10 deutsche Städte die man gesehen haben muss – noch ein paar Klassiker

  1. Bremen
    Die Hansestadt steht immer ein bisschen im Schatten von Hamburg, hat aber ihren ganz eigenen Charme. Besonders schön ist die Stadt an der Schlachte, der Weserpromenade. Und auch das Rathaus und das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten sind ein Muss.
  2. Frankfurt am Main
    Zugegeben, wirklich viel zu bieten hat Frankfurt für seine Größe nicht. Immerhin ist es aber die einzige deutsche Stadt, die mit einer ansatzweisen Skyscraper Skyline aufwarten kann. Und auch der Römer, das alte Rathaus, hat seinen Charme. Und spätestens wenn man dann in einer der urigen Kneipen sitzt, seinen Ebbelwoi trinkt und Handkäs mit Musik genießt, hat man sich mit Frankfurt versöhnt. Weitere Tipps haben wir hier.
  3. Heidelberg
    “Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren” – so wird gesungen. Und tatsächlich ist Heidelberg eine der romantischsten  Städte Deutschlands. Der Philosophenweg, das alte Schloss und die Altstadt sind ein Muss.
  4. Konstanz
    Die größte Stadt am Bodensee überzeugt mit viel Charme und schon fast italienischem Flair. In die Schweiz ist es ein Katzensprung, die Rheinkilometrierung beginnt hier und auch Mainau und Reichenau, die beiden schönsten Inseln im See, sind nah.
  5. Lübeck
    Die mittelalterliche Altstadt ist Weltkulturerbe, über 1.000 Bauwerke dort sind als Denkmal eingetragen. Alle sehenswerten Bauten aufzuzählen, würde den Rahmen hier sprengen – am bekanntesten dürfte das Holstentor sein. Viele Museen und ein breites Kulturprogramm machen Lübeck zu einem Muss unter den Städten in Deutschland.
  6. Münster
    Obwohl Münster im zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, wurde es ziemlich originalgetreu wiederaufgebaut. Nicht nur für Fans der Münster-Tatorte ist die Stadt in Westfalen daher ein Muss. Unbedingt die Lamberti-Kirche mit den Käfigen der hingerichteten Wiedertäufer besichtigen.
  7. Nürnberg
    Nicht nur zu Zeiten des Christkindlmarkts ist die fränkische Metropole einen Besuch wert. Romantische Altstadt, mittelalterliche Burg und als Kontrast das ehemalige Gelände des Reichsparteitags. Und Rostbratwürstel muss man auf jeden Fall probieren!
  8. Potsdam
    Nicht nur wegen Schloss Sanssouci (Bild) und seines Parks ist die Hauptstadt Brandenburgs einen Besuch wert. Selten in Deutschland wird man so viele Schlösser und andere Prachtbauten auf so kleinem Raum finden. Wer ohnehin in Berlin ist, sollte Potsdam unbedingt einen Besuch abstatten.
  9. Trier
    Die Stadt in Rheinland-Pfalz dürfte Deutschlands älteste Stadt sein und wurde vor über 2.000 Jahren von den Römern gegründet. Und so ist sie vor allem durch ihre zahlreichen römischen Baudenkmäler berühmt, allen voran die Porta Nigra. Aber auch die nachfolgenden Jahrhunderte haben sehenswerte Bauten hinterlassen.
  10. Weimar
    Die Stadt in Thüringen hat einer Verfassung und damit auch der leider gescheiterten Weimarer Republik ihren Namen gegeben. Weimar steht wie wohl kaum eine andere Stadt für die Deutsche Klassik. Und auch das Bauhaus hat seine Spuren hinterlassen.

