Landarzt gesucht

The Country Doctor…so könnte der Titel einer DokuSoap auf RTL – SAT1 – PRO7 – VOX oder einem anderen Privatsender lauten.

Der Gedanke kam mir jedenfalls, heute wieder (und vor Jahren schon mal), als ich über den Ärztemangel auf dem Land gelesen habe.

Es könnte so schön sein: der arthritische 79-jährige Dorfarzt Dr. Knieabbler aus Kleintupfing sucht einen Nachfolger. Drei Bewerber arbeiten probehalber in der Praxis und müssen sich natürlich auch im Dorfleben beweisen. Altarzt, Ureinwohner, der Bürgermeister und last but not least die deutsche Fernsehöffentlichkeit (per SMS, je 0,99 EUR zzgl. Vodafone Transportkosten) entscheiden dann, wer ab sofort in der Provinz die eingewachsenen Zehennägel ziehen darf. Zum Dank gibt es 10.000 Euro Startkapital, ein schönes Baugrundstück und den ersten Tanz mit der Dorfschönen bei der Praxisneueröffnung. Alle sind glücklich und die Quoten stimmen.

Doch Spaß beiseite: dahinter steckt ein ernster Hintergrund, nämlich die unzureichende medizinische Versorgung in vielen Gemeinden in der Provinz, die ich im übrigen sehr schätze und liebe. Und ich bin überzeugt, dass so ein TV-Format das Problembewusstsein schärfen und mindestens in Kleintupfing die Nachfolgesorgen lösen könnte.

So, liebe RTLSATPRO7VOXwasauchimmerprivatfernsehen Entscheider: wenn Ihr das umsetzt, denkt bitte an mich.

Bild: (c) Allposters

Unterstützt Jens Best

Dieser Artikel ist veraltet und nicht mehr aktuell.

Auch wenn ich Google sonst nicht sonderlich sympathisch finde – noch unsympathischer finde ich Menschen, die ohne Sinn und Verstand ihre Häuser auf StreetView pixeln lassen wollen. Aus Zeitgründen wird das jetzt nicht der große Lanzenbruch (gibt es das Wort) für den neuen Dienst, aber auf Jens Best möchte ich doch direkt aufmerksam machen.

Denn der plant, Bilder aller gepixelten Häuser ins Netz zu stellen. Und das ist doch mal lobenswert.

Mehr dazu gibt es auf seiner Website streetview.mixxt.de.

Der erste Artikel

Der erste Artikel auf meinem neuen Blog. Eigentlich schreibe ich diesen nur, damit hier überhaupt schon etwas steht.

Gleichzeitig fühle ich mich aber auch verpflichtet, etwas zu der Intention zu diesem Blog zu schreiben.

Lange Zeit war ich gegenüber Blogs sehr skeptisch und habe diese nicht sehr ernst genommen. Selbst zum “richtigen” Blogger wurde ich erst im August 2009, als ich angefangen habe, meine Ernährung umzustellen und darüber berichten wollte. Ich entschied mich damals für einen Account auf wordpress.com, mein Ernährungstagebuch ist noch immer online und hin und wieder poste ich ein kleines Update. So wurde ich jedenfalls zu einem begeisterten Blogger. Besser spät als nie.

Aus dieser Begeisterung entstand eine Seite zum Thema Ernährungsumstellung, an der ich in meiner Freizeit intensiv arbeite. Diese Ernährungsseite ist übrigens kein reines Blog; dazu aber später mehr. So oder so: durch dieses Projekt habe ich einiges übers Web 2.0 gelernt und kann mit dieser auch mehr experimentieren, als das bei den Webprojekten möglich wäre, mit denen ich beruflich betraut bin.

Über diese Erfahrungen und meine manchmal andere Sichtweise aufs Web möchte ich hier gelegentlich berichten und hoffe, dass sich im Lauf der Zeit auch die ein oder andere interessante Diskussion ergibt.