriebenen Käse dazu. Gewürzt habe ich hier mit einer Schalotte, Pfeffer, etwas Salz und Chiliflocken.

Dazu noch einige Gurkenscheiben, damit es frischer schmeckt.

Warum das Leistungsschutzrecht vielleicht doch nicht scheiße wird, Google aber schon und die Verlage dumm sind

Why Am I Such A Dumb BlondeWas kümmert mich mein Geschreibsel von heute morgen. Das Leistungsschutzrecht ist grundfalsch?

Nö, vielleicht doch nicht. Vielleicht wird es ganz im Gegenteil sogar ziemlich vernünftig.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich jetzt meine Meinung geändert habe (was ich durchaus auch gerne mache), sondern dass wohl das LSR geändert werden soll, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

So soll es folgende Einschränkung erhalten:

Der Hersteller eines Presseerzeugnisses hat das ausschließliche Recht, das Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich zu machen, es sei denn, es handelt sich um einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte.

Damit blieben Ausschnitte aus Artikeln in Suchmaschinen (in Deutschland ein Synonym für Google) weiter möglich. Und das ist gut so. Eine strikte Grenze wird in das Gesetz wohl nicht eingebaut, die Rede war vorher von vielleicht 160 Zeichen. Geklärt wird der Umfang wohl irgendwann mal vom BGH, der in Sachen Bildersuche aber sehr klug geurteilt hat.

Warum dann aber überhaupt noch ein LSR? Zum einen kann es Google davon abhalten, mehr und mehr dritte Inhalte direkt auf seine Seiten zu ziehen. Dazu hat Michael Ziegert von entia einen interessanten Kommentar hinterlassen, der auf weitere Probleme hinweist. Zum anderen schiebt das LSR in der nun diskutierten Form auch den lästigen automatisiert erstellten Blogs und Seiten einen Riegel vor, die nichts anderes machen als themenbezogen News quasi im Volltext zu aggregieren und damit das Web und Suchergebnisseiten zumüllen.

Loben muss ich damit entgegen meiner sonstigen Gewohnheit dann doch die Politik, die hier dann doch einmal praxisnah und mit Verstand zu reagieren scheint.

Nicht kapiert haben es aber die Verleger. Diese fordern nach wie vor, das sogar die kleinen Snippets nur gegen Lizenzerung ausgeliefert werden sollen und in ersten Reaktionen von einem Rückschlag schreiben. Haallloooooooo? Ist da jemand zuhause? Haben die Verlage den Knall nicht gehört? Bitches, please – Wer bringt den ganzen News Seiten denn den Traffic!? Um das Überleben der deutschen Zeitungsverlage mache ich mir langsam echte Sorgen…

Das Bild zeigt möglicherweise eine deutsche Zeitungsverlegerin (c) Allposters

Ist Dein Hintern wacklig…

hintern-wacklig

Ist Dein Hintern wacklig, Schlewitz-Radl macht ihn wieder knackig.

Gesehen in Schärding, Österreich.

Leistungsschutzrecht ist scheiße – Google aber auch

Gentlemen of the PressEigentlich wollte ich zum Thema Leistungsschutzrecht (LSR) nichts schreiben. Ich habe selten eine so hohle Diskussion erlebt, die in Sprüchen gipfelt wie “Mit der gleichen Logik könnte ein Restaurantbesitzer von Taxifahrern Geld verlangen, die ihm Gäste bringen”.

Allerdings bin ich beim Thema LSR im weitesten Sinne faktisch selbst betroffen. Über 10.000 Seiten Content habe ich ins Netz gestellt, davon fast 3.000 im Rahmen meines Projekts umstellung.info rund um gesunde Ernährung. Und ganz klar ist Google dabei mein wichtigster Traffic-Lieferant. Im besten Fall klicken die Besucher dann noch auf irgendein (Google-) Werbemittel und ich kriege so zumindest die Hosting-Kosten herein. umstellung.info ist ein Freizeitprojekt, von dem ich nicht leben muss und derzeit auch nicht könnte. Grundsätzlich ist also klar: Von werbefinanziertem Content kann man nur leben, wenn die Besucher auch auf die eigene Seite kommen, wo die entsprechenden Werbemittel und andere Monetarisierungsmöglichkeiten eingebunden sind.

