Meine Erfahrungen mit dem Fitbit Alta – der Tracker für den Alltag

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10.000 Schritte am Tag – Tracker helfen

Die meisten von uns bewegen sich viel zu wenig. Insbesondere die 10.000 Schritte am Tag, die man laut zahlreicher Empfehlungen täglich gehen sollte, schaffen die wenigsten von uns. Die beste Methode, dieses Ziel zu messen – und sich zu, motivieren es zu erreichen – ist ein Fitnesstracker, von denen es inzwischen ja dutzenden wenn nicht 100e, Modelle gibt.

Heute möchte ich kurz über meine Erfahrungen mit dem Fitbit Alta berichten, den ich nun seit etwas über einem halben Jahr im Dauereinsatz habe und der meinen Fitbit Charge abgelöst hat.

Der Fitbit Alta Tracker – Fitnessaufzeichnung mit Stil

Der Alta ist kein Nachfolger des Charge sondern ein ganz neues Modell, das eine andere Zielgruppe anspricht: den modebewussten Nutzer, dem es wichtig ist, in Bewegung zu bleiben und bewusster zu leben.

Deutlich wird das schon am Design: der Charge sieht mit seinem in silbernem Metall (chirurgischer Edelstahl) “Technik-Modul”, dem großen nachtschwarzen OLED Display und den wechselbaren Armbändern einfach gut aus. Ich habe mich für die Version mit dem dunkelblauen original-Armband von Fitbit entschieden. Die Grundvariante ist auch noch in schwarz, pflaume, türkis und lila; alle Varianten sind in zwei Größen (S und L) erhältlich. Für Frauen dürfte in der Regel die kleinere Variante passen, für Männer die größere. “Meine Erfahrungen mit dem Fitbit Alta – der Tracker für den Alltag” weiterlesen

11kg Abnehmen – es geht los

Es geht los – der Weg in mein leichteres Leben

Mein wichtigster Vorsatz zum neuen Jahr ist ja, dass ich 11kg abnehmen will. Gestern, am ersten normalen Arbeitstag des Jahres habe ich konkret damit begonnen.

Warum nicht direkt am 1. oder 2. Januar? Es standen noch zu viele Termine an, die es schwer gemacht hätten, einen Plan konsequent durchzuziehen. Generell gilt: Die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist mitentscheidend für den Erfolg beim Abnehmen – und jetzt ist genug normaler Alltag, um neue Routinen in den Alltag einzubauen.

Wie will ich das Ziel schaffen?

Drei Dinge muss man also vorher für sich klären, will man sein Gewicht ernsthaft reduzieren:

  1. Das richtige Ziel
  2. Den richtigen Zeitpunkt
  3. Die richtige Methode

Persönlich habe ich mich für folgendes Konzept entschieden:

  • Kein Frühstück (dazu mehr hier)
  • Genug Wasser trinken
  • An mindestens vier Tagen in der Woche keine Getränke trinken, die einen nennenswerten Brennwert haben (Säfte, Limonaden, Milch, gesüßten Kaffee/Tee und natürlich keinen Alkohol)
  • Abwechslungsreich und frisch kochen, neue Rezepte und Lebensmittel ausprobieren
  • An mindestens vier Tagen in der Woche Low-Carb (also wenig Kohlenhydrate, zu den Gründen dazu hier)
  • Mindestens 10.000 Schritte am Tag gehen
  • generell mehr Bewegung in den Alltag einbauen und einige weitere Tricks und Kniffe, über die ich hier in Folge berichten werde
  • länger schlafen

Also keine der typischen Diäten wie Sirtfood, Dukan oder FDH, sondern eine möglichst auf Dauer angelegte Ernährungs- und Verhaltensumstellung, die Elemente aus verschiedenen Ernährungskonzepten aufgreift.

Der erste Tag im Überblick

Um das ein bisschen zu veranschaulichen, wie das im Alltag aussehen kann, hier der erste Tag im Überblick:

Zum Frühstück gibt es zwei Glas Wasser und zwei Tassen Kaffee (schwarz). Über den Tag verteilt habe ich insgesamt vier Kaffee, einen grünen Tee und ca. 1,8l Wasser getrunken.

Mittags dann beim Dönermann des Vertrauens einen Salat (grün, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Essig/Öl Dressing) und etwas Kalbsdönerfleisch. Kein Brot, keine fetten Saucen.