10 Dinge, die man in Nordrhein-Westfalen gemacht haben sollte – Vorschläge von Severin

  1. Den Landtag in Düsseldorf besuchen
    Wer in Nordrhein-Westfalen lebt, sollte einmal den Landtag besucht haben, der auch architektonisch interessant ist. Mehr Infos dazu gibt es beim Besucherzentrum. Danach bummelt man über die Kö und trinkt ein Alt. Aber auch sonst hat Düsseldorf einiges zu bieten.
  2. Zeche Zollverein
    Das Herz von NRW ist das Ruhrgebiet – und das war jahrzentelang von Steinkohleabbau geprägt. Einblicke in diese Geschichte und in das neue Ruhrgebiet gibt die Zeche Zollverein in Essen. Das Ruhrgebiet ist auch gleichsam das Bindeglied zwischen Rheinland und Westfalen.
  3. Braunkohletagebau
    Teile von NRW sind immer noch durch den Braunkohletagebau geprägt. Die Gebiete westlich von Köln, in denen die RWE baggert, sehen aus wie von einem anderen Planeten. Es gibt zahlreiche Besucherzentren, z.B. das Eventforum terra:nova.
  4. Kölner Dom
    Der Dom in Köln ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland – zu Recht. Nach dem Besuch der gotischen Kirche bieten sich viele weitere Aktivitäten in der Millionenstadt am Rhein an – von Kultur bis Shopping. Ein Muß ist freilich ein Kölsch in einem der Kölner Brauhäuser.
  5. Altes Regierungsviertel Bonn
    Atmen Sie bundesdeutsche Geschichte ein: ein Spaziergang durch das ehemalige Regierungsviertel in Bonn macht es möglich. Tiefere Einblicke bietet das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, das ganz nah am alten Bundestag liegt. Aber auch sonst ist Bonn einen Besuch wert.
  6. Externsteine
    Ab in das ehemalige Land Lippe, an das noch die lippische Rose im Landeswappen erinnert. Hier stehen die Externsteine (siehe Bild), die schon immer mystische Bedeutung hatten. Heute genießt man hier die Natur und die vielen kleinen Orte im heutigen Kreis Lippe.
  7. Lambertikirche Münster
    Die gesamte Altstadt von Münster in Westfalen ist natürlich einen Besuch wert. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Lambertikirche, an der immer noch die Eisenkäfige hängen, in denen die Leichen der hingerichteten Anführer des Täuferreichs in Münster hingen. Ein spannendes Kapitel der deutschen Geschichte. Lesetipp dazu: “Kristus” von Robert Schneider.
  8. Winterberg
    In NRW kann man auch Skifahren. Und auch vom Skispringen her kennt man Winterberg. Ruhiger als im Winter ist es in den anderen Jahreszeiten, wenn sich das Rothaargebirge zum Wandern anbietet.
  9. Schwebebahn fahren in Wuppertal
    Dieses Verkehrsmittel gibt es nur in Nordrhein-Westfalen – die Schwebebahn. Und daher sollte man unbedingt mit ihr gefahren sein. Tipp: die Bahn hält auch am sehenswerten Zoo.
  10. Aachen und mehr
    Der Kaiserdom ist Pflichtprogramm in Aachen, ist dort aber freilich nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt. Wer mag, besucht von hier aus auch noch die Niederlande oder Belgien.

Lesetipp:

Eine Übersicht aller 10 Dinge Liste erhalten Sie hier.

Bild: Pixabay

10 Fakten zum 4. Dezember

  1. Heute haben Barbara, Christian und Johannes Namenstag – bei letzterem diesmal die nach dem Heiligen Johannes von Damaskus getauften. Rund um den Barbaratag gibt es viele Volksbräuche.
  2. 1154 wird Nicholas Breakspear als erster und bislang einziger Engländer zum Papst gewählt; er gibt sich den Namen Hadrian IV.
  3. 1644 beginnen in Münster Verhandlungen zwischen Frankreich, Spanien und Schweden über den Frieden im später sog. “Dreißigjährigen Krieg”.
  4. Die erste Sonntagszeitung – The Observer – wird 1791 in London herausgegeben.
  5. Das deutsche Reich führt 1871 die Mark als goldgedeckte Währung ein, die in 100 Pfennig unterteilt ist. Die auch Goldmark genannte Währung ist heute noch von Bedeutung, da bei Gebäudeversicherungsverträgen der grundlegende Neubauwert in Goldmark-Preisen von 1914 berechnet wird.
  6. Im Jahr 1924 wird die erste deutsche Funkausstellung eröffnet.
  7. Der erste “Burger King” eröffnet 1954 in Miami. Das Bild oben zeigt das Logo von 1957.
  8. 1980 geben Led Zeppelin ihre Auflösung bekannt, nachdem Schlagzeuger John Bonham am 25. September gestorben ist.
  9. Rainer Maria Rilke wird 1875 geboren.
  10. Der Generalfeldmarschall und spätere Widerstandskämpfer Erwin von Witzleben kommt 1881 auf die Welt.