Worum geht es also nun beim Leistungsschutzrecht (LSR)? Die Sorge der Verleger ist, dass Google z.B, bei Google News so viele Informationen einbindet, dass es gar nicht mehr notwendig ist, die Seite zu besuchen, von der die Inhalte eigentlich stammen und mithin keine Monetarisierung des Contents machbar sei. Daher sieht das von Verlegerseite gepushte LSR vor, dass mehr als drei Sätze lange Ausschnitte aus einem Artikel (Snippets) ein Jahr lang vor der Einbindung in Suchmaschinendienste geschützt sind, sofern nicht eine Vergütungsvereinbarung zwischen Verleger und Suchmaschine bestehe. Die ausführlichen Argumente der Verleger gibt es beim BDZV. Google wendet dagegen ein, dass ein LSR das freie Netz, wie wir es kennen, bedrohe und hat z.B. die Kampagne “Verteidige Dein Netz” ins Leben gerufen.

Ein LSR in der geplanten Form ist jedoch gar nicht erforderlich, da die Texte doch schon durch das Urheberrecht geschützt sind. Klar, dieses steht den Autoren und nicht den Verlegern zu, doch können sich diese die Rechte daraus abtreten lassen und somit wirkungsvoll gegen  zu weitgehende Textübernahmen vorgehen. Weitergehend kann Google komplett ausgesperrt werden. Und auch sonst kann man recht gut steuern, welche Informationen wie in Googles Dienste einfließen sollen.

Ein gesondertes LSR ist also völlig überflüssig und würde nur ein neues bürokratisches Monstrum in unserem ohnehin schon überregulierten Staat schaffen. Umso unverständlicher ist, dass es seitens der Bundesregierung jetzt durch den Bundestag gepeitscht werden soll. Damit steht es in schlechter Tradition weiterer unrühmlicher Gesetzgebung.

Allerdings gibt Googles Verhalten durchaus Anlass zur Sorge – zumindest aus der Sicht von Inhalteschaffenden,

Denn die Suchmaschinen geht tatsächlich den fatalen Weg, mehr und mehr fremden Content auf den eigenen Seiten zu präsentieren. Suche ich bei Google z.B. nach Marylin Monroe, muss ich keine externe Seite mehr besuchen, um die wichtigsten biographischen Informationen zu erhalten:

google-suche-marylin

Ein anderes Beispiel ist die Bildersuche, wie sie derzeit in den USA ausgerollt wird. Dabei werden die gefunden Bilder so groß direkt bei Google eingebunden, dass ein Besuch der Urheberseite in der Regel entbehrlich ist. Aber auch dies dürfte nach deutschem Recht zumindest problematisch sein und ruft nicht nach einem neuen Gesetz.

Faktisch sind Google und Publizierende (iwS) aufeinander angewiesen und sollten sich dementsprechend kooperativ verhalten. Allein schon, damit aktionistische Gesetze erst gar nicht notwendig werden.

Update: Nach der geplanten Änderung des LSR gibt es einen neuen Artikel zum Thema: Warum das LSR vielleicht doch nicht scheiße wird

Bild: (c) Allposters

Kontrollratsgesetz Nr. 46 Auflösung des Staates Preußen vom 25. Februar 1947

Kontrollratsgesetz Nr. 46
Auflösung des Staates Preußen
vom 25. Februar 1947

Der Staat Preußen, der seit jeher Träger des Militarismus und der Reaktion in Deutschland gewesen ist, hat in Wirklichkeit zu bestehen aufgehört. Geleitet von dem Interesse an der Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit der Völker und erfüllt von dem Wunsche, die weitere Wiederherstellung des politischen Lebens in Deutschland auf demokratischer Grundlage zu sichern, erläßt der Kontrollrat das folgende Gesetz:

Artikel I. Der Staat Preußen, seine Zentralregierung und alle nachgeordneten Behörden werden hiermit aufgelöst.

Artikel II. Die Gebiete, die ein Teil des Staates Preußen waren und die gegenwärtig der Oberhoheit des Kontrollrats unterstehen, sollen die Rechtsstellung von Ländern erhalten oder Ländern einverleibt werden.

Die Bestimmungen dieses Artikels unterliegen jeder Abänderung und anderen Anordnung, welche die Alliierte Kontrollbehörde verfügen oder die zukünftige Verfassung festsetzen sollte.

Artikel III. Staats- und Verwaltungsfunktionen sowie Vermögen und Verbindlichkeiten des früheren Staates Preußen sollen auf die beteiligten Länder übertragen werden, vorbehaltlich etwaiger Abkommen, die sich als notwendig herausstellen sollten und von der Alliierten Kontrollbehörde getroffen werden.