Abends dann selbstgemachte Low-Carb Hackfleischbällchen

Alles ganz unkompliziert und ich bin ins Bett gegangen, ohne Hunger zu haben.

Und gut ausgeschlafen geht es jetzt in den zweiten Tag, der auch wieder mit Wasser und schwarzem Kaffee startet.

Der richtige Zeitpunkt, um mit dem Abnehmen zu beginnen

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Ziel

Darüber, dass Sie sich als erstes ein Ziel zum Abnehmen setzen sollten, habe ich ja schon in einem gesonderten Artikel geschrieben. Ich betone nochmals: Unterschätzen Sie nicht, wie wichtig ein klug gewähltes Ziel für ihr persönliches Abnehmprojekt ist. Es muss gleichzeitig ambitioniert UND machbar sein.

Gleichzeitig sollten Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Phase des Abnehmens wählen. Es bringt nichts, überstürzt anzufangen – einmal ganz abgesehen von der Frage der richtigen Methode.

So ist es nahezu sinnlos, sein Leben umstellen zu wollen, wenn in den nächsten Tagen oder Wochen viele Feste anstehen oder Sie eine Kreuzfahrt oder anderen Urlaub vor sich haben. Sie werden Ihren Plan kaum durchziehen können – und wenn Sie es doch versuchen, werden Sie keinen Spaß haben und alle in Ihrem Umfeld werden Sie komisch finden und dumme Fragen stellen: “Warum nimmst Du nichts von den Nudeln?”, “Was, kein Wein für Dich, ach komm, ein Glas geht doch…”. Wenn Sie mit dem Abnehmen ernsthaft beginnen wollen, sollten es bis zum nächsten „Event“ mindestens 14 Tage Zeit sein.

Generell: Starten Sie, wenn gerade auch sonst nichts Außergewöhnliches vor Ihnen liegt. Jobwechsel in Sicht? Umzug geplant? Wichtige Prüfung steht an? Warten Sie lieber ab und bringen solche Dinge hinter sich, damit Sie sich ganz auf Ihr Ziel konzentrieren können.

Nicht direkt am 1. Januar starten

Ob das neue Jahr jetzt ein guter Anlass ist, sich ein geringeres Gewicht vorzunehmen, will ich jetzt bewusst mal offenlassen. Für viele ist es der richtige Anlass und so auch für mich. Dennoch warte ich die ersten Tage des Jahres ab – bis Dreikönig, Neujahrsessen und die Schulferien vorbei sind.

Vielmehr nutze ich die Zeit, mich vorzubereiten: erste positive Dinge umsetzen (genug Trinken, 10.000 Schritte am Tag gehen…) und mich über Möglichkeiten zum Abnehmen informieren.

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Projekts „11 kg weniger“ erschienen.

Welche Nahrungsbestandteile haben wieviel kcal? Und warum Low Carb so gut funktioniert

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Es sind im wesentlichen vier Nahrungsbestandteile, die dem Körper Energie zuführen können: Proteine, Fette, Kohlenhydrate und Alkohol. Welche Ihr Körper davon braucht und warum Low-Carb Ernährung so gut funktioniert, erfahren Sie hier.

Proteine und Fette – essentiell für den Menschen

Proteine – vulgo auch Eiweiß – finden wir besonders reichhaltig in Fleisch, Fisch, Milchprodukten und auch einigen pflanzlichen Lebensmitteln (Hülsenfrüchte, Soja). Ohne fortwährende Proteinzufuhr wären Sie schnell tot. Die Instandhaltung und Neubildung von Zellen z.B. beim Muskelaufbau, der Haut oder bei Ihrem Immunsystem würde ohne eine ständige Proteinzufuhr einfach nicht funktionieren. 1g Eiweiß hat übrigens einen Brennwert von 4kcal pro Gramm (17kJ).

Fette liefern satte 9kcal (37kJ) pro Gramm – und haben daher einen schlechten Ruf als Kalorienbomben. Weitgehend zu Unrecht, denn Fett ist ebenfalls ein wichtiger Baustein unserer Zellen. Zudem schützt und isoliert es unseren Körper. Ein Körperfettanteil unter 5% bei Männern und unter 10% bei Frauen führt in der Regel auf kurz oder lang zum Tod. Auch Fette müssen also unbedingt sein.