10 Fakten zum 24. Juni

  1. Johannes hat heute Namenstag. Dementsprechend ist heute Johannistag, ein Hochfest der katholischen Kirche, um das sich viele Bräuche entwickelt haben. So z.B. die vielerorts angezündeten Johannisfeuer und Feste. Auch viele bäuerliche Termine richten sich nach diesem Tag, z.B. endet heute die Spargelsaison.
  2. 1535 nehmen Truppen des Bischofs von Waldeck nach gut 1 1/2-jähriger Belagerung Münster ein und beenden das dort errichtete Täuferreich, das “neue Jerusalem”. Drei der Anführer – Jan van Leiden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling – wurden später auf dem Prinzipalmarkt mit glühenden Zangen gerissen und erdolcht und ihre Leichen in eisernen Körben an den Turm der Lambertikirche gehängt, wo sie noch heute sind – oben gut im Bild erkennbar. Die Geschehnisse rund um das Täuferreich zählen zum interessantesten, was die deutsche Geschichte zu bieten hat. Im Roman Kristus von Robert Schneider wird das Thema literarisch aufbereitet.
  3. In der Schlacht von Solferino besiegt Napoleon III. im Jahr 1859 Österreich. Unter dem Eindruck des Leidens der Soldaten gründet Henri Dunant das “Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege”, das später zum Roten Kreuz wird.
  4. 1922 wird der Reichsaußenminister Walther Rathenau von rechtsgerichteten Attentätern, der Organisation Consul, ermordet.
  5. Der US-amerikanische Pilot Kenneth Arnold beobachtet 1947 neun seltsame rasende Flugobjekte, für die dann erstmals der Begriff “Fliegende Untertasse” benutzt wird.
  6. Die Blockade Berlins startet im Jahr 1948. Die Stadt kann nur noch über die “Luftbrücke” versorgt werden.
  7. Herzlichen Glückwunsch “Bild”: 1952 erscheint die erste Ausgabe der Zeitung mit einer Auflage von 250.000 Exemplaren.
  8. Christo und Jeanne-Claude stellen 1995 in Berlin ihr Kunstprojekt “Verhüllter Reichstag” fertig.
  9. Albrecht Ludwig Berblinger – der Schneider von Ulm – wird 1770 geboren.
  10. Victor Franz Hess kommt 1883 auf die Welt.

10 Dinge, die Sie über Bonn noch nicht wussten

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Prinz Wilhelm von Preussen genoss in Bonn nicht nur Waidmannsfreuden, wie Nummer 10 zeigt.