Artikel IV. Dieses Gesetz tritt mit dem Tag seiner Unterzeichnung in Kraft.

Ausgefertigt in Berlin am 25. Februar 1947

in Kraft getreten am 25. Februar 1947

für die DDR außer Wirkung gesetzt durch Beschluß des Ministerrats der UdSSR über die Auflösung der Hohen Kommission der Sowjetunion in Deutschland vom 20. September 1955

Die Nokia Neuvorstellungen auf dem MWC 2013

Nokia hat am heutigen 25. Februar 2013 in Barcelona seine Pressekonferenz zum MWC 2013 (Mobile World Congress) abgehalten – und das gab es zu sehen:

Lumia 520

Als günstigstes Windows Phone Einstiegsmodell von Nokia wurde das Lumia 520 präsentiert. Mit einem 1GHz Zweikern Prozessor, 8GB RAM und der Möglichkeit, den Speicher mit einer microSD Karte zu erweitern, dürfte es für Smartphone Einsteiger genug Leistung mitbringen. Es gibt verschiedenfarbige Wechsel-Cover und der Touchscreen lässt sich auch mit Handschuhen bedienen.

Die UVP vor Steuern beträgt nur 139 EUR – für ein Smartphone dieser Kategorie ein echter Kampfpreis.

Vom Lumia 520 wird es zudem eine spezielle T-Mobile (USA) Variante geben, das Lumia 521.

Lumia 720

Es sieht ein bisschen aus wie das High-End Lumia 920, ist aber dünner und leichter. Dennoch überzeugt es mit einer sehr hochwertigen Kamera. Diese nennt sich zwar nicht PureView, hat aber eine Carl Zeiss Linse f1.9 Blende. Und auch die Frontkamera überzeugt mit 1,3MP und einer Weitwinkel-Funktion.

Wie auch schon beim Lumia 820 wird es ein Cover für das kabellose Aufladen via Induktion geben.

Das 4.3 Zoll Display unterstützt Super Sensitive Touch, ist also auch für die Nutzung mit Fingernägeln und Handschuhen geeignet.

Here Maps

Nokia Maps wird generell in Here Maps umbenannt. Dieser Schritt erfolgt wahrscheinlich, da Nokias Kartenanwendung auch auf viele andere Plattformen kommen soll: iOS, Android und explizit heute auch erwähnt Mozillas neues mobiles Betriebssystem.

Asha – das Brot und Butter Geschäft

Außerdem wären noch die beiden Asha Feature-Phones zu erwähnen, die ebenfalls vorgestellt wurden: Das Asha 301, ein Dual SIM Phone, dessen Whats Up Client auch beiden SIMs voll unterstützt. Außerdem unterstützt es Funktionen, die in dieser Preisklasse nicht unbedingt zu erwarten sind, z.B. ein sprachgestützter Selbstportrait-Assistent, der einem auch sagt, ob man gerade gut im Bild ist.

Daneben dann das Asha 105, das nur 15 Euro kosten soll. Es bietet aber immerhin einige installierte Spiele, ein Radio und eine spritzwassegeschützte Tastatur.

Rezept: Quark Getränk für Extra Power

Dieses Getränk versorgt Sie mit einer vollen Ladung Protein und lebenswichtigen Fetten:

  • 500g Quark (Magerstufe)
  • 700ml Milch (3,5% Fett)
  • 2 EL Weizenkeime
  • eine Prise Salz
  • nach Geschmack: Dill oder andere Kräuter

Alle Zutaten in einer Kanne oder Karaffe gut vermischen. Wenn Sie mögen, geben Sie einen Stängel Dill dazu. Auch andere Kräuter können Sie zum aromatisieren verwenden.

Mit den obigen Angaben erhalten Sie ca. 1,2 Liter, was für vier Portionen zu je 0,3 Liter reicht. Gut abgedeckt hält der Drink vier Tage im Kühlschrank.

Der Drink eignet sich gut als schnelles Frühstück oder nach dem Sport.

Nokia Morph

Das Nokia Morph ist eine Designstudie für ein Mobiltelefon von Nokia und der Universität Cambridge, das auf Nanotechnologie basieren sollte.

Es wurde am 25. Februar 2008 am Museum of Modern Art in New York vorgestellt. Der Prototyp war nicht funktionsfähig. Es hätte sehr flexibel sein sollen und z.B. solar aufgeladen werden können.

Bild: By Source, Fair use, Link