Eiweiß und Fett muss man mit der Nahrung aufnehmen, sie sind unverzichtbare essentielle Nährstoffe.

Alkohol – besser vermeiden –

Anders sieht es bei Alkohol aus: er liefert Energie (7kcal=29kJ) , ist aber nicht lebensnotwendig. Vielmehr bereitet der übermäßige Alkoholkonsum dem Körper viel Arbeit, weil er ein Zellgift ist, das abgebaut werden muss. Wer schon mal einen Kater hatte, weiß wovon ich rede. Langfristig kann zu viel Alkohol schwerwiegende Schäden nach sich ziehen, z.B. in der Leber. Die manchmal behauptete gesunde Wirkung von alkoholischen Getränken in kleinen Mengen rührt nicht vom Alkohol her, sondern von anderen Inhaltsstoffen.

Ballaststoffe – und sonst noch ein paar

Ein bisschen unter dem Radar fliegen die Ballaststoffe. Das sind weitgehend unverdauliche Pflanzenbestandteile, die demenstprechend einen niedrigen Brennwert haben: nur rund 2kcal pro Gramm (8kJ). Sie sind übrigens wahrscheinlich für die Darmgesundheit wichtig, doch ist der Forschungsstand hier noch erstaunlich dünn. Viel spricht aber dafür,  dass eine ballaststoffreiche Ernährung der Gesundheit förderlich ist.

Daneben kommen in Lebensmitteln noch andere Inhaltsstoffe vor, die Energie liefern: Polyole, organische Säuren und Salatrims (energiereduzierte Fette) – diese können wir hier an dieser Stelle aber vernachlässigen.

Kohlenhydrate und die Lebensmittellobby

Eine Gruppe habe ich bisher noch nicht erwähnt: Die Kohlenhydrate. Aus gutem Grund – denn um diese geht es hauptsächlich in diesem Artikel.

Kohlenhydrate – insbesondere Zucker und Stärken – sind besonders reichhaltig enthalten in Kartoffeln, Reis und Getreideprodukte wie Nudeln, Brot und Cornflakes.

Kohlenhydrate sind super, sagen die klassischen Ernährungswissenschaftler. Sie sind leicht verdaulich und liefern Ihrem Körper schnelle Energie.

Kohlenhydrate sind super, sagt auch die Industrie. Denn kohlenhydratlastige Produkte sind billig in der Herstellung, leicht lagerbar und lassen sich teuer verkaufen.

Wenn Sie mal überlegen nehmen Sie über den Tag eine ganze Menge Kohlenhydrate zu sich: Cornflakes zum Frühstück, ein Brötchen in der 10h Pause, Nudeln zum Mittagessen, ein Schokoriegel zum Nachmittagskaffee und Brot am Abend – auch wenn da zur Tarnung Light-Frischkäse und Gurke drauf sind.

Das sind eine ganze Menge Kohlenhydrate. Eine ganze Menge Energie. Eine ganze Menge Energie, die Ihr Körper so gerade nicht braucht – weil Sie nicht durch die Steppen Afrikas streifen wie unsere Urahnen, sondern morgens mit dem Auto in die Kanzlei Meier, Huber & Partner fahren, dort den Tag überwiegend sitzend verbringen, mit dem Auto nach Hause fahren, wo sich auch nicht mehr groß bewegt wird.

Und was macht Ihr Körper mit dieser Energie? Er lagert sie ein. Zunächst für den schnellen Abruf in Muskeln und Leber. Als eine Zuckerart. Das geht aber nur mit einer kleinen Menge Kohlenhydrate, im Mittel um die 500g.

Der Großteil wandert danach aber direkt in Ihre Fettzellen. An Ihren Bauch, an Ihre Oberschenkel, an Ihren Hintern, zwischen Ihre Organe, an Ihren Hals und in Ihr Gesicht. Sie werden fett und fetter. Jeden Tag ein bisschen mehr. Schleichend. Es fällt Ihnen vielleicht erst gar nicht auf. Doch lassen Sie es im Jahr nur 600g sein. Wenn Sie mit 21 noch schlank und rank waren, schleppen Sie mit 36 auf einmal 9kg überflüssiges Fett mit sich herum. Mehr als 18 Päckchen Butter, verteilt an und in Ihrem Körper. Blöde Sache.