  1. Bonn ist die größte Stadt in Deutschland, aus der noch nie ein Verein in die 1. Fußballbundesliga kam. Hoffen wir, dass der BSC das in Zukunft ändert!
  2. Der erste namentlich bekannte Bonner war Publius Clodius, ein römischer Legionär. Sein Grabrelief befindet sich an der Mauer des Jüdischen Friedhofs im Bonner Norden. Er kam im Jahr 35 n.Chr. nach Bonn.
  3. Bonn ist Bischofssitz! Das Oberhaupt der deutschen Alt-Katholiken residiert hier. Daher ist Bonn auch eine der größten alt-katholischen Gemeinden Deutschlands. Doch damit nicht genug: auch der Metropolit der griechisch-orthodoxen Kirche Deutschlands ist hier beheimatet.
  4. Vor den Toren Bonns – zwischen dem Autobahnkreuz Meckenheim und Bad Neuenahr – befindet sich auf der A 61 ein Autobahn-Behelfsflugplatz. Wenn man darüber fährt, erkennt man das an den besonderen Leitplanken des nicht bepflanzten Mittelstreifens, die schnell entfernt werden können, sowie an den seitlichen Flächen, die für den mobilen Tower, Radaranlagen und als Flugzeugparkplatz vorgesehen sind. Der NLP (Notfalllandeplatz) sollte insbesondere der Anbindung des Regierungsbunkers im nahen Ahrtal dienen. Immer wieder aufkommende Gerüchte, dass es einen Tunnel zwischen dem Verteidigungsministerium auf der Hardthöhe und dem Bunker geben soll, treffen wahrscheinlich nicht zu.
  5. Noch mehr kalter Krieg: Die U-Bahn Haltestelle am Hauptbahnhof ist gleichzeitig ein ABC Schutzraum, der im Kriegs- oder Katastrophenfall bis zu 4.500 Menschen Schutz bieten sollte. Die unterirdischen Anlagen sind wirklich beeindruckend – hier kann man mehr darüber sehen und lesen. Auf der verlinkten Seite gibt es auch Infos zu weiteren Bunkern, Stollen und anderen Zivilschutzanlagen in Bonn. Ach, und noch etwas gibt es in der Bonner U-Bahn: eine vergessene Straßenbahn in einem blinden Tunnelabschnitt
  6. Im Bonner Stadtgebiet wird Wein angebaut – z.B. im Weingarten des Beethovengymnasiums in der Rheinaue und in Lengsdorf. Früher gab es zahlreiche Weingärten und Weinberge in Bonn.
  7. Auch die Schwarzwälder Kirschtorte kommt aus Bonn – genauer gesagt aus Bonn Bad Godesberg. Der 1887 in Riedlingen geborene Konditorgeselle Josef Keller hat sie im Mai 1915 erstmals im Café Agner an der Ecke Alte Bahnhofstraße / Moltkestraße serviert. Dies ist zumindest die herrschende Meinung in der Kirschtortenforschung.
  8. Bonn ist Tatort-Stadt – jedenfalls ein bisschen… Das Haus, in dem Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) wohnen, befindet sich in der Haydnstraße im Musikerviertel. Auch sonst wird in Bonn gerne und viel für Filme gedreht. Beliebte Locations sind z.B. die Kreuzbergkirche, das Forschungscentrum Cäsar, der Hofgarten und viele andere Orte im Stadtgebiet.
  9. Zur Natur: In Bonn gibt es eine Düne, und zwar in Tannenbusch. Die sog. Düne Tannenbusch entstand vor rund 10.000 Jahren und war einst 600 m breit und 8 km lang. Ab dem 19. Jahrhundert wurde sie durch Bepflanzung und Einzäunung gezielt verkleinert, um die Versandung der Umgebung zu vermeiden. Die rund 7ha großen Reste der Düne stehen heute unter Naturschutz und bieten einen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.
  10. Wer im Rheinland kennt es nicht, das Karnevalslied von der Schmitzen Billa… (“Fünfundzwanzigtausend Mark kräg et Billa Schmitz uhsbezahlt op eine Knall, un wat meint ihr jitz? Ehztens gov et Bell om Maat seinen Laden auf, zweitens woht en Poppelsdorf sich en Huhs gekauf…”). In der Tat sollen Sibille (Billa) Schmitz und ihre Schwester Gertrud das ein oder andere Techtelmechtel mit den in Bonn studierenden Hohenzollern-Prinzen gehabt haben (die Hohenzollern waren gerne und viel in Bonn, besonders auch zum Jagen – siehe Bild). Als Schweigegeld habe es dann die 25.000 Reichsmark gegeben. Anders als im Lied kaufte sich Billa aber keine Villa, sondern mietete das heutige Haus Weberstraße 49 in der Südstadt.

Sie kennen weitere interessante Dinge über Bonn? Dann machen Sie hier mit! Ob Sie einen ganzen eigenen Artikel schreiben oder mir Tipps geben – ich freue mich!

Bild: Severin Tatarczyk, Kaisereiche im Kottenforst

10 Fakten zum 26. März

  1. Es ist der “Purple Day”, der der Aufklärung über Epilepsie dient. Der Tag wird derzeit noch besonders im angelsächsischen Raum begangen, wird aber auch in Deutschland immer bekannter.
  2. Bangladesch feiert heute seinen Unabhängigkeitstag.
  3. Felix, Lara, Larissa, Ludger, Manuel und Manuela haben heute Namenstag.
  4. Am heutigen Tag im Jahre 1898 wird in Afrika von Paul Kruger mit dem “Sabie Game Reserve” das erste Schutzgebiet für Tiere geschaffen. Es wird 1926 in “Kruger Nationalpark” umbenannt.
  5. Die Biowaffenkonvention der UNO tritt 1975 in Kraft. Sie verbietet die Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen,
  6. In Washington wird 1982 der Grundstein für das “Vietnam Veterans Memorial” gelegt, auf dem die Namen der 58.261 in Vietnam getöteten und vermissten Soldaten eingraviert sind.
  7. 1995 tritt das Schengener Abkommen in Kraft. Die ersten sieben EU-Staaten verzichten dabei auf die Kontrolle des Waren- und Personenverkehrs bei der Einreise.
  8. Wladmir Putin gewinnt im Jahr 2000 mit 52,9% der Stimmen den ersten Wahlgang der russischen Präsidentschaftswahlen.
  9. Patrick Süskind (Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders) wird 1949 geboren.
  10. Axel Prahl (Münsteraner Tatort) kommt 1960 auf die Welt.

