Die Tafel Mönchengladbach und das Schweinefleisch

Die Tafel Mönchengladbach ruft zu einer Weihnachtsspendenaktion auf, diese wurde in Teilen der sozialen Medien kritisiert, da angeblich auf Produkte mit Schweinefleisch verzichtet werden solle. Dies hatte u.a. die RP berichtet:

Der Fantasie sind beim Inhalt der Päckchen keine Grenzen gesetzt. Es sollten aber nur Lebensmittel sein und ausschließlich haltbare Produkte. Das Tafelteam bittet darum, keine alkoholischen Getränke einzupacken und auf Inhalte mit Schweinefleisch zu verzichten.

Wie oben zu sehen, ist auf der Website der Tafel allerdings lediglich die Bitte zu finden, dass darauf hingewiesen werden soll, wenn die Produkte Schweinefleisch enthalten – was ja doch etwas anderes ist.

Ich habe bei der Tafel angefragt. wie es zu der Aussage in der RP gekommen ist, was von deren Seite her unerklärlich ist. Man habe immer nur kommuniziert, Schweinefleisch solle gekennzeichnet werden.

 

 

 

Mein Abendessen: Roastbeef, Kartoffelgratin und eine einfache Sauce

Ein schönes Abendessen für Winterabende: Roastbeef und Kartoffelgratin aus dem Backofen. Wie man sie am besten gleichzeitig zubereitet steht hier.

Wer eine Sauce dazu möchte, köchelt einfach 500ml Rinderfond und 200ml Rotwein mit einer Schalotte zusammen ein und bindet diese am Ende mit etwas kalter Butter.

 

Rezept: Roastbeef und Kartoffelgratin in einem Aufwasch aus dem Backofen

Kartoffelgratin ist eine hervorragende Beilage zu Roastbeef. Das Problem dabei: die meisten Menschen haben nur einen Backofen und so ist die gleichzeitige Zubereitung etwas schwierig. So gelingt es aber, insgesamt für sechs Personen:

Für das Roastbeef:

  • 1,2kg Roastbeef
  • Senf
  • Butterschmalz
  • Meersalz
  • Pfeffer

Für das Kartoffelgratin:

  • 2kg eher mehligkochende Kartoffeln
  • eine Zwiebel
  • 600ml Sahne
  • 400ml Milch
  • einige Lorbeerblätter
  • 1 Esslöffel Meersalz
  • Butter

Erst das Roastbeef mit dem Senf einreiben und dann ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und die Zwiebel schälen und halbieren.

Den Backofen auf 220° Umluft vorheizen.

Milch und Sahne sowie Salz in einen Topf geben und dann die Zwiebel, Kartoffel und Lorbeerblätter dazugeben und aufkochen lassen – aufpassen, dass nichts anbrennt. Derweil eine Auflaufform mit Butter einreiben. Fünf Minuten köcheln lassen und dann den Inhalt des Topfs in die Auflaufform geben, auf der untersten Schiene in den Ofen schieben.

Das Fleisch in einem Bräter in Butterschmalz rundum anbraten. Dann auf eine Platte legen und mit Bratenthermometer in der mittleren bis oberen Schiene in den Ofen schieben.  Temperatur auf 100° reduzieren.

Warten, bis das Fleisch eine Kerntemperatur von nicht ganz 65 Grad erreicht hat, was ca. 70 bis 80 Minuten dauert. Herausnehmen, pfeffern und salzen und in Alufolie einwickeln.

Temperatur im Ofen nochmals auf 200° erhöhen und ca. 15 Minuten warten.

Fleisch aufschneiden und mit dem Gratin sowie ggf. einer Sauce und Gemüsebeilage servieren.

Dokumentiert: The Gettysburg Address

Abraham Lincoln hielt diese Rede am 19. November 1863. Besonders die Worte “government of the people, by the people and for the people” erreichen als Definition der Demokratie große Wirkung.

Vor 87 Jahren gründeten unsere Väter auf diesem Kontinent eine neue Nation, in Freiheit gezeugt und dem Grundsatz geweiht, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.

Nun stehen wir in einem großen Bürgerkrieg, der eine Probe dafür ist, ob diese oder jede andere so gezeugte und solchen Grundsätzen geweihte Nation dauerhaft Bestand haben kann. Wir haben uns auf einem großen Schlachtfeld dieses Krieges versammelt. Wir sind gekommen, um einen Teil dieses Feldes jenen als letzte Ruhestätte zu weihen, die hier ihr Leben gaben, damit diese Nation leben möge. Es ist nur recht und billig, dass wir dies tun.

Doch in einem höheren Sinne können wir diesen Boden nicht weihen, können wir ihn nicht segnen, können wir ihn nicht heiligen. Die tapferen Männer, Lebende wie Tote, die hier kämpften, haben ihn weit mehr geweiht, als dass unsere schwachen Kräfte dem etwas hinzufügen oder etwas davon wegnehmen könnten. Die Welt wird wenig Notiz davon nehmen, noch sich lange an das erinnern, was wir hier sagen, aber sie kann niemals vergessen, was jene hier taten. Es ist vielmehr an uns, den Lebenden, das unvollendete Werk weiterzuführen, das diejenigen, die hier kämpften, so weit und so edelmütig vorangebracht haben. Es ist vielmehr an uns, der großen Aufgabe geweiht zu werden, die noch vor uns liegt – auf dass uns die edlen Toten mit wachsender Hingabe erfüllen für die Sache, der sie das höchste Maß an Hingabe erwiesen haben – auf dass wir hier feierlich beschließen, dass diese Toten nicht vergebens gestorben sein sollen – auf dass diese Nation, unter Gott, eine Wiedergeburt der Freiheit erleben soll – und auf dass die Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk, nicht von der Erde verschwinden möge.