Besonders blöd, wenn man bedenkt, dass Kohlenhydrate nicht essentiell sind. BANG. Der Körper muss sie nicht mit der Nahrung aufnehmen, um zu funktionieren. Genau auch wie Alkohol nicht. PUNKT.

Und das lassen Sie jetzt einmal sacken: Den Nährstoff, mit dem Sie nach den altmodischen Ernährungswissenschaftlern den größten Anteil Ihres Energiebedarfs decken sollen, muss gar nicht mit der Nahrung aufgenommen werden.

Mooooment – denken Sie jetzt vielleicht, es heißt doch immer, das Gehirn braucht Zucker (ein Kohlenhydrat), um zu funktionieren. Und das das stimmt auch. Aber wenn man nicht genug Zucker mit der Nahrung aufnimmt, bildet der Körper ihn einfach selbst. Und das aus dem eingelagerten Körperfett. BANG!

Das ist das große Geheimnis, der LowCarb Diäten, bei denen man auf Kohlenhydrate weitgehend verzichtet.

Das Wunder der Ketose

Und weil es so wichtig ist, gleich nochmal: Nimmt man weniger Kohlenhydrate zu sich, als der Körper – insbesondere das Gehirn – verbraucht, bildet der Körper aus Fett selbst Zucker und Zuckerersatzstoffe, die sog. Ketonkörper.

Und ist das bei allen Menschen so? Ja, das funktioniert bei allen. Natürlich hat sich der Mensch angepasst, seitdem er Ackerbau betreibt und Nutzvieh hält. So vertragen die meisten von uns Kuhmilch, eine extrem erfolgreiche Mutation, die sich rasend schnell unter den Europäern durchgesetzt hat. Und es mag ebenso auch Menschen geben, deren Erbgut schon an den massenhaften Verzehr von Kohlenhydraten angepasst ist und die dann dennoch schlank bleiben. Bewiesen ist das aber noch nicht. Und wenn es sie gibt, werden diese Zeilen hier mangels Übergewicht ohnehin nicht lesen.

Da aller guten Dinge drei sind also nochmal: Fehlen die Kohlenhydrate aus der Nahrung, baut sich der Körper aus Fett selbst welche.

Und was heißt das jetzt, wenn ich Abnehmen will?

Sie haben jetzt einen recht guten Überblick, welche Nahrungsbestandteile einen Brennwert haben und inwieweit Ihr Körper diese braucht – sie können Ihre Nahrung jetzt etwas bewusster auswählen. Außerdem wissen Sie jetzt, warum Low Carb Diäten so gut funktionieren.

Aber rund ums Thema Abnehmen und Ernährung gibt es noch viel mehr zu erfahren…

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Projekts „11 kg weniger“ erschienen.

Bild: pixabay

Das richtige Ziel beim Abnehmen setzen

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Ich habe ja geschrieben, dass ich mir zum Ziel gesetzt habe, 11kg Gewicht abzunehmen. Daher hier einige Zeilen dazu, wie wichtig es ist, ein konkretes realistisches Ziel vor Augen zu haben, wenn man Abnehmen will.

Gründe, Gewicht abzubauen, kann es ganz unterschiedliche geben. Vielleicht wollen Sie ja nur das kleine Bäuchlein von Ihrem sonst nahezu perfekten Körper wegbekommen, um am Strand von Mallorca Ihre Mitmenschen zu beeindrucken. Oder aber Sie schieben schon eine richtige Wampe vor sich her, in deren Fettgewebe schon permanent gefährliche krankmachende Stoffe gebildet werden und Ihr Arzt warnt schon vor Diabetes und Co.

In beiden Fällen ist es legitim, abnehmen zu wollen. In beiden Fällen ist es aber auch wichtig, sich ein realistisches Ziel setzen. Folgende Ziele z.B. sind sinnvoll:

  1. Ich will 11kg weniger wiegen (wenn Sie 11kg „zu viel“ haben).
  2. Ich will, dass meine Rettungsringe am Bauch verschwinden.
  3. Ich will, dass meine Lieblingshose wieder passt.
  4. Ich will mir wieder ein Abendkleid in Größe 38 kaufen und darin toll aussehen.
  5. Ich will einen WHtR von weniger als 0,5 haben.

