Wahlplakat #btw17: Überklebtes AfD Plakat


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Wahlplakate #btw17: Im Herzen die Löwin

Margarete Bause tritt im Wahlkreis 218 (München Ost) als Direktkandidatin der Grünen an. Sie wurde 1959 geboren und ist derzeit Mitglied des bayerischen Landtags.

Bild: (c) mdp40oida

Wahlplakat #btw17: Mach keinen Scheiß mit Deinem Kreuz

Die PARTEI bringt es wieder auf den Punkt:

Mach keinen Scheiß mit Deinem Kreuz.

Im Hintergrund das Bonner Münster.

Und hier sind weitere “Die PARTEI Wahlplakate

Wahlplakat #btw17: Claudia Lücking Michel

Claudia Lücking-Michel ist die Direktkandidatin der CDU im Wahlkreis 96 (Bonn).

Wahlplakat #btw17: Die Erde, die Kinder, Katja Dörner und der Ursprung eines Zitats

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.

Mit diesem Spruch haben die Grünen schon öfter geworben, und so holt ihn auch Katja Dörner, Grüne Direktkandidatin im Wahlkreis 96 (Bonn), aus der politischen Mottenkiste.

Es handelt sich übrigens dabei um keine indianische Weisheit, sondern um einen Satz aus einer Veröffentlichung des Umweltaktivisten Wendell Berry aus dem Jahr 1971:

We can learn about it from exceptional people of our own culture, and from other cultures less destructive than ours. I am speaking of the life of a man who knows that the world is not given by his fathers, but borrowed from his children; who has undertaken to cherish it and do it no damage, not because he is duty-bound, but because he loves the world and loves his children…

Richtig berühmt wurde es aber erst durch eine Rede des australischen Politikers Moss Cass vor der OECD im Jahr 1974, der aber Berry gelesen haben dürfte.

We rich nations, for that is what we are, have an obligation not only to the poor nations, but to all the grandchildren of the world, rich and poor. We have not inherited this earth from our parents to do with it what we will. We have borrowed it from our children and we must be careful to use it in their interests as well as our own. Anyone who fails to recognise the basic validity of the proposition put in different ways by increasing numbers of writers, from Malthus to The Club of Rome, is either ignorant, a fool, or evil.

So, jetzt haben Sie wieder was gelernt.

Gesehen in der Bonner Innenstadt.

Wahlplakat #btw17: Auch die SPD setzt auf Europa

Wie CDU und Grüne setzt auch die SPD auf Europa:

Warum Europa? Weil wir gemeinsam stärker sind, als allein.

Gesehen in der Bonner Innenstadt.

Wahlplakate #btw17: Grüne und CDU vereint

Ausweislich dieser beiden passend plakatierten Aussagen sind CDU und Grüne doch ideale Koalitionspartner.

Europa stärken heißt Deutschland stärken. (CDU)

Von weniger Europa hat keiner mehr. (Grüne)

Gesehen in Köln Deutz.

Einfalt statt Vielfalt – schnelle Gedanken zum aktuellen EDEKA Spot

Liebes EDEKA Marketing Team,

jetzt ist er da: Euer Spot, zum Thema Vielfalt, in dem ihr zeigt, wie leer Eure Regale wären, würden alle aus dem Ausland stammenden Lebensmittel verbannt.

Dass es dabei an sich um eine ganz andere Botschaft geht, ist mir klar. Und auch mir ist es auf gut deutsch scheißegal, welche Hautfarbe jemand hat. Genau so scheißegal ist mir auch, ob jemand an Gott, Jahwe, Allah, Shiwa, das fliegende Spaghettimonster oder gar nichts glaubt. Und so könnte man meinen, dass ich Euren neuen Spot mit den leeren Regalen per se gut finden müsse.

Finde ich aber nicht, und zwar im wesentlichen aus zwei Gründen.

Zum einen, da er einseitig pauschalisiert und komplexe Sachverhalte viel zu einfach darstellt. Denn alle Lebensmittel aus dem Ausland, die ihr sonst verkauft und für den Spot aus den Regalen genommen habt, sind vorher streng kontrolliert worden, wozu es viele lebensmittelrechtliche Vorschriften gibt. Und nicht nur das: wahrscheinlich betreibt ihr selbst auch noch einmal Qualitätskontrollen, damit alles Euren strengen Ansprüchen gerecht wird. Und krumme Möhren kommen Euch nicht ins Regal – soviel zur Vielfalt.

Zum anderen finde ich, dass es mehr als ein Gschmäckle hat, wenn eine große deutsche Supermarktkette so kurz vor der Bundestagswahl einen Spot mit platter politischer Aussage sendet – produziert von einer Agentur (Jung von Matt), die auch die CDU betreut…

Aber auch sonst könnte man viel anmerken. Zum Beispiel, ob es nicht besser wäre, wenn die Tomaten vom Bio-Bauern um die Ecke und nicht aus Spanien kämen. Oder ob es Sinn macht, Brokkoli aus Peru einzufliegen. Oder ob es nicht fairer wäre, den Milchbauern mehr für Ihre Ware zu bezahlen. Oder wie viele an sich noch gute Lebensmittel jeden Tag vernichtet werden. Das will ich an dieser Stelle mal lassen.

Das Ziel, für mehr Toleranz, Liberalität, Respekt und Verständnis in Deutschland zu werben, ist sicherlich richtig. Aber hier bleibt zumindest bei mir ein negativer Nachgeschmack und das Gefühl, dass bei den Verantwortlichen für diese Spot ziemlich viel Einfalt vorhanden ist.

“Gut gemeint” reicht eben nicht.

Blogbericht 14

Im August geht es mit den Seitenaufrufen wieder langsam nach oben und es sind mehr als im Juli und Juni: insgesamt 22.850.

Und diese Artikel stellen diesmal die Top 10:

  1. 2.985 Leser wollten wissen, welche 10 Dinge man unbedingt auf Amrum gemacht haben sollte.
  2. Mit 1.119 Lesern ungewohnt auf Platz 2: Die Liste der Horizon Fehlermeldungen.
  3. Ein Sommerthema: wie kann man Schweißgeruch aus Sakkos und Blazern vertreiben (773)?
  4. Und auch diese Frage stellt sich im Sommer oft: Wo kann man gut entlang der Autobahn essen (660)?
  5. Wie man Bilder von Windows Phone aus übertragen kann, wollten 639 Besucher erfahren.
  6. Die Bedeutung der Farbe des Reisepasses (458)
  7. 10 Tipps für Maastricht (435)
  8. Warum Intueat problematisch ist (313)
  9. Aspirin als Mittel gegen Warzen (304)
  10. Die 20 wichtigsten Sirtfoods (301)

Das Ziel für den September: wieder über 25.000 Seitenaufrufe zu kommen,

Bild: Die Zahl 14 als Morsecode.