Bild: Hu TotyaOwn work, GFDL, Link

Buch des Tages: 23. Februar – Kristus

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Am 23. Februar 1534 gewinnen die Täufer die Wahlen zum Rat der Stadt Münster. Bürgermeister wird Bernd Knipperdolling, der sofort mit dem Aufbau eines radikalen Täuferreichs beginnt, einem apokalyptisch-chiliastischen Regime.

Reformierte und Katholiken werden der Stadt verwiesen, das alte Stadtarchiv wird verbrannt, Polygamie eingeführt. Die Bewegung wird in der Folge immer radikaler. Im Juni endet die Schreckensherrschaft, als Fürstbischof Franz von Waldeck die Stadt zurückerobert.

Robert Schneider hat die Ereignisse in seinem Roman “Kristus” anschaulich dargestellt.

10 Fakten zum 22. Januar

  1. Am 22. Januar 1963 unterzeichnen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Paris den Élysée-Vertrag. Der Vertrag sollte die “Erbfeindschaft” zwischen Deutschland und Frankreich beenden. Beide Staaten verpflichten sich darin zur Abstimmung in wichtigen Fragen z.B. der Außen- und Sicherheitspolitik. In Folge des Vertrages entstanden zahlreiche Deutsch-Französische Städtepartnerschaften, Kulturprogramme und viele weitere politische Vereinbarungen. Der heutige Tag wird daher auch als deutsch-französischer Tag bezeichnet und gefeiert.
  2. Dietlinde, Irene und Anastasius haben heute Namenstag.
  3. An diesem Tag im Jahr 1536 werden auf dem Prinzipalmarkt in Münster die Wiedertäufer Jan van Leyden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling öffentlich gefoltert und hingerichtet. Sie sind die Anführer des “Täuferreichs von Münster” und haben am Ende eine Schreckensherrschaft errichtet. Ihre Leichen werden in eisernen Körben an den Turm der Lamberti-Kirche gehängt, wo sich die Körbe auch heute noch befinden. Robert Schneider verarbeitet die Ereignisse sehr lesenswert in seinem Roman “Kristus“.
  4. 1901 endet in Großbritannien mit dem Tod der 81-jährigen Königin Victoria das viktorianische Zeitalter. Sie regierte 63 Jahre und sieben Monate, beherrschte ein fünftel der Fläche der Erde und ein Drittel der Weltbevölkerung. Während ihrer Herrschaft ist das britische Empire auf dem Höhepunkt seiner Macht.
  5. 1924 wird Ramsay MacDonald Premierminister Großbritanniens. Es ist das erste mal, dass ein Mitglied der Labour Party dieses Amt hat.
  6. Die jüdischen Kämpfer unter Mordechaj Anielewicz im Warschauer Ghetto leisten 1943 so erbitterten Widerstand gegen die vor vier Tagen dort eingedrungenen deutschen SS-Truppen und Soldaten, dass diese sich vorerst zurückziehen.
  7. 1973 fällt der Oberste Gerichtshof der USA das Urteil in dem Fall “Roe vs. Wade” und lässt darin die Abtreibung auf Grundlage des Rechts der Privatsphäre zu. Die Entscheidung wird in den USA nach wie vor sehr kontrovers diskutiert.
  8. Der amerikanische Politiker Budd Dwyer tötet sich 1987 auf einer Pressekonferenz vor laufender Kamera mit einem Schuss in den Mund. Am nächsten Tag erwartet er ein Urteil u.a. wegen Korruption, bei dem ihm eine langjährige Haftstrafe droht. Wie sich später herausstellt ist er unschuldig und Opfer einer Intrige.
  9. Tim Mälzer wird 1971 geboren.
  10. Michael Hutchence (INXS) kommt 1960 auf die Welt.