Diese Ziele sind realistisch und bleiben im Rahmen. Es gibt aber auch unsinnige Ziele beim Abnehmen:

  1. Mein BMI soll bei 17 liegen (siehe Anhang)
  2. Ich will Size Zero tragen.
  3. Mein Körperfettanteil soll unter 10% liegen.
  4. Ich will in einer Woche 10kg verlieren.
  5. Ich will aussehen wie das superdünne Modell aus der Vogue.

Diese Ziele sind überzogen und meist wohl unrealistisch, zumindest nicht gesund.
Wie Sie sehen kann ein Ziel eine fest messbare Größe sein: z.B. das reine Gewicht, der BMI oder der WHtR.

Das mittels einer Waage ermittelte Gewicht sollten Sie ohnehin während des Abnehmens im Auge halten – unabhängig von Ihrem sonstigen Ziel. Falls Sie ein bestimmtes Gewicht als Ziel wählen, so orientieren Sie sich an einem Wert, den Sie früher schon mal hatten, als sie schon ausgewachsen waren. Etwa „Ich will wieder so viel wiegen

  • wie damals mit 24.
  • wie auf dem Strandfoto aus dem Urlaub.
  • wie vor der Geburt meines ersten Kindes.“

Und auch die Vorhaben, wieder in ein bestimmtes Kleidungsstück zu passen, den Gürtel enger schnallen zu können oder eine bestimmte Kleidergröße zu erreichen, orientieren sich streng genommen ein harten Messwerten und sind objektive Faktoren.

Ich bevorzuge solche harten Messwerte.

Sie können aber auch ein „weiches“ Ziel wählen, z.B. dass Sie sich bei Betrachtung Ihres nackten Körpers im Spiegel wohl fühlen oder dass die Speckfalten nicht mehr auffallen sollen.

Ob hart oder weich: Seien Sie bei der Wahl Ihres Ziels realistisch. Es muss machbar sein, soll aber auch eine echte Herausforderung darstellen.

Denn ein klug gewähltes Ziel ist eine hervorragende Motivation, sein Übergewicht wegzukriegen.

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Projekts „11 kg weniger“ erschienen. Er wird fortlaufend überarbeitet.

Frühstücken oder lieber nicht?

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Es gibt verschiedene Frühstücker-Typen

Das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit – das wird einem nicht nur in der Schule beigebracht, von den Eltern vorgebetet und es gibt sogar schöne Sprichworte:

Frühstücken wie ein König,
Mittagessen wie ein Edelmann,
Abendessen wie ein Bettelmann.

Dementsprechend habe ich mir viele Jahre lang versuchsweise Müsli, Brötchen oder Joghurt hineingezwängt, ohne mich damit und danach wirklich wohl zu fühlen.

Irgendwann habe ich das Frühstück dann einfach weggelassen – seitdem gibt es bei mir zum Aufstehen einfach ein Glas Wasser und nach dem Duschen nochmal Wasser und einen schwarzen Kaffee, manchmal noch meinen Kurkuma-Drink. Ich fühle mich seitdem morgens und am Vormittag deutlich besser, die erste Mahlzeit gibt es zu Mittag.

Über diese Erfahrung mit dem Thema Frühstück habe ich mit vielen Menschen gesprochen – manche halten es nun auch wie ich, andere haben ihr Frühstück von 6:30h auf 10h verschoben und wieder andere brauchen zum Start in den Tag ihr Brötchen mit Marmelade, ein Schokocroissant oder ihre Haferflocken.

Ich bin überzeugt: es gibt nicht die richtige Ernährung für jeden. Und so ist es eben auch in Sachen Frühstück. Probieren Sie einfach mal aus, ob Sie sich besser fühlen, wenn Sie auf das Frühstück verzichten – und haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn es so ist; sie müssen nicht frühstücken, nur weil alle anderen das so erzählen. Und genau so wenig sollten Sie sich schlecht fühlen, wenn Sie ihre Cornflakes löffeln.

Was sagen die Studien?

Gut, bislang war das hier nur meine private Meinung bzw. ein kleines privates Experiment, dem sich einige Freunde und Bekannte angeschlossen haben. Was sagen aber medizinische Studien zur Frage: Frühstück ja oder nein?

Pro Frühstück

  • Die Welt berichtet über Studien, die belegen sollen, dass drei Mahlzeiten am Tag – darunter ein reichhaltiges Frühstück – am besten für den Menschen seien.

