10 Fakten zum 30. April

  1. Die heutige Walpurgisnacht auf den 1. Mai ist in vielen Teilen Europas Anlass zu feiern – schließlich ist der morgige Maifeiertag arbeitsfrei. In vielen Gegenden Deutschlands – z.B. im Rheinland – stellen die Jungen ihrer Angebeteten in der heutigen Nacht einen Maibaum – eine geschmückte Birke. Besonders in Bayern werden auf dem Dorfplatz große Maibäume aufgestellt, an denen dann in den Mai gesungen und getanzt wird.
    Es ist Internationaler Tag des Jazz (Bild). Ziel des von der UNESCO ausgerufenen Tages ist, an “die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und seine weltweiten Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung erinnern”.
    In Vietnam wird der Tag des Befreiung des Südens gefeiert.
    Pius und Quirin haben heute Namenstag.
  2. George Washington wird nach seiner Wahl am 4. Februar 1789 am Balkon der Federal Hall von New York als erster Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.
  3. Das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn führen 1916 als erste Länder der Welt die Sommerzeit ein.
  4. Adolf Hitlers Antrag auf Entlassung aus der österreichischen Staatsangehörigkeit wird von der Verwaltung der Stadt Linz im Jahr 1925 stattgegeben. Er lebt fortan als Staatenloser im Deutschen Reich.
  5. Adolf Hitler begeht 1945 zusammen mit Schäferhund Blondi und seiner frisch angetrauten Ehefrau Eva Selbstmord.
  6. Das Trabant-Werk in Zwickau wird 1991 geschlossen.
  7. 1993 teilt das CERN mit, dass es für das WWW keine Lizenzgebühren verlangen wird und gibt es für die weltweite Nutzung frei.
  8. In Imola kommt 1994 beim “Großen Preis von San Marino” beim Training der Österreicher Roland Ratzenberger ums Leben. Am nächsten Tag stirbt der Brasilianer Ayrton Senna beim Rennen.
  9. Carl-Friedrich Gauß kommt 1777 auf die Welt.
  10. Die ehemalige niederländische Königin Juliana wird 1909 geboren. Daher wurde bis 2013 an diesem Tag bei unseren Nachbarn auch der Koniginendag begangen.

10 Fakten zum 29. April

  1. Heute ist der Welttag des Tanzes.
    Seit 2005 ist heute der “Tag der Erinnerung an die Opfer chemischer Waffen”.
    Außerdem ist der internationale “Day of Immunology”, der von der europäischen Föderation immunologischer Gesellschaften (EFIS) ins Leben gerufen wurde. Immunologen stellen das eigene Forschungs- und Interessensgebiet der Öffentlichkeit vor.
    Katharina und Roswitha können sich freuen: Sie haben heute Namenstag.
  2. 1882 führt Werner von Siemens einen elektrisch angetriebenen Kutschenwagen vor, den “Elektromote”.
  3. 1899 erreicht das erste Landfahrzeug eine Geschwindigkeit von über 100 km/h. Es handelt sich um das elektrisch betriebene “La Jamais Contente” des Franzosen Camille Jenatzy.
  4. Das Konzentrationslager Dachau wird von US-Soldaten an diesem Tag im Jahr 1945 befreit.
  5. Eva Braun und Adolf Hitler heirateten am 29. April 1945.
  6. 1972 findet in Münster die erste Schwulendemo in Deutschland statt.
  7. Die USA beginnen 1975 mit der Evakuierung ihrer Soldaten aus Saigon.
  8. SpaceShip Two absolviert 2013 seinen raketengestützten Erstflug.
  9. Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn wird 1775 geboren.
  10. Egon Erwin Kisch kommt 1885 auf die Welt.

Gibt es Blackmarket für Windows Phone?

Gibt es etwas ähnliches wie Blackmarket für Windows Phone, Windows 10 oder Windows 10 mobile?

Diese Frage wird mir immer wieder gestellt, weswegen ich sie hier kurz beantworten möchte.

Zuerst für die, die nicht wissen, was “Black Market” ist: das ist eine Möglichkeit, kostenpflichtige Apps aus dem Google Playstore kostenlos herunterzuladen und ist bei Android ziemlich verbreitet. Blackmarket heißt übrigens “Schwarzmarkt”.

Etwas vergleichbares gibt es bei Windows Phone und Windows 10 mobile derzeit nicht.

Und das ist auch gut so. Zum einen ist es ein großes Sicherheitsrisko. Zum anderen ist es aber auch illegal und unfair den Entwicklern gegenüber, die viel Zeit und Mühe in die Entwicklung der Apps stecken und oft auf das Geld angewiesen sind.

Liste der Primzahlen bis 1.000

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Tipp: Sie brauchen diese Liste der Primzahlen in einem anderen Format? Einfach kopieren, in Word oder anderes Programm einfügen, nach Wunsch gestalten und ausdrucken!

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10 Fakten zum 28. April

  1. Heute ist der Worker’s Memorial Day, an dem in vielen Ländern bei der Arbeit verletzten und verstümmelten Lohnarbeitern gedacht wird. In Deutschland hat die IG Bau im Jahr 2011 erstmals für den heutigen Tag zu einer Schweigeminute in der Bauwirtschaft aufgerufen.
  2. Namenstag haben heute Hugo und Ludwig.
  3. 1923 wird das Wembley-Stadion in London mit dem Cupfinale zwischen West Ham United und den Bolton Wanderers eröffnet.
  4. Thor Heyerdahl und seine fünf Crewmitglieder brechen 1947 mit dem aus Balsabaumstämmen gefertigten Floß “Kon-Tiki” vom peruanischen Hafen Callao aus Richtung Polynesien auf.
  5. Die Wahnbachtalsperre wird 1958 offiziell eröffnet. Inzwischen versorgt sie rund 800.000 Menschen in der Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis und im Landkreis Ahrweiler mit Trinkwasser.
  6. Am 28. April 1977 werden die RAF Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe zu lebenslanger Haft verurteilt.
  7. 1988 bricht bei Aloha-Airlines-Flug 243 von Hilo nach Honolulu auf Hawaii ein Stück Dachs ab. Flugbegleiterin Clarabelle Lansing wird aus dem Flugzeug gesogen, doch den Piloten gelingt die sichere Landung der Boeing 737.
  8. Der US-Amerikaner Dennis Tito startet 2001 an Bord der Sojus Mission TM 32 in den Weltraum, er ist der erste private  Weltraumtourist in der Geschichte der Raumfahrt. Neben ihm sind Kommandant Talghat Mussabajew (Kasachstan, 3. Raumflug) und dem Ingenieur Juri Michailowitsch Baturin (Russland, 2. Raumflug). Tito bezahlte wahrscheinlich 20 Millionen US$ für den Flug.
  9. Oskar Schindler wird 1908 geboren, der mit seiner Liste vielen Juden das Leben rettete.
  10. Schauspielerin Penélope Cruz kommt 1974 auf die Welt.

Rezension: Traumschrott

Was der Autor nicht wusste: Die, von der er dachte, sie wäre ich und würde brav am Gremientisch sitzen, das war gar nicht ich.

Ich hatte Sie 10 Minuten zuvor draußen vor dem Gebäude kennengelernt. Sie wollte ein Neurologie-Kolloquium in einem der Nebengebäude besuchen und während Sie sich ein paar Notizen in Ihrem Smartphone machte, sprach ich Sie einfach an. Wir kamen ins Plaudern, und Sie war offen von Ihrem Fachgebiet zu berichten. Neben der Neuroanatomie schwärmte Sie von der Neuropathologie, die die strukturellen Veränderungen des Nervensystems bei krankhaften Prozessen untersucht. Sie erzählte mir, dass Neuropathologie ein sehr spezielles, klinisch-theoretisches Fachgebiet sei und Verbindungen zu allen Bereichen die im wissenschaftlichen Diskurs der Neurologie auftauchen, besitzt. Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie könnten nicht ohne die Neuropathologie existieren. Sie lächelte, während Sie mir dies erzählte.

Ich spürte, dass Sie viel geheimes und wertvolles Wissen in sich verborgen hatte und es erschien mir, als würde Sie es nur allzu gern mit mir teilen wollen.

Bei Fortdauer unseres Gespräches fiel mir auf, dass Sie mir rein äußerlich sehr ähnlich sah. Sie hatte weiche Gesichtszüge, und ihre Haarfarbe und die Art, wie Sie die Haare trug, entsprachen nahezu völlig meinem persönlichen Stil. Sie machte mich neugierig, und ich lag auf der Lauer nach weiteren Gemeinsamkeiten.

Ich erfuhr von Ihr, dass es in Deutschland nur 98 zugelassene und praktizierende Neuropathologen gab und dass der Anteil der Frauen verschwindend gering sei.
“In letzter Zeit habe ich sehr oft darüber nachgedacht, wie groß der Einfluss von Emotionen und Motivation auf die Handlungen und die Kontrolle der Handlungen ist”, versuchte ich einen Anknüpfungspunkt an Ihre Erzählungen zu finden, um so auch etwas beitragen zu können. Sie lächelte geheimnisvoll. “Wollen wir von dir sprechen?”
“Nein, bloß nicht.” Ich konnte ein Lachen nicht unterdrücken. “Ich bin ein völlig langweiliges Forschungsobjekt.”

Sie nickte wissend, und ich wusste nicht, ob Ihre Reaktion mir schmeicheln sollte oder kritisch gemeint war.

“Du machst dir also Gedanken darüber, warum Menschen handeln, wie Sie handeln?”, führte Sie die einen Moment zum Stillstand gekommene, Plauderei weiter.

Nun nickte ich zustimmend und ergriff wiederum das Wort. “Und ich frage mich, warum du dieses spezielle Forschungsgebiet für dich gewählt hast. Was gibt es dir?”

Ihre folgenden Ausführungen waren für mich im Nachhinein schwierig zu erinnern, und ich habe lediglich die wichtigsten Äußerungen in Gedanken für mich zusammengefasst.
Im Anschluss an Ihren kleinen Vortrag entstand wiederum ein lebendiges Gespräch zwischen uns. Dies kreiste um die Themen Idealismus, Manipulation des Gehirns, Persönlichkeit und äußerer Einfluss, Kunst und Talent, das Leben und der Wunsch nach dem Tod, Sucht und Paranoia sowie die Vorstellungskraft des Menschen. Und natürlich die Liebe. In jedem einzelnen Satz war Ihre Leidenschaft für jedes einzelne Thema zu spüren. Niemals würde ich dieses Gespräch mit solcher Anmut wiedergeben können, wie Sie diese in jenen Momenten ausstrahlte.

Ich spürte, dass meine Gedanken, die mich nun zu einem Bündnis mit ihr drängten, einfach zunehmend mehr Sinn machten. Ich musste Sie einfach fragen.

In einer Pause zwischen Ihren Ausführungen über die Gefahr seinen Träumen zu schnell nachzugeben, bat ich sie um den Gefallen. Ich beugte mich zu ihr herunter – sie war ein wenig kleiner als ich – und flüsterte ihr ins Ohr, was mir keine Ruhe mehr ließ. Wie ein Pakt, ein Geheimnis, was niemand je lüften würde, so erschienen mir Ihre Nähe und meine Worte in diesem Moment.

Der Autor würde natürlich diese, unsere kleine Abmachung, nicht durchschauen, denn er hatte uns nicht beobachtet und würde nicht im Geringsten Verdacht schöpfen. Ich schaute mich zur Sicherheit nochmal mal um, während ich wieder ein Stück Abstand von ihr nahm und gebannt auf ihre Antwort wartete.

Ein Nicken.

Ich drückte Ihr meinen Schreibblock und meinen Kugelschreiber in die Hand. Auf einen kleinen separaten Zettel schrieb ich ihr meine Adresse. Diesen verstaute sie in ihrer Manteltasche und versprach mir ihre Aufzeichnungen heute Abend noch vorbeizubringen, da meine Wohnung auf ihrem Nachhauseweg liegen würde. Noch bevor ich nach Ihrer Handynummer fragen konnte, nahm Sie meine rechte Hand und schrieb auf die Innenfläche “NA 300-1”.

Das NA-Gebäude lag wirklich nicht weit entfernt. Auf dem Weg dorthin kamen mir mehrere junge Männer in weißen Kitteln entgegen, die mich alle sehr freundlich grüßten. Ein wenig irritiert erwiderte ich ihren Gruß.

Ich fühlte mich akzeptiert und hatte somit auch kein Problem im Raum 300-1 (die 1 stand für das erste Obergeschoss) zwischen all den Neurologen Platz zu nehmen.

Die folgenden vier Stunden waren in Bezug auf Spannung, kuriosem Wissen, ganz neuen Weltauffassungen und enorm lebendigen Vorträgen kaum zu überbieten.
Angefüllt mit den faszinierendsten Bildern und Erkenntnissen über die menschliche Psyche ging ich nach Hause. Ich schloss die Haustür auf, und mein erster Weg führte mich zum Briefkasten. Hastig öffnete ich diesen, griff aber ins Leere.

Kein Schreibblock, keine Aufzeichnungen.

In der folgenden Nacht hatte ich die kuriosesten Träume. Ein paar Mal wachte ich schweißgebadet auf und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen und die Bilder in eine Struktur zu bringen und mit Sinn zu versehen – doch es gelang mir nicht.
Meine Träume drehten sich um böswillige Firmenchefs und raffgierige Arbeiter. Väter, ihre Schwiegersöhne und deren Frauen. Idealismus und das wahre Leben. Dann wiederum um die vermeintliche Liebe, die ein Mann zu seiner Hure entwickeln kann. Und die Hure, die in ihrer Rolle gefangen ist. Menschen, die in ihrer Sucht eine Chance sehen vor der Paranoia zu flüchten. Künstler die Ihr Selbst nicht ertragen können.

Eremiten und Sandbänke, Gleichnisse voller Schönheit und Wahrheit.

Als ich nach dem Klingeln meines Weckers auf dem Weg ins Bad war, ging ich durch die Küche und sah auf dem Küchentisch meinen Schreibblock und daneben meinen Kugelschreiber liegen. Der Block war aufgeklappt und auf der Mitte der Seite war in geschwungenen Majuskeln ein Teil eines französischen Gedichts notiert. Fasziniert las ich die Worte, die Sie für mich niedergeschrieben hatte:

“Traumschrott”

Nous userons notre âme en de subtils complots,
Et nous démolirons mainte lourde armature,
Avant de contempler la grande Créature
Dont l’infernal désir nous remplit de sanglots.

Rezension zu
Traumschrott: Kurzgeschichten von Christian Krumm.

Liste der Primzahlen bis 500

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Tipp: Sie brauchen diese Liste der Primzahlen in einem anderen Format? Einfach kopieren, in Word oder anderes Programm einfügen, nach Wunsch gestalten und ausdrucken!

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10 Fakten zum 27. April

  1. In den Niederlanden, Curaçao, Sint Maarten und Aruba wird heute der Koningsdag gefeiert, der Geburtstag von Willem-Alexander. Die Niederländer haben heute frei, kleiden sich Orange, verkaufen auf Flohmärkten (die Einnahmen des Tages sind steuerfrei) und feiern – gerne auch mit dem ein oder anderen Bier.
  2. Die Niederlande sind nicht allein: Südafrika gedenkt mit dem “Tag der Freiheit” den ersten freien Wahlen im Jahr 1994, Togo hat Unabhängigkeitstag und auch Slowenien feiert seinen Staatsfeiertag, den Tag des Nationalaufstands.
  3. Außerdem ist Weltgrafikertag, der auf einer Tradition des Grafik-Verbands Icograda beruht, der jährlich an diesem Tag seine Gründung 1963 feiert. Passend dazu ist Welt Design-Tag, der 2005 von der AIGA, der Berufsvereinigung der Designer in den USA, ins Leben gerufen wurde.
  4. Zita hat heute Namenstag.
  5. Ludwig van Beethoven komponiert an diesem Tag im Jahre 1810 “Für Elise”, wahrscheinlich eine Hommage an eine seiner Schülerinnen.
  6. Die im Rahmen der Märzrevolution gestartete Badische Revolution scheiter am heutigen Tag im Jahr 1848: Im Gefecht bei Dossenbach unterliegt die Deutsche Demokratische Legion unter Führung des Dichters Georg Herwegh den Truppen aus Württemberg.
  7. Die österreichische provisorische Staatsregierung unter Staatskanzler Karl Renner proklamiert 1945 die Wiederherstellung des unabhängigen demokratischen Österreichs und erklärt den “Anschluss” an Deutschland von 1938 für nichtig. Die Zweite Republik ist damit gegründet.
  8. Die Italienerin Lella Lombardi kommt 1975 beim Formel-I-Grand-Prix-Rennen in Spanien als erste und bislang einzige Frau in die Punkteränge. Für das Team March erreichte sie Platz 6.
  9. Samuel Morse wird 1791 geboren.
  10. Frank W. Abagnale, amerikanischer Betrüger, kommt 1948 auf die Welt. Seine Lebensgeschichte ist die Vorlage für den Film “Catch me if you can“.

Katana 01

Das Katana 01 ist vorerst nur in Japan erhältlich.

  • 4.5” Display mit 480p Auflösung
  • Quad Core Prozessor mit 1.1GHz
  • 1GB RAM
  • 8GB Massenspeicher, erweiterbar um 32GB mit MicroSD
  • 5 MP Hauptkamera, 2MP Front
  • 750mAh Akku (Austauschbar)
  • Frequenzen:
    2G: GSM 850/900/1800/1900MHz
    3G: WCDMA Bänder 1/6/8/19
    LTE FDD 1/3/8/19

Der Weg in den Bundestag als unabhängiger Kandidat

einzelkandidaten-bundestagDie Einzelbewerber

Immer wieder treten in einzelnen Wahlkreisen bei Bundestagswahlen von den Parteien unabhängige Kandidaten an, die auch Einzelbewerber, Parteilose oder einfach Unabhängige genannt werden.

Dies sind Direktkandidaten im jeweiligen Wahlkreis und können mit der Erststimme gewählt werde. Erreicht ein Direktkandidat in seinem Wahlkreis die relative Mehrheit der Stimmen ist er als Abgeordneter in den Bundestag gewählt.

Bei der Bundestagswahl 2013 gab es immerhin 81 solche Einzelbewerber – von denen es aber keiner ins Parlament schaffte.

Voraussetzungen

Doch was muss man tun, um selber als unabhängiger Kandidat anzutreten? Zunächst gelten folgende Voraussetzungen:

  • Passiv wahlberechtigt – also als Kandidat wählbar – ist grundsätzlich jeder deutsche Staatsbürger, der volljährig ist. Es ist nicht erforderlich, dass man seinen Wohnsitz in dem Wahlkreis hat, in dem man antreten will.
  • Spätestens am 66. Tag vor dem vorgesehenen Wahltermin muss man bis 18h beim zuständigen Kreiswahlleiter seine Anmeldung abgegeben haben. Hierfür gibt es ein Formblatt (Formblatt Anlage 13 zu § 34 Abs. 1 BWO), das die notwendigen Angaben aufführt. Angeben muss man insbesondere den Familiennamen, die Vornamen, den ausgeübten Beruf oder anderen Stand (z.B. Student, Rentner…), das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Anschrift der Hauptwohnung. Daneben kann man statt des Parteinamens ein “Kennwort” angeben, das dann auf dem Wahlzettel erscheint; z.B. “Ihr unabhängiger Kandidat für Bonn” oder “Für Volksentscheide”.
  • Weiter braucht man 200 Unterschriften von Unterstützern, die in dem Wahlkreis, in dem man antritt, wahlberechtigt sind. Diese müssen die Erklärung auf einem Formblatt (Anlage 14 zu § 34 BWO) persönlich und handschriftlich unterzeichnen. Neben der Unterschrift sind dabei der Familienname, die Vornamen, Geburtsdatum und die Anschrift der Hauptwohnung sowie der Tag der Unterzeichnung anzugeben. Da die Wahlberechtigung der Unterstützerstimmen überprüft wird, empfiehlt es sich, aus Sicherheitsgründen mehr als 200 Unterschriften zu sammeln. Die Unterschriften müssen ebenfalls innerhalb der genannten Frist beigebracht werden.
  • Wenn alle Voraussetzungen passen, steht man als Direktkandidat auf dem Wahlschein.

