Was schenkt man zum 61. Geburtstag? Nach dem großen Fest zum Sechzigsten darf der 61. gern ruhiger und genussvoller sein. Die 61 ist eine Primzahl und bildet mit der 59 ein Primzahlzwillingspaar. Ein Thema, das zu einem entspannten Geburtstag passt, ist der Genuss: gutes Essen, frische Früchte und Zeit, um beides zu genießen.
Eine Frucht mit Geschichte
Das Bild zu diesem Beitrag zeigt eine Mandarinentarte. Mandarinen und ihre Verwandten, die Clementinen, gehören für viele zum Winter. Die Clementine trägt übrigens den Namen eines Ordensbruders: Frère Clément leitete den Gartenbaubetrieb eines Waisenhauses bei Oran in Algerien und beschrieb die Frucht als Erster. Möglicherweise war sie in China aber schon früher bekannt. Eine schöne Geschichte für alle, die im Winter Geburtstag haben.
Geschenkideen für Genießer
- Eine selbst gebackene Tarte, mit Mandarinen, Äpfeln oder Beeren je nach Jahreszeit. Dazu das Rezept auf einer schönen Karte.
- Ein Kochkurs der französischen Küche, in dem man lernt, wie Tartes, Quiches und Saucen gelingen. Grob 50 bis 120 Euro pro Person.
- Eine Tarteform aus Keramik, die auch als Servierplatte schön aussieht. Grob 20 bis 50 Euro.
- Ein Feinkostkorb mit Marmeladen, Käse, Oliven und einer Flasche Wein oder Saft aus einer regionalen Kelterei.
- Ein Restaurantbesuch in einem Lokal, das das Geburtstagskind schon lange ausprobieren möchte.
- Ein Zitrusbäumchen für Wintergarten oder Balkon, zum Beispiel eine Calamondin-Orange, die auch drinnen gut gedeiht. Grob 20 bis 60 Euro.
Die Preise sind grobe Richtwerte.
Anfang sechzig: Zeit für sich
Mit Anfang sechzig sind viele Menschen noch berufstätig, haben aber oft mehr Freiräume als früher. Die Kinder sind erwachsen, manche haben schon Enkel. Geschenke, die gemeinsame Zeit mit der Familie bedeuten, kommen deshalb besonders gut an: ein Kochabend, bei dem die Enkel mithelfen, ein Familienausflug oder ein gemeinsames Wochenende.
Auch Reisen werden in diesem Alter oft wichtiger. Eine Reise ans Mittelmeer im Winter, wenn dort die Zitrusfrüchte reif sind, ist eine schöne Idee. In Andalusien, auf Sizilien oder Mallorca hängen dann Orangen und Mandarinen an den Bäumen, während in Deutschland Winter ist.
Die persönliche Note
Ein Familienkochbuch, in dem alle Lieblingsrezepte der Familie gesammelt sind, ist ein Geschenk für Generationen. Jedes Familienmitglied steuert ein Rezept bei, dazu ein Foto und eine kleine Erinnerung. Gebunden oder als Ringbuch wird daraus ein Schatz, der in der Küche einen Ehrenplatz bekommt.
Ein Kuchen, der aus einem Missgeschick entstand
Zur Tarte gibt es eine schöne Geschichte: Die Tarte Tatin soll im Hotel der Schwestern Tatin in Lamotte-Beuvron in der Sologne entstanden sein. Der Legende nach fiel Stéphanie Tatin ein fertiger Apfelkuchen aus den Händen. Sie legte ihn mit den Früchten nach unten zurück in die Form, deckte ihn mit neuem Teig ab und backte ihn noch einmal. Ob es wirklich so war, ist nicht belegt, aber der umgedrehte Kuchen ist bis heute ein Klassiker. Mit Clementinenscheiben statt Äpfeln wird daraus eine winterliche Variante.
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