Contra Frühstück

  • In diesem FAZ Artikel wird ausführlich dargelegt, warum der Verzicht aufs Frühstück gesundheitliche Vorteile haben kann – Stichwort intermittierendes Fasten.

Eine vermittelnde Ansicht besagt übrigens, dass man das Frühstück zwar nicht ganz weglassen, aber deutlich einschränken sollte.

Mein Fazit

Die unterschiedlichen Studien und meine persönlichen Erfahrungen deuten für mich darauf hin: in Sachen Frühstück sollte man auf sein Bauchgefühl hören, wobei ich zu der Einschätzung “weniger ist besser” tendiere.

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Projekts “11 kg weniger” erschienen. Er wird fortlaufend überarbeitet.

Wasser als Lebensmittel

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Wofür der Körper Wasser braucht – und die Folgen von Wassermangel

Zu ca. 70% besteht der menschliche Körper aus Wasser. Und da er – z.B. durch Schwitzen, Urin und Verdauung – jeden Tag einiges davon verliert, müssen wir jeden Tag für Nachschub sorgen.

Macht man das nicht, beginnen Konzentrationsstörungen und es kann zu Schwindel kommen. Bei längerem Wassermangel kann es zu Durchblutungsstörungen kommen, im Extremfall auch zu Erbrechen. Nach wenigen Tagen ohne Wasserzufuhr ist man tot. Aber auch regelmäßiges “zu wenig Trinken” ist problematisch – so kann dies z.B. zu einem schlechten Hautbild führen.

Wieviel Wasser soll man am Tag trinken?

Wieviel Wasser man am Tag zu sich nehmen soll, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Logisch: der 190cm große Dachdecker braucht mehr als die 160cm kleine Sekretärin. Und wer körperlich aktiv ist oder in die Sauna geht, braucht mehr, als der Stubenhocker.

Als Richtwert für den täglichen Wasserbedarf hört man immer wieder 1,5l am Tag, was in den meisten Fällen auch ganz gut passen sollte. Als Faustregel kann gelten: Man sollte immer so viel trinken, dass man erst gar keinen Durst bekommt und sich nicht “voll” fühlt.

Sinnvoll ist es auch, den Wasserkonsum gut über den Tag zu verteilen. Also z.B. ein Glas direkt nach dem Aufstehen, eins zum Frühstück, dann vormittags, eins zum Mittagessen, eins am Nachmittag, eins zum Abendessen und eines vor dem Einschlafen.

Den Grundbedarf sollte man auch am besten mit reinem Wasser decken – ob aus dem Wasserhahn oder aus der Flasche, ob mit oder ohne Gas ist Geschmacksache.

Wem Wasser partout nicht schmeckt, kann es mit einem Spritzer Zitronensaft aufpeppen. Auch Zitrone, Zitronenmelisse, Minze und/oder Ingwer in einer Karaffe sorgen für einen frischeren Geschmack. Ansonsten sind ungesüßter Früchtetee oder grüner Tee eine gute Alternative.

Ob man schwarzen Tee und Kaffee bei der Wassermenge berücksichtigen soll, ist übrigens umstritten.

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Projekts “11 kg weniger” erschienen. Er wird fortlaufend überarbeitet.

Mein Vorsatz fürs neue Jahr: 11kg abnehmen

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So ist es halt: jedes Jahr nimmt man sich zum neuen Jahr etwas vor. Und nicht selten hat es etwas mit Abnehmen zu tun. So dieses Jahr auch wieder bei mir.

Nachdem mein Gewicht im am 1.1.2017 bei exakt 90kg gelandet ist, ist das Ziel für 2017, 11kg abzunehmen und auch unter den 80kg zu bleiben.

Und damit der Druck auf mich auch etwas größer ist, gibt es hier im Blog immer mal wieder einen Zwischenstand und Infos, was ich alles versuche, um das Zielgewicht zu erreichen. Alle Beiträge dazu gibt es unter dem Hashtag #11kgweniger.

Für heute bleibt es beim Vorsatz.

Die Bratwurst Diät

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Ich hatte mich ja vor kurzem ein wenig über Intueat, ein für mich nach wie vor etwas fragwürdiges Konzept zum Abnehmen, echauffiert. In diesem Zusammenhang meinte ich auch, dass jedes erfolgreiche Diätprogramm einen besonderen Aufhänger hat. Dieser dient einerseits dazu, auf sich Aufmerksam zu machen und andererseits als “Anker” für die Teilnehmer.

Besonders erfolgreich – zumindest was die mediale Aufmerksamkeit angeht – sind Ernährungskonzepte, die Lebensmittel in den Mittelpunkt stellen, die gemeinhin nicht mit “Abnehmen” in Verbindung gebracht werden – man denke an Ruth Moschners Schokoladendiät – bei der Schokolade aber eigentlich keine Rolle spielt. Soviel dazu. Die Sirtfood Diet gilt der Presse als “Rotwein und Schokoladendiät” und auch bei Intueat wurde in den Medien hervorgehoben, dass bei diesem Konzept ja sogar Pizza erlaubt sei. Aber ich schweife ab.

Jetzt ist wieder ein neuer Mitspieler im Markt der Diätbücher dabei: “Die Bratwurst Diät. Alles ist möglich. Wie ich 4 Monaten mit Freude 20 Kilo abnahm und seitdem mein Gewicht halte“. Autor ist Andre Zalbertus, der unter anderem Center TV gegründet hat.

Sein Konzept – das sich in erster Linie an Männer richtet – beruht im wesentlichen auf vier Säulen:

  • Bratwurst
  • keine Kohlenhydrate
  • viel Bewegung, z.B. Radfahren
  • Lebensfreude

Damit ist die Bratwurst Diät im Kern eine klassische Low-Carb Diät und kann daher also durchaus sehr gut funktionieren, gerade wenn genug Bewegung dabei ist. Ich persönlich habe mit wenig Kohlenhydraten beste Erfahrungen gemacht.

Wer die Bratwurst Diät ausprobiert, sollte bei der Auswahl seiner Wurst darauf achten, dass diese nicht zu viele künstliche Zusatzstoffe enthält und möglichst Bio-Qualität hat. Auch hinsichtlich des Salzgehalts sollte man darauf achten, dass dieser möglichst niedrig ist. Lebenslang sollte man sich auch nicht zu bratwurstlastig ernähren – aber für die Zeit des Abnehmens gibt es schlimmeres…

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Abnehmen.

Warum ich Intueat problematisch finde

tl;dr: Intueat mag ihm Einzelfall funktionieren, greift aber zu kurz. Für das was geboten wird, ist es zudem mE zu teuer und nutzt die Verzweiflung Übergewichtiger aus.

Abnehmen – ein echtes Problem und ein riesiger Markt

Übergewicht ist für viele Betroffene ein echtes Problem, das sie in vielen Lebensbereichen einschränkt. Und um so verzweifelter sind viele auf der Suche nach Lösungen, wenn bei ihnen schon viele Diäten versagt haben.

Klar, letztlich ist alles ganz einfach: jeden Tag weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbrennt. Nur, dass gerade das vielen Menschen schwer fällt. Zudem ist es vielen ein zu simples Konzept, bei dem der gewisse “Kick” fehlt. Und so gibt es viele Ernährungskonzepte und Diäten, die dieses einfache Prinzip verpacken. Durch ausgeklügelte Ernährungspläne, exklusive Superfoods, Sport, Motivationselemente. Jede erfolgreiche Diät hat ihre “Voodoo-Komponente”, die sie ausmacht – bei der Dukan-Diät ist es z.B. die tägliche Portion Haferkleie…

Worauf ich hinaus will: ein erfolgreiches Abnehmen-Modell besteht letztlich aus drei Elementen: Ernährung, Bewegung und ein gewisser “Motivationsfaktor”. Letzteres ist dann diese gewisse psychologische Komponente, die einen von dem Konzept überzeugt und dazu führt, dass man “bei der Stange” bleibt.

Kein Wunder also, dass Diskussionen um die richtige Ernährung – Low-Fat oder Low-Carb, um einen Klassiker zu nennen – schon mit nahezu religiösem Eifer geführt werden. Und auch kein Wunder, dass rund um das Thema Abnehmen ein riesiger Markt entstanden ist.

Intueat bei “Die Höhle der Löwen”

Genug der Eingangsworte – bei “Die Höhle der Löwen” durfte sich das Startup “Intueat” präsentieren. Zwei junge Medizinstudenten, Mareike Awe und Marc Rheinbach, wollen die Anti-Diät schlechthin entwickelt haben: eben Intueat, einen Weg, mit dem man zurück zum intuitiven Essen finden soll.

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