Welches der zuständige Kreiswahlleiter ist, findet man auf den Internetseiten des Bundeswahlleiters. Der Kreiswahlleiter kann einem auch die entsprechenden Formulare zur Verfügung stellen.

Hilfen für Einzelbewerber

Als unabhängiger Kandidat kann man nicht auf die Unterstützung der Parteien zurückgreifen. Dennoch gibt es bestimmte Formen und Möglichkeiten der Unterstützung.

  • Zunächst hat jeder, der “sich um einen Sitz im Bundestage bewirbt, … Anspruch auf den zur Vorbereitung seiner Wahl erforderlichen Urlaub”, was sich aus dem Grundgesetz ergibt (Art. 48 GG). Dies sollte man mit seinem Arbeitgeber abstimmen.
  • Wahlkampfkosten sind möglicherweise steuerlich absetzbar; hier sollte man im Vorfeld mit seinem zuständigen Finanzamt Kontakt aufnehmen.
  • Spenden an Einzelbewerber sind anders als Parteispenden steuerlich nicht absetzbar. Möglich wäre es ggf. einen gemeinnützigen Verein zu gründen, der dann den Direktkandidaten unterstützt. Spenden an diesen Verein könnten dann von der Steuer abgesetzt werden. Auch dieses Konstrukt sollte man vorher mit seinem Steuerberater, ggf. Rechtsanwalt und zuständigem Finanzamt absprechen, damit es nachträglich keine bösen Überraschungen gibt.
  • Unterstützung durch bestehende Vereine und Zusammenschlüsse ist ebenfalls möglich; so traten 1987 245 unabhängige Kandidaten der Friedensliste an; 2009 hatten 62 Kandidaten das Kennwort “Willi Weise Projekt” angegeben, das für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintritt. 22 Kandidaten wurden in diesem Wahljahr von der Wählervereinigung “Für Volksentscheide” unterstützt.
  • Nach der Wahl ist eine staatliche Zuwendung in Höhe von 2,80 Euro je gültige Stimme für den Einzelbewerber möglich. Diese wird aber nur gezahlt, wenn im Wahlkreis mindestens 10% der im Wahlkreis abgegebenen gültigen Erststimmen erreicht wurden. Diese Hürde ist vergleichsweise hoch und wurde bisher nur von wenigen Kandidaten erreicht. Nähers regelt § 49b BWG.

Ein Fazit

Bisher haben es erst drei Einzelbewerber in den Deutschen Bundestag geschafft, was 1949 der Fall war. Möglich war dies an sich nur durch das damals noch andere Wahlrecht sowie den Umstand, dass diese nur formell unabhängig waren, de facto aber von Parteien unterstützt wurden. Seit der Bundestagswahl 1953 erreichte kein Einzelbewerber mehr die relative Mehrheit der Stimmen in seinem Wahlkreis und nur neun mal wurden die für die Wahlkampfkostenerstattung notwendigen 10% erreicht.

Man möchte also meinen, dass es von vornherein aussichtslos ist, als Einzelbewerber anzutreten – dennoch kann dies lohnend sein, was ich in einem späteren Artikel hier betrachten werden.