Warum mir facebook gefällt

In letzter Zeit wird mir immer wieder die Frage gestellt, warum ich bei facebook aktiv bin – und mich so begeistert dazu äußere. Mit dem Thema facebook an sich habe ich mich ja in diesem Blog schon auseinandergesetzt und möchte heute einmal konkret darauf eingehen, was mir facebook persönlich bringt.

Zwar habe ich ein Profil bei XING und dort auch mehr Kontakte (345 gegen rund 190 bei facebook), allerdings nutze ich XING nur gelegentlich. Sicher, ich könnte auch bei XING aktiver sein, habe mich aber letztlich für facebook als primäre Plattform entschieden. Wobei ich direkt anmerken möchte, dass man als ambitionierter Netzwerker an XING nach wie vor nicht vorbeikommt. Aber das wird sich im Lauf der Jahre auch noch ändern.

Auch bei facebook geht es in erster Linie darum, in Kontakt mit anderen Menschen zu kommen und in Kontakt zu bleiben. Soweit nichts besonderes.

Es sind aber zwei Dinge, die für mich den Reiz von facebook ausmachen: Zum einen, dass ich nicht nur Menschen, sondern auch “Seiten” als Kontakte haben kann. Zum anderen ist es der Stream.

Der Stream ist die fortlaufend aktuelle Zusammenfassung aller Neuigkeiten aus meinem Netzwerk. Das können Belanglosigkeiten sein (“gehe jetzt mittagessen”), interessantes (“T-Venture investiert in lokale Werbung”) oder wichtiges (“Ölbohrinsel in der Nordsee explodiert.”). Gerade dadurch, dass ich eben Seiten wie “Der Spiegel”, die “FAZ” und “deutsche-startups.de” in meinem Netzwerk habe, werde ich an einer zentralen Stelle über vieles, was mich interessiert, informiert. Durch den Stream werde ich auf Dinge aufmerksam, die ich sonst nie erfahren hätte. Sicher, darunter sind viele Informationen und News ohne Wert, aber auch viel interessantes.

Zudem kann ich selber zum Stream beitragen und damit z.B. umstellung.info, mein Projekt rund um Ernährungsumstellung etc., bewerben.

Viele Möglichkeiten, die facebook mir bietet, nutze ich (noch) gar nicht. Und ich bin mir sicher, dass in Zukunft noch viele neue Funktionen dazu kommen werden.

Natürlich gibt es auch kritisches – die Vermischung von beruflichen und privaten Dingen vielleicht. Oder generell das Thema Datenschutz. Ein umsichtiger und bewusster Umgang mit dem Medium ist unabdingbar – wie bei allen neuen Medien auch.

Ich bin – nach anfänglicher Skepsis – davon überzeugt, dass facebook das Internet langfristig radikal verändern wird. Und ich finde es spannend, solche Entwicklungen zu begleiten.

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