Hier finden Sie eine Bauernregel bzw. Wetterregel zum 21. März:
St. Benedikt, der macht die Möhren dick.
Wie das Wetter sich zeigt nach Benedikt eine Woche lang, so zeigt’s sich auch den ganzen Sommer lang.
Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht ins Land.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.
Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man den Hafer säen soll.
Nach Benedikt, da achte wohl, dass man jetzt alles säen soll.
Nach des Benedikten Tag, man Erbsen und Zwiebeln legen mag.
An Romanus und Lupizinius, die Sonne scheinen muss.
St. Benedikt und St. Lupicinius
Der 21. März ist übrigens der Gedenktag von St. Benedikt und St. Lupicinius.
Benedikt von Nursia
Benedikt von Nursia, geboren um 480 n. Chr. in Nursia (heutiges Norcia, Italien) und gestorben um 547, ist eine der zentralen Gestalten des westlichen Mönchtums. Er ist vor allem als Gründer der Benediktiner, der ältesten katholischen Mönchsordensgemeinschaft, bekannt. Benedikt hinterließ eine dauerhafte spirituelle und organisatorische Grundlage für das Leben in Klöstern durch seine Regel, die sogenannte „Regula Benedicti“. Diese Regelwerk legt den Schwerpunkt auf ein ausgewogenes Leben aus Gebet, Arbeit und Lesung, mit dem Ziel, eine Gemeinschaft zu schaffen, in der Mönche in Demut, Gehorsam und Liebe zueinander leben.
Benedikt soll mehrere Wunder vollbracht und eine visionäre Gabe besessen haben. Er gründete zwölf Klöster in der Gegend um Subiaco, bevor er das berühmte Kloster Monte Cassino südlich von Rom errichtete, das als Wiege des Benediktinerordens gilt. Die „Benediktsregel“ wurde im Laufe der Jahrhunderte zum Leitfaden für das klösterliche Leben in ganz Europa und übte einen tiefgreifenden Einfluss auf die christliche Kultur des Mittelalters aus. Benedikt von Nursia wurde im Jahr 1964 von Papst Paul VI. zum Schutzpatron Europas ernannt, was seine lang anhaltende Bedeutung und seinen Einfluss auf die europäische Geschichte und Spiritualität unterstreic
Lupicinus
Außerdem ist der Gedenktag von Lupicinus. Er war der Bruder von Romanus von Condat. Zusammen gründeten sie mehrere Klöster, unter anderem Condat (heute Saint-Claude), Leuconne, und mit seiner Schwester Iola das Frauenkloster La Beaume (heute Saint-Romain-de-Roche). Nach dem Tod von Romanus im Jahr 463 oder 464 wurde Lupicinus Abt des Klosters Condat. Er starb um 480 und wurde in Leuconne (heute Saint-Lupicin) bestattet.
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Mehr bei unserer Übersicht der Wetterregeln. Vielleicht interessieren Sie sich auch für die 10 Fakten zum